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Ihre Fragen zu Google Analytics, Urchin bzw. Website Optimizer

Googleplex Mountain ViewMitte September 2010 findet erneut der Google Partner-Summit in Mountain View, Kalifornien statt, bei dem auch die Mitarbeiter von webalytics vertreten sein werden. Dort ist dann für gewöhnlich der direkte “Draht” zu den Entwicklern möglich und wir haben zu diesem Anlass eigens drei Formulare für Sie online gestellt, mit denen Sie Ihre Fragen und Wünsche in Bezug auf Google Analytics, Urchin oder Website Optimizer indirekt über uns an Google stellen können.

Das Formular “Fragen zu Urchin Software” wurde für Fragen und Feature Requests rund um Urchin Software Version 6 entwickelt; das Formular “Fragen zu Google Analytics” erfüllt den analog den gleichen Zweck für Google Analytics und zum Google Website Optimizer halten wir ebenfalls ein Formular für Ihre Fragen bereit.

Sobald wir eine Antwort von den Entwicklern bei Google bekommen haben, leiten wir diese selbstverständlich an Sie weiter (etwa Ende September).

Formulieren Sie hier Ihre Frage bzw. Ihr Feature Request zu

ClickTale – die ideale Ergänzung zu Google Analytics, Urchin Software und Google Website Optimizer

ClickTale - Aufzeichnen. Anschauen. Verstehen.Natürlich ist für unsere Webpräsenz die Erhebung belastbarer Kennzahlen mithilfe von Google Analytics und Urchin im Rahmen der klassischen Webanalyse unverzichtbar. Ebenso wichtig sind die Erkenntnisse, die wir durch das Testing mit dem Google Website Optimizer gewinnen.

Mit ClickTale kommt nun aber eine neue Dimension hinzu. Bisher war es  ausschließlich wissenschaftlichen Instituten oder großen Marktforschungsunternehmen vorbehalten, mithilfe aufwändiger  Eye-Tracking Studien Aufschluss über das Besucher-Verhalten auf Webseiten zu gewinnen. Für den einzelnen Betreiber einer mittleren oder kleineren Internetpräsenz war die Beauftragung einer solchen Untersuchung schon aus Kostengründen meistens unmöglich.

DashboardDas hat sich jetzt geändert. Denn ClickTale ermöglicht nun jedem Websitebetreiber, das Besucher-Verhalten auf den Seiten seiner Website zu beobachten, um daraus Rückschlüsse auf  Optimierungsmöglichkeiten einzelner Bereiche oder ganzer Seiten zu ziehen.

Wohin klicken meine Besucher?

Click HeatmapDiese Frage wird mit der Click-Heatmaps detailliert beantwortet. Diese zeigt nämlich auf, an welchen Stellen die Besucher klicken, selbst wenn es dort gar keine interaktiven Elemente (z. B. Links, Buttons, etc.) gibt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können dann entsprechend zum Vorteil genutzt werden, indem an diesen prominenten Stellen auch Action-Items platziert werden.

Betrachten meine Besucher auch wirklich die ganze Seite?

Scroll HeatmapEs ist immer schwierig, den Besucher dazu zu bewegen, eine Seite bis ganz zum Schluss zu betrachten. Das gelingt meist nur dann, wenn der Inhalt für den Betrachter entsprechend interessant und/oder spannend ist. Unglücklicherweise war das bisher nicht wirklich messbar. Mit den Scroll-Heatmaps in ClickTale bleiben diese Erkenntnisse nicht länger verborgen. Es wird mehr als deutlich, welche Bereiche einer Seite von Interesse sind, und welche eher übersprungen bzw. überlesen werden.

Welche Inhalte nehmen meine Besucher wahr?

Mouse Move HeatmapViele Menschen nutzen den Mauszeiger als Hilfsmittel zum Lesen bzw. Erfassen von Inhalten am Bildschirm. Dieses Verhalten kann nun dazu genutzt werden, um herauszufinden, welche Inhalte auf einer Seite für die Besucher von hohem Interesse sind und welche völlig ignoriert werden. ClickTale stellt in einer übersichtlichen Mouse Move Heatmap dar, was normalerweise nur mittels einer kostenintensiven Eye-Tracking-Studie erkennbar wäre.

Welche Erkenntnisse kann ich noch gewinnen?

