Archiv für die Kategorie „e-Commerce“

Google Analytics: E-Commerce jetzt mit Mehrfachwährungen

Viele Nutzer von Google Analytics – vor allen Dingen jene, mit mehrsprachigen Online-Shop-Systemen in verschiedenen Ländern –  monierten schon seit geraumer Zeit die fehlende Möglichkeit, das E-Commerce-Tracking in Google Analytics mit unterschiedlichen Währungen durchführen zu können. Das ist jetzt vorbei. Google wird dieses lang vermisste Feature in den nächsten Wochen in alle Google Analytics Konten integrieren.

Durch die Unterstützung von Multi-Währungen beim E-Commerce haben die Google Analytics Nutzer nun die Möglichkeit ihre Umsätze (Gesamt, Steuer, Versand) in verschiedenen regionalen Währungen innerhalb einer einzelnen Web-Property zu erfassen. Google Analytics wird diese dann in die dem Profil hinterlegte Währung umrechnen. Diese Vorgehensweise bietet den Vorteil, Analysen über eine international agierende Kundschaft durchführen zu können und die ehemals komplexe Berichterstattung stark zu vereinfachen.

Für die Erstellung eigener Berichte können lokale Währungswerte zur Anzeige ausgewählt werden

Implementierung von Mehrfachwährungen im Tracking Code

Mehrfachwährungen werden aktuell vom Standard-Tracking mit Google Analytics sowie mit dem Android SDK unterstützt. Die Unterstützung für iOS im Rahmen des iOS SDK wird in Kürze folgen.

Der Währungscode ist eine globale Einstellung, der mittels der Anweisung ‘_set()’ im Tracking Code gesetzt wird. Die Einstellung muss grundsätzlich nur einmal gesetzt werden, es sei denn, die Seite sendet die Transaktionen in unterschiedlichen Währungen.

Nach welchen Kriterien wird die Währung umgerechnet?

Der Wechselkurs der Währung wird vom gleichen Server genutzt, den auch Google für die Rechngsstellugn nutzt (Google Billing). Dabei wird der Wechselkurs des Vortages der an Google Analytics übertragenen Transaktion verwendet. Weitere technische Informationen (in englischer Sprache) finden Sie hier.

Welche Währungen werden von Google Analytics unterstützt?

Google Analytics unterstützt alle Währungen, die im Profil von Google Analytics ausgewählt werden können. Derzeit sind das insgesamt 31 Währungen. 

 Mehrfachwährungen in Google Analytics - verfügbare Währungen im Profil

Wie geht es weiter?

Einfach loslegen und tracken. Wenn Sie Probleme bei der Implementierung haben, wenden Sie sich an unsere Spezialisten – wir helfen gerne!

Der Kunde im Wandel – vom Schnäppchenjäger zum Gefühlskäufer

Worauf Unternehmen achten müssen

Über die letzten Jahre hat sich in der Gesellschaft ein Wandel vollzogen, wenn es um die Kaufentscheidung und letztendlich den endgültigen Kauf geht. So ist jede Kaufentscheidung nicht nur von rationalen Aspekten geprägt, sondern wird vielmehr von teils unbewussten Emotionen geleitet. Denn die gezielte Ansprache an die emotionale Seite der Kunden ist der Schlüssel zum Verkaufserfolg, ganz nach dem Leitsatz „Emotio schlägt Ratio“.

Diesen Gedankengang haben sich mittlerweile auch die Unternehmen zu eigen gemacht und setzen zunehmend bei der Bewerbung der eigenen Produkte auf die Emotionalisierung und das Wecken von Gefühlen bei den Kunden. Bestes Beispiel dafür ist die Elektronikhandelskette Saturn, die noch vor zwei Jahren mit ihrem allseits bekannten Slogan „Geiz ist geil“ das Hauptaugenmerk auf die rationale Seite der Kunden gelegt hat. Inzwischen werden mit dem Slogan „Soo! Muss Technik“ vermehrt die Emotionen der Kunden angesprochen.

Warum aber spielen Emotionen bei der Kaufentscheidung eine (ge)wichtigere Rolle als rationale Aspekte?

Das KundenherzDer Grund dafür ist einfach – die Menschen wollen sich glücklich kaufen! Dazu zählen insbesondere Wünsche nach

  • Sorglosigkeit
  • sichtbarem Erfolg
  • Vertrauensverhältnis ohne Entäuschungsgefahr
  • Lebensqualität
  • Seelenfrieden

Im Umkehrschluß heißt das für die Unternehmen, ihren Kunden mit dem gekauften Produkt Problemlösungen anzubieten und gute Gefühle zu vermitteln. Das Verkaufen der Produkte per se reicht in der heutigen Zeit nicht mehr aus.

Für die Kundenloyalität ist es daher unabdingbar, einen gut funktionierenden Kundenservice während des kompletten Kaufprozesses sowie Kaufanreize in die Kundenbetreuung miteinzubeziehen.

Preisdumping vs. gute Gefühle

Austauschbare, alltägliche Produkte und mangelhafte Serviceleistungen sind Kriterien, bei denen die Kunden nur nach dem Preis gehen. Ganz nach dem Motto: Hauptsache billig! In diesem Fall spielen Qualität, Marke oder Design nur eine untergeordnete Rolle.

Außergewöhnliche oder gar einzigartige Produkte verstehen es hingegen die Kunden derart zu faszinieren und zu enthusiasmieren, dass der dafür bezahlte Preis in jedem Fall angemessen ist. Ganz nach dem Motto: Es darf getrost was kosten!

