Archiv für die Kategorie „Google Analytics“
Zeit sparen bei der Website-Verifizierung mit Google Analytics
Keiner macht sich eine Arbeit gerne zweimal. In der Natur der Dinge liegt es aber manchmal begründet, dass sich das eben nicht vermeiden lässt. Wenn Sie Google Analytics einsetzen wollen, müssen Sie den JavaSkript-basierten Google Analytics Tracking Code all Ihren Webseiten hinzufügen. Wollen Sie dann in anderen Google Anwendungen bestätigen, dass Sie der Betreiber Ihrer Website sind (z. B. Webmaster Tools), müssen Sie Ihrer Site zusätzlich noch einen Meta Tag, eine HTML-Datei oder einen DNS-Eintrag hinzufügen. Sie sehen, es handelt sich um ähnliche Vorgänge, die aber völlig losgelöst voneinander durchgeführt werden müssen. Bis jetzt…
Google Analytics übernimmt das ab sofort…
Seit dem 19.08.2010 können Sie den Google Analytics Tracking Code als Nachweis dafür nutzen, dass Sie der Betreiber und Eigentümer Ihrer Website sind. Haben Sie Google Analytics bereits im Einsatz, ist der Nachweis so einfach wie das Klicken einer Schaltfläche.
Allerdings funktioniert das Ganze nur mit dem neuen asynchronen Tracking Code. Sollten Sie also Ihren Tracking Code bis dato noch nicht migriert haben, ist jetzt die Zeit gekommen. Haben Sie Google Analytics noch nicht eingerichtet bzw. den Nachweis über die Eigentümerschaft Ihrer Website erbracht, dann sollten Sie zunächst Google Analytics einrichten und im Anschluss mit der Verifizierung der Site weitermachen. Das wird zwar nur ein bisschen Zeit sparen, aber wer hat nicht gern ein bisschen mehr Zeit für’s Wesentliche?
Wie bei allen anderen Verifizierungsmethoden von Google, muss der Google Analytics Tracking Code in Ihrer Site ständig präsent sein, da sonst die Gültigkeit der Verifizierung abläuft. Des Weiteren müssen Sie den Administratorstatus im Google Analytics Konto unbedingt beibehalten, welches mit dem Tracking Code assoziiert ist.
Sobald Sie bestätigt haben, dass Sie der Eigentümer der Website sind, können Sie weitere Eigentümer über die Startseite hinzufügen.
Dabei ist es nicht mehr notwendig, jeden weiteren Eigentümer zu verifizieren – weitere Arbeits- und Zeitersparnis.
Die Zeit, die Sie mit dieser neuen Methode sparen, wird Ihnen vielleicht nicht ausreichen um ein neues Hobby beginnen zu können, gestaltet aber hoffentlich den Verifizierungsprozess etwas angenehmer.
Wirkt sich der Einsatz von Google Analytics & Co. negativ auf den PageRank meiner Seiten aus?
In unserem Blog-Artikel “Ladezeit einer Webseite ab sofort Kriterium für Google’s Search Rank” berichteten wir bereits darüber, dass langsame Webseiten unter Umständen einen schlechteren PageRank erhalten.
Dieser Umstand wirft natürlich die Frage auf, inwieweit sich der Einsatz von Tracking Tools (Google Analytics, Urchin Software, ClickTale, etc.) auf den PageRank auswirkt. Diese Frage wurde auch an Matt Cutts, den SEO-Spezialist der Google Search Quality Group, herangetragen. Er beantwortet die Frage in seinem Video-Blog:
Somit kann zusammenfassend festgehalten werden, dass der Einsatz von Google’s Asynchronous Tracking Code keine nennenswerten Auswirkungen auf die Ladezeiten einer Webseite hat deren PageRank nicht gefährdet.
Um diese Aussage zu verifizieren, haben wir die Ladezeiten der unterschiedlichen Tracking Codes in einer einfachen Seite gemessen. Nachfolgend finden Sie die Auswertung dazu:
| Tracking Code | Analyse Tool | Herkunft | Position | Ladezeit |
| urchin.js | Urchin | lokal | nach <body> | 663 ms |
| ga.js | Google Analytics | extern | nach <body> | 215 ms |
| asynchronous | Google Analytics | extern | vor </head> | 202 ms |
Was aber, wenn der Website-Betreiber derzeit ein anderes Analyse-Tool zur Auswertung des Besucherverhaltens einsetzt? Schließlich existieren gerade in Deutschland bzw. Europa mannigfaltige Gründe dafür: Datenschutz, Paranioa, Aversion gegen Google, etc. Was also, wenn die Analyse nicht mit Google Analytics erfolgt und es durch den Einsatz eines oder gar mehrerer anderer Tracking Codes zu Latenzen kommt?
Lösung: Content Distribution Network (CDN)
Ein sehr probater wenn auch teurer Lösungsansatz stellt der Einsatz eines Content Distribution Network, kurz CDN, dar. Damit sorgen Sie für die zuverlässige und schnelle Auslieferung von Inhalten – auch Tracking Codes. Mehr über die Funktionsweise von CDNs finden Sie im deutschen Wikipedia.
Lösung: Nutzen des Asynchronous Tracking Code für Urchin
Ja, Sie haben richtig gelesen. Auch wenn Sie Urchin beispielsweise aufgrund Datenschutz einsetzen oder weil Sie die Daten inhouse halten möchten, ist der Einsatz des Google Analytics Asynchronous Tracking Code durchaus eine Überlegung wert. Dass der Tracking Code nur etwas ein Drittel der Ladezeit benötigt gegenüber der klassischen Urchin-eigenen JavaSkript-Datei benötigt, haben Sie aus der obigen Aufstellung erfahren.
