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Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 2)
Was machen sie denn, meine Besucher?
Im ersten Teil der Serie haben Sie erfahren, wie Sie Besucher und somit potenzielle Kunden auf Ihre Website bzw. Ihre Shopseiten leiten.
Sie wollen erfolgreich Online-Handel betreiben und das wahrscheinlich nicht, weil Ihnen langweilig ist, sondern weil Sie Geld damit verdienen wollen. Geld verdienen Sie durch viele, viele Kunden, welche viele, viele Produkte bei Ihnen kaufen (vorausgesetzt, Sie haben die Verkaufspreise entsprechend kalkuliert…).
Wodurch können Sie beurteilen, ob Sie so viel Umsatz machen wie möglich? Oder, ob Ihnen potentielle Kunden durch die Lappen gehen?
Was machen Sie? Blindflug oder Webanalyse?
Natürlich WEBANALYSE! Warum? Darum:
Erstes Thema: Design
Empfinden Ihre Besucher den Shop vom Design her als angenehm?
Wenn ein hoher Anteil Ihrer Besucher Ihren Online-Shop betritt und sofort wieder verlässt, können Sie davon ausgehen, dass das Design nicht gut ankommt…. Warum sollte er sonst sofort wieder abspringen? Sofort heisst hier: Innerhalb von ein bis zwei Sekunden! Bei der Webanalyse wird dies mit der “Besuchszeit” sehr gut wiedergespiegelt. Manchmal fischt man trotzdem noch im Trüben. Gilt ja immer wieder der Grundsatz: “Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!”. Mit A/B-Tests können Sie ausprobieren, welches Design dem Besucher besser schmeckt, damit er dann an Ihrer Angel hängt…
Zweites Thema: USABILITY – “Don’t make me think”
Immer wieder wird auf der Usability rumgeritten und das ganz zu recht! Was heisst denn Usability in deutsch? Gebrauchtstauglichkeit. Und genau das will Ihr Besucher haben. Er will nicht groß nachdenken müssen. Bei der Webanalyse wird dies mit der “Navigationsanalyse” aufgedeckt. Mit Heatmap-Tools (z.B. von ClickTale) erfahren Sie, was der Besucher wahrnimmt und wie er sich über Ihre Webeseite bewegt. Sie glauben gar nicht, was da los ist! Sie selbst finden alles eindeutig, aber mit einer Aufzeichnung der Mausbewegung werden Sie sehen, was für ein Hin und Her der Besucher da veranstaltet. Wenn es dazu in Ihrem Shop noch Punkte gibt, die nicht eindeutig oder einfach nur umständlich sind, haben Sie verloren. Der Besucher bricht ab.
Drittes Thema: “Technik”
Welche Browser benutzen die Besucher, welche Betriebssysteme, welche Bandbreite, welche Bildschirmauflösung und so weiter und so fort. Wenn Sie diese Kriterien berücksichtigen, klappt es mit dem Besucher, denn er bekommt eine weitestgehend fehlerfreie Darstellung. Kann der Besucher wichtige Elemente aufgrund seiner Bildschirmauflösung nicht sehen, ist es nicht gesagt, dass er sich die Mühe macht und nach unten scrollt. Mit den Scroll-Reach-Heatmaps von ClickTale sind Sie auf der sicheren Seite. Ihre Besucher sehen das, was sie sollen! Vergessen Sie auch nicht Wichtigkeit der Ladezeitenmessung. Bei zu langsamem Seitenaufbau haut Ihr Besucher wieder ab, er hat schließlich noch was anderes zu tun als zu warten.
Viertes Thema: “Checkout und Formulare”
Immer wieder werden für den Checkout-Prozess unnötig viele Daten vom Besucher abgefragt. Argwöhnisch wie der Nutzer ist (und das manchmal nicht ganz unberechtigt..) bricht er hier oft ab. Er muss manche Daten nicht preisgeben, machen Sie also keine Pflichtfelder daraus! In einem Checkout-Prozess ist die Frage nach einer abweichenden Lieferanschrift legitim, wohingegen die erzwungene Angabe von Geschäfts- und Privatadresse in keinster Weise sinnvoll ist. Auch ist die Telefonnummer keine notwendige Angabe, um einen Kaufabschluss durchzuführen. Mit Form Analytics von ClickTale können Sie die Nutzung Ihrer Formulare genau analysieren und, mit diesem Wissen ausgestattet, nicht genutzte bzw. unnötige Felder rausnehmen. Der Besucher wird’s Ihnen mit Conversions danken!
Also: Analysieren Sie und bleiben Sie dran – am Kunden!
Ihre Karin Tempel-Maier
P.S.
Im dritten Teil stelle ich Ihnen eine Checkliste zusammen, anhand derer Sie das passende Shop-System auswählen können…
Soziale Netzwerke als Geldanlage?
Spätestens mit dem Film “The Social Network” ist deutlich geworden: Soziale Netzwerke sind auf dem Vormarsch. Und das jetzt auch an der Börse. Anleger könnten somit vom Boom der Online-Kommunikation profitieren und am Unternehmenserfolg teilhaben.
Goldman Sachs hat jüngst den US-Pionier Facebook mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet. Für ein nicht einmal sieben Jahre altes Internetunternehmenschien schien das vielen Analysten zunächst maßlos übertrieben. Jedoch macht ein Nettogewinn von 355 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten deutlich, dass die Gewinne von Facebook explodieren. Allein im vierten Quartal 2010 sollen lt. Technologieportal Alley Insider rund 250 Millionen US-Dollar eingesammelt worden sein.
