Neues AdWords-Richtliniencenter

Google AdWords hat sein Werbe-Richtliniencenter verbessert und heute veröffentlicht. Intention von Google hierbei war, dass es mehr Transparenz zu den einzelnen Richtlinien gibt und sich Werbetreibende wie Nutzer besser zurechtfinden können. Das Richtliniencenter enthält alle Angaben zu den Anforderungen für die Werbung im Google-Werbenetzwerk und betrifft vier verschiedene Bereiche, die im Einzelnen sind:

  • Unzulässige Inhalte
  • Unzulässige Praktiken
  • Eingeschränkt zulässige Inhalte
  • Redaktionelle und technische Anforderungen

Zu den unzulässigen Inhalten zählen: Unzulässige Inhalte

  • Produktfälschungen (hierbei handelt es sich um Produkte, welche Marken bzw. Logos enthalten, die mit denen eines anderen Anbieters identisch oder nur sehr schwer davon zu unterscheiden sind. Dies alles, um beim vermeintlichen Käufer den Eindruck zu erwecken, ein echtes Produkt des Markeninhabers zum Schnäppchenpreis zu bekommen)
  • Gefährliche Produkte oder Dienstleistungen (u.a. Waffen aller Art, Drogen, Tabak etc. – also alles, was die Gesundheit oder das Leben bedrohen kann)
  • Anstößige bzw. unangemessene Inhalte (z.B. Gewalt, Rassismus, Diskriminierung, vulgäre Formulierungen usw.)

Die unzulässigen Praktiken umfassen:

  • Missbrauch des Werbenetzwerkes (z.B. Anzeigen, welche für Websites werben, die nur zur Generierung von Traffic ausgerichtet sind und dem Besucher keinen Mehrwert bieten, sondern nur Zeitverschwendung bedeuten)
  • Missbräuchliche Erfassung und Nutzung von Daten (Kreditkartendaten über einen unsicheren Server; Werbung mit der Behauptung, die finanzielle Situation eines Nutzers zu kennen etc.)
  • Fälschliche Angaben zur eigenen Person, zum Produkt oder der Dienstleistung

Eingeschränkt zulässige Inhalte sind:Eingeschränkt zulässig

  • Inhalte nur für Erwachsene
  • Alkoholische Getränke
  • Urheberechtlich geschütze Inhalte
  • Glücksspielbezogene Inhalte
  • Gesundheitsbezogene Inhalte
  • Politische Inhalte
  • Marken

Redaktionelle und technische Anforderungen beinhalten u.a.:

  • Unmissverständliche Anzeigeninhalte
  • Keine Effekthascherei in Form von Großbuchstaben, Symbolen, Ausrufezeichen etc.
  • Es darf auf keine im Aufbau befindlichen Websites verlinkt werden

Was, wenn sich nicht daran gehalten wird?

Google weist mit diesem Absatz auf die Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Vorschriften hin:

Werbetreibende müssen alle anwendbaren Gesetze und Vorschriften sowie die nachstehenden Google-Richtlinien einhalten. Sie müssen sich mit diesen Anforderungen vertraut machen und diesbezüglich stets auf dem neuesten Stand bleiben, und zwar nicht nur für die Länder und Standorte, wo Ihr Unternehmen tätig ist, sondern für alle Orte, an denen Ihre Anzeigen geschaltet werden. Inhalte, die gegen diese Anforderungen verstoßen, können wir unterbinden. Bei wiederholten oder eklatanten Verstößen können wir Ihre Werbeaktivitäten auf Google beenden. 

Alle Informationen zu den Änderungen finden Sie hier: Google AdWords Richtliniencenter

Gerne helfen wir Ihnen auch bei der Umsetzung der Richtlinen und Ihrer AdWords-Werbung.

Ihr webalytics-Team

Kundenberatung im Onlineshop – das Zünglein an der Waage?

Heutzutage hat so gut wie jeder schon einmal online bestellt. Wer in einem guten Onlineshop landet, wird die Zeitersparnis gegenüber dem Kauf in einem Ladengeschäft zu schätzen wissen. Aber, wie gesagt – in einem guten Onlineshop, der einen nicht Nerven kostet oder, im schlimmsten Fall, das Laptop bzw. Smartphone, das man dann vor Frust gegen die Wand schmeisst…

Geht es auch ohne Kundenservice? Nein!

