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Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 4)

So geht’s nicht! Die Top-Ten im Conversion-Killing

Frustfaktoren verhindern die ConversionIm ersten, zweiten und dritten Teil der Serie habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Traffic auf die Shopseiten leiten, das Besucherverhalten auswerten und auf was Sie bei der Auswahl des geeigneten Shopsystems achten sollten.

“Naja, dann kann ja nichts mehr schiefgehen”, denken Sie sich und bestellen schon mal ein dickes Auto, buchen eine schöne Reise und schauen sich nach einem Ihrem Lebensstandard angemessenen Domizil um.

Aber, die liebe Kundschaft spurt nicht so, wie Sie wollen? Dann haben Sie vielleicht ein paar Killer übersehen, die Ihre Besucher kaltmachen, bevor diese kaufen.

Killer Nr. 1: Der Frust mit der Lust

Ihr Besucher ist in Kauflaune. Er hat Lust, sich zu belohnen oder sich einfach etwas Gutes zu tun. Er ist auf der komplett emotionalen Schiene. Hier treten Preis und sonstige Benefits in den Hintergrund. Pure Kauflust will hier ihre Befriedigung finden. Beispiel: Der Besucher will sich einen neuen Fernseher kaufen. Geht in den Online-Shop eines großen Anbieters. Und muss sich durch eine komplizierte Navigation fummeln! Klick – klick – klick. LCD, Plasma, Flachbildfernseher. Äh, welche Größe? Wo waren nochmal die Plasmafernseher in der Größe XY? Welche Hersteller gibt es hier? Wo finde ich nochmal die Produktdetails?

“Auf Nimmerwiedersehen, lieber Besucher – kaufen Sie bitte woanders ein, wir haben den Online-Shop nur zum Spaß….”

Deshalb: Logisch aufgebaute Navigation nach Topthemen und hier mit dynamischen Subnavigationen arbeiten. 

Killer Nr. 2: Der Frust mit dem Durchblick 

Sie haben einen Besucher in Ihren Online-Shop gelockt, entweder über die organische Suchanfrage oder über Suchmaschinenmarketing. Egal, er ist “drin”. Und jetzt erschlagen Sie ihn mit ganz vielen verschiedenen Rubriken. Ein sehr schönes Beispiel bietet hier Ryanair. Man weiss gar nicht, wohin man zuerst gucken soll. Zudem dreht sich momentan noch ein Roulette-Rad im unteren Bereich rechts. Da soll man buchen, da soll mein einchecken, dort spart man…

Also, mir ist das zuviel an Reizen und ich sage ganz schnell “Tschüss – ich bin dann wieder weg!”.

Deshalb: Weniger ist mehr. Klare Seitenstruktur, eindeutige Handlungsaufforderungen und vorsichtiger Einsatz von Knallfarben.

Killer Nr. 3: Der Frust mit den langen Ladezeiten

Ihr Besucher klickt auf ein Produkt und wartet. Aber nicht auf’s Christkind sondern auf eine Information zum Produkt (eine Grafik, weitere Bilder, ein Video etc.). Er schaut auf dem Browser-Tab, ob sich das Rädchen dreht. Das tut es. Es dreht und dreht, aber auf dem Bildschirm passiert gar nichts. Und, weil der werte Besucher an Weihnachten schon was vorhat, betätigt er eiskalt die “Back”-Taste, kehrt zu den Suchergebnissen zurück und versucht es anderswo.

Deshalb: Vermeiden Sie Flash- und GIF-Animationen, falsche oder unzureichende Komprimierung der Bilder, viele große Grafiken und natürlich: Ein schlechtes Webhosting.

Killer Nr. 4: Der Frust mit der Produktansicht / den Produktdetails

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Online-Weinhandel. Ihr Besucher geht auf die Rubrik “Weissweine”. Und jetzt kommt die große Überraschung: Die Weissweinflaschen sind vor rotem Hintergrund fotografiert. In den Flaschen kann man besonders gut den Blitz vom Fotografieren erkennen, jedoch nicht den Weisswein. Sieht durch den roten Hintergrund nämlich aus wie Rotwein. Die Produktdetails verraten, außer dem Herkunftsland, nichts über die Region, den Alkoholgehalt, zu was der Wein gut passt und nach was er schmeckt (hier gibt es ja die tollsten Beschreibungen). Die Angaben beschränken sich auf “ein sehr ausdrucksstarker Weisswein, etwas wirklich Besonderes, wenig Säure”. Und das Ganze für schlappe € 8,90. Zuzüglich Versandkosten – versteht sich von selbst.

Ich als Weinliebhaberin sage da “Behaltet Euren Kram, meinen Wein kaufe ich lieber beim Fachhändler…”

Deshalb: Verschiedene Produktansichten mit Zoom-Funktion, ausführliche Produkttexte mit Zusatzinformationen. Evtl. die Möglichkeit, Produkte miteinander vergleichen zu können. Zusätzlich noch Verkaufsberatung und schon haben Sie Fehlbestellungen minimiert.

Killer Nr. 5: Der Frust mit der Verfügbarkeit / den Lieferzeiten

“Haben will und zwar pronto!” Wunderbar, steht ja auch “sofort verfügbar” beim Produkt. Was heisst “sofort”? Wie lange dauert “sofort”? Oder, wie darf der Besucher die Angabe “nur noch wenige Stück auf Lager” verstehen? Kriegt er den Artikel oder nicht? Wenn Sie jetzt denken “dann gebe ich keine Lieferzeiten an und mache auch keine Aussagen zur Verfügbarkeit”, schießen Sie sich mit Sicherheit ins AUS!

Deshalb: Machen Sie Aussagen zu Lieferzeiten in Tagen oder Wochen. Jedoch aufgepasst: Nur solche, die Sie wirklich einhalten können, sonst bekommen Sie Probleme, wenn Sie die Ware nicht in dem angegebenen Zeitraum liefern können. Und, bei der Verfügbarkeit empfiehlt sich die Angabe “noch XY Stück auf Lager”.

Killer Nr. 6: Der Frust mit den Versandkosten

Versandkostenhöhe als Überraschung?Jetzt haben Sie den Besucher schon so weit gebracht, dass er etwas bei Ihnen kaufen will. Sehr fein! Und dann knallen Sie Versandkosten obendrauf, die ihn zum Hyperventilieren bringen und zur Betätigung der Back-Taste. Wenn Sie bei den Versandkosten auch noch Kreativwerte ansetzen, die der Besucher nicht mal im Ansatz nachvollziehen kann, haben Sie ganz verloren.

