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Flucht aus der Grauzone – Artikel in der LANline, Ausgabe 7.2011
Alternative zu Google Analytics
Flucht aus der Grauzone
Viele Nutzer von Google Analytics machen sich Sorgen: Wegen bestehender Rechtsunsicherheit steht die beliebte Web-Tracking-Lösung seit Längerem unter dem Beschuss deutscher Datenschützer. Während kleine Online-Shops bisweilen noch dazu neigen, den Ausgang dieses Rechtsstreits einfach abzuwarten, wird die unausgegorene Rechtslage für große Wirtschaftsunternehmen mittlerweile zum Problem.
Was für Online-Shops und professionelle Web-Seitenbetreiber längst ein unverzichtbares Instrument der täglichen Arbeit ist, nutzen inzwischen auch immer mehr große Wirtschaftsunternehmen: die Web-Analyse-Software Google Analytics. Gilt es doch, mit dem kostenlosen Tool des Marktführers das Kaufverhalten ihrer Kunden nachhaltig zu erforschen und mithilfe der gesammelten Daten die eigene Angebotspalette und Gebrauchstauglichkeit optimal auf deren Wünsche abzustimmen. Doch seit gut zwei Jahren steht die beliebte Software nun im Brennpunkt teils emotional geführter Diskussionen um die Diskrepanz zwischen herrschender Gesetzgebung und tatsächlichem Nutzen.
Bereits im Januar 2009 bemängelte das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) die grundsätzliche Vereinbarkeit von Google Analytics und dem deutschen Datenschutzrecht. Und dies nicht nur aufgrund der beim Tracking gespeicherten IP-Adressen. Vor allem die Übermittlung der Analysedaten an Server außerhalb der EU, die unzureichende Möglichkeit zur Löschung der erhobenen Daten und die grundsätzliche Möglichkeit der Verkettung von Nutzerdaten zu einem umfassenden personalisierten Profil stimmten die Datenschützer bedenklich. Aufwind bekam die Diskussion nochmals durch ein im November 2009 veröffentlichtes Statement des Düsseldorfer Kreises zur datenschutzkonformen Ausgestaltung von Web-Analyse-Verfahren. Auf Grundlage des Telemediengesetzes (TMG) forderten Deutschlands oberste Datenschützer unter anderem die Einwilligung des Nutzers, um am Web-Analyse-Verfahren teilzunehmen. Im Mai 2010 nahm Google dann zwei Anpassungen in Google Analytics vor und reagierte damit auf die Forderungen der Datenwächter: Betreiber konnten durch eine Anpassung im Tracking-Code ihrer Web-Seite die gesammelten IP-Adressen durch eine teilweise Maskierung anonymisieren.
Und ein von Google zur Verfügung gestelltes Plug-in gestattete dem Web-Seiten-Besucher, über ein Opt-out-Verfahren die Erstellung von Nutzerprofilen insgesamt zu unterbinden. Gleichwohl blieb ein großer Teil der Forderungen des Düsseldorfer Kreises offen. Zum einen war das Plug-in für eine Vielzahl von Browsern, wie etwa Opera und Safari, gar nicht verfügbar. Zum anderen blieb die Übertragung von Nutzerdaten an Server außerhalb der EU als elementarer Kritikpunkt nach wie vor bestehen. Folglich herrscht bis dato keine eindeutige Rechtsgrundlage, sodass momentan alle Beteiligten auf eine endgültige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) warten. Zudem rät auch das Gros der auf Internet-Recht spezialisierten Anwälte derzeit von einer Verwendung von Google Analytics ab. Vor dem Hintergrund des Telemediengesetzes und den Äußerungen der Datenschützer könnten Bußgelder und Abmahnungen drohen, so die Warnung der Experten, auch wenn die Rechtslage nicht hundertprozentig eindeutig erscheint.
Bild 1. In ausgeklügelten Einzelschritten erfasst und verarbeitet das Urchin-System das Kundenver halten und bereitet es für die Darstellung auf.
Kein Wunder also, dass mittlerweile viele Unternehmen über den Ausgang der kontrovers geführten Diskussionen verunsichert sind. Ob gezielte Marketingkampagnen mit Google Adwords, das Sammeln von Erkenntnissen zum Kaufverhalten von Kunden oder das Einstellen von Whitepapers mit Login, um an neue Interessentendaten zu kommen: Immer mehr Betriebe, die ihr unternehmensrelevantes Web-Tracking nicht länger auf rechtsproblematischem Niemandsland durchführen wollen, wechseln auf datenschutzkonforme Lösungen wie die hier weiter dargestellte Software Urchin – und kontrollieren mit den Pendants zu Google Analytics die umstrittenen Datenbestände künftig in eigener Regie. Die kostenpflichtige Urchin-Software ist eine im Umfang mit Google Analytics vergleichbare Web-Analyse-Lösung, die jedoch beim Kunden installiert, gehostet und verwaltet wird. Somit befinden sich alle gesammelten und gespeicherten Daten abgeschottet auf unternehmenseigenen oder vom Unternehmen verwalteten Servern und bieten so im besten Fall keinerlei Angriffsfläche mehr für datenschutzrechtliche Bedenken. Da sämtliche Daten ausschließlich auf eigenem Equipment vorgehalten, verarbeitet und ausgewertet werden, bleiben die Bestände grundsätzlich in Deutschland beziehungsweise in Europa, und der Website-Betreiber kann über das ausgefeilte Konten-, Nutzer- und Gruppen-Management sicherstellen, dass kein Unbefugter Zugriff auf die Daten nehmen kann.
Für Website-Betreiber ist damit jeglicher Ärger vom Tisch. Von den fünf Kritikpunkten des Düsseldorfer Kreises liegen nämlich nur zwei ganz spezielle Forderungen in der direkten Verantwortung des Betreibers und dessen technischen Gegebenheiten – unabhängig davon, welche Analysesoftware er auch immer einsetzt: das Widerspruchsrecht und der gewünschte Hinweis zur Erstellung pseudonymer Nutzungsprofile. Um diesen Erfordernissen zu genügen, kann der Betreiber einer Website dem Besucher ganz gezielt eine Möglichkeit zum Widerspruch gegen die Erstellung von Nutzungsprofilen einräumen – ein so genanntes Opt-out, indem er eine Schaltfläche oder Checkbox auf der Website integriert. Diese würde dann nach Betätigung die Ausführung eines Tracking-Codes verlässlich unterbinden. Eine elegante Lösung dazu bietet etwa das Browser-Add-on „Opt-Me-Out”, das kostenlos unter http://www.opt-me-out.de heruntergeladen werden kann. Und was den datenschutzrechtlichen Hinweis bezüglich der Erstellung pseudonymer Nutzungsprofile angeht, obliegt es ebenfalls dem Betreiber, einen entsprechenden Passus in die Datenschutzerklärung zu integrieren. Dabei sollte er sich an einen kundigen Rechtsanwalt wenden, der ihm wiederum eine geeignete Formulierung an die Hand gibt.