Wie können Sie nun aber den Google Analytics Asynchronous Tracking Code einsetzen OHNE dabei gegen Datenschutzrichtlinien Ihrer Firma zu verstoßen? In der Tat ist das ganz einfach: Da der Tracking Code öffentlich abgerufen werden kann, benötiogen Sie nicht einmal ein Google-Konto, um diesen einzusetzen. Des Weiteren müssen Sie lediglich zwei kleine Änderungen im Quellcode durchführen.
Vorgehensweise, nachdem Sie sich den Code-Snippet des aktuellen Google Analytics Asynchronous Tracking Code besorgt haben:
1. Entfernen Sie daraus die Zeile mit der Konto-ID
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxx-xx']);
2. und fügen Sie stattdessen die folgende Zeile hinzu:
_gaq.push(['_setLocalServerMode']);
Der Code-Snippet sollte dann wie folgt aussehen:
<script type="text/javascript">
var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setLocalRemoteServerMode']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
(function() {
var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript';
ga.async = true;
ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
var s = document.getElementsByTagName('script')[0];
s.parentNode.insertBefore(ga, s);
})();
</script>Mit dieser Modifikation stellen Sie sicher, dass Ihnen beim Abruf der JavaSkript-Datei definitiv keine Daten zugeordnet werden können und – viel wichtiger – keine Nutzungsdaten Ihrer Website an Google übermittelt werden. Stattdessen werden die Daten ausschließlich in das lokale Logfile Ihres Webservers geschrieben. Zudem der Tracking Code bei Google abgerufen, wodurch die Ladezeit Ihrer Seiten positiv beeinflusst werden. Also alles in allem eine sinnvolle Vorgehensweise…
Ihre Fragen zu Google Analytics, Urchin bzw. Website Optimizer
Mitte September 2010 findet erneut der Google Partner-Summit in Mountain View, Kalifornien statt, bei dem auch die Mitarbeiter von webalytics vertreten sein werden. Dort ist dann für gewöhnlich der direkte “Draht” zu den Entwicklern möglich und wir haben zu diesem Anlass eigens drei Formulare für Sie online gestellt, mit denen Sie Ihre Fragen und Wünsche in Bezug auf Google Analytics, Urchin oder Website Optimizer indirekt über uns an Google stellen können.
Das Formular “Fragen zu Urchin Software” wurde für Fragen und Feature Requests rund um Urchin Software Version 6 entwickelt; das Formular “Fragen zu Google Analytics” erfüllt den analog den gleichen Zweck für Google Analytics und zum Google Website Optimizer halten wir ebenfalls ein Formular für Ihre Fragen bereit.
Sobald wir eine Antwort von den Entwicklern bei Google bekommen haben, leiten wir diese selbstverständlich an Sie weiter (etwa Ende September).
Formulieren Sie hier Ihre Frage bzw. Ihr Feature Request zu
Kampagnen mit Prozentkodierung richtig kennzeichnen
Wer sich dazu entschließt, eine Kampagne über Google AdWords, Newsletter oder Banner zu schalten, will natürlich den Erfolg möglichst genau messen. Schließlich kostet die Werbung ja auch Geld! Doch jetzt stellt sich die Frage: Wie werden die URLs korrekt erstellt und wie kann ich die Werbemaßnahmen mit meinen mir zur Verfügung stehenden Tools messen und auswerten? Der Beantwortung dieser Frage widmet sich dieser Artikel.
Kampagnenstrukturierung ist die halbe Miete
Am besten beginnen Sie Ihre Kampagnen mit einer möglichst genauen Planung. Fragen wie z. B. “Was will ich bewerben?”, “Wo will ich es bewerben?”, “Womit will ich es bewerben?” oder “Mit welchem Slogan?” sollten Sie jederzeit beantworten können.
Um später dann in Ihren Analyse-Tools (z. B. Google Analytics oder ClickTale) den durch die Kampagnen verursachten Besucher- und Conversion-Traffic auch wiederfinden zu können, ist es wichtig, die Kampagnen entsprechend zu kennzeichnen.
Nehmen wir also einmal an, Sie wären in der Automobil-Branche tätig und würden nun gerne Ihr neustes Modell verstärkt absetzen.
- Slogan: Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
- Kampagne: Der neue PAX-2010
- Medien: E-Mail, Google AdWords, Banner (Wallpaper, Skyscraper)
- Werbeplätze: Google Suchnetzwerk, AutoScout24, Focus-Online, Newsletter
Ihre Landeseite für die genannten werblichen Maßnahmen könnte wie folgt aussehen:
Zur Messung des Erfolgs Ihrer Aktivitäten haben Google Analytics bzw. Urchin Software fünf Kampagnenvariablen in petto und ClickTale bietet hierfür die sogenannte Ereignis-Kennzeichnung an.
Kampagnenvariablen in Google Analytics und Urchin Software
Google Analytics sowie Urchin Software messen den Erfolg einer Kampagne anhand der folgenden fünf Variablen:
| Variable | URL | Beschreibung |
| Quelle | utm_source | Identifiziert, woher der Besucher kommt (google, Stadtsuche, newsletter4) |
| Kampagne | utm_campaign | Name der Kampagne (z. B. Schlussverkauf, Frühbucher oder aber auch Produkt, Promo-Code, Slogan) |
| Medium | utm_medium | Werbe- bzw. Marketingmedium (z. B. CPC, Banner, E-Mail) |
| Keyword (Optional) | utm_term | Keyword, nach dem gesucht wurde (z. B. Hemd, Wasserflasche) |
| Content (Optional) | utm_content | Aussagekräftige Beschreibung, mit denen verschiedene Anzeigeversionen zum Vergleich (A/B-Test) identifiziert werden können (z. B. Text_rot, Text_blau) |
Für unser Beispiel wären demnach die Kampagnenvariablen Quelle, Kampagne, Medium und Content zu nutzen.
