Archiv für die Kategorie „Social Media“
Unternehmen wie Facebook, Twitter & Co. nur eine Luftnummer?
Im April 2011 berichtete ich bereits über die Möglichkeit, sich am Wachstum der Social-Media-Unternehmen zu beteiligen (Blog-Beitrag Soziale Netzwerke als Geldanlage?). Die Süddeutsche Zeitung, Ausgabe Nr. 154 vom 07.07.2011 betrachtet die (Wert-)Entwicklung der Internetfirmen aus einem anderen Blickwinkel:
Luftnummer
Sieben Milliarden Dollar für ein wenig Gezwitscher? Anleger umschwärmen den Kurznachrichtendienst Twitter und schüren so die Sorge vor einer neuen Internetblase
München – Das Dumme an der Zukunft ist, dass niemand so genau weiß, was sie bringen wird. Dumm vor allem für diejenigen, die auf die Zukunft wetten – etwa, wenn sie Aktien kaufen. Womöglich noch Aktien von Internetfirmen.
Nun soll der Kurznachrichtendienst Twitter, so berichten US-Medien, Hunderte Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt haben – und inzwischen sieben Milliarden Dollar wert sein. Das ist viel Geld für eine Internetseite, über die sich Botschaften auf 140 Zeichen verfassen und verschicken lassen. 200 Millionen solcher Tweets surren täglich durchs Netz. So schnell, dass sich beispielsweise Regierungssprecher Stefan Seibert kaum noch über den Unterschied zwischen Osama und Obama klar werden kann, ehe er die Welt wissen lässt, was die Bundeskanzlerin von der Ermordung des meistgesuchten Terroristen hält. Und es ist vor allem viel Geld für ein Unternehmen, das zwar mit der stetig steigenden Zahl seiner Nutzer prahlt, sich aber darüber ausschweigt, ob sich mit diesen denn auch irgendwann einmal Geld verdienen lässt.
Bislang leitet Twitter die Kurzbotschaften, in denen viele Nutzer auf andere Internetseiten verweisen, unmittelbar an Suchmaschinen wie Google oder Bing weiter. Im Gegenzug erhält das Unternehmen zumindest genügend Geld, um die Kosten für seine Großrechner und seine Programmierer zu decken, die den Dienst am Laufen halten. Auch Werbung auf seinen Seiten bringt Twitter etwas ein. Genug, um die Investoren, die Millionen Dollar in das fünf Jahre alte Startup gesteckt haben, bei Laune zu halten? Bleibt abzuwarten.
Das Internet sei inzwischen eine feste Größe im Wirtschaftsleben, sagen all jene, die schlechte Erinnerungen an das Platzen der Dot-Com-Blase vom Tisch wischen wollen. Und einige der heute um garnten Internetunternehmer machen immerhin Gewinn, ehe sie den Sprung aufs Börsenparkett wagen – anders als die Hochstapler um die Jahrtausendwende. Am zuversichtlichsten zeigen sich zurzeit allerdings ausgerechnet diejenigen, die selbst Anteile an Internetfirmen halten – und abkassieren. Fest steht jedenfalls, dass es seit 1999 nicht mehr so viele neue Börsengänge in der Technologiebranche gab wie in diesem Jahr: Mehr als 30 stehen noch an, fast 30 waren es bereits. Der Verlauf dieser Aktienkurse gleicht einem Alpenpanorama, mit tiefen Schluchten und einigen hohen Wipfeln. Die Aktie des Internetradios Pandora beispielsweise brach gleich am zweiten Handelstag um 24 Prozent ein, dümpelte einige Wochen vor sich hin – und liegt inzwischen doch wieder über dem Ausgabepreis. Noch zumindest also glauben die Anleger, dass die Internetunternehmer ihre Versprechen einlösen.
Twitter könnte von der guten Laune an der Wall Street profitieren – und auch bei Anlegern noch etwas Geld einsammeln. Dazu müssten die Manager allerdings einen Einblick in ihre Bilanzen gewähren – und dazu sind sie bislang nicht bereit. Noch im März haben sie einen Börsengang von Twitter ausgeschlossen. Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt.