Bild 2. Die Identifikation im _utma Cookie in Urchin unterscheidet lediglich zwischen neuen und wiederkehrenden Besuchern.
Alles andere ist bei Urchin obligatorisch -auch die von Datenschützern so vehement geforderte Datentrennung oder die Anonymisierung oder Löschung von IP-Adressen. Zwar ist das von Datenschützern vorgebrachte Argument des Personenbezugs von IP-Adressen in Zeiten von dynamischen IPs und dem Einsatz von Routern mit NAT (Network Address Translation) aus technischer Sicht nur schwer nachvollziehbar. Zum einen, weil die eigentliche IP-Adresse des individuellen Besuchers einer Web-Seite hinter einem Router gar nicht sichtbar ist. Zum anderen ist in Deutschland eine Feststellung der Person anhand einer IP-Adresse nur durch einen Richterbeschluss bei schwerwiegenden Straftaten möglich. Bei Urchin jedenfalls können IP-Adressen sowohl anonymisiert als auch durch passende Filtersetzung jederzeit von der Datenverarbeitung ausgeschlossen werden. Zudem lassen sich Datenbestände mit wenigen Mausklicks löschen. Eine Datentrennung ist primär schon dadurch gegeben, dass ein Nutzer sich auf einer Website nicht zwangsläufig zu erkennen geben muss. Dies ist immer nur dann der Fall, wenn sich beispielsweise der Nutzer zum Betreten eines geschlossenen Bereichs oder beim Checkout-Prozess eines Online-Shop-Kaufs anmelden müsste. Aber selbst wenn dies der Fall ist, werden die Anmeldedaten nicht im Webserver-Logfile vermerkt, da eine Verknüpfung von User-Daten und Profil bei Urchin per Design nicht möglich ist.
Fazit
Als datenschutzkonformes Pendant zu Google Analytics bieten Lösungen wie Urchin die in Wirtschaftsunternehmen benötigte Rechtssicherheit bei der professionellen Web-Analyse. Wie Google Analytics helfen sie allen Website-Inhabern, ihre Online-Marketing-Initiativen, Website-Zugriffsmerkmale und das Suchverhalten ihrer Kunden besser zu verstehen. Doch anders als Google Analytics liefert etwa Urchin tiefer gehende Ergebnisse, einschließlich Bilder, Downloads, Roboter, Statuscodes (etwa 404, 500) und Verweisfehler, darunter auch veraltete Links. Mehr noch: Da die Lösung Server-Protokolldateien als primäre Datenquelle verwendet, kann das Tool auch in Anwendungen zum Einsatz kommen, die sich nicht für einen gehosteten Service wie Google Analytics eignen, wie etwa das Tracking der Zugriffe auf ein Firmen-Intranet, die erneute Verarbeitung älterer Protokolldateien oder Berichte zu Server-Fehlern. Vor allem aber - unabhängig von der Datenschutzkonformität – behalten Unternehmen die unumschränkte Macht über ihre gesammelten Informationen, da alle Daten ausschließlich auf eigenem Equipment erhoben, vorgehalten, verarbeitet und ausgewertet werden.
Quelle: LANline, Ausgabe Juli 2011, Seite 38 und 39
Mit freundlicher Gehnemigung des ITP Verlags
Download des Artikels als PDF-Datei: Flucht aus der Grauzone – Artikel LANline Juli 2011
QR-Code zur Auswertung Ihrer Kampagnen in unterschiedlichen Medien
Der QR-Code (QR=Quick Response) hat sich mittlerweile in allen gängigen Printmedien etabliert. Er hat zudem den Vorteil, dass damit komplexe oder lange URLs in einem praktischen, kleinen Quadrat untergebracht werden können. Diese können dann wiederum mit jedem QR-Code-fähigen Smartphone “gelesen” werden. Wie das funktioniert, können Sie im entsprechenden Artikel auf wikipedia nachschlagen.
Aber der QR-Code kann neben einem URL noch viel mehr Informationen codiert enthalten. Zum Beispiel Kampagneninformationen, die Sie dann mit Google Analytics bzw. Urchin Software umfassend auswerten können. Im Blog-Post Erfolgsmessung von Offline-Kampagnen mit Google Analytics oder Urchin habe ich bereits ausführlich beschrieben, wie Offline-Kampagnen ausgewertet werden können. Dabei kam den URL-Shortening-Services eine tragende Rolle zu. Jetzt zeige ich Ihnen, wie Sie mittels QR-Code Ihre Offline-Kampagnen in Printmedien auswerten, ohne den URL der Landeseite mittels URL-Shortening-Service kürzen zu müssen.
Die verschiedenen Kampagnenvariablen
Sie erinnern sich? Da war doch was von wegen Kampagnenvariablen an den URL anhängen…? Richtig! Hier noch einmal zur Auffrischung der Kenntnisse: Von den in Summe fünf existierenden Kampagnenvariablen bei Google sind drei obligatorisch (utm_source, utm_medium, utm_campaign) und zwei optional (utm_content, utm_term). In der nachstehenden Tabelle finden Sie (auch nur zur Auffrischung) noch einmal die Bedeutung der einzelnen Variablen:
| Variable | Bedeutung | obligatorisch |
| utm_source | Identifiziert den Vermittler bzw. die verweisende Quelle (google, Stadtsuche, newsletter4) -> Woher kommt der Besucher? | ja |
| utm_medium | Werbe- bzw. Marketingmedium (z. B. CPC, Banner, E-Mail) | ja |
| utm_campaign | Name der Kampagne (z. B. Schlussverkauf, Frühbucher oder aber auch Produkt, Promo-Code, Slogan) | ja |
| utm_content | Aussagekräftige Beschreibung, mit denen verschiedene Anzeigeversionen zum Vergleich (A/B-Test) identifiziert werden können (z. B. Text_rot, Text_blau) | nein |
| utm_term | Keyword, nach dem gesucht wurde – bezahlt und unbezahlt (z. B. Hemd, Wasser+Flasche) | nein |
Wenn Sie sich also Gedanken zu den einzelnen Variablen gemacht haben und diese dann mit Leben füllen wollen, fügen Sie diese einfach an das Ende des URL an. Das würde dann etwa so aussehen:
http://www.domain.com/?utm_source=zeitung&utm_medium=anzeige&utm_campaign=neues_produkt
Und damit Sie bei der Erstellung des URL keinen Fehler machen, hat Google natürlich ein entsprechendes Online-Tool zur Verfügung gestellt: den URL-Builder (zu finden unter http://myg8.de/url-tool).
So geht’s: die Beispielkampagne
Wie in allen Beispielen nehmen wir wieder einmal an, wir würden ein KFZ des fiktiven Automobilherstellers “PAX Automobile GmbH” bewerben wollen. Das Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, einen Termin für eine Probefahrt über die Website des Herstellers (www.pax-automobile.de) zu vereinbaren.
