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“Coca-Cola” suchen und “Meine Lieblings-Cola” finden?
Änderung der Google-AdWords Markenrichtlinie in Europa
Ist das erlaubt oder ist es das nicht? Das fragen sich viele AdWords-Werbetreibende, wenn Sie nach geeigneten und vielversprechenden Keywords für ihre AdWords-Kampagne suchen. Hoch relevant sollen die Keywords für AdWords sein und das beworbene Produkt möglichst genau spezifizieren. So ist es nahe liegend, dass beispielsweise ein Wiederverkäufer von Computer-Hardware den Markennamen des Herstellers als Keyword oder in seiner AdWords-Anzeige nutzen möchte. Aber: Stellt die Nutzung der fremden Marke eine Verletzung des Markenschutzes dar?
Diese Frage löste in den letzten Jahren in Europa eine Debatte über die Nutzung von Markennamen als Keywords aus. Wie jetzt im aktuellen AdWords-Blog zu lesen ist, vertrat Google dabei den Standpunkt, dass den Nutzern am meisten damit gedient sei, wenn ihnen die relevantesten und informativsten Anzeigen angeboten würden und daher die Verwendung von Markennamen legitim sei. Der Suchmaschinen-Marketing-Gigant wurde nun nach einer ganzen Reihe von Gerichtsverfahren vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) in seiner Haltung bestätigt. Der Einsatz von Markenbegriffen als Keywords für AdWords-Kampagnen ist erlaubt. Dies gilt auch, wenn ein Unternehmens den Namen oder das Produkt eines Mitbewerbers nutzt, um auf seine eigenen Anzeigen zu verweisen.
Ab dem 14. September wird daher die neue Google-AdWords Markenrichtlinie für Europa wirksam, in welcher diese Rechtslage Berücksichtigung findet. Ab diesem Zeitpunkt wird Google auch nicht mehr auf eingereichte Markenbeschwerden antworten, welche sich auf AdWords-Kampagnen in den betroffenen europäischen Ländern und Regionen beziehen (Auflistung der betroffenen Länder und Regionen). Bisher war es für Markeninhaber möglich, über eine Google-Markenbeschwerde die Verwendung der eigenen Wortmarke als Keyword oder im Anzeigentext durch den Mitbewerber zu unterbinden.
Übrigens, die für Europa neue Google-Markenrichtlinie wird bereits in den meisten Ländern der Welt angewendet. In den USA seit 2004, seit 2008 in Großbritannien und Irland und in einigen anderen Ländern seit 2009. Hier eine Übersicht der Länder, in welchen die Richtlinie bereits gilt.
Relevante Ergebnisse für den Suchmaschinen-Nutzer
Für das Suchmaschinen-Marketing wurde damit ein entscheidender Stolperstein auf dem Weg zu relevanten Anzeigen-Ergebnissen in Google AdWords beseitigt. Wie gern hätte man den ein oder anderen Begriff doch in der Keyword-Liste berücksichtigt, jedoch die Frage nach dem Markenschutz: “Ist der Begriff nun geschützt oder nicht?”, machte oft den Einsatz der relevantesten Begriffe als Keyword schwer oder unmöglich. Der “googlende” Nutzer kann sich freuen, denn seine Suchanfragen nach Markenbegriffen bringen ihm nun hoch relevante Suchergebnisse und ermöglichen es ihm, genau die Produkte und Dienstleistungen zu finden, nach denen er sucht.
Die neue Handhabung von Marken in Google AdWords ist jedoch kein Freifahrschein für Markenmissbrauch. So kann ein Markeninhaber auch nach wie vor bei Google eine Beschwerde einreichen, wenn er der Auffassung ist, dass die Nutzer durch die Verwendung seiner Wortmarke in einer AdWords-Anzeige durch ein anderes Unternehmen verwirrt oder in die Irre geleitet werden. Dies kann beispielsweise Anzeigen betreffen, in welchen fälschlicherweise der Eindruck erweckt wird, das Unternehmen vertreibe die Marke selbst oder sei gar ein Teil des markenführenden Unternehmens. Ist dies bei einer AdWords-Anzeige der Fall , wird die Anzeige von Google entfernt.