Warum jedoch ist das so?

Bei Rabatten bzw. Sonderangeboten sehen Kunden gerne einmal über emotionale Mängel oder Enttäuschungen hinweg. Allerdings kommen im Zuge des Preisdumpings ungewollte Nebenwirkgungen zum Vorschein, wie z.B. das Verrohen der Sitten. Die Folgen sind neben dem Verfall der Dienstleistungsqualität, ein gewisser Vertrauensschwund auf Seiten der Kunden gegenüber den Unternehmen.

Unbedachtes Preisdumping seitens der Unternehmen zeugt von einer gewissen Ideen- und Konzeptlosigkeit sowie einer unzureichenden Kundenidentifikation – sowohl in rationaler als auch in emotionaler Hinsicht.

Vortäuschung falscher TatsachenPreisdumping wirkt sich lediglich kurzfristig aus, hat aber keinen Effekt auf die Kundentreue. Ganz im Gegenteil, Unternehmen, die auf Preisdumping setzen, bewirken bestenfalls eins: die Loyalität zum Schnäppchen. Schnäppchenjäger sind Kaufnomaden, die es nur auf den günstigen Preis abgesehen haben. Wird dieser einmal nicht angeboten, ziehen sie unverzüglich weiter.

Letzten Endes ist Preisdumping gleichzusetzen mit einem kostspieligen Teufelskreis, denn irgendjemand bietet es immer billiger an.

Das Ziel von Unternehmen muss daher sein, „Wünsche zu wecken, von denen der Kunde gestern noch nicht wusste, dass er sie heute haben wird“. Denn für durchweg gute Gefühle sind Kunden bereit, eine gewisse Geld-Schmerzgrenze zu überschreiten bzw. einen angemessenen Preiszuschlag zu zahlen.

Gute Gefühle spiegeln einen erfolgsversprechenden Engelskreis wider und somit dürfen diese auch einiges kosten! Positiver Nebeneffekt ist die Steigerung der Kundentreue und -loyalität gegenüber den Unternehmen.

Für die Unternehmen bedeutet das: Die Kunden niemals vor den Kopf stoßen, denn dann suchen diese sofort das Weite und können den Unternehmen durch gezielte negative Mundpropaganda enorme wirtschaftliche oder Image-Schäden zufügen. Im Gegensatz dazu können unvorhergesehene positive Ereignisse, wie zusätzliche Leistungen oder unerwartete Extras den Unternehmen einen Mehrwert bringen.

Was Kunden in Wirklichkeit kaufen

Im Kaufprozess stellen sich dem Kunden von Anfang an Fragen. Dabei beziehen sich die Fragen zu Beginn keineswegs auf das gewünschte Produkt, sondern beschäftigen sich zunächst mit den eigenen Gefühlen gegenüber dem Verkäufer oder dem Onlineshop. Mögliche Fragen, die sich einem stellen, können beispielsweise wie folgt lauten:

Was Kunden in Wirklichkeit kaufen

Diese Herangehensweise erbringt den Nachweis, dass der Kunde immer zuerst den “Menschen” oder den “Onlineshop” kauft – bevor das tatsächliche Produkt erworben wird. Mit einer von Beginn an emotionalen Ansprache kann nicht nur die Kauflust beim Kunden gesteigert werden, sondern auch zu einem leichteren “Ja-sagen” bezüglich des Produktkaufs führen.

Summa Summarum

Ein Unternehmen kann es sich in der heutigen Zeit in keiner Weise erlauben, seine Kunden nur auf rationaler Ebene anzusprechen. Ob der Kunde bei Ihnen kauft oder nicht hängt nicht alleine vom Preis ab. Er möchte emotional angesprochen werden, um einen zusätzlichen Mehrwert aus dem Produktkauf zu ziehen. Der Kunde hat eine Metamorphose vom reinen Schnäppchenjäger zum Gefühlskäufer vollzogen.

Eine emotionale Ansprache an den Kunden wird sich demzufolge für Sie als Unternehmen neben der Umsatzsteigerung und der Gewinnerhöhung auch auf die Kundenloyalität und -treue auswirken sowie in einem unweigerlichen Wissensvorsprung gegenüber anderen Unternehmen münden.

In diesem Sinne – bleiben Sie auf der emotionalen Ebene und damit ein Kundenversteher!

Herzlichst, Ihr Andreas Sammet

 

 

Remarketing – jetzt noch einfacher mit Google Analytics!

Remarketingmaßnahmen sind nichts Neues. Mit Google AdWords wurde hier schon ganz schön was vorgelegt. Doch jetzt gibt es noch zielgerichteteres, noch erfolgsversprechenderes Remarketing mit Google Analytics.

Warum sollten die gesammelten Daten nicht für erneute Kundenbindung genutzt werden? Um nicht den Eindruck zu erwecken, den Kunden wild im Netz zu verfolgen, sondern Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich sehr dezent und doch kompetent in Erinnerung zu bringen. 

Wie das jetzt geht, fragen Sie sich? Mittels Remarketing-Listen, in denen die für Sie wie auch Ihre Besucher/Kunden relevanten Bezugspunkte enthalten sind.

