Neues Feature in Google Analytics: Multi-Channel-Trichter

Die Anzeige wurde angeklickt und der Kauf wurde getätigt. Seit langem schon nutzen Vermarkter Google Analytics und ähnliche Tools, um festzustellen, welche Marketing-Aktivitäten die meisten Umsätze und Conversions bringen. Schließlich ist die Analyse eines rentabilitätsgetriebenen Marketing essenziell. Google hat nun die Messbarkeit dessen um einiges vorangetrieben.

Sobald ein Besucher einen Online-Kauf tätigt oder sonst ein vorgegebenes Ziel erreicht, wird dieses von den meisten Conversion-Tracking-Lösungen dem zuletzt angeklickten Link oder Banner zugerechnet. In Wirklichkeit jedoch recherchieren und vergleichen die Besucher ein Produkt über unterschiedliche Kanäle, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Betrachten die Vermarkter also nur die letzte Etappe auf dem Weg zur Conversion, erhalten sie nur ein unvollständiges Bild des Besucherverhaltens. Auch ist die Gefahr groß, wichtige Gelegenheiten zur Kundenansprache und -bindung zu verpassen.

Darum stellte Google allen Google Analytics Nutzern mit sofortiger Wirkung die Multi-Channel-Trichter zur Verfügung. Das Berichtset umfasst fünf neue Berichte und vermittelt den Vermarktern einen tiefen Einblick in den Conversion-Pfad über einen Zeitraum von 30 Tagen – nicht nur den sogenannten “Last Click”.

Google Analytics - Top-Conversion-Pfade in v5

Bei der Betrachtung der kanalübergreifenden Aktionen - inklusive der Klicks von Paid Search, organischen Suchergebnissen, Affiliates, sozialen Netzwerken, Bannern, etc. – wird deutlich, wie die verschiedenen Kanäle bei der Generierung von Verkäufen und Conversions mitwirken.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=Cz4yHOKE5j8

Wenn Sie Google Analytics bereits  auf Ihrer Website einsetzen und Ziele festgelegt oder E-Commerce-Tracking aktiviert haben, können Sie die neuen Berichte sofort nutzen. Sie finden diese unter der Registerkarte Meine Conversions → Multi-Channel-Trichter. Es sind keine weiteren Schritte nötig, um darauf zugreifen zu können.

Sie sind ein AdWords-Kunde? Dann sollten Sie lediglich sicherstellen, dass  Ihre Konten von AdWords und Analytics miteinander verknüpft sind, damit Sie detaillierte Informationen in Bezug auf die Performanz Ihrer AdWords-Anzeigen erhalten. Mit dem heutigen Tag erhalten Sie Zugriff auf die vollständigen Daten der letzten zwei Monate; Google arbeitet zudem daran, in den nächsten Tagen die Daten rückwirkend ab Januar 2011 bereitzustellen.

Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 4)

So geht’s nicht! Die Top-Ten im Conversion-Killing

Frustfaktoren verhindern die ConversionIm ersten, zweiten und dritten Teil der Serie habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Traffic auf die Shopseiten leiten, das Besucherverhalten auswerten und auf was Sie bei der Auswahl des geeigneten Shopsystems achten sollten.

“Naja, dann kann ja nichts mehr schiefgehen”, denken Sie sich und bestellen schon mal ein dickes Auto, buchen eine schöne Reise und schauen sich nach einem Ihrem Lebensstandard angemessenen Domizil um.

Aber, die liebe Kundschaft spurt nicht so, wie Sie wollen? Dann haben Sie vielleicht ein paar Killer übersehen, die Ihre Besucher kaltmachen, bevor diese kaufen.

Killer Nr. 1: Der Frust mit der Lust

Ihr Besucher ist in Kauflaune. Er hat Lust, sich zu belohnen oder sich einfach etwas Gutes zu tun. Er ist auf der komplett emotionalen Schiene. Hier treten Preis und sonstige Benefits in den Hintergrund. Pure Kauflust will hier ihre Befriedigung finden. Beispiel: Der Besucher will sich einen neuen Fernseher kaufen. Geht in den Online-Shop eines großen Anbieters. Und muss sich durch eine komplizierte Navigation fummeln! Klick – klick – klick. LCD, Plasma, Flachbildfernseher. Äh, welche Größe? Wo waren nochmal die Plasmafernseher in der Größe XY? Welche Hersteller gibt es hier? Wo finde ich nochmal die Produktdetails?

“Auf Nimmerwiedersehen, lieber Besucher – kaufen Sie bitte woanders ein, wir haben den Online-Shop nur zum Spaß….”

Deshalb: Logisch aufgebaute Navigation nach Topthemen und hier mit dynamischen Subnavigationen arbeiten. 

Killer Nr. 2: Der Frust mit dem Durchblick 

Sie haben einen Besucher in Ihren Online-Shop gelockt, entweder über die organische Suchanfrage oder über Suchmaschinenmarketing. Egal, er ist “drin”. Und jetzt erschlagen Sie ihn mit ganz vielen verschiedenen Rubriken. Ein sehr schönes Beispiel bietet hier Ryanair. Man weiss gar nicht, wohin man zuerst gucken soll. Zudem dreht sich momentan noch ein Roulette-Rad im unteren Bereich rechts. Da soll man buchen, da soll mein einchecken, dort spart man…

Also, mir ist das zuviel an Reizen und ich sage ganz schnell “Tschüss – ich bin dann wieder weg!”.

Deshalb: Weniger ist mehr. Klare Seitenstruktur, eindeutige Handlungsaufforderungen und vorsichtiger Einsatz von Knallfarben.

Killer Nr. 3: Der Frust mit den langen Ladezeiten

Ihr Besucher klickt auf ein Produkt und wartet. Aber nicht auf’s Christkind sondern auf eine Information zum Produkt (eine Grafik, weitere Bilder, ein Video etc.). Er schaut auf dem Browser-Tab, ob sich das Rädchen dreht. Das tut es. Es dreht und dreht, aber auf dem Bildschirm passiert gar nichts. Und, weil der werte Besucher an Weihnachten schon was vorhat, betätigt er eiskalt die “Back”-Taste, kehrt zu den Suchergebnissen zurück und versucht es anderswo.

Deshalb: Vermeiden Sie Flash- und GIF-Animationen, falsche oder unzureichende Komprimierung der Bilder, viele große Grafiken und natürlich: Ein schlechtes Webhosting.

Killer Nr. 4: Der Frust mit der Produktansicht / den Produktdetails

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Online-Weinhandel. Ihr Besucher geht auf die Rubrik “Weissweine”. Und jetzt kommt die große Überraschung: Die Weissweinflaschen sind vor rotem Hintergrund fotografiert. In den Flaschen kann man besonders gut den Blitz vom Fotografieren erkennen, jedoch nicht den Weisswein. Sieht durch den roten Hintergrund nämlich aus wie Rotwein. Die Produktdetails verraten, außer dem Herkunftsland, nichts über die Region, den Alkoholgehalt, zu was der Wein gut passt und nach was er schmeckt (hier gibt es ja die tollsten Beschreibungen). Die Angaben beschränken sich auf “ein sehr ausdrucksstarker Weisswein, etwas wirklich Besonderes, wenig Säure”. Und das Ganze für schlappe € 8,90. Zuzüglich Versandkosten – versteht sich von selbst.