Respekt vor der Marke – Relevanz für den Nutzer. Dem AdWords Prinzip, den Nutzer mit seiner Suchanfrage durch die relevantesten Anzeigen-Ergebnisse in den Paid Listings abzuholen, wird durch die neue Liberalisierung der Google-Markenrichtlinie entsprochen. Aber auch Alternativen zum gesuchten Markenprodukte bekommen dann in AdWords eine Chance. So könnten sich dem Nutzer demnächst unter den AdWords-Ergebnissen bei der Suche nach “Coca-Cola” auch echte Geschmacksalternativen bieten. – Also, ich find’s gut!
Herzlichst, Ihre Martina Schneider, die gar keine Cola trinkt
Mehr Follower für Ihren Twitter-Account mit Google AdWords
Wer gern mehr Follower in seinem Twitter-Account hätte, oder aber Werbebotschaften in Form von Tweets auf Seiten im Google Content-Netzwerk (Webseiten, in die Google-AdWords-Werbung eingebunden ist) verbreiten möchte, kann dazu jetzt Google AdWords nutzen.
Wie funktioniert das?
Statt einer konventionellen Display-Anzeige oder eine Banners können mittels Twitter-Templates bis zu fünf Live-Tweets rotierend auf den themenrelevanten Seiten im Content-Netzwerk eingeblendet werden. Ein Klick auf die Anzeige führt zur entsprechenden Twitter-Seite des Unternehmens und bietet hier die Möglichkeit, ein „Follower“ zu werden.


Wie funktioniert die Twitter-Werbung mit AdWords? Der „tweetende“ Werbetreibende kann sein Twitter-Konto mit einem Twitter Template im Display-Ad-Builder von Google AdWords verknüpfen. Das Template wird dann automatisch mit den aktuellen Tweets synchronisiert. Sollte eine Synchronisation einmal nicht möglich sein, so wird, sozusagen als Fallback-Lösung, ein vorher eingegebener Grundtext anstelle der Tweets angezeigt. Auch kann ein Firmenlogo in der Größe von 48 x 48 Pixel in die Twitter Anzeige eingebunden werden.
Welche Vorteile bieten die neuen Twitter-Templates für die Werbetreibenden?
- Zielgruppenorientierte Werbung: Auch bei dieser AdWords-Form wird die Zielgruppe direkt angesprochen da die Anzeigen im themenrelevanten Umfeld des Google Content-Werbenetzwerks eingeblendet werden.
- Mehr Followers bei Twitter: Gewinnung von relevanten Nutzern, die Ihrem Unternehmen auf Twitter folgen – eine effektive Ergänzung Ihrer Marketingstrategie für soziale Netzwerke
- Mehr und längere Werbebotschaften: Bis zu fünf Werbebotschaften können in einer Twitter-Template rotierend angezeigt werden. Diese können bis zu 140 Zeichen enthalten. Im Vergleich: eine Textanzeige umfasst maximal 95 Zeichen Werbetext und die URL.
- Unternehmenslogo: Neben den Tweets kann ein Unternehmenslogo (48 x 48 Pixel) angezeigt werden.
- Hohe Flexibilität: Werbebotschaften können sehr einfach über ein Eingabefeld praktisch von überall getextet werden.
- Hohe Reichweite: Mit einem Klick auf „Senden“ wir die Werbebotschaft auf tausenden oder auch Millionen Websites synchronisiert, live und in beliebiger Geschwindigkeit.
Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus?
Derzeit sind die Twitter-Templates aber noch nicht standardmäßig im Display Ad Builder verfügbar. Wer eine solche Anzeige einrichten will, muss sich deshalb an seine Agentur oder seinen Ansprechpartner bei Google wenden. Demnächst soll es jedoch in die AdWords-Oberfläche als Self-Service eingebunden werden.
Google Analytics: datenschutzkonform mit OptMeOut
Keine Lust mit Google Analytics getracked zu werden? Dann “OptMeOut”!
Mit dem neuen kostenfreien Tool “OptMeOut” können Website-Betreiber nun den Besuchern ihrer Website eine komfortable Möglichkeit zum Ausschalten des Trackings anbieten.
Webanalyse, d.h. das Nachverfolgen und Analysieren von Nutzerverhalten auf Webseiten wird schon seit längerer Zeit in Deutschland kontrovers diskutiert. Einerseits ist die Webanalyse mit Werkzeugen wie beispielsweise Google Analytics, Urchin oder Omniture für Online Marketeers eine unverzichtbare Datenquelle zur gezielten Ausrichtung und Verbesserung Ihrer Website-Inhalte und Online-Kampagnen. Andererseits ruft besonders der Einsatz von Google Analytics, dem am häufigsten verwendeten Tracking-Tool, immer wieder Datenschützer auf den Plan, welche die Privatsphäre des sorglosen Internet-Surfers durch das Tracking auf den Websites bedroht sehen. Die Meinungen zum Thema Webanalyse driften stark auseinander, “verboten” meinen die einen, “unproblematisch” und sogar “unverzichtbar” die anderen.
