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Urchin Version 7.x – Installation unter Linux – Ergänzungen für Debian-basierte Systeme
In meinem Artikel Urchin Version 7.0.00 – Installation unter Linux habe ich am Beispiel eines CentOS-Systems beschrieben, wie Sie Urchin installieren. Die Beschreibungen sind aber nur auf RedHat-basierte Systeme ohne Modifikationen übertragbar. Für Debian und Debian-basierte Systeme sind einige wenige Besonderheiten zu beachten.
Wichtig: An dieser Stelle möchte ich noch einmal explizit darauf hinweisen, dass bei der Ausführung des Urchin-Installationsskriptes die englische Sprache zu wählen ist.
Linux ist von Haus aus ein System, das für den Kernel monarchisch geführt ist, ansonsten aber völlig anarchisch ist. Daher darf niemand erwarten, dass ein mehrsprachiges Installations-Skript auch tatsächlich unter jeder x-beliebigen Randbedingung funktioniert. Der Kernel unterstützt garantiert ASCII-Zeichen. Die Unterstützung der anderen Zeichensätze obliegt den Distributionen und da kocht jede ihr eigenes Süppchen. Die einzige Sprache, die nur mit ASCII-Zeichen auskommt und somit die Installation reibungslos ermöglicht, ist nun einmal Englisch. Alle anderen Sprachen können funktionieren, müssen aber nicht.
Im Installationsskript von Urchin wird bei der Frage nach der Gruppe ein anderer Default angezeigt, nämlich nogroup statt nobody. Dieser Default ist ebenfalls zu übernehmen. Und es existiert im Installationsskript noch eine zweite Abweichung: unter Debian-basierten Systemen lautet der MySQL-Socketpfad in der Regel /var/run/mysqld/mysqld.sock.
Nach der Installation von Urchin verhält sich Urchin unter den Debian-basierten Systemen völlig anders, als unter RedHat-basierten Systemen. Auf RedHat-basierten Systemen läßt sich Urchin problemlos über den Befehl /usr/local/urchin/bin/urchinctl start starten und die Installation als Autostartservice ist eher optional. Auf Debian-basierten Systemen muss Urchin zwingend als Autostartservice installiert werden, bevor alle Urchin-Services gestartet werden können. Die Urchin-Webseite ist zwar funktional, aber Urchin verarbeitet nichts! Um dies zu ändern, muss zunächst die Datei /usr/local/urchin/util/urchin_daemons geändert werden. Dazu verwenden Sie unter Linux den Editor “vi” und geben auf der Kommandozeile den Befehl
vi /usr/local/urchin/util/urchin_daemons
ein. Damit wird der Editor gestartet und der Dateiinhalt angezeigt. Bewegen Sie den Cursor in die erste Leerzeile, fügen Sie den “INIT INFO”-Block, wie nachfolgend abgebildet ein und speichern Sie die Änderungen:
#!/bin/sh # chkconfig: 2345 95 15 # description: Starts and stops the Urchin daemons ### BEGIN INIT INFO # Provides: urchin_daemons # Required-Start: $all # Required-Stop: $all # Default-Start: 2 3 4 5 # Default-Stop: 0 1 6 # Short-Description: Starts and stops the Urchin daemons # Description: Controls the Urchin daemons "urchind", .urchincpcd # and multiple "urchinwebd". ### END INIT INFO # INSTALLDIR should be automatically set in this script when Urchin is
Nachdem Sie die Datei modifiziert haben, müssen Sie diese noch nach /etc/init.d/ kopieren und ausführbar machen, bevor sie als Service installiert werden kann. Für diese letzten Schritte verwenden Sie ab Debian 6 folgende Befehle, die Sie als root oder mit root-Rechten ausführen müssen:
cp /usr/local/urchin/util/urchin_daemons /etc/init.d/ chmod +x /etc/init.d/urchin_daemons insserv /etc/init.d/urchin_daemons
Bei älteren Debian-Versionen oder anderen Distributionen müssen Sie den letzten Befehl möglicherweise gegen einen anderen austauschen. Den entsprechenden Befehl finden Sie in der Dokumentation der jeweiligen Distribution oder über die Google-Suche heraus.
Nun müssen Sie Ihr System nur noch neu starten und Urchin wird automatisch mit allen erforderlichen Diensten (Services oder Daemons) gestartet.
Viel Erfolg bei der Installation!
Ihr webalytics-Technikteam
Blockierende Einträge aus Verarbeitungswarteschlange löschen
Mitunter bringt das eine oder andere Profil die beteiligten Urchin-Prozesse während der Verarbeitung zum Absturz. Wenn das vorkommt, können die nachfolgenden Einträge in der Warteschlange nicht mehr verarbeitet werden, da Urchin die sequenzielle Abarbeitungsreihenfolge strikt einhält. Unglücklicherweise hilft hier auch kein Systemneustart, da sich eben genau dieser Eintrag hartnäckig in der Datenbank hält, immer wieder in der Warteschlange auftaucht und Urchin davon abhält, die Profile weiter zu verarbeiten.
Wie Sie aus dem unten abgebildeten Screenshot des Urchin Schedulers erkennen können, “hängt” der Verarbeitungsprozess für das Profil “www.webalytics.de” und alle weiteren Profile können daher nicht verarbeitet werden. Auch wird die Problematik durch die Warnung, Master- und Slave-Scheduler seien beide deaktiviert.