Bis die Blase platzt
Große Versprechen, mickrige Bilanz: Vor zehn Jahren spekulierten Anleger aufs Internet- und wurden enttäuscht. Nun scheint sich dies zu wiederholen. Mehr als 50 Internetfirmen haben in diesem Jahr bereits einen Börsengang in den USA angemeldet. Die spektakulärsten Bewertungen:
Quelle: Süddeutsche Zeitung, Redakteur Varinia Bernau, Ausgabe 154 von 07.07.2011
Der neue soziale Netzwerkdienst: Google+
Was bietet Google+ denn so Tolles?
Wie immer, wenn etwas Neues im Bereich Social Media auf der Bildfläche erscheint, wird dies erst einmal mit Argwohn begutachtet. Uns genügt Facebook ja schon, oder Wer Kennt Wen oder, oder, oder…
Wäre Google+ auch nur ein weiterer Social Media-Dienst, könnte man sich ausführliche Berichte hierzu schenken. Ist es aber nicht. Google+ wartet mit wirklich tollen Neuheiten auf.
Das macht Google+ so anders als alle bisherigen Social Media-Dienste!
+Circles
Bisher war in den sozialen Netzwerken jeder Kontakt gleich ein “Freund”. Wie im richtigen Leben gibt es hier jedoch feine Unterschiede. Und die können mit +Circles gemacht werden. Es gibt die Möglichkeit, Personen einem bestimmten Kreis zuzuordnen. Dieser kann individuell erstellt werden, ganz nach Gusto (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Sportsfreunde etc.). Die Bezeichnung des Kreises liegt bei Ihnen. Selbst im Freundeskreis gibt es ja bekanntlich Unterschiede – mit dem Einem ist man dicker, mit dem Anderen nicht ganz so fest befreundet. Das kann man mit +Circles alles feintunen. Und die Nachrichten gehen dann auch nur da hin, wo sie wirklich hinsollen, nicht zu Hinz und Kunz…
+Sparks
Jeder hat so seine Interessensgebiete, Hobbies oder ist einfach nur sensationslüstern. Dann ist dieser Feed genau das Richtige! In der Suchleiste von +Sparks geben Sie an, was Sie interessiert und schon bekommen Sie die heissesten Neuigkeiten. Sie können sich mit anderen Nutzern (und das müssen nicht Leute aus Ihren “Kreisen” sein…) darüber austauschen sowie diese News mit Ihren Leuten teilen.
+Hangouts
Mehr als nur chatten… Hier wird sich online getroffen und per Videochat ausgetauscht. Sie können sich mit Freunden gezielt zu einem “Treffen” verabreden oder auch zu einem Treffen stoßen. Am Status “Is hanging out” können Sie sehen, wer gerade ein Treffen hat und sich dazugesellen. +Hangouts ist superbequem, weil es egal ist, ob Sie im Jogginghösle oder Schlafanzug vor dem Bildschirm sitzen und dabei vielleicht noch ein Fußbad nehmen.
+Mobil
Hier halte ich mich gerade auf, das habe ich gerade fotografiert… Mit +Mobil haben Sie die Möglichkeit anzugeben, wo Sie sich momentan aufhalten (sofern Sie das wollen, es gibt ja auch Örtlichkeiten, die man lieber nicht publik macht…).Vielleicht ist jemand aus Ihrem Freundeskreis auch da und hat Lust auf ein spontanes Treffen. Bei diesem machen Sie natürlich ein paar Fotos, um den Spaß, den Sie haben, festzuhalten. Wenn Sie Google+ die Erlaubnis geben, werden die Fotos sofort nach der Aufnahme zu einem privaten Album hinzugefügt und für alle Geräte verfügbar gemacht. Diese können dann mit anderen geteilt werden – vorausgesetzt, Sie wollen das.
+Huddle
Verabreden leicht gemacht… Vor allem spontanes Verabredenmit mehreren Leuten. Der eine will dahin, der andere dorthin – normalerweise telefoniert oder smst man ewig hin und her, bis alle unter einem Hut sind. Das kostet Nerven und verdirbt schon mal die Ausgehlaune. Muss nicht mehr sein! +Huddle ist ein Gruppenchat, bei dem jeder in Echtzeit Ausgehpläne absprechen kann. Jeder gibt seinen Kommentar oder Wunsch ab und schon weiss man, wer zu was Lust hat. Spontaner geht es nur, wenn man sich schon in der Gruppe getroffen hat und dann schaut, was man unternehmen will.