Remarketing-Listen in Google Analytics

Bei der Erstellung einer Liste können Sie entweder ein Besuchersegment aus drei vordefinierten auswählen, wie z.B.:

  • Alle Besucher Ihrer Website
  • Besucher einer spezifischen Seite oder einem bestimmten Bereich einer Seite
  • Besucher, die eine bestimmte Zielvorgabe erfüllt haben

Oder Sie erstellen selbst ein individuelles Besuchersegment, welches aus diesen zwei Filtern bestehen kann:

  • Dimensionen- und Messdatenfilter: Sie wollen z.B. die Besucher ansprechen, welche Ihre Website drei Mal oder mehr besucht, bestimmte Zielvorgaben erfüllt und in einem bestimmten Zeitraum mehr als 100 € ausgegeben haben.
  • Sequenz-Filter: Sie wollen z.B. alle Besucher ansprechen, welche auf einer Webseite mit einem speziellen Produktvideo waren, dort sofort auf “Play” klickten und im Anschluss darauf auf die Produktdetail-Seite gegangen sind.

Wo finden Sie das neue Tool? 

Wahrscheinlich noch gar nicht. Das Tool ist noch eine Beta-Version und wird nach und nach, voraussichtlich bis Ende diesen Sommers, an bestimmte Google Analytics Nutzer ausgeliefert. Diese müssen Administratoren sein und mindestens ein verlinktes AdWords-Konto haben. 

Ob Ihnen das Tool zur Verfügung steht, können Sie unter dem Tab “Verwaltung” (in der oberen rechten Ecke von Google Analytics) sehen. Hier muss dann der Tab “Remarketing-Listen” sichtbar sein.

Remarketing mit Google Analytics

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Mehr Informationen zu den Remarketing Listen finden Sie hier.

Oder bei uns – wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Viel Erfolg und gute Geschäfte – Ihre Karin Tempel-Maier

 

Online-Shopping: Geben Sie Ihren Kunden, was sie wollen!

Was geben meine Kunden aus, wann und wo?

Wissen Sie, wie viel Ihre Kunden durchschnittlich im Onlineshop ausgeben, wann und wo sie im Onlineshop anzutreffen sind und welche Medien sie dafür nutzen? Wenn Ihre Antwort Nein ist, dann ist dieser Beitrag genau richtig für Sie.

Das Unternehmen WorldPay Ltd. (UK) hat mit seiner Studie „Are you giving your customers what they really, really want?” das Verhalten von Onlineshoppern untersucht. Im Vordergrund stand dabei die Beantwortung der eben gestellten Fragen und die Ableitung möglicher Erkenntnisse für Sie als Onlineshopbetreiber. Nachfolgend sind die wichtigsten Aussagen der Studie zusammengefasst.

Was geben die Onlineshopper aus?

„Onlineshopper“ geben im Schnitt 22% ihres (Netto-)Einkommens (im Internet) für Online-Shopping aus. Deutschland macht hier mit 21% keine Ausnahme. Allerdings sind Länder wie Indien, China oder Brasilien mit durchschnittlich 30% Vorreiter im Bereich Online-Shopping. 

Wann geben die Onlineshopper ihr Geld am liebsten aus?

Was die Shopping-Zeit angeht, so gibt es doch weltweit deutliche Unterschiede zu verzeichnen. Während in den USA und  in Indien der Peak um 10 Uhr vormittags erreicht wird, liegt er weltweit bei 20:40 Uhr. Die meisten Käufe (77%) werden weltweit allerdings in dem Zeitraum von 12 Uhr mittags bis 24 Uhr nachts getätigt.

Wo befindet sich der Onlineshopper, während er einkauft?

95% der Onlineshopper tätigen ihre Einkäufe von zuhause aus und 64% benutzen sogar dafür nach wie vor noch ihren PC. Smartphones oder Tablets spielen hier noch eine untergeordnete Rolle.

 Die Online-Einkäufe finden allerdings zunehmend neben anderen Tätigkeiten statt, wie z.B.:

  • TV schauen (46%),
  • Musik hören (42%) oder
  • auf Social Media-Seiten surfen (31%)

Für Sie als Onlineshop-Betreiber liegt die Herausforderung darin, Ihre Inhalte so attraktiv wie möglich zu gestalten, um die Käufer im Onlineshop zu halten (und sie nicht während des Kaufprozesses noch zu verlieren).

Welche Zahlweise bevorzugt der Onlineshopper?

Welche Zahlweise bevorzugt der Kunde?Wenn es um die Art des Bezahlens geht, ist es für die „Onlineshopper“ besonders wichtig, dass sie eine Auswahl an verschiedenen Bezahlmöglichkeiten im Onlineshop vorfinden (61%). Die favorisierten Bezahlmöglichkeiten sind:

  • Kreditkarte (61%),
  • PayPal (40%),
  • Lastschriften (37%) und
  • Überweisungen (19%)

Bieten Sie diese verschiedenen Bezahlmöglichkeiten in Ihrem Onlineshop an? Wenn nicht, dann wird es Zeit, sonst können Sie ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen und verlieren so potenzielle Kunden.

Kriterien für einen „guten“ Onlineshop

Bestehende Kunden zu halten ist aus Kostensicht wesentlich günstiger, als neue Kunden zu gewinnen. Daher ist ein „guter“ Onlineshop unverzichtbar, um die Kunden zur Wiederkehr zu bewegen. 

Für die Onlineshopper spielen Punkte, wie

  • die Sicherheit der persönlichen und finanziellen Informationen (75%),
  • die Sicherheitskontrollen beim Bezahlvorgang (66%),
  • die Garantien und Gewährleistungen für Produkte und Services (57%)

eine große Rolle.

Weniger wichtig sind der billigste Preis (51%) oder gar die Bekanntheit des Onlineshopanbieters (39%).