Ich als Weinliebhaberin sage da “Behaltet Euren Kram, meinen Wein kaufe ich lieber beim Fachhändler…”

Deshalb: Verschiedene Produktansichten mit Zoom-Funktion, ausführliche Produkttexte mit Zusatzinformationen. Evtl. die Möglichkeit, Produkte miteinander vergleichen zu können. Zusätzlich noch Verkaufsberatung und schon haben Sie Fehlbestellungen minimiert.

Killer Nr. 5: Der Frust mit der Verfügbarkeit / den Lieferzeiten

“Haben will und zwar pronto!” Wunderbar, steht ja auch “sofort verfügbar” beim Produkt. Was heisst “sofort”? Wie lange dauert “sofort”? Oder, wie darf der Besucher die Angabe “nur noch wenige Stück auf Lager” verstehen? Kriegt er den Artikel oder nicht? Wenn Sie jetzt denken “dann gebe ich keine Lieferzeiten an und mache auch keine Aussagen zur Verfügbarkeit”, schießen Sie sich mit Sicherheit ins AUS!

Deshalb: Machen Sie Aussagen zu Lieferzeiten in Tagen oder Wochen. Jedoch aufgepasst: Nur solche, die Sie wirklich einhalten können, sonst bekommen Sie Probleme, wenn Sie die Ware nicht in dem angegebenen Zeitraum liefern können. Und, bei der Verfügbarkeit empfiehlt sich die Angabe “noch XY Stück auf Lager”.

Killer Nr. 6: Der Frust mit den Versandkosten

Versandkostenhöhe als Überraschung?Jetzt haben Sie den Besucher schon so weit gebracht, dass er etwas bei Ihnen kaufen will. Sehr fein! Und dann knallen Sie Versandkosten obendrauf, die ihn zum Hyperventilieren bringen und zur Betätigung der Back-Taste. Wenn Sie bei den Versandkosten auch noch Kreativwerte ansetzen, die der Besucher nicht mal im Ansatz nachvollziehen kann, haben Sie ganz verloren.

Deshalb: Berechnen Sie realistische Versandkosten. Bieten Sie Erstbestellern das Zuckerl, versandkostenfrei zu liefern, egal wie hoch der Bestellwert ist. Setzen Sie für wiederkehrende Kunden den Mindestbestellwert, ab dem Sie versandkostenfrei liefern, nicht zu hoch an. 

Killer Nr. 7: Der Frust mit dem Bestellprozess

Der Besucher hat das Objekt seiner Begierde gefunden, in den Warenkorb gelegt und macht sich auf den Weg zur “Kasse”. Wenn der Shop gut ist, kann er sich jetzt nochmal seine ausgewählten Artikel aufgelistet ansehen und Änderungen vornehmen. Als nächstes soll er personenbezogene Daten eingeben. Und hier ist die Gefahr, dass der Bestellprozess abgebrochen wird, sehr sehr groß! Zum Einen, wenn Sie den Kunden dazu zwingen, sich zu registrieren. Zum Anderen wenn Sie unnötige Daten abfragen, wie z.B. die Telefonnummer oder das Geburtsdatum (dies ist nur in gewissen Online-Shops wirklich von Nöten…).

Deshalb: Geben Sie dem Besucher die Möglichkeit, zwischen der Bestellung ohne und mit Registrierung zu wählen. Sollte er sich bereits registriert haben, muss der Einlogprozess so einfach wie möglich gestaltet sein (Kundennummer und Passwort oder Email-Adresse und Passwort). Falls der Kunde sein Passwort vergessen hat, muss zack-zack eine Email mit vorläufigem Passwort zugestellt werden. 

Killer Nr. 8: Der Frust mit dem Zahlungsprozess

So, aus Ihrem Besucher ist fast schon ein Kunde geworden – jetzt geht es ans Online-Kassieren. Hier können Sie immer noch einiges verschusseln, also aufpassen! Bieten Sie hier als Zahlungsmöglichkeiten nur “gegen Vorkasse” oder “per Nachnahme” an, springt Ihnen hier gut die Hälfte der Besucher ab. Falls Sie die Zahlung mit Kreditkarte anbieten, jedoch nicht zu erkennen ist, ob Sie die Daten verschlüsselt übertragen, verlieren Sie nochmal. 

Deshalb: Bieten Sie, zusätzlich zu Lastschrifteinzug wie auch per Nachnahme, die Möglichkeit, mit Kreditkarte oder PayPal zu zahlen. Weisen Sie auf die Übermittlung der Kontodaten mit professioneller Verschlüsselung hin.

Und, was den Kunden zu Wachs in Ihren Händen werden lässt: Ein herzliches Dankeschön für die Bestellung, nicht mit einem Blabla von der Stange, sondern durch einen individuellen Text.

Killer Nr. 9: Der Frust mit der Lieferung und der Warenretournierung

Frustration durch 'unnötigen Papierkram'Die bestellten Artikel werden nicht in einer Lieferung abgefrühstückt, sondern trudeln schön gesplittet ein. Allerdings geben Sie in den Teillieferungen nicht bekannt, wann der Kunde mit den restlichen Artikeln rechnen kann. Nur, dass er ein 14-tägiges Rückgaberecht hat und jetzt unter Zeitdruck ist, wenn ihm die Ware doch nicht zusagt. Ist das so, muss er die Ware obendrauf noch auf eigene Kosten zurückschicken. Prima! Der bestellt nie wieder bei Ihnen…

Deshalb: Wenn die Lieferung nicht “am Stück” erfolgen kann, im Lieferschein die bestellten und nicht lieferbaren Artikel mit Lieferdatum angeben. Oder, im Bestellprozess nachfragen, ob der Kunde die Artikel in einer Lieferung erhalten und länger auf die Ware warten möchte. Darauf hinweisen, dass die Rücksendungen für den Kunden versandkostenfrei sind. Abholservice anbieten um es dem Kunden so einfach wie möglich zu machen, die Ware zurückzugeben.

Killer Nr. 10: Der Frust nach dem “ersten Mal”

Was machen Sie mit dem neugewonnenen Kunden, um ihn zum wiederkehrenden oder gar Stammkunden zu machen? 

Kundenbindung? Ja. Aber das ist ein anderes Thema, das zu einem anderen Zeitpunkt erörtert wird. 

Deshalb: Bleiben Sie dran! 

 

Bis hierhin alles gecheckt? Wenn nicht: Wir helfen gerne!

Stets zu Ihren Diensten -

Ihre Karin Tempel-Maier

Zur Konferenz anmelden und Gutschein für GA-IQ-Prüfung sichern

Google Analytics

Wie bereits im Blog-Post vom 16.06.2011 berichtet, findet die erste Google Analytics Konferenz in der D-A-CH Region am 29. September 2011 im Tagungszentrum des Schloß Schönbrunn in Wien statt. Webanalyse-Interessierte können Erfahrungen austauschen und Wissen aufbauen. Ein besonderer Höhepunkt werden die Keynote Vorträge von internationalen Google-Experten sein. Die länderübergreifende Konferenz bietet gebündeltes Fach-Know-how und ist praxisnah konzipiert.  Alle Vortragenden sind national und international anerkannte Spezialisten auf dem Gebiet der Webanalyse und bieten aktuelles Wissen, effiziente Strategien und viele Best Practice Beispiele. Thematisch spannt sich der Bogen von der richtigen Implementierung über Optimierungs-Tipps zur Traffic-Steigerung, Marketing, aktuelle Webanalytics-Entwicklungen bis hin zu innovativen Trends.