Deshalb: Berechnen Sie realistische Versandkosten. Bieten Sie Erstbestellern das Zuckerl, versandkostenfrei zu liefern, egal wie hoch der Bestellwert ist. Setzen Sie für wiederkehrende Kunden den Mindestbestellwert, ab dem Sie versandkostenfrei liefern, nicht zu hoch an. 

Killer Nr. 7: Der Frust mit dem Bestellprozess

Der Besucher hat das Objekt seiner Begierde gefunden, in den Warenkorb gelegt und macht sich auf den Weg zur “Kasse”. Wenn der Shop gut ist, kann er sich jetzt nochmal seine ausgewählten Artikel aufgelistet ansehen und Änderungen vornehmen. Als nächstes soll er personenbezogene Daten eingeben. Und hier ist die Gefahr, dass der Bestellprozess abgebrochen wird, sehr sehr groß! Zum Einen, wenn Sie den Kunden dazu zwingen, sich zu registrieren. Zum Anderen wenn Sie unnötige Daten abfragen, wie z.B. die Telefonnummer oder das Geburtsdatum (dies ist nur in gewissen Online-Shops wirklich von Nöten…).

Deshalb: Geben Sie dem Besucher die Möglichkeit, zwischen der Bestellung ohne und mit Registrierung zu wählen. Sollte er sich bereits registriert haben, muss der Einlogprozess so einfach wie möglich gestaltet sein (Kundennummer und Passwort oder Email-Adresse und Passwort). Falls der Kunde sein Passwort vergessen hat, muss zack-zack eine Email mit vorläufigem Passwort zugestellt werden. 

Killer Nr. 8: Der Frust mit dem Zahlungsprozess

So, aus Ihrem Besucher ist fast schon ein Kunde geworden – jetzt geht es ans Online-Kassieren. Hier können Sie immer noch einiges verschusseln, also aufpassen! Bieten Sie hier als Zahlungsmöglichkeiten nur “gegen Vorkasse” oder “per Nachnahme” an, springt Ihnen hier gut die Hälfte der Besucher ab. Falls Sie die Zahlung mit Kreditkarte anbieten, jedoch nicht zu erkennen ist, ob Sie die Daten verschlüsselt übertragen, verlieren Sie nochmal. 

Deshalb: Bieten Sie, zusätzlich zu Lastschrifteinzug wie auch per Nachnahme, die Möglichkeit, mit Kreditkarte oder PayPal zu zahlen. Weisen Sie auf die Übermittlung der Kontodaten mit professioneller Verschlüsselung hin.

Und, was den Kunden zu Wachs in Ihren Händen werden lässt: Ein herzliches Dankeschön für die Bestellung, nicht mit einem Blabla von der Stange, sondern durch einen individuellen Text.

Killer Nr. 9: Der Frust mit der Lieferung und der Warenretournierung

Frustration durch 'unnötigen Papierkram'Die bestellten Artikel werden nicht in einer Lieferung abgefrühstückt, sondern trudeln schön gesplittet ein. Allerdings geben Sie in den Teillieferungen nicht bekannt, wann der Kunde mit den restlichen Artikeln rechnen kann. Nur, dass er ein 14-tägiges Rückgaberecht hat und jetzt unter Zeitdruck ist, wenn ihm die Ware doch nicht zusagt. Ist das so, muss er die Ware obendrauf noch auf eigene Kosten zurückschicken. Prima! Der bestellt nie wieder bei Ihnen…

Deshalb: Wenn die Lieferung nicht “am Stück” erfolgen kann, im Lieferschein die bestellten und nicht lieferbaren Artikel mit Lieferdatum angeben. Oder, im Bestellprozess nachfragen, ob der Kunde die Artikel in einer Lieferung erhalten und länger auf die Ware warten möchte. Darauf hinweisen, dass die Rücksendungen für den Kunden versandkostenfrei sind. Abholservice anbieten um es dem Kunden so einfach wie möglich zu machen, die Ware zurückzugeben.

Killer Nr. 10: Der Frust nach dem “ersten Mal”

Was machen Sie mit dem neugewonnenen Kunden, um ihn zum wiederkehrenden oder gar Stammkunden zu machen? 

Kundenbindung? Ja. Aber das ist ein anderes Thema, das zu einem anderen Zeitpunkt erörtert wird. 

Deshalb: Bleiben Sie dran! 

 

Bis hierhin alles gecheckt? Wenn nicht: Wir helfen gerne!

Stets zu Ihren Diensten -

Ihre Karin Tempel-Maier

Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 3)

Welche Shop-Software ist die richtige?

Im ersten und zweiten Teil der Serie habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Traffic auf die Shopseiten leiten und wie Sie das Besucherverhalten auswerten. Bei so vielen verschiedenen Shop-Lösungen und Möglichkeiten stellt sich jetzt die Frage: “Wofür soll ich mich entscheiden?” DIE Kardinalsfrage schlechthin.

Das für Ihr Produktportfolio geeignete Shop-System zu finden ist nicht einfach. Aber, da hilft kein Jammern, die Entscheidung muss getroffen werden, aus und basta. 

Es gibt ein paar grundlegende Anforderungen, die eine gute Shop-Software erfüllen muss. Und weil wir von webalytics darin recht erfahren sind, helfen wir Ihnen bezüglich der Mindestanforderungen, welche Sie an Ihr Shopsystem stellen sollten, auf die Sprünge….

Checkliste

Die nachfolgend aufgeführten Punkte sollen als Checkliste dienen, anhand derer Sie entscheiden können, welche Voraussetzungen eine Shop-Lösung für Ihr Unternehmen erfüllen muss.

Anforderungen zum Warenangebot

  • Kann das System die Anzahl von Produkten verwalten, die Sie verkaufen wollen? Ist es erweiterbar, falls Sie noch mehr Produkte in Ihr Angebot aufnehmen wollen?
  • Lässt die Shop-Software mehr als ein Bild pro Produkt zu? Kann ein Bild in verschiedenen Darstellungsgrößen verwaltet werden? 
  • Kann ein Video zum Produkt eingebunden werden?
  • Falls Sie digitale Produkte (Musik, Videos oder Software) verkaufen: Bietet das Shop-System eine Downloadmöglichkeit? 

Anforderungen an die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem

  • Können Ihre Artikeldaten und -bilder über eine Importfunktion in die Shop-Software eingespielt werden? 
  • Wie sieht es mit dem Import von Kunden- und Lieferantendaten aus? 
  • Können alle relevanten Daten zu Verkäufen in die Warenwirtschaft exportiert werden? 