Conversion ReportClickTale liefert zudem noch ausgefeilte und detaillierte Analysen für Online-Formulare. Dadurch wird ermöglicht, Problem-Felder zu identifizieren,

  • die den Besucher “abschrecken”
  • die ignoriert und leer gelassen werden
  • die kompliziert sind
  • die lange Zeit zum Ausfüllen in Anspruch nehmen

Auch ist es möglich, mit ClickTale aufgezeichnete Besuchersitzungen wiederzugeben und somit zu erkennen, welche Inhalte für den Besucher interessant waren, wohin dieser geklickt hat, welche Unterseiten er aufgerufen hat, etc.

Wo sollte ich ClickTale implementieren?

Nun, die Frage ist relativ einfach zu beantworten: Überall da, wo Erkenntnisse über Click-, Scroll- und Mouse-Move-Verhalten oder aber auch Formularanalysen nötig sind. Grundsätzlich empfehlen wir aber, ClickTale nur auf den Seiten zu implementieren, die wirklich von Belang und bei denen detaillierte Analysen notwendig sind:

  • Landeseiten von Kampagnen inkl. der Anschluss-Seiten
  • Warenkörbe in Shop-Systemen
  • Online-Formulare, die aktions- oder personenbezogene Daten erfassen

Fazit

ClickTale ist aus unserer Sicht ein wertvolles Instrument, welches die üblichen Standard-Tools sinnvoll ergänzt und dem Betreiber einer Website tief gehende Einblicke in das Besucherverhalten ermöglicht.

ClickTale ist in einer kostenfreien (limitierten) Version verfügbar und kann so zunächst einmal ausprobiert werden. Sobald Sie sich von der Leistungsfähigkeit überzeugt haben, können Sie Ihr kostenfreies Konto in einen der drei angebotenen Tarife umwandeln – alle bis dato erfassten Daten bleiben erhalten! Mehr Informationen zu den ClickTale Preisen und Tarifen erhalten Sie auf unserer Website.

Ich wünsche Ihnen viele hilfreiche Erkenntnisse bei der Auswertung und viel Erfolg mit Ihrer Website!

Ihr
Holger Tempel

World Usability Day 2009

Veranstaltungen zum 5. World Usability Day am 12. November 2009 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unter dem Motto Designing for a Sustainable World wird am 12. November 2009 der 5. World Usability Day veranstaltet.

Im deutschsprachigen Raum wird der World Usability Day von der German UPA, einer unabhängigen nationalen Vertretung der Usability Professionals’ Association (UPA) veranstaltet.

Der World Usability Day 2009 widmet sich der ganzheitlichen und nachhaltigen Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen im Kontext von Human-Centered-Design (auch: User-centered Design).

Weitere Informationen finden Sie auf der internationalen Webseite (englisch) www.worldusabilityday.org und auf der deutschen Seite www.worldusabilityday.de.

Der erste Eindruck zählt!

Jeder kennt das Sprichwort…  und für eben diesen ersten Eindruck benötigt der Mensch nur ganze 50 Millisekunden, d.h. den zwanzigsten Teil einer Sekunde! Was aber passiert alles in dieser Zeit? Wie kann das, was passiert, gemessen und bewertet werden? Und welche Erkenntnisse können dann daraus gewonnen werden?

webalytics-blog - Vergleich der Bildschirmauflösungen

Klicken zum Vergrößern

All das sind Fragen, die für Webdesign und Online-Marketing zunehmend an Bedeutung gewinnen, denn auch beim Besuch einer Website ist der erste Eindruck entscheidend. Ob eine Webseite die Erwartungen der  Besucher und somit die Zielsetzung des Site-Betreibers erfüllen kann, hängt (meistens) maßgeblich von Layout und Design ab. Denn oftmals wird bei der Konzeption des Website-Layouts vergessen, dass die Besucher eine Webseite mit unterschiedlichen Bildschirmauflösungen betrachten.

Mit unseren heutigen Erkenntnissen über die menschliche Informations-verarbeitung und Wahrnehmung ist es nun möglich, Rückschlüsse auf die Augenbewegung eines Besuchers zu ziehen, um damit dann eine Art “Wahrnehmungsmuster” in Form eines „Attention-Heatmap“ abzubilden.

Tim Ash (SiteTuners, AttentionWizard) hat zu diesem Zweck ein Software-Tool entwickelt, mit dem es möglich ist, das Design einer Webseite bereits vor der Veröffentlichung zu testen und eventuell zu verbessern.

Wie effektiv ist Ihr Website(design)?