Diese Kampagne würde zum selben Zeitpunk in verschiedenen Printmedien geschaltet werden:
- Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
- Financial Times Deutschland (FTD)
- Focus
- Stern
- Spiegel
Wie Sie nun den Online-Erfolg Ihrer Offline-Werbung messen können, erläutere ich in den folgenden Abschnitten.
Die Umsetzung
Jetzt erstellen wir uns eine Tabelle nach folgendem Schema und füllen diese dann mit den gewünschten Werten:
| Kampagne | Werbeträger (Quelle) | Werbemittel (Medium) | Version (Content) | Landeseite |
| PAX-2010 jetzt probefahren | FAZ | QR-Code-Zeitung | FAZ-201/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | FTD | QR-Code-Zeitung | FTD-201/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | Focus | QR-Code-Zeitschrift | Focus-33/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | Stern | QR-Code-Zeitschrift | Stern-33/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | Spiegel | QR-Code-Zeitschrift | Spiegel-33/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
Wir nutzen das Google Tool zur URL-Erstellung (http://myg8.de/url-tool), um die Werte aus der obigen Tabelle in Kampagnenvariablen umzuwandeln:
Danach wandeln Sie die URLs einfach in QR-Codes um. Das kann ganz einfach über einen Online-Service erfolgen. Ich habe für unser Beispiel den Service von http://goqr.me/ genutzt. Nach Erstellung der QR-Codes sollten Sie über folgende Daten und Images verfügen:
Sobald alle Kampagnenlinks erfasst wurden, können wir die gekürzten URLs an die Werbeträger kommunizieren bzw. integrieren.
Die Auswertung
Nachdem die URLs über die diversen Werbemedien an die potenziellen Kunden kommuniziert wurden, können wir den Erfolg der Kampagne wunderbar in Google Analytics bzw. Urchin nachverfolgen:
Durch die Sichtbarkeit der Offline-Kampagnen in Ihrer Webanalyselösung ist es nun auch möglich, die entsprechenden Conversion-Pfade zu definieren, zu messen und zu optimieren. Noch Fragen? Einfach Kommentar posten oder mit uns Kontakt aufnehmen
.
Unternehmen wie Facebook, Twitter & Co. nur eine Luftnummer?
Im April 2011 berichtete ich bereits über die Möglichkeit, sich am Wachstum der Social-Media-Unternehmen zu beteiligen (Blog-Beitrag Soziale Netzwerke als Geldanlage?). Die Süddeutsche Zeitung, Ausgabe Nr. 154 vom 07.07.2011 betrachtet die (Wert-)Entwicklung der Internetfirmen aus einem anderen Blickwinkel:
Luftnummer
Sieben Milliarden Dollar für ein wenig Gezwitscher? Anleger umschwärmen den Kurznachrichtendienst Twitter und schüren so die Sorge vor einer neuen Internetblase
München – Das Dumme an der Zukunft ist, dass niemand so genau weiß, was sie bringen wird. Dumm vor allem für diejenigen, die auf die Zukunft wetten – etwa, wenn sie Aktien kaufen. Womöglich noch Aktien von Internetfirmen.
Nun soll der Kurznachrichtendienst Twitter, so berichten US-Medien, Hunderte Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt haben – und inzwischen sieben Milliarden Dollar wert sein. Das ist viel Geld für eine Internetseite, über die sich Botschaften auf 140 Zeichen verfassen und verschicken lassen. 200 Millionen solcher Tweets surren täglich durchs Netz. So schnell, dass sich beispielsweise Regierungssprecher Stefan Seibert kaum noch über den Unterschied zwischen Osama und Obama klar werden kann, ehe er die Welt wissen lässt, was die Bundeskanzlerin von der Ermordung des meistgesuchten Terroristen hält. Und es ist vor allem viel Geld für ein Unternehmen, das zwar mit der stetig steigenden Zahl seiner Nutzer prahlt, sich aber darüber ausschweigt, ob sich mit diesen denn auch irgendwann einmal Geld verdienen lässt.
Bislang leitet Twitter die Kurzbotschaften, in denen viele Nutzer auf andere Internetseiten verweisen, unmittelbar an Suchmaschinen wie Google oder Bing weiter. Im Gegenzug erhält das Unternehmen zumindest genügend Geld, um die Kosten für seine Großrechner und seine Programmierer zu decken, die den Dienst am Laufen halten. Auch Werbung auf seinen Seiten bringt Twitter etwas ein. Genug, um die Investoren, die Millionen Dollar in das fünf Jahre alte Startup gesteckt haben, bei Laune zu halten? Bleibt abzuwarten.
Das Internet sei inzwischen eine feste Größe im Wirtschaftsleben, sagen all jene, die schlechte Erinnerungen an das Platzen der Dot-Com-Blase vom Tisch wischen wollen. Und einige der heute um garnten Internetunternehmer machen immerhin Gewinn, ehe sie den Sprung aufs Börsenparkett wagen – anders als die Hochstapler um die Jahrtausendwende. Am zuversichtlichsten zeigen sich zurzeit allerdings ausgerechnet diejenigen, die selbst Anteile an Internetfirmen halten – und abkassieren. Fest steht jedenfalls, dass es seit 1999 nicht mehr so viele neue Börsengänge in der Technologiebranche gab wie in diesem Jahr: Mehr als 30 stehen noch an, fast 30 waren es bereits. Der Verlauf dieser Aktienkurse gleicht einem Alpenpanorama, mit tiefen Schluchten und einigen hohen Wipfeln. Die Aktie des Internetradios Pandora beispielsweise brach gleich am zweiten Handelstag um 24 Prozent ein, dümpelte einige Wochen vor sich hin – und liegt inzwischen doch wieder über dem Ausgabepreis. Noch zumindest also glauben die Anleger, dass die Internetunternehmer ihre Versprechen einlösen.
Twitter könnte von der guten Laune an der Wall Street profitieren – und auch bei Anlegern noch etwas Geld einsammeln. Dazu müssten die Manager allerdings einen Einblick in ihre Bilanzen gewähren – und dazu sind sie bislang nicht bereit. Noch im März haben sie einen Börsengang von Twitter ausgeschlossen. Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt.
Bis die Blase platzt
Große Versprechen, mickrige Bilanz: Vor zehn Jahren spekulierten Anleger aufs Internet- und wurden enttäuscht. Nun scheint sich dies zu wiederholen. Mehr als 50 Internetfirmen haben in diesem Jahr bereits einen Börsengang in den USA angemeldet. Die spektakulärsten Bewertungen:
Quelle: Süddeutsche Zeitung, Redakteur Varinia Bernau, Ausgabe 154 von 07.07.2011
Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin – Teil 3
Im zweiten Teil der Reihe, “Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin“, haben Sie erfahren, wie Sie Quantifizierung, Gruppierung und Alternative einsetzen. Dabei wurde auch die Verwendung der Metazeichen Fragezeichen, Pluszeichen, Asterisk sowie runde und geschweifte Klammern erläutert.