Welchem Website-Betreiber bei der ganzen Diskussion um Daten, IP-Adressen-Speicherung und Datenschutz nicht wohl ist, der kann nun seine Website-Besucher selbst entscheiden lassen, ob sie sich bei Ihrem Besuch auf den Seiten über die Schulter schauen lassen möchten oder lieber nicht. Mit “OptMeOut” stellen wir ein smartes kostenfreies Tool zur Verfügung, welches sich mit ein paar Handgriffen in die Webseiten integrieren lässt.
OptMeOut ist derzeit für statische Webseiten einzetzbar, in Kürze werden wir das Tool auch für WordPress, Typo3 sowie für SmartStore.biz zur Verfügung stellen. Nach der Implementierung kann der Besucher über ein Flyout-Menü am oberen Rand der Seite das Tracking mit Google Analytics ganz einfach ein- und ausschalten und damit selbst entscheiden, ob sein Besuch auf der Seite in die Webanalyse des Betreibers einfließen soll.
Hier stellt sich die spannende Frage, wie viele Website-Besucher sich gegen das Tracking mit Google Analytics entscheiden werden, wenn das Ausschalten des Trackings so einfach geht. Genaue Daten darüber wird wohl nur eine Webanalyse liefern können. Mehr Infos zum kostenfreien Tool finden Sie auf der Website www.opt-me-out.de.
Die Bewertung Ihrer Keywords wird sich ändern!
Neue Berichtsmöglichkeiten in Google AdWords
Derzeit werden Keywords nur am letzten Klick gemessen und die Klickkosten sowie die damit erzielten Conversions im Tab „Keywords“ in Google AdWords oder bei Google Analytics ausgewiesen. Ist der Kunde über dieses Keyword direkt auf die eine Conversion auslösende Anzeige gekommen und hat gleich beim ersten Besuch eine Bestellung oder andere Leads getätigt, so ist das ja korrekt. Was aber, wenn der Kunde sich nicht beim ersten Besuch entscheidet und sich Bedenkzeit geben oder noch andere Angebote einholen will?

Das kann dazu führen, dass effiziente und weniger effiziente Keywords nicht den Rang einnehmen, der ihnen eigentlich zusteht.
Beispiel:
Ein Nutzer sucht einen neuen Wohnzimmerschrank.
Am Tag 1 gibt er in der Google-Suche den Suchbegriff „wohnzimmerschrank“ ein. Er klickt die Anzeige der Firma Mustermann an, informiert sich, möchte sich aber nicht gleich entscheiden.
Am Tag 3 gibt er nun das Keyword „wohnzimmerschränke“ ein, was zu einer Impression einer weiteren Anzeige der Firma Mustermann führt, die er zwar registriert, aber nicht anklickt, da er ja nach Vergleichsangeboten sucht.
Am sechsten Tag hat er sich entschlossen, dem Angebot von Firma Mustermann den Vorzug zu geben, weiß aber nicht mehr, über welches Keyword er sie am ersten Tag gefunden hat. So gibt er „landhausmöbel“ ein und hat Glück: es erscheint wieder Anzeige A. Der Kunde klickt und schließt eine Online-Bestellung ab.
Somit hat nicht das Keyword „landhausmöbel“ allein zur Conversion geführt, sondern auslösend war ursprünglich das Keyword „wohnzimmerschrank“ und das Keyword „wohn- zimmerschränke“ hat zu einer Impression geführt.
Die Lösung:
Hier sollen die neuen AdWords Such-Trichter-Berichte – auch als „Search Funnels“ bezeichnet – Abhilfe schaffen. Sie zeigen, wie oft und durch welche Keywords und Anzeigen sich ein Kunde bewegt hat, bevor es zum Kaufabschluss bzw. zur Conversion kommt.
Welche neuen Berichte gibt es?