Tools für das Testen von Websites werden heute immer benutzerfreundlicher. Google stellt mit der Einführung des Google Website Optimizer ein hoch professionelles  Tool sogar kostenfrei zu Verfügung. Mit diesem Werkzeug können Sie z.B. zwei oder mehrere Designvarianten einer Seite in sogenannten A/B-Tests einander gegenüber stellen. Im Rahmen eines Multivariantentests (MVT) ist es sogar möglich, unterschiedliche Kreislauf des Testens Variationen von verschiedenen Elementen (z.- B. Überschriften, Bilder, Textelemente, Buttons, etc.) in wiederum unterschiedlichen Kombination gegeneinander zu testen. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich folglich immer, jede Webseite, die eine Zielerreichung (Conversion) einleiten soll, auf deren Optimierungs-möglichkeiten hin zu testen – das Korrigieren von (Design-)Fehlern wird damit immer einfacher.

Aus meiner Sicht stellt der Vorgang des Testens einen kontinuierlichen Kreislauf dar, der aus TestenLernen und Überdenken besteht (siehe nebenstehende Grafik). Ganz gleich, wie viele Personen Sie auch zu Ihrer Website befragen, Sie werden auch ebenso viele unterschiedliche Meinungen in Bezug auf Design und Usability erhalten . Inwieweit das Look & Feel Ihrer Website “gelungen” ist, entscheiden letztendlich Ihre Besucher und die Zielerreichungs-Quote Ihrer Site.

Einen ersten Überblick verschaffen…

Mithilfe des AttentionWizards habe ich hier das Design des webalytics-Blogs getestet. Eine wichtige Anforderung an unseren Blog haben wir vorher definiert: dem Leser die Orientierung auf der Seite leicht zu machen und sich auf die Inhalte der Posts konzentrieren zu können.

Dafür haben wir drei Layouts getestet:  zunächst die Vollbildansicht (1280 x 1024 Pixel) und dann die erste Teilbildansicht mit einer Fenstergröße von 1024 x 768 Pixel und zuletzt die Teilbildansicht mit 800 x 600 Pixel. Sehen Sie selbst, welche unterschiedlichen Ergebnisse in den Heatmaps deutlich werden:

webalytics Blog mit Auflösung 800x600 Pixelwebalytics Blog mit Auflösung 1024x768 Pixelwebalytics Blog mit Auflösung 1280x1024 Pixel

800 x 600 Pixel          1024 x 768 Pixel          1280 x 1024 Pixel
(Klicken zum Vergrößern)

Schlußbemerkung

Wie Sie sehen, lohnt es sich immer, das eigene Layout auf unterschiedliche Arten zu betrachten und zu hinterfragen. Nutzen Sie die Tools, die es dafür gibt, um einen tieferen Einblick in die Möglichkeiten der Optimierung Ihrer Website zu bekommen.

Lust auf Testen bekommen? Probieren Sie es doch einfach selbst einmal!

Neue Features in Google Analytics

Vielleicht haben Sie es schon bemerkt, seit letzter Woche gibt es viele Veränderungen in der Google Analytics Oberfläche. Unter dem Motto “Leistungsstark – Flexibel – Intelligent”  wartet Google Analytics gleich mit einer ganzen Reihe neuer Features auf. Verbesserte Berichterstellung, mehr Möglichkeiten zur benutzerdefinierten Anpassung und die Implementierung einer neuen innovativen “Intelligence Engine” für eine praktische und aussagekräftige Datenübersicht, helfen dabei, das Benutzerverhalten auf der Website besser zu verstehen und analysieren zu können. Hier ein Überblick über die Änderungen:

Ziele

Zwei neue Arten von Zielen ermöglichen es nun, die Besuchertreue des Websitebesuchers zu erfassen und damit eine Aussage über den  Markenbindungs-Erfolg Ihrer Seite zu treffen, dazu kann ein Schwellenwert für die Besuchszeit auf den angegebenen Seiten pro Besuch bestimmt werden. Darüber hinaus können nun nicht mehr nur wie bisher vier sondern bis zu 20 Ziele pro Profil definiert werden. Sehen Sie mehr auf diesem Video (in englischer Sprache):

Erweiterte Berichte für Mobile Endgeräte

Mobile Anwendungen (sog. Apps) für iPhone und Android können mit Hilfe von Google Analytics genau verfolgt und analysiert werden. So können Entwickler von Mobile Apps genaue Informationen über Beliebtheit und Benutzerverhalten Ihrer Mobile Apps erhalten, welche Features z.B. besonders gern genutzt werden. Für Android-basierte Anwendungen kann die Benutzerattrahierung bis zu den Anzeigen von Online-Kampagnen, wie z.B. Google AdWords zurückverfolgt werden, so dass die Entwickler sehen können, welche Anzeigen zu Download, Nutzung oder Kauf der Applikation geführt haben. Erfahren Sie hier mehr über Analytics Tracking for Mobile Apps (in englischer Sprache), um mit dem Tracking Ihrer Mobile Apps starten zu können.