In diesem letzten Teil zeige ich Ihnen, wie Sie gezielt nach Zeichenketten am Anfang oder am Ende einer Zeile bzw. eines Feldes suchen können und wie Sie Abkürzungen richtig einsetzen. Außerdem gehe ich noch auf das Metazeichen für Whitespaces ein.
Zeilen- bzw. Feldanfang
Soll sich die gesuchte Zeichenkette am Anfang einer Zeile oder eines Feldes befinden, wird dies durch das Voranstellen eines Carets (^) definiert.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
^4 Jahreszeiten – .*
entspricht somit den Zeichenketten
4 Jahreszeiten – Pizza für 4,99
4 Jahreszeiten – bestes Hotel
aber nicht den Zeichenketten
Pizza für 4,99 – 4 Jahreszeiten
Bestes Hotel – 4 Jahreszeiten
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass die gesuchte Zeichenkette am Anfang der Zeile stehen muss.
Zeilen- bzw. Feldende
Soll sich die gesuchte Zeichenkette am Ende einer Zeile oder eines Feldes befinden, wird dies durch das Anhängen eines Dollarzeichens ($) definiert
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
.* – 4 Jahreszeiten$
entspricht somit den Zeichenketten
Pizza für 4,99 – 4 Jahreszeiten
Bestes Hotel – 4 Jahreszeiten
aber nicht den Zeichenketten
4 Jahreszeiten – Pizza für 4,99
4 Jahreszeiten – bestes Hotel
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass die gesuchte Zeichenkette am Ende der Zeile stehen muss.
Abkürzungen
Abkürzungen haben den Sinn und Zweck, Ihnen die Arbeit mit regulären Ausdrücken möglichst einfach zu machen.
Ziffern
Die Ziffern 0 bis 9 können mittels des Metazeichens \d gesucht und gefunden werden. Dabei wird beim Einsatz von \d immer nur einer einzelnen, beliebigen Ziffer entsprochen. \d entspricht der Verwendung des regulären Ausdrucks [0-9].
Durch die Verwendung von \D werden hingegen alle Zeichen gesucht und gefunden, die keine Ziffern sind. \D entspricht der Verwendung des regulären Ausdrucks [^0-9].
Beispiel 1:
Der folgende reguläre Ausdruck
\d% Zinsen
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
3% Zinsen
7% Zinsen
8% Zinsen
aber nicht den Zeichenketten
% Zinsen
12% Zinsen
v% Zinsen
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette eine einzelne Ziffer unmittelbar vor dem Prozentzeichen vorkommen muss.
Beispiel 2:
Der folgende reguläre Ausdruck
\D% Zinsen
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
v% Zinsen
,% Zinsen
_% Zinsen
aber nicht den Zeichenketten
% Zinsen
1% Zinsen
3% Zinsen
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette ein beliebiges, nicht numerisches Zeichen unmittelbar vor dem Prozentzeichen stehen muss.
Alphanumerische Zeichen
Sämtliche Buchstaben und Ziffern sowie der Unterstrich können mittels des Metazeichens \w gesucht und gefunden werden. Dabei wird beim Einsatz von \w immer nur einem einzelnen, beliebigen Zeichen entsprochen. \w entspricht somit der Verwendung des regulären Ausdrucks [A-Za-z0-9_].
Durch die Verwendung von \W werden hingegen alle Zeichen gesucht und gefunden, die nicht den alphanumerischen Zeichen oder dem Unterstrich entsprechen. \W entspricht somit der Verwendung des regulären Ausdrucks [^A-Za-z0-9_].
Beispiel 1:
Der folgende reguläre Ausdruck
\w% Zinsen
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
3% Zinsen
x% Zinsen
_% Zinsen
aber nicht den Zeichenketten
% Zinsen
!% Zinsen
-% Zinsen
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette ein einzelnes alphanumerisches Zeichen oder ein Unterstrich unmittelbar vor dem Prozentzeichen stehen muss.
Beispiel 2:
Der folgende reguläre Ausdruck
\W% Zinsen
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
!% Zinsen
,% Zinsen
-% Zinsen
aber nicht den Zeichenketten
% Zinsen
x% Zinsen
3% Zinsen
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette ein beliebiges, nicht einem alphanumerischen Zeichen oder Unterstrich entsprechendes Zeichen unmittelbar vor dem Prozentzeichen stehen muss.
Whitespaces
Unter Whitespaces werden sämtliche, nicht sichtbaren Zwischenräume in einer Zeichenkette verstanden. Dazu zählen Leerschritte (Leertaste), Tabulatoren, Zeilenumbrüche, etc. Diese nicht sichtbaren Zeichen können mittels des Metazeichens \s gesucht und gefunden werden. Dabei wird beim Einsatz von \s immer nur einem einzelnen, beliebigen Whitespace entsprochen.
Durch die Verwendung von \S werden hingegen alle Zeichen gesucht und gefunden, die nicht einem Whitespace entsprechen.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
§1\sVertragsgegenstand
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
§1 Vertragsgegenstand (Leerschritt)
§1 Vertragsgegenstand (Tabulator)
Fazit
Sie haben in den drei Teilen erfahren, wie Sie mit regulären Ausdrücken umgehen. Dieses Wissen können Sie nun anwenden, um Daten in Google Analytics bzw. Urchin Software zu finden, herauszufiltern oder anzuzeigen. Abschließend ein paar Beispiele aus der Praxis:
Google Analytics
Urchin Software
Google Analytics ermöglicht auch die Auswertung der Social Media
Nachdem Google mit dem Google +1 Button und Google+ für Aufsehen sorgte, wird nun endlich auch die Auswertung der Nutzung dieser sowie der anderen Social Media möglich. Hierfür wurde in Google Analytics eine eigene Berichtsgruppe mit dem Namen “Sozial” integriert. Dabei wird die Nutzung der Google +1 Buttons automatisch in Google Analytics erfasst und ausgewertet. Zusätzlich wurden neue Tags eingeführt, die das Erfassen von Klicks anderer Social Buttons ebenfalls ermöglichen.
Berichte
Sie finden die Berichtsgruppe “Sozial” in der Sektion “Besucher”. Darunter befinden sich die Berichte Engagement (Interesse), Action (Aktion) und Pages (Seiten), deren Inhalte ich nachfolgend kurz erläutere:
- Der Bericht Engagement (Interesse) zeigt auf, wie viele Besuche durch den Klick auf Social Media Buttons erfolgt sind. Dadurch wird z. B. ersichtlich, wie viele Besucher, die Ihre Seite mittels Social Actions empfehlen, mehr Zeit auf Ihrer Site verbringen als andere.