Vom Design der Hompage über die  Produkte bis hin zu den Preisen spielt vor allem auch der Kundenservice eine große Rolle. Eine Umfrage von Bitcom hat ergeben, dass jeder fünfte Kunde schon einmal einen Kundenberater kontaktiert hat und mindestens jeder dritte darüber nachdachte, diesen Service in Anspruch zu nehmen.

Ansprechpartner OnlineshopSind wir mal ehrlich… Jeder hat schon einmal eine Online-Bestellung getätigt, bei dem ihm eine nützliche/wichtige Info gefehlt hat. Es treten häufig Fragen über Lieferung, Rabatte, Größe und Aussehen des Artikels, Maßtabellen sowie auch zur Nutzung des Online-Shops auf. Wenn Besucher Fragen haben, sollten diese unbedingt beantwortet werden, da ansonsten aus dem Besucher des Shops kein Kunde  – und somit kein Umsatz generiert wird.

Kundenberatung kann auf verschiedenen Wegen stattfinden, z.B. telefonisch, via Live-Chat, per E-Mail, per Kontaktformular oder auch durch eine Seite mit Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen. Der Besucher und zukünftige Kunde möchte sich genau so gut beraten fühlen wie in einem Geschäft direkt vor Ort. Die Kundenberatung hilft, die Kundenzufriedenheit zu steigern und ermöglicht hiermit auch den Rückgang von Umentscheidungen im Warenkorb sowie übermäßigen Retouren. Sie können mit einem individuellen Service die Kunden halten und verhindern,  dass der Kauf aufgrund mangelnder Informationen abgebrochen wird. Ein guter Onlineshop bedeutet, nicht nur die besten Warenangebote zu haben, sondern auch die möglichen Hindernisse bei einem Kauf zu durchdenken und dem Kunden einen bestmöglichen Service zu bieten.

Kundenberatung bedeutet auch Kundenbindung

Der Kunde ist KönigKundenbindung ist im Onlinegeschäft ein wichtiger Punkt. Einmal-Besteller sind zwar gut und schön und werden auch gebraucht, einen zuverlässigen Umsatz garantieren sie jedoch nicht.  So manchem Betreiber eines Onlineshops hat diese Thematik bei der Liquiditätsplanung schon diverse graue Haare beschert. Unumstößlich ist die Kundenzufriedenheit. Ist der Kunde zufrieden, kommt er wieder. Die Konkurrenz im Onlinegeschäft ist groß und beim Kunden ist der Kundenservice wie auch die –beratung oft das Zünglein an der Waage, um zurückzukehren und weitere Bestellungen zu tätigen.

Immer dran denken: Der Kunde ist König!

Ihr webalytics-Team

 

Google Maps verfolgt Sie auf Schritt und Tritt

Hätten Sie das gewusst? Google Maps trackt Sie. Nicht gerade verwunderlich, schließlich nutzen viele Leute die Karten-App als Routenplaner und Navigationsapp. Die Aufzeichnungen werden genutzt, um einerseits die App zu verbessern und andererseits, um aus Ihrem Bewegungsverhalten und den oft besuchten Orten ein Muster abzuleiten. Somit kann beispielsweise Google Now auf Ihren Vorlieben basierende Vorschläge zu möglicherweise interessanten Orten machen oder zeigt Ihnen den Verkehr auf Ihrem täglichen Weg zur Arbeit an. Aber nicht jeder wünscht sich solche Transparenz und möchte seine Daten an Google senden. Daher zeige ich Ihnen heute, wie Sie die Tracking Option ausschalten können, die App allerdings weiterhin nutzbar bleibt.