Gute Nachrichten auch für Kunden, die Nutzerdaten für mobile Websites erheben möchten: Google Analytics kann nun auch Nutzungsdaten für diese Webseiten auf allen webfähigen Geräten erfassen, unabhängig davon, ob das Gerät Java Script ausführt oder nicht. Dies wird durch ein vorgefertigtes Code-Fragment ermöglicht, welches serverseitig in den Quellcode der Website eingefügt wird. Dieses Code-Fragment wird in Kürze verfügbar sein Infos zur Implementierung des Codefragments finden Sie hier als Download (in englischer Sprache). In der aktuellen Version werden PHP, Perl, JSP and ASPX unterstützt. Selbstverständlich können Sie weiterhin Besuche von javascript-fähigen mobilen Endgeräten Ihrer Standardwebsite wie gewohnt in Google Analytics auswerten.

Erweiterte Analyse-Funktionalitäten

Google Analytics stellt eine ganze Reihe an leistungsstarken Tools zur Verfügung, mit der eine gründliche und schnelle Analyse möglich ist, ohne dass Sie Ihre Analyse-Daten in andere Anwendungen exportieren müssen. Mithilfe der neuen zusätzlichen Dimensionen haben Sie die Möglichkeit, verschiedenste Ebenen und Kombinationen Ihrer Daten übersichtlich nebeneinander darzustellen. Mit der Ansichtsoption Pivot-Tabelle können Sie ausgewählte Datengruppen einander gegenüberzustellen und so Daten verschiedener Dimensionen miteinander vergleichen. Erfahren Sie hier mehr im folgenden kurzen Video (in englischer Sprache):

Erweiterten Tabellenfilterung. Mit der neuen Erweiterten Tabellenfilterung können Sie nun die Zeilen einer Tabelle basierend auf verschiedenen Datenzuständen filtern. Sehen Sie im folgenden Video wie Sie zum Beispiel tausende Keywords nach den zwei Kriterien „Bounce-Rate unter 30%“ und „mindestens 25 Besuche“ filtern können (in englischer Sprache):

Eindeutige Besucher als neue Größe in den benutzerdefinierten Berichten

Mit dieser neuen Funktionalität können Sie nun den Wert “eindeutige Besucher” jeder anderen Dimension Ihrer Daten in Google Analytics gegenüberstellen. Diese ermöglicht Ihrem Marketing-Team genau zu erkennen, wie viele Besucher (identifizierbar mithilfe mit eindeutiger Cookies) jeweils ein bestimmtes benutzerdefiniertes Segment ausmachen. Bitte beachten: die Metrik “Eindeutige Besucher” ist ausschließlich in den benutzerdefinierten Berichten verfügbar!

Kein Unternehmen gleicht dem anderen, daher sind flexible und anpassungsfähige Werkzeuge bei der Websiteanalyse von ganz besonderer Bedeutung. Mit den folgenden Neuerungen wurde Google Analytics um einige Möglichkeiten der benutzerdefinierten Anpassung erweitert, um den immer stärker werdenden Anforderungen an Flexibilität und Individualität gerecht zu werden.

Mit Multiple Custom Variables können Sie nun Google Analytics ganz auf Ihre Bedürfnisse anpassen und die für Ihr Business wichtigsten Daten im Überblick zusammenstellen. Die vertraute Funktion  “_setVar()” ist bereits hinreichend bekannt, aber nun geht Google Analytics einen Schritt weiter und ermöglicht die Definition und das Tracking von Besucherattributen (z.B. ist der Besucher Mitglied oder Nicht-Mitglied), Sessionattributen (z.B. an- oder abgemeldet) und Page-Level-Attributen (z.B. hat sich die Sport-Seiten angesehen). Mit Custom Variables können Sie sämtliches Benutzerverhalten und beliebige Interaktionen auf Ihrer Site klassifizieren. So können Sie Google Analytics flexibler einsetzen und ganz auf die individuellen Erfordernisse in Ihrem Unternehmen anpassen. Multiple Custom Variables werden in den kommenden Wochen für alle Konten verfügbar sein, bis dahin können Sie hier (in englischer Sprache) mehr erfahren.