Ebenso sind die Kunden davon zu überzeugen, dass es sich um einen zuverlässigen, legitimierten Betreiber handelt, bei dem die Sicherheit der persönlichen und finanziellen Informationen eingehalten wird.

Was ist dem Onlineshopper besonders wichtig?

  • Hohe Sicherheit beim Bezahlen (53%),
  • Schutz der persönlichen Daten (49%),
  • Präzise/genaue Lieferangaben (43%),
  • Ein großes Angebot an Bezahlmethoden (42%) 
  • maßgeschneiderte Angebote (36%)

Wann bricht der Onlineshopper ab?

Wann bricht der Kunde ab?Eines der größten Probleme für Onlineshopbetreiber ist die nach wie vor hohe Abbruchrate beim Bestellvorgang. Um dieses Problem anzugehen und gleichzeitig den Umsatz zu steigern, müssen die Gründe für den Abbruch von Bestellungen bekannt sein. Die wichtigsten Gründe sind demnach:

  • Konfrontation mit unerwarteten zusätzlichen Kosten (56%),
  • Konkurrenz ist günstiger (36%),
  • zu hoher Gesamtpreis (32%),
  • zu komplizierte Webseitennavigation (25%),
  • Absturz der Webseite (24%),
  • zu langer Bestellprozess (21%),
  • ausschweifende Sicherheitschecks beim Bezahlvorgang (18%),
  • Bedenken über die Sicherheit beim Bezahlvorgang (17%),
  • unangemessene Lieferbedingungen (16%);
  • Webseitenunterbrechung (15%),
  • Preisangaben in Fremdwährung (13%).

Der Kunde ist König

Der Kunde ist König!Die Studie hat deutlich aufgezeigt, was Onlineshopper von einem Onlineshop erwarten und was Sie als Onlineshopbetreiber vermeiden sollten. Wenn Sie diese Erkenntnisse in die Tat umsetzen, können Sie ihre Kundennähe verbessern, ihr Kundenverständnis erhöhen und es eröffnet Ihnen als Onlineshopbetreiber zugleich die Möglichkeit sich noch intensiver zu engagieren, mit dem Ziel mehr Umsatz zu generieren.

In diesem Sinne viel Erfolg mit Ihrem Onlineshop!

Ihr webalytics-Team

 

 

 

 

Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 4)

So geht’s nicht! Die Top-Ten im Conversion-Killing

Frustfaktoren verhindern die ConversionIm ersten, zweiten und dritten Teil der Serie habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Traffic auf die Shopseiten leiten, das Besucherverhalten auswerten und auf was Sie bei der Auswahl des geeigneten Shopsystems achten sollten.

“Naja, dann kann ja nichts mehr schiefgehen”, denken Sie sich und bestellen schon mal ein dickes Auto, buchen eine schöne Reise und schauen sich nach einem Ihrem Lebensstandard angemessenen Domizil um.

Aber, die liebe Kundschaft spurt nicht so, wie Sie wollen? Dann haben Sie vielleicht ein paar Killer übersehen, die Ihre Besucher kaltmachen, bevor diese kaufen.

Killer Nr. 1: Der Frust mit der Lust

Ihr Besucher ist in Kauflaune. Er hat Lust, sich zu belohnen oder sich einfach etwas Gutes zu tun. Er ist auf der komplett emotionalen Schiene. Hier treten Preis und sonstige Benefits in den Hintergrund. Pure Kauflust will hier ihre Befriedigung finden. Beispiel: Der Besucher will sich einen neuen Fernseher kaufen. Geht in den Online-Shop eines großen Anbieters. Und muss sich durch eine komplizierte Navigation fummeln! Klick – klick – klick. LCD, Plasma, Flachbildfernseher. Äh, welche Größe? Wo waren nochmal die Plasmafernseher in der Größe XY? Welche Hersteller gibt es hier? Wo finde ich nochmal die Produktdetails?

“Auf Nimmerwiedersehen, lieber Besucher – kaufen Sie bitte woanders ein, wir haben den Online-Shop nur zum Spaß….”

Deshalb: Logisch aufgebaute Navigation nach Topthemen und hier mit dynamischen Subnavigationen arbeiten. 

Killer Nr. 2: Der Frust mit dem Durchblick 

Sie haben einen Besucher in Ihren Online-Shop gelockt, entweder über die organische Suchanfrage oder über Suchmaschinenmarketing. Egal, er ist “drin”. Und jetzt erschlagen Sie ihn mit ganz vielen verschiedenen Rubriken. Ein sehr schönes Beispiel bietet hier Ryanair. Man weiss gar nicht, wohin man zuerst gucken soll. Zudem dreht sich momentan noch ein Roulette-Rad im unteren Bereich rechts. Da soll man buchen, da soll mein einchecken, dort spart man…

Also, mir ist das zuviel an Reizen und ich sage ganz schnell “Tschüss – ich bin dann wieder weg!”.

Deshalb: Weniger ist mehr. Klare Seitenstruktur, eindeutige Handlungsaufforderungen und vorsichtiger Einsatz von Knallfarben.

Killer Nr. 3: Der Frust mit den langen Ladezeiten

Ihr Besucher klickt auf ein Produkt und wartet. Aber nicht auf’s Christkind sondern auf eine Information zum Produkt (eine Grafik, weitere Bilder, ein Video etc.). Er schaut auf dem Browser-Tab, ob sich das Rädchen dreht. Das tut es. Es dreht und dreht, aber auf dem Bildschirm passiert gar nichts. Und, weil der werte Besucher an Weihnachten schon was vorhat, betätigt er eiskalt die “Back”-Taste, kehrt zu den Suchergebnissen zurück und versucht es anderswo.