Tracking ausschalten für Android

  1. Öffnen Sie die Google Maps App und rufen Sie die Einstellungen auf.
  2. Gehen Sie auf die “Google-Standorteinstellungen”
  3. Berühren Sie “Standortverlauf”
  4. Setzen Sie hier die Option mit einem Wisch über den Schalter oben rechts auf “aus”

Diese kleine Bilderserie veranschaulicht die vier Schritte:

Android-Standortverlauf-Bild1Android-Standortverlauf-Bild2Android-Standortverlauf-Bild3Android-Standortverlauf-Bild4

 

 

 

 

 

Tracking ausschalten für iOS

  1. Öffnen Sie die Google Maps App und rufen Sie die Einstellungen auf.
  2. Gehen Sie auf die “Google-Standorteinstellungen”
  3. Berühren Sie “Standortverlauf”
  4. Tippen Sie hier auf “Nicht speichern”

Auch für iOS gibt es eine kleine Bilderserie zur Veranschaulichung:

Screenshot_2014-08-20-15-20-34IMG_0006IMG_0007IMG_0008

5. Google Analytics Zertifizierungsseminar in Hamburg

webalytics führt zusammen mit digital economics das fünfte Zertifizierungstraining für Google Analytics am 18. und 19. September 2014 in Hamburg durch.  Das Training vermittelt detaillierte Kenntnisse, die im Umgang mit Google Analytics und zum Bestehen der Prüfung nötig sind. Es dient somit als ideale Vorbereitung für das Google Analytics Individual Qualification (GAIQ) Examen, welche direkt im Anschluss an das Training abgelegt werden kann.

Der Preis für das zweitägige  Training inkl. Prüfungsgebühr liegt bei nur 950 EUR zzgl. MwSt. pro Teilnehmer.

Inhalte

Google-Analytic-Individual-Qualification-blankoDer erste Trainingstag beginnt mit einem Überblick darüber, warum digitale Analyse wichtig ist und wie die Planung von Implementierung und KPIs erfolgen sollte. Danach werden Sie schrittweise an Verwendung, Einstellung und Verwlatung von Google Analytics herangeführt. Die Handhabung von Dashboards, Custom Reports, Properties, Datenansichten und Zielen werden dabei ebenso erläutert wie das Kampagnen-Tracking.

Die Merkmale des Trainings umfassen:Am zweiten Trainingstag wird die Integration von AdWords in Analytics erklärt. Weitere Themen sind Attribution Modelling, Cookies und Code-Anpassungen, E-Commerce, Grundlagen zum Google Tag Manager, Möglichgkeiten zum Datenimport und reguläre Ausdrücke. Danach folgt die GAIQ-Prüfung (Google Analytics Individual Qualification).

Gleich anmelden!

Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen beschränkt; melden Sie sich daher am besten gleich an! Als Leser unseres Blogs erhalten Sie 10% Rabatt bei Eingabe des untenstehenden Aktionscodes während der Anmeldung.

Anmelden und 10% Rabatt erhalten Aktionscode
http://digital-economics.eu/gaiq TRGAIQ-WAB
Save the date: 18. + 19. September 2014

 

Über digital economics

Neben der Consultingleistung bietet digital economics auch hochwertige Trainings- und Weiterbildungsprogramme für Fach- und Führungskräfte an. Die Themenfelder reichen dabei vom digitalen Innovations Management über Entwicklung, Bewertung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle bis zur digitalen Analyse und der Steuerung von digitalem Business.

Über den Trainer

Das Training wird von Holger Tempel durchgeführt. Als Google Analytics Certified Partner und Certified Trainer vermittelt er Fachwissen, das weit über das Standardrepertoire der Branche hinausgeht. Er initiierte 2005, als einer der ersten Partner weltweit, die exklusive Partnerschaft mit Google. Heute zählt er zu den führenden Wissensträgern rund um das Themen Google Analytics.

Google veröffentlicht Google Analytics iPhone App

Klicken Sie hier, um die Google Analytics iPhone App im App Store herunterzuladenAuf dem diesjährigen (Mai 2014) Google Analytics Summit in San Francisco, Kalifornien, hatte Google bereits angekündigt, dass nach der Android App auch eine App für iOS folgen soll.  Nun ist es soweit: Google hat die offizielle Google Analytics App für das iPhone veröffentlicht.

Diese stellt die gleichen Daten vom webbasierten Dashboard auf dem mobilen Gerät dar: Berichte zu Besucher, Quellen, Seitenzugriffe werden übersichtlich und einfach navigierbar angezeigt und gewähren somit auch mobil Einblicke in das Besucherverhalten.