Google Analytics Zertifizierungsprüfung gratis ablegen

Zeigen Sie mit der weltweit gültigen Google-Zertifizierung Ihre Analytics-Kompetenz! Die nächsten 60 Anmeldungen bekommen die Prüfungsgebühr in der Höhe von $ 50,- geschenkt. So funktioniert’s: Beim Kauf eines Konferenztickets in der Höhe von 390 Euro (exkl. 20% USt.)  einfach den Code „GA-IQ“ angeben. 

Jetzt online registrieren:  http://www.analytics-konferenz.at/anmelden

Rückfragen?

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an

Mag. Michaela Fries
e-dialog KG
Schlossgasse 10-12, 1050 Wien
+43-(0)1-309 09 09
analytics-konferenz@e-dialog.at
www.analytics-konferenz.at

Flucht aus der Grauzone – Artikel in der LANline, Ausgabe 7.2011

Alternative zu Google Analytics

Flucht aus der Grauzone

Viele Nutzer von Google Analytics machen sich Sorgen: Wegen bestehender Rechtsunsicherheit steht die beliebte Web-Tracking-Lösung seit Längerem unter dem Beschuss deutscher Datenschützer. Während kleine Online-Shops bisweilen noch dazu neigen, den Ausgang dieses Rechtsstreits einfach abzuwarten, wird die unausgegorene Rechtslage für große Wirtschaftsunternehmen mittlerweile zum Problem.

Was für Online-Shops und professionelle Web-Seitenbetreiber längst ein unverzichtbares Instrument der täglichen Arbeit ist, nutzen inzwischen auch immer mehr große Wirtschaftsunternehmen: die Web-Analyse-Software Google Analytics. Gilt es doch, mit dem kostenlosen Tool des Marktführers das Kaufverhalten ihrer Kunden nachhaltig zu erforschen und mithilfe der gesammelten Daten die eigene Angebotspalette und Gebrauchstauglichkeit optimal auf deren Wünsche abzustimmen. Doch seit gut zwei Jahren steht die beliebte Software nun im Brennpunkt teils emotional geführter Diskussionen um die Diskrepanz zwischen herrschender Gesetzgebung und tatsächlichem Nutzen. 

Bereits im Januar 2009 bemängelte das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) die grundsätzliche Vereinbarkeit von Google Analytics und dem deutschen Datenschutzrecht. Und dies nicht nur aufgrund der beim Tracking gespeicherten IP-Adressen. Vor allem die  Übermittlung der Analysedaten an Server außerhalb der EU, die unzureichende Möglichkeit zur Löschung der erhobenen Daten und die grundsätzliche Möglichkeit der Verkettung von Nutzerdaten zu einem umfassenden personalisierten Profil stimmten die Datenschützer bedenklich. Aufwind bekam die Diskussion nochmals durch ein im November 2009 veröffentlichtes Statement des Düsseldorfer Kreises zur datenschutzkonformen Ausgestaltung von Web-Analyse-Verfahren. Auf Grundlage des Telemediengesetzes (TMG) forderten Deutschlands oberste Datenschützer unter anderem die Einwilligung des Nutzers, um am Web-Analyse-Verfahren teilzunehmen. Im Mai 2010 nahm Google dann zwei Anpassungen in Google Analytics vor und reagierte damit auf die Forderungen der Datenwächter: Betreiber konnten durch eine Anpassung im Tracking-Code ihrer Web-Seite die gesammelten IP-Adressen durch eine teilweise Maskierung anonymisieren.

Und ein von Google zur Verfügung gestelltes Plug-in gestattete dem Web-Seiten-Besucher, über ein Opt-out-Verfahren die Erstellung von Nutzerprofilen insgesamt zu unterbinden. Gleichwohl blieb ein großer Teil der Forderungen des Düsseldorfer Kreises offen. Zum einen war das Plug-in für eine Vielzahl von Browsern, wie etwa Opera und Safari, gar nicht verfügbar. Zum anderen blieb die Übertragung von Nutzerdaten an Server außerhalb der EU als elementarer Kritikpunkt nach wie vor bestehen. Folglich herrscht bis dato keine eindeutige Rechtsgrundlage, sodass momentan alle Beteiligten auf eine endgültige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) warten. Zudem rät auch das Gros der auf Internet-Recht spezialisierten Anwälte derzeit von einer Verwendung von Google Analytics ab. Vor dem Hintergrund des Telemediengesetzes und den Äußerungen der Datenschützer könnten Bußgelder und Abmahnungen drohen, so die Warnung der Experten, auch wenn die Rechtslage nicht hundertprozentig eindeutig erscheint.

Bild 1. In ausgeklügelten Einzelschritten erfasst und verarbeitet das Urchin-System das Kundenver halten und bereitet es für die Darstellung auf. 

Bild 1. In ausgeklügelten Einzelschritten erfasst und verarbeitet das Urchin-System das Kundenver halten und bereitet es für die Darstellung auf.
 

Kein Wunder also, dass mittlerweile viele Unternehmen über den Ausgang der kontrovers geführten Diskussionen verunsichert sind. Ob gezielte Marketingkampagnen mit Google Adwords, das Sammeln von Erkenntnissen zum Kaufverhalten von Kunden oder das Einstellen von Whitepapers mit Login, um an neue Interessentendaten zu kommen: Immer mehr Betriebe, die ihr unternehmensrelevantes Web-Tracking nicht länger auf rechtsproblematischem Niemandsland durchführen wollen, wechseln auf datenschutzkonforme Lösungen wie die hier weiter dargestellte Software Urchin – und kontrollieren mit den Pendants zu Google Analytics die umstrittenen Datenbestände künftig in eigener Regie. Die kostenpflichtige Urchin-Software ist eine im Umfang mit Google Analytics vergleichbare Web-Analyse-Lösung, die jedoch beim Kunden installiert, gehostet und verwaltet wird. Somit befinden sich alle gesammelten und gespeicherten Daten abgeschottet auf unternehmenseigenen oder vom Unternehmen verwalteten Servern und bieten so im besten Fall keinerlei Angriffsfläche mehr für datenschutzrechtliche Bedenken. Da sämtliche Daten ausschließlich auf eigenem Equipment vorgehalten, verarbeitet und ausgewertet werden, bleiben die Bestände grundsätzlich in Deutschland beziehungsweise in Europa, und der Website-Betreiber kann über das ausgefeilte Konten-, Nutzer- und Gruppen-Management sicherstellen, dass kein Unbefugter Zugriff auf die Daten nehmen kann.

Für Website-Betreiber ist damit jeglicher Ärger vom Tisch. Von den fünf Kritikpunkten des Düsseldorfer Kreises liegen nämlich nur zwei ganz spezielle Forderungen in der direkten Verantwortung des Betreibers und dessen technischen Gegebenheiten – unabhängig davon, welche Analysesoftware er auch immer einsetzt: das Widerspruchsrecht und der gewünschte Hinweis zur Erstellung pseudonymer Nutzungsprofile. Um diesen Erfordernissen zu genügen, kann der Betreiber einer Website dem Besucher ganz gezielt eine Möglichkeit zum Widerspruch gegen die Erstellung von Nutzungsprofilen einräumen – ein so genanntes Opt-out, indem er eine Schaltfläche oder Checkbox auf der Website integriert. Diese würde dann nach Betätigung die Ausführung eines Tracking-Codes verlässlich unterbinden. Eine elegante Lösung dazu bietet etwa das Browser-Add-on „Opt-Me-Out”, das kostenlos unter http://www.opt-me-out.de heruntergeladen werden kann. Und was den datenschutzrechtlichen Hinweis bezüglich der Erstellung pseudonymer Nutzungsprofile angeht, obliegt es ebenfalls dem Betreiber, einen entsprechenden Passus in die Datenschutzerklärung zu integrieren. Dabei sollte er sich an einen kundigen Rechtsanwalt wenden, der ihm wiederum eine geeignete Formulierung an die Hand gibt.