- Einen Überblick über die Social Actions (+1 Klicks, Tweets, Likes, etc.), die über Ihre Website initiiert wurden, finden Sie übersichtlich im Bericht Action (Aktion).
- Um zu sehen, welche Seite die meisten Social Actions erzeugte, wechseln Sie in den Bericht Pages (Seiten).
Tags
Damit Sie alle Social Media korrekt erfassen können, wurden für Google Analytics neue Tags eingeführt. Die Syntax für die Verwendung mit dem asynchronen Tracking Code lautet:
_gaq.push(['_trackSocial', network, socialAction, opt_target, opt_pagePath]);
wobei die Vairablen innerhalb der eckigen Klammersetzung immer in einfachen Anführungszeichen stehen und entsprechend ersetzt werden müssen:
| Variable | Bedeutung |
| network | Name des Social Network (z. B. google, facebook, twitter, digg, etc.). |
| socialAction | Art der gewählten Aktion (like, tweet, send, stumble, etc.). |
| opt_target | Betreff der gewählten Aktion. Enthält standardmäßig den mitgeteilten URL (document.location.href), kann optional aber auch auf einen beliebigen anderen URL geändert werden. |
| opt_pagePath | Die Seite, auf der die Aktion ausgeführt wurde. Enthält standardmäßig den URI der Seite des Social Action Items (document.location.pathname), kann optional aber auch beliebig geändert werden. |
Beachten Sie bitte: Ausschließlich die Verwendung des Google +1 Buttons wird automatisch in Google Analytics erfasst und ausgewertet. Alle anderen Social Media Buttons müssen entsprechend der vorgenannten Syntax gekennzeichnet (tagged) werden.
Beispiel Facebook Actions
In Übereinstimmung mit dem Facebook JavaScript SDK wird ein Like-Button am einfachsten mit folgendem Code erstellt:
<script src=“http://connect.facebook.net/en_US/all.js#xfbml=1″></script>
<fb:like></fb:like>
Wenn Sie nun Facebook-Actions mit Google Analytics erfassen wollen, schaffen Sie bitte zunächst die nötigen Voraussetzungen in Ihrem Facebook-Konto und gehen dann wie nachfolgend beschrieben vor (mehr Info zur Syntax und Programmierung finden Sie auf der Google Code Seite zu Social Interaction Tracking).
Like (Gefällt mir)
FB.Event.subscribe(‘edge.create’, function(targetUrl) {
_gaq.push(['_trackSocial', 'facebook', 'like', opt_target]);
});
Unlike (Gefällt mir nicht mehr)
FB.Event.subscribe(‘edge.remove’, function(targetUrl) {
_gaq.push(['_trackSocial', 'facebook', 'unlike', opt_target]);
});
Share (Teilen)
FB.Event.subscribe(‘message.send’, function(targetUrl) {
_gaq.push(['_trackSocial', 'facebook', 'send', opt_target]);
});
Zusatzinfo
Die Integration des Google +1 Buttons sollte laut Google sofort bei den meisten Nutzern funktionieren. Nur bei einigen wenigen Nutzern werden die Daten erst in ca. einer Woche sichtbar sein.- Berichte zu Social Media erhalten nun auch Einzug in den Google Webmaster Tools.
- Die neue Dimension (Social) wird erst später dieses Jahr in den Erweiteren Segmenten verfügbar sein.
Das Social Reporting hat gerade begonnen und die Nutzer finden immer neue Wege der Interaktion auf Webseiten. Die in Google Analytics integrierten übersichtlichen Berichte werden den Website-Betreibern dabei helfen zu erkennen, welchen Wert die Social Actions wirklich für ihre Webseiten haben. Durch Google +1 , Facebook Like, etc. erfahren Sie mehr über die Absichten Ihrer Besucher. Platzieren Sie Ihre Social Actions daher am besten gleich auf Ihrer Website bzw. Ihrem Blog!
Erste Google Analytics Konferenz am 29.09.2011 in Wien
Die erste deutschsprachige Google Analytics Konferenz für die Region D/A/CH findet am 29. September 2011 im Tagungszentrum des Schloß Schönbrunn in Wien statt (http://www.analytics-konferenz.at). Absolutes Highlight sind die Keynote Speeches von Google-Mitarbeitern aus dem Headquarter in Mountain View (Kalifornien). Renommierte Experten bieten in spannenden Vorträgen praktisches Know-how, effiziente Strategien und viele Best Practice Beispiele.
Vielfältiges Konferenzprogramm
Die länderübergreifende Konferenz bietet gebündeltes Fach-Know-how und ist praxisnah konzipiert. Alle Vortragenden sind national und international anerkannte Spezialisten auf dem Gebiet der Webanalyse und bieten in spannenden Vorträgen aktuelles Wissen, effiziente Strategien und viele Best Practice Beispiele. Folgende Themen werden in verschiedenen Sessions behandelt: Marketing, Optimierungen, Traffic-Steigerung, Analytics Implementierung, aktuelle Webanalytics Entwicklungen, innovative Trends und vieles mehr.
Die Highlights:
- Keynote Speech von Google, Mountain View California
- Infos zu den neuesten Analytics-Features aus erster Hand
- Experten-Vorträge mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten
- Best Practices: Praxisvorträge zu spezifischen Herausforderungen und Lösungen
- Erfahrungsaustausch und Networkingmöglichkeiten – tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen über Herausforderungen und erprobte Lösungen aus
- Treffen Sie die renommiertesten Insider der Branche und erfahrende Anwender der ersten Stunde, uvm.
Konferenzteilnehmer
Mit einem klaren Fokus auf Webanalyse, richtet sich die Konferenz an alle Anwender, Analysten, Entscheider, Online-Marketer, Web-Developer und Webanalyse Interessierten in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Das Event bietet allen Webanalyse Anwendern eine Plattform zum Wissensaufbau und Erfahrungsaustausch.
Tickets
Bis 30.6. gilt noch der ermäßigte Frühbucherpreis von 290 EUR zzgl. MwSt., danach beträgt der Preis des Konferenztickets 390 EUR zzgl. MwSt.
Melden Sie sich am besten gleich jetzt an!
http://www.analytics-konferenz.at/anmelden
Veranstalter
Die erste Google Analytics Konferenz wird von den „Google Analytics Certified Partnern“ e-dialog, elements.at und webalytics in Kooperation mit Google veranstaltet:
e-dialog ist spezialisiert auf Webanalyse, Conversion-Optimierung und Suchmaschinen-Marketing. Im Rahmen von „Outsourced Online-Marketing“ werden Suchmaschinen-Marketing sowie alle Formen von Performance Kampagnen durchgeführt, evaluiert und optimiert.
elements.at ist eine Full Service Internet Agentur in Salzburg. Zum Kerngeschäft zählen Webdesign, Beratung, System Entwicklung sowie Performance Marketing. Das Team von elements.at unterstützt Kunden professionell in Sachen Online-Business & E-Commerce, von der Konzeption über die Gestaltung bis hin zu Umsetzung, Vermarktung und Analyse.
webalytics zählt zu den ersten Google Partner in D/A/CH und ist präferierte Agentur für alle Google- und Urchin-Produkte dieser Region. webalytics ist ausgewiesener Experte in der Analyse und Optimierung von Websites und hochkompetenter Serviceanbieter für alle Facetten eines erfolgreichen Online-Marketings.
