Google AdWords führt neue CPM-Option ein

Vielen aufmerksamen AdWords-Anwendern ist die Neuerung sicherlich schon aufgefallen. Google führte nahezu klammheimlich eine kleine Gebotsoption für Gebotsstrategien auf CPM-Basis ein:

„Die sichtbare CPM“

 sichtbare CPM in AdWords

 

Welches vermeintliche Hexenwerk ist denn das schon wieder? Der Hilfetext vertreibt die dunkle Unwissenheit: Mit Auswahl der neuen Option bezahlt der Werbetreibende nur noch für die Impressions, die „eine Sekunde lang zu mindestens 50 % auf dem Bildschirm dargestellt wurden“. Toll, oder?

 

CPM-Hilfetext

Wenn Ihre Anzeige nun in den Untiefen des nicht sichtbaren Bereichs einer Webseite geschaltet wird, würden Sie mit Aktivierung dieser Option diese nicht sichtbare Impression nicht bezahlen. Was zur Konsequenz hat, dass natürlich die sichtbaren Anzeigenflächen teurer werden (Nachfrage vs. Angebot). Jede Medaille hat zwei Seiten.

 

Der Werbetreibende muss zukünftig also eine Entscheidung treffen:

  • Etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, um auf einer Webseite mit seinen Display-Anzeigen auf den sichtbaren Positionen geschaltet zu werden
  • oder darauf hoffen (besser noch: es wissen), dass die Kunden nach unten scrollen (Sei es, weil sie sich informieren oder weil Scrollen so viel Spaß macht )

Eine interessante Entwicklung, die man im Auge behalten sollte!

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