In Google Adwords finden Sie unter dem Reiter „Berichterstellung“ bei den Conversions folgende Berichtgruppe:
Die Berichte können auch direkt über das Dashboard angesteuert werden und sind dort auch kommentiert:
Voraussetzungen
- Die Such-Trichter-Berichte sind nur bei aktiviertem Conversion-Tracking verfügbar oder wenn Ziele bzw. Transaktionen aus Google Analytics nach AdWords transportiert werden
- Nur für Anzeigen aus der Google-Suche
- Nur für die letzten 30 Tage abrufbar
- Nur Daten für Keywords, die in einem Conversion-Pfad auftauchen
Nutzen
- Einblick in das Kaufverhalten von Kunden bestimmter Produkte
- Ermittlung einer Vorlaufzeit für saisonale Kampagnen
- Eventuell neue Einschätzung von Keywords, Anzeigengruppen und Kampagnen
Fazit: Auch Impressionen zählen!
Keywords einer Anzeigengruppe bilden auf dem Weg zum Kunden ein Team, wo nicht dem Einzelnen allein der Ruhm gebührt. Die neuen Berichte werden dabei helfen, den tatsächlichen Rang von Keywords besser einzuschätzen.
Werbung mit Google AdWords auf den Punkt gebracht!
Budgetverantwortliche, die sich zum ersten Mal mit Google AdWords beschäftigen, werden sich fragen, warum sie ausgerechnet dieser modernen, interaktiven Werbungsart den Vorrang vor herkömmlichen Werbemethoden den Vorrang geben sollten.
Neue Kunden mit AdWords – Lassen Sie sich finden!
Eines der größten Argumente für Google AdWords stellt wohl der Zeitpunkt im Kaufzyklus dar, zu dem AdWords-Anzeigen geschaltet und aufgerufen werden. In aller Regel befindet sich der Kunde im wohlbekannten AIDA-Modell bereits beim Kaufwunsch (desire) und sucht nun den für ihn passenden Verkäufer des von ihm favorisierten Produkts.
AIDA-Modell
Durch negative Keywords bleiben auf Wunsch ungeliebte Informationssammler und „Schnäppchenjäger“ außen vor, weil diesem Personenkreis die Werbeanzeige erst gar nicht präsentiert wird. Durch die Relevanz ihrer Anzeigen und Keywords werden potenzielle Kunden auf Ihre Landeseiten gelenkt, von wo aus sie zur gewünschten Zielerreichung (Online-Kauf, Bestellung eines Newsletters, Branding) geführt werden.
Werben Sie mit guten Namen!
Google ist fast zu 100 % bei den Internetnutzern bekannt und benutzt keine lästigen Pop-ups. Alle Anzeigen werden auf ihre Seriosität überprüft und nur dann freigegeben, wenn sie den Google-Richtlinien entsprechen.
Google bietet zwei Netzwerke an, in denen Sie Anzeigen schalten können: ein Such- sowie das Content-Netzwerk.
Das Suchnetzwerk von Google umfasst neben den Google-Suchergebnisseiten zahlreiche Such-Werbepartner, z. B. AOL, eBay oder bild.de.
Das Contentnetzwerk besteht aus Tausenden von Websites unterschiedlichster Größe und Ausprägung. Sie können privater oder geschäftlicher Natur sein und müssen Werbung von Google zulassen. Sie können dort Ihre Werbung automatisch platzieren oder auch Placements auswählen. Im Content-Bereich sind nicht nur Textanzeigen erlaubt, sondern auch andere Anzeigenformate wie Image, Flash und Video. Nicht alle Sites im Content-Netzwerk lassen alle Anzeigenformate zu. Das Content-Netzwerk wird gerne zur Markenbildung (Branding) genutzt, um neue Produkte oder Dienstleistungen bekannt zu machen.
…einmal ganz oben stehen…
Google setzt die Position Ihrer Anzeige aufgrund des Qualitätsfaktors fest. Dieser setzt sich zusammen aus Ihrer Klickpreisbereitschaft, die Qualität Ihrer Zielseite, die Relevanz und bisherige Performance des die Anzeige auslösenden Keywords. Weitere Relevanzfaktoren spielen ebenfalls mit ein. Dies hat den Vorteil, dass nicht der Anbieter mit dem höchsten Einsatz den „Zuschlag“ erhält, sondern der mit dem höchsten Qualitätsfaktor, was auch kleineren Betrieben eine Chance gibt. Dazu ist aber in der Regel eine Betreuung durch eine kompetente Google-Support-Agentur notwendig.
Behalten Sie Ihre Kosten im Griff!
