Archiv für die Kategorie „Usability Test“

Image ist alles: Der erste Eindruck entscheidet!

Sie haben eine Website? Dann haben Sie es nicht leicht, denn Sie haben gerade mal knappe 10 Sekunden, um Eindruck bei Ihrem Besucher zu machen.

Hierfür gibt es ein paar “goldene Regeln”….

Dazu gehört professionelles Design, damit Sie mit dem ersten visuellen Eindruck ordentlich punkten können. Die Schriftarten, die Farben und die grafischen Akzente müssen sich zu einem einzigen “Look” zusammenfügen, der den Besucher in den Bann zieht.

Ist er nun ganz ergriffen vom Design Ihrer Website, kommt die nächste Hürde: Die inhaltliche Seite! Schwer verständliche und zu weitschweifige Texte werden ihn schnell vergraulen. Wer will schon unverständlichen Kauderwelsch lesen? Kurze und knackige Formulierungen, schon ist der Besucher ganz “Ohr”.

Nachdem der Besucher ganz “Auge” und “Ohr” ist, soll er ja dazu ermutigt werden, in Aktion zu treten. Und jetzt kommt noch eine Hürde: Die Übersichtlichkeit Ihrer Website. Zu viele Wahlmöglichkeiten führen zu Verwirrung und das kann der Nutzer nun überhaupt nicht leiden. Er will wissen, welches “Knöpfchen” er drücken muss, um zu seinem Ziel zu gelangen. Gestalten Sie die Funktionsflächen deshalb übersichtlich und selbsterklärend.

Sie haben alle goldenen Regeln beherzigt und trotzdem läuft es nicht so, wie Sie es gerne hätten? Sie grübeln und grübeln, stehen aber weiterhin vor einem Rätsel?

Heatmaps bringen Licht ins Dunkel

Mit dem Einsatz von Heatmaps bringen Sie Licht ins Dunkel. Hiermit können Sie das Surfverhalten Ihrer Besucher erfassen, analysieren und damit erkennen, warum sich die Nutzer so verhalten wie sie es tun.

Am Beispiel der Startseite von Ebay können Sie sehr schön sehen, wozu die Heatmaps gut sind.


Startseite Ebay Perception Heatmap Attention Heatmap


Bei der Perception Heatmap können Sie sofort erkennen, welche Bereiche die Besucher in den ersten Sekunden wahrnehmen.

Bei der Attention Heatmap sehen Sie, welche Elemente Ihrer Webseite die meiste Aufmerksamkeit erzeugen.

Mit Website-Testing zur optimalen Website

Wenn Sie herausgefunden haben, was die kritischen Punkte an Ihrer Website sind, kommt als nächster Schritt das Website-Testing für Sie in Frage.

Bei einem A/B-Test entscheidet sich Ihr Besucher zwischen zwei Versionen einer Website. Mag er z.B. lieber einen roten oder einen grünen “Call-to-Action”-Button? Wo mag er ihn lieber platziert haben?

Beim multivariaten Testing werden auf einer Website für verschiedene Elemente Alternativen hinterlegt, für die das System alle möglichen Kombinationen testet. Innerhalb kurzer Zeit wissen Sie, welches die erfolgreichste Kombination an Elementen für diese Seite ist.


Damit Ihre Website nicht nur ein hübscher Image-Prospekt ist….

…sondern zum Lockstoff für Ihre Nutzer wird und Ihnen kontinuierliches Geschäft beschert.

Mit Website-Optimierung haben Sie die Nase wieder vorne – gerne unterstützen wir Sie dabei!

Herzlichst, Ihre Karin Tempel-Maier


Datenschutz & Usability? Nicht bei Cisco!

Alles begann mal wieder mit einer völlig banalen Anforderung: Meine Linksys NAS (Modell NSS4000) sollte ein Firmware-Upgrade erhalten. Aktueller Stand der NAS war 1.14; verfügbar ist die Firmware 1.20.1. Tolle Sache, dachte ich und wollte die Firmware einfach bei Linksys herunterladen. (Anmerkung: die Firma Linksys war eine Tochtergesellschaft von Cisco und bekannt dafür, verlässliche Netzwerk-Produkte für Privatleute herzustellen).

Ich will doch nur was runterladen…!

Suchergebnisse auf der Cisco SiteTja, so dachte ich zumindest. Aber Cisco hat den Bereich ja vor einiger Zeit in “Cisco Small Business” umbenannt und in die grauenvolle, unübersichtliche und vor allen Dingen nutzerfeindliche Website-Struktur von cisco.com integriert.

