Archiv für die Kategorie „Google AdWords“

Google AdWords Editor – Kampagnenmanagement ganz einfach

Google AdWords bietet ein tolles Tool zur Bearbeitung von AdWords-Konten an. Und, hier dürfen sich Schnäppchenjäger mal wirklich ein Loch ins Knie freuen – es ist kostenlos!

Kostenlos und doch was wert?

Es gibt ja die berühmte Aussage: “Was nichts kostet, ist auch nichts wert!” Beim AdWords Editor trifft dies jedoch nicht zu (glücklicherweise…). Offline können Kampagnen heruntergeladen, Änderungen daran vorgenommen und wieder im AdWords-Konto hochgeladen werden.

Wie komme ich an den AdWords-Editor ran?

Sofern Sie die Systemanforderungen erfüllen (Windows XP/Vista/7/8, Mac OS X 10.5 oder höher) können Sie unter diesem Link den AdWords Editor herunterladen. So einfach ist das…

Anschließend laden Sie Ihr AdWords-Konto oder eines Ihrer AdWords-Konten in den Editor. Dazu wählen Sie Datei und Konto öffnen aus.

Konto im AdWords Editor öffnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach klicken Sie auf Konto hinzufügen und geben anschließend die E-Mail-Adresse des AdWords-Kontos sowie das Passwort ein und klicken auf Nächste.

Konto im AdWords Editor hinzufügen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wählen Sie jetzt den Kontenbereich aus, den Sie herunterladen möchten:

Konto im AdWords Editor auswählen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim nächsten Fenster können Sie noch auswählen, ob Sie alle Kampagnen, bereits heruntergeladene oder von Ihnen selbst ausgewählte Kampagnen herunterladen wollen. Mit OK bestätigen Sie Ihre Auswahl und dann kann es los gehen. 

Kontobestandteile im AdWords Editor herunterladen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Informationen zur Navigation im AdWords Editor, weitere Tools, Hinweise zur Kontobearbeitung etc. etc. finden Sie in der AdWords Editor-Hilfe.

Frohes Offline-Editieren Ihrer AdWords-Kampagnen und viel Erfolg wünscht Ihnen

Karin Tempel-Maier

 

 

Neues TrueView-Format in AdWords-Videokampagnen

Ab 15. April 2014 gibt es neue Auswahlmöglichkeiten bei den Kampagneneinstellungen für neue Videokampagnen und obendrauf noch vereinfachte Anzeigenformate. Um bestehende Kampagnen auf die neuen Funktionen umstellen zu können, gibt es Zugang zu einem Migrationscenter.

Welche Änderungen werden relevant?

Also, zuallererst sei erwähnt, dass von drei auf zwei TrueView-Formate umgestellt wird. Es gibt nach wie vor das Format TrueView In-Stream. Die Formate In-Search und In-Display werden in einem gemeinsamen Format kombiniert, genannt “In-Display”.

Diese Änderung bringt folgende Benefits:

Benefits für Sie!

  • Die Ausrichtung von TrueView richtet sich nach der Art und Weise wie der Nutzer mit der Anzeige interagiert (durch Klicken auf ein Thumbnail oder die Wiedergabe als Pre-Roll-Video)
  • Auf Kampagnenebene kann festgelegt werden, wo die Anzeigen erscheinen sollen (Netzwerke können gezielt ausgesucht werden)
  • In-Display-Anzeigen können jetzt auch auf verschiedene demografische Merkmale oder Zielgruppen ausgerichtet werden.

Hierdurch wird TrueView ein noch leistungsstärkeres Werbeinstrument – und einfacher!

Ab 15. Mai 2014 erfolgt automatisch die Umstellung aller Kampagnen auf die neuen Formate. Das wird im AdWords-Konto aber immer wieder angekündigt, also kein Grund zur Hektik.

Viel Erfolg mit Ihren Videokampagnen wünscht Ihnen das webalytics-Team!

 

Den Qualitätsfaktor bei AdWords verbessern

Bevor ich hier die verschiedenen Stellschrauben zur Verbesserung des Qualitätsfaktors erläutere, sollte zuerst einmal klar werden, was ein hoher Qualitätsfaktor bewirkt.