Anforderungen an das Shopdesign

  • Stellt das Shop-System ein sofort einsetzbares Layout bereit, in welches die Einbindung des eigenen Logos und die Anpassung der AGB mit wenig Aufwand möglich ist? Mit dem Sie sofort starten können?
  • Wenn Sie mehr für individuelle Optik sind: Bietet die Shop-Software Templates, CSS-Stylesheets und/oder Grafiken für Hintergründe und Buttons?

Anforderungen an die Navigation 

  • Ist die Navigation sinnvoll aufgebaut? Heisst: Findet der Kunde die gesuchten Produkte oder Informationen schnell? Wird er vielleicht noch auf andere Bereiche neugierig gemacht?
  • Wieviele Navigationspunkte sind möglich? Wie sieht es mit der Verschachtelungstiefe aus (unter dem Navigationspunkt liegende weitere Navigationspunkte)? Wieviele Ebenen können bedient werden?
  • Kann jeder Navigationspunkt mit Inhalten für die Meta-Tags Title, Description und Keywords versehen werden? Damit Ihre Produkte auch in Suchmaschinen gefunden werden…..

Anforderungen zur Verfügbarkeitsanzeige und voraussichtlichen Lieferzeit

  • Kann für jedes Produkt einzeln die konkrete Lagerverfügbarkeit bzw. die voraussichtliche Lieferzeit angezeigt werden? 

Anforderungen zu Zahlung und Versand

  • Werden vom Shop-System verschiedene externe Zahlungsanbieter (z.B. PayPal, Sofortüberweisung.de) sowie diverse Offline-Zahlungsarten (z.B. Lastschrift, Rechnung, Vorauskasse, Nachnahme) unterstützt?
  • Was bietet das Shop-System zum Thema “Zahlungssicherheit”? Gibt es die Funktion der Kreditlimitprüfung?

Alles klar?

Das sind jetzt nur die wichtigsten Anforderungen, welche Sie stellen müssen, damit Ihr Online-Shop erfolgreich werden kann. Am besten nehmen Sie bei der Auswahl des Shopsystems fachmännische Hilfe in Anspruch. Das spart Ihnen Zeit und Nerven, die Sie besser in die Planung Ihres Online-Shops investieren. Also: Nicht verzagen – Fachleute fragen!

Stets zu Ihren Diensten -

Karin Tempel-Maier

Mit Google AdWords um Kunden “werben”

Was und wie ist das Werbeverhalten unter Menschen?

Es hat die Funktion der Anlockung und Zusammenführung der Partner (die sogenannte Paarbindung).

Kann man das auch auf die Beziehung zwischen Anbieter und Kunde ummünzen?

Ja!

Der Weg vom Werben bis zur Zusammenführung unterteilt sich in einzelne Phasen. Die erste Phase ist die ungerichtete Werbephase. Hier findet die Selbstdarstellung statt, es wird gezeigt, was man alles drauf hat (Anbieter gibt Einblick in das, was er zu bieten hat). In der Aufmerksamkeitsphase werden die Informationen gesammelt und mit anderen Anbietern verglichen (Kunde ist aufmerksam geworden, will aber erst noch checken, was der Markt sonst so zu bieten hat). Mit der Wahrnehmungsphase beginnt die Planung der Kontaktaufnahme (Kunde ist an Anbieter bzw. seinen Produkten/Dienstleistungen interessiert und plant, auf den Anbieter zuzugehen). In der anschließenden Interaktionsphase kommt es zur tatsächlichen Kontaktaufnahme in Form eines Auftrages (Kunde will das Produkt/die Dienstleistung haben). An diesem Punkt machen wir hier Schluss (wer wissen will, wie es im zwischenmenschlichen Bereich weitergeht, kann das im Lexikon der Biologie nachlesen). Für uns ist hier das Ziel, die Zusammenführung der Partner erwirkt zu haben, erreicht.

Sie fragen sich jetzt vielleicht:

Was hat das alles mit Google AdWords und dem Werben von Kunden zu tun?

Sehr viel!

Wenn Sie über das Internet schnell und effizient zu Kunden kommen wollen, ist Google AdWords das zielführendste Mittel. Es werden nur Nutzer angesprochen, welche vorher mit ihrer Suchanfrage Interesse an dem angebotenen Produkt bzw. der angebotenen Dienstleistung bekundet haben.

Sie denken sich jetzt vielleicht: Das geht doch auch ohne – mit einer gescheiten Suchmaschinen-optimierung!

Ja, aber nicht so schnell und auch nicht so zielgerichtet. Suchmaschinenoptimierung ist immer ein wichtiger Bestandteil Ihres Internetauftritts, keine Frage. Aber, bei der Suchmaschinenoptimierung muss an vielen Stellen geschraubt werden und das braucht einfach seine Zeit. Die Ergebnisse der Optimierung kann man nicht innerhalb einer Woche sehen. Sie wollen Ihre Produkte ja flott an den Mann bringen, gerade auch, wenn saisonale Faktoren eine Rolle spielen.

Mit Google AdWords können Sie Ihre Produkte sehr individuell bewerben. Mit einer aussagekräftigen Anzeige haben Sie die Möglichkeit, den Nutzer auf sich aufmerksam zu machen und im Wettstreit mit der schnöden Konkurrenz abzuschütteln (ungerichtete Werbephase). Sie können zudem den Kreis Ihres “Werbens” bestimmen. Welche Region, welche Sprache, welche demografische Gruppe Sie ansprechen wollen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer in die Aufmerksamkeitsphase kommt: Er interessiert sich für Ihr Angebot und klickt die Werbeanzeige an. Jetzt landet er auf der hoffentlich zum Angebot passenden Webseite! Er guckt dann noch ein bisschen bei Ihren Wettbewerbern rum, vergleicht und wägt ab, was für ihn das beste Angebot ist. Sie haben praktisch schon einen Fuß in der Tür, durch den Klick Ihres Besuchers. Nach dem Check der anderen Anbieter kommt der Nutzer in die Wahrnehmungsphase und wird somit zu einem echten Interessenten. Ihm gefällt Ihr Angebot, er will das Produkt/die Dienstleistung haben. Und schon befinden Sie sich in der Interaktionsphase, aus dem Interessenten wird ein Kunde.

Durch einen Klick auf Ihre Anzeige! Und nur diesen bezahlen Sie! Ohne Klick keine Kosten.

Lohnt sich das denn wirklich?

Sehen Sie selbst!

Einer unserer Kunden (Inhaber eines Ladengeschäftes mit ein paar Filialen) war über die organische Suchanfrage nicht unter den Top Ten gelistet, sondern eher sehr weit hinten. Seine bisherigen Werbemaßnahmen beschränkten sich auf Flyer, Anzeigen in den Lokalblättchen und Wochenanzeigern. Das Geschäft tröpfelte so vor sich hin, außer den Stammkunden und der Laufkundschaft gab es kaum neue Kunden. Durch den Einsatz von Google AdWords konnte er viel mehr Nutzer für sein Produktangebot interessieren und an den Point of Sale holen. Wie zu sehen, macht der Anteil der Zugriffe über Google AdWords-Anzeigen auf seine Webseiten mittlerweile 83,18% aus – nicht schlecht, oder?

