Shitstorm – die Sache mit der Empörung

Dank Social Media und der dortigen Freiheit auf Meinungsäusserung (zu allem und jedem – gerne in rüdem Wortlaut) laufen Unternehmen, welche dort präsent sind, gerne mal in einen verbalen Rundumschlag.

Wie kann es zu einem Shitstorm kommen?

Licht und SchattenNaja, man kann vieles falsch machen – ob daraus ein Shitstorm wird, steht auf einem anderen Blatt. Klar, mit ungeschicktem Verhalten und/oder fehlender Sensibilität für kritische Themen fordert man einen Shitstorm geradezu heraus. Es kann aber auch sein, dass das Unternehmen erklärte „Feinde“ hat, welche nur darauf lauern, zuschlagen zu können. Dann gibt es noch die „Gerne-Empörten“, „Dauernörgler“, „Ich will alles und zwar jetzt-Menschen“ und die „Ich bin Kunde und somit der Oberzampano-Menschen“. Und wenn die wollen, finden die ein Haar in der Suppe und spucken Ihnen in selbige rein.

Was, wenn ein Shitstorm entstanden ist?

Unternehmen schließen, auswandern, neue Identität annehmen? Nein…

Immer freundlich bleiben!Die Kritikpunkte auf jeden Fall analysieren und eine Strategie zur Behebung des Shitstorms ausarbeiten.

Ganz wichtig ist, auf Provokationen, Beleidigungen, generelle Miesmacherei mit Höflichkeit zu reagieren und auf keinen Fall zurückzupöpeln. Eine humorvolle Reaktion, welche die Kritik jedoch nicht ins Lächerliche zieht, kommt in der Öffentlichkeit auch gut an und kann das Ansehen des Unternehmens wieder anheben.

Auf keinen Fall sollten Kommentare bzw. Beiträge gelöscht werden! Wäre zwar einfach (bloß weg damit…), aber die Shitstorm-Szene reagiert darauf noch allergischer und wird nur noch schwer zu beruhigen sein.

Negative Werbung kann auch Werbung sein!

Auch wenn ein Shitstorm eine ungute Sache ist, kann er, wenn er sich wieder beruhigt, einen positiven Nebeneffekt bringen: Das Unternehmen ist wieder in aller Munde!

In diesem Sinne: Nur wer verzagend das Steuer loslässt, ist im Sturm verloren (Emanuel Geibel)

 

 

 

 

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