Bild 2. Die Identifikation im _utma Cookie in Urchin unterscheidet lediglich zwischen neuen und wiederkeh renden Besuchern.

Bild 2. Die Identifikation im _utma Cookie in Urchin unterscheidet lediglich zwischen neuen und wiederkehrenden Besuchern.
 

Alles andere ist bei Urchin obligatorisch -auch die von Datenschützern so vehement geforderte Datentrennung oder die Anonymisierung oder Löschung von IP-Adressen. Zwar ist das von Datenschützern vorgebrachte Argument des Personenbezugs von IP-Adressen in Zeiten von dynamischen IPs und dem Einsatz von Routern mit NAT (Network Address Translation) aus technischer Sicht nur schwer nachvollziehbar. Zum einen, weil die eigentliche IP-Adresse des individuellen Besuchers einer Web-Seite hinter einem Router gar nicht sichtbar ist. Zum anderen ist in Deutschland eine Feststellung der Person anhand einer IP-Adresse nur durch einen Richterbeschluss bei schwerwiegenden Straftaten möglich. Bei Urchin jedenfalls können IP-Adressen sowohl anonymisiert als auch durch passende Filtersetzung jederzeit von der Datenverarbeitung ausgeschlossen werden. Zudem lassen sich Datenbestände mit wenigen Mausklicks löschen. Eine Datentrennung ist primär schon dadurch gegeben, dass ein Nutzer sich auf einer Website nicht zwangsläufig zu erkennen geben muss. Dies ist immer nur dann der Fall, wenn sich beispielsweise der Nutzer zum Betreten eines geschlossenen Bereichs oder beim Checkout-Prozess eines Online-Shop-Kaufs anmelden müsste. Aber selbst wenn dies der Fall ist, werden die Anmeldedaten nicht im Webserver-Logfile vermerkt, da eine Verknüpfung von User-Daten und Profil bei Urchin per Design nicht möglich ist.

Fazit

Als datenschutzkonformes Pendant zu Google Analytics bieten Lösungen wie Urchin die in Wirtschaftsunternehmen benötigte Rechtssicherheit bei der professionellen Web-Analyse. Wie Google Analytics helfen sie allen Website-Inhabern, ihre Online-Marketing-Initiativen, Website-Zugriffsmerkmale und das Suchverhalten ihrer Kunden besser zu verstehen. Doch anders als Google Analytics liefert etwa Urchin tiefer gehende Ergebnisse, einschließlich Bilder, Downloads, Roboter, Statuscodes (etwa 404, 500) und Verweisfehler, darunter auch veraltete Links. Mehr noch: Da die Lösung Server-Protokolldateien als primäre Datenquelle verwendet, kann das Tool auch in Anwendungen zum Einsatz kommen, die sich nicht für einen gehosteten Service wie Google Analytics eignen, wie etwa das Tracking der Zugriffe auf ein Firmen-Intranet, die erneute Verarbeitung älterer Protokolldateien oder Berichte zu Server-Fehlern. Vor allem aber - unabhängig von der Datenschutzkonformität – behalten Unternehmen die unumschränkte Macht über ihre gesammelten Informationen, da alle Daten ausschließlich auf eigenem Equipment erhoben, vorgehalten, verarbeitet und ausgewertet werden.

 

 



Quelle: LANline, Ausgabe Juli 2011, Seite 38 und 39

Mit freundlicher Gehnemigung des ITP Verlags

Download des Artikels als PDF-Datei: Flucht aus der Grauzone – Artikel LANline Juli 2011

 


 

 

Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 3)

Welche Shop-Software ist die richtige?

Im ersten und zweiten Teil der Serie habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Traffic auf die Shopseiten leiten und wie Sie das Besucherverhalten auswerten. Bei so vielen verschiedenen Shop-Lösungen und Möglichkeiten stellt sich jetzt die Frage: “Wofür soll ich mich entscheiden?” DIE Kardinalsfrage schlechthin.

Das für Ihr Produktportfolio geeignete Shop-System zu finden ist nicht einfach. Aber, da hilft kein Jammern, die Entscheidung muss getroffen werden, aus und basta. 

Es gibt ein paar grundlegende Anforderungen, die eine gute Shop-Software erfüllen muss. Und weil wir von webalytics darin recht erfahren sind, helfen wir Ihnen bezüglich der Mindestanforderungen, welche Sie an Ihr Shopsystem stellen sollten, auf die Sprünge….

Checkliste

Die nachfolgend aufgeführten Punkte sollen als Checkliste dienen, anhand derer Sie entscheiden können, welche Voraussetzungen eine Shop-Lösung für Ihr Unternehmen erfüllen muss.

Anforderungen zum Warenangebot

  • Kann das System die Anzahl von Produkten verwalten, die Sie verkaufen wollen? Ist es erweiterbar, falls Sie noch mehr Produkte in Ihr Angebot aufnehmen wollen?
  • Lässt die Shop-Software mehr als ein Bild pro Produkt zu? Kann ein Bild in verschiedenen Darstellungsgrößen verwaltet werden? 
  • Kann ein Video zum Produkt eingebunden werden?
  • Falls Sie digitale Produkte (Musik, Videos oder Software) verkaufen: Bietet das Shop-System eine Downloadmöglichkeit? 

Anforderungen an die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem

  • Können Ihre Artikeldaten und -bilder über eine Importfunktion in die Shop-Software eingespielt werden? 
  • Wie sieht es mit dem Import von Kunden- und Lieferantendaten aus? 
  • Können alle relevanten Daten zu Verkäufen in die Warenwirtschaft exportiert werden? 

Anforderungen an das Shopdesign

  • Stellt das Shop-System ein sofort einsetzbares Layout bereit, in welches die Einbindung des eigenen Logos und die Anpassung der AGB mit wenig Aufwand möglich ist? Mit dem Sie sofort starten können?
  • Wenn Sie mehr für individuelle Optik sind: Bietet die Shop-Software Templates, CSS-Stylesheets und/oder Grafiken für Hintergründe und Buttons?

Anforderungen an die Navigation 

  • Ist die Navigation sinnvoll aufgebaut? Heisst: Findet der Kunde die gesuchten Produkte oder Informationen schnell? Wird er vielleicht noch auf andere Bereiche neugierig gemacht?
  • Wieviele Navigationspunkte sind möglich? Wie sieht es mit der Verschachtelungstiefe aus (unter dem Navigationspunkt liegende weitere Navigationspunkte)? Wieviele Ebenen können bedient werden?
  • Kann jeder Navigationspunkt mit Inhalten für die Meta-Tags Title, Description und Keywords versehen werden? Damit Ihre Produkte auch in Suchmaschinen gefunden werden…..

Anforderungen zur Verfügbarkeitsanzeige und voraussichtlichen Lieferzeit

  • Kann für jedes Produkt einzeln die konkrete Lagerverfügbarkeit bzw. die voraussichtliche Lieferzeit angezeigt werden? 