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die volle Kostenkontrolle. Ein vom Kunden(!) festgelegtes Budget wird von Google nicht überschritten (Abweichungen bis zu 20 % sind erlaubt, sofern diese an anderen Tagen wieder ausgeglichen werden). Einmal angelegte Anzeigen können jederzeit beliebig oft geändert werden, sowohl inhaltlich als auch zeitlich, d. h., es ist möglich, Kampagnen für besondere Events ohne zusätzlichen Kapitalaufwand zwischenzeitlich einzusetzen. Des Weiteren entfällt die oft sehr üppige Vertreterprovision bei anderen Werbeträgern, d. h., neben der einmaligen Anmeldegebühr in Höhe von 5,00 € wird jeder Cent in echter Werbung angelegt. Eine Kündigung ist zudem jederzeit ohne Kündigungsfrist möglich.
Google hilft Ihnen auch automatisch beim Geldsparen – Sie bestimmen wie bei einer Auktion, wie viel Ihnen eine Anzeige wert ist. Google prüft automatisch, welches Angebot Ihrer Mitbewerber am höchsten ist und setzt dann Ihr Gebot um einen Cent höher, sofern Ihr Gebot über dem des höchstbietenden Mitbewerbers liegt.
Sie können bestimmen, wo und in welcher Sprache Ihre Anzeigen geschaltet werden sollen, ebenso Beginn und Ende Ihrer Kampagnen.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
Der Erfolg einer Anzeige ist mittels Analysewerkzeugen wie z. B. Google Analytics, Urchin und ClickTale mess- und nachvollziehbar. Für jedes einzelne Keyword ist es möglich, auszuwerten, wie oft es zu der Schaltung einer Anzeige (Impression) und zu einem Klick auf die Anzeige kam. Auch das Besucherverhalten, wie lange ein Besucher auf Ihrer WebSite geblieben ist, wie viel einzelne Seiten er besucht hat und wo er dann die Website verlassen hat.
Gesehen werden – zum Nulltarif?
Auch das gibt es sonst nirgends: Sie zahlen für Ihre Präsenz im Internet nur, wenn auf Ihre Anzeige geklickt wird. Tausende von Internetnutzer können Ihren guten Namen zum Nulltarif lesen! Erst wenn der User auf Ihre Anzeige klickt, weil sie ihn interessiert, wird die Impression kostenpflichtig. Sie zahlen also nur für Werbung, die beim interessierten Kunden auch angekommen ist.
Immer auf dem neuesten Stand!
Keine aufwendigen Updates oder Releasewechsel. Google arbeitet ständig an Verbesserungen seiner Software und stellt sie seinen Kunden kostenlos zur Verfügung. Ebenso nützliche Tools wie z. B. Anzeigenvorschautool, Keywordtool oder Traffic-Estimator.
„and I want it now“
Werben auch Sie mit Google AdWords und steigern Sie Ihren Umsatz nachhaltig über Ihre WebSite! Eröffnen Sie jetzt über uns Ihr eigenes AdWords-Konto und erhalten Sie bei Kontoeröffnung einen Gutschein über 75,00 €, den Sie dann bei Ihren ersten „Gehversuchen“ verwenden können.
Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Gestaltung Ihrer Webseiteninhalte in Bezug auf die Anzeigenrelevanz, um einen höheren Qualitätsfaktor für die Schaltung bei Google zu erzielen.
Deutsche Krankenkassen sollen auf Google Analytics verzichten
Das „Aus“ für effizientes Webcontrolling in Deutschland?
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, ermahnt dutzende Krankenkassen schriftlich, auf den Einsatz von Google Analytics zu verzichten.