Selbst das Anwenden von vorhandenen Segmenten wird mit der App ermöglicht. Ein echtes Killerfeature jedoch ist die Echtzeit-Analyse, welche die Aktivitäten auf der analysierten Site aufzeigt, sobald diese auftreten. Damit werden Webmaster und Marketers in die Lage versetzt, Einblicke in das aktuelle Nutzerverhalten auch unterwegs zu gewinnen und ggf. eingreifen zu können, ohne vorher umständlich über einen Webbrowser gehen oder die Android App besitzen zu müssen.

Besucherherkunft - Google Analytics iPhone AppBesucherquellen - Google Analytics iPhone AppSeitenaufrufe - Google Analytics iPhone AppSeitenladezeit - Google Analytics iPhone AppKeywords - Google Analytics iPhone AppSocial Network - Google Analytics iPhone AppSegmente -  Google Analytics iPhone App

 

Kennzeichnung von Kampagnenlinks: Campaign Tagging Tool für Google Analytics

Campaign Tagging Tool für Google AnalyticsGoogle Analytics erkennt extrem viele Datenquellen und weiß somit meistens, woher der Traffic und die Nutzer kommen. Bei Kampagnenlinks, die nicht über Google AdWords ausgespielt werden, ist es jedoch erforderlich, entsprechende Informationen an Google Analytics zu übermitteln – das sogenannte URL-Tagging. Nur dadurch kann der Erfolg einer Kampagne umfänglich erfasst und ausgewertet werden.

Google selbst hat dafür schon den URL-Builder veröffentlicht, der die benötigten Informationen bei der Erstellung von Kampagnenlinks automatisch hinzufügt. Da diese Vorgehenseweise sequenziell von statten geht, gestaltet sich die Handhabung leider sehr aufwändig und erfordert zudem ein Höchstmaß an Disziplin, um Inkonsistenzen (z. B. bei der Benennung) zu vermeiden.

Diesen Umstand hat webalytics® zum Anlass genommen, ein entsprechendes Tool zu erstellen und den Marketers/Analysten kostenfrei zur Verfügung zu stellen: Das Campaign Tagging Tool für Google Analytics, kurz CTT-GA.

Hierbei handelt es sich um eine Excel-Datei, welche mit Formeln und Code ausgestattet ist, wodurch die zentrale Erstellung von korrekt getaggten Kampagnenlinks möglich wird. Zu den Features zählen unter anderem:

  • Sicherstellen der technischen Akkuratesse durch automatische Prozentcodierung von Sonderzeichen und Leerzeichen
  • Berücksichtigung bereits bestehender Seitenabfrageparameter im URL und Anhängen der Kampagnenvariablen mittels Ampersand (&)
  • Hinweis auf fehlende, obligatorische Kampagnenvariablen bzw. URLs im Ausgabefeld

 


 

Sie möchten ab sofort auch Ihre Kampagnen besser steuern und ggf. auch Links in Dokumenten (pdf, doc, xls, etc.) oder E-Mail-Signaturen erfassen und auswerten? Dann können Sie sich das kostenlose Campaign Tagging Tool für Google Analytics hier herunterladen.

Google Partner sein ist schön

Als Google von “Certified Partner”-Badges auf das “Google Partners”-Badge umgestellt hat, waren wir erst nicht übermäßig begeistert. Vorher konnten unsere Website-Besucher, anhand der Badges, auf einen Blick feststellen, dass wir im Bereich AdWords wie auch Analytics “Google Certified Partner” sind.

Zertifizierung ist Trumpf

AdWords ZertifikatDiese Zertifizierungen erhält man durch das Absolvieren von verschiedenen Prüfungen. Im Falle Google AdWords ist die Prüfung zu den Grundlagen der Werbung mit AdWords wie auch eine Fortgeschrittenenprüfung, entweder mit Schwerpunkt “Suchmaschinenmarketing” oder “Display-Werbung”, unerlässlich. Für die Google Analytics-Zertifizierung gibt es “nur” eine Prüfung, diese ist jedoch richtig knackig und umfangreich (dazu noch in Englisch, damit die Synapsen im Gehirn auch so richtig in Schwung kommen…).