Wozu ist ein hoher Qualitätsfaktor gut?

Niedrigere Kosten - höherer GewinnMit einem hohen bzw. höheren Qualitätsfaktor erwirken Sie

  • einen niedrigeren CPC
  • eine niedrigere Gebotsschätzung für die erste Seite
  • eine niedrigere Top-of-Page-Gebotsschätzung
  • eine höhere Anzeigenposition

Kaufmännisch gesehen also niedrigere Kosten bei besserer Anzeigensichtbarkeit. Das ist doch ein wenig Mühe und Überlegungen wert, oder?

Wie erreichen Sie einen hohen Qualitätsfaktor?

Hier gibt es drei Königsdisziplinen, die da sind:

  • Relevante Suchbegriffe (Keywords)
  • Aussagekräftige Anzeigentexte, in denen die relevantesten Keywords vorkommen
  • Eine relevante Landingpage

Was sind relevante Suchbegriffe/Keywords?

Was sind relevante Keywords?Ein kleines Beispiel:

Sie verkaufen in Ihrem Onlineshop Damenpullover mit Zopfmuster. Mit dem Keyword “Pullover” liegen Sie sehr allgemein, da hierunter u.a. auch Herren- und Kinderpullover fallen. Das Keyword “Damenpullover” grenzt hier schon stärker ein, mit “Damenpullover Zopfmuster” holen Sie die Nutzer ab, die einen Damenpullover mit Zopfmuster suchen. Der Qualitätsfaktor für “Pullover” liegt unter dem für “Damenpullover” und “Damenpullover Zopfmuster”.

Was sind aussagekräftige Anzeigentexte?

AdWords-Anzeige für Damenpullover

Wenn wir bei dem Beispiel bleiben, sollte die Anzeige die Botschaft übermitteln, dass hier Damenpullover, auch mit Zopfmuster, verkauft werden. Durch die Verwendung der Suchbegriffe “Damenpullover” und “Zopfmuster” im Anzeigentext erhöht sich die Relevanz dieser und somit auch der Qualitätsfaktor.

 

Was ist eine relevante Landingpage?

Wir sind immer noch bei dem vorgenannten Beispiel. Beworben wird der Damenpullover mit Zopfmuster. Der Suchbegriff lautet “Damenpullover Zopfmuster”.

Wenn der Nutzer jetzt auf dieser Seite “landet”, hat er eine schlechte Zielseitenerfahrung, da hier Pullover für Damen, Herren und Kinder zur Auswahl stehen. Von einem Zopfpullover ist hier nichts zu sehen…

Schlechte Zielseitenerfahrung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Landingpage bietet dem Nutzer eine sehr gute Zielseitenerfahrung:

Optimale Zielseitenerfahrung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie kann der Qualitätsfaktor Ihrer Keywords, Anzeigentexte und Landingpages überprüft werden?

Sie können auf der Keywordebene die Spalte “Qualitätsfaktor” hinzufügen und hier sofort sehen, wie das Keyword von Google eingestuft wird. Ausserdem können Sie sich über das Sprechblasensymbol neben dem Status des Keywords die Bewertung für die voraussichtliche Klickrate, die Anzeigenrelevanz und die Zielseitenerfahrung anzeigen lassen.

Anzeige Qualitätsfaktoren

Wenn Sie diese Punkte beachten und entsprechend pflegen, steht einer guten Anzeigenposition (bei entsprechendem Gebot) nichts mehr im Weg.

Mehr Know-how zu AdWords können Sie mit unseren Schulungen – ob als Inhouse-Schulung oder mit unseren einzeln buchbaren Schulungsmodulen in unseren Geschäftsräumen. Mehr Informationen zu den Schulungsinhalten finden Sie hier: Google Adwords Schulung

Sollten Sie Hilfe in Ihrem bestehenden Account benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Testen Sie unsere Agenturleistung 30 Tage lang ohne Vertragsbindung. Details finden Sie hier: 30 Tage AdWords

Verschenken Sie kein Geld – werben Sie nicht am Erfolg vorbei!

Ihr webalytics-Team

 

 

Conversion-Zählung von AdWords überarbeitet!