Deshalb: Vermeiden Sie Flash- und GIF-Animationen, falsche oder unzureichende Komprimierung der Bilder, viele große Grafiken und natürlich: Ein schlechtes Webhosting.

Killer Nr. 4: Der Frust mit der Produktansicht / den Produktdetails

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Online-Weinhandel. Ihr Besucher geht auf die Rubrik “Weissweine”. Und jetzt kommt die große Überraschung: Die Weissweinflaschen sind vor rotem Hintergrund fotografiert. In den Flaschen kann man besonders gut den Blitz vom Fotografieren erkennen, jedoch nicht den Weisswein. Sieht durch den roten Hintergrund nämlich aus wie Rotwein. Die Produktdetails verraten, außer dem Herkunftsland, nichts über die Region, den Alkoholgehalt, zu was der Wein gut passt und nach was er schmeckt (hier gibt es ja die tollsten Beschreibungen). Die Angaben beschränken sich auf “ein sehr ausdrucksstarker Weisswein, etwas wirklich Besonderes, wenig Säure”. Und das Ganze für schlappe € 8,90. Zuzüglich Versandkosten – versteht sich von selbst.

Ich als Weinliebhaberin sage da “Behaltet Euren Kram, meinen Wein kaufe ich lieber beim Fachhändler…”

Deshalb: Verschiedene Produktansichten mit Zoom-Funktion, ausführliche Produkttexte mit Zusatzinformationen. Evtl. die Möglichkeit, Produkte miteinander vergleichen zu können. Zusätzlich noch Verkaufsberatung und schon haben Sie Fehlbestellungen minimiert.

Killer Nr. 5: Der Frust mit der Verfügbarkeit / den Lieferzeiten

“Haben will und zwar pronto!” Wunderbar, steht ja auch “sofort verfügbar” beim Produkt. Was heisst “sofort”? Wie lange dauert “sofort”? Oder, wie darf der Besucher die Angabe “nur noch wenige Stück auf Lager” verstehen? Kriegt er den Artikel oder nicht? Wenn Sie jetzt denken “dann gebe ich keine Lieferzeiten an und mache auch keine Aussagen zur Verfügbarkeit”, schießen Sie sich mit Sicherheit ins AUS!

Deshalb: Machen Sie Aussagen zu Lieferzeiten in Tagen oder Wochen. Jedoch aufgepasst: Nur solche, die Sie wirklich einhalten können, sonst bekommen Sie Probleme, wenn Sie die Ware nicht in dem angegebenen Zeitraum liefern können. Und, bei der Verfügbarkeit empfiehlt sich die Angabe “noch XY Stück auf Lager”.

Killer Nr. 6: Der Frust mit den Versandkosten

Versandkostenhöhe als Überraschung?Jetzt haben Sie den Besucher schon so weit gebracht, dass er etwas bei Ihnen kaufen will. Sehr fein! Und dann knallen Sie Versandkosten obendrauf, die ihn zum Hyperventilieren bringen und zur Betätigung der Back-Taste. Wenn Sie bei den Versandkosten auch noch Kreativwerte ansetzen, die der Besucher nicht mal im Ansatz nachvollziehen kann, haben Sie ganz verloren.

Deshalb: Berechnen Sie realistische Versandkosten. Bieten Sie Erstbestellern das Zuckerl, versandkostenfrei zu liefern, egal wie hoch der Bestellwert ist. Setzen Sie für wiederkehrende Kunden den Mindestbestellwert, ab dem Sie versandkostenfrei liefern, nicht zu hoch an. 

Killer Nr. 7: Der Frust mit dem Bestellprozess

Der Besucher hat das Objekt seiner Begierde gefunden, in den Warenkorb gelegt und macht sich auf den Weg zur “Kasse”. Wenn der Shop gut ist, kann er sich jetzt nochmal seine ausgewählten Artikel aufgelistet ansehen und Änderungen vornehmen. Als nächstes soll er personenbezogene Daten eingeben. Und hier ist die Gefahr, dass der Bestellprozess abgebrochen wird, sehr sehr groß! Zum Einen, wenn Sie den Kunden dazu zwingen, sich zu registrieren. Zum Anderen wenn Sie unnötige Daten abfragen, wie z.B. die Telefonnummer oder das Geburtsdatum (dies ist nur in gewissen Online-Shops wirklich von Nöten…).

Deshalb: Geben Sie dem Besucher die Möglichkeit, zwischen der Bestellung ohne und mit Registrierung zu wählen. Sollte er sich bereits registriert haben, muss der Einlogprozess so einfach wie möglich gestaltet sein (Kundennummer und Passwort oder Email-Adresse und Passwort). Falls der Kunde sein Passwort vergessen hat, muss zack-zack eine Email mit vorläufigem Passwort zugestellt werden. 

Killer Nr. 8: Der Frust mit dem Zahlungsprozess

So, aus Ihrem Besucher ist fast schon ein Kunde geworden – jetzt geht es ans Online-Kassieren. Hier können Sie immer noch einiges verschusseln, also aufpassen! Bieten Sie hier als Zahlungsmöglichkeiten nur “gegen Vorkasse” oder “per Nachnahme” an, springt Ihnen hier gut die Hälfte der Besucher ab. Falls Sie die Zahlung mit Kreditkarte anbieten, jedoch nicht zu erkennen ist, ob Sie die Daten verschlüsselt übertragen, verlieren Sie nochmal. 