Bevor auf “Google Partners” umgestellt wurde, standen lediglich Online-Schulungscenter zur Wissensvermittlung und -erweiterung zur Verfügung. In den entsprechenden Communities konnte auch noch so manches Wissen abgegriffen werden – jedoch alles nach dem Motto: “Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen”.

Immer up to date mit Google Partners

Google Partners hat sich was Feines einfallen lassen! Wenn man den Status “Google Partner” erlangt hat, kann man verschiedene Trainingsmöglichkeiten nutzen. Zum einen mit Live-Trainings, zum anderen mit “Hangout On Air-Trainings”, was heisst, dass man entweder live online teilnimmt oder sich die Videos im Nachhinein auf YouTube anschauen kann.

Wir hatten uns für ein Live-Training für Fortgeschrittene in Frankfurt entschieden, um gerade im Bereich Mobile- und Videowerbung einen Einblick in die neuesten Features zu erhalten.

Trainer Google Partner AcademyWir waren sehr gespannt darauf, was Google Partners uns da bietet! Alleine die Location war schon top gewählt! Sehr zentral in der City gelegen, mit moderner und sehr kreativer Ausstattung. Der Wohlfühlcharakter bei einem Training ist ja schon die halbe Miete… Wenn dann noch die Trainer begeistern können, mit fundiertem Fachwissen und überzeugenden Präsentationstechniken, wird das Ganze zu einem echt tollen Event.

Auf die Trainer waren wir sehr neugierig, da wir auf diversen Veranstaltungen zum Online Marketing (nicht von Google…) schon einige Enttäuschungen hinnehmen mussten. Aber, hier waren echte Könner von Google engagiert worden! Die von Google Partners vorgegebenen Trainingsinhalte wurden von Thorsten Olscha und Nick Zwar (Firma rankingCHECK) frisch, fröhlich und kompetent vermittelt. Auch in den Pausen standen beide Speaker für Fragen und zum regen Austausch von Erfahrungen zur Verfügung.

Für uns hat sich die Teilnahme an diesem Training wirklich gelohnt – wir wissen jetzt, was es Neues im Bereich Mobile-Werbung gibt und was zukünftig noch auf dem Sektor “Video als Werbemittel” kommt.

 

In diesem Sinne: We’ll stay tuned!

Über neue, wiederkehrende und eindeutige Nutzer in Google Analytics

Mit diesem Blogbeitrag will ich Ihnen erläutern, wie Google Analytics Ihren “eindeutigen” Nutzer berechnet. In den Standard Berichten finden Sie die Sitzungen Ihrer Nutzer und die Anzahl der neuen Nutzer. Aber wie viele “eindeutige” Nutzer waren denn nun tatsächlich auf Ihrer Seite?

Bitte aufpassen: die Metrik “eindeutige Nutzer” gibt es nicht – sondern nur “Nutzer”. Ich benutze diese Ausdrucksform, damit es einfach klar ist, was ich meine.

Sie benötigen einen einfachen benutzerdefinierten Bericht, der Ihnen die Anzahl Ihrer eindeutigen Nutzer anzeigt:

Neue und wiederkehrende Besucher

Wenn Sie nun denken, “Das hat sich erledigt! Da stehen die Nutzer doch…” sind sie nur fast am Ziel (und ich hätte auch keinen Blog Beitrag geschrieben, wenn es wirklich so einfach wäre :-) ).

In der Spalte “Nutzer” steht nun folgendes: 554 = 523 + 46 …. das kann nicht stimmen! Woher also diese Diskrepanz? Kann Google plötzlich nicht mehr rechnen? Dreht sich die Sonne womöglich doch um die Erde?

Lassen wir das heliozentrische Weltbild kurz mal beiseite und gehen der Sache in Ruhe auf den Grund…

Warum 523 + 46 angeblich 554 ist

Laut Google ist ein Nutzer, der erstmals auf Ihrer Website landet, ein neuer Nutzer, folglich erhöht sich der Wert “New Visitor” um 1. Beendet dieser Nutzer seine Sitzung und ruft Ihre Website nach einem Zeitpunkt X wieder auf, zählt er als wiederkehrender Nutzer (der Wert “Returning Visitor” erhöht sich um 1). Nun ist es egal, wie oft der Nutzer Ihre Website wieder aufruft, da die Erfassung schon erfolgte.