Spannend war zu beobachten, wie die von Goldmann platzierten Anteile rasenden Absatz am Markt fanden. Dabei wurde deutlich, dass die Nachfrage deutlich größer war als das Angebot. Wie am Beispiel Ägypten nachvollziehbar, verändern Soziale Netzwerke nachhaltig die Welt. So sind auch Anlger und Investoren schon längst auf den Trend aufmerksam geworden, denn bereits vor fünf Jahren hatte die Hamburger XING AG den Börsengang vollzogen. Das amerikanische Pendant LinkedIn plant diesen noch für 2011.
Die Bewertung von Linkedln, Facebook bzw. Twitter erreichten bereits vor dem Börsengang schwindelnde Höhen. War der Short Message Service Twitter im Dezember noch knapp 4 Milliarden USD wert, stieg der Wert schon im Januar um mehr als 250% auf 10 Milliarden USD – einem Wert, der den 200fachen Jahresumsatz widerspiegelt.
Echtes Potenzial?
Dabei steht zurecht die Frage im Raum: Ist das nun “Potenzial” oder einfach nur “heiße Luft”? Uns allen gedenkt wahrscheinlich noch ewig das Desaster mit der Dot-Com-Blase, die ihr jähes Ende um die Jahrtausendwende fand – und mit ihr das Kapital vieler Kleinanleger und Investoren. Auch jetzt schon warnen Kritiker wieder mit erhobenem Finger vor einer Überbewertung der Social-Network-Firmen und vor einer neuen Blase. Und dennoch ist der Boom der Social Networks einfach nicht aufzuhalten.
Bieten sich doch für die Betreiber durch Anzeigen, Online-Trading, Online-Gaming und geeignete Paymentsysteme ständig neue Möglichkeiten Kunden zu gewinnen und Besucher zu binden. In der außergewöhnlichen Rolle des “Trittbrettfahrers” findet sich diesmal Google wieder, denn erst im Februar wurde deren neuer Short Message Service “Buzz” gelaunched. Dennoch ist das innovative, breit aufgestellte und wachsende Unternehmen aus den USA eine Kaufüberlegung wert. Schließlich sehen Analysten der Deutsche Bank oder der Credit Suisse ein Kursziel von bis zu 750 US-Dollar – mehr als 20% über dem aktuellen Kurs. So konnte auch die Aktie der XING AG seit September deutlichen Zuwachs verzeichnen.
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| Entwicklung Google 5-Jahre | Entwicklung XING 5-Jahre | Entwicklung Société Générale 6-Monate |
Ein Stück vom Kuchen?
Interessierte Anleger können auch per Zertifikat auf den Trend setzen: Die Société Générale hat die größten reinen Social-Network-Unternehmen in einem Indexzertifikat gebündelt. Neben XING finden sich auch Social-Network-Größen aus anderen Ländern: Mail.ru (Rußland), Tencent (China), United Online (USA), Meetic (Frankreich) und Dena, Gree und Mixi (Japan).
Mit großer Wahrscheinlichkeit werden über kurz oder lang auch entsprechende Investmentfonds aufgelegt, die überwiegend Aktien solcher Unternehmen enthalten. Sollten dann Facebook, LinkedIn, Foursquare & Co. ebenfalls den Börsengang vollzogen haben, finden sich deren Werte bestimmt ebenfalls gleich in den Portfolios der Fondsbroker
Und jetzt?
Die Frage aller Fragen ist nun aber: Lohnt es sich, dem Trend zu folgen und in genau diesen Markt zu investieren? Google kann zwar auf eine ansehnliche Wertentwicklung zurückblicken, doch läßt sich diese auch für andere Unternehmen wiederholen? Die Marktführer im Bereich Social Network jedenfalls scheinen diese Entwicklung nachzuvollziehen. Wir dürfen also alle gespannt sein, was sich die Herren CEOs noch einfallen lassen werden, um die Marktführerschaft zu behaupten und auszubauen.
Quelle: comdirect
webalytics zum wiederholten Male Microsoft AER
webalytics, führender Google Kompetenzpartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Region DACH), hat aktuell den Status “Microsoft Authorized Education Reseller” erneuert. Damit zeichnet sich webalytics erneut als kompetenter Anbieter von Software-Lizenzen für den Bildungsbereich aus.
Lizenzprogramme für jeden Bedarf
Microsoft zeigt Lehrenden und Lernenden mit speziell für diesen Sektor entwickelten Lizenzprogrammen Wege auf, wie moderne Informationstechnologie den Menschen dabei hilft, ihre persönlichen Fähigkeiten voll zu entfalten. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet Microsoft ein breites Spektrum unterschiedlicher Werkzeuge und Technologien zu günstigen Konditionen an. Mitarbeiter berechtigter Institutionen können diese Produkte somit im Unterricht oder in Lehre & Forschung einsetzen sowie zur Unterstützung entsprechender Aktivitäten auch am heimischen PC nutzen.
Durch diese erneute Zertifizierung können unsere Kunden sicher sein, dass wir auf Beratung und Verkauf von Lizenzen im Bildungssektor spezialisiert sind. Der Lizenzvertrieb im Microsoft-Umfeld wird somit gewissenhaft und nachhaltig kompetent durchgeführt. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie als Schüler/Student/Lehrer eine einzelne Office-Lizenz erwerben oder den gesamten Campus einer Universität mit Microsoft-Produkten ausstatten wollen.
Bei Interesse oder Fragen zögern Sie bitte nicht, uns unverbindlich zu kontaktieren – wir helfen Ihnen gerne weiter!
Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 1)
Wo bleiben sie denn, die Kunden?
Tja, da haben Sie nun einen wunderbaren Online-Shop, schöne Produkte, eine gute SEO-Agentur und wundern sich, warum das Geschäft nicht so brummt, wie Sie es gerne hätten? Ihre Lager sind voll, Ihre Lageristen drehen aber Däumchen? Sie befürchten schon, dass sich Staub auf Ihre Waren legt und Ihre Lageristen eher mit dem Staubwedel denn mit Kommisisonierlisten durch die Lagerhallen turnen? Dabei haben Sie so schöne Artikel, sogar tolle Sonderangebote, obendrauf auch noch ein Ladengeschäft und trotzdem tut sich nicht so viel, wie Sie gedacht haben?