Der Einsatz des kostenfreien Google Analytics diente bisher den Krankenkassen dazu, den Erfolg und die Benutzerakzeptanz ihrer Webpräsenz und ihrer Online-Services mittels Tracking zu analysieren. Dabei verfolge Google Analytics, so Schaar, eine nach deutschen Datenschutz-richtinien unzulässige Praxis, „da die derzeitige Konfiguration des Dienstes eine wirksame Wahrnehmung des Rechts auf Widerspruch, Information und Auskunft sowie Löschung der Daten durch den Betroffenen nicht ermöglicht“. Google lasse, so die Argumentation des Bundesdatenschutzbeauftragten, die Nutzer “im Unklaren darüber, welche Daten konkret über sie zu welchem Zweck erhoben werden“. Unklar sei auch, wie lange die Nutzungsdaten bei Google in den USA gespeichert würden. Schaar forderte nun die Krankenkassen auf “die Nutzung des Google Analytics Services unverzüglich einzustellen, bei Ihnen vorhandene Daten zu löschen und mir dies schriftlich zu bestätigen.” Auf eine Fristsetzung hat er dabei jedoch verzichtet. Eine ganz ähnliche Maßnahme hat bereits im vergangenen Jahr Thilo Weichert, der Landesdatenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein durchgeführt, als er 25 deutsche Website-Betreiber aufgrund der gleichen Thematik schriftlich abgemahnt hatte. Ist dies nun das Ende von Webanalyse und effizientem Website-Controlling in Deutschland? Ein Verzicht auf die Analyse von Webseiten käme für das gesamte Online-Marketing in der Bundesrepublik einer Rückkehr in die Steinzeit gleich, wäre doch so eine gezielte Steuerung und Optimierung im Bereich SEM gar nicht mehr möglich.
Alternative zu Google Analytics
Urchin Software bietet hier eine datenschutzkonforme Alternative zu Google Analytics. Im Gegensatz zu Google Analytics bleiben bei Urchin 6 die Daten komplett „inhouse“ und können dort gemäß Bundesdatenschutzgesetz, BDSG § 6(1) „Unabdingbare Rechte des Betroffenen“, auf Wunsch des Nutzers jederzeit eingesehen oder gelöscht werden. Darüber hinaus verfügt Urchin Software über einige sehr interessante zusätzliche Features, was es zu einem sehr viel flexibleren und leistungsstärkeren Analyse-Werkzeug gegenüber Google Analytics macht. Vergleichen Sie hier die Unterschiede zwischen Urchin Software und Google Analytics. Auf die genaue und effiziente Analyse unserer Webpräsenzen brauchen wir also in Deutschland auch in Zukunft nicht verzichten, denn wir können auch datenschutzkonform, Herr Schaar!
Ihre
Martina Schneider
Neue Features in Google Analytics
Vielleicht haben Sie es schon bemerkt, seit letzter Woche gibt es viele Veränderungen in der Google Analytics Oberfläche. Unter dem Motto “Leistungsstark – Flexibel – Intelligent” wartet Google Analytics gleich mit einer ganzen Reihe neuer Features auf. Verbesserte Berichterstellung, mehr Möglichkeiten zur benutzerdefinierten Anpassung und die Implementierung einer neuen innovativen “Intelligence Engine” für eine praktische und aussagekräftige Datenübersicht, helfen dabei, das Benutzerverhalten auf der Website besser zu verstehen und analysieren zu können. Hier ein Überblick über die Änderungen:
Ziele
Zwei neue Arten von Zielen ermöglichen es nun, die Besuchertreue des Websitebesuchers zu erfassen und damit eine Aussage über den Markenbindungs-Erfolg Ihrer Seite zu treffen, dazu kann ein Schwellenwert für die Besuchszeit auf den angegebenen Seiten pro Besuch bestimmt werden. Darüber hinaus können nun nicht mehr nur wie bisher vier sondern bis zu 20 Ziele pro Profil definiert werden. Sehen Sie mehr auf diesem Video (in englischer Sprache):
Erweiterte Berichte für Mobile Endgeräte
Mobile Anwendungen (sog. Apps) für iPhone und Android können mit Hilfe von Google Analytics genau verfolgt und analysiert werden. So können Entwickler von Mobile Apps genaue Informationen über Beliebtheit und Benutzerverhalten Ihrer Mobile Apps erhalten, welche Features z.B. besonders gern genutzt werden. Für Android-basierte Anwendungen kann die Benutzerattrahierung bis zu den Anzeigen von Online-Kampagnen, wie z.B. Google AdWords zurückverfolgt werden, so dass die Entwickler sehen können, welche Anzeigen zu Download, Nutzung oder Kauf der Applikation geführt haben. Erfahren Sie hier mehr über Analytics Tracking for Mobile Apps (in englischer Sprache), um mit dem Tracking Ihrer Mobile Apps starten zu können.