Das Google AdWords Team hat die Messung der Conversions überarbeitet. Ich werde in diesem Beitrag auf die neuen Details eingehen und versuchen, Ihnen die schwierigen Neuerungen verständlich zu erklären.

 

Beispielnutzer & Conversion-Typen

In den Beispielen weiter unten werde ich auf zwei fiktive Nutzer eingehen. Nutzer A tätigt fünf Einkäufe, führt zwei Downloads durch und übermittelt drei Kontaktanfragen. Nutzer B tätigt einen Kauf, füllt ein Formular aus und lädt drei Dokumente herunter.

Weiterhin gehe ich davon aus, dass Sie verschiedene Typen von Conversions tracken. Downloads, Käufe und Kontaktanfragen sind drei unterschiedliche Conversion-Typen.

 

Was hat sich geändert, was ist neu?

Im Zuge der Veränderungen verschwanden die (Spalten-) Bezeichnungen “Conversions (1-pro-Klick)” und “Conversions (viele pro Klick)” und wurden ersetzt:

  • Aus “Conversions (1-pro-Klick)” wurde “Klick-Conversions”
  • Aus “Conversions (viele pro Klick)” wurde “Conversions”

 

Die Conversion-Zähloptionen haben sich auch geändert, dabei haben Sie die Möglichkeiten aus zwei Optionen zu wählen:

  1. Alle Conversions
  2. Einmalige Conversions

 

Conversion-Zähl-Optionen

Alle Conversions:

Wählen Sie diese Option, um alle Conversions zu zählen. Wenn die Aktionen von Nutzer A getrackt werden, werden mit dieser Option alle Aktionen gezählt, was zehn Conversions entspricht. (Im Falle von Nutzer B wären es 5 Conversions.)

 

Einmalige Conversions:

Mit der Auswahl von “einmaligen Conversions” liegt der Fokus auf Lead-Generierung statt auf einfacher Zählerei jeder einzelnen Conversion. Nehmen wir wieder den Nutzer A (fünf Einkäufe, zwei Downloads drei Kontaktanfragen). Mit dieser Option werden nur drei Conversions gezählt, jeder Conversion-Typ einmal, egal wie viele Aktionen der Nutzer schlussendlich durchgeführt hat.

 

Mischform:

Selbstverständlich können Sie unterschiedliche Conversions auch unterschiedlich messen. Sie können “Alle Conversions” und “Einmalige Conversions” mischen. Zum Beispiel messen Sie Verkäufe als “Alle Conversions” und Downloads sowie Kontaktanfragen als “Einmalige Conversions”. Nutzer A hätte demnach insgesamt sieben Conversions durchgeführt (je eine für einen Verkauf – Downloads und Kontaktanfragen werden zusammengefasst).

 

Missverständliche Bezeichnung

Ich muss ehrlich zugeben: Die Bezeichnungen der neuen Spalten in AdWords ist missverständlich – zweimal taucht das Wort Conversions auf. Ein flotter Blick ins Englische lässt die Bezeichnung etwas deutlicher werden. Dort geht es um “converted Clicks” (Pendant zu “Klick-Conversions”) und “Conversions”.

 

neue Conversion Spalten

Ein weiteres Beispiel soll noch mehr Klarheit schaffen:

Diesmal betrachten wir beide Nutzer und messen alle Conversions.

Die Spalte “Klick-Conversions” weist jetzt den Wert “2” auf, da zwei Nutzer auf Ihre Werbeanzeige geklickt haben und mindestens eine Conversion durchgeführt haben. Die Spalte “Conversions” allerdings hat den Wert “15”. Warum? Weil Sie in unserem Beispiel jede Conversion zählen (insgesamt 6 Verkäufe, 3 Downloads und 6 Kontaktanfragen).

 

Zusammenfassung

Abgesehen von der neuen Bezeichnung wurde auch die Art und Weise, wie man Conversions tracken kann, geändert! Dabei wird jetzt Wert auf “flexible Conversion Counting” gelegt. Sie als Werbetreibender können jetzt Ihre Conversions noch flexibler ermitteln. Weisen Sie den umsatz-/gewinnbringenden Aktionen Ihrer Website die Option “Alle Conversions” zu, den Leadanfragen “Einzelne Conversions”. Am besten hinterlegen Sie umsatzlosen Conversions einen angemessen Geldwert,  um den Erfolg Ihrer AdWords noch besser zu analysieren!