Die Welt ist groß, die Zahl Ihrer Konkurrenten auch…
Einen Dornröschenschlaf können Sie sich hier nicht leisten. Sie müssen schnell sein, bevor Ihre Wettbewerber den Fisch an der Angel haben. Dazu müssen Sie jedoch erst einmal die Angel auswerfen. Vor Ihrem Ladengeschäft können Sie ja mal ausprobieren, wie sich ein Marktschreier so macht (die vom Hamburger Fischmarkt sind da echte Profis….). Im Internet haben Sie diese Möglichkeit nicht. Hier müssen Sie sich auf andere Art Präsenz verschaffen, um auf Ihren Online-Shop aufmerksam zu machen.
Die Zauberformel heisst Paid Search!
Bezahlte Suchmaschinenwerbung? Ach Gott, das kostet doch nur wieder Geld! Richtig. Wenn Sie in den Käseblättern Ihrer Region inserieren, kostet das auch Geld. Werben Sie überregional, müssen Sie ganz viel Geld ausgeben. Werbung gibt es im seltensten Fall kostenlos – sie kann aber umsonst (also vergeblich) sein. Mit Google AdWords oder Yahoo! Search Marketing können Sie so effizient und messbar werben wie mit keinem anderen Werbeinstrument.
Und, weil es ja immer ums Geld geht: Sie zahlen nur, wenn der Besucher auf Ihre Anzeige klickt. Klickt er, landet er in Ihrem Online-Shop. Das ist, wie wenn es der Marktschreier geschafft hat, jemanden in Ihr Ladengeschäft zu locken. Ob er dort was kauft, ist nicht gesagt. Wir wissen ja nicht, ob er überhaupt Interesse an Ihren Produkten im Ladengeschäft hat. Hat er jedoch auf Ihre Werbeanzeige geklickt, ist er definitv an Ihrem Angebot interessiert. Hat Ihr Online-Shop nicht nur tolle Produkte, sondern auch eine übersichtliche Struktur, sind Sie schon wieder einen Schritt weiter. Wie ein professioneller Online-Shop aufgebaut ist, erfahren Sie in einem anderen Blogbeitrag…..
Was sind denn die Vorteile?
Kritisch wie Sie sind (und das sollten Sie auch sein), reicht es Ihnen als Argument für Paid Search nicht aus, dass Besucher auf Ihre Anzeige für den Online-Shop klicken. Damit ist es auch nicht getan. Nicht jeder Besucher ist gleich. Der eine will dies, der andere will das. Das geht von der Qualität über den Preis, die Menge, die Aktualität Ihrer Ware, die Verfügbarkeit und noch viele andere Aspekte. Sie selbst haben das Interesse, Ihre Lagerbestände abzubauen, immer neue Ware vorhalten zu können und vor allem: Umsatz machen!
Und das sind die Vorteile:
- Sie haben keine Streuverluste wie bei anderen Werbeformen, da Sie mit Ihrer Anzeige Besucher ganz zielgerichtet ansprechen.
- Sie können auch mit kleinem Budget werben. Dieses jederzeit erhöhen und auch wieder verringern.
- Sie können auf saisonale Aspekte und schnell auf Trendentwicklungen eingehen.
- Haben Sie zum Online-Shop noch ein Ladengeschäft, können Sie dieses separat bewerben, durch geografische Eingrenzung der Anzeigenschaltung.
- Der Abverkauf von Lagerüberhängen kann gefördert werden – nach dem Motto: Alles muss raus!
- Sie können Ihre Ladenhüter der Brut der Schnäppchenjäger zu Sonderpreisen verticken und vielleicht obendrauf noch einen regulären Artikel.
Wie mache ich das mit der Paid Search?
Selbst. Dafür brauchen Sie ein entsprechendes Konto, entweder bei Google oder Yahoo!. Und Zeit, Kreativität, betriebswirtschaftliches Denken, einen Riecher und noch so manches mehr…
Oder:
Sie beauftragen eine Agentur, die auf dieses Gebiet spezialisiert ist. Dann holen Sie wirklich alles aus Ihrem Werbebudget raus.
Ist das alles messbar?
Ja. Mit Webanalyse. Aber, das ist eine andere Geschichte… Bleiben Sie dran!
Herzliche Grüße und stets zu Ihren Diensten -
Ihre Karin Tempel-Maier
Erfolgsmessung von Offline-Kampagnen mit Google Analytics oder Urchin
Dass Online-Kampagnen mit Google Analytics und Urchin Software hervorragend ausgewertet werden können, sollte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Wie aber sieht es mit Kampagnen im “Offline”-Bereich aus? Zeitungen, Zeitschriften, Radio- oder Fernseh-Spots? Wäre es denn nicht schön, wenn auch diese Kampagnen mit den Analysetools aus dem Hause Google messbar wären? Sie denken, das geht nicht? Schön! Denn gerne zeige ich Ihnen einen möglichen Weg auf, wie es doch geht…
Das Problem mit dem URL…
Gerade bei Anzeigen in Printmedien, Radio- oder TV-Spots wird doch immer öfter auf eine Interetseite verwiesen. Da dieser URL nicht zu lang sein darf (schließlich will der Werbende ja, dass sich die Zielperson/-gruppe diesen auch merkt), wird meist auf die Startseite, maximal jedoch auf eine leicht zu merkende Unterseite verwiesen.