Es ist somit nötig, diesen Eintrag manuell aus der entsprechenden Tabelle der Urchin-Datenbank zu entfernen. Dieser Vorgang ist ausschließlich Mithilfe der Kommandozeile möglich. Um diese Störung zu beheben, werden zwei Szenarien unterschieden:
- Alle Einträge der Verarbeitungswarteschlange sollen entfernt werden
- Ausschließlich der störende Eintrag soll entfernt werden
Handelt es sich bei dem störenden Eintrag um ein regelmäßig zu verarbeitendes Profil, ist die vorherige Deaktivierung des dem Profil zugeorneten Aufgabenplaners empfohlen. Danach melden Sie sich per Kommandozeile an der Datenbank an. Kommt bei Ihnen eine MySQL-Datenbank zum Einsatz, geben Sie dazu den folgenden Befehl ein:
mysql –p –u <username> <urchin database>Ersetzen Sie dabei bitte <username> und <urchin database> durch die passenden Angaben Ihres Systems.
Szenario 1: alle Einträge entfernen
Möchten Sie alle Warteschlangen-Einträge entfernen, geben Sie folgenden Befehl ein:
DELETE FROM uprofiles_queue;Szenario 2: einzelnen Eintrag löschen
In diesem Fall müssen Sie zunächst einmal die ID des betroffenen Profils ermitteln. Dies geschieht mit folgendem Befehl:
SELECT uspr_id,ucpr_name FROM uprofiles WHERE ucpr_name LIKE '%<Search String>%';Dabei steht <Search String> für einen beliebigen Teil des Profilnamens, den Sie aus der Warteschlange entfernen wollen. In unserem Beispiel würde bereits der Search String “webalytics” ausreichen, um folgende Ausgabe an der Kommandozeile zu erhalten:
mysql> SELECT uspr_id,ucpr_name FROM uprofiles WHERE ucpr_name LIKE '%webalytics%'; +---------+--------------------+ | uspr_id | ucpr_name | +---------+--------------------+ | 3 | www.webalytics.de | | 4 | webalytics.de | +---------+--------------------+ 2 rows in set (0.00 sec)
Mihilfe des folgenden Befehls wird dann der entsprechende Eintrag in der Queue gelöscht:
DELETE FROM uprofiles_queue WHERE uspr_id=<Search Result>;Ersetzen Sie bitte <Search Result> durch die ID aus der ersten Spalte der Ergebnisliste, die dem zu löschenden Eintrag entspricht. Da in unserem Beispiel (siehe Abbildung oben) das Profil “www.webalytcs.de” stockt, müsste nun korrekterweise die ID 3 gelöscht werden.
Abschließende Tätigkeiten
Nachdem das blockierende Profil erfolgreich aus der Warteschlage entfernt wurde, verlassen Sie die Datenbank und MySQL-Kommandozeile mit dem Befehl exit.
Abschließend muss nun noch sichgestellt werden, dass alle erforderlichen Urchin-Dienste wieder ausgeführt werden. Dazu wird auf der Kommandozeile im Urchin-Verzeichnis folgender Befehl eingegeben:
./bin/urchinctl restart(wenn Urchin per HTTP erreichbar sein soll) oder
./bin/urchinctl –e restart(wenn Urchin per HTTPS erreichbar sein soll)
Urchin Version 7.0.00 – Installation unter Linux
Wenn Sie die aktuelle Urchin-Version 7.0 testen wollen, stellt sich sicherlich die Frage, auf welcher Plattform und unter welchem Betriebssystem das passieren soll. Als Plattform eignen sich ausrangierte Server, virtuelle Maschinen, oder zur Not sogar Ihre Workstation. Letzteres kann sinnvoll sein, wenn Sie lediglich das Look & Feel ausprobieren möchten. Meistens will man aber mehr ausprobieren und sollte dann von vornherein eine der anderen Möglichkeiten einsetzen.
Wer eine geeignete Windows-Lizenz übrig hat, darf sie gerne ver(sch)wenden. Wir empfehlen für Testinstallationen von Urchin, sich eine aktuelle kostenfreie Linux-Server-Distribution herunterzuladen, z.B. Ubuntu oder CentOS (zu RedHat binärkompatibel) und zu installieren.
CentOS bietet zwar keine Serverversion zum Download an, aber während der Installation kann diese auf Server und/oder Server-GUI reduziert werden. Ubuntu-Server bringt dagegen keine GUI mit. Wer auf (Linux-) Kommandozeilenebene nicht so fit ist, sollte sich eine GUI (Gnome oder KDE) installieren.
Systemvoraussetzungen für eine Installation
Geeignete Windows-Systeme sind Windows 2003 Server, Windows XP, Windows 2000, Windows Vista, Windows 2008 Server, ab Urchin 7.0 auch in den 64-bit Versionen unterstützt. Von den Unix-basierten-Systemen werden Linux-Kernel 2.6 (32-bit und 64-bit), sowie FreeBSD 6.2+ (nur 32-bit) unterstützt. Für Urchin geeignete Datenbanken sind MySQL 5.03+ oder PostgreSQL 8.2.5+. Um die im Installationspaket von Urchin 7.0.00 mitgelieferte PostgreSQL 8.4.1.1 unter Linux(Kernel 2.6) zu installieren, wird die glibc 2.3.3+ benötigt.