Benutzerdefinierte Berichte und Erweiterte Segemente

Vielleicht haben Sie die neue Funktionalität in Ihrem Google Analytics Konto schon bemerkt. Damit können Sie nun neben der Möglichkeit, benutzerdefinierte Berichte und erweiterte Segmente zu erstellen auch die Verwaltung und Bereitstellung Ihrer angepassten Berichte besser steuern. Im Bereich “Meine Anpassungen” / “Benutzerdefinierte Berichte” können Sie über den Link “Freigeben” eine URL generieren lassen und diese per E-Mail an jeden versenden, der über ein Google Analytics Konto verfügt. So wird der vordefinierte Bericht automatisch in diesem Google Analytics Kono angezeigt, sobald sich der Empfänger an seinem Google Analytics Konto angemeldet hat und den Link aufruft. Außerdem können Sie auswählen, welche Benutzerdefinierten Berichte und Erweiterten Segmente Sie dem Profil hinzufügen oder lieber ausblenden möchten.

Analytics Intelligence, ein Analysewerkzeug, das mitdenkt

Mit dem neuen Feature Analytics Intelligence sagt Ihnen Google Analytics automatisch, auf welche Daten Sie aktuell achten müssen. Die neue Intelligence-Berichtsoberfläche setzt sich bei signifikanten Abweichungen Ihrer täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Website-Analysedaten automatisch sofort mit Ihnen in Verbindung. So würde “Intelligence” beispielsweise einen sprunghaften Anstieg oder Abfall von Besuchern an einem bestimmten Tag sofort melden und Sie könnten als Websitebetreiber gleich die entsprechenden Maßnahmen treffen. Langwieriges Durchsehen aller Berichte ist damit nicht mehr notwendig und Sie können sich ganz auf die unternehmerische Auswertung Ihrer Analysedaten konzentrieren.

Benutzerdefinierte Benachrichtigungen

Neben den automatischen Benachrichtigungen können Sie auch als Benutzer sogenannte Benutzerdefinierte Benachrichtigungen selbst definieren und damit festlegen, auf welche verschiedenen Daten und Dimensionen der Augenmerk täglich, wöchentlich oder monatlich gerichtet sein soll. Bei einer signifikanten Veränderung, werden Sie per E-Mail oder in der Google Analytics Benutzeroberflächte benachrichtigt.Hier das Video zum Thema Analytics Intelligence (in englischer Sprache):

Alles in allem bekommen wir mit diesen neuen Features in Google Analytics ein sehr mächtiges Analyse-Tool, welches nun noch mehr Möglichkeiten der Web-Analyse bietet. Die meisten Funktionalitäten werden innerhalb der nächsten Wochen weltweit bereitgestellt. Sollten Sie also zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keinen Zugriff auf das ein oder andere Feature haben, so werden die Änderungen demnächst für Sie verfügbar sein.

Zurück vom Google Partner Summit 2009

Vom 14. bis 17. Oktober fand in Mountain View, California der Google Partner-Summit 2009 statt, an dem auch unser webalytics-Analysten-Team (siehe Foto links) mit fünf Teilnehmern vertreten war. Inhalte der viertägigen Veranstaltung waren unter anderem Google Website Optimizer, Google Analytics und  Urchin Software.
Neben diversen Fallstudien (Case Studies) zu unterschiedlichen Szenarien und Lösungen der Partner, stellten vor allen Dingen die Keynotes der jeweiligen Tage das Highlight schlechthin dar. So berichtete beispielsweise Dan Siroker, wie er und sein Team durch umfangreiche Tests mit Internet-Daten dabei half, die Präsidentenwahl für Barack Obama zu gewinnen. Den Vortrag (ebenfalls an der Stanford University gehalten) finden Sie auch hier auf YouTube.

Avinash Kaushik, Analytics-Guru bei Google, erläuterte auf die für ihn typisch humoristische Art, welche Faktoren bei der Betrachtung von Nutzerverhaltensdaten im Internet wirklich eine Rolle spielen. Empfohlene Literatur von Avinash Kaushik:

• Web Analytics: An Hour a Day
• Web Analytics 2.0: The Art of Online Accountability and Science of Customer Centricity

Unter dem Motto “Predicting the Present” erstaunte Hal Varian, Chief Economist bei Google, mit seinem Vortrag die Teilnehmer, in dem er die Beziehung von Suchanfragen, deren Ursprung und Häufigkeit mit ökononischen Formeln und Werten in Relation setzte.

In zahlreichen Breakout-Sessions hatte das webalytics-Team die Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmern der Veranstaltung auszutauschen. Auch war genügend Zeit, um sich mit den Entwicklern von Google Analytics und Urchin Software zusammen zu setzen und mit diesen verschiedene Fragen zu erörtern. Zu guter Letzt wurde uns ein tiefer gehender Einblick in die weitere Entwicklung von Urchin Software gegeben – dazu jedoch später mehr.

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