Die Kehrseite der Medaille dürfen wir allerdings nicht außer Acht lassen: Die Umstellung hat die Conversionzählung verkompliziert. Vor allem die irreführenden Spaltenbezeichnungen machen die Sache schwierig. Die Auswertung von Conversions könnte durcheinander geraten – Rückfragen sind hier quasi schon vorprogrammiert.

 

Sollten Sie Hilfe bei Ihren AdWords brauchen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Buchen Sie ein Seminar oder testen Sie unsere Agenturleistung 30 Tage lang!

Adwords-Optimierung auf Keywordebene: Die richtigen Suchbegriffe

Nachdem ich im Blogbeitrag “Die AdWords-Kontoleistung über die Kampagneneinstellungen verbessern” Maßnahmen zur Steigerung der Kontoleistung auf Ebene der Kampagneneinstellungen erläutert habe, will ich heute auf die Optimierungsmöglichkeiten innerhalb einer Kampagne eingehen. Dieses Mal geht es um Optimierungsmöglichkeiten im Bereich der Keywords.

Keywords: Nach was wird gesucht und was biete ich an?

In unserem Beispiel geht es um einen Hausmeisterservice, der u.a. Grünanlagenpflege anbietet. Es existiert eine Kampagne für Hausmeisterdienstleistungen und in dieser eine Anzeigengruppe für Grünanlagenpflege. Es gibt jeweils noch eine Anzeigengruppe für Hausmeisterdienste und Reinigungsarbeiten. Im Bereich der Grünanlagenpflege werden folgende Dienstleistungen angeboten: Heckenschnitt, Baumpflege, Laubbeseitigung und Rasenpflege.

Und hier die zu diesen Dienstleistungen eingebuchten Suchbegriffe:

Falsche Keywords

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wen holen wir mit diesen eingebuchten Suchbegriffen ab? Nach was sucht der User bei solchen Keywords?

  • blumen pflanzen: Nutzer, die sich darüber informieren wollen, wann die beste Zeit für das Pflanzen von Blumen ist, welche Erde man braucht, wie man Blumen pflanzt
  • chinesischer garten: Nutzer, die sich den chinesischen Garten in Frankfurt ansehen oder sich über die Gartenkunst in China informieren wollen
  • deko garten: Nutzer, die Dekoartikel für ihren Garten oder Tipps zur Gestaltung ihres Gartens suchen
  • garten möbel: Nutzer, die Gartenmöbel kaufen wollen 

Was passiert bei falsch eingebuchten Suchbegriffen?

Der richtige AnzeigentextIhre Anzeige wird geschaltet, wenn diese Suchbegriffe eingegeben werden. Im günstigsten Falle geht aus Ihrem Anzeigentext hervor, dass Sie ein Dienstleister im Bereich Grünanlagenpflege sind (siehe unsere Beispielanzeige) und es sich nicht um eine Informationsseite für Hobbygärtner oder ähnliches handelt.

Wenn der Anzeigentext nicht aussagekräftig ist und die Nutzer annehmen, bei Ihnen das Gesuchte zu finden, wird auf die Anzeige geklickt und es entstehen unnötige Klickkosten. Bei falschen Suchbegriffen wie z.B. “deko garten” kann dies zu sehr vielen Klicks führen, was die Kosten ordentlich in die Höhe treibt.

Zudem wird der Google AdWords Qualitätsfaktor beeinflusst, was sich auf den Anzeigenrang und somit auf die Anzeigenposition auswirkt. Mehr zu diesen Punkten in meinen nächsten Blogbeiträgen.

Was sind die richtigen Keywords?

  • Die richtigen Keywords finenSuchbegriffe, die sich auf das von Ihnen angebotene Produkt beziehen wie auch die damit verbundene Tätigkeit. In unserem Beispielfall wären dies z.B. die Suchbegriffe “gärtnerdienst”, “firma heckenstutzen”, “firma baumschnitt”, “rasenmäharbeiten” und alle, welche mit Ihrer angebotenen Dienstleistung übereinstimmen. Mit diesen Keywords erreichen Sie genau die Nutzer, welche nach einer Dienstleistung für diese Tätigkeiten suchen.
  • Suchbegriffe, welche zu leichten Streuverlusten führen (wenn Sie mit dem Werbebudget nicht knausern müssen), wie z.B. “hecken stutzen”, “pflege grünflächen”, “bäume schneiden” und alle Tätigkeiten, die bei der Gartenpflege anfallen. Die Streuverluste entstehen, wenn Nutzer sich allgemein zum Heckenstutzen, Baumschnitt oder der Grünflächenpflege informieren wollen. Es kann jedoch sein, dass der Nutzer den Arbeitsaufwand dann nicht mehr selbst leisten kann oder will und die Arbeiten lieber von einem Unternehmen erledigen lässt. Dann kommen Sie mit Ihren AdWords-Anzeigen zum Zug!

Es lohnt sich also, nach den richtigen Suchbegriffen zu suchen und auf diesem Weg Ihr Werbebudget sinnvoll einzusetzen.

Mehr Wissen können Sie mit unseren Schulungen zu AdWords erlangen – ob als Inhouse-Training oder mit unseren einzeln buchbaren Schulungsmodulen in unseren Geschäftsräumen. Mehr zu den Inhalten unserer Schulungsmodule finden Sie hier: Google AdWords-Seminar

Viel Erfolg mit Ihren AdWords-Kampagnen wünschen Ihnen Karin Tempel-Maier und das webalytics-Team

Die AdWords-Kontoleistung über die Kampagneneinstellungen verbessern

Ein oft stiefmütterlich behandelter Punkt bei der Optimierung des AdWords-Kontos sind die Kampagneneinstellungen. Da es meist schnell gehen muss, werden die Kampagneneinstellungen bei der Einrichtung neuer Kampagnen nicht gründlich durchdacht. Wenn die Kampagnen gut laufen, wird gar nicht mehr drauf geschaut und wenn sie schlecht laufen wird erst mal an anderen Stellen wie Keywords, Anzeigentexten, Geboten etc. geschraubt. Dabei sind die richtigen Kampagneneinstellungen quasi schon die “halbe Miete”.

Kampagneneinstellungen in AdWords

Welche Fehler können bei den Kampagneneinstellungen gemacht werden?

  1. Such-Netzwerk und Display-Netzwerk werden in einer Kampagne zusammengefasst
  2. Bei der Einstellung “Geräte” werden Mobilgeräte miteinbezogen
  3. Die vorgeschlagenen Zielsprachen werden nicht überprüft
  4. Die Gebotsstrategie wird nicht überarbeitet
  5. Die Anzeigenerweiterungen werden nicht genutzt
  6. Der Werbezeitplaner wird nicht eingesetzt
  7. Die Anzeigenschaltungsmöglichkeiten werden nicht beachtet
  8. Der Punkt “Keyword-Übereinstimmungstypen” wird nicht durchdacht

Und wie ist es richtig?

Zu Fehler 1 (Such- und Display-Netzwerkkampagnen werden in einer Kampagne zusammengefasst):

Hier empfiehlt sich, die Kampagnen getrennt aufzusetzen, um das Budget wie auch die Gebote besser aussteuern zu können. Performt die Display-Kampagne schlecht, wirkt sich das nicht auf die Such-Kampagne aus und umgekehrt ebenso.

 

Zu Fehler 2 (Mobilgeräte werden automatisch einbezogen):

Für Mobilgeräte gelten bei der Landingpage andere Anforderungen wie bei Computern und Tablets. Sollte Ihre Landingpage diese Anforderungen nicht erfüllen, sollten Sie die Ausspielung der Anzeigen auf Mobilgeräten verhindern. Dies können Sie auf Kampagnenebene im Tab “Einstellungen”:

Kampagneneinstellungen Mobilgeräte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Fehler 3 (Zielsprachenausrichtung):

Zielsprachen werden per default nach der ausgewählten Zielregion vergeben. Wenn Deutschland als Zielregion eingegeben wurde, sind dies in der Regel Deutsch und Englisch. Was aber fängt ein englischsprachiger User mit einer deutschsprachigen Anzeige an? Von demher das Häkchen bei “Englisch” rausnehmen. Genauso können auch Sprachen hinzugefügt werden, sofern Ihre Anzeigentexte in diesen Sprachen verfasst wurden.

 

Zu Fehler 4 (Gebotsstrategienfestlegung):

Anfangs wird meist eingestellt, dass AdWords die Gebote festlegt, um die Anzahl der Klicks innerhalb des 30-Tage-Budgets zu maximieren. Es empfiehlt sich, diese Einstellung nach einem Zeitraum von zwei bis vier Wochen auf manuelle Eingabe (“Ich lege meine Gebote für Klicks manuell fest”) zu ändern, um pro Keyword besser aussteuern zu können.

 

Zu Fehler 5 (Nutzung der Anzeigenerweiterungen):

Mit der Nutzung der Anzeigenerweiterungen bietet sich die Möglichkeit, den Anzeigen weitere relevante Informationen hinzuzufügen.

Anzeigenerweiterungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Einrichtung von “Google Sitelinks” können Sie Verlinkungen zu anderen Produkt- oder Dienstleistungsbereichen wie auch Seiten auf Ihrer Website anlegen. Diese erscheinen dann unter Ihrer AdWords-Anzeige, vorausgesetzt, sie befindet sich unter den ersten drei Positionen links oben. Mehr zur Nutzung dieser Funktion finden Sie hier: Sitelinks hinzufügen

 

Zu Fehler 6 (Nutzung des Werbezeitplaners):

Hier besteht die Möglichkeit, Anzeigen nur an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten zu schalten wie auch Gebotsanpassungen für diese Zeiträume vorzunehmen. Dies macht Sinn, wenn Sie feststellen, dass sich Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen zu bestimmten Zeiten größerer Nachfrage erfreuen als zu anderen Zeiten. Mehr zur Anzeigenplanung finden Sie hier: Anzeigenplanung mit dem Werbezeitplaner

 

Zu Fehler 7 (Anzeigenschaltungsmöglichkeiten):

Unter diesem Einstellungspunkt können Sie unter verschiedenen Möglichkeiten auswählen, wie die Ausspielung Ihrer Anzeigen erfolgen soll. Ob Sie Anzeigen nach Klicks oder eher leistungsunabhängig schalten wollen oder wieviel mal ein Nutzer Ihre Bannerwerbung maximal angezeigt bekommen soll. Mehr zu den Anzeigenschaltungsmöglichkeiten finden Sie hier: Anzeigenschaltungsmethoden auswählen

 

Zu Fehler 8 (Keyword-Übereinstimmungstypen festlegen):

KeywordoptionenHier können Sie zwischen zwei Varianten wählen. Eine Variante ist, dass bei Keywords mit den Keyword-Optionen “Genau passend” und “Passende Wortgruppen” auch Pluralformen, falsche Schreibweisen und nahe Varianten zugelassen werden. Die andere Variante besagt, dass Anzeigenschaltungen nur erfolgen sollen, wenn der Suchbegriff vom Nutzer exakt so eingegeben wurde, wie Sie ihn als Keyword eingebucht haben. Mehr zu den verschiedenen Keyword-Optionen finden Sie hier: Keyword-Optionen richtig verwenden

 

Sie werden sehen, dass sich die Kontenleistung durch diese Optimierungsmaßnahmen verbessern lässt. Natürlich gibt es noch andere Optimierungsmöglichkeiten – auf diese gehe ich in den nächsten Blogbeiträgen ein. Verprochen!

 

Gutes Gelingen bei Ihren Optimierungsmaßnahmen!

Gerne schulen wir Sie auch zu Google AdWords – hier können Sie zwischen Inhouse-Trainings oder einzeln buchbaren Schulungsmodulen in unseren Geschäftsräumen wählen.

Mehr zu den Inhalten unserer Schulungsmodule finden Sie hier: Google AdWords-Seminar

 

 

 

 

Google AdWords führt neue CPM-Option ein

Vielen aufmerksamen AdWords-Anwendern ist die Neuerung sicherlich schon aufgefallen. Google führte nahezu klammheimlich eine kleine Gebotsoption für Gebotsstrategien auf CPM-Basis ein:

„Die sichtbare CPM“

 sichtbare CPM in AdWords

 

Welches vermeintliche Hexenwerk ist denn das schon wieder? Der Hilfetext vertreibt die dunkle Unwissenheit: Mit Auswahl der neuen Option bezahlt der Werbetreibende nur noch für die Impressions, die „eine Sekunde lang zu mindestens 50 % auf dem Bildschirm dargestellt wurden“. Toll, oder?

 

CPM-Hilfetext

Wenn Ihre Anzeige nun in den Untiefen des nicht sichtbaren Bereichs einer Webseite geschaltet wird, würden Sie mit Aktivierung dieser Option diese nicht sichtbare Impression nicht bezahlen. Was zur Konsequenz hat, dass natürlich die sichtbaren Anzeigenflächen teurer werden (Nachfrage vs. Angebot). Jede Medaille hat zwei Seiten.

 

Der Werbetreibende muss zukünftig also eine Entscheidung treffen:

  • Etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, um auf einer Webseite mit seinen Display-Anzeigen auf den sichtbaren Positionen geschaltet zu werden
  • oder darauf hoffen (besser noch: es wissen), dass die Kunden nach unten scrollen (Sei es, weil sie sich informieren oder weil Scrollen so viel Spaß macht )

Eine interessante Entwicklung, die man im Auge behalten sollte!

Das neue Google Partner Zertifizierungsprogramm

Google ist ein Unternehmen, welches seine Produkte einem stetigen Wandel unterstellt. Für Google scheint Stillstand gleichbedeutend mit Rückschritt zu sein. Im Zuge der neuesten Änderungen bezüglich des Zertifizierungsprogramms für Google AdWords wird dieses von Grund auf geändert. Das neue Zertifizierungsprogramm heißt jetzt Google Partner. Die wohl markanteste Änderung ist das neue Logo, welches das Alte ersetzt:

Evolution AdWords Logo

Was ist Google Partner?

Google Partner ist das neue Zertifizierungsprogramm für AdWords Werbeagenturen und Unternehmen. Folgende Liste zählt einige Neuerungen auf:

  • Ein neues Logo ein, welches auf den Partnerstatus hinweist
  • Neue Bedingungen zur Erlangung des Partnerstatus
  • Hilfe bei der Leadgenerierung
  • Kostenlose Prüfungen, um die Zertifizierungen zu erlangen

Da sich Google Partner noch in der frühen Phase nach der Einführung befindet, sind noch nicht alle Tools und Ressourcen freigegeben – also freuen Sie sich noch auf viele weitere Neuerungen!

 

Wie wird man Google Partner?

Um Google Partner zu werden, in der Partnersuche aufgelistet zu werden und das neue Logo benutzen zu dürfen, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Mindestens ein Mitarbeiter muss zwei AdWords Prüfungen erfolgreich bestanden haben
  • Qualität in den verwalteten Konten muss vorhanden sein (u.a. ausschließende Keywords, Sitelinks und Remarketing Kampagnen)
  • Aktive und gesunde Geschäftstätigkeit, gemessen an Ausgaben und Ausgabenstruktur (7.500 € Ausgaben in den letzten 90 Tagen, Ausgabenaktivität in 60 der 90 Tage, mindestens 90 Tage vorhandenes Kundencenter)

 

Was ändert sich für Werbetreibende?

Business Woman with ClipboardIm Grunde ändert sich nicht viel für diejenigen, die eine AdWords Agentur suchen. Achten Sie nur auf das neue Google Partner Logo. Wenn Sie in nächster Zeit, bis etwa zum Ende des Jahres, vereinzelt noch das alte Logo wiederfinden, ist dies im Zuge der Umstellung normal. Nach dieser Umstellungszeit sollten Sie aber achtsam sein – denn ein fehlendes Google Partner Logo weist auf eine fehlende Verifizierung des Google Partner Status hin!

 

P.S.: Selbstverständlich hat webalytics den neuen Google Partner Status schon erlangt!

Änderungen der Nutzungsbedingungen von Google AdWords

Erscheint in Ihrem AdWords-Konto auch die Meldung, dass Sie, um Google AdWords weiterhin benutzen zu können, die neuen Nutzungsbedingungen akzeptieren müssen?

Was ist an den Nutzungsbedingungen geändert worden?

Bevor Sie sich jetzt mühsam durch den Text der Nutzungsbedinungen wursteln  und nach den Änderungen suchen:

Es handelt sich um die Änderung der länderspezifischen Nutzungsbedingungen für AdWords. Konten von Inserenten, welche bzw. deren Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum ansässig sind, werden von Google Ireland Ltd. auf Google Asia Pacific Pte. Ltd. übertragen. Diese Umstellung soll für den bestmöglichen Service sorgen.

Auf Google Asia Pacific Pte. Ltd. werden folgende Länder übertragen:

  • Afghanistan
  • Amerikanisch-Samoa
  • Antarktis
  • Australien
  • Bangladesch
  • Bhutan
  • Brunei Darussalam
  • Kambodscha
  • Weihnachtsinsel
  • Kokosinseln (Keeling Islands)
  • Cook-Inseln
  • Fidschi
  • Französisch-Polynesien
  • Französische Südgebiete
  • Guam
  • Heard- und McDonald-Inseln
  • Hongkong
  • Indonesien
  • Laos (Demokratische Volksrepublik)
  • Japan
  • Macao
  • Malaysia
  • Malediven
  • Mikronesien
  • Mongolei
  • Nauru
  • Nepal
  • Neukaledonien
  • Neuseeland
  • Niue
  • Norfolkinsel
  • Nördliche Marianen
  • Pakistan
  • Palau
  • Papua-Neuguinea
  • Philippinen
  • Pitcairn
  • Samoa
  • Singapur
  • Salomonen-Inseln
  • Südgeorgien und die südlichen Sandwich-Inseln
  • Sri Lanka
  • Thailand
  • Tonga
  • Tuvalu
  • Vanuatu
  • Vietnam
  • Wallis und Futuna

Mehr Infos und die Möglichkeit, sich die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Landes aufzurufen, finden Sie hier: AdWords-Nutzungsbedingungen

AdWords-Optimierung – nervig?

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Tja, mit dem Anlegen eines AdWords-Kontos, dem Einbuchen von Keywords und Schreiben von ansprechenden Anzeigen ist es leider nicht getan. Das wäre sehr schön, denn Sie könnten sich entspannt zurücklehnen und/oder die dadurch gewonnene Zeit in andere wichtige Arbeiten investieren. Doch – um das eingesetzte Klickbudget optimal nutzen zu können – ist die regelmäßige Optimierung der AdWords-Kampagnen ein absolutes Muss. Dies ist ein fortlaufender Prozess, der so gut wie nie ein Ende findet und richtig Zeit kostet.

Ohne Know-how wird es nervig…

Völlig genervt!Mit Know-how manchmal auch, aber ohne wird es definitiv nervig und eventuell teuer. Entweder wird Geld für unnötige Klicks ausgegeben oder es tut sich nicht viel, weil die falschen Keyword-Optionen verwendet werden und die gewünschte Umsatzsteigerung bleibt aus. Somit müsste/sollte man sich mit den verschiedenen Optimierungsmöglichkeiten vertraut machen, was dann jedoch wieder Zeit kostet, die man unter Umständen nicht hat oder für andere wichtige Arbeiten bräuchte.

AdWords-Agenturen wissen, was zu tun ist!

Das ist jetzt nichts Neues, oder?

Ihre Einwände:

  • Die wollen immer, dass man einen Vertrag über längere Zeiträume mit ihnen macht und das will ich nicht
  • Wenn AdWords erst mal läuft, brauche ich keine Agentur mehr, dann kann ich die Optimierung etc. selbst nebenher machen, ist ja kein Hexenwerk
  • Ich habe momentan nicht das Geld für einen Vertrag mit einer Agentur, das stecke ich lieber ins Tagesbudget
  • Agenturen sind doof

Wir machen Ihnen ein Angebot, dass Sie nicht ablehnen können!

Wir optimieren Ihre AdWords “einmalig” in 30 Tagen – ohne vertragliche Bindung. Neugierig geworden?

 

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