Auch wenn nicht jeder Klick dazu führt, einen Auftrag zu erhalten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit doch sehr. Mit dem Conversion-Tracking von Google AdWords können Sie nachverfolgen, ob aus einem Klick eine echte Handlung (Bestellung, Abo Newsletter, Bitte um Rückruf, Anforderung von Infomaterial etc.) geworden ist. Einfacher geht’s nicht!

Darum: Werben um zu gewinnen – mit Google AdWords punktgenau und zielgerichtet!

Wir unterstützen Sie gerne dabei!

Ihre Karin Tempel-Maier

Der neue soziale Netzwerkdienst: Google+

Was bietet Google+ denn so Tolles?

Wie immer, wenn etwas Neues im Bereich Social Media auf der Bildfläche erscheint, wird dies erst einmal mit Argwohn begutachtet. Uns genügt Facebook ja schon, oder Wer Kennt Wen oder, oder, oder…

Wäre Google+ auch nur ein weiterer Social Media-Dienst, könnte man sich ausführliche Berichte hierzu schenken. Ist es aber nicht. Google+ wartet mit wirklich tollen Neuheiten auf.

Das macht Google+ so anders als alle bisherigen Social Media-Dienste!

+Circles

Bisher war in den sozialen Netzwerken jeder Kontakt gleich ein “Freund”. Wie im richtigen Leben gibt es hier jedoch feine Unterschiede. Und die können mit +Circles gemacht werden. Es gibt die Möglichkeit, Personen einem bestimmten Kreis zuzuordnen. Dieser kann individuell erstellt werden, ganz nach Gusto (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Sportsfreunde etc.). Die Bezeichnung des Kreises liegt bei Ihnen. Selbst im Freundeskreis gibt es ja bekanntlich Unterschiede – mit dem Einem ist man dicker, mit dem Anderen nicht ganz so fest befreundet. Das kann man mit +Circles alles feintunen. Und die Nachrichten gehen dann auch nur da hin, wo sie wirklich hinsollen, nicht zu Hinz und Kunz…

 

+Sparks

Jeder hat so seine Interessensgebiete, Hobbies oder ist einfach nur sensationslüstern. Dann ist dieser Feed genau das Richtige! In der Suchleiste von +Sparks geben Sie an, was Sie interessiert und schon bekommen Sie die heissesten Neuigkeiten. Sie können sich mit anderen Nutzern (und das müssen nicht Leute aus Ihren “Kreisen” sein…) darüber austauschen sowie diese News mit Ihren Leuten teilen.

 

+Hangouts

Mehr als nur chatten… Hier wird sich online getroffen und per Videochat ausgetauscht. Sie können sich mit Freunden gezielt zu einem “Treffen” verabreden oder auch zu einem Treffen stoßen. Am Status “Is hanging out” können Sie sehen, wer gerade ein Treffen hat und sich dazugesellen. +Hangouts ist superbequem, weil es egal ist, ob Sie im Jogginghösle oder Schlafanzug vor dem Bildschirm sitzen und dabei vielleicht noch ein Fußbad nehmen.

 

+Mobil

Hier halte ich mich gerade auf, das habe ich gerade fotografiert… Mit +Mobil haben Sie die Möglichkeit anzugeben, wo Sie sich momentan aufhalten (sofern Sie das wollen, es gibt ja auch Örtlichkeiten, die man lieber nicht publik macht…).Vielleicht ist jemand aus Ihrem Freundeskreis auch da und hat Lust auf ein spontanes Treffen. Bei diesem machen Sie natürlich ein paar Fotos, um den Spaß, den Sie haben, festzuhalten. Wenn Sie Google+ die Erlaubnis geben, werden die Fotos sofort nach der Aufnahme zu einem privaten Album hinzugefügt und für alle Geräte verfügbar gemacht. Diese können dann mit anderen geteilt werden – vorausgesetzt, Sie wollen das.

 

+Huddle

Verabreden leicht gemacht… Vor allem spontanes Verabredenmit mehreren Leuten. Der eine will dahin, der andere dorthin – normalerweise telefoniert oder smst man ewig hin und her, bis alle unter einem Hut sind. Das kostet Nerven und verdirbt schon mal die Ausgehlaune. Muss nicht mehr sein! +Huddle ist ein Gruppenchat, bei dem jeder in Echtzeit Ausgehpläne absprechen kann. Jeder gibt seinen Kommentar oder Wunsch ab und schon weiss man, wer zu was Lust hat. Spontaner geht es nur, wenn man sich schon in der Gruppe getroffen hat und dann schaut, was man unternehmen will.

 

Toll! Und wie komme ich an Google+?

Als Erstes muss man ein Google-Konto haben. Bislang lädt Google+ die Teilnehmer ein. Diese können dann weitere zu Google+ einladen.

Wem der Zugang zu Goolge+ unter den Nägeln brennt, kann es auch hierüber https://services.google.com/fb/forms/googleplusde/ versuchen. Einfach Vorname und Emailadresse eintragen und hoffen, dass die Einladung bald kommt. Und dann, bitteschön, andere einladen – denn auch das gehört zu Social Networking…

Seien Sie neugierig – probieren Sie Google+ aus, sobald es verfügbar ist!

Herzlichst

Karin Tempel-Maier

Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 2)

Was machen sie denn, meine Besucher?

Im ersten Teil der Serie haben Sie erfahren, wie Sie Besucher und somit potenzielle Kunden auf Ihre Website bzw. Ihre Shopseiten leiten.

Sie wollen erfolgreich Online-Handel betreiben und das wahrscheinlich nicht, weil Ihnen langweilig ist, sondern weil Sie Geld damit verdienen wollen. Geld verdienen Sie durch viele, viele Kunden, welche viele, viele Produkte bei Ihnen kaufen (vorausgesetzt, Sie haben die Verkaufspreise entsprechend kalkuliert…).

Wodurch können Sie beurteilen, ob Sie so viel Umsatz machen wie möglich? Oder, ob Ihnen potentielle Kunden durch die Lappen gehen?

Was machen Sie? Blindflug oder Webanalyse?

Natürlich WEBANALYSE! Warum? Darum:

Erstes Thema: Design

Empfinden Ihre Besucher den Shop vom Design her als angenehm?

Wenn ein hoher Anteil Ihrer Besucher Ihren Online-Shop betritt und sofort wieder verlässt, können Sie davon ausgehen, dass das Design nicht gut ankommt…. Warum sollte er sonst sofort wieder abspringen? Sofort heisst hier: Innerhalb von ein bis zwei Sekunden! Bei der Webanalyse wird dies mit der “Besuchszeit” sehr gut wiedergespiegelt. Manchmal fischt man trotzdem noch im Trüben. Gilt ja immer wieder der Grundsatz: “Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!”. Mit A/B-Tests können Sie ausprobieren, welches Design dem Besucher besser schmeckt, damit er dann an Ihrer Angel hängt…

Zweites Thema: USABILITY – “Don’t make me think”

Immer wieder wird auf der Usability rumgeritten und das ganz zu recht! Was heisst denn Usability in deutsch? Gebrauchtstauglichkeit. Und genau das will Ihr Besucher haben. Er will nicht groß nachdenken müssen. Bei der Webanalyse wird dies mit der “Navigationsanalyse” aufgedeckt. Mit Heatmap-Tools (z.B. von ClickTale) erfahren Sie, was der Besucher wahrnimmt und wie er sich über Ihre Webeseite bewegt. Sie glauben gar nicht, was da los ist! Sie selbst finden alles eindeutig, aber mit einer Aufzeichnung der Mausbewegung werden Sie sehen, was für ein Hin und Her der Besucher da veranstaltet. Wenn es dazu in Ihrem Shop noch Punkte gibt, die nicht eindeutig oder einfach nur umständlich sind, haben Sie verloren. Der Besucher bricht ab.

Drittes Thema: “Technik”

Welche Browser benutzen die Besucher, welche Betriebssysteme, welche Bandbreite, welche Bildschirmauflösung und so weiter und so fort. Wenn Sie diese Kriterien berücksichtigen, klappt es mit dem Besucher, denn er bekommt eine weitestgehend fehlerfreie Darstellung. Kann der Besucher wichtige Elemente aufgrund seiner Bildschirmauflösung nicht sehen, ist es nicht gesagt, dass er sich die Mühe macht und nach unten scrollt. Mit den Scroll-Reach-Heatmaps von ClickTale sind Sie auf der sicheren Seite. Ihre Besucher sehen das, was sie sollen! Vergessen Sie auch nicht Wichtigkeit der Ladezeitenmessung. Bei zu langsamem Seitenaufbau haut Ihr Besucher wieder ab, er hat schließlich noch was anderes zu tun als zu warten.

Viertes Thema: “Checkout und Formulare”

Immer wieder werden für den Checkout-Prozess unnötig viele Daten vom Besucher abgefragt. Argwöhnisch wie der Nutzer ist (und das manchmal nicht ganz unberechtigt..) bricht er hier oft ab. Er muss manche Daten nicht preisgeben, machen Sie also keine Pflichtfelder daraus! In einem Checkout-Prozess ist die Frage nach einer abweichenden Lieferanschrift legitim, wohingegen die erzwungene Angabe von Geschäfts- und Privatadresse in keinster Weise sinnvoll ist. Auch ist die Telefonnummer keine notwendige Angabe, um einen Kaufabschluss durchzuführen. Mit Form Analytics von ClickTale können Sie die Nutzung Ihrer Formulare genau analysieren und, mit diesem Wissen ausgestattet, nicht genutzte bzw. unnötige Felder rausnehmen. Der Besucher wird’s Ihnen mit Conversions danken!

Also: Analysieren Sie und bleiben Sie dran – am Kunden!

Ihre Karin Tempel-Maier

 

P.S. 

Im dritten  Teil stelle ich Ihnen eine Checkliste zusammen, anhand derer Sie das passende Shop-System auswählen können…

Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 1)

Wo bleiben sie denn, die Kunden?

Tja, da haben Sie nun einen wunderbaren Online-Shop, schöne Produkte, eine gute SEO-Agentur und wundern sich, warum das Geschäft nicht so brummt, wie Sie es gerne hätten? Ihre Lager sind voll, Ihre Lageristen drehen aber Däumchen? Sie befürchten schon, dass sich Staub auf Ihre Waren legt und Ihre Lageristen eher mit dem Staubwedel denn mit Kommisisonierlisten durch die Lagerhallen turnen? Dabei haben Sie so schöne Artikel, sogar tolle Sonderangebote, obendrauf auch noch ein Ladengeschäft und trotzdem tut sich nicht so viel, wie Sie gedacht haben?

Die Welt ist groß, die Zahl Ihrer Konkurrenten auch…

Einen Dornröschenschlaf können Sie sich hier nicht leisten. Sie müssen schnell sein, bevor Ihre Wettbewerber den Fisch an der Angel haben. Dazu müssen Sie jedoch erst einmal die Angel auswerfen. Vor Ihrem Ladengeschäft können Sie ja mal ausprobieren, wie sich ein Marktschreier so macht (die vom Hamburger Fischmarkt sind da echte Profis….). Im Internet haben Sie diese Möglichkeit nicht. Hier müssen Sie sich auf andere Art Präsenz verschaffen, um auf Ihren Online-Shop aufmerksam zu machen.

Die Zauberformel heisst Paid Search!

Bezahlte Suchmaschinenwerbung? Ach Gott, das kostet doch nur wieder Geld! Richtig. Wenn Sie in den Käseblättern Ihrer Region inserieren, kostet das auch Geld. Werben Sie überregional, müssen Sie ganz viel Geld ausgeben. Werbung gibt es im seltensten Fall kostenlos – sie kann aber umsonst (also vergeblich) sein. Mit Google AdWords oder Yahoo! Search Marketing können Sie so effizient und messbar werben wie mit keinem anderen Werbeinstrument.

Und, weil es ja immer ums Geld geht: Sie zahlen nur, wenn der Besucher auf Ihre Anzeige klickt. Klickt er, landet er in Ihrem Online-Shop. Das ist, wie wenn es der Marktschreier geschafft hat, jemanden in Ihr Ladengeschäft zu locken. Ob er dort was kauft, ist nicht gesagt. Wir wissen ja nicht, ob er überhaupt Interesse an Ihren Produkten im Ladengeschäft hat. Hat er jedoch auf Ihre Werbeanzeige geklickt, ist er definitv an Ihrem Angebot interessiert. Hat Ihr Online-Shop nicht nur tolle Produkte, sondern auch eine übersichtliche Struktur, sind Sie schon wieder einen Schritt weiter. Wie ein professioneller Online-Shop aufgebaut ist, erfahren Sie in einem anderen Blogbeitrag…..

Was sind denn die Vorteile?

Kritisch wie Sie sind (und das sollten Sie auch sein), reicht es Ihnen als Argument für Paid Search nicht aus, dass Besucher auf Ihre Anzeige für den Online-Shop klicken. Damit ist es auch nicht getan. Nicht jeder Besucher ist gleich. Der eine will dies, der andere will das. Das geht von der Qualität über den Preis, die Menge, die Aktualität Ihrer Ware, die Verfügbarkeit und noch viele andere Aspekte. Sie selbst haben das Interesse, Ihre Lagerbestände abzubauen, immer neue Ware vorhalten zu können und vor allem: Umsatz machen!

Und das sind die Vorteile:

  • Sie haben keine Streuverluste wie bei anderen Werbeformen, da Sie mit Ihrer Anzeige Besucher ganz zielgerichtet ansprechen.
  • Sie können auch mit kleinem Budget werben. Dieses jederzeit erhöhen und auch wieder verringern.
  • Sie können auf saisonale Aspekte und schnell auf Trendentwicklungen eingehen.
  • Haben Sie zum Online-Shop noch ein Ladengeschäft, können Sie dieses separat bewerben, durch geografische Eingrenzung der Anzeigenschaltung.
  • Der Abverkauf von Lagerüberhängen kann gefördert werden – nach dem Motto: Alles muss raus!
  • Sie können Ihre Ladenhüter der Brut der Schnäppchenjäger zu Sonderpreisen verticken und vielleicht obendrauf noch einen regulären Artikel.

Wie mache ich das mit der Paid Search?

Selbst. Dafür brauchen Sie ein entsprechendes Konto, entweder bei Google oder Yahoo!. Und Zeit, Kreativität, betriebswirtschaftliches Denken, einen Riecher und noch so manches mehr…

Oder:

Sie beauftragen eine Agentur, die auf dieses Gebiet spezialisiert ist. Dann holen Sie wirklich alles aus Ihrem Werbebudget raus.

Ist das alles messbar?

Ja. Mit Webanalyse. Aber, das ist eine andere Geschichte… Bleiben Sie dran!


Herzliche Grüße und stets zu Ihren Diensten -

Ihre Karin Tempel-Maier




Google AdWords rechnet ab – und das Rätselraten beginnt…

In der Tat, ein bisschen kompliziert ist es schon, die Vorgänge zu verstehen. Machen Sie sich keine Sorgen – dafür haben Sie ja Ihr SEM-Team (hoffentlich…). Sofern Sie jedoch selbst ein Auge darauf haben müssen, lohnt es sich, ein bisschen Zeit zu investieren, um die Zahlungsmodalitäten zu verstehen.

Das sind die Fakten:

Beim Erstellen und Aktivieren eines Google AdWords-Kontos liegt Ihr Kreditlimit (Abrechnungsgrenzbetrag) zunächst bei 50 €. Verbrauchen Sie diesen Betrag vor Ablauf von 30 Tagen, erhöht AdWords das Kreditlimit auf 200 €. Die nächste Stufe sind 350 € und der höchste Kreditlimitbetrag liegt bei 500 €.


1. Stufe Kreditlimit 50 € Klickkosten bis 50 €
2. Stufe Kreditlimit 200 € Klickkosten >50 € bis 200 €
3. Stufe Kreditlimit 350 € Klickkosten >200 € bis 350 €
4. Stufe Kreditlimit 500 € Klickkosten >350 € bis 500 €


So sieht die Praxis aus:

Sie haben ein Tagesbudget von 5 €. Sie haben jeden Tag so viele Klicks, dass diese 5 € voll verbraten werden. Somit ist das Kreditlimit von 50 € innerhalb von 10 Tagen erreicht. Unter der Voraussetzung, dass Google den Betrag erfolgreich einziehen konnte, erhöht sich Ihr Kreditlimit dann auf 200 €. Selbst wenn Ihre Besucher weiterhin zahlreich klicken, haben Sie diese 200 € theoretisch erst nach 40 Tagen verbraucht. Google will aber spätestens nach 30 Tagen wieder Geld sehen und rechnet die bis zu diesem Datum aufgelaufenen Klickkosten ab. Und das können maximal 150 € sein, bei 5 € Tagesbudget. Ihr Kreditlimit bleibt bei 200 €, mehr benötigen Sie nicht.

Erhöhen Sie Ihr Tagesbudget jetzt auf 10 €, haben Sie nach 20 Tagen das Kreditlimit erreicht. Google zieht das Geld wieder ein und erhöht das Kreditlimit auf 350 €. Auch wenn Ihre Werbeanzeigen gut ankommen – mit 10 € Tagesbudget überschreiten Sie dieses Limit nicht. Außer? Sie erhöhen das Tagesbudget auf 30 €. Nach gut 12 Tagen freut sich Google, wieder Geld zu bekommen. Und, zur Belohnung, wird Ihr Kreditlimit auf 500 € erhöht. Dann ist aber Schluss – mehr gibt’s nicht. Immer, wenn der Betrag von 500 € erreicht wurde, wird abgebucht. Ist Ihr Tagesbudget so hoch, dass die 500 € mehrmals innerhalb der 30 Tage erreicht werden, wird immer bei Erreichen des Kreditlimits abgebucht. Spätestens aber nach 30 Tagen – bei der Planung der Finanzen bloß nicht vergessen! Denn:

So läuft’s nicht:

Worst Case: Google kann das Geld nicht einziehen. Gründe können falsche Kontodaten oder mangelnde Kontodeckung sein. Ganz, ganz schlecht. Google kennt da kein Pardon, die Anzeigenschaltung sofort eingestellt. Ihnen wird per Email mitgeteilt, dass der Einzug fehlgeschlagen ist und Ihre Anzeigen nicht mehr geschaltet werden. Falls es falsche Kontodaten sind, gleich korrigieren! Falls nicht genug Geld auf dem Konto ist, gleich auffüllen! Die Anzeigenschaltung wird automatisch fortgesetzt, sobald Ihre Zahlung eingezogen werden konnte. In der Regel erfolgt dies innerhalb von 24 Stunden. Ihre Anzeigen werden wieder geschaltet, wenn auf der Seite “Abrechnungszusammenfassung” die Nachricht “Zahlung in Bearbeitung” angezeigt wird. Dauert es länger, bis Ihre Anzeigen geschaltet werden können, sieht Ihre Klickkurve eventuell wie abgebildet aus.

Wenn Sie jedoch zusätzlich noch eine Kreditkarte angeben, haben Sie sich hier Netz und doppelten Boden geschaffen. Dann greift Google auf diese Zahlungsmethode zurück und es passiert nichts.

Warum immer so ungerade Beträge?

Google macht den Schnitt, sobald das Kreditlimit erreicht ist. Nicht vorher. Und auch nicht auf den Cent genau. Schließlich sitzt da kein Männlein, das nur darauf wartet, dass der Zähler auf z.B. 200,00 € umspringt, um dann genau in dem Moment den Knopf “Abrechnen” zu drücken. Daher kann es auch nach Erreichen des Kreditlimits zu Klicks kommen, die in diese Abrechnung einbezogen werden.

Ich hoffe, Ihnen bei der Lösung des Rätsels geholfen zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren AdWords-Kampagnen!

Herzliche Grüße,
Karin Tempel-Maier

Image ist alles: Der erste Eindruck entscheidet!

Sie haben eine Website? Dann haben Sie es nicht leicht, denn Sie haben gerade mal knappe 10 Sekunden, um Eindruck bei Ihrem Besucher zu machen.

Hierfür gibt es ein paar “goldene Regeln”….

Dazu gehört professionelles Design, damit Sie mit dem ersten visuellen Eindruck ordentlich punkten können. Die Schriftarten, die Farben und die grafischen Akzente müssen sich zu einem einzigen “Look” zusammenfügen, der den Besucher in den Bann zieht.

Ist er nun ganz ergriffen vom Design Ihrer Website, kommt die nächste Hürde: Die inhaltliche Seite! Schwer verständliche und zu weitschweifige Texte werden ihn schnell vergraulen. Wer will schon unverständlichen Kauderwelsch lesen? Kurze und knackige Formulierungen, schon ist der Besucher ganz “Ohr”.

Nachdem der Besucher ganz “Auge” und “Ohr” ist, soll er ja dazu ermutigt werden, in Aktion zu treten. Und jetzt kommt noch eine Hürde: Die Übersichtlichkeit Ihrer Website. Zu viele Wahlmöglichkeiten führen zu Verwirrung und das kann der Nutzer nun überhaupt nicht leiden. Er will wissen, welches “Knöpfchen” er drücken muss, um zu seinem Ziel zu gelangen. Gestalten Sie die Funktionsflächen deshalb übersichtlich und selbsterklärend.

Sie haben alle goldenen Regeln beherzigt und trotzdem läuft es nicht so, wie Sie es gerne hätten? Sie grübeln und grübeln, stehen aber weiterhin vor einem Rätsel?

Heatmaps bringen Licht ins Dunkel

Mit dem Einsatz von Heatmaps bringen Sie Licht ins Dunkel. Hiermit können Sie das Surfverhalten Ihrer Besucher erfassen, analysieren und damit erkennen, warum sich die Nutzer so verhalten wie sie es tun.

Am Beispiel der Startseite von Ebay können Sie sehr schön sehen, wozu die Heatmaps gut sind.


Startseite EbayPerception HeatmapAttention Heatmap


Bei der Perception Heatmap können Sie sofort erkennen, welche Bereiche die Besucher in den ersten Sekunden wahrnehmen.

Bei der Attention Heatmap sehen Sie, welche Elemente Ihrer Webseite die meiste Aufmerksamkeit erzeugen.

Mit Website-Testing zur optimalen Website

Wenn Sie herausgefunden haben, was die kritischen Punkte an Ihrer Website sind, kommt als nächster Schritt das Website-Testing für Sie in Frage.

Bei einem A/B-Test entscheidet sich Ihr Besucher zwischen zwei Versionen einer Website. Mag er z.B. lieber einen roten oder einen grünen “Call-to-Action”-Button? Wo mag er ihn lieber platziert haben?

Beim multivariaten Testing werden auf einer Website für verschiedene Elemente Alternativen hinterlegt, für die das System alle möglichen Kombinationen testet. Innerhalb kurzer Zeit wissen Sie, welches die erfolgreichste Kombination an Elementen für diese Seite ist.


Damit Ihre Website nicht nur ein hübscher Image-Prospekt ist….

…sondern zum Lockstoff für Ihre Nutzer wird und Ihnen kontinuierliches Geschäft beschert.

Mit Website-Optimierung haben Sie die Nase wieder vorne – gerne unterstützen wir Sie dabei!

Herzlichst, Ihre Karin Tempel-Maier


Online “trommeln” für den Point of Sale!

Maxim_KazminDer Einzelhandel zittert, da der Verbraucher seine Einkaufsgewohnheiten verändert hat: Er hat die einzigartige Erlebniswelt des Online-Handels entdeckt! Hier kann er sich über die Produkte, welche er kaufen will, umfassend informieren.

Die Ware anfassen, daran riechen, eben das Erfassen mit allen Sinnen, kann er via Internet jedoch nicht. Er muss auf die persönliche Beratung, Individualität und letztlich auch auf die große Kunst der Verführung durch den/die Verkäufer/in verzichten. Der zwischenmenschliche und damit verbundene emotionale Anteil bleibt auf der Strecke.

Vom Point of Sale zum Point of Interest

Hier liegt die große Chance für den stationären Handel! Es geht nicht darum, sich gegen das Internet zu stellen, sondern vielmehr darum, es geschäftsfördernd zu nutzen. Die Entscheidung muss nicht zwischen Point of Sale oder Internet gefällt werden, es geht beides: Point of Sale und Internet. Mit dieser Kombination kann der Point of Sale gleichzeitig zum Point of Interest gemacht werden.

Vorteile des Online-Auftritts

Die geschickte Verzahnung des stationären Ladens mit einem Online-Auftritt führt zu vielen Vorteilen. Nicht nur für den Kunden, auch für den Händler.

Da der Trend bei den Verbrauchern immer mehr in Richtung ROPO (research online, purchase offline) geht , ist es wichtig, Produktinformationen und Preisvergleiche bereitzustellen. Der Kunde kann sich von zuhause aus die nötigen Fakten beschaffen und seinen restlichen Informationsbedarf dann im Ladengeschäft befriedigen.

Mit Informationen über Neuheiten, Rabattaktionen, Sonderangebote, eben alles, was für den Verbraucher von Interesse ist, kann der Einzelhändler den Kunden in das Ladengeschäft locken. Gleichzeitig kann er auf diesem Weg die Kundenbindung stärken und sich so Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

Schnell und gezielt werben mit Google AdWords, durch Google Places gefunden werden

Google Places

Durch den Einsatz von Google AdWords wird der Verbraucher schnell und gezielt erreicht. Mit Google AdWords können die Anzeigen präzise auf Zielgruppen oder regionale Bereiche (durch Geo-Targeting) ausgerichtet und die Kosten genau gesteuert werden. Es entstehen nur Kosten, wenn auf die Anzeige geklickt wird. Für die Anzeigenschaltung wird ein Tagesbudget festgelegt, welches jederzeit angepasst werden kann.