Toll! Und wie komme ich an Google+?
Als Erstes muss man ein Google-Konto haben. Bislang lädt Google+ die Teilnehmer ein. Diese können dann weitere zu Google+ einladen.
Wem der Zugang zu Goolge+ unter den Nägeln brennt, kann es auch hierüber https://services.google.com/fb/forms/googleplusde/ versuchen. Einfach Vorname und Emailadresse eintragen und hoffen, dass die Einladung bald kommt. Und dann, bitteschön, andere einladen – denn auch das gehört zu Social Networking…
Seien Sie neugierig – probieren Sie Google+ aus, sobald es verfügbar ist!
Herzlichst
Karin Tempel-Maier
Google Analytics ermöglicht auch die Auswertung der Social Media
Nachdem Google mit dem Google +1 Button und Google+ für Aufsehen sorgte, wird nun endlich auch die Auswertung der Nutzung dieser sowie der anderen Social Media möglich. Hierfür wurde in Google Analytics eine eigene Berichtsgruppe mit dem Namen “Sozial” integriert. Dabei wird die Nutzung der Google +1 Buttons automatisch in Google Analytics erfasst und ausgewertet. Zusätzlich wurden neue Tags eingeführt, die das Erfassen von Klicks anderer Social Buttons ebenfalls ermöglichen.
Berichte
Sie finden die Berichtsgruppe “Sozial” in der Sektion “Besucher”. Darunter befinden sich die Berichte Engagement (Interesse), Action (Aktion) und Pages (Seiten), deren Inhalte ich nachfolgend kurz erläutere:
- Der Bericht Engagement (Interesse) zeigt auf, wie viele Besuche durch den Klick auf Social Media Buttons erfolgt sind. Dadurch wird z. B. ersichtlich, wie viele Besucher, die Ihre Seite mittels Social Actions empfehlen, mehr Zeit auf Ihrer Site verbringen als andere.
- Einen Überblick über die Social Actions (+1 Klicks, Tweets, Likes, etc.), die über Ihre Website initiiert wurden, finden Sie übersichtlich im Bericht Action (Aktion).
- Um zu sehen, welche Seite die meisten Social Actions erzeugte, wechseln Sie in den Bericht Pages (Seiten).
Tags
Damit Sie alle Social Media korrekt erfassen können, wurden für Google Analytics neue Tags eingeführt. Die Syntax für die Verwendung mit dem asynchronen Tracking Code lautet:
_gaq.push(['_trackSocial', network, socialAction, opt_target, opt_pagePath]);
wobei die Vairablen innerhalb der eckigen Klammersetzung immer in einfachen Anführungszeichen stehen und entsprechend ersetzt werden müssen:
| Variable | Bedeutung |
| network | Name des Social Network (z. B. google, facebook, twitter, digg, etc.). |
| socialAction | Art der gewählten Aktion (like, tweet, send, stumble, etc.). |
| opt_target | Betreff der gewählten Aktion. Enthält standardmäßig den mitgeteilten URL (document.location.href), kann optional aber auch auf einen beliebigen anderen URL geändert werden. |
| opt_pagePath | Die Seite, auf der die Aktion ausgeführt wurde. Enthält standardmäßig den URI der Seite des Social Action Items (document.location.pathname), kann optional aber auch beliebig geändert werden. |
Beachten Sie bitte: Ausschließlich die Verwendung des Google +1 Buttons wird automatisch in Google Analytics erfasst und ausgewertet. Alle anderen Social Media Buttons müssen entsprechend der vorgenannten Syntax gekennzeichnet (tagged) werden.
Beispiel Facebook Actions
In Übereinstimmung mit dem Facebook JavaScript SDK wird ein Like-Button am einfachsten mit folgendem Code erstellt:
<script src=“http://connect.facebook.net/en_US/all.js#xfbml=1″></script>
<fb:like></fb:like>
Wenn Sie nun Facebook-Actions mit Google Analytics erfassen wollen, schaffen Sie bitte zunächst die nötigen Voraussetzungen in Ihrem Facebook-Konto und gehen dann wie nachfolgend beschrieben vor (mehr Info zur Syntax und Programmierung finden Sie auf der Google Code Seite zu Social Interaction Tracking).