Partner
Zum Auftakt der Konferenz konnten die Veranstalter das Karriereportal Monster und den Search-Analytics Softwareanbieter Searchmetrics als Sponsoren gewinnen. Außerdem sind der IAB-Austria und die Web Analytics Association als Verbandspartner mit an Bord. Medial wird die Konferenz von Wirtschaftsblatt, iBusiness und Adzine unterstützt.
Mehr zur Veranstaltung
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website zur Konferenz. Hintergrundinformationen zum Veranstaltungsort finden Sie auf der Website des Tagungszentrum Schönbrunn .
Bei Rückfragen:
Mag. Michaela Fries
PR, Marketing, Events
e-dialog KG
Schlossgasse 10-12, 1050 Wien
+43-(0)1-309 09 09
analytics-konferenz@e-dialog.at
www.analytics-konferenz.at
Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin – Teil 2
Im ersten Teil der Reihe, “Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin“, habe ich Ihnen einen kurzen Überblick über die in Google Analytics und Urchin verwendbaren regulären Ausdrücke gegeben. Dabei wurde auch die Verwendung der Metazeichen Punkt, Backslash, Bindestrich und eckige Klammern erläutert.
In diesem Teil zeige ich Ihnen, wie Sie die Quantifizierung, Gruppierung und Alternative einsetzen.
Quantifizierung
Um nun nicht immer wieder das Metazeichen für eine Suche wiederholt eingeben zu müssen, finden Sie bei den regulären Ausdrücken Funktionen zur Quantifizierung.
Fragezeichen
Das Fragezeichen entspricht der Anzahl 0 oder 1 des unmittelbar davor stehenden Zeichens.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
17und4?
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
17und
17und4
aber nicht den Zeichenketten
17und5
17undA
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Ziffer 4, die unmittelbar vor dem Fragezeichen steht, einmal oder gar nicht vorkommen darf.
Pluszeichen
Das Pluszeichen entspricht der Anzahl 1 oder mehr des davor stehenden Zeichens.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
17und4+
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
17und4
17und44
17und444
aber nicht den Zeichenketten
17und
17unda4
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Ziffer 4, die unmittelbar vor dem Pluszeichen steht, einmal oder mehrmals vorkommen muss.
Asterisk
Der Asterisk entspricht der Anzahl 0, 1 oder mehr des davor stehenden Zeichens.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
17und4*
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
17und
17und4
17und44
17und444
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Ziffer 4, die unmittelbar vor dem Asterisk steht, gar nicht, einmal oder mehrmals vorkommen darf.
Wiederholung
Um nun nicht immer wieder das Metazeichen für eine Suche wiederholt eingeben zu müssen, finden Sie bei den regulären Ausdrücken Funktionen zur Wiederholung. Diese werden mit der Syntax {minimum,maximum(opt.)} deklariert.
Beispiel 1:
Der folgende reguläre Ausdruck
17und4{2}
entspricht somit ausschließlich der Zeichenkette
17und44
aber nicht den Zeichenketten
17und
17und4
17und444
17unda4
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Ziffer 4, die unmittelbar vor der öffnenden geschweiften Klammer steht, exakt zweimal vorkommen muss.
Beispiel 2:
Der folgende reguläre Ausdruck
17und4{1,3}
entspricht somit ausschließlich den Zeichenketten
17und4
17und44
17und444
aber nicht den Zeichenketten
17und
17und4444
17unda4
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Ziffer 4, die unmittelbar vor der öffnenden geschweiften Klammer steht, mindestens einmal und höchstens dreimal vorkommen darf.
Gruppierung
Um eine gefundene Zeichenkette für die spätere Verwendung zwischenspeichern zu können, finden Sie bei den regulären Ausdrücken die Funktion zur Gruppierung. Diese findet durch die Verwendung von runden Klammern statt.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
([gG]oogle, inc\.)
entspricht somit den Zeichenketten
google, inc.
Google, inc.
und würde das Suchergebnis zwischen den runden Klammern für die spätere Verwendung zwischenspeichern.
Alternative
Eine sehr hilfreiche Funktion innerhalb der regulären Ausdrücke ist die sogenannte Alternative. Die Syntax besteht aus dem Trennen mehrerer Alternativwerte durch ein Pipe-Symbol (|) und ist ganz einfach: wert1|wert2|wert3. Das würde dann bedeuten: Finde wert1 oder wert2 oder wert3.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
[gG]oogle, inc\.|[yY]ahoo, inc\.
entspricht somit den Zeichenketten
google, inc.
Google, inc.
yahoo, inc.
Yahoo, inc.
aber nicht den Zeichenketten
bing, inc.
Bing, inc.
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Zeichenfolge “Google, inc.” oder “Yahoo, inc.” enthalten sein muss. “Bing, inc.” Ist keine Option. Dabei spielt es keine Rolle, ob der erst Buchstabe groß oder klein geschrieben wird.
Fortsetzung folgt…
Sie haben nun erfahren, wie Sie Quantifizierung, Gruppierung und Alternative einsetzen. Im dritten Teil dieser Reihe zeige ich Ihnen, wie Sie gezielt nach Zeichenketten am Anfang oder am Ende einer Zeile bzw. eines Feldes suchen können und welchen Vorteil Sie durch den Einsatz von Abkürzungen erfahren.
Urchin 7.1.00 steht in den Startlöchern…
Da Urchin in der Version 7.0.00 nun seit einem halben Jahr auf dem Markt ist, wird es Zeit, ein paar Bugs zu beseitigen und zusätzliche Features zu integrieren. Das dachten sich wohl auch die Entwickler und haben mit der Version 7.1.00 nachgelegt. Nachfolgend erfahren Sie, welche Veränderungen in Urchin Version 7.1.00, die voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen veröffentlich wird, zu erwarten sind.
Generelle Änderungen
Zunächst einmal wäre hier die Berichtsoberfläche zu erwähnen, in die nun verbesserte Übersetzungen für die deutsche und japanische Sprache eingeflossen sind. Gerade im deutschsprachigen Raum wird man sich darüber freuen, dass Begriffe wie „Dauerlink“ oder „Los geht’s“ endlich durch die richtigen Begriffe ersetzt wurden.
Die Erweiterung der rs2-Datei um ein separates Flag zur Steuerung der verfügbaren erweiterten Segmente sorgt zudem dafür, dass dieses Element nicht mehr genutzt werden kann, wenn die Verwendung an der entsprechenden Stelle nicht vorgesehen ist. Da die Metrik „Besuche“ in der Urchin Data API nicht vorhanden ist, wurde diese auch gleich im Editor für erweiterte Segmente entfernt.
Zusätzlich wurden die in Urchin integrierte Hilfe sowie verschiedene Artikel in der Online-Hilfe (Urchin Help Center) aktualisiert und können mit der Version 7.1.00 genutzt werden.l
Sicherheitslücke im Tracking Code geschlossen
Durch eine Sicherheitslücke in urchin.js war es Angreifern möglich, beliebige Cookies im Kontext einer Website zu schreiben, die Google Analytics oder Urchin Software einsetzt. Dieses Problem wurde mit der aktuellen Version der Datei urchin.js gelöst. Es muss lediglich die ursprüngliche Datei urchin.js durch die im Installationspaket von Urchin 7.1.00 enhaltenen Datei ersetzt werden. Alternativ kann auch der Tracking Code modifiziert werden, um die aktualisierte Datei von den Google Servern abzurufen (http://www.google-analytics.com/urchin.js).
Verbesserungen bei der Protokollverarbeitung
Der Trackign Code von Google Analytics schreibt UTM Cookies als URL-codierte Zeichenkette in eine Variable mit dem Namen “utmcc”. Voherige Urchin-Versionen konnten mit diesen Werten nicht umgehen. Die korrekte Verwertung von Inhalten der Variable “utmcc” wurde nun integriert.
Nachdem die Verarbeitung eines großen „eingefrorenen“ Profils abgebrochen wurde, war Urchin nicht in der Lage, die Arbeit wieder aufzunehmen. Das war selbst nach einer Zeitspanne von 30 Minuten für Aufräumprozesse nicht möglich. Vielmehr musste die Urchin komplett neu gestartet werden. Ein weiteres Problem der Vorversion war, dass der Verarbeitungsstatus nicht aktualisiert wurde, sobald die Verbindung zur Urchin Konfigurationsdatenbank unter PostgreSQL während der Protokollverarbeitung unterbrochen wurde. Beide Probleme sind in Urchin 7.1.00 behoben.
Changelog und Versionshistorie
Ausführliche Informationen zum Changelog finden Sie auf unserer Website unter:
http://www.webalytics.de/urchin-7/versionshistorie-changelog/version-7100/
Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin – Teil 1
Eventuell sind Ihnen die wenigen unter Microsoft Windows oder DOS verfügbaren Wildcards (* ? %) bekannt, mit deren Hilfe eingeschränkte Datei- bzw. SQL-Operationen durchgeführt werden können. Die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten sind jedoch recht gering und erfordern weit mehr Flexibilität, wenn es darum geht, komplexe Datenbestände zu durchsuchen.
Aus diesem Grund nutzen Google Analytics und Urchin reguläre Ausdrücke. Damit werden auch umfangreiche Datenentsprechungen gefunden und ermöglichend zudem, gewünschte Aktionen auszuführen. Reguläre Ausdrücke können in Google Analytics bzw. Urchin wie folgt verwendet werden:
- Anzeigefilter (z.B. um die Daten in Berichten anzugleichen)
- Filter (z.B. Ausschließen von IP-Adressbereichen)
- Zieldefinitionen (z.B. um variable Zielseiten zu deklarieren)
Doch dazu später mehr. Denn in diesem ersten Teil will ich Ihnen zunächst einen Überblick über die Notwendigkeit von regulären Ausdrücken vermitteln, sowie Sie mit den ersten beiden oft verwendeten Metazeichen bekannt machen.
Überblick über reguläre Ausdrücke
Schauen Sie sich die folgende Tabelle einmal näher an. Sie werden bestimmt feststellen, dass es sich dabei um eine einfache Datenstruktur handelt.
| Nr. | Artikel | Warengruppe | Farbe | Größe |
| 1 | T-Shirt | T-Shirt, Männer | grün | XL |
| 2 | T-Shirt | T-Shirt, Männer | gelb | L |
| 3 | T-Shirt | T-Shirt, Frauen | gelb-blau | XL |
| 4 | T-Shirt | T-Shirt, Frauen | blau | S |
| 5 | Sweatshirt | Sweatshirt, Männer | blau-rot | M |
| 6 | Sweatshirt | Sweatshirt, Frauen | rot | L |
Wenn Sie also aus dieser Tabelle die Datensätze selektieren sollen, deren Farbangabe den Kriterien “gelb” und “gelb-blau” entspricht, reichen die o.g. Kenntnisse völlig aus; Sie würden vermutlich nach “gelb*” suchen und die Datensätze 2 und 3 als Ergebnis präsentiert bekommen.
Was nun aber, wenn die Aufgabestellung modifiziert wird und Sie alle Datensätze selektieren müssen, deren Farbangabe “gelb“, “rot” und “blau-rot” entspricht? Oder wenn zur Farbangabe noch die Größenangabe hinzukäme? Sie sehen, dieser Anforderung kann mit den vorgenannten Möglichkeiten nicht entsprochen werden.
Die Verwendung von regulären Ausdrücken (auch Regular Expressions oder RegEx genannt) ist nahezu unverzichtbar, wenn es darum geht aus großen Datenmengen bestimmte Entsprechungen herauszufinden.
Reguläre Ausdrücke dienen dazu, spezielle Zeichenketten in einer Menge von Zeichen bzw. Zeichenketten zu finden. Ein regulärer Ausdruck wird aus beliebigen Ziffern und Zeichen unter Berücksichtigung von Groß- und Kleinschreibung in Kombination mit folgenden Metazeichen gebildet:
| Metazeichen | Kurzbeschreibung |
| . | Beliebiges, einzelnes Zeichen |
| \ | Wird benötigt, um ein Metazeichen buchstäblich zu nutzen |
| [ ] | Gruppe von Zeichen |
| - | Bereich (von-bis) |
| ? + * | Quantifizierung eines beliebigen Zeichens |
| { } | Wiederholung eines beliebigen Zeichens |
| ( ) | Gruppierung von Zeichen und Speicherung zur späteren Verwendung |
| | | Deklaration alternativer Zeichenketten |
| ^ | Zeichen muss am Anfang stehen |
| $ | Zeichen muss am Ende stehen |
| \d | Abkürzung für Ziffern |
| \w | Abkürzung für alphanumerische Zeichen bzw. Unterstrich |
| \s | Abkürzung für Whitespaces |
Alle anderen Zeichen weisen keine Meta-Eigenschaft auf. Die Eigenschaften und Auswirkungen der Verwendung von Metazeichen – auch in Google Analytics und Urchin – zeige ich Ihnen in den nächsten Abschnitten und Teilen dieser Serie.