Ich ahnte Schlimmes und wurde auch nicht enttäuscht. Alleine schon die Suche nach dem Downloadbereich entpuppte sich als Abenteuer: Zur Linken eine Navigation, die von den verwendeten Begriffen wahrscheinlich nur ein Cisco-Mitarbeiter versteht, und auf der Seite selbst unzählige klickbare Links. Wow! Hier wird Potenz gezeigt! Oder sollte es Potenzial heißen? Egal…

Da mir der ganze Kram nichts sagte und ich beim “Quer-Scannen” der Seite auch nichts fand, was in die Richtung “NSS4000” ging, nutzte ich die Website-eigene Suche. Und – hey! – die hat sogar funktioniert. Begeisterung? Na, ja – vielleicht ganz leicht aufkeimend…

Also gleich den ersten Link auf der Registerkarte “Software Results” zum Thema NSS4000 angeklickt. Und auch auf der Unterseite gleich einen passenden Link für den Firmware-Bereich gefunden. Begeisterung? Hmm, ja, definitiv ansteigend…

Im Download-Bereich für NSS4000-Firmware angekommen, wird mir auch gleich eine übersichtliche Seite mit einem Strukturbaum angeboten, über den ich mir die gewünschte Firmware auswählen kann. Begeisterung? JA, jetzt war ich bereit, meine schlechte Meinung über Cisco zu revidieren!

11. Gebot: Du sollst Dich registrieren

Cisco betreibt Zwangsregistrierung für Download einer Firmware für Privatprodukte“Coole Sache!”, dachte ich, und wählte die Version 1.20.1 aus und klickte auf die Schaltfläche Download Now. Die vorher befürchtete Frustration ließ nicht lange auf sich warten, sondern stellte sich sofort ein: Um eine Firmware für das Produkt herunterladen zu können, muss ich mich anmelden!

Kein anderer Hersteller wäre so vermessen, für einen Firmware-Download zu einem PRIVATPRODUKT eine Anmeldung zu verlangen. Stellen Sie sich mal vor, Sie müssten sich für jeden Druckertreiber-Download Ihres Tintenstrahlers bei HP erst mal anmelden…

Tja, aber Cisco war ja schon immer anders und nutzt hier die Quasimonopolstellung schamlos aus: Meine Produkte, meine Website, meine Regeln! Jawoll!

Datenschutz, Usability & Cisco – Drei Welten treffen aufeinander…!

Registrierungsformular auf der Cisco SiteDa offensichtlich kein Weg an daran vorbeiführte, startete ich die “erzwungene” Registrierung und staunte nicht schlecht, als ich sah, WAS Cisco alles von mir wissen wollte. E-Mail-Adresse, eine zu vergebende Benutzer-ID sowie ein Kennwort sind ja noch verständlich und völlig normal. Aber: Vorname, Nachname, Telefonnummer, Land, Strasse, PLZ, Ort, und Sicherheitsfrage – alles Pflichtfelder! Damit ich eine Firmware herunterladen kann. Sind die denn von allen guten Geistern verlassen?

Wie ich in meinen beiden Blog-Posts Hexenjagd 2010 oder “Wir machen Stimmung gegen Google…!” und Hexenjagd 2010 – die Zweite bereits habe durchblicken lassen, vertrete ich eine sehr liberale Meinung in Sachen Datenerhebung – speziell für den Bereich Besucherverhalten auf Websites. Allerdings sehe ich in dem vorliegenden Fall absolut keine Notwendigkeit, eine Registrierung für den Download überhaupt durchzuführen, geschweige denn Daten abzufragen, die über E-Mail, Benutzer-ID und Passwort hinausgehen und somit in keinem mittelbaren oder unmittelbaren Zusammenhang mit der eigentlichen Absicht stehen.

Wo, bitteschön, bleiben denn jetzt die selbsternannten Schutzpatronen der Internet-Gemeinde (im Volksmund auch Datenschützer genannt) – allen voran Schaar, de Maizière, Aigner und Konsorten? Und geben dem Weltmarktführer aktiver Netzwerkkomponenten mal so richtig eins drauf? Bzw. stellen ihn an den Pranger? Ich glaube, ich habe noch ein paar vergammelte Tomaten, die ich werfen könnte…

Fazit

Regel Nr. 1

Usability ist, wenn man keine Produkte von Cisco benutzt.