Gute Nachrichten auch für Kunden, die Nutzerdaten für mobile Websites erheben möchten: Google Analytics kann nun auch Nutzungsdaten für diese Webseiten auf allen webfähigen Geräten erfassen, unabhängig davon, ob das Gerät Java Script ausführt oder nicht. Dies wird durch ein vorgefertigtes Code-Fragment ermöglicht, welches serverseitig in den Quellcode der Website eingefügt wird. Dieses Code-Fragment wird in Kürze verfügbar sein Infos zur Implementierung des Codefragments finden Sie hier als Download (in englischer Sprache). In der aktuellen Version werden PHP, Perl, JSP and ASPX unterstützt. Selbstverständlich können Sie weiterhin Besuche von javascript-fähigen mobilen Endgeräten Ihrer Standardwebsite wie gewohnt in Google Analytics auswerten.
Erweiterte Analyse-Funktionalitäten
Google Analytics stellt eine ganze Reihe an leistungsstarken Tools zur Verfügung, mit der eine gründliche und schnelle Analyse möglich ist, ohne dass Sie Ihre Analyse-Daten in andere Anwendungen exportieren müssen. Mithilfe der neuen zusätzlichen Dimensionen haben Sie die Möglichkeit, verschiedenste Ebenen und Kombinationen Ihrer Daten übersichtlich nebeneinander darzustellen. Mit der Ansichtsoption Pivot-Tabelle können Sie ausgewählte Datengruppen einander gegenüberzustellen und so Daten verschiedener Dimensionen miteinander vergleichen. Erfahren Sie hier mehr im folgenden kurzen Video (in englischer Sprache):
Erweiterten Tabellenfilterung. Mit der neuen Erweiterten Tabellenfilterung können Sie nun die Zeilen einer Tabelle basierend auf verschiedenen Datenzuständen filtern. Sehen Sie im folgenden Video wie Sie zum Beispiel tausende Keywords nach den zwei Kriterien „Bounce-Rate unter 30%“ und „mindestens 25 Besuche“ filtern können (in englischer Sprache):
Eindeutige Besucher als neue Größe in den benutzerdefinierten Berichten
Mit dieser neuen Funktionalität können Sie nun den Wert “eindeutige Besucher” jeder anderen Dimension Ihrer Daten in Google Analytics gegenüberstellen. Diese ermöglicht Ihrem Marketing-Team genau zu erkennen, wie viele Besucher (identifizierbar mithilfe mit eindeutiger Cookies) jeweils ein bestimmtes benutzerdefiniertes Segment ausmachen. Bitte beachten: die Metrik “Eindeutige Besucher” ist ausschließlich in den benutzerdefinierten Berichten verfügbar!
Kein Unternehmen gleicht dem anderen, daher sind flexible und anpassungsfähige Werkzeuge bei der Websiteanalyse von ganz besonderer Bedeutung. Mit den folgenden Neuerungen wurde Google Analytics um einige Möglichkeiten der benutzerdefinierten Anpassung erweitert, um den immer stärker werdenden Anforderungen an Flexibilität und Individualität gerecht zu werden.
Mit Multiple Custom Variables können Sie nun Google Analytics ganz auf Ihre Bedürfnisse anpassen und die für Ihr Business wichtigsten Daten im Überblick zusammenstellen. Die vertraute Funktion ”_setVar()” ist bereits hinreichend bekannt, aber nun geht Google Analytics einen Schritt weiter und ermöglicht die Definition und das Tracking von Besucherattributen (z.B. ist der Besucher Mitglied oder Nicht-Mitglied), Sessionattributen (z.B. an- oder abgemeldet) und Page-Level-Attributen (z.B. hat sich die Sport-Seiten angesehen). Mit Custom Variables können Sie sämtliches Benutzerverhalten und beliebige Interaktionen auf Ihrer Site klassifizieren. So können Sie Google Analytics flexibler einsetzen und ganz auf die individuellen Erfordernisse in Ihrem Unternehmen anpassen. Multiple Custom Variables werden in den kommenden Wochen für alle Konten verfügbar sein, bis dahin können Sie hier (in englischer Sprache) mehr erfahren.
Benutzerdefinierte Berichte und Erweiterte Segemente
Vielleicht haben Sie die neue Funktionalität in Ihrem Google Analytics Konto schon bemerkt. Damit können Sie nun neben der Möglichkeit, benutzerdefinierte Berichte und erweiterte Segmente zu erstellen auch die Verwaltung und Bereitstellung Ihrer angepassten Berichte besser steuern. Im Bereich “Meine Anpassungen” / “Benutzerdefinierte Berichte” können Sie über den Link “Freigeben” eine URL generieren lassen und diese per E-Mail an jeden versenden, der über ein Google Analytics Konto verfügt. So wird der vordefinierte Bericht automatisch in diesem Google Analytics Kono angezeigt, sobald sich der Empfänger an seinem Google Analytics Konto angemeldet hat und den Link aufruft. Außerdem können Sie auswählen, welche Benutzerdefinierten Berichte und Erweiterten Segmente Sie dem Profil hinzufügen oder lieber ausblenden möchten.