Ereignis-Kennzeichnung in ClickTale
Einen etwas anderen Ansatz der Kampagnenauswertung verfolgt ClickTale hingegen mit der Ereignis-Kennzeichnung. Hierbei werden die Besuchersitzungen anhand einer eindeutigen Kennzeichnung segmentiert und gefiltert. Somit ist es Ihnen möglich, mehrere Ein- und auch Ausschlusskriterien festzulegen, um dadurch genau die Besuchersitzungen zu finden, die durch Ihre Kampagne verursacht wurden.
Die hierfür notwendige Variable lautet ct=t(WERT), wobei WERT für eine beliebige Zeichenfolge steht und die Übergabe von t(WERT) mittels Komma verkettet auch mehrfach erfolgen kann.
Kampagnen-URLs generieren
Erstellen wir aus den genannten Vorgaben die entsprechenden Kombinationen, erhalten wir folgende Maßnahmen-Matrix, wobei alle davon bei Klick auf die oben genannte Landeseite verweisen sollen:
| Nr. | Kampage | Quelle | Medium | Content |
| 1 | Der neue PAX-2010 | cpc | Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken! | |
| 2 | Der neue PAX-2010 | Newsletter | Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken! | |
| 3 | Der neue PAX-2010 | AutoScout24 | Banner | Wallpaper |
| 4 | Der neue PAX-2010 | Focus-Online | Banner | Wallpaper |
| 5 | Der neue PAX-2010 | AutoScout24 | Banner | Skyscraper (160×600 Pixel) |
| 6 | Der neue PAX-2010 | Focus-Online | Banner | Skyscraper (160×600 Pixel) |
Kampagnen-URL – der erste Versuch
Um nun jede der sechs Werbemaßnahmen auswerten zu können, kombinieren wir nun die Kampagnenvariablen und den URL der Landeseite miteinander und erhalten folgende Ziel-URLs:
Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)
| Nr. | Google Analytics / Urchin |
| 1 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=google &utm_medium=cpc &utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken! |
| 2 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Newsletter &utm_medium=E-Mail &utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken! |
| 3 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=AutoScout24 &utm_medium=Banner &utm_content=Wallpaper |
| 4 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Focus-Online &utm_medium=Banner &utm_content=Wallpaper |
| 5 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=AutoScout24 &utm_medium=Banner &utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel) |
| 6 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Focus-Online &utm_medium=Banner &utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel) |
Kampagnen-URL für ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)
| Nr. | ClickTale |
| 1 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(google), t(cpc), t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!) |
| 2 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(Newsletter), t(E-Mail), t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!) |
| 3 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(AutoScout24), t(Banner), t(Wallpaper) |
| 4 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(Focus-Online), t(Banner), t(Wallpaper) |
| 5 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(AutoScout24), t(Banner), t(Skyscraper (160×600 Pixel)) |
| 6 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(Focus-Online), t(Banner), t(Skyscraper (160×600 Pixel)) |
Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin & ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)
| Nr. | Google Analytics / Urchin & ClickTale |
| 1 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=google &utm_medium=cpc &utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken! &ct=t(Der neue PX2010), t(google), t(cpc), t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!) |
| 2 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Newsletter &utm_medium=E-Mail &utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken! &ct=t(Der neue PX2010), t(Newsletter), t(E-Mail), t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!) |
| 3 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=AutoScout24 &utm_medium=Banner &utm_content=Wallpaper &ct=t(Der neue PX2010), t(AutoScout24), t(Banner), t(Wallpaper) |
| 4 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Focus-Online &utm_medium=Banner &utm_content=Wallpaper &ct=t(Der neue PX2010), t(Focus-Online), t(Banner), t(Wallpaper) |
| 5 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=AutoScout24 &utm_medium=Banner &utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel) &ct=t(Der neue PX2010), t(AutoScout24), t(Banner), t(Skyscraper (160×600 Pixel)) |
| 6 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Focus-Online &utm_medium=Banner &utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel) &ct=t(Der neue PX2010), t(Focus-Online), t(Banner), t(Skyscraper (160×600 Pixel)) |
Das Kreuz mit der Prozentkodierung…
Unglücklicherweise sehen wir uns nun mit einem sehr unschönen Problem konfrontiert: Der URL wird von den Paid-Placement-Providern nicht akzeptiert, da er nicht prozentkodiert ist.
Prozentkodierung (URL-Kodierung, auch URL-Encoding genannt) dient dem Zweck, bestimmte Zeichen und Informationen in einem URL kodieren. Nachfolgend eine kleine Tabelle mit den wichtigsten Zeichen und deren Entsprechung bei der Prozentkodierung:
! | * | ' | ( | ) | ; | : | @ | & | = | + | $ | , | / | ? | # | [ | ] | SPACE |
%21 | %2A | %27 | %28 | %29 | %3B | %3A | %40 | %26 | %3D | %2B | %24 | %2C | %2F | %3F | %23 | %5B | %5D | %20 |
Im Klartext bedeutet das, dass alle oben genannten Zeichen mit dem entsprechenden Prozentwert ersetzt werden müssen, sofern sie in einem URL Verwendung finden. Und natürlich ist genau das bei unserer fiktiven Kampagne der Fall…
Kampagnen-URL – jetzt aber richtig!