Regel Nr. 2

Datenschutz ist, wenn man Regel Nr. 1 missachtet hat und dann das Produkt NIE aktualisiert

Reg3el Nr. 3

Beide unter Regel Nr. 1 und Regel Nr. 2 genannten Begriffe fehlen im Vokabular von Cisco anscheinend gänzlich. Da Cisco wahrscheinlich auch noch nie davon gehört hat, ist es zwecklos aufzubegehren.

P.S.

Nachdem ich dann endlich die Firmware herunterladen konnte. meckerte meine NAS herum und meinte, die Datei sei korrupt. Ich habe das Unterfangen dann nach sinnlos verbrannten vier Stunden aufgegeben und mich meiner Familie gewidmet…

Wie ein einzelnes Wort die Conversion Rate verdoppeln kann…

In einem früheren Blog-Post (Vom Klick zum Kunden) haben wir bereits über die Wichtigkeit von Usability berichtet. Eine Möglichkeit, Studien in Bezug auf die Gebrauchstauglichkeit einer Website durchzuführen, stellt den Einsatz von ClickTale dar (siehe Blog-Post ClickTale – die ideale Ergänzung zu Google Analytics, Urchin Software und Google Website Optimizer). Welche enormen Auswirkungen eine kleine Änderung am Text scheinbar auf die Usability und definitiv auf die Conversion Rate haben kann, zeigt der jüngste Eigenversuch auf der Kontoeröffnungsseite bei ClickTale selbst.

Die Ausgangssituation

Das bisher eingesetzte Anmeldeformular auf der ClickTale-Website zur Eröffnung eines Kontos war offensichtlich kurz und einfach zu bedienen. In den ersten vier Feldern wurden die erforderlichen Daten zur Kontoeröffnung abgefragt; Name des Nutzers, E-Mail-Adresse, Passwort und Passwortbestätigung. Diese Felder als Pflichtfelder gekennzeichnet (violetter Asterisk). Das fünfte Feld, in das der Nutzer seine Telefonnummer eingeben konnte, war ein optionales Feld und wurde somit nicht als Pflichtfeld gekennzeichnet.

ClickTale: Anmeldeformular zur Eröffnung eine ClickTale-Kontos vor Optimierung

Eigentlich ein ganz einfaches und smartes Formular, oder? Das dachten sich die Verantwortlichen bei ClickTale auch und betrachteten sich dazu einfach einmal den entsprechenden Conversion Report:

ClickTale: Conversion Report vor Optimierung

Jetzt ist eine Conversion Rate von über 42% schon recht gut und sollte die Verantwortlichen glücklich stimmen. Jedoch sollte jedes anständige Webanalyse-System (z. B. Urchin Software oder Google Analytics) solche Zahlen und Werte liefern können und somit war das Conversion-Verhältnis alleine nicht ausreichend. Was ClickTale-Kunden bereits wissen: der einzigartige Vorteil von ClickTale liegt darin, zu sehen, was “innerhalb de Formulars” passiert. Wenn wir uns das obige Formular nochmals genauer anschauen, fällt der folgende Abschnitt ins Auge:

ClickTale: Teil des Conversion Reports mit verlorenen Besuchern

Hierbei wird deutlich, dass nahezu 39% der Besucher mit dem Ausfüllen des Anmeldeformulars begonnen, aber dieses nie vervollständigt und abgesendet haben. Das bedeutet in Klartext, dass diese Besucher auf halbem Wege zur Conversion im Formular selbst verloren gingen (auch “Drop” genannt). Um nun zu sehen, an welcher Stelle ClickTale die Besucher verloren hat, war der Drop Report hilfreich:

ClickTale: Drop Report vor Optimierung

Dieser Report zeigt deutlich, dass die Besucher im fünften Feld verloren gingen, also dem Feld, in dem nach der Telefonnumer gefragt wurde. Und obwohl das Feld nicht als Pflichtfeld gekennzeichnet wurde (kein Asterisk daneben) sondern ein optionales Feld darstellte, schienen sich die Besucher damit nicht wohl zu fühlen und verließen die Seite anstelle sich anzumelden .

Kann das Problem gelöst werden? Aber klar doch!