Deshalb: Bieten Sie, zusätzlich zu Lastschrifteinzug wie auch per Nachnahme, die Möglichkeit, mit Kreditkarte oder PayPal zu zahlen. Weisen Sie auf die Übermittlung der Kontodaten mit professioneller Verschlüsselung hin.

Und, was den Kunden zu Wachs in Ihren Händen werden lässt: Ein herzliches Dankeschön für die Bestellung, nicht mit einem Blabla von der Stange, sondern durch einen individuellen Text.

Killer Nr. 9: Der Frust mit der Lieferung und der Warenretournierung

Frustration durch 'unnötigen Papierkram'Die bestellten Artikel werden nicht in einer Lieferung abgefrühstückt, sondern trudeln schön gesplittet ein. Allerdings geben Sie in den Teillieferungen nicht bekannt, wann der Kunde mit den restlichen Artikeln rechnen kann. Nur, dass er ein 14-tägiges Rückgaberecht hat und jetzt unter Zeitdruck ist, wenn ihm die Ware doch nicht zusagt. Ist das so, muss er die Ware obendrauf noch auf eigene Kosten zurückschicken. Prima! Der bestellt nie wieder bei Ihnen…

Deshalb: Wenn die Lieferung nicht “am Stück” erfolgen kann, im Lieferschein die bestellten und nicht lieferbaren Artikel mit Lieferdatum angeben. Oder, im Bestellprozess nachfragen, ob der Kunde die Artikel in einer Lieferung erhalten und länger auf die Ware warten möchte. Darauf hinweisen, dass die Rücksendungen für den Kunden versandkostenfrei sind. Abholservice anbieten um es dem Kunden so einfach wie möglich zu machen, die Ware zurückzugeben.

Killer Nr. 10: Der Frust nach dem “ersten Mal”

Was machen Sie mit dem neugewonnenen Kunden, um ihn zum wiederkehrenden oder gar Stammkunden zu machen? 

Kundenbindung? Ja. Aber das ist ein anderes Thema, das zu einem anderen Zeitpunkt erörtert wird. 

Deshalb: Bleiben Sie dran! 

 

Bis hierhin alles gecheckt? Wenn nicht: Wir helfen gerne!

Stets zu Ihren Diensten –

Ihre Karin Tempel-Maier

Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 3)

Welche Shop-Software ist die richtige?

Im ersten und zweiten Teil der Serie habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Traffic auf die Shopseiten leiten und wie Sie das Besucherverhalten auswerten. Bei so vielen verschiedenen Shop-Lösungen und Möglichkeiten stellt sich jetzt die Frage: “Wofür soll ich mich entscheiden?” DIE Kardinalsfrage schlechthin.

Das für Ihr Produktportfolio geeignete Shop-System zu finden ist nicht einfach. Aber, da hilft kein Jammern, die Entscheidung muss getroffen werden, aus und basta. 

Es gibt ein paar grundlegende Anforderungen, die eine gute Shop-Software erfüllen muss. Und weil wir von webalytics darin recht erfahren sind, helfen wir Ihnen bezüglich der Mindestanforderungen, welche Sie an Ihr Shopsystem stellen sollten, auf die Sprünge….

Checkliste

Die nachfolgend aufgeführten Punkte sollen als Checkliste dienen, anhand derer Sie entscheiden können, welche Voraussetzungen eine Shop-Lösung für Ihr Unternehmen erfüllen muss.

Anforderungen zum Warenangebot

  • Kann das System die Anzahl von Produkten verwalten, die Sie verkaufen wollen? Ist es erweiterbar, falls Sie noch mehr Produkte in Ihr Angebot aufnehmen wollen?
  • Lässt die Shop-Software mehr als ein Bild pro Produkt zu? Kann ein Bild in verschiedenen Darstellungsgrößen verwaltet werden? 
  • Kann ein Video zum Produkt eingebunden werden?
  • Falls Sie digitale Produkte (Musik, Videos oder Software) verkaufen: Bietet das Shop-System eine Downloadmöglichkeit? 

Anforderungen an die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem

  • Können Ihre Artikeldaten und -bilder über eine Importfunktion in die Shop-Software eingespielt werden? 
  • Wie sieht es mit dem Import von Kunden- und Lieferantendaten aus? 
  • Können alle relevanten Daten zu Verkäufen in die Warenwirtschaft exportiert werden? 

Anforderungen an das Shopdesign

  • Stellt das Shop-System ein sofort einsetzbares Layout bereit, in welches die Einbindung des eigenen Logos und die Anpassung der AGB mit wenig Aufwand möglich ist? Mit dem Sie sofort starten können?
  • Wenn Sie mehr für individuelle Optik sind: Bietet die Shop-Software Templates, CSS-Stylesheets und/oder Grafiken für Hintergründe und Buttons?

Anforderungen an die Navigation 

  • Ist die Navigation sinnvoll aufgebaut? Heisst: Findet der Kunde die gesuchten Produkte oder Informationen schnell? Wird er vielleicht noch auf andere Bereiche neugierig gemacht?
  • Wieviele Navigationspunkte sind möglich? Wie sieht es mit der Verschachtelungstiefe aus (unter dem Navigationspunkt liegende weitere Navigationspunkte)? Wieviele Ebenen können bedient werden?
  • Kann jeder Navigationspunkt mit Inhalten für die Meta-Tags Title, Description und Keywords versehen werden? Damit Ihre Produkte auch in Suchmaschinen gefunden werden…..