Um nun jede der sechs Werbemaßnahmen auswerten zu können, kombinieren wir nun die Kampagnenvariablen und den URL der Landeseite miteinander und erhalten folgende Ziel-URLs:
Prozentkodierte Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)
| Nr. | Google Analytics / Urchin |
| 1 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=google &utm_medium=cpc &utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21 |
| 2 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Newsletter &utm_medium=E-Mail &utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21 |
| 3 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=AutoScout24 &utm_medium=Banner &utm_content=Wallpaper |
| 4 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Focus-Online &utm_medium=Banner &utm_content=Wallpaper |
| 5 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=AutoScout24 &utm_medium=Banner &utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29 |
| 6 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Focus-Online &utm_medium=Banner &utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29 |
Prozentkodierte Kampagnen-URL für ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)
| Nr. | ClickTale |
| 1 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(google), t(cpc), t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21) |
| 2 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(Newsletter), t(E-Mail), t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21) |
| 3 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(AutoScout24), t(Banner), t(Wallpaper) |
| 4 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(Focus-Online), t(Banner), t(Wallpaper) |
| 5 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(AutoScout24), t(Banner), t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29) |
| 6 | http://pax.webalytics.de/ ?ct=t(Der neue PX2010), t(Focus-Online), t(Banner), t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29) |
Prozentkodierte Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin & ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)
| Nr. | Google Analytics / Urchin & ClickTale |
| 1 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=google &utm_medium=cpc &utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21 &ct=t(Der neue PX2010), t(google), t(cpc), t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21) |
| 2 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Newsletter &utm_medium=E-Mail &utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21 &ct=t(Der neue PX2010), t(Newsletter), t(E-Mail), t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21) |
| 3 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=AutoScout24 &utm_medium=Banner &utm_content=Wallpaper &ct=t(Der neue PX2010), t(AutoScout24), t(Banner), t(Wallpaper) |
| 4 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Focus-Online &utm_medium=Banner &utm_content=Wallpaper &ct=t(Der neue PX2010), t(Focus-Online), t(Banner), t(Wallpaper) |
| 5 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=AutoScout24 &utm_medium=Banner &utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29 &ct=t(Der neue PX2010), t(AutoScout24), t(Banner), t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29) |
| 6 | http://pax.webalytics.de/ ?utm_campaign=Der neue PX2010 &utm_source=Focus-Online &utm_medium=Banner &utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29 &ct=t(Der neue PX2010), t(Focus-Online), t(Banner), t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29) |
Die Auswertung im Analyse Tool
Nachdem nun Ihre Werbemaßnahmen mittels Prozentkodierung korrekt gekennzeichnet sind, lassen sich diese im jeweiligen Analyse Tool entsprechend auswerten. So stehen Ihnen in Google Analytics, Urchin Software und auch ClickTale die entsprechenden Berichte zur Verfügung, mit denen Sie dann den Erfolg Ihrer Kampagne messen können.
Bericht in Google Analytics
Bericht in Urchin Software
Bericht in ClickTale
Tracking von YouTube Videos mit Google Analytics – Teil 2
Wie bereits im Teil 1 geschildert, können YouTube Videos hervorragend mit Google Analytics getracked werden und dient zur Auswertung des Nutzerinteresses an den dargebotenen Videos Ihrer Webseiten. Wozu dann noch dieser zweite Post? Nun, unlängst ist mir eine unschöne “Nebenwirkung” aufgefallen, die im Zusammenhang mit Apple’s Safari Browser auf iPhone, iPod Touch und dem iPad entsteht.
Denn solange auf Ihrem System (Windows, Linux, Mac OS, etc.) ein installierter Flashplayer seinen Dienst verrichtet, stellt die Wiedergabe eines Videos kein Problem dar. Aber gerade die Nutzer mit mobilen Endgeräten (iPhone & Co.), die auf Ihre Website zugreifen, erleben beim Aufruf der entsprechenden Seite eine böse Überraschung: Das YouTube Video kann nicht abgespielt werden; es wird noch nicht einmal angezeigt! Leider kein angenehmer Zustand, sondern viel eher eine „bad user experience“.
Und es funktioniert doch…
Nachdem ich mich mit dem Problem etwas näher beschäftigt habe, ist mir die nachstehende Lösung eingefallen: Hier wird in einer (zugegebenermaßen etwas aufwändigen) Routine geprüft, ob ein Flashplayer installiert ist. Wenn nicht, wird ein entsprechendes Bild eingefügt und bei Klick darauf eine Umleitung zu YouTube eingerichtet.
Um das zu bewerkstelligen, muss lediglich der unten aufgeführte Quellcodes in unseren YouTube Tracker integriert werden: kopieren Sie einfach den Quellcode zwischen den beiden <!– snip no flash –> Tags in den Abschnitt „Player“ Ihres vorhandenen YouTube Trackers. Sie haben doch schon unseren YouTube Tracker? Nicht? Dann einfach Kommentar mit E-Mail-Adresse hinterlassen, dann schicke ich Ihnen den kostenfreien Code zu…
Allerdigns sind im Quellcode dieser BETA-Version sind noch ein paar Anpassungen nötig:
1. Die YouTube Video ID muss eingefügt werden.
Diese muss mit der des im YouTube Tracker eingegebenen identisch sein.
document.write(‘<A HREF=”http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU&hl/“><img src=”pic1.JPG” title=”Sie haben kein Flash installiert. Sie werden zu YouTube weitergeleitet.” ></A>’);
2. Ein Bild muss angegeben werden.
Ein Bild, das anstelle des YouTube Videos angezeigt werden soll, muss angegeben werden und natürlich auch vorhanden sein. Idealerweise ist dieses mit Ausschnitt des anzuzeigenden Videos identisch.
document.write(‘<A HREF=”http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU&hl/”><img src=”pic1.JPG” title=”Sie haben kein Flash installiert. Sie werden zu YouTube weitergeleitet.” ></A>’);

3. Sie haben die Möglichkeit, einen Tool Tip Text einzufügen.
Erläutern Sie, was warum passiert. Nutzen Sie die Tool Tip Text Funktion, um den Betrachter zu informieren.
document.write(‘<A HREF=”http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU&hl/”><img src=”pic1.JPG” title=”Sie haben kein Flash installiert. Sie werden zu YouTube weitergeleitet.” ></A>’);
Das Ergebnis kann sich sehen lassen…
Hier das Ergebnis. Die Weiterleitungen werden in Google Analytics in den Berichten des Ereignistracking angezeigt. Hier im zweiten Unterpunkt.
