Archiv für Mai 2010

Mehr Follower für Ihren Twitter-Account mit Google AdWords

Wer gern mehr Follower in seinem Twitter-Account hätte, oder aber Werbebotschaften in Form von Tweets auf Seiten im Google Content-Netzwerk (Webseiten, in die Google-AdWords-Werbung eingebunden ist) verbreiten möchte, kann dazu jetzt Google AdWords nutzen.

Wie funktioniert das?

Statt einer konventionellen Display-Anzeige oder eine Banners können mittels Twitter-Templates bis zu fünf Live-Tweets rotierend auf den themenrelevanten Seiten im Content-Netzwerk eingeblendet werden. Ein Klick auf die Anzeige führt zur entsprechenden Twitter-Seite des Unternehmens und bietet hier die Möglichkeit, ein „Follower“ zu werden.

Twitter und AdWordsAdWords Ad in Twitter

Wie funktioniert die Twitter-Werbung mit AdWords? Der „tweetende“ Werbetreibende kann sein Twitter-Konto mit einem Twitter Template im Display-Ad-Builder von Google AdWords verknüpfen. Das Template wird dann automatisch mit den aktuellen Tweets synchronisiert. Sollte eine Synchronisation einmal nicht möglich sein, so wird, sozusagen als Fallback-Lösung, ein vorher eingegebener Grundtext anstelle der Tweets angezeigt. Auch kann ein Firmenlogo in der Größe von 48 x 48 Pixel in die Twitter Anzeige eingebunden werden.

Welche Vorteile bieten die neuen Twitter-Templates für die Werbetreibenden?

  • Zielgruppenorientierte Werbung: Auch bei dieser AdWords-Form wird die Zielgruppe direkt angesprochen da die Anzeigen im themenrelevanten Umfeld des Google Content-Werbenetzwerks eingeblendet werden.
  • Mehr Followers bei Twitter: Gewinnung von relevanten Nutzern, die Ihrem Unternehmen auf Twitter folgen – eine effektive Ergänzung Ihrer Marketingstrategie für soziale Netzwerke
  • Mehr und längere Werbebotschaften: Bis zu fünf Werbebotschaften können in einer Twitter-Template rotierend angezeigt werden. Diese können bis zu 140 Zeichen enthalten. Im Vergleich: eine Textanzeige umfasst maximal 95 Zeichen Werbetext und die URL.
  • Unternehmenslogo: Neben den Tweets kann ein Unternehmenslogo (48 x 48 Pixel) angezeigt werden.
  • Hohe Flexibilität: Werbebotschaften können sehr einfach über ein Eingabefeld praktisch von überall getextet werden.
  • Hohe Reichweite: Mit einem Klick auf „Senden“ wir die Werbebotschaft auf tausenden oder auch Millionen Websites synchronisiert, live und in beliebiger Geschwindigkeit.

Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus?

Derzeit sind die Twitter-Templates aber noch nicht standardmäßig im Display Ad Builder verfügbar. Wer eine solche Anzeige einrichten will, muss sich deshalb an seine Agentur oder seinen Ansprechpartner bei Google wenden. Demnächst soll es jedoch in die AdWords-Oberfläche als Self-Service eingebunden werden.

Google Analytics: datenschutzkonform mit OptMeOut

Keine Lust mit Google Analytics getracked zu werden? Dann “OptMeOut”!

OptMeOut - datenschutzkonformes Tracking mit Google AnalyticsMit dem neuen kostenfreien Tool “OptMeOut” können Website-Betreiber nun den Besuchern ihrer Website eine komfortable Möglichkeit zum Ausschalten des Trackings anbieten.

Webanalyse, d.h. das Nachverfolgen und Analysieren von Nutzerverhalten auf Webseiten wird schon seit längerer Zeit in Deutschland kontrovers diskutiert. Einerseits ist die Webanalyse mit Werkzeugen wie beispielsweise Google Analytics, Urchin oder Omniture für Online Marketeers eine unverzichtbare Datenquelle zur gezielten Ausrichtung und Verbesserung Ihrer Website-Inhalte und Online-Kampagnen. Andererseits ruft besonders der Einsatz von Google Analytics, dem am häufigsten verwendeten Tracking-Tool,  immer wieder Datenschützer auf den Plan, welche die Privatsphäre des sorglosen Internet-Surfers durch das Tracking auf den Websites bedroht sehen. Die Meinungen zum Thema Webanalyse driften stark auseinander, “verboten” meinen die einen, “unproblematisch” und sogar “unverzichtbar” die anderen.

Welchem Website-Betreiber bei der ganzen Diskussion um Daten, IP-Adressen-Speicherung und Datenschutz nicht wohl ist, der kann nun seine Website-Besucher selbst entscheiden lassen, ob sie sich bei Ihrem Besuch auf den Seiten über die Schulter schauen lassen möchten oder lieber nicht. Mit “OptMeOut” stellen wir ein smartes kostenfreies Tool zur Verfügung, welches sich mit ein paar Handgriffen in die Webseiten integrieren lässt.

Flyout-Menü von OptMeOutOptMeOut ist derzeit für statische Webseiten einzetzbar, in Kürze werden wir das Tool auch für WordPress, Typo3 sowie für SmartStore.biz zur Verfügung stellen. Nach der Implementierung kann der Besucher über ein Flyout-Menü am oberen Rand der Seite das Tracking mit Google Analytics ganz einfach ein- und ausschalten und damit selbst entscheiden, ob sein Besuch auf der Seite in die Webanalyse des Betreibers einfließen soll.

Hier stellt sich die spannende Frage, wie viele Website-Besucher sich gegen das Tracking mit Google Analytics entscheiden werden, wenn das Ausschalten des Trackings so einfach geht. Genaue Daten darüber wird wohl nur eine Webanalyse liefern können. Mehr Infos zum kostenfreien Tool finden Sie auf der Website www.opt-me-out.de.

Einspielen und Aktivieren einer Lizenz in Urchin Software

Verschiedene Lizenzierungsszenarien sind bei der Installation von Urchin Software in der Version 6 und 7 denkbar. Dabei spielt es zunächst einmal keine Rolle, ob Sie eine Demo-Lizenz aktivieren, eine erworbene Lizenz einspielen oder eine bestehende Lizenz reaktivieren wollen. Betrachten wir uns einmal gemeinsam die Situationen, die beim Betrieb von Urchin vorkommen können. So könnte sich der Verlauf wie folgt darstellen:

  • Sie laden sich die Urchin Software von unserer Website herunter und installieren eine Demo-Lizenz.
  • Nach 30 Tagen ist die Demo-Lizenz abgelaufen und Sie erwerben die Voll-Lizenz und müssen diese über die vorhandene Demo-Lizenz einspielen.
  • Weitere 60 Tage später stellen Sie fest, dass die Urchin-Installation samt Datenbestand auf einen anderen Server migriert und die bestehende Lizenz reaktiviert werden muss.

In den nachfolgenden Abschnitten widme ich mich den beschriebenen Situationen und stelle Ihnen die entsprechende Lösung vor. Sie können die Vorgehensweisen somit Schritt für Schritt nachvollziehen.

Installieren der Demo-Lizenz

Im ersten Abschnitt zeige ich Ihnen, wie Sie für Ihre frisch installierte Urchin Software eine Demo-Lizenz einspielen. Melden Sie sich zunächst an Ihrer Urchin-Installation an. Sie werden danach gleich aufgefordert, Urchin zu lizenzieren. Wählen Sie hier den Link “Obtain a Demo License” aus.

Demo-Lizenz für Urchin auswählen

Klicken Sie im zweiten Fenster auf die Schaltfläche “Accept and Install”, um die Demo-Lizenz einzuspielen.

Urchin Demo-Lizenz einspielen

Um die Lizenz nun final zu aktivieren, klicken Sie im letzten Fenster auf die Schaltfläche “Install license”. Beachten Sie auch die Limitierungen der Demo-Lizenz. Eine vollständige Aufstellung der Features finden Sie auf unserer Webseite Urchin Features“.

Urchin Demo-Lizenz installieren

Nachdem die Lizenz eingespielt ist, können Sie Ihre Urchin-Installation nach Ihren Vorstellungen/Anforderungen konfigurieren.

Installieren der Voll-Lizenz (Regular License)

Früher oder später stellt sich Ihnen die Aufgabe, in Ihre Urchin-Installation mit einer Voll-Lizenz (auch Regular License genannt) auszustatten. Das kann entweder direkt nach der Installation oder aber auch nach Ablauf des Testzeitraums von 30 Tagen geschehen. In diesem Abschnitt schildere ich Ihnen, wie Sie in Urchin Software eine Voll-Lizenz einspielen. Melden Sie sich zunächst an Ihrer Urchin-Installation an.

Sie werden gleich danach aufgefordert, Urchin zu lizenzieren; entweder, weil Sie Urchin gerade eben installiert haben, oder der Testzeitraum abgelaufen ist. Ebenfalls denkbar wäre die Aktualisierung einer Demo-Lizenz auf die Vollversion während des Testzeitraums (zu erreichen über Konfiguration –> Einstellungen –> Lizenz). Wählen Sie in jedem Fall den Link “Activate License”.

Voll-Lizenz für Urchin auswählen

Geben Sie im zweiten Fenster Ihren bei uns erworbenen Serial Code (Lizenzcode für Urchin) in das entsprechende Feld ein und klicken Sie auf die Schaltfläche “Accept and Install”, um die Voll-Lizenz einzuspielen.

Urchin Voll-Lizenz einspielen

Achten Sie bitte darauf, dass der Lizenzumfang der nachfolgenden Abbildung entspricht.  Um die Lizenz nun final zu aktivieren, klicken Sie im letzten Fenster auf die Schaltfläche “Install license”. Achtung: Dieser Schritt kann nicht mehr rückgängig gemacht werden! Ist Die Lizenz dem System einmal zugewiesen bedarf es einer Reaktivierung des Serial Code, um Urchin beispielsweise auf ein anderes System “umzuziehen”.

Urchin Voll-Lizenz installieren

Nachdem die Lizenz eingespielt ist, können Sie entweder Ihre Urchin-Installation nach Ihren Vorstellungen/Anforderungen konfigurieren oder aber mit der zeitlich unlimitierten Nutzung in vollem Umfang fortfahren.

Reaktivieren einer bestehenden Lizenz

Oftmals liegt bei diesem Szenario die Tatsache zugrunde, dass Sie vorhandene Hardware austauschen oder von einem Betriebssystem auf ein anderes wechseln wollen, bzw. müssen. Da sich der Lizenzschlüssel (License Key, nicht zu verwechseln mit dem Serial Code!) von Urchin anhand verschiedener Faktoren zur Laufzeit errechnet, führt das Austauschen von Hardware bzw. das Kopieren von Dateien auf ein anderes System zur Deaktivierung von Urchin. Daraus folgt, dass Ihre Lizenz im Anschluss erneut aktiviert werden muss. In diesem Fall gehen Sie wie folgt vor:

  1. Besuchen Sie auf unserer Website den Bereich zur Reaktivierung der Urchin Lizenz.
  2. Wählen Sie eine passende Priorisierung aus (Hinweis: es können Kosten entstehen!)
  3. Durchlaufen Sie die Schritte in unserem Shop-System zum Absenden Ihrer Anfrage
  4. Nachdem Sie von unserem Support-Team die Meldung über die Reaktivierung Ihres Serial Codes erhalten haben, verfahren Sie zum Einspielen der Lizenz wie oben beschrieben.

Danach ist Ihre Urchin-Installation wieder in vollem Umfang nutzbar.


Die Bewertung Ihrer Keywords wird sich ändern!

Neue Berichtsmöglichkeiten in Google AdWords

Derzeit werden Keywords nur am letzten Klick gemessen und die Klickkosten sowie die damit erzielten Conversions im Tab „Keywords“ in Google AdWords oder bei Google Analytics ausgewiesen. Ist der Kunde über dieses Keyword direkt auf die eine Conversion auslösende Anzeige gekommen und hat gleich beim ersten Besuch eine Bestellung oder andere Leads getätigt, so ist das ja korrekt. Was aber, wenn der Kunde sich nicht beim ersten Besuch entscheidet und sich Bedenkzeit geben oder noch andere Angebote einholen will?

Bericht "Verzögerung"

Das kann dazu führen, dass effiziente und weniger effiziente Keywords nicht den Rang einnehmen, der ihnen eigentlich zusteht.

Beispiel:

Latenz bei der Conversion Ein Nutzer sucht einen neuen Wohnzimmerschrank.

Am Tag 1 gibt er in der Google-Suche den Suchbegriff „wohnzimmerschrank“ ein. Er klickt die Anzeige der Firma Mustermann an, informiert sich, möchte sich aber nicht gleich entscheiden.

Am Tag 3 gibt er nun das Keyword „wohnzimmerschränke“ ein, was zu einer Impression einer weiteren Anzeige der Firma Mustermann führt, die er zwar registriert, aber nicht anklickt, da er ja nach Vergleichsangeboten sucht.

Am sechsten Tag hat er sich entschlossen, dem Angebot von Firma Mustermann den Vorzug zu geben, weiß aber nicht mehr, über welches Keyword er sie am ersten Tag gefunden hat. So gibt er „landhausmöbel“ ein und hat Glück: es erscheint wieder Anzeige A. Der Kunde klickt und schließt eine Online-Bestellung ab.

Somit hat nicht das Keyword „landhausmöbel“ allein zur Conversion geführt, sondern auslösend war ursprünglich das Keyword „wohnzimmerschrank“ und das Keyword „wohn- zimmerschränke“ hat zu einer Impression geführt.

Die Lösung:

Hier sollen die neuen AdWords Such-Trichter-Berichte – auch als „Search Funnels“ bezeichnet – Abhilfe schaffen. Sie zeigen, wie oft und durch welche Keywords und Anzeigen sich ein Kunde bewegt hat, bevor es zum Kaufabschluss bzw. zur Conversion kommt.

Welche neuen Berichte gibt es?

In Google Adwords finden Sie unter dem Reiter „Berichterstellung“ bei den Conversions folgende Berichtgruppe:

Die Berichte können auch direkt über das Dashboard angesteuert werden und sind dort auch kommentiert:

Voraussetzungen

  • Die Such-Trichter-Berichte sind nur bei aktiviertem Conversion-Tracking verfügbar oder wenn Ziele bzw. Transaktionen aus Google Analytics nach AdWords transportiert werden
  • Nur für  Anzeigen aus der Google-Suche
  • Nur für die letzten 30 Tage abrufbar
  • Nur Daten für Keywords, die in einem Conversion-Pfad auftauchen

Nutzen

  • Einblick in das Kaufverhalten von Kunden bestimmter Produkte
  • Ermittlung einer Vorlaufzeit für saisonale Kampagnen
  • Eventuell neue Einschätzung von Keywords, Anzeigengruppen und Kampagnen

Fazit: Auch Impressionen zählen!

Keywords einer Anzeigengruppe bilden auf dem Weg zum Kunden ein Team, wo nicht dem Einzelnen allein der Ruhm gebührt. Die neuen Berichte werden dabei helfen, den tatsächlichen Rang von Keywords besser einzuschätzen.

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