Analytics Intelligence, ein Analysewerkzeug, das mitdenkt
Mit dem neuen Feature Analytics Intelligence sagt Ihnen Google Analytics automatisch, auf welche Daten Sie aktuell achten müssen. Die neue Intelligence-Berichtsoberfläche setzt sich bei signifikanten Abweichungen Ihrer täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Website-Analysedaten automatisch sofort mit Ihnen in Verbindung. So würde “Intelligence” beispielsweise einen sprunghaften Anstieg oder Abfall von Besuchern an einem bestimmten Tag sofort melden und Sie könnten als Websitebetreiber gleich die entsprechenden Maßnahmen treffen. Langwieriges Durchsehen aller Berichte ist damit nicht mehr notwendig und Sie können sich ganz auf die unternehmerische Auswertung Ihrer Analysedaten konzentrieren.
Benutzerdefinierte Benachrichtigungen
Neben den automatischen Benachrichtigungen können Sie auch als Benutzer sogenannte Benutzerdefinierte Benachrichtigungen selbst definieren und damit festlegen, auf welche verschiedenen Daten und Dimensionen der Augenmerk täglich, wöchentlich oder monatlich gerichtet sein soll. Bei einer signifikanten Veränderung, werden Sie per E-Mail oder in der Google Analytics Benutzeroberflächte benachrichtigt.Hier das Video zum Thema Analytics Intelligence (in englischer Sprache):
Alles in allem bekommen wir mit diesen neuen Features in Google Analytics ein sehr mächtiges Analyse-Tool, welches nun noch mehr Möglichkeiten der Web-Analyse bietet. Die meisten Funktionalitäten werden innerhalb der nächsten Wochen weltweit bereitgestellt. Sollten Sie also zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keinen Zugriff auf das ein oder andere Feature haben, so werden die Änderungen demnächst für Sie verfügbar sein.
Zurück vom Google Partner Summit 2009

Vom 14. bis 17. Oktober fand in Mountain View, California der Google Partner-Summit 2009 statt, an dem auch unser webalytics-Analysten-Team (siehe Foto links) mit fünf Teilnehmern vertreten war. Inhalte der viertägigen Veranstaltung waren unter anderem Google Website Optimizer, Google Analytics und Urchin Software.
Neben diversen Fallstudien (Case Studies) zu unterschiedlichen Szenarien und Lösungen der Partner, stellten vor allen Dingen die Keynotes der jeweiligen Tage das Highlight schlechthin dar. So berichtete beispielsweise Dan Siroker, wie er und sein Team durch umfangreiche Tests mit Internet-Daten dabei half, die Präsidentenwahl für Barack Obama zu gewinnen. Den Vortrag (ebenfalls an der Stanford University gehalten) finden Sie auch hier auf YouTube.
Avinash Kaushik, Analytics-Guru bei Google, erläuterte auf die für ihn typisch humoristische Art, welche Faktoren bei der Betrachtung von Nutzerverhaltensdaten im Internet wirklich eine Rolle spielen. Empfohlene Literatur von Avinash Kaushik:
• Web Analytics: An Hour a Day
• Web Analytics 2.0: The Art of Online Accountability and Science of Customer Centricity
Unter dem Motto “Predicting the Present” erstaunte Hal Varian, Chief Economist bei Google, mit seinem Vortrag die Teilnehmer, in dem er die Beziehung von Suchanfragen, deren Ursprung und Häufigkeit mit ökononischen Formeln und Werten in Relation setzte.
In zahlreichen Breakout-Sessions hatte das webalytics-Team die Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmern der Veranstaltung auszutauschen. Auch war genügend Zeit, um sich mit den Entwicklern von Google Analytics und Urchin Software zusammen zu setzen und mit diesen verschiedene Fragen zu erörtern. Zu guter Letzt wurde uns ein tiefer gehender Einblick in die weitere Entwicklung von Urchin Software gegeben – dazu jedoch später mehr.