Auf der Startseite wird dann versucht, den Besucher (und potenziellen Kunden) mit einem Eye-Catcher “abzuholen” (meist auffälliger Button, der den Slogan der Kampagne widerspiegelt) und mittels Klick auf die gewünschte Unterseite zu lenken. Großer Fehler! Denn auf der Startseite einer Website tummeln sich mitunter viele Aktionselemente (sog. Call-to-Action), die um die (Klick-)Gunst des Besuchers buhlen.
Negativbeispiel: Alice DSL
Werbung für ALICE DSL (zu sehen auf http://myg8.de/alice-dsl) im TV führt bei Eingabe des kommunizieren URL (www.alice.de) auf die Startseite des Unternehmens, auf der sich alleine acht Aktionselemente aneinanderreihen (die Buttons im unteren Bereich eines jeden Kästchens):
Somit kann es auch gerne mal passieren, dass der Besucher eben nicht auf das gewünschte Aktionselement klickt, weil er es nicht auf anhieb findet, sich auf der Website einfach nicht “wohlfühlt” oder aber schlichtweg ein anderes “Klick MICH!”-brüllendes Aktionselement wählt.
Negativbeipiel: NIVEA FOR MEN
Den Vogel aber in Sachen Nutzerfrustration schießt in der Tat die Firma Nivea mit ihrem TV-Spot “NIVEA FOR MEN Revitalising Q10 Gel” ab (zu sehen unter http://myg8.de/n4m-horizont oder auch unter http://myg8.de/n4m-myvideo). In diesem Werbeclip wird ab der fünften Sekunde deutlich sichtbar der URL www.niveaformen.de eingeblendet. In dem ganzen Spot geht es um die “revitalisierende Wirkung” des Produkts mit dem Namen “Q10″.
Spannend aber in diesem Zusammenhang ist, dass eben dieser URL weder zu den Produktdetails führt noch auf der Startseite überhaupt ein sofort sichtbares Aktionselement auf das Produkt hinweist. Vielmehr wird der Besucher mit dem kompletten Produktportfolio der Firma “überrannt”.
Dort müsste er sich erst mühsam zum Produkt durchklicken und dann im Nivea-Shop wieder ganz bei Null anfangen, da auf der Produktseite weder ein Link auf die Produktdetails im Shop existiert noch eine Warenkorbfunktion verfügbar ist.
So geht’s: die Beispielkampagne
Wenn wir nun einmal annehmen, wir würden ein KFZ des fiktiven Automobilherstellers “PAX Automobile GmbH” bewerben wollen. Das Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, einen Termin für eine Probefahrt über die Website des Herstellers (www.pax-automobile.de) zu vereinbaren.
Diese Kampagne würde im über einen Monat verteilt in den unterschiedlichsten Medien geschaltet werden:
- Online mittels Banner, Facebook, Google AdWords und Yahoo! Search Marketing
- Offline in Tageszeitung, Radiosender und Privatfernsehen
Bereits in der Einlietung erwähnte ich, dass die Auswertung von Online-Kampagnen kein Problem ist, da wir hier ohne große Mühen eine entsprechende Kampagnenkennzeichnung durchführen können. Wie wir aber den Online-Erfolg durch die Bewerbung des Produkts in einem Offline-Medium messen können, erläutere ich in den folgenden Abschnitten.
Die Zutaten…
Wie also kann nun die Internet-Reaktion auf einen solchen TV-Spot ausgewertet werden? Was genau brauchen Sie nun, um Offline-Kampagnen messen zu können? Die Antwort auf die Fragen lautet: Kampagnen-Variablen in Kombination mit einem URL-Shortening-Service und ggf. einer weiteren Domain…
…eine zusätzliche Domain (optional)
Ggf. benötigen Sie, wie bereits erwähnt, eine weitere Domain und zusätzlichen Webspace (haben Sie entweder oder können ihn bei ihrem Providern für wenige Euros erhalten). Die Sache mit der Domain hingegen ist nicht ganz so trivial: sie sollte
- kurz, prägnant, und einfach zu merken sein
- aus zwei bis max. sechs Buchstaben bestehen und mit Ihrer jetzigen Domain in Verbindung gebracht werden können
- eine einfache Top-Level-Doamin aufweisen ( z. B. .de, .at, oder .ch) und zwei Buchstaben nicht überschreiten
Ja, ich weiß, das ist nicht leicht. Nachfolgend ein paar Beispiele, wie das funktionieren könnte:
| Hauptdomain | zweite Domain |
| hewlett-packard.de | hp.de |
| volkswagen.de | vw.de |
| niveaformen.de | n4m.de |
Dieser Schritt ist aber in der Tat optional. Eventuell finden Sie partout kein passendes Pendant zu Ihrer bestehenden Domain oder aber es sind alle sinnvollen kurzen Domainnamen bereits vergriffen. Sofern Ihre Domain nicht aus einer langen Zeichenkette (herzlich-willkommen-in-meinem-webspace.com) oder einer “sinnlosen” Aneinanderreihung von Zeichen (lgrzf1.biz) besteht, können Sie aber trotzdem die hier beschriebenen Techniken anwenden, selbst wenn Sie sich keine zweite Domain zulegen.