Die Website-Entwickler bei ClickTale ergänzten die Feldüberschrift einfach um das Wort “optional” am Zeilenende:

ClickTale: Onlineformular zur Eröffnung eine ClickTale-Kontos nach Optimierung

Und siehe da: die Conversion Rate verdoppelte sich quasi über Nacht!

ClickTale: Conversion Report nach Optimierung

Aber damit nicht genug. Ein Blick in den Blank Field Report zeigt, dass mehr als die Hälfte der Besucher bei der Anmeldung das fünfte Feld nun einfach unausgefüllt lassen:

ClickTale: Blank Field Report nach Optimierung

Das ganze soll als einfaches Beispiel dienen und veranschaulichen, welche massiven Auswirkungen auf die Conversion Rate bereits kleine Veränderungen haben können. Um aber solche  Probleme zu lösen, müssen Sie diese erst einmal finden.

Probieren Sie es selbst!

Die Form Analytics Suite enthält die Berichte Conversion Report, Drop Report, Time Report, Blank Field Report und Refill Report stehen all unseren Kunden zur Verfügung. Melden Sie sich am besten noch heute an und erfahren Sie, wie Sie Ihre Website aufgrund des tatsächlichen Nutzerverhaltens optimieren können. Erhöhen Sie Ihre Conversion Rates, minimieren Sie die Abbruchrate in Online-Fomularen und maximieren Sie Ihre Umsätze – JETZT!

Erfahren Sie mehr über den Einsatz von ClickTale und die damit verbnundenen Möglichkeiten Eröffnen Sie jetzt bei uns Ihr kostenfreies ClickTale Konto Erfahren Sie hier mehr über die Preise und Abonnements von ClickTale

Usability-Test beim Online-Marketing Power-Day 03.2010

Usability-Test "Bundesagentur für Arbeit"Wie bereits in unserem Blog-Post “Online-Marketing Power-Day 03.2010 – ein voller Erfolg!” erwähnt, initiierte die Riba:BusinessTalk GmbH am 19. März 2010 zum vierten Mal die eintägige Veranstaltung.

Während des Events führte webalytics einen Usability-Test mit freiwilligen Teilnehmern auf der Website der Bundesagentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de) zu Demonstrationszwecken durch. Bei dem Test mussten die Probanden eine einfache Aufgabe erfüllen und dabei ihre Handlungen mündlich begründen bzw. kommentieren. Hierbei wurden erstaunliche Feststellungen gemacht!

Insgesamt 13 Teilnehmer bewerteten ihre Eindrücke der Website und 12 davon versuchten, eine gestellte Aufgabe zu erledigen. Bei dieser Aufgabe gab es eine Durchfallquote von 15,3% (2 Teilnehmer). Die Probleme, die sie hatten, könnten durch kleine Änderungen am Design, weniger Text und eine verbesserte Wortwahl für die Beschreibung wichtiger Bereiche gelöst werden.

Manche der identifizierten Probleme erfordern Änderungsarbeiten am Design. Wir empfehlen, dass diese im Rahmen eines A/B-Tests (z. B. mit dem Google Website Optimizer) durchgeführt werden sollten.

Lesen Sie den kompletten Bericht –  laden Sie ihn kostenfrei hier herunter!

Vom Klick zum Kunden!

Ihre Webseite ist gut! Oder? Warum diese Frage so wichtig ist, liegt darin begründet, dass Sie sie nicht allein beantworten können. Die Besucher und Nutzer Ihrer Webseiten können Ihnen zu tiefer gehenden Einsichten verhelfen. Diese erhalten Sie jedoch nur, indem Sie sie befragen bzw. mit Ihnen gemeinsam Ihre Webseiten benutzen.

Einfach ausgedrückt: Jede Webseite hat Usability-Probleme. Die meisten sind einfach zu entdecken. Nur Sie (als Webseite-Betreiber) sehen sie nicht.

Warum Usability?

Bestandteile eines Usability-Tests

Als Webseite-Inhaber sind Sie daran gewöhnt mit sich widersprüchlichen Anforderungen umzugehen, z.B. dem Druck rechtzeitig zu liefern, Ihrem eigenen Wunsch ein hervorragendes Produkt zu entwickeln, mit verschiedenen Beteiligten umzugehen, oder mit mehreren Projekten zu jonglieren.

Sie haben vielleicht bemerkt, dass die Webgemeinschaft einen wachsenden Schwerpunkt auf eine gute Gebrauchstauglichkeit (Usability) setzt. Der Begriff “Gebrauchstauglichkeit” enthält alle Aspekte des Umgangs eines Kunden mit einem Produkt, einem Dienst oder einer Organisation.