Anforderungen zu Zahlung und Versand

  • Werden vom Shop-System verschiedene externe Zahlungsanbieter (z.B. PayPal, Sofortüberweisung.de) sowie diverse Offline-Zahlungsarten (z.B. Lastschrift, Rechnung, Vorauskasse, Nachnahme) unterstützt?
  • Was bietet das Shop-System zum Thema “Zahlungssicherheit”? Gibt es die Funktion der Kreditlimitprüfung?

Alles klar?

Das sind jetzt nur die wichtigsten Anforderungen, welche Sie stellen müssen, damit Ihr Online-Shop erfolgreich werden kann. Am besten nehmen Sie bei der Auswahl des Shopsystems fachmännische Hilfe in Anspruch. Das spart Ihnen Zeit und Nerven, die Sie besser in die Planung Ihres Online-Shops investieren. Also: Nicht verzagen – Fachleute fragen!

Stets zu Ihren Diensten -

Karin Tempel-Maier

QR-Code zur Auswertung Ihrer Kampagnen in unterschiedlichen Medien

Der QR-Code (QR=Quick Response) hat sich mittlerweile in allen gängigen Printmedien etabliert. Er hat zudem den Vorteil, dass damit komplexe oder lange URLs in einem praktischen, kleinen Quadrat untergebracht werden können. Diese können dann wiederum mit jedem QR-Code-fähigen Smartphone “gelesen” werden. Wie das funktioniert, können Sie im entsprechenden Artikel auf wikipedia nachschlagen.

Aber der QR-Code kann neben einem URL noch viel mehr Informationen codiert enthalten. Zum Beispiel Kampagneninformationen, die Sie dann mit Google Analytics bzw. Urchin Software umfassend auswerten können. Im Blog-Post Erfolgsmessung von Offline-Kampagnen mit Google Analytics oder Urchin habe ich bereits ausführlich beschrieben, wie Offline-Kampagnen ausgewertet werden können. Dabei kam den URL-Shortening-Services eine tragende Rolle zu. Jetzt zeige ich Ihnen, wie Sie mittels QR-Code Ihre Offline-Kampagnen in Printmedien auswerten, ohne den URL der Landeseite mittels URL-Shortening-Service kürzen zu müssen.

Die verschiedenen Kampagnenvariablen

Sie erinnern sich? Da war doch was von wegen Kampagnenvariablen an den URL anhängen…? Richtig! Hier noch einmal zur Auffrischung der Kenntnisse: Von den in Summe fünf existierenden Kampagnenvariablen bei Google sind drei obligatorisch (utm_source, utm_medium, utm_campaign) und zwei optional (utm_content, utm_term). In der nachstehenden Tabelle finden Sie (auch nur zur Auffrischung) noch einmal die Bedeutung der einzelnen Variablen:

VariableBedeutungobligatorisch
utm_sourceIdentifiziert den Vermittler bzw. die verweisende Quelle (google, Stadtsuche, newsletter4) -> Woher kommt der Besucher?ja
utm_mediumWerbe- bzw. Marketingmedium (z. B. CPC, Banner, E-Mail)ja
utm_campaignName der Kampagne (z. B. Schlussverkauf, Frühbucher oder aber auch Produkt, Promo-Code, Slogan)ja
utm_contentAussagekräftige Beschreibung, mit denen verschiedene Anzeigeversionen zum Vergleich (A/B-Test) identifiziert werden können (z. B. Text_rot, Text_blau)nein
utm_termKeyword, nach dem gesucht wurde – bezahlt und unbezahlt (z. B. Hemd, Wasser+Flasche)nein

Wenn Sie sich also Gedanken zu den einzelnen Variablen gemacht haben und diese dann mit Leben füllen wollen, fügen Sie diese einfach an das Ende des URL an. Das würde dann etwa so aussehen:

http://www.domain.com/?utm_source=zeitung&utm_medium=anzeige&utm_campaign=neues_produkt

Und damit Sie bei der Erstellung des URL keinen Fehler machen, hat Google natürlich ein entsprechendes Online-Tool zur Verfügung gestellt: den URL-Builder (zu finden unter http://myg8.de/url-tool).

So geht’s: die Beispielkampagne

Wie in allen Beispielen nehmen wir wieder einmal an, wir würden ein KFZ des fiktiven Automobilherstellers “PAX Automobile GmbH” bewerben wollen. Das Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, einen Termin für eine Probefahrt über die Website des Herstellers (www.pax-automobile.de) zu vereinbaren.

Beispielkampagne des fiktiven Automobilherstellers 'PAX Automobile'

Diese Kampagne würde zum selben Zeitpunk in verschiedenen Printmedien geschaltet werden:

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
  • Financial Times Deutschland (FTD)
  • Focus
  • Stern
  • Spiegel

Wie Sie nun den Online-Erfolg Ihrer Offline-Werbung messen können, erläutere ich in den folgenden Abschnitten.

Die Umsetzung

Jetzt erstellen wir uns eine Tabelle nach folgendem Schema und füllen diese dann mit den gewünschten Werten:

KampagneWerbeträger
(Quelle)
Werbemittel
(Medium)
Version
(Content)
Landeseite
PAX-2010 jetzt probefahrenFAZQR-Code-ZeitungFAZ-201/2011http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/
PAX-2010 jetzt probefahrenFTDQR-Code-ZeitungFTD-201/2011http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/
PAX-2010 jetzt probefahrenFocusQR-Code-ZeitschriftFocus-33/2011http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/
PAX-2010 jetzt probefahrenSternQR-Code-ZeitschriftStern-33/2011http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/
PAX-2010 jetzt probefahrenSpiegelQR-Code-ZeitschriftSpiegel-33/2011http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/

Wir nutzen das Google Tool zur URL-Erstellung (http://myg8.de/url-tool), um die Werte aus der obigen Tabelle  in Kampagnenvariablen umzuwandeln:

Umsetzung der Kampagnendaten mit dem Google Tool zur URL-Erstellung

Danach wandeln Sie die URLs einfach in QR-Codes um. Das kann ganz einfach über einen Online-Service erfolgen. Ich habe für unser Beispiel den Service von http://goqr.me/ genutzt. Nach Erstellung der QR-Codes sollten Sie über folgende Daten und Images verfügen:

Landeseite mit KennzeichnungQR-Code
http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/?utm_source=FAZ&utm_medium=QR-Code-Zeitung&utm_content=FAZ-201%2F2011&utm_campaign=PAX-2010%2Bjetzt%2BprobefahrenQR-Code für Anzeige in der FAZ
http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/?utm_source=FTD&utm_medium=QR-Code-Zeitung&utm_content=FTD-201%2F2011&utm_campaign=PAX-2010%2Bjetzt%2BprobefahrenQR-Code für Anzeige in der FTD
http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/?utm_source=Focus&utm_medium=QR-Code-Zeitung&utm_content=Focus-33%2F2011&utm_campaign=PAX-2010%2Bjetzt%2BprobefahrenQR-Code für Anzeige im Focus
http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/?utm_source=Stern&utm_medium=QR-Code-Zeitung&utm_content=Stern-33%2F2011&utm_campaign=PAX-2010%2Bjetzt%2BprobefahrenQR-Code für Anzeige im Stern
http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/?utm_source=Spiegel&utm_medium=QR-Code-Zeitung&utm_content=Spiegel-33%2F2011&utm_campaign=PAX-2010%2Bjetzt%2BprobefahrenQR-Code für Anzeige im Spiegel

 

Sobald alle Kampagnenlinks erfasst wurden, können wir die gekürzten URLs an die Werbeträger kommunizieren bzw. integrieren.