Die Modifikation des Quellcodes…
Hier nun die Modifikation im Überblick:
<!---------------------------------------------------------------------- snip Player1 ----------------------------------------------------------->
<table align="center">
<tr>
<td><div id="videoDiv">
<!---------------------------------------------------------------------- snip no flash ---------------------------------------------------------->
<script language="javascript">
var flashinstalled = 0;
var flashversion = 0;
MSDetect = "false";
if (navigator.plugins && navigator.plugins.length) {
x = navigator.plugins["Shockwave Flash"];
if (x) {
flashinstalled = 2;
if (x.description) {
y = x.description;
flashversion = y.charAt(y.indexOf('.')-1);
}
}
else
flashinstalled = 1;
if (navigator.plugins["Shockwave Flash 2.0"]){
flashinstalled = 2;
flashversion = 2;
}
}
else if (navigator.mimeTypes && navigator.mimeTypes.length) {
x = navigator.mimeTypes['application/x-shockwave-flash'];
if (x && x.enabledPlugin)
flashinstalled = 2;
else
flashinstalled = 1;
}
else
MSDetect = "true";
</script>
<script language="vbscript">
on error resume next
If MSDetect = "true" Then
For i = 2 to 6
If Not(IsObject(CreateObject("ShockwaveFlash.ShockwaveFlash." & i))) Then
Else
flashinstalled = 2
flashversion = i
End If
Next
If flashinstalled = 0 Then
flashinstalled = 1
End If
End If
</script>
<script language="javascript">
if (flashinstalled == 2) {
if (flashversion)
//document.write("You have Flash version " + flashversion + " installed.");
else
document.write("You have Flash installed, but I can't detect the version.");
}
else if (flashinstalled == 1) {
ytpEventTracker._trackEvent("No Flash, load source from YouTube - " + kategory + " - " + videoName,videoName);
document.write('<A HREF="http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU&hl/"><img src="pic1.JPG" title="Sie haben kein Flash installiert. Sie werden zu YouTube weitergeleitet." ></A>');
}
else document.write("I can't find out if you have Flash installed.");
</script> -->
<!---------------------------------------------------------------------- snip no flash ---------------------------------------------------------->
</div></td>
</tr>
</table>
<!---------------------------------------------------------------------- snip Player1 -----------------------------------------------------------> Falsche Kampagnendaten in Google Analytics
Wie von Google am 02.07.2010 verlautet, wurden in der vergangenen Woche Änderungen durchgeführt, die zu einer inkorrekten Verarbeitung der Kampagnendaten in Google Analytics führten.
Die Daten selbst, so Google, seien aber korrekt erfasst worden. Einzig und allein die Berichte könnten derzeit ein paar Lücken für den Zeitraum vom 24. bis 29. Juni 2010 aufweisen.
Die Auswirkungen der inkorrekten Datenverarbeitung variiert von Site zu Site, aber Websites mit einer großen Anzahl neuer Besucher und neuer Kampagnen wären wohl am meisten betroffen.
Google wird die Daten erneut verarbeiten und geht davon aus, dass die Arbeiten bis 12. Juli 2010 abgeschlossen sein sollten. Sobald dies der Fall ist, wird Google (und auch webalytics) den Status über den jeweiligen Blog kommunizieren.
Anonymisieren von IP-Adressen mit Google Analytics
Obwohl Google Analytics die IP-Adresse eines Besuchers ausschließlich zu Geo-Lokations-Zwecken nutzt und anschließend verwirft, wurde der Ruf laut, Google solle IP-Adressen gänzlich “unbrauchbar” machen.
Parallel zur Veröffentlichung des Deaktivierungs-Add-On für Browser (siehe auch Blog-Post vom 04. Juni 2010) wurde ebenfalls eine neue Funktion für den Google Analytics Tracking Code (GATC) verfügbar. Diese jüngste und meines Erachtens nach effektivste Entwicklung zur Wahrung der Privatsphäre eines Website-Besuchers erweitert den GATC um die Funktion _anonymizeIp().
Wie binde ich _anonymizeIp() in den Tracking Code ein?
Für den Einsatz von Google Analytics existieren derzeit drei (3) verschiedene Tracking Code, die alle mehr oder minder den gleichen Funktionsumfang aufweisen:
- Tracking Code urchin.js (urchinTracker)
- Tracking Code mit ga.js (pageTracker)
- asynchroner Tracking Code (_gaq.push)
Die Funktion _anonymizeIp() kann aber nur bei zwei der drei verwendet werden.
Tracking Code mit urchin.js
Bei der Verwendung des “alten” Tracking Code auf Basis von urchin.js kann die Funktion _anonymizeIp() leider nicht verwendet werden.
Tracking Code mit ga.js
Im Tracking Code, der noch ga.js verwendet (auch synchroner Tracking Code), kann die Zeile “_gat._anonymizeIp();” direkt vor dem Aufruf der Zeile “pageTracker._trackPageview();” eingesetzt werden. So wird aus dem originalen GATC
<script type="text/javascript">
var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www.");
document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
</script>
<script type="text/javascript">
try {
var pageTracker = _gat._getTracker("UA-xxxxxx-y");
pageTracker._trackPageview();
} catch(err) {}
</script>ein Tracking Code, der IP-Adressen anonymisiert:
<script type="text/javascript">
var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www.");
document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
</script>
<script type="text/javascript">
try {
var pageTracker = _gat._getTracker("UA-xxxxxx-y");
_gat._anonymizeIp();
pageTracker._trackPageview();
} catch(err) {}
</script>Hinweis: Sollten Sie die Code-Beispiele hier kopieren und auf Ihren Seiten anwenden wollen, vergessen Sie bitte nicht, Ihre eigene Google Analytics Kontonummer anstelle von UA-xxxxxx-y zu verwenden!
asynchroner Tracking Code
Setzen Sie den asynchronen Tracking Code auf Ihrer Website ein, ist die Anpassung dessen ebenfalls ein Leichtes. Hierbei muss die Funktion _anonymizeIp() einfach nur “gekapselt” werden, sodass aus dem originalen GATC
<script type="text/javascript">
var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxx-y']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
(function() {
var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
})();
</script>ein Tracking Code entsteht, der IP-Adressen anonymisiert:
<script type="text/javascript">
var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxx-y']);
_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
(function() {
var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
})();
</script>Hinweis: Sollten Sie die Code-Beispiele hier kopieren und auf Ihren Seiten anwenden wollen, vergessen Sie bitte nicht, Ihre eigene Google Analytics Kontonummer anstelle von UA-xxxxxx-y zu verwenden!
Prüfen der Funktionalität
Um nun die Funktionalität zu prüfen, benötigen Sie ein Tool wie beispielsweise Firebug für den Mozilla Firefox. Nachdem Sie Firebug installiert und aktiviert haben, öffnen Sie im Firefox die maßgebliche Seite. Im Bereich Net -> All suchen Sie dann nach einem Eintrag “Get __utm.gif?utmwv=…” und klicken dann auf das Pluszeichen davor. Wählen Sie dann die Registerkarte Params. Darunter sollten Sie dann bei korrekter Implementierung der Funktion den Eintrag “aip 1″ vorfinden:

Funktion und Auswirkung
Natürlich wirft eine solche Funktionserweiterung Fragen nach der Funktionsweise und der Genauigkeit der Daten bei deren Einsatz auf. Beides soll nachfolgend kurz erläutert werden.
Wie funktioniert _anonymizeIp() ?
Sobald _anonymizeIp() in den GATC eingebunden ist, wird bei allen IP-Adressen das letzte Oktett (die Ziffernfolge nach dem letzten Punkt) entfernt und gegen eine “0″ ersetzt. So werden beispielsweise aus den IP-Adressen 82.100.197.197 und 80.10.192.168 die “neuen” IP-Adressen 82.100.197.0 und 80.10.192.0 – ganz einfach, nicht wahr?
Welche Auswirkung hat der Einsatz von _anonymizeIp() auf die Akkuratesse meiner Analysedaten?
Die Analysedaten sind natürlich nach wie vor korrekt, da die IP-Adresse nicht zur Berechnungen der Cookie-Informationen genutzt wird. Die einzige Einschränkung, die Sie erfahren könnten, ist eine geringfügige Abweichung bei den geo-lokalisierten Daten auf Stadtebene. Da durch die Entfernung des letzten Oktetts der IP-Adresse eine eindeutige Zuordnung zu Städten nicht mehr möglich ist, kommt es zu Überschneidungen in den Besucherzahlen.
Warum ist das so?
Angenommen ein Carrier hat zwei IP-Subnetze definiert: Subnetz A: 192.168.1.0 / 25 und Subnetz B: 192.168.1.128 / 25. Wie Sie wissen, erstreckt sich in diesem Beispiel der Bereich in Subnetz A von 192.168.1.0 bis 192.168.1.127 (wobei die erste IP-Adresse das Netz kennzeichnet und die letzte IP-Adresse als Broadcast-Adresse fungiert). In Subnetz B ist das ähnlich; das Netz reicht von 192.168.1.128 bis 192.168.1.255 (auch hier ist die erste IP-Adresse die Netzkennzeichnung und die letzte dient dem Broadcast). Vergibt nun dieser Carrier die IP-Adressen aus Subnetz A ausschließlich in Aachen und die aus Subnetz B ausschließlich in Berlin kann die Zuordnung der IP-Adressen zu den Städten einfach und eindeutig von Statten gehen:
192.168.1.19 = Aachen 192.168.1.200 = Berlin 192.168.1.158 = Berlin 192.168.1.121 = Aachen 192.168.1.97 = Aachen
Die Verteilung wäre nun wie folgt: 40% der Besucher kamen aus Berlin und 60% kamen aus Aachen.
Wenn nun aufgrund der Verwendung der Funktion _anonymizeIp() das letzte Oktett (also die Ziffernkombination nach dem letzten Punkt) der IP-Adresse entfernt wird, wird dieses mit einer Null (0) ersetzt, sodass sich die vorher genannten IP-Adressen plötzlich alle im Subnetz A befinden:
192.168.1.19 --> 192.168.1.0 = Aachen 192.168.1.200 --> 192.168.1.0 = Aachen 192.168.1.158 --> 192.168.1.0 = Aachen 192.168.1.121 --> 192.168.1.0 = Aachen 192.168.1.97 --> 192.168.1.0 = Aachen
Die Verteilung ändert sich nun wie folgt: 0% der Besucher kamen aus Berlin und 100% kamen aus Aachen.
Bevor jetzt aber ein Aufschrei durch die Menge geht, sei Ihnen gesagt, dass die Geo-Lokations-Daten auch schon vorher – also vor der Einführung der Funktion _anonymizeIp() – nur “Näherungswerte” waren bzw. sind. Der Umstand liegt darin begründet, dass für die Auswertung der Standorte in Google Analytics primär die Einwahlknoten der Nutzer geo-lokalisiert werden. Aber das wussten Sie bestimmt schon…
Fazit
Die Funktionserweiterung des Tracking Code um _anonymizeIp() ist ein probates Mittel, IP-Adressen mit minimalem Aufwand zu anonymisieren. Hoffentlich ist das auch für die Herren Datenschützer ausreichend. Die Zukunft wird es zeigen…
Neue AdWords Berichte in Google Analytics
Per 07.06.2010 stehen dem Nutzer neue AdWords-Berichte in Google Analytics zur Verfügung. Enthalten ist unter anderem: drei völlig neue Berichte, zehn neue Dimensionen und weitere wichtige AdWords-Metriken. Diese Berichte und Dimensionen sind in der jeweiligen Sprache verfügbar, werden sukzessiv in den einzelnen Analytics-Konten verfügbar gemacht.
Drei brandneue Berichte
Die neuen Berichte ermöglichen Ihnen, sich alle Aspekte einer AdWords Kampagne im Detail zu betrachten. Zu den Berichten zählen:
Tagesabschnitte
Wäre es nicht gut zu wissen, welcher Tag oder welche Tageszeit der beste Zeitpunkt zum Schalten Ihrer Anzeigen ist? Mit dem neuen Bericht Tagesabschnitte erfahren Sie genau das. Er zeigt auf, welche Tageszeit bzw. welcher Wochentag für Ihre Anzeigenschaltung am geeignetsten ist und Sie können Ihre Gebote entsprechend anpassen.
Ziel-URLs
Welche sind die besten Landeseiten Ihrer Site? Der Bericht Ziel-URLs ermöglicht die tiefgehende Analyse jeder einzelnen Ziel-URL einer AdWords Kampagne. Betrachten Sie die Leistung auf Kampagnen-, Anzeigengruppen oder Keyword-Ebene. Verfeinern Sie Ihre Analyse durch Hinzufügen einer Secondary Dimension wie beispielsweise “Keyword” um die beste Kombination von URL und Keyword zu ermitteln.
Placements
Der Bericht Placement gewährt Ihnen tiefe Einblicke in die Leistung Ihrer Anzeigen im Google Content Network. Sie erfahren, welche Anzeige auf welcher Site die meisten Klicks erhält und können so Ihre Anzeigen besser ausrichten sowie die passenden Partner wählen. Oder aber Sie ermitteln, welche Sites keinen geeigneten Traffic generieren und schließen diese entsprechend von der Anzeigenschaltung aus. Oder Sie identifizieren die Top-Sites und schalten dort dann zielgerichtete Display-Ads.
10 neue AdWords Dimensionen
Tauchen Sie tief ein in die Analyse Ihrer AdWords Leistung und nutzen Sie dazu die zehn neuen AdWords Dimentionen, die Ihnen in Google Analytics ab sofort zur Verfügung stehen: Kampagne, Anzeigengruppe, Werbenetzwerk, Übereinstimmungstyp, Domain des Placements, Placement-URL, Anzeigenformat, Ausrichtungstyp, Angezeigte URL und Ziel-URL.
Registerkarte “Klicks”
Über die Registerkarte Klicks eines Berichts sind Sie nun in der Lage, die vorgenannten neuen Dimensionen einzusetzen und die Leistung auf Kampagnen-, Anzeigengruppen. oder Keyword-Ebene zu messen. In Kombination mit Ihren in Google Analytics definierten Zielen und der eCommerce-Analyse erhalten Sie eine umfassende Auswertung Ihrer AdWords Leistung.
Wie werden die neuen AdWords Berichte eingerichtet?
Um die neuen Berichte zu nutzen müssen Sie zunächst über einen Google AdWords Konto verfügen (gerne helfen wir Ihnen bei der Eröffung eines solchen). Dieses müssen Sie dann mit Ihrem Analytics-Konto verknüpfen. Auch müssen Sie sicherstellen, dass die automatische Tag-Kennzeichnung aktiviert ist.
Sobald AdWords-relevante Daten in Ihrem Google Analytics Profil eingehen, sind die Berichte über das Menü Zugriffsquellen –> AdWords erreichbar.
Einen Überblick über die neuen Berichte liefert das nachfolgende Video
(in englischer Sprache):
Deaktivierungs-Add-on für Browser von Google unzureichend…
Vier Tage nachdem wir unser Tool OptMeOut veröffentlicht haben, kam Google ebenfalls mit einem Lösungsansatz bezüglich der leidigen Datenschutz-Thematik auf den Markt. Nachfolgend will ich dieses einmal näher beleuchten.
Hintergrund
Auf dem Google Summit im Jahr 2008 machte webalytics die Verantwortlichen bei Google in Mountain View auf das – seinerzeit noch “auf kleiner Flamme gekochte” – Thema Datenschutz in Deutschland aufmerksam. Damals stießen wir noch auf völliges Unverständnis.
Im Jahr 2009 wurde in einer Breakout-Session des Google Summits das Thema (wenn auch völlig unbefriedigend) zumindest aufgegriffen. webalytics erhielt bei der Argumentation tatkräftige Unterstützung von anderen Google Analytics Certified Partnern aus der europäischen Region.
Der immer massiver werdende Druck auf Google schien dann die Verantwortlichen dazu bewogen zu haben, nach einer Lösung zu suchen und diese umzusetzen. Das Ergebnis liegt nun nach ca. einem halben Jahr Entwicklung vor.
Deaktivierungs-Add-on für Browser
Ein Lösungsansatz von Google, die Privatsphäre des Nutzers zu schützen und einigermaßen datenschutzkonform zu agieren, ist der des Deaktivierungs-Add-ons für Browser. Dieses Tool ist derzeit in verschiedenen Sprachen für die Browser
- Internet Explorer (7 und 8),
- Google Chrome (4.x und höher),
- Mozilla Firefox (3.5 und höher)
verfügbar und kann auf der Webseite http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de kostenfrei heruntergeladen und im entsprechenden Browser installiert werden.
Was passiert nach der Installation?
Nachdem Sie die Installation durchgeführt haben, können Sie das Add-On für den jeweiligen Browserein- und ausschalten. Dies geschieht in der Verwaltung der Erweiterungen des Browser (z. B. im Internet-Explorer über die Add-On-Verwaltung, im Chrome in Extensions und im Firefox mittels der Registerkarte Extensions der Add-Ons).
Probleme, die das Tool mit sich bringt
Meines Erachtens birgt dieser Ansatz mindestens drei Probleme:
Wie soll ein Nutzer vorgehen, der z. B. keine administrativen Rechte auf seinem Rechner besitzt und somit die Installation nicht durchführen kann? Eine “erzwungene” Installation auf allen Rechner eines Unternehmens kann wohl nicht im Sinne des Erfinders liegen. Jedem Nutzer eines Rechners in einem Netzwerk / einer Domäne administrative Rechte zu vergeben kann jedoch auch nicht die Antwort sein…
Wie soll die Handhabung benutzerfreundlich von statten gehen, wenn hier nur absolut entschieden werden kann (Tool ein- oder Tool ausgeschaltet)? So ist es einem Nutzer beispielsweise wichtig, dass sein Verhalten auf bestimmten Websites nicht erfasst wird, auf anderen ist es ihm jedoch völlig egal. Es ist völlig unpraktikabel, ständig in der Verwaltung des Browsers das Tool ein- oder auszuschalten.
Was ist mit allen anderen Browsern? Auch wenn ich ein Verfechter von Chrome und Firefox bin, möchte ich dennoch nicht die große Gemeinde der Opera-, Safari- und anderer Gecko-Browser-Nutzer unter den Tisch kehren. Auch gibt es immer mehr iPhone- und jüngst auch iPad-Besitzer. Nicht zu vergessen, dass immer noch eine große Anzahl “alter” Browser im Einsatz ist (IE 6 und früher, Firefox 3.0 und früher, Chrome vor Version 4). Für all diese Nutzer gibt es derzeit eine Lösung…
Fazit
Auch wenn der Ansatz und auch die Absicht von Google lobend zu erwähnen ist, bleiben dennoch zu viele Fragen offen. Nach wie vor liegt die Verantwortung, einen Besucher das An- und Abschalten des Trackings zu ermöglichen, beim Betreiber einer Website und sollte einen zentralen Ansatz verfolgen.
Google Analytics: datenschutzkonform mit OptMeOut
Keine Lust mit Google Analytics getracked zu werden? Dann “OptMeOut”!
Mit dem neuen kostenfreien Tool “OptMeOut” können Website-Betreiber nun den Besuchern ihrer Website eine komfortable Möglichkeit zum Ausschalten des Trackings anbieten.
Webanalyse, d.h. das Nachverfolgen und Analysieren von Nutzerverhalten auf Webseiten wird schon seit längerer Zeit in Deutschland kontrovers diskutiert. Einerseits ist die Webanalyse mit Werkzeugen wie beispielsweise Google Analytics, Urchin oder Omniture für Online Marketeers eine unverzichtbare Datenquelle zur gezielten Ausrichtung und Verbesserung Ihrer Website-Inhalte und Online-Kampagnen. Andererseits ruft besonders der Einsatz von Google Analytics, dem am häufigsten verwendeten Tracking-Tool, immer wieder Datenschützer auf den Plan, welche die Privatsphäre des sorglosen Internet-Surfers durch das Tracking auf den Websites bedroht sehen. Die Meinungen zum Thema Webanalyse driften stark auseinander, “verboten” meinen die einen, “unproblematisch” und sogar “unverzichtbar” die anderen.
Welchem Website-Betreiber bei der ganzen Diskussion um Daten, IP-Adressen-Speicherung und Datenschutz nicht wohl ist, der kann nun seine Website-Besucher selbst entscheiden lassen, ob sie sich bei Ihrem Besuch auf den Seiten über die Schulter schauen lassen möchten oder lieber nicht. Mit “OptMeOut” stellen wir ein smartes kostenfreies Tool zur Verfügung, welches sich mit ein paar Handgriffen in die Webseiten integrieren lässt.
OptMeOut ist derzeit für statische Webseiten einzetzbar, in Kürze werden wir das Tool auch für WordPress, Typo3 sowie für SmartStore.biz zur Verfügung stellen. Nach der Implementierung kann der Besucher über ein Flyout-Menü am oberen Rand der Seite das Tracking mit Google Analytics ganz einfach ein- und ausschalten und damit selbst entscheiden, ob sein Besuch auf der Seite in die Webanalyse des Betreibers einfließen soll.
Hier stellt sich die spannende Frage, wie viele Website-Besucher sich gegen das Tracking mit Google Analytics entscheiden werden, wenn das Ausschalten des Trackings so einfach geht. Genaue Daten darüber wird wohl nur eine Webanalyse liefern können. Mehr Infos zum kostenfreien Tool finden Sie auf der Website www.opt-me-out.de.
