Like (Gefällt mir)
FB.Event.subscribe(‘edge.create’, function(targetUrl) {
_gaq.push(['_trackSocial', 'facebook', 'like', opt_target]);
});
Unlike (Gefällt mir nicht mehr)
FB.Event.subscribe(‘edge.remove’, function(targetUrl) {
_gaq.push(['_trackSocial', 'facebook', 'unlike', opt_target]);
});
Share (Teilen)
FB.Event.subscribe(‘message.send’, function(targetUrl) {
_gaq.push(['_trackSocial', 'facebook', 'send', opt_target]);
});
Zusatzinfo
Die Integration des Google +1 Buttons sollte laut Google sofort bei den meisten Nutzern funktionieren. Nur bei einigen wenigen Nutzern werden die Daten erst in ca. einer Woche sichtbar sein.- Berichte zu Social Media erhalten nun auch Einzug in den Google Webmaster Tools.
- Die neue Dimension (Social) wird erst später dieses Jahr in den Erweiteren Segmenten verfügbar sein.
Das Social Reporting hat gerade begonnen und die Nutzer finden immer neue Wege der Interaktion auf Webseiten. Die in Google Analytics integrierten übersichtlichen Berichte werden den Website-Betreibern dabei helfen zu erkennen, welchen Wert die Social Actions wirklich für ihre Webseiten haben. Durch Google +1 , Facebook Like, etc. erfahren Sie mehr über die Absichten Ihrer Besucher. Platzieren Sie Ihre Social Actions daher am besten gleich auf Ihrer Website bzw. Ihrem Blog!
Soziale Netzwerke als Geldanlage?
Spätestens mit dem Film “The Social Network” ist deutlich geworden: Soziale Netzwerke sind auf dem Vormarsch. Und das jetzt auch an der Börse. Anleger könnten somit vom Boom der Online-Kommunikation profitieren und am Unternehmenserfolg teilhaben.
Goldman Sachs hat jüngst den US-Pionier Facebook mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet. Für ein nicht einmal sieben Jahre altes Internetunternehmenschien schien das vielen Analysten zunächst maßlos übertrieben. Jedoch macht ein Nettogewinn von 355 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten deutlich, dass die Gewinne von Facebook explodieren. Allein im vierten Quartal 2010 sollen lt. Technologieportal Alley Insider rund 250 Millionen US-Dollar eingesammelt worden sein.
Spannend war zu beobachten, wie die von Goldmann platzierten Anteile rasenden Absatz am Markt fanden. Dabei wurde deutlich, dass die Nachfrage deutlich größer war als das Angebot. Wie am Beispiel Ägypten nachvollziehbar, verändern Soziale Netzwerke nachhaltig die Welt. So sind auch Anlger und Investoren schon längst auf den Trend aufmerksam geworden, denn bereits vor fünf Jahren hatte die Hamburger XING AG den Börsengang vollzogen. Das amerikanische Pendant LinkedIn plant diesen noch für 2011.
Die Bewertung von Linkedln, Facebook bzw. Twitter erreichten bereits vor dem Börsengang schwindelnde Höhen. War der Short Message Service Twitter im Dezember noch knapp 4 Milliarden USD wert, stieg der Wert schon im Januar um mehr als 250% auf 10 Milliarden USD – einem Wert, der den 200fachen Jahresumsatz widerspiegelt.
Echtes Potenzial?
Dabei steht zurecht die Frage im Raum: Ist das nun “Potenzial” oder einfach nur “heiße Luft”? Uns allen gedenkt wahrscheinlich noch ewig das Desaster mit der Dot-Com-Blase, die ihr jähes Ende um die Jahrtausendwende fand – und mit ihr das Kapital vieler Kleinanleger und Investoren. Auch jetzt schon warnen Kritiker wieder mit erhobenem Finger vor einer Überbewertung der Social-Network-Firmen und vor einer neuen Blase. Und dennoch ist der Boom der Social Networks einfach nicht aufzuhalten.