…verschiedene Kampagnenvariablen
Sie erinnern sich? Da war doch was von wegen Kampagnenvariablen an den URL anhängen…? Richtig! Hier noch einmnal zur Auffrischung der Kenntnisse: Von den in Summe fünf existierenden Kampagnenvariablen bei Google sind drei obligatorisch (utm_source, utm_medium, utm_campaing) und zwei optional (utm_content, utm_term). In der nachstehenden Tabelle finden Sie (auch nur zur Auffrischung) noch einmal die Bedeutung der einzelnen Variablen:
| Variable | Bedeutung | obligatorisch |
| utm_source | Identifiziert den Vermittler bzw. die verweisende Quelle (google, Stadtsuche, newsletter4) -> Woher kommt der Besucher? | ja |
| utm_medium | Werbe- bzw. Marketingmedium (z. B. CPC, Banner, E-Mail) | ja |
| utm_campagain | Name der Kampagne (z. B. Schlussverkauf, Frühbucher oder aber auch Produkt, Promo-Code, Slogan) | ja |
| utm_content | Aussagekräftige Beschreibung, mit denen verschiedene Anzeigeversionen zum Vergleich (A/B-Test) identifiziert werden können (z. B. Text_rot, Text_blau) | nein |
| utm_term | Keyword, nach dem gesucht wurde – bezahlt und unbezahlt (z. B. Hemd, Wasser+Flasche) | nein |
Wenn Sie sich also Gedanken zu den einzelnen Variablen gemacht haben und diese dann mit Leben füllen wollen, fügen Sie diese einfach an das Ende des URL an. Das würde dann etwa so aussehen:
http://www.domain.com/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=neue_produkte
Und damit Sie bei der Erstellung des URL keinen Fehler machen, hat Google natürlich ein entsprechendes Online-Tool zur Verfügung gestellt: den URL-Builder (zu finden unter http://myg8.de/url-tool).
Damit wären ja eigentlich alle Probleme gelöst, nicht wahr? Also könnte doch auch Nivea, um bei diesem Beispiel zu bleiben, einen sogenannten Deeplink (Link zur Produktdetailseite) mit diesen Kampagnenvariablen kommunizieren und schon wäre der potenzielle Kunde a) auf der richtigen Seite und b) könnten die Website-Betreiber eine Auswertung der Kampagne durchführen, richtig?
Falsch! Wer, bitte, ist in der Lage sich einen URL wie den folgenden in der kurzen Zeit eines Werbespots zu merken:
… einen URL-Shortening-Service
URLs, die auf Unterseiten Ihrer Internetpräsenz verweisen, können – je nach Struktur Ihrer Website – eine große Anzahl an Zeichen enthalten. Gerade bei Blogs (domain/jahr/monat/tag/blog-titel) und auchbei modernen Shop-Systemen (domain/warengruppe/kategorie/produktseite) ist das sehr oft der Fall.
Sofern Sie Twitter, LinkedIn, Facebook, etc. nutzen, wissen Sie, dass gerade bei den Statusmeldungen nur eine begrenzte Anzahl Zeichen erlaubt sind (ähnlich wie beim Schreiben einer SMS). Um nun hier mittels Link auf eine Webseite hinzuweisen und dafür möglichst wenige Zeichen zu “verschwenden” haben sich in den letzten Jahren sogenannte URL-Shortening-Services etabliert (z. B. bit.ly, tinyurl.com, cli.gs, goo.gl, etc). Wie diese funktionieren und welchen Stellenwert sie im Bereich Social Media einnehmen, habe ich in meinem Blog-Post “URL-Shortening-Services für Social Media Marketing” erläutert.
Diese Dienste verwandeln nun einen langen URL in einen völlig anderen, aber dafür kürzeren URL. So wird beispielsweise aus der langen Zeichenkette http://www.meine-domain.de/verzeichnis/unterseite/detail der folgende kurze URL http://bit.ly/abc.
Der Nachteil aber ist, dass Sie hier zum einen auf einen externen Dienstleister angewiesen sind und zum anderen den gekürzten URL nicht immer beeinflussen können. Daher empfehle ich den Einsatz eines eigenen URL-Shortening-Services.
Das Tool meiner Wahl, welches auch bei uns verwendet wird, lautet Pretty Link Pro für WordPress und ist in einer kostenfreien sowie einer kostenpflichtigen Version erhältlich. Damit stellen Sie sicher, dass Sie die volle Kontrolle über Ihre gekürzten Links und die verwendete Domain haben. Um dieses Tool einsetzen zu können, benötigen Sie lediglich eine Domain (entweder eine zweite oder aber die bestehende ohne “www” davor), etwas freien Webspace und eine Installation von WordPress (kostenfrei zu beziehen auf wordpress.org). Die Installation von WordPress und Pretty Link Pro ist ziemlich einfach und in ca. 15 Minuten abgeschlossen.
…und alles gut umrühren!
Nachdem Sie sich nun alle “Zutaten” besorgt haben, geht es an die Umsetzung des Vorhabens. Dabei beziehe ich mich wieder auf die oben genannte Beispielkampagne.
Schritt 1
Der erste Schrit ist nun, für unsere Beispielkampagne eine zweite URL zu registrierten (z. B. paxcar.de), einen Webserver zu starten und WordPress zu installieren.
Schritt 2
In WordPress wird dann der zuvor erwähnte URL-Shortening-Service Pretty Link Pro installiert und aktiviert.
Schritt 3
Jetzt erstellen wir uns eine Tabelle nach folgendem Schema und füllen diese dann mit den gewünschten Werten:
| Kampagne | Werbeträger | Werbemittel | Version | Landeseite |
| PAX-2010 jetzt probefahren | Tageszeitung | Zeitung | TZ-37/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | Tageszeitung | Zeitung | TZ-44/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | Tageszeitung | Zeitung | TZ-51/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | Tageszeitung | Zeitung | TZ-58/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | SWR | Radio | SWR-Radio-Spot | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | RTL | Radio | RTL-Radio-Spot | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | SAT1 | TV | SAT1-TV-Spot | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | RTL | TV | RTL-TV-Spot | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, habe ich eine Excel-Datei angefertigt, die Ihnen dabei hilft, die Kampagnen-URLs zu generieren. Sie können sich die Tabelle zur Planung von Offline-Kampagnen hier herunterladen.