Die Auswertung

Nachdem die URLs über die diversen Werbemedien an die potenziellen Kunden kommuniziert wurden, können wir den Erfolg der Kampagne wunderbar in Google Analytics bzw. Urchin nachverfolgen:

Kampagnenauswertung mit Google Analytics

Durch die Sichtbarkeit der Offline-Kampagnen in Ihrer Webanalyselösung ist es nun auch möglich, die entsprechenden Conversion-Pfade zu definieren, zu messen und zu optimieren. Noch Fragen? Einfach Kommentar posten oder mit uns Kontakt aufnehmen :-) .

Mit Google AdWords um Kunden “werben”

Was und wie ist das Werbeverhalten unter Menschen?

Es hat die Funktion der Anlockung und Zusammenführung der Partner (die sogenannte Paarbindung).

Kann man das auch auf die Beziehung zwischen Anbieter und Kunde ummünzen?

Ja!

Der Weg vom Werben bis zur Zusammenführung unterteilt sich in einzelne Phasen. Die erste Phase ist die ungerichtete Werbephase. Hier findet die Selbstdarstellung statt, es wird gezeigt, was man alles drauf hat (Anbieter gibt Einblick in das, was er zu bieten hat). In der Aufmerksamkeitsphase werden die Informationen gesammelt und mit anderen Anbietern verglichen (Kunde ist aufmerksam geworden, will aber erst noch checken, was der Markt sonst so zu bieten hat). Mit der Wahrnehmungsphase beginnt die Planung der Kontaktaufnahme (Kunde ist an Anbieter bzw. seinen Produkten/Dienstleistungen interessiert und plant, auf den Anbieter zuzugehen). In der anschließenden Interaktionsphase kommt es zur tatsächlichen Kontaktaufnahme in Form eines Auftrages (Kunde will das Produkt/die Dienstleistung haben). An diesem Punkt machen wir hier Schluss (wer wissen will, wie es im zwischenmenschlichen Bereich weitergeht, kann das im Lexikon der Biologie nachlesen). Für uns ist hier das Ziel, die Zusammenführung der Partner erwirkt zu haben, erreicht.

Sie fragen sich jetzt vielleicht:

Was hat das alles mit Google AdWords und dem Werben von Kunden zu tun?

Sehr viel!

Wenn Sie über das Internet schnell und effizient zu Kunden kommen wollen, ist Google AdWords das zielführendste Mittel. Es werden nur Nutzer angesprochen, welche vorher mit ihrer Suchanfrage Interesse an dem angebotenen Produkt bzw. der angebotenen Dienstleistung bekundet haben.

Sie denken sich jetzt vielleicht: Das geht doch auch ohne – mit einer gescheiten Suchmaschinen-optimierung!

Ja, aber nicht so schnell und auch nicht so zielgerichtet. Suchmaschinenoptimierung ist immer ein wichtiger Bestandteil Ihres Internetauftritts, keine Frage. Aber, bei der Suchmaschinenoptimierung muss an vielen Stellen geschraubt werden und das braucht einfach seine Zeit. Die Ergebnisse der Optimierung kann man nicht innerhalb einer Woche sehen. Sie wollen Ihre Produkte ja flott an den Mann bringen, gerade auch, wenn saisonale Faktoren eine Rolle spielen.

Mit Google AdWords können Sie Ihre Produkte sehr individuell bewerben. Mit einer aussagekräftigen Anzeige haben Sie die Möglichkeit, den Nutzer auf sich aufmerksam zu machen und im Wettstreit mit der schnöden Konkurrenz abzuschütteln (ungerichtete Werbephase). Sie können zudem den Kreis Ihres “Werbens” bestimmen. Welche Region, welche Sprache, welche demografische Gruppe Sie ansprechen wollen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer in die Aufmerksamkeitsphase kommt: Er interessiert sich für Ihr Angebot und klickt die Werbeanzeige an. Jetzt landet er auf der hoffentlich zum Angebot passenden Webseite! Er guckt dann noch ein bisschen bei Ihren Wettbewerbern rum, vergleicht und wägt ab, was für ihn das beste Angebot ist. Sie haben praktisch schon einen Fuß in der Tür, durch den Klick Ihres Besuchers. Nach dem Check der anderen Anbieter kommt der Nutzer in die Wahrnehmungsphase und wird somit zu einem echten Interessenten. Ihm gefällt Ihr Angebot, er will das Produkt/die Dienstleistung haben. Und schon befinden Sie sich in der Interaktionsphase, aus dem Interessenten wird ein Kunde.

Durch einen Klick auf Ihre Anzeige! Und nur diesen bezahlen Sie! Ohne Klick keine Kosten.

Lohnt sich das denn wirklich?

Sehen Sie selbst!

Einer unserer Kunden (Inhaber eines Ladengeschäftes mit ein paar Filialen) war über die organische Suchanfrage nicht unter den Top Ten gelistet, sondern eher sehr weit hinten. Seine bisherigen Werbemaßnahmen beschränkten sich auf Flyer, Anzeigen in den Lokalblättchen und Wochenanzeigern. Das Geschäft tröpfelte so vor sich hin, außer den Stammkunden und der Laufkundschaft gab es kaum neue Kunden. Durch den Einsatz von Google AdWords konnte er viel mehr Nutzer für sein Produktangebot interessieren und an den Point of Sale holen. Wie zu sehen, macht der Anteil der Zugriffe über Google AdWords-Anzeigen auf seine Webseiten mittlerweile 83,18% aus – nicht schlecht, oder?

Auch wenn nicht jeder Klick dazu führt, einen Auftrag zu erhalten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit doch sehr. Mit dem Conversion-Tracking von Google AdWords können Sie nachverfolgen, ob aus einem Klick eine echte Handlung (Bestellung, Abo Newsletter, Bitte um Rückruf, Anforderung von Infomaterial etc.) geworden ist. Einfacher geht’s nicht!

Darum: Werben um zu gewinnen – mit Google AdWords punktgenau und zielgerichtet!

Wir unterstützen Sie gerne dabei!

Ihre Karin Tempel-Maier

Unternehmen wie Facebook, Twitter & Co. nur eine Luftnummer?

Im April 2011 berichtete ich bereits über die Möglichkeit, sich am Wachstum der Social-Media-Unternehmen zu beteiligen (Blog-Beitrag Soziale Netzwerke als Geldanlage?). Die Süddeutsche Zeitung, Ausgabe Nr. 154 vom 07.07.2011 betrachtet die (Wert-)Entwicklung der Internetfirmen aus einem anderen Blickwinkel:

Luftnummer

Sieben Milliarden Dollar für ein wenig Gezwitscher? Anleger umschwärmen den Kurznachrichtendienst Twitter und schüren so die Sorge vor einer neuen Internetblase

München – Das Dumme an der Zukunft ist, dass niemand so genau weiß, was sie bringen wird. Dumm vor allem für diejenigen, die auf die Zukunft wetten – etwa, wenn sie Aktien kaufen. Womöglich noch Aktien von Internetfirmen.

Nun soll der Kurznachrichtendienst Twitter, so berichten US-Medien, Hunderte Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt haben – und inzwischen sieben Milliarden Dollar wert sein. Das ist viel Geld für eine Internetseite, über die sich Botschaften auf 140 Zeichen verfassen und verschicken lassen. 200 Millionen solcher Tweets surren täglich durchs Netz. So schnell, dass sich beispielsweise Regierungssprecher Stefan Seibert kaum noch über den Unterschied zwischen Osama und Obama klar werden kann, ehe er die Welt wissen lässt, was die Bundeskanzlerin von der Ermordung des meistgesuchten Terroristen hält. Und es ist vor allem viel Geld für ein Unternehmen, das zwar mit der stetig steigenden Zahl seiner Nutzer prahlt, sich aber darüber ausschweigt, ob sich mit diesen denn auch irgendwann einmal Geld verdienen lässt.