Punkt
Der Punkt (.) ist eines der meistgenutzten Metazeichen und entspricht einem beliebigen, einzelnen Zeichen. Die Betonung liegt hier tatsächlich auf beliebig und einzeln, denn ganz gleich, welches Zeichen der Zeichenkette gefunden werden soll, durch den Punkt sind alle denkbaren Zeichen abgedeckt.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
Akt ., Szene 3
entspricht somit den Zeichenketten
Akt 1, Szene 3
Akt 2, Szene 3
Akt 3, Szene 3
Akt 4, Szene 3
Akt 5, Szene 3
Akt 6, Szene 3
Akt 7, Szene 3
Akt 8, Szene 3
Akt 9, Szene 3
nicht aber der Zeichenkette
Akt 10, Szene 3
Warum? Die Zeichen “10″ stellen mehr als ein Zeichen dar. Sie erinnern sich? Die Betonung liegt bei der Verwendung des Metazeichens Punkt auf “einzelnes Zeichen“.
Um dieser Zeichenkette zu entsprechen, müsste der reguläre Ausdruck wie folgt modifiziert werden:
Akt .., Szene 3
Backslash
Der Backslash (\) wird dazu verwendet, einem Metazeichen buchstäblich zu entsprechen.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
z.B. Blumen
entspricht somit der Zeichenkette
z.B. Blumen
aber auch den Zeichenketten
zUB. Blumen
z.B3 Blumen
z1Bg Blumen
Warum? Zur Erinnerung: Ein Punkt (.) entspricht einem beliebigen, einzelnen Zeichen. Um einem Punkt buchstäblich zu entsprechen, muss diesem somit ein Backslash (\) vorangestellt werden.
Der folgende reguläre Ausdruck
z\.B\. Blumen
entspricht nun ausschließlich der Zeichenkette “z.B. Blumen”, da nach dem Punkt durch den vorangestellten Backslash buchstäblich gesucht wird.
Gruppen und Bereiche
Oftmals besteht die Notwendigkeit, nach verschiedenen Zeichen in einer Zeichenkette parallel zu suchen. So wäre in Bezug auf das Beispiel aus der Einführung denkbar, dass Sie die Datensätze der Größen S und M gleichzeitig suchen.
Um das zu realisieren, werden bei den regulären Ausdrücken die eckigen Klammern ([ ]) genutzt.
Gruppen
Alle Zeichen, die innerhalb der eckigen Klammern stehen, werden an der jeweiligen Stelle gesucht und gefunden.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
[zZ]\.[bB]\. Blumen
entspricht somit den Zeichenketten
z.B. Blumen
Z.B. Blumen
z.b. Blumen
Z.b. Blumen
nicht aber den Zeichenketten
z.B. blumen
ZB Blumen
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt zum einen voraus, dass in der Zeichenkette das Wort “Blumen” mit einem “B” als Großbuchstabe enthält und zum anderen nach “z” und “b” jeweils ein Punkt steht.
Bereiche
Durch den Einsatz eines Bindestrichs (-) innerhalb der eckigen Klammern, können Sie Bereiche definieren, nach denen gesucht werden soll.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
Marktplatz [0-9]
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
Marktplatz 1
Marktplatz 5
Marktplatz 9
aber nicht den Zeichenketten
Marktplatz 37
Marktplatz A
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt zum einen voraus, dass die Zeichenkette nur ein Zeichen der Ziffern zwischen 1 und 9 enthält und zum zweiten keine Buchstaben enthalten darf.
Gruppen und Bereiche invertieren
Durch den Einsatz des Caret (^) direkt nach der öffnenden eckigen Klammer werden die gesuchten Entsprechungen invertiert.
Der reguläre Ausdruck für eine Gruppe [^zZbB] entspricht allen Zeichen, die nicht ein z, Z, b oder B darstellen.
Ebenso verhält es sich mit Bereichen. Der reguläre Ausdruck [^0-9] entspricht allen Zeichen, die nicht 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9 darstellen.
Fortsetzung folgt…
In diesem ersten Teil haben Sie einen Überbick die in Google Analytics und Urchin verwendbaren regulären Ausdrücke erhalten. Ebenso haben Sie mehr über die Verwendung der Metazeichen Punkt, Backslash, Bindestrich und eckige Klammern erfahren. Im zweiten Teil dieser Reihe gehe ich auf die Möglichkeiten ein, die sich durch den Einsatz von Quantifizierung, Gruppierung und Alternative bieten.
Aktivierung einer Urchin Lizenz ohne Internetzugriff
Im Blog-Eintrag Einspielen und Aktivieren einer Lizenz in Urchin Software wurde Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre Lizenz in Urchin einspielen. Dazu ist aber grundsätzlich ein Internetzugriff nötig. Manchmal ist aber gerade mit dem Rechner, auf dem Urchin installiert ist, keinerlei Zugriff auf das Internet möglich. Die Ursachen dafür können in Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens oder aber auch in einem Proxy-Server liegen, der keine Internet-Verbindung per HTTPS zulässt. Ist das der Fall, können Sie Ihre Urchin-Lizenz für gewöhnlich nicht aktivieren.
Glücklicherweise können Sie jederzeit unseren professionellen Support in Anspruch nehmen, der sich dann um die Aktivierung Ihrer Lizenz kümmert. Das nachfolgende Szenario geht davon aus, dass Sie mit einem beliebigen Rechner auf das Internet zugreifen und E-Mails empfangen können.
Folgende Schritte sind nötig, um Ihre Urchin Lizenz ohne Internetzugriff zu aktivieren:
Schritt 1 – Installation und Anmeldung an Urchin
Installieren Sie Urchin komplett auf dem Zielsystem (Datenbankserver und Urchin) und melden Sie sich an Urchin an.
Schritt 2 – Aktivieren der Lizenz
Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint der unten stehende Bildschirminhalt. Dort klicken Sie auf Activate License.
Schritt 3 – Übermitteln benötigter Informationen an den Support
Sobald Sie auf den Link Activate License geklickt haben, wird Ihnen aufgrund der fehlenden Internetverbindung eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden im Browser angezeigt:
Damit nun unser Support-Team Ihre Lizenz aktivieren kann, werden diverse Informationen benötigt, die Sie uns einfach online auf unserer Seite für die Aktivierung der Urchin Lizenz übermitteln können. Dort stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung: kostenfreie Aktivierung sowie Aktivierung der Lizenz innerhalb garantierter Zeiten:
Schritt 4 – Einpflegen der Informationen vom Support-Team
Sie erhalten dann – in Abhängigkeit der zuvor gewählten Abwicklung – von unserem Support-Team eine E-Mail zugesandt, in der sich ein URL befindet. Diesen kopieren Sie bitte und fügen ihn in die Adressezeile Ihres Browsers auf dem Zielsystem ein:
Bestätigen Sie ggf. noch die Installation der Lizenz und drücken Sie danach die Enter-Taste. Der folgende Bildschirminhalt wird angezeigt:
Sie können nun mit der Initial-Konfiguration Ihrer Urchin Installation fortfahren.





