Schritt 4
Wir nutzen das Google Tool zur URL-Erstellung (http://myg8.de/url-tool), um die in Schritt 3 erfassten Werte in Kampagnenvariablen umzuwandeln:
Schritt 5
Im fünften und letzten Schritt kürzen wir nun in unserem URL-Shortener den langen, mit Kampagnenvariablen gekennzeichneten URL und vergeben dabei sinnvolle Namen:
Sobald alle Kampagnenlinks erfasst wurden, können wir die gekürzten URLs an die Werbeträger kommunizieren bzw. integrieren.
Die Auswertung
Nachdem die URLs über die diversen Werbemedien an die potenziellen Kunden kommuniziert wurden, können wir den Erfolg der Kampagne wunderbar in Google Analytics bzw. Urchin nachverfolgen:
Durch die Sichtbarkeit der Offline-Kampagnen in Ihrer Webanalyselösung ist es nun auch möglich, die entsprechenden Conversion-Pfade zu definieren, zu messen und zu optimieren. Noch Fragen? Einfach Kommentar posten oder mit uns Kontaktaufnehmen
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URL-Shortening-Services für Social Media Marketing
Wer heute Social Media nutzt, um seine Produkte, Dienstleistungen, Alleinstellungserkmale bzw. Ansichten zu bewerben, hat bestimmt schon festgestellt, dass Twitter & Co. mitunter nur eine begrenzte Anzahl Zeichen für den Text zulassen. Wollen Sie beispielsweise für einen Blog-Eintrag auf XING oder Twitter werben, ist bei ca. 140-160 Zeichen Schluss. Schade, wenn davon alleine die Hälfte für die Angabe des Links verbraucht wird. Und so war die Idee des URL-Shorteners geboren: ersetze einen langen URL durch einen kurzen. Klingt trivial, ist es aber nicht.
Wie funktioniert das?
Ein URL-Shortening-Service funktionert folgendermaßen: Sie geben den zu kürzenden URL im Webinterface des Anbieters ein und klicken dann auf die entsprechende Schaltfläche zum Kürzen der URL. Der Service sucht nun nach einer freien, beliebigen Zeichenkombination bestehend aus drei alphanumerischen Zeichen (z. B. “nnf”) und fügt diese dann hinter der Domain ein (z. B. “http://myg8.de/nnf”). Danach trägt der Service beide URLs in eine Art indexierter Suchtabelle ein und matched somit den ursprünglichen, langen URL mit dem neuen, gekürzten Link.
Sobald nun ein Nutzer im Browser eben diesen Link aufruft, gelangt er zunächst zur Website des Service-Anbieters, dessen Funktion es nun ist, den zum gekürzen URL passenden Original-URL zu ermitteln. Ist das geschehen, wird der Nutzer automatisch zum gewünschten Ziel geleitet. Sie können eine solche Kommunikation und auch die Weiterleitung jederzeit mit Hilfe des Add-Ons “Live http headers” für den Mozilla Firefox nachvollziehen:
http://myg8.de/nnf GET /nnf HTTP/1.1 Host: myg8.de User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.1; en-US; rv:1.9.2.13) Gecko/20101203 Firefox/3.6.13 GTB7.1 (.NET CLR 3.5.30729) Accept: text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,*/*;q=0.8 Accept-Language: en-us,en;q=0.5 Accept-Encoding: gzip,deflate Accept-Charset: ISO-8859-1,utf-8;q=0.7,*;q=0.7 Keep-Alive: 115 Connection: keep-alive Cookie: PHPSESSID=bl2tmje5f94h317k6nb2te0qv2; __utma=2213292.1873505925.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=2213292; __utmz=2213292.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); __utma=1.1184165585.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=1; __utmz=1.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); WRUID=552463537.1205135962; fpc10001915077545=2iP42trP|5cW6o5XKaa|fses10001915077545=|5cW6o5XKaa|2iP42trP|fvis10001915077545=Zj1odHRwJTNBJTJGJTJGbXlnOC5kZSUyRm5uZiZiPTQwNCUzQSUyRm5uZg==|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8|8s708MHHHo|8s708MHHHo If-Modified-Since: Thu, 27 Jan 2011 14:16:14 GMT HTTP/1.1 307 Temporary Redirect Date: Thu, 27 Jan 2011 16:02:33 GMT Server: Apache X-Powered-By: PHP/5.2.14 Expires: Thu, 19 Nov 1981 08:52:00 GMT Cache-Control: no-store, no-cache, must-revalidate, post-check=0, pre-check=0 Pragma: no-cache Set-Cookie: prli_click_403=nnf; expires=Sat, 26-Feb-2011 16:02:33 GMT; path=/ Location: http://blog.webalytics.de/2011/01/url-shortening-services-fur-social-media-marketing/ Content-Encoding: gzip Vary: Accept-Encoding Content-Length: 26 Keep-Alive: timeout=15, max=100 Connection: Keep-Alive Content-Type: text/html http://myg8.de/nnf GET /nnf HTTP/1.1Host: myg8.deUser-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.1; en-US; rv:1.9.2.13) Gecko/20101203 Firefox/3.6.13 GTB7.1 (.NET CLR 3.5.30729)Accept: text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,*/*;q=0.8Accept-Language: en-us,en;q=0.5Accept-Encoding: gzip,deflateAccept-Charset: ISO-8859-1,utf-8;q=0.7,*;q=0.7Keep-Alive: 115Connection: keep-aliveCookie: PHPSESSID=bl2tmje5f94h317k6nb2te0qv2; __utma=2213292.1873505925.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=2213292; __utmz=2213292.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); __utma=1.1184165585.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=1; __utmz=1.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); WRUID=552463537.1205135962; fpc10001915077545=2iP42trP|5cW6o5XKaa|fses10001915077545=|5cW6o5XKaa|2iP42trP|fvis10001915077545=Zj1odHRwJTNBJTJGJTJGbXlnOC5kZSUyRm5uZiZiPTQwNCUzQSUyRm5uZg==|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8|8s708MHHHo|8s708MHHHoIf-Modified-Since: Thu, 27 Jan 2011 14:16:14 GMT HTTP/1.1 307 Temporary RedirectDate: Thu, 27 Jan 2011 16:02:33 GMTServer: ApacheX-Powered-By: PHP/5.2.14Expires: Thu, 19 Nov 1981 08:52:00 GMTCache-Control: no-store, no-cache, must-revalidate, post-check=0, pre-check=0Pragma: no-cacheSet-Cookie: prli_click_403=nnf; expires=Sat, 26-Feb-2011 16:02:33 GMT; path=/Location: http://blog.webalytics.de/2011/01/url-shortening-services-fur-social-media-marketing/Content-Encoding: gzipVary: Accept-EncodingContent-Length: 26Keep-Alive: timeout=15, max=100Connection: Keep-AliveContent-Type: text/html

Die meisten Social Media Dienste haben auf das Problem mit der Integration eines eigenen URL-Kürzungsdienstes (URL Shortening Service) reagiert. Jedoch steht hier letzten Endes die Frage nach der Auswertbarkeit und des Handlings solcher Links im Raum. Konkret: Wie oft wurde der Link angeklickt? Wie wird vom Link auf die eigentliche Zielseite weitergeleitet (Stichwort: Redirect)? Kann ich den gekürzten URL anpassen?