Bislang leitet Twitter die Kurzbotschaften, in denen viele Nutzer auf andere Internetseiten verweisen, unmittelbar an Suchmaschinen wie Google oder Bing weiter. Im Gegenzug erhält das Unternehmen zumindest genügend Geld, um die Kosten für seine Großrechner und seine Programmierer zu decken, die den Dienst am Laufen halten. Auch Werbung auf seinen Seiten bringt Twitter etwas ein. Genug, um die Investoren, die Millionen Dollar in das fünf Jahre alte Startup gesteckt haben, bei Laune zu halten? Bleibt abzuwarten.

Das Internet sei inzwischen eine feste Größe im Wirtschaftsleben, sagen all jene, die schlechte Erinnerungen an das Platzen der Dot-Com-Blase vom Tisch wischen wollen. Und einige der heute um garnten Internetunternehmer machen immerhin Gewinn, ehe sie den Sprung aufs Börsenparkett wagen – anders als die Hochstapler um die Jahrtausendwende. Am zuversichtlichsten zeigen sich zurzeit allerdings ausgerechnet diejenigen, die selbst Anteile an Internetfirmen halten – und abkassieren. Fest steht jedenfalls, dass es seit 1999 nicht mehr so viele neue Börsengänge in der Technologiebranche gab wie in diesem Jahr: Mehr als 30 stehen noch an, fast 30 waren es bereits. Der Verlauf dieser Aktienkurse gleicht einem Alpenpanorama, mit tiefen Schluchten und einigen hohen Wipfeln. Die Aktie des Internetradios Pandora beispielsweise brach gleich am zweiten Handelstag um 24 Prozent ein, dümpelte einige Wochen vor sich hin – und liegt inzwischen doch wieder über dem Ausgabepreis. Noch zumindest also glauben die Anleger, dass die Internetunternehmer ihre Versprechen einlösen.

Twitter könnte von der guten Laune an der Wall Street profitieren – und auch bei Anlegern noch etwas Geld einsammeln. Dazu müssten die Manager allerdings einen Einblick in ihre Bilanzen gewähren – und dazu sind sie bislang nicht bereit. Noch im März haben sie einen Börsengang von Twitter ausgeschlossen. Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt.

Bis die Blase platzt

Große Versprechen, mickrige Bilanz: Vor zehn Jahren spekulierten Anleger aufs Internet- und wurden enttäuscht. Nun scheint sich dies zu wiederholen. Mehr als 50 Internetfirmen haben in diesem Jahr bereits einen Börsengang in den USA angemeldet. Die spektakulärsten Bewertungen:

Unternehmenswerte in Milliarden Dollar 
(Klicken zum Vergrößern)

 Quelle: Süddeutsche Zeitung, Redakteur Varinia Bernau, Ausgabe 154 von 07.07.2011

Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin – Teil 3

Im zweiten Teil der Reihe, “Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin“, haben Sie erfahren, wie Sie Quantifizierung, Gruppierung und Alternative einsetzen. Dabei wurde auch die Verwendung der Metazeichen Fragezeichen, Pluszeichen, Asterisk sowie runde und geschweifte Klammern erläutert.

In diesem letzten Teil zeige ich Ihnen, wie Sie gezielt nach Zeichenketten am Anfang oder am Ende einer Zeile bzw. eines Feldes suchen können und wie Sie Abkürzungen richtig einsetzen. Außerdem gehe ich noch auf das Metazeichen für Whitespaces ein.

Zeilen- bzw. Feldanfang

Metazeichen bei regulären Ausdrücken: CaretSoll sich die gesuchte Zeichenkette am Anfang einer Zeile oder eines Feldes befinden, wird dies durch das Voranstellen eines Carets (^) definiert.

Beispiel:

Der folgende reguläre Ausdruck

^4 Jahreszeiten – .*

entspricht somit den Zeichenketten

4 Jahreszeiten – Pizza für 4,99

4 Jahreszeiten – bestes Hotel

aber nicht den Zeichenketten

Pizza für 4,99 – 4 Jahreszeiten

Bestes Hotel – 4 Jahreszeiten

Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass die gesuchte Zeichenkette am Anfang der Zeile stehen muss.

Zeilen- bzw. Feldende

Metazeichen bei regulären Ausdrücken: DollarSoll sich die gesuchte Zeichenkette am Ende einer Zeile oder eines Feldes befinden, wird dies durch das Anhängen eines Dollarzeichens ($) definiert

Beispiel:

Der folgende reguläre Ausdruck

.* – 4 Jahreszeiten$

entspricht somit den Zeichenketten

Pizza für 4,99 – 4 Jahreszeiten

Bestes Hotel – 4 Jahreszeiten

aber nicht den Zeichenketten

4 Jahreszeiten – Pizza für 4,99

4 Jahreszeiten – bestes Hotel

Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass die gesuchte Zeichenkette am Ende der Zeile stehen muss.

Abkürzungen

Abkürzungen haben den Sinn und Zweck, Ihnen die Arbeit mit regulären Ausdrücken möglichst einfach zu machen.

Ziffern

Metazeichen bei regulären Ausdrücken: Backslash und 'd'Die Ziffern 0 bis 9 können mittels des Metazeichens \d gesucht und gefunden werden. Dabei wird beim Einsatz von \d immer nur einer einzelnen, beliebigen Ziffer entsprochen. \d entspricht der Verwendung des regulären Ausdrucks [0-9].

Durch die Verwendung von \D werden hingegen alle Zeichen gesucht und gefunden, die keine Ziffern sind. \D entspricht der Verwendung des regulären Ausdrucks [^0-9].

Beispiel 1:

Der folgende reguläre Ausdruck

\d% Zinsen

entspricht somit unter anderem den Zeichenketten

3% Zinsen

7% Zinsen

8% Zinsen

aber nicht den Zeichenketten

% Zinsen

12% Zinsen

v% Zinsen

Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette eine einzelne Ziffer unmittelbar vor dem Prozentzeichen vorkommen muss.

Beispiel 2:

Der folgende reguläre Ausdruck

\D% Zinsen

entspricht somit unter anderem den Zeichenketten

v% Zinsen

,% Zinsen

_% Zinsen

aber nicht den Zeichenketten

% Zinsen

1% Zinsen

3% Zinsen

Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette ein beliebiges, nicht numerisches Zeichen unmittelbar vor dem Prozentzeichen stehen muss.

Alphanumerische Zeichen

Metazeichen bei regulären Ausdrücken: Backslash und 'w'Sämtliche Buchstaben und Ziffern sowie der Unterstrich können mittels des Metazeichens \w gesucht und gefunden werden. Dabei wird beim Einsatz von \w immer nur einem einzelnen, beliebigen Zeichen entsprochen. \w entspricht somit der Verwendung des regulären Ausdrucks [A-Za-z0-9_].

Durch die Verwendung von \W werden hingegen alle Zeichen gesucht und gefunden, die nicht den alphanumerischen Zeichen oder dem Unterstrich entsprechen. \W entspricht somit der Verwendung des regulären Ausdrucks [^A-Za-z0-9_].