Für die Analyse einzelner kleiner bis mittelgroßer Websites sollte das System wie folgt ausgestattet sein:
- 2 GHz-Prozessor oder schneller
- 2 GB RAM
- 250 GB Festplattenlaufwerk (IDE oder SATA)
- 00 MBit/s-Ethernet-Schnittstelle
Bei Installationen für Provider oder größerer Unternehmen sollte das System folgendermaßen ausgestattet sein:
- 2,5-GHz Pentium Dual-Core / 2-GHz UltraSPARC / PPC, MIPS oder anderem mit ähnlichem CPU Geschwindigkeitsbereich
- 3 GB RAM
- Ultra2/Wide SCSI-Festplattenlaufwerk (z. B. Seagate Cheetah), Kapazität nach Protokollaufkommen
- 100 MBit/s-Ethernet-Schnittstelle
- Backupsystem.
Als Plattenplatzbedarf muss mit ca. 10% der der Originalprotokollgröße gerechnet werden. Für die Anzeige der Urchin-Benutzeroberfläche sind die Browser Internet Explorer 6.x+, Firefox 2.x+ oder Chrome 1.x+ geeignet. Weitere Informationen finden Sie im Urchin-Helpcenter.
Warum beschreiben wir die Installation unter Linux mit Kernel 2.6?
Die Installation von Urchin unter Windows gestaltet sich eher trivial. Die benötigten Informationen sind sowohl für Windows, als auch für Linux identisch. Da unter beiden Systemen die gleichen Fragen gestellt werden, es unter Linux – je nach System – aber die eine oder andere kleine Hürde zu nehmen gilt, beschreiben wir hier die Installation unter Linux. Dadurch wird die Installation unter Linux hoffentlich so einfach, wie die unter Windows. Für den Kernel 2.6 haben wir uns entschieden, da dieser Kernel der aktuellste und wohl der verbreitetste ist.
Vorbereitungen
Sollten Sie die Installation in einer virtuellen Maschine auf Ihrer Workstation vornehmen wollen, so achten Sie bitte darauf, dass Sie die Netzwerkschnittstelle im Bridging-Modus betreiben. Erst dann ist gewährleistet, dass Sie selbst und andere darauf zugreifen können.
In dem Fall, dass Sie eine Neuinstallation des Betriebssystems vornehmen, sollten Sie alle nicht benötigten Server und Dienste abwählen. Sie brauchen in der Regel lediglich den OpenSSH-Server und evtl. eine Datenbank, sowie Samba. Einen Webserver bringt Urchin mit.
Die mit den aktuellen Linux-Systemen ausgelieferten MySQL-Datenbanken sollten von der Version passen. Bei PostgreSQL ist hier noch die Version 8.1.6 üblich, daher sollte dann lieber die mit Urchin gelieferte Version verwendet werden. Urchin empfiehlt grundsätzlich die Verwendung von MySQL, liefert aber aus lizenzrechtlichen Gründen PostgreSQL im Installationspaket mit aus. Für welche Datenbank Sie sich entscheiden, ist letztendlich egal – Urchin funktioniert mit beiden.
Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass die Firewall SSH, HTTP, HTTPS und ggf. noch FTP und Samba erlaubt.
Unter FreeBSD sollten Sie vor der Installation von Urchin sicherstellen, dass in der Datei “/boot/loader.conf” die folgenden Zeilen stehen:
# Increase max process data segment size to 1GB kern.maxdsiz="1073741824" # Wait for full HTTP request accept filter accf_http_load="YES"
Sollten Sie sich für die MySQL-Datenbank entschlossen haben, müssen Sie noch mit den folgenden Befehlen eine leere Datenbank für Urchin anlegen:
[root@yourserver ~]# mysql -u root -p mysql> create database urchin character set utf8; mysql> GRANT ALL ON urchin.* TO 'urchin'@'localhost' IDENTIFIED BY 'urchinpassword';
Selbstverständlich dürfen Sie statt urchinpassword ein eigenes Passwort verwenden. Sollten Sie eine vorhandene PostgreSQL verwenden wollen, finden Sie die entsprechenden Befehle in der im gezippten Installationspaket enthaltenen Anleitung. Um die mit Urchin mitgelieferte PostgreSQL zu nutzen, sind diese Schritte nicht nötig.
Bevor Sie aber mit der Installation von Urchin beginnen, müssen Sie sich zunächst die aktuelle Urchin-Version 7.0.00 herunterladen. Sie finden den Download für alle unterstützten Betriebssysteme hier auf unserer Website. Es empfiehlt sich die Datei auf die eigene Workstation herunterzuladen und dort zu entpacken, da in der .ZIP-Datei einige .PDF-Dokumente und der für die Installation benötigte Tarball (.tar.gz) enthalten sind. Diesen Tarball kopieren Sie dann z.B. mit WinSCP auf das System, auf dem Sie Urchin installieren wollen. Das dafür benötigte temporäre Verzeichnis erstellen Sie entweder in WinSCP oder mit den folgenden Befehlen in einem Terminalfenster oder auf der Konsole:
mkdir /var/tmp/urchintemp cd /var/tmp/urchintemp
Sollten Sie ausversehen das .ZIP-File hierher kopiert haben, können Sie es in einem Terminalfenster oder auf der Konsole so entpacken:
unzip urchin7000_linux2.6_kernel_x32.zip
oder
unzip urchin7000_linux2.6_kernel_x64.zip
Installation – jetzt geht’s los!
Die Installation nehmen wir am besten als Benutzer mit Root-Rechten auf einer Konsole oder in einem Terminal-Fenster vor. Unter CentOS wäre das „root“ und unter Ubuntu der bei der Installation angelegte Benutzer. Als erstes entpacken wir den Tarball in dem temporären Verzeichnis:
tar xzvf urchin7000_linux26_x32_kernel.tar.gz
oder
tar xzvf urchin7000_linux26_x64_kernel.tar.gz
Und starten danach das Installationsskript. Der Befehl lautet unter CentOS „./install.sh“ und unter Ubuntu „sudo ./install.sh“.
Die meisten Fragen brauchen Sie lediglich mit der Enter-Taste bestätigen, da die Vorschläge für eine Testinstallation optimal sind. Bitte führen Sie die Installation in englischer Sprache durch, da sonst sämtliche nicht ASCII-Zeichen, wie z. B. Umlaute wahrscheinlich falsch dargestellt werden, Nachstehend sehen Sie den Ablauf des Installationsskripts bis zur Frage nach der Datenbank:
[root@yourserver urchintemp]# ./install.sh Choose Language: [Default: 1] 1. English 2. Chinese (Simplified) / 䏿ï¼ç®ä½ï¼ 3. Chinese (Traditional) / 䏿 (ç¹é«) 4. Dutch / Nederlands 5. French / Français 6. German / Deutsch 7. Italian / Italiano 8. Japanese / æ¥æ¬èª 9. Korean / íêµì´ 10. Portuguese (Brazil) / Português (Brasil) 11. Spanish / Español -> <ENTER> ------------------------------------------------------------------------ -- Welcome to the Urchin Installation and Upgrade Utility -- Version 7.0.00 ------------------------------------------------------------------------ Please read the install.txt file before continuing. Urchin installs and uses a lightweight Apache webserver for web-based administration and report delivery. The installer may ask for the following information during installation: 1. A port number for the Urchin webserver. Port numbers below 1024 require superuser privileges. 2. A valid user and group for ownership and operation. 3. SQL information: SQL server type, server hostname and port/socket, database name for Urchin, and SQL username/password used to access the database. SECURITY NOTE: The web-based Urchin administration and reporting interfaces use unencrypted HTTP by default. Use of HTTPS requires installation of your site-specific SSL certificate and key files into the Urchin distribution and configuring Urchin to enable SSL when the web service starts. Please see the online product documentation for specific details. Please select the installation type [Default: 1] 1. New 2. Upgrade -> <ENTER> Specify the installation directory [Default: /usr/local/urchin]: -> <ENTER> The specified directory does not exist: /usr/local/urchin Do you want the script to create it? [Default: 1] 1. Yes 2. No -> <ENTER> Choose a port number for the webserver [Default: 9999] -> <ENTER> Choose a user for the webserver and file ownership [Default: nobody] -> <ENTER> Choose a group for the webserver and file ownership [Default: nobody] -> <ENTER> SQL Server Type [Default: 1] 1. Use existing MySQL db 2. Use existing PostgreSQL db 3. Install & Use PostgreSQL db (requires root privileges) ->
Nun kommt ein Block, der sich abhängig von Ihrer Datenbankauswahl etwas unterschiedlich verhält. Wir zeigen hier alle drei Varianten, bzw. den entsprechenden Installationsablauf für eine Datenbank, die auf demselben Rechner wie die Urchin-Installation liegt (was aus Performancegründen auch anzuraten ist).
MySQL
Standardmäßig schlägt die Urchin-Installationsroutine als SQL-Servertyp die Option 1, also ein bereits installiertes MySQL vor. Sie müssen bei den Fragen nach dem SQL-Socketpfad, nach dem SQL-User und dem SQL-Passwort eine Antwort eingeben. Der Socketpfad steht für MySQL bei den meisten Distributionen in der Datei /etc/my.cnf und lautet in der Regel: /var/lib/mysql/mysql.sock. Der Pfad und der Dateiname der Konfigurationsdatei können von Distribution zu Distribution und von Paketquelle zu Paketquelle variieren. Unter Ubuntu steht die Information in /etc/mysql/my.cnf und lautet in der Regel /var/run/mysqld/mysqld.sock. Wurde die Datenbank mit den von Urchin empfohlenen Befehlen (siehe weiter oben) angelegt, so ist der Standardvorschlag bei der Frage nach dem SQL-User falsch und muss mit „urchin“ beantwortet werden. Im Anschluss geben Sie das Passwort für den Zugriff auf die Urchin-Datenbank ein. Das Passwort wird dabei nicht angezeigt, auch keine Ersatzzeichen.
-> <ENTER> SQL Server [Default: localhost] -> <ENTER> SQL Socket path -> /var/lib/mysql/mysql.sock SQL Database [Default: urchin] -> <ENTER> SQL User [Default: nobody] -> urchin <ENTER> SQL Password -> urchinpassword <ENTER>
PostgreSQL
Die zweite Option steht für eine bereits installierte PostgreSQL-Datenbank. Sie müssen bei den Fragen nach dem SQL-Socketpfad, nach dem SQL-User und dem SQL-Passwort eine Antwort eingeben. Der Socketpfad steht bei der Verwendung von PostgreSQL – sofern diese vorhanden ist – in der Datei data/postgresql.conf hinter unix_socket_directory und ist standardmäßig nicht gesetzt. Daher ist die Frage danach mit „null“ zu beantworten. Wurde die Datenbank mit den von Urchin empfohlenen Befehlen angelegt, so ist der Standardvorschlag bei der Frage nach dem SQL-User falsch und muss mit „urchin“ beantwortet werden. Im Anschluss geben Sie das Passwort für den Zugriff auf die Urchin-Datenbank ein. Das Passwort wird dabei nicht angezeigt, auch keine Ersatzzeichen.
-> 2<ENTER> SQL Server [Default: localhost] -> <ENTER> SQL Socket path -> null <ENTER> SQL Port [Default: 5432] -> <ENTER> SQL Database [Default: urchin] -> <ENTER> SQL User [Default: nobody] -> urchin <ENTER> SQL Password -> urchinpassword <ENTER>
Mitgeliefertes PostgreSQL installieren
Bei der dritten Option ist der Installationsteil kürzer; hier müssen Sie lediglich den Port bestätigen und das SQL-Passwort eingeben. Das Passwort wird dabei nicht angezeigt, auch keine Ersatzzeichen. Danach startet die PostgreSQL-Installation. Der Vorgang kann mehrere Minuten dauern. In einer X11-Session (GUI) informiert ein PopUp-Fenster über die gerade kopierten Dateien. In einer Konsolensitzung erhalten Sie keinerlei Informationen über den Installationsfortschritt, bis die nächste Frage auftaucht.
-> 3<ENTER> SQL Port [Default: 5432] -> <ENTER> SQL Password -> urchinpassword <ENTER> Installing PostgreSQL server
Die Installation abschließen
Ab hier ist der Ablauf wieder für alle Installationsvarianten gleich. Für den Download der Geodatenbank von den Google-Servern müssen Sie mit einem Volumen von ca. 200 MB (möglicherweise auch mehr) rechnen. In dem nachstehenden Abschnitt zeigen wir diesmal den Mitschnitt für den Fall einer Neuinstallation unter Verwendung einer MySQL-Datenbank.
Would you like to initialize the configuration database during install? [Default: 2] 1. Yes 2. No -> 1<ENTER> Would you like to enable automatic monthly updates of the geodata used by Urchin? [Default: 1] 1. Yes 2. No -> <ENTER> Would you like the installer to start the Urchin webserver and scheduler at the end of the installation? [Default: 1] 1. Yes 2. No -> <ENTER> ------------------------------------------------------------------------ -- Summary Information -- Installing Urchin 7.000 ------------------------------------------------------------------------ Installation Directory: /usr/local/urchin Webserver Port: 9999 Webserver User: nobody Webserver Group: nobody SQL Server Type: mysql SQL Server: localhost SQL Socket path: /var/lib/mysql/mysql.sock SQL Database: urchin SQL User: urchin SQL Password: (set but not displayed) Initialize configuration database during install: Yes Automatic monthly geodata updates: Yes Start Webserver and Scheduler: Yes Please select continue or exit [Default: 1] 1. Continue 2. Exit -> <ENTER> Installing Urchin Configuring Urchin to use existing SQL server -- Initializing SQL database for Urchin -- Configuring SQL parameters in urchin.conf Creating webserver configuration Setting file ownership and permission Starting the Urchin webserver and scheduler daemon Urchin webserver started on port 9999 Urchin SLAVE scheduler started Urchin MASTER scheduler started Urchin CPC scheduler started ------------------------------------------------------------------------ -- Installation Complete ------------------------------------------------------------------------ The Urchin administrative interface should be ready to use at http://yourserver:9999/ To start or stop the Urchin webserver or scheduler, run 'urchinctl start' or 'urchinctl stop' from the installation bin directory. The administrative interface default username is admin and the password is urchin. A wizard will direct you through the process of licensing the product and changing the default password. We strongly recommend that you change the default value to something more secure. [root@yourserver urchintemp]#
Urchin aktivieren
Die erfolgreiche Installation verifizieren Sie durch die Eingabe von „http://yourserver:9999/“ (wobei „yourserver“ für die IP-Adresse oder den Namen Ihres Servers steht) in Ihrem Webbrowser. Sie sollten dann folgendes Bild sehen:
Melden Sie sich mit Username „admin“ und Password „urchin“ an und klicken auf der folgenden Seite auf den Link „Obtain Demo License“.
Lesen Sie sich die Lizenzbedingungen durch und klicken Sie dann unten auf den Button „Accept and Install“.
Und schon haben Sie eine Demo-Lizenz, die Sie unten über den Link „Install licence“ aktivieren.
Nun wird ein Setup-Wizard gestartet, der Sie durch die Basis-Konfiguration führt. Dabei handelt sich um insgesamt 4 Screens, mit denen in zwei Schritten einige Grundkonfigurationen vorgenommen werden. Die Angaben im ersten Schritt sollten Sie genau so stehen lassen, während Sie im zweiten Schritt durchaus ein neues Passwort für den User „admin“ vergeben sollten, insbesondere, wenn Sie anderen Leuten Zugriff auf das System gewähren wollen. Nach Abschluss dieser Basis-Konfiguration erscheint dann das normale Bild, welches nach dem Anmelden für den Superuser „admin“ angezeigt wird.
Viel Erfolg bei der Installation!
Ihr webalytics-Technikteam
Urchin 6.6.02 installieren
Wenn Sie die aktuelle Urchin-Version testen wollen, stellt sich sicherlich die Frage, auf welcher Plattform und unter welchem Betriebssystem das passieren soll. Als Plattform eignen sich ausrangierte Server, virtuelle Maschinen, oder zur Not sogar Ihre Workstation. Letzteres kann sinnvoll sein, wenn Sie lediglich das Look & Feel ausprobieren möchten. Meistens will man aber mehr ausprobieren und sollte dann von vornherein eine der anderen Möglichkeiten einsetzen.
Wer eine geeignete Windows-Lizenz übrig hat, darf sie gerne ver(sch)wenden. Wir empfehlen für Testinstal-lationen von Urchin, sich eine aktuelle kostenfreie Linux-Server-Distribution herunterzuladen, z.B. Ubuntu oder CentOS (zu RedHat binärkompatibel) und zu installieren.
CentOS bietet zwar keine Serverversion zum Download an, aber während der Installation kann diese auf Server und/oder Server-GUI reduziert werden. Ubuntu-Server bringt dagegen keine GUI mit. Wer auf (Linux-) Kommando-zeilenebene nicht so fit ist, sollte sich eine GUI (Gnome oder KDE) installieren.
Systemvoraussetzungen für eine Installation
Geeignete Windows-Systeme sind Windows 2003 Server, Windows XP, Windows 2000, Windows Vista, Windows 2008 Server. Von den Unix-basierten-Systemen werden die Linux-Kernel 2.4 und 2.6, sowie FreeBSD 6.2+ unterstützt. Für Urchin geeignete Datenbanken sind MySQL 5.03+ oder PostgreSQL 8.2.5+. Um die im Installationspaket von Urchin 6.6.02 mitgelieferte PostgreSQL 8.4.01 unter Linux(Kernel 2.4 oder 2.6) zu installieren, wird die glibc 2.3.3+ benötigt.
Für die Analyse einzelner kleiner bis mittelgroßer Websites sollte das System wie folgt ausgestattet sein:
- 2‑GHz-Prozessor oder schneller
- 2 GB RAM
- 250 GB Festplattenlaufwerk (IDE oder SATA)
- 100 MBit/s-Ethernet-Schnittstelle
Bei Installationen für Provider oder größerer Unternehmen sollte das System folgendermaßen ausgestattet sein:
- 2,5-GHz Pentium Dual-Core / 2-GHz UltraSPARC / PPC, MIPS oder anderem mit ähnlichem CPU‑Geschwindigkeitsbereich
- 3 GB RAM
- Ultra2/Wide SCSI-Festplattenlaufwerk (z. B. Seagate Cheetah), Kapazität nach Protokollaufkommen
- 100 MBit/s-Ethernet-Schnittstelle
- Backupsystem.
Als Plattenplatzbedarf muss mit ca. 10% der der Originalprotokollgröße gerechnet werden. Für die Anzeige der Urchin-Benutzeroberfläche sind die Browser Internet Explorer 6.x+, Firefox 2.x+ oder Chrome 1.x+ geeignet. Weitere Informationen finden Sie im Urchin-Helpcenter.
Warum beschreiben wir hier eine Installation unter Linux mit Kernel 2.6?
Die Installation von Urchin unter Windows gestaltet sich eher trivial. Die benötigten Informationen sind sowohl für Windows, als auch für Linux identisch. Da unter beiden Systemen die gleichen Fragen gestellt werden, es unter Linux – je nach System – aber die eine oder andere kleine Hürde zu nehmen gilt, beschreiben wir hier die Installation unter Linux. Dadurch wird die Installation unter Linux hoffenlicht so einfach, wie die unter Windows. Für den Kernel 2.6 haben wir uns entschieden, da dieser Kernel der aktuellste und wohl der verbreitetste ist.
Vorbereitungen
Sollten Sie die Installation in einer virtuellen Maschine auf Ihrer Workstation vornehmen wollen, so achten Sie bitte darauf, dass Sie die Netzwerkschnittstelle im Bridging-Modus betreiben. Erst dann ist gewährleistet, dass Sie selbst und andere darauf zugreifen können.
In dem Fall, dass Sie eine Neuinstallation des Betriebssystems vornehmen, sollten Sie alle nicht benötigten Server und Dienste abwählen. Sie brauchen in der Regel lediglich den OpenSSH-Server und evtl. eine Datenbank, sowie Samba. Einen Webserver bringt Urchin mit.
Die mit den aktuellen Linux-Systemen ausgelieferten MySQL-Datenbanken sollten von der Version passen. Bei PostgreSQL ist hier noch die Version 8.1.6 üblich, daher sollte dann lieber die mit Urchin gelieferte Version verwendet werden. Urchin empfiehlt grundsätzlich die Verwendung von MySQL, liefert aber aus lizenzrechtlichen Gründen PostgreSQL im Installationspaket mit aus. Für welche Datenbank Sie sich entscheiden, ist letztendlich egal – Urchin funktioniert mit beiden.
Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass die Firewall SSH, HTTP, HTTPS und ggf. noch FTP und Samba erlaubt.
Unter FreeBSD sollten Sie vor der Installation von Urchin sicherstellen, dass in der Datei “/boot/loader.conf” die folgenden Zeilen stehen:
# Increase max process data segment size to 1GB kern.maxdsiz="1073741824" # Wait for full HTTP request accept filter accf_http_load="YES"
Sollten Sie sich für die MySQL-Datenbank entschlossen haben, müssen Sie noch mit den folgenden Befehlen eine leere Datenbank für Urchin anlegen:
root@yourserver# mysql -u root -p mysql> create database urchin character set utf8; mysql> GRANT ALL ON urchin.* to 'urchin'@'localhost' IDENTIFIED BY 'urchinpassword';
Selbstverständlich dürfen Sie statt urchinpassword ein eigenes Passwort verwenden. Sollten Sie eine vorhandene PostgreSQL verwenden wollen, finden Sie die entsprechenden Befehle in der im gezippten Installationspaket enthaltenen Anleitung. Um die mit Urchin mitgelieferte PostgreSQL zu nutzen, sinde diese Schritte nicht nötig.
Bevor Sie aber mit der Installation von Urchin beginnen, müssen Sie sich zunächst die aktuelle Urchin-Version 6.6.02 herunterladen. Sie finden den Download für alle unterstützten Betriebssysteme hier auf unserer Website. Es empfiehlt sich die Datei auf die eigene Workstation herunterzuladen und dort zu entpacken, da in der .ZIP-Datei einige .PDF-Dokumente und der für die Installation benötigte Tarball (.tar.gz) enthalten sind. Diesen Tarball kopieren Sie dann z.B. mit WinSCP auf das System, auf dem Sie Urchin installieren wollen. Das dafür benötigte temporäre Verzeichnis erstellen Sie entweder in WinSCP oder mit den folgenden Befehlen in einem Terminalfenster oder auf der Konsole:
mkdir /var/tmp/urchintemp cd /var/tmp/urchintemp
Sollten Sie ausversehen das .ZIP-File hierher kopiert haben, können Sie es in einem Terminalfenster oder auf der Konsole so entpacken:
unzip urchin6602_linux2.6_kernel.zip
Installation – jetzt geht’s los!
Die Installation nehmen wir am besten als Benutzer mit Root-Rechten auf einer Konsole oder in einem Terminal-Fenster vor. Unter CentOS wäre das „root“ und unter Ubuntu der bei der Installation angelegte Benutzer. Als erstes entpacken wir den Tarball in dem temporären Verzeichnis:
tar xzvf urchin6602_linux2.6_kernel.tar.gz
Und starten danach das Installationsskript. Der Befehl lautet unter CentOS „./install.sh“ und unter Ubuntu „sudo ./install.sh“.
Die meisten Fragen brauchen Sie lediglich mit der Enter-Taste bestätigen, da die Vorschläge für eine Testinstallation optimal sind. Nachstehend sehen Sie den Ablauf des Installationsskripts bis zur Frage nach der Datenbank:
root@yourserver:/var/tmp/urchintemp # ./install.sh Choose Language: [Default: 1] 1. English 2. Japanese / 日本語 3. Spanish / Español -> <ENTER> ------------------------------------------------------------------------ -- Welcome to the Urchin Installation and Upgrade Utility -- Version 6.602 ------------------------------------------------------------------------ Please read the install.txt file before continuing. Urchin installs and uses a lightweight Apache webserver for web-based administration and report delivery. The installer may ask for the following information during installation: 1. A port number for the Urchin webserver. Port numbers below 1024 require superuser privileges. 2. A valid user and group for ownership and operation. 3. SQL information: SQL server type, server hostname and port/socket, database name for Urchin, and SQL username/password used to access the database. SECURITY NOTE: The web-based Urchin administration and reporting interfaces use unencrypted HTTP by default. Use of HTTPS requires installation of your site-specific SSL certificate and key files into the Urchin distribution and configuring Urchin to enable SSL when the web service starts. Please see the online product documentation for specific details. Please select the installation type [Default: 1] 1. New 2. Upgrade -> <ENTER> Specify the installation directory [Default: /usr/local/urchin]: -> <ENTER> The specified directory does not exist: /usr/local/urchin Do you want the script to create it? [Default: 1] 1. Yes 2. No -> <ENTER> Choose a port number for the webserver [Default: 9999] -> <ENTER> Choose a user for the webserver and file ownership [Default: nobody] -> <ENTER> Choose a group for the webserver and file ownership [Default: nobody] -> <ENTER> SQL Server Type [Default: 1] 1. mysql 2. postgresql 3. install postgresql ->
Nun kommt ein Block, der sich abhängig von Ihrer Datenbankauswahl etwas unterschiedlich verhält. Wir zeigen hier alle drei Varianten, bzw. den entsprechenden Installationsablauf für eine Datenbank, die auf demselben Rechner wie die Urchin-Installation liegt (was aus Performancegründen auch anzuraten ist).
MySQL
Standardmäßig schlägt die Urchin-Installationsroutine als SQL-Servertyp die Option 1, also ein bereits installiertes MySQL vor. Sie müssen bei den Fragen nach dem SQL-Socketpfad, nach dem SQL-User und dem SQL-Passwort eine Antwort eingeben. Der Socketpfad steht für MySQL bei den meisten Distributionen in der Datei /etc/my.cnf und lautet in der Regel: /var/lib/mysql/mysql.sock. Der Pfad und der Dateiname der Konfigurationsdatei können von Distribution zu Distribution und von Paketquelle zu Paketquelle variieren. Unter Ubuntu steht die Information in /etc/mysql/my.cnf und lautet in der Regel /var/run/mysqld/mysqld.sock. Wurde die Datenbank mit den von Urchin empfohlenen Befehlen (siehe weiter oben) angelegt, so ist der Standardvorschlag bei der Frage nach dem SQL-User falsch und muss mit „urchin“ beantwortet werden. Im Anschluss geben Sie das Passwort für den Zugriff auf die Urchin-Datenbank ein. Das Passwort wird dabei nicht angezeigt, auch keine Ersatzzeichen.
-> <ENTER> SQL Server [Default: localhost] -> <ENTER> SQL Socket path -> /var/lib/mysql/mysql.sock SQL Database [Default: urchin] -> <ENTER> SQL User [Default: nobody] -> urchin <ENTER> SQL Password -> urchinpassword <ENTER>
PostgreSQL
Die zweite Option steht für eine bereits installierte PostgreSQL-Datenbank. Sie müssen bei den Fragen nach dem SQL-Socketpfad, nach dem SQL-User und dem SQL-Passwort eine Antwort eingeben. Der Socketpfad steht bei der Verwendung von PostgreSQL – sofern diese vorhanden ist – in der Datei data/postgresql.conf hinter unix_socket_directory und ist standardmäßig nicht gesetzt. Daher ist die Frage danach mit „null“ zu beantworten. Wurde die Datenbank mit den von Urchin empfohlenen Befehlen angelegt, so ist der Standardvorschlag bei der Frage nach dem SQL-User falsch und muss mit „urchin“ beantwortet werden. Im Anschluss geben Sie das Passwort für den Zugriff auf die Urchin-Datenbank ein. Das Passwort wird dabei nicht angezeigt, auch keine Ersatzzeichen.
-> 2<ENTER> SQL Server [Default: localhost] -> <ENTER> SQL Socket path -> null <ENTER> SQL Port [Default: 5432] -> <ENTER> SQL Database [Default: urchin] -> <ENTER> SQL User [Default: nobody] -> urchin <ENTER> SQL Password -> urchinpassword <ENTER>
Mitgeliefertes PostgreSQL installieren
Bei der dritten Option ist der Installationsteil kürzer; hier müssen Sie lediglich den Port bestätigen und das SQL-Passwort eingeben. Das Passwort wird dabei nicht angezeigt, auch keine Ersatzzeichen. Danach startet die PostgreSQL-Installation. Der Vorgang kann mehrere Minuten dauern. In einer X11-Session (GUI) informiert ein PopUp-Fenster über die gerade kopierten Dateien. In einer Konsolensitzung erhalten Sie keinerlei Informationen über den Installationsfortschritt, bis die nächste Frage auftaucht.
-> 3<ENTER> SQL Port [Default: 5432] -> <ENTER> SQL Password -> urchinpassword <ENTER> Installing PostgreSQL server
Die Installation abschließen
Ab hier ist der Ablauf wieder für alle Installationsvarianten gleich. Für den Download der Geodatenbank von den Google-Servern müssen Sie mit einem Volumen von ca. 200 MB (möglicherweise auch mehr) rechnen. In dem nachstehenden Abschnitt zeigen wir den Mitschnitt für den Fall einer Neuinstallation mit Installation der mitgelieferten PostgreSQL-Datenbank.
Would you like to initialize the configuration database during install? [Default: 1] 1. Yes 2. No -> <ENTER> Would you like to enable automatic monthly updates of the geodata used by Urchin? [Default: 1] 1. Yes 2. No -> <ENTER> Would you like the installer to start the Urchin webserver and scheduler at the end of the installation? [Default: 1] 1. Yes 2. No -> <ENTER> ------------------------------------------------------------------------ -- Summary Information -- Installing Urchin 6.602 ------------------------------------------------------------------------ Installation Directory: /usr/local/urchin Webserver Port: 9999 Webserver User: nobody Webserver Group: nobody SQL Server Type: postgresql SQL Server: localhost SQL Socket path: null SQL Database: postgres SQL User: postgres SQL Password: (set but not displayed) Initialize configuration database during install: Yes Automatic monthly geodata updates: Yes Start Webserver and Scheduler: Yes Please select continue or exit [Default: 1] 1. Continue 2. Exit -> <ENTER> Installing Urchin Configuring Urchin to use existing SQL server -- Initializing SQL database for Urchin -- Configuring SQL parameters in urchin.conf Creating webserver configuration Setting file ownership and permission Starting the Urchin webserver and scheduler daemon Urchin webserver started on port 9999 Urchin SLAVE scheduler started Urchin MASTER scheduler started Urchin CPC scheduler started ------------------------------------------------------------------------ -- Installation Complete ------------------------------------------------------------------------ The Urchin administrative interface should be ready to use at http://yourserver:9999/ To start or stop the Urchin webserver or scheduler, run 'urchinctl start' or 'urchinctl stop' from the installation bin directory. The administrative interface default username is admin and the password is urchin. A wizard will direct you through the process of licensing the product and changing the default password. We strongly recommend that you change the default value to something more secure. root@yourserver:/var/tmp/urchintemp #
Urchin aktivieren
Die erfolgreiche Installation verifizieren Sie durch die Eingabe von „http://yourserver:9999/“ (wobei „yourserver“ für die IP-Adresse oder den Namen Ihres Servers steht) in Ihrem Webbrowser. Sie sollten dann folgendes Bild sehen:
Melden Sie sich mit Username „admin“ und Password „urchin“ an und klicken auf der folgenden Seite auf den Link „Obtain Demo License“.
Lesen Sie sich die Lizenzbedingungen durch und klicken Sie dann unten auf den Button „Accept and Install“.
Und schon haben Sie eine Demo-Lizenz, die Sie unten über den Link „Install licence“ aktivieren.
Nun wird ein Setup-Wizard gestartet, der Sie durch die Basis-Konfiguration führt. Dabei handelt sich um insgesamt 4 Screens, mit denen in zwei Schritten einige Grundkonfigurationen vorgenommen werden. Die Angaben im ersten Schritt sollten Sie genau so stehen lassen, während Sie im zweiten Schritt durchaus ein neues Passwort für den User „admin“ vergeben sollten, insbesondere, wenn Sie anderen Leuten Zugriff auf das System gewähren wollen. Nach Abschluss dieser Basis-Konfiguration erscheint dann das normale Bild, welches nach dem Anmelden für den Superuser „admin“ angezeigt wird.
Viel Erfolg bei der Installation!
Ihr Detlef
Technikteam