Häufig ist die Webseite ein wesentlicher Teil dieses Umgangs, ob nun Kunden bzw. Interessenten die Webseite benutzen, um einen möglichen Kauf vorzubereiten, auf Abrechnungsinformationen zuzugreifen, Feedback zu geben, mit anderen Benutzern zu kommunizieren und vieles mehr. Ein wesentliches Merkmal der Wahrnehmung bei einer Webseite ist ihre Usability.

Die Grundlage von Usability und die Schaffung einer erfolgreichen Wahrnehmung ist die Konzentration auf die Nutzer – d. h. diejenigen, die Ihre Webseite benutzen werden. Oft haben Designer wenig Zeit sich mit Nutzern zu befassen; der berufliche Alltag mit all seinen Anforderungen (z. B. pünkliche Fertigstellung, Lösung technischer Probleme, etc.) lässt wenig Spielraum…

Ihre Webseite steht und fällt mit deren Nutzern!

Nutzer entscheiden über den Erfolg oder Misserfolg  einer Webseite. Sie sollten daher ein paar Dinge über Nutzer wissen:

  • Benutzer sind nicht wie Sie! Viele Entwickler machen den Fehler, Entscheidungen über ein Design nach ihren eigenen Vorlieben zu treffen. Wenn sie absolut keine Informationen über Ihre Nutzer hätten, wäre das die beste Lösung. Es ist jedoch wahrscheinlicher, dass die Nutzer viel emotionaler (im Sinne der Nutzung von Webseiten) agieren. Die Nutzer wundern sich oftmals über Elemente einer Seite, die Sie als selbstverständlich betrachten. Sie empfinden Anordnungen upassend, obwohl diese für Sie völlig logisch aufgebaut sind.
  • Die beste Methode, um praktische Kenntnisse über Benutzer zu erwerben, ist Zeit mit ihnen zu verbringen. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, die Nutzer bei der Verwendung Ihrer Webseiten. Es lohnt sich immer wieder!
  • Benutzer tun die seltsamsten Dinge! Sobald Sie Zeit damit verbringen, Nutzer bei der Verwendung Ihrer Webseiten zu beobachten, werden Sie feststellen, dass Nutzer Dinge tun, wovon Designer nicht einmal geträumt hätten.
  • Ihre Webseite steht und fällt mit Ihren Benutzern! Schlussendlich ist entscheidend, wie echte Personen echte Aufgaben auf der Webseite erfüllen. Es ist wenig sinnvoll, eine optisch attraktive und technisch ausgereifte Webseite zu betreiben, wenn Ihre Nutzer nicht damit umgehen können.
  • Usability wird zunehmend zum Unterscheidungsmerkmal. Kann der Nutzer unter vielen Anbietern auswählen, wird er sich den Anbieter aussuchen, bei dem er sich “am wohlsten fühlt”.

Wie Sie sehen, gibt es in Bezug auf Usability weit mehr zu beachten, als sich nur auf den gesunden Menschenverstand zu verlassen. Zusätzlich zum Verstehen einiger Kernkonzepte kann viel durch tiefgehende Analysen jedes einzelnen Projekts, die Einbeziehung der Analyseergebnisse ins Design und den Gebrauch von Designkonventionen, erreicht werden. Sie müssen somit das Rad nicht neu erfinden und können die Bestätigung des Designs anhand durchgeführter Usability-Prüfungen erhalten.

Usability-Tools

Mehr Informationen zum SitePoint Usability Kit - hier klickenEin sehr gutes und auch von uns oft genutztes Hilfsmittels in Bezug auf das Testen von Websites stellt das Usability Kit (englisch) von SitePoint dar. In diesem Kit werden u.a. folgende Themen behandelt:

  • Understand usability and get the tools to put it into practice
  • Learn the essentials with over 125 pages of usability techniques for evaluating and designing effective web systems, including forms and templates that you can use immediately
  • Get on with making your sites usable with more than 200 pages of usability blueprints, offering practical solutions and patterns for blogs, product pages, shopping carts, sitemaps and much more …
  • Learn the design techniques that get your users involved
  • Dodge the pitfalls before they happen with our 19 pitfall flags
  • Discover how to evaluate and test your sites for their usability
  • Market usability as part of your service

Mehr über das Usability Kit erfahren Sie hier.

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