Anforderungen zur Verfügbarkeitsanzeige und voraussichtlichen Lieferzeit

  • Kann für jedes Produkt einzeln die konkrete Lagerverfügbarkeit bzw. die voraussichtliche Lieferzeit angezeigt werden? 

Anforderungen zu Zahlung und Versand

  • Werden vom Shop-System verschiedene externe Zahlungsanbieter (z.B. PayPal, Sofortüberweisung.de) sowie diverse Offline-Zahlungsarten (z.B. Lastschrift, Rechnung, Vorauskasse, Nachnahme) unterstützt?
  • Was bietet das Shop-System zum Thema “Zahlungssicherheit”? Gibt es die Funktion der Kreditlimitprüfung?

Alles klar?

Das sind jetzt nur die wichtigsten Anforderungen, welche Sie stellen müssen, damit Ihr Online-Shop erfolgreich werden kann. Am besten nehmen Sie bei der Auswahl des Shopsystems fachmännische Hilfe in Anspruch. Das spart Ihnen Zeit und Nerven, die Sie besser in die Planung Ihres Online-Shops investieren. Also: Nicht verzagen – Fachleute fragen!

Stets zu Ihren Diensten –

Karin Tempel-Maier

E-Commerce Tracker für Smartstore 5.6 veröffentlicht

E-Commerce Trackler für Smartstore 5.6

Ab sofort können alle Betreiber eines Smartstore-Online-Shops die Leistung des Shops selbst, sowie der darin befindlichen Produkte messen und analysieren. Mit dem Add-On E-Commerce Tracker für Smartstore 5.6 – einer webalytics-eigenen Entwicklung – ist die Auswertung von Absatz, Umsatz und geografischer Verteilung einfach und problemlos möglich.

Fehlende Erfolgskontrolle in Smartstore-Shops

Zwar liefert ausschließlich das eigene ERP-Systen Werte in Bezug auf die tatsächliche Absatzhäufigkeit, Rohertragssituation und Retouren, jedoch ist im Warenwirtschaftssystem meist nicht ersichtlich, wie es zu einem Produktverkauf kam bzw. was der Auslöser war. Das zu ermitteln wiederrum ist die Aufgabe einer Webanalyselösung gepaart mit einer umfangreichen E-Commerce-Auswertung.

Viele Betreiber eines Smartstore-Shops vermissen jedoch schmerzlich die Möglichkeit, Shop- und Produktperformanz mit Google Analytics bzw. Urchin Software über eingebaute Hilfsmittel auswerten zu können. Die daraus zu gewinnenden Erkenntnisse sind jedoch unabdingbar, um geeignete Handlungen ableiten zu können. So ist die Erfolgsanalyse von bezahlten Kampagnen (z. B. AdWords, Yahoo! Search Marketuing, Facebook, etc.) im Hinblick auf den Produktabsatz jedoch von entscheidender Bedeutung für deren Rentabilität. Schließlich sollten sogenannte “Bad Performer” schnellstmöglich pausiert werden können und das daraus resultierende zusätzliche Budget den besser performenden Kampagnen zugewiesen werden.

Den Tracking Code von Google Analytics oder Urchin Software in Smartstore einzupflegen, ist primär kein Problem und auch ohne Programmierkenntnisse zu bewerkstelligen. Die Integration des Tracking Code für E-Commerce erfordert neben den erwähnten Programmierfähigkeiten zudem auch noch ein tiefgehendes Verständnis für die Funktionsweise von Google’s Analyselösungen.

Integration mit Google Analytics bzw. Urchin Software

E-Commerce Tracker für Smartstore 5.6Um Smartstore-Shops nun endlich mit Google Analytics bzw. Urchin Software analysieren zu können, haben wir das Add-On E-Commerce Tracker für Smartstore 5.6 entwickelt. Der modulare Aufbau dieser Smartstore-Erweiterung ermöglicht dem Shop-Betreiber, den E-Commerce Tracking Code für Google Analytics bzw. Urchin Software mit nur wenigen Mausklicks in seinen Shop zu integrieren. Sobald das entsprechende Modul installiert und aktiviert ist, werden neben den Seitenabrufen sämtliche Bestellungen aufbereitet, die dann mit Google Analytics oder Urchin Software analysiert werden können. Mit der Auswertung der Bestellungen können nahezu alle Facetten des E-Commerce ausgewertet werden. Das Add-On E-Commerce Tracker für Smartstore 5.6 ermöglicht die:

  • Integration von E-Commerce Tracking in Smartstore
  • Unterstützung von Google Analytics und Urchin Software
  • Verwendung der Module für urchin.js, ga.js und async Tracking Code
  • Auswertung der Geo- und Produkt-Performance
  • Analyse von Kampagnen-Conversions und AdWords

Free und Commercial Version

Das Add-On E-Commerce Tracker für Smartstore 5.6 wird in zwei Versionen angeboten: Free Version und Commercial. Beide Versionen unterscheiden sich primär durch den Leistungsumfang. Die kostenfreie Version (Free Version) funktioniert mit allen “alten” Tracking-Code-Versionen von Google Analytics und Urchin Software. Die kommerzielle Version (Commercial) hingegen arbeitet mit allen Tracking Codes zusammen; so auch mit dem aktuellen asynchronous Tracking Code von Google Analyitcs.