Zur optimalen Ausschöpfung des Budgets können die Anzeigen und Keywords optimiert werden. Dies gewährleistet, dass die Anzeige mehr ausgerichtete Zugriffe erhält.

Wenn der Verbraucher durch die Anzeige in Google-AdWords auf die Website geleitet wurde, kann er hier noch mehr Informationen über das Ladengeschäft abrufen. Er kann die gesamte Produktpalette, die Öffnungszeiten, besondere Events, die Unterneh-mensphilospie einsehen, kurz und gut, er kann sich ein umfassendes Bild machen. Was dazu führen kann, dass er, auch wenn er momentan noch keine Kaufabsicht hat, zu einem späteren Zeitpunkt den Point of Sale aufsucht.

Bei Google Places (früher: Lokales Branchencenter) kann der Händler einen kostenlosen Eintrag erstellen. Sucht der Verbraucher in Google Maps nach örtlichen Informationen, findet er das Unternehmen mit Adresse, Öffnungszeiten, Fotos und dessen Produkte.

Darum…

“Trommeln” Sie online mit Google AdWords und Google Places. Es lohnt sich auf alle Fälle! Gerne helfen wir Ihnen dabei…


Lebensmittel im Internet – kann man (sich das) sparen?

“Erledigen Sie Ihren wöchentlichen Supermarkt-Einkauf doch einfach über Ihren PC – zeitsparend und kostengünstig!” Das hört sich doch gut an, oder? Einfach durch den virtuellen Supermarkt schlendern, egal, in welchem Outfit, zu welcher Uhrzeit, ohne unliebsame Nachbarn zu treffen, ohne sich über eine unfreundliche Bedienung zu ärgern, ohne lange Schlange an der Kasse – der Traum eines jeden Menschen, der die Thematik Zeitknappheit kennt. Oder für Menschen, welche aufgrund von Beschwerden kaum noch aus dem Haus kommen, geschweige denn auch noch schwere Einkaufstüten schleppen können.

Amazon – der Vorreiter?

Produktauswahl bei Amazon gestaltet sich aufgrund der Sortierung noch recht schwierigAm Beispiel von Amazon wird zunächst einmal deutlich, dass sich das Auffinden gesuchter Produkte mitunter schwieriger gestaltet, als im “echten Leben”. Das wird aber wohl daran liegen, dass Amazon (wie immer) alle Produkte nach Topseller sortiert anzeigt. Sonst aber grundsätzlich Entspannung pur; kein unaufmerksamer Rentner, der einem den Einkaufwagen im Halbschlaf von hinten in die Fersen rammt… Herrlich. Und bis zum Abschluss der Bestellung ist die Welt auch noch in Ordnung. Der Verbraucher genießt dieses Gefühl, schwebt auf der Wolke der Ruhe und Ausgeglichenheit – bis ihn die harte Realität gnadenlos einholt! Das Leben ist nun mal kein Streichelzoo!

Sobald er “zur Kasse geht”, erlebt er die erste unangenehme Überraschung. Wieso diese hohen Versandkosten? Ja, weil er Produkte von verschiedenen Herstellern gekauft hat! Und jetzt? Schnell nochmal zurück, gucken, wie er alles aus einer Hand bekommt (was dann aber gar nicht schnell geht und vielleicht bedeutet, dass er zudem noch auf das eine oder andere Produkt verzichten oder einen höheren Preis bezahlen muss), wieder  “zur Kasse gehen”, geschafft! Naja, nicht wirklich alles eingekauft, nicht wirklich Zeit gespart. Aber, jetzt wird bestimmt alles gut!

Hohe Versandkosten durch unterschiedliche Lieferanten des Amazon Marketplace

Vielleicht. Wenn er die Lebensmittel innerhalb der nächsten 1 bis 2 Werktage bekommt. Wird schon so sein, wenn die das schreiben, denkt der Verbraucher. Kann, muss aber nicht. Sofern er auf die hohen Versandkosten gepfiffen hat, weil er gerne alle Produkte haben wollte, bekommt er auch diverse Lieferungen. Wenn der Verbraucher zur Zustellung nicht zuhause ist, darf er seine Pakete dann bei der Post, den Nachbarn oder von der Packstation abholen. Und jetzt kommt der Frischefaktor ins Spiel! Welche Außentemperaturen haben wir? Frost oder Hitze? Der Nachbar ist vielleicht auch nicht gleich erreichbar, die Post hat erst montags wieder auf, gut, bei der Packstation gibt es die wenigsten Probleme.

Frust statt (Ess)Lust?

Wenn er dann endlich im Besitz der heiß ersehnten Lebensmittel ist, ist der Salat vielleicht tiefgefroren, das Obst vergammelt, die Milch sauer und das Frischfleisch sieht auch nicht mehr frisch aus. Er sortiert großzügig aus, behält die Nudeln, das Olivenöl, eben alles, was nicht frisch bleiben musste und schaut nochmal auf seine Rechnung. Ganz schön teuer eingekauft, oder? Die Produkte waren nicht günstiger als im normalen Supermarkt, zudem hat er eventuell hohe Versandkosten gezahlt und die Ausschussrate hat die Preise nochmal ordentlich in die Höhe getrieben.

Der Verbraucher denkt sich nach dem ersten Schock, dass er doch nicht blöd ist und sucht nach befriedigenderen Möglichkeiten, seine Nahrungszufuhr nach Möglichkeit weniger nervenaufreibend zu gewährleisten.

Doch lieber die neue, alte Alternative?

Und, auf welchen Einkaufskanal wechselt er, um an das Ziel der Zeitersparnis zu kommen und vielleicht sogar noch ein Schnäppchen zu machen? Den der Supermärkte, die ihr Warensortiment auch im Internet anbieten, mit der Möglichkeit, sich zuhause beliefern zu lassen oder doch selbst im Laden einzukaufen, um das sinnliche Kauferlebnis auszukosten.

Dieses Potenzial an Kunden sollte unbedingt genutzt werden!

Um hier nicht in der Masse der Anbieter zu verschwinden, ist es sinnvoll, Google Adwords einzusetzen. Durch das Geotargeting (Anzeigeschaltung nur für Nutzer in einer bestimmten Region) werden genau die Kunden angesprochen, welche in der Nähe des Anbieters wohnen. Auch die Auswertung bzw. Erfolgsmessung der Werbemaßahmen ist mit Google AdWords, Google Analytics und ClickTale ein Kinderspiel.

Neugierig gemacht durch Sonderangebote oder gute Slogans wird der Kunde entweder über den Online-Shop gehen oder sich selbst zum Point of Sale aufmachen. Damit die Ware auch garantiert frisch ist… :-)

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