Kostenfreie URL-Shortening-Services
Der vorgenannten Problemstellung tragen mittlerweile diverse eigenständige URL-Shortening-Services Rechnung, die mit unterschiedlichen Feature Sets aufwarten. Die nachfolgende Tabelle soll Ihnen einen Überblick über die kostenfrei verfügbaren Serviceanbieter geben, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
| Service | URL anpassbar | Tracking | 301 Redirect | |
![]() | bit.ly | Ja | Ja | Ja |
![]() | cli.gs | Ja | Ja | Ja |
![]() | goo.gl | Nein | Ja | Ja |
![]() | tinyurl.com | Ja | Nein | Ja |
![]() | twurl.nl | Nein | Ja | Nein |
Ganz gleich, für welchen Service Sie sich entscheiden, testen Sie diesen bitte im Vorfeld, damit Sie wissen, ob Sie mit dessen Handhabung und auch Ergebnissen zufrieden sind.
Abschaltung der AdWords NetAPI v1.3 per 31.01.2011 hat Auswirkungen auf Urchin
Wichtige Meldung für alle Nutzer von Urchin Version 6: Mit Wirkung zum 31.01.2011 wird die Google AdWords NetAPI v1.3 abgeschaltet. Somit ist der Zugriff auf das AdWords-Backend mit dieser API nicht mehr möglich.
Davon betroffen sind Nutzer der Urchin-Versionen 6.5.00 bis 6.6.02, die Ihre AdWords-Kampagnen mit Urchin auswerten. Wir raten daher dringend an, Urchin kostenfrei auf die Version 6.6.03 zu aktualisieren oder aber ein Update auf die aktuelle Version 7.0.00 zu erwerben.
Für all diejenigen Nutzer, die mit Urchin keine AdWords-Kampagnen auswerten, ändert sich primär nichts.
Hexenjagd 2010 – auch im neuen Jahr…?
Wie absurd die Behauptungen und Forderungen der vermeintlichen Datenschützer im Hinblick auf Google Analytics & Co. sind, habe ich bereits in den Blog-Posts “Hexenjagd 2010 oder ‘Wir machen Stimmung gegen Google…!’“ und “Hexenjagd 2010, die zweite…” im vergangenen Jahr erläutert. Doch getreu dem Motto “Neues Jahr – alte Gewohnheiten” wurden wohl zum Jahreswechsel erneut die Waffen geladen und entsichert, um wiederholt auf den verhassten Feind zu schießen.
FAZ und SPIEGEL
In die Riege der selbsternannten “Beschützer des Volkes” reiht sich nun auch Herr Johannes Caspar ein und verkündet in einem unlängst auf FAZ.NET veröffentlichten Artikel, er habe die Verhandlungen mit Google über das Tracking-Programm „Google Analytics“ abgebrochen. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Kollegen bei Spiegel-Online, die diese Meldung gleich übernehmen und einen Online-Artikel dazu verfassen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, geht es dem Magazin aufgrund sinkender Auflage doch selbst nicht so gut. Außerdem “ziehen” Skandale, Polemik und Meinungsmache doch eh’ immer gut! Also, so wie bei der Bild-Zeitung, nur auf etwas intelektuellerem Niveau… Glauben Sie nicht? Schauen Sie sich doch einfach mal den Artikel “Eure Doppelmoral kotzt mich an (1): DER SPIEGEL” auf Gutjahr’s Blog an.
Google’s Reaktion
Interessanterweise weiß bei Google aber keiner etwas von dem kommunizierten Verhandlungsabbruch. So heißt es in einem offiziellen Statement auf einem Google Blog:
Wir haben Informationen zu der aktuellen Berichterstattung über Google Analytics in den deutschen Medien erhalten. Hierin wird geschrieben, dass die Gespräche zwischen Google und den deutschen Datenschutzbehörden abgebrochen worden seien. Uns ist ein Abbruch der Gespräche von seiten der Datenschutzbehörden nicht bekannt und wir arbeiten weiter aktiv daran, die Bedenken der Datenschutzbehörden auszuräumen.