Bieten sich doch für die Betreiber durch Anzeigen, Online-Trading, Online-Gaming und geeignete Paymentsysteme ständig neue Möglichkeiten Kunden zu gewinnen und Besucher zu binden. In der außergewöhnlichen Rolle des “Trittbrettfahrers” findet sich diesmal Google wieder, denn erst im Februar wurde deren neuer Short Message Service “Buzz” gelaunched. Dennoch ist das innovative, breit aufgestellte und wachsende Unternehmen aus den USA eine Kaufüberlegung wert. Schließlich sehen Analysten der Deutsche Bank oder der Credit Suisse ein Kursziel von bis zu 750 US-Dollar – mehr als 20% über dem aktuellen Kurs. So konnte auch die Aktie der XING AG seit September deutlichen Zuwachs verzeichnen.
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| Entwicklung Google 5-Jahre | Entwicklung XING 5-Jahre | Entwicklung Société Générale 6-Monate |
Ein Stück vom Kuchen?
Interessierte Anleger können auch per Zertifikat auf den Trend setzen: Die Société Générale hat die größten reinen Social-Network-Unternehmen in einem Indexzertifikat gebündelt. Neben XING finden sich auch Social-Network-Größen aus anderen Ländern: Mail.ru (Rußland), Tencent (China), United Online (USA), Meetic (Frankreich) und Dena, Gree und Mixi (Japan).
Mit großer Wahrscheinlichkeit werden über kurz oder lang auch entsprechende Investmentfonds aufgelegt, die überwiegend Aktien solcher Unternehmen enthalten. Sollten dann Facebook, LinkedIn, Foursquare & Co. ebenfalls den Börsengang vollzogen haben, finden sich deren Werte bestimmt ebenfalls gleich in den Portfolios der Fondsbroker
Und jetzt?
Die Frage aller Fragen ist nun aber: Lohnt es sich, dem Trend zu folgen und in genau diesen Markt zu investieren? Google kann zwar auf eine ansehnliche Wertentwicklung zurückblicken, doch läßt sich diese auch für andere Unternehmen wiederholen? Die Marktführer im Bereich Social Network jedenfalls scheinen diese Entwicklung nachzuvollziehen. Wir dürfen also alle gespannt sein, was sich die Herren CEOs noch einfallen lassen werden, um die Marktführerschaft zu behaupten und auszubauen.
Quelle: comdirect
URL-Shortening-Services für Social Media Marketing
Wer heute Social Media nutzt, um seine Produkte, Dienstleistungen, Alleinstellungserkmale bzw. Ansichten zu bewerben, hat bestimmt schon festgestellt, dass Twitter & Co. mitunter nur eine begrenzte Anzahl Zeichen für den Text zulassen. Wollen Sie beispielsweise für einen Blog-Eintrag auf XING oder Twitter werben, ist bei ca. 140-160 Zeichen Schluss. Schade, wenn davon alleine die Hälfte für die Angabe des Links verbraucht wird. Und so war die Idee des URL-Shorteners geboren: ersetze einen langen URL durch einen kurzen. Klingt trivial, ist es aber nicht.
Wie funktioniert das?
Ein URL-Shortening-Service funktionert folgendermaßen: Sie geben den zu kürzenden URL im Webinterface des Anbieters ein und klicken dann auf die entsprechende Schaltfläche zum Kürzen der URL. Der Service sucht nun nach einer freien, beliebigen Zeichenkombination bestehend aus drei alphanumerischen Zeichen (z. B. “nnf”) und fügt diese dann hinter der Domain ein (z. B. “http://myg8.de/nnf”). Danach trägt der Service beide URLs in eine Art indexierter Suchtabelle ein und matched somit den ursprünglichen, langen URL mit dem neuen, gekürzten Link.
Sobald nun ein Nutzer im Browser eben diesen Link aufruft, gelangt er zunächst zur Website des Service-Anbieters, dessen Funktion es nun ist, den zum gekürzen URL passenden Original-URL zu ermitteln. Ist das geschehen, wird der Nutzer automatisch zum gewünschten Ziel geleitet. Sie können eine solche Kommunikation und auch die Weiterleitung jederzeit mit Hilfe des Add-Ons “Live http headers” für den Mozilla Firefox nachvollziehen:
http://myg8.de/nnf GET /nnf HTTP/1.1 Host: myg8.de User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.1; en-US; rv:1.9.2.13) Gecko/20101203 Firefox/3.6.13 GTB7.1 (.NET CLR 3.5.30729) Accept: text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,*/*;q=0.8 Accept-Language: en-us,en;q=0.5 Accept-Encoding: gzip,deflate Accept-Charset: ISO-8859-1,utf-8;q=0.7,*;q=0.7 Keep-Alive: 115 Connection: keep-alive Cookie: PHPSESSID=bl2tmje5f94h317k6nb2te0qv2; __utma=2213292.1873505925.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=2213292; __utmz=2213292.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); __utma=1.1184165585.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=1; __utmz=1.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); WRUID=552463537.1205135962; fpc10001915077545=2iP42trP|5cW6o5XKaa|fses10001915077545=|5cW6o5XKaa|2iP42trP|fvis10001915077545=Zj1odHRwJTNBJTJGJTJGbXlnOC5kZSUyRm5uZiZiPTQwNCUzQSUyRm5uZg==|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8|8s708MHHHo|8s708MHHHo If-Modified-Since: Thu, 27 Jan 2011 14:16:14 GMT HTTP/1.1 307 Temporary Redirect Date: Thu, 27 Jan 2011 16:02:33 GMT Server: Apache X-Powered-By: PHP/5.2.14 Expires: Thu, 19 Nov 1981 08:52:00 GMT Cache-Control: no-store, no-cache, must-revalidate, post-check=0, pre-check=0 Pragma: no-cache Set-Cookie: prli_click_403=nnf; expires=Sat, 26-Feb-2011 16:02:33 GMT; path=/ Location: http://blog.webalytics.de/2011/01/url-shortening-services-fur-social-media-marketing/ Content-Encoding: gzip Vary: Accept-Encoding Content-Length: 26 Keep-Alive: timeout=15, max=100 Connection: Keep-Alive Content-Type: text/html http://myg8.de/nnf GET /nnf HTTP/1.1Host: myg8.deUser-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.1; en-US; rv:1.9.2.13) Gecko/20101203 Firefox/3.6.13 GTB7.1 (.NET CLR 3.5.30729)Accept: text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,*/*;q=0.8Accept-Language: en-us,en;q=0.5Accept-Encoding: gzip,deflateAccept-Charset: ISO-8859-1,utf-8;q=0.7,*;q=0.7Keep-Alive: 115Connection: keep-aliveCookie: PHPSESSID=bl2tmje5f94h317k6nb2te0qv2; __utma=2213292.1873505925.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=2213292; __utmz=2213292.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); __utma=1.1184165585.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=1; __utmz=1.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); WRUID=552463537.1205135962; fpc10001915077545=2iP42trP|5cW6o5XKaa|fses10001915077545=|5cW6o5XKaa|2iP42trP|fvis10001915077545=Zj1odHRwJTNBJTJGJTJGbXlnOC5kZSUyRm5uZiZiPTQwNCUzQSUyRm5uZg==|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8|8s708MHHHo|8s708MHHHoIf-Modified-Since: Thu, 27 Jan 2011 14:16:14 GMT HTTP/1.1 307 Temporary RedirectDate: Thu, 27 Jan 2011 16:02:33 GMTServer: ApacheX-Powered-By: PHP/5.2.14Expires: Thu, 19 Nov 1981 08:52:00 GMTCache-Control: no-store, no-cache, must-revalidate, post-check=0, pre-check=0Pragma: no-cacheSet-Cookie: prli_click_403=nnf; expires=Sat, 26-Feb-2011 16:02:33 GMT; path=/Location: http://blog.webalytics.de/2011/01/url-shortening-services-fur-social-media-marketing/Content-Encoding: gzipVary: Accept-EncodingContent-Length: 26Keep-Alive: timeout=15, max=100Connection: Keep-AliveContent-Type: text/html

Die meisten Social Media Dienste haben auf das Problem mit der Integration eines eigenen URL-Kürzungsdienstes (URL Shortening Service) reagiert. Jedoch steht hier letzten Endes die Frage nach der Auswertbarkeit und des Handlings solcher Links im Raum. Konkret: Wie oft wurde der Link angeklickt? Wie wird vom Link auf die eigentliche Zielseite weitergeleitet (Stichwort: Redirect)? Kann ich den gekürzten URL anpassen?
Kostenfreie URL-Shortening-Services
Der vorgenannten Problemstellung tragen mittlerweile diverse eigenständige URL-Shortening-Services Rechnung, die mit unterschiedlichen Feature Sets aufwarten. Die nachfolgende Tabelle soll Ihnen einen Überblick über die kostenfrei verfügbaren Serviceanbieter geben, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
| Service | URL anpassbar | Tracking | 301 Redirect | |
![]() | bit.ly | Ja | Ja | Ja |
![]() | cli.gs | Ja | Ja | Ja |
![]() | goo.gl | Nein | Ja | Ja |
![]() | tinyurl.com | Ja | Nein | Ja |
![]() | twurl.nl | Nein | Ja | Nein |
Ganz gleich, für welchen Service Sie sich entscheiden, testen Sie diesen bitte im Vorfeld, damit Sie wissen, ob Sie mit dessen Handhabung und auch Ergebnissen zufrieden sind.
webalytics bei den Hermes eTrainingDays in Leipzig

“Von Profis für Profis”
Unter diesem Motto hatte die Hermes Logistik Gruppe Deutschland am Freitag, dem 03. September 2010, Online-Händler dazu eingeladen, sich mit Experten renommierter E-Commerce und Online-Marketing-Unternehmen über Trends im Online-Handel und Optimierungsmöglichkeiten auszutauschen. Neben Fachvorträgen zu aktuellen Themen bestand in den anschließenden Workshops die Möglichkeit, Optimierungs-Tipps für die eigene Shop-Plattform einzuholen und mit den E-Commerce-Experten individuelle Lösungen zu erarbeiten.
Einen mitreißenden Einstieg in die Vortragsreihe gab Andreas Haderlein, Leiter des Zukunftsakademie am Zukunftsinstitut, mit dem Thema ”Social Commerce: Verkaufen im Community Zeitalter”. “Eine lebendige Konsumkultur brauche spielerische Elemente” lautete das Fazit des Kulturanthropologen. Es folgten Benjamin Loos und Philipp Hoberg von sologics mit Vorträgen zum Thema “Hilfe, Kunden kommunizieren” und “Conversionrate-Optimierung”. Michael Hülsiggensen von der EOS Payment Solutions GmbH informierte umfassend und interessant über die möglichen Payment-Services und stellte ganzheitliche Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr vor. Nach einer Mittagspause mit leckerer Verpflegung ging es mit einer Case-Study über mirapodo, einem der größten Online-Schuhshops in Deutschland weiter. mirapodo konnte mit dem Versanddienstleister Hermes als Partner und unter der Verwendung von Social Media einen kometenhaften Aufstieg verzeichnen.
webalytics – Webanalyse aus der Praxis
Mit dem Thema “Webcontrolling - Ja wir tracken und was jetzt.” zeigte Martina Schneider, Online Marketing Manager bei webalytics, die Möglichkeiten der Webanalyse heute auf und beschäftigte sich mit der Positionierung von Webcontrolling im modernen E-Commerce-Unternehmen. So ist beispielsweise der Einsatz von Tracking Tools wir Google Analytics für die meisten Website- und E-Shopbetreiber heute eine Selbstverständlichkeit. Klickrate, Absprungrate und durchschnittlicher Besuchszeit und weitere Webanalyse-Daten sind nach wie vor wichtige Indikatoren für den Online-Erfolg. Nahezu für jede Kennzahl lassen sich zahlreiche Auswertungen und Reports generieren. Doch was passiert nach dem Messen? Wie man Webanalyse nutzen kann, um das Online-Business erfolgsorientiert zu steuern, war Gegenstand des Vortrags. Im anschließenden Workshop “E-Commerce-Tracking” konnten die Teilnehmer mehr über die Implementierung dieser Tracking-Möglichkeit in Google Analytics erfahren und Lösungsansätze für das Tracking Ihrer Shops finden.
Informativ und aktuell – ein echter Mehrwert für Online-Händler
… so präsentierten sich die Hermes eTrainingDays 2010 in Leipzig. Neben den aktuellen Vorträgen und Workshops war auch der Austausch zwischendurch interessant und aufschlussreich. Die ausgezeichnete Organisation und der ansprechende Rahmen im Hotel Radisson Blu rundeten das Bild der gelungenen Veranstaltung ab.