Version Free (v1.0) Commercial (v2.0)
Google Analytics Ja Ja
• urchin.js Ja Ja
• ga.js Ja Ja
• asynchronous tracking code Nein Ja
Urchin Software Ja Ja
• Version 6 Ja Ja
• Version 7 Nein Ja
Preis kostenlos 29,00 EUR (zzgl. MwSt)
Lizenzierung ohne je Domain
Laden Sie sich hier die Free Version von E-Commerce Tracker für Smartstore kostenfrei herunter Kaufen Sie hier die Vollversion von E-Commerce Tracker für Smartstore

Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 2)

Was machen sie denn, meine Besucher?

Im ersten Teil der Serie haben Sie erfahren, wie Sie Besucher und somit potenzielle Kunden auf Ihre Website bzw. Ihre Shopseiten leiten.

Sie wollen erfolgreich Online-Handel betreiben und das wahrscheinlich nicht, weil Ihnen langweilig ist, sondern weil Sie Geld damit verdienen wollen. Geld verdienen Sie durch viele, viele Kunden, welche viele, viele Produkte bei Ihnen kaufen (vorausgesetzt, Sie haben die Verkaufspreise entsprechend kalkuliert…).

Wodurch können Sie beurteilen, ob Sie so viel Umsatz machen wie möglich? Oder, ob Ihnen potentielle Kunden durch die Lappen gehen?

Was machen Sie? Blindflug oder Webanalyse?

Natürlich WEBANALYSE! Warum? Darum:

Erstes Thema: Design

Empfinden Ihre Besucher den Shop vom Design her als angenehm?

Wenn ein hoher Anteil Ihrer Besucher Ihren Online-Shop betritt und sofort wieder verlässt, können Sie davon ausgehen, dass das Design nicht gut ankommt…. Warum sollte er sonst sofort wieder abspringen? Sofort heisst hier: Innerhalb von ein bis zwei Sekunden! Bei der Webanalyse wird dies mit der “Besuchszeit” sehr gut wiedergespiegelt. Manchmal fischt man trotzdem noch im Trüben. Gilt ja immer wieder der Grundsatz: “Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!”. Mit A/B-Tests können Sie ausprobieren, welches Design dem Besucher besser schmeckt, damit er dann an Ihrer Angel hängt…

Zweites Thema: USABILITY – “Don’t make me think”

Immer wieder wird auf der Usability rumgeritten und das ganz zu recht! Was heisst denn Usability in deutsch? Gebrauchtstauglichkeit. Und genau das will Ihr Besucher haben. Er will nicht groß nachdenken müssen. Bei der Webanalyse wird dies mit der “Navigationsanalyse” aufgedeckt. Mit Heatmap-Tools (z.B. von ClickTale) erfahren Sie, was der Besucher wahrnimmt und wie er sich über Ihre Webeseite bewegt. Sie glauben gar nicht, was da los ist! Sie selbst finden alles eindeutig, aber mit einer Aufzeichnung der Mausbewegung werden Sie sehen, was für ein Hin und Her der Besucher da veranstaltet. Wenn es dazu in Ihrem Shop noch Punkte gibt, die nicht eindeutig oder einfach nur umständlich sind, haben Sie verloren. Der Besucher bricht ab.

Drittes Thema: “Technik”

Welche Browser benutzen die Besucher, welche Betriebssysteme, welche Bandbreite, welche Bildschirmauflösung und so weiter und so fort. Wenn Sie diese Kriterien berücksichtigen, klappt es mit dem Besucher, denn er bekommt eine weitestgehend fehlerfreie Darstellung. Kann der Besucher wichtige Elemente aufgrund seiner Bildschirmauflösung nicht sehen, ist es nicht gesagt, dass er sich die Mühe macht und nach unten scrollt. Mit den Scroll-Reach-Heatmaps von ClickTale sind Sie auf der sicheren Seite. Ihre Besucher sehen das, was sie sollen! Vergessen Sie auch nicht Wichtigkeit der Ladezeitenmessung. Bei zu langsamem Seitenaufbau haut Ihr Besucher wieder ab, er hat schließlich noch was anderes zu tun als zu warten.

Viertes Thema: “Checkout und Formulare”

Immer wieder werden für den Checkout-Prozess unnötig viele Daten vom Besucher abgefragt. Argwöhnisch wie der Nutzer ist (und das manchmal nicht ganz unberechtigt..) bricht er hier oft ab. Er muss manche Daten nicht preisgeben, machen Sie also keine Pflichtfelder daraus! In einem Checkout-Prozess ist die Frage nach einer abweichenden Lieferanschrift legitim, wohingegen die erzwungene Angabe von Geschäfts- und Privatadresse in keinster Weise sinnvoll ist. Auch ist die Telefonnummer keine notwendige Angabe, um einen Kaufabschluss durchzuführen. Mit Form Analytics von ClickTale können Sie die Nutzung Ihrer Formulare genau analysieren und, mit diesem Wissen ausgestattet, nicht genutzte bzw. unnötige Felder rausnehmen. Der Besucher wird’s Ihnen mit Conversions danken!

Also: Analysieren Sie und bleiben Sie dran – am Kunden!

Ihre Karin Tempel-Maier

 

P.S. 

Im dritten  Teil stelle ich Ihnen eine Checkliste zusammen, anhand derer Sie das passende Shop-System auswählen können…

Follow us:
Abonnieren Sie unseren Blog!
Folgen Sie uns auf Twitter!
Folgen Sie uns auf Facebook!
Folgen Sie uns auf LinkedIn!
Feedburner-Abo
RSS Feed für Reader abonnieren

oder geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an:

Kategorien
Archive