Wir sind uns dieser Bedenken bewusst, betonen aber noch einmal, dass Google Analytics dem Datenschutzrecht in der EU entspricht. Google Analytics wird deshalb unter anderem auch auf Webseiten von Datenschutzbehörden in Europa eingesetzt. Die deutschen Datenschutzbehörden vertreten hierzu eine andere Ansicht und haben einen Beschluss gefasst, der für deutsche Nutzer von Webanalysetools wie Google Analytics gewisse Vorgaben macht. Auf Wunsch unserer deutschen Google Analytics-Nutzer haben wir mit der Deaktivierungs-Möglichkeit für Browser und der IP-Masken-Methode bereits Maßnahmen ergriffen, um diese Vorgaben zu erfüllen.
Für Google stehen die deutschen Nutzer im Mittelpunkt und die Sicherstellung des Datenschutzes aller Google Analytics-Daten hat höchste Priorität. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Datenschutz-Center unter: http://www.google.de/privacy und der Übersicht zu Google Analytics, http://www.google.de/intl/de/analytics/privacyoverview.html.
Einmal mehr wird dabei deutlich, unter welcher Profilneurose doch einige Herrschaften leiden müssen, wenn sie Behauptungen über Dinge in die Welt setzen, die zum einen evtl. nicht den Tatsachen entsprechen und von denen sie zum anderen anscheinend keine Ahnung haben.
Rezension: Advanced Web Metrics mit Google Analytics
Im August 2005 lernte ich Brian Clifton während des ersten Urchin-Trainings bei Google in den USA kennen. Seit diesem Zeitpunkt ist Brian Clifton ein geschätzter Geschäftsfreund und strategischer Partner von webalytics. Bereits 2008 habe ich die erste Ausgabe von Advanced Web Metrics in Englisch gelesen und war begeistert.
Die zweite Ausgabe ist seit kurzem nun auch in deutscher Sprache erhältlich und wurde im Verlag mitp veröffentlicht. Sie stellt ein hervorragendes Werk in Bezug auf die Webanalyse und deren Notwendigkeit dar. Der Leser wird schrittweise in die Geheimnisse der Webanalyse eingeführt und von der Einführung bis zu hochkomplexen Szenarien begleitet. Dabei beschreibt Brian Clifton detailliert die Techniken, die dem Leser dabei helfen, seine Website mithilfe von Google Analytics besser zu verstehen und folgerichtig zu verbessern.
Was wird vermittelt?
Clifton geht in seinem Buchs nicht nur auf die grundlegenden Dinge der Webanalyse mit Google Analytics ein sondern beleuchtet ebenfalls die verschiedenen Softfacts, die eine erfolgreiche Website ausmachen. Dazu gehören unter anderen:
- das Verständnis dafür zu entwickeln, warum Internet Traffic für eine Website so wichtig ist,
- was den Return On Investment einer Site ausmacht und
- welche Erkenntnisse gewonnen und welche Aktionen abgeleitet werden können
Des Weiteren liefert Clifton auch die technischen Hintergründe von Google Analytics und erläutert die unterschiedlichen Trackingmethoden samt ihrer Vor- und Nachteile. Der enthaltene Überblick über die Google Analytics Oberfläche und der verfügbaren Berichte, sowie die ausführlichen Erläuterungen zur Integration von Google Analytics runden das Bild für den Einsteiger ab.
Obwohl sich auch das letzte Drittel des Buchs eher an die versierten Analysten und Google Analytics Nutzer richtet, ist es dennoch das „Salz in der Suppe“. Denn hier erfährt der interessierte Leser, wie er
- den Google Analytics Tracking Code modifizieren kann
- die richtigen Key Performance Indicators (KPI) ausfindig macht
- mit Google Analytics seine Kampagnen und auch Google AdWords optimieren kann
- den Google Website Optimizer einsetzen kann, um die Conversion-Rate einer Website zu verbessern
- Google Analytics mit Drittanbieter-Produkten verbinden kann
Die deutsche Übersetzung ist durchweg gelungen, worduch das Buch zu einem Muss für jeden ambitionierten Analysten wird. Da es alle Facetten der Webanalyse mit Google Analytics behandelt, sollte es in keinem Bücherschrank fehlen.
Weitere Links zum Buch
- Inhaltsverzeichnis (PDF)
- Vorwort (PDF)
- Kapitel 1 (PDF)
- Stichwortverzeichnis (PDF)
Sie haben Interesse an diesem Buch? Sie können es hier kaufen…
Urchin Report Tool: Version 1.0.17 veröffentlicht
In unserem Blog-Post “Urchin Report Tool: Urchin-Berichte per E-Mail versenden” berichteten wir bereits über die Möglichkeiten, die sich für moderne Unternehmensstrukturen mit dem Tool erschließen. Urchin Report Tool exportiert die Berichte aus Urchin 6 from Google jetzt grafisch als PDF- oder HTML-Datei und versendet diese ad-hoch oder automatisch per E-Mail.
Mit dem Release 1.0.17 wurde die Oberfläche für die Installation, Administration und den Sendedialog in Spanisch verfügbar gemacht (vielen Dank an David Vallejo von Tácticas Online Overalia S.L.!). Somit können endlich auch spanische Muttersprachler die Vorteile des Urchin Report Tool nutzen.
Da es unter Windows und Linux in bestimmten Konstellationen zu Problemen mit der Ausführung des CronJob kam, wurde in dieses Release die Angabe eines bestehenden Nutzers integriert, in dessen Kontext der CronJob abgearbeitet wird. Dadurch wird die geplante Verarbeitung der Berichte und deren Versand per E-Mail sichergestellt.
Das gesamte Changelog zum Release finden Sie hier.
Die bestehenden Handbücher wurden ebenfalls aktualisiert und stehen in den Sprachen Deutsch und Englisch zur Verfügung. Eine spanische Version des Handbuchs wird (hoffentlich bald) folgen.
