Beispiel 1:

Der folgende reguläre Ausdruck

\w% Zinsen

entspricht somit unter anderem den Zeichenketten

3% Zinsen

x% Zinsen

_% Zinsen

aber nicht den Zeichenketten

% Zinsen

!% Zinsen

-% Zinsen

Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette ein einzelnes alphanumerisches Zeichen oder ein Unterstrich unmittelbar vor dem Prozentzeichen stehen muss.

Beispiel 2:

Der folgende reguläre Ausdruck

\W% Zinsen

entspricht somit unter anderem den Zeichenketten

!% Zinsen

,% Zinsen

-% Zinsen

aber nicht den Zeichenketten

% Zinsen

x% Zinsen

3% Zinsen

Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette ein beliebiges, nicht einem alphanumerischen Zeichen oder Unterstrich entsprechendes Zeichen unmittelbar vor dem Prozentzeichen stehen muss.

Whitespaces

Metazeichen bei regulären Ausdrücken: Backslash und 's'Unter Whitespaces werden sämtliche, nicht sichtbaren Zwischenräume in einer Zeichenkette verstanden. Dazu zählen Leerschritte (Leertaste), Tabulatoren, Zeilenumbrüche, etc. Diese nicht sichtbaren Zeichen können mittels des Metazeichens \s gesucht und gefunden werden. Dabei wird beim Einsatz von \s immer nur einem einzelnen, beliebigen Whitespace entsprochen.

Durch die Verwendung von \S werden hingegen alle Zeichen gesucht und gefunden, die nicht einem Whitespace entsprechen.

Beispiel:

Der folgende reguläre Ausdruck

§1\sVertragsgegenstand

entspricht somit unter anderem den Zeichenketten

§1 Vertragsgegenstand  (Leerschritt)

§1  Vertragsgegenstand (Tabulator)

Fazit

Sie haben in den drei Teilen erfahren, wie Sie mit regulären Ausdrücken umgehen. Dieses Wissen können Sie nun anwenden, um Daten in Google Analytics bzw. Urchin Software zu finden, herauszufiltern oder anzuzeigen. Abschließend ein paar Beispiele aus der Praxis:

Google Analytics

Reguläre Ausdrücke in Google Analytics - FilterReguläre Ausdrücke in Google Analytics - ZieldefinitionReguläre Ausdrücke in Google Analytics - Anzeigefilter

Urchin Software

Reguläre Ausdrücke in Urchin - ZieledefinitionReguläre Ausdrücke in Urchin - FilterReguläre Ausdrücke in Urchin - Anzeigefilter

Der neue soziale Netzwerkdienst: Google+

Was bietet Google+ denn so Tolles?

Wie immer, wenn etwas Neues im Bereich Social Media auf der Bildfläche erscheint, wird dies erst einmal mit Argwohn begutachtet. Uns genügt Facebook ja schon, oder Wer Kennt Wen oder, oder, oder…

Wäre Google+ auch nur ein weiterer Social Media-Dienst, könnte man sich ausführliche Berichte hierzu schenken. Ist es aber nicht. Google+ wartet mit wirklich tollen Neuheiten auf.

Das macht Google+ so anders als alle bisherigen Social Media-Dienste!

+Circles

Bisher war in den sozialen Netzwerken jeder Kontakt gleich ein “Freund”. Wie im richtigen Leben gibt es hier jedoch feine Unterschiede. Und die können mit +Circles gemacht werden. Es gibt die Möglichkeit, Personen einem bestimmten Kreis zuzuordnen. Dieser kann individuell erstellt werden, ganz nach Gusto (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Sportsfreunde etc.). Die Bezeichnung des Kreises liegt bei Ihnen. Selbst im Freundeskreis gibt es ja bekanntlich Unterschiede – mit dem Einem ist man dicker, mit dem Anderen nicht ganz so fest befreundet. Das kann man mit +Circles alles feintunen. Und die Nachrichten gehen dann auch nur da hin, wo sie wirklich hinsollen, nicht zu Hinz und Kunz…

 

+Sparks

Jeder hat so seine Interessensgebiete, Hobbies oder ist einfach nur sensationslüstern. Dann ist dieser Feed genau das Richtige! In der Suchleiste von +Sparks geben Sie an, was Sie interessiert und schon bekommen Sie die heissesten Neuigkeiten. Sie können sich mit anderen Nutzern (und das müssen nicht Leute aus Ihren “Kreisen” sein…) darüber austauschen sowie diese News mit Ihren Leuten teilen.

 

+Hangouts

Mehr als nur chatten… Hier wird sich online getroffen und per Videochat ausgetauscht. Sie können sich mit Freunden gezielt zu einem “Treffen” verabreden oder auch zu einem Treffen stoßen. Am Status “Is hanging out” können Sie sehen, wer gerade ein Treffen hat und sich dazugesellen. +Hangouts ist superbequem, weil es egal ist, ob Sie im Jogginghösle oder Schlafanzug vor dem Bildschirm sitzen und dabei vielleicht noch ein Fußbad nehmen.

 

+Mobil

Hier halte ich mich gerade auf, das habe ich gerade fotografiert… Mit +Mobil haben Sie die Möglichkeit anzugeben, wo Sie sich momentan aufhalten (sofern Sie das wollen, es gibt ja auch Örtlichkeiten, die man lieber nicht publik macht…).Vielleicht ist jemand aus Ihrem Freundeskreis auch da und hat Lust auf ein spontanes Treffen. Bei diesem machen Sie natürlich ein paar Fotos, um den Spaß, den Sie haben, festzuhalten. Wenn Sie Google+ die Erlaubnis geben, werden die Fotos sofort nach der Aufnahme zu einem privaten Album hinzugefügt und für alle Geräte verfügbar gemacht. Diese können dann mit anderen geteilt werden – vorausgesetzt, Sie wollen das.

 

+Huddle

Verabreden leicht gemacht… Vor allem spontanes Verabredenmit mehreren Leuten. Der eine will dahin, der andere dorthin – normalerweise telefoniert oder smst man ewig hin und her, bis alle unter einem Hut sind. Das kostet Nerven und verdirbt schon mal die Ausgehlaune. Muss nicht mehr sein! +Huddle ist ein Gruppenchat, bei dem jeder in Echtzeit Ausgehpläne absprechen kann. Jeder gibt seinen Kommentar oder Wunsch ab und schon weiss man, wer zu was Lust hat. Spontaner geht es nur, wenn man sich schon in der Gruppe getroffen hat und dann schaut, was man unternehmen will.

 

Toll! Und wie komme ich an Google+?

Als Erstes muss man ein Google-Konto haben. Bislang lädt Google+ die Teilnehmer ein. Diese können dann weitere zu Google+ einladen.

Wem der Zugang zu Goolge+ unter den Nägeln brennt, kann es auch hierüber https://services.google.com/fb/forms/googleplusde/ versuchen. Einfach Vorname und Emailadresse eintragen und hoffen, dass die Einladung bald kommt. Und dann, bitteschön, andere einladen – denn auch das gehört zu Social Networking…

Seien Sie neugierig – probieren Sie Google+ aus, sobald es verfügbar ist!

Herzlichst

Karin Tempel-Maier

Follow us:
Abonnieren Sie unseren Blog!
Folgen Sie uns auf Twitter!
Folgen Sie uns auf Facebook!
Folgen Sie uns auf LinkedIn!
Feedburner-Abo
RSS Feed für Reader abonnieren

oder geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an: