ClickTale verspricht IP-freies Tracking

In letzter Zeit ist Online-Datenschutz international immer mehr in den Vordergrund getreten, da die EU stärkeren Schutz der Internetnutzer und deren persönliche Daten und Informationen fordert.

Benjamin HaasDie Justizbeauftragte der Europäischen Union, Viviane Reding, kündigte ein neues Gesetzt an, welches 2011 in Kraft treten soll. Dieses soll dann die derzeitigen, 15 Jahre alten, Gesetze ersetzen. „Wir müssen unsere Gesetze auf den neuesten Stand bringen, um den Herausforderungen der neuen Technologien zu begegnen“, sagte Reding in einer Pressekonferenz am 04.11.2010. Und diese Aussage genau ein Jahr nachdem die Regierung in Deutschland versuchte, die Nutzung von Google Analytics zu verbieten.

Das Erfassen und Speichern von IP-Adressen ist der entscheidende Punkt bei der Diskussion, wenngleich auch die Gesetzgebung von Land zu Land variiert. Rein theoretisch könnte eine IP-Adresse dazu genutzt werden, einen Besucher mit einer physischen Adresse in Verbindung zu bringen – mit oder ohne seine Einwilligung. Dass dies dann doch nicht so einfach ist, hatte ich in meinem Blog-Post Hexenjagd, die Zweite… dargelegt.

Deutschland, das Land mit den strengsten Richtlinien in Bezug auf das Sammeln von IP-Adressen, hat vier Hauptbeschränkungen festgelegt, an die sich Firmen bei der Erfassung von Daten dieser Stufe halten müssen:

  1. Nutzer müssen damit einverstanden sein, dass ihre Daten gesammelt werden.
  2. Die Firmen müssen den Nutzern ermöglichen, die erfassten ihre Informationen zu verifizieren oder abzulehnen.
  3. Die Firmen müssen die Informationen zu einem Nutzer auf dessen Anfrage hin löschen.
  4. IP-Adressen dürfen nur für einen begrenzten Zeitraum gespeichert werden.

Obwohl die Vereinigten Staaten von Amerika den Datenschutz nicht ganz so ernst nehmen wie Deutschland oder der Rest der EU, kann davon ausgehen werden, dass auch sie den anderen Ländern in Bälde nachfolgen. Derzeit speichert Google die gesamten Besucherinformationen für 18 Monate, nachdem IP-Adressen im letzten Oktett entsprechend anonymisiert wurden. Da sich jedoch der Druck von Gruppen wie beispielsweise der Electronic Frontier Foundation erhöht, könnte sich das bald ändern.

Das ClickTale Versprechen: „IP-freies Tracking“

Bei ClickTale hatte der Datenschutz immer bereits höchste Priorität und ab sofort geht der Hersteller der bekannten Webanalyselösung noch einen Schritt weiter, um dieses Commitment auszubauen.

Ab dem 21. November 2010 wird ClickTale die IP-Adressen der Besucher nicht mehr speichern.

ButchWenn ein Nutzer eine Webseite besucht, auf der die Webanalyselösung von ClickTale zum Einsatz kommt, wird ClickTale lediglich das Herkunftsland anhand der Besucher-IP-Adresse ermitteln, die IP-Adresse selbst aber nicht speichern.

Dieser Umstand macht ClickTale zur führenden Lösung der Webanalyse-Industrie, die ein solches Versprechen abgegeben hat. Dieses jüngste Versprechen gesellt sich zu den bestehenden ClickTale-Datenschutzrichtlinien, welche Folgendes beinhalten:

  • Umfangreicher Opt-Out-Service – ClickTale war bzw. ist die erste und einzige Webanalyselösung, die einen umfänglichen Opt-Out-Service anbietet. Somit kann sich jeder Nutzer der Erfassung seiner Aktionen auf der Website entziehen, indem er einfach auf der Seite ClickTale-Opt-Out-Seite auf die Schaltfläche „Disable ClickTale“ klickt. Der Nutzer wird dann von keiner ClickTale-Analyselösung mehr erfasst.
  • Absolute Transparenz – Alle ClickTale-Kunden müssen den Einsatz von ClickTale auf der Website in ihrer Datenschutzerklärung eindeutig deklarieren. Ebenso, welche Informationen aufgenommen werden und wofür Sie diese Informationen brauchen. Weiterhin müssen Sie einen Link zurück zur vorgenannten Opt-Out-Seite anbieten.
  • ClickTale sammelt keine nicht übermittelbaren Informationen – neben der Tatsache, dass ClickTale niemals Passwörter oder als sensibel angesehene Daten aufzeichnet, werden auch keine Formulareingaben gespeichert, solange dieses nicht übermittelt wurde. Wird z. B. die Checkout-Seite nur zur Hälfte ausgefüllt, der Einkauf aber nicht komplettiert, sind auch keine Daten in einer Sitzungswiedergabe sichtbar. (Hinweis: Wenn ClickTale eine Tasteneingabe erfasst, diese aber mangels Formularabsenden nicht gewertet wird, hat dies keine Auswirkungen auf die Performance oder Akkuratesse der Form Analytics)
  • Kein Cross-Domain-Tracking – ClickTale erfasst keine Besucher, die sich von einer Domain zur anderen bewegen, selbst wenn beide dem gleichen ClickTale-Kunden gehören. Das sorgt bei jedem Besucher für eindeutige Identifikation je Website und hält ClickTale-Kunden davon ab, persönliche Profile über das Cross-Domain-Verhalten von den Besuchern zu erstellen.

Ich würde mich freuen, wenn andere Webanalyselösungen das gleiche Versprechen in den nächsten Wochen oder Monate gäben. Bis dahin können Sie sich weiterhin auf die unglaublich umfangreichen und genauen Webanalyseberichte von ClickTale verlassen – inkl. Datenschutz!

Beginnen Sie das Verhalten Ihrer Besucher zu verstehen – JETZT!


Erfahren Sie mehr über den Einsatz von ClickTale und die damit verbnundenen Möglichkeiten Eröffnen Sie jetzt bei uns Ihr kostenfreies ClickTale Konto Erfahren Sie hier mehr über die Preise und Abonnements von ClickTale

Kommentieren

Follow us:
Abonnieren Sie unseren Blog!
Folgen Sie uns auf Twitter!
Folgen Sie uns auf Facebook!
Folgen Sie uns auf LinkedIn!
Feedburner-Abo
RSS Feed für Reader abonnieren

oder geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an:

Kategorien
Archive