Ein Zeitstrahl soll das Ganze verdeutlichen, in beiden Beispielen haben wir immer 4 eindeutige Nutzer: A, B, C & D.:

Zeitstrahl AIm betrachteten Zeitraum besuchen Nutzer A, B, C & D die Website erstmalig. In diesem Beispiel verzeichnen wir 5 Sitzungen, 4 neue Nutzer und 1 Wiederkehrenden. Dieses Beispiel ist recht einfach.

 

Erweitern wir den Zeitstrahl:

Zeitstrahl B

In diesem Beispiel sind Nutzer A & B schon vor dem betrachteten Zeitraum erstmalig als neue Nutzer erfasst worden. Für den betrachteten Zeitraum werden Ihnen folgende Zahlen geliefert werden: 5 Sitzungen, 2 neue Nutzer und 2 wiederkehrende Nutzer.

 

Des Rätsels Lösung

Mit diesem Beispiel vor Augen können Sie jetzt die Anzahl Ihrer Nutzer ermitteln: Dazu rechnen Sie die neuen und wiederkehrenden Nutzer zusammen. 523 + 46 = 569. Ziehen Sie von diesem Wert die Anzahl an eindeutigen Nutzern ab: 569 – 554 = 15. Mit dieser einfachen Rechnung ermitteln Sie die Anzahl an Nutzern, die als neuer sowie wiederkehrender Nutzer in dem betrachteten Zeitraum gezählt wurden.

An dieser Stelle könnten Sie Schluss machen, die ermittelte Diskrepanz ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass ein Nutzer im betrachteten Zeitraum je einmal als neuer und wiederkehrender Besucher gezählt werden kann. Wenn Sie doch einen Schritt weitergehen, ermitteln Sie durch die Rechnung 46 – 15 = 31 die eindeutig wiederkehrenden Nutzer im gewählten Zeitraum. Diese Nutzer hatten ihren Erstbesuch auf Ihrer Website VOR dem betrachteten Zeitraum. Somit können Sie den angezeigten Wert an eindeutigen Nutzern errechnen: 523 neue Besucher  und 31 wiederkehrende Besucher mit Erstbesuch vor dem ausgewählten Zeitraum ergibt 554 eindeutige Nutzer.

 

Und um sich die Arbeit mit dem Zusammenschustern des benutzerdefinierten Berichts zu sparen: Link zum benutzerdefinierten Bericht über eindeutige Nutzer.

Nützliche Google Analytics und SEO Extensions für Chrome

Der Chrome Browser bietet Ihnen eine Menge (Google) Analytics und SEO Extensions an, von denen ich Ihnen an dieser Stelle vier verschiedene Extensions wärmstens empfehlen möchte:

  1. Page Analytics (by Google)
  2. Check My Links
  3. MozBar
  4. WASP.inspector

Logo Page Analytics by Google Page Analytics (by Google)

Mit Page Analytics können Sie seitenbasierte Metriken sehen – direkt auf Ihrer Webseite. Statt der typischen Google Analytics Oberfläche agieren Sie direkt aus Ihrer Webseite heraus: Page Analytics Beispiel 1 groß Auf einen Blick sehen Sie hier die Pageviews, Unique Pageviews, Avg. Time on Page, Bounce Rate, % Exit und sogar die Besucheranzahl in Real Time! Page Analytics Beispiel 2 Segmente Sie können sich die Daten in einem frei wählbaren Zeitintervall anzeigen lassen, Zeiträume vergleichen und auch unterschiedliche Segmente vergleichen (siehe Bild rechts), um direkt aus Ihrer Webseite heraus erste Analysen zu tätigen und erste Entscheidungen hinsichtlich Ihres Website-Layouts abzuleiten. Ebenso erkennen Sie neben jedem Link die Anzahl an Clicks und die Clickrate in einem orangen Ballon. Eine Heatmap zeigt Ihnen graphisch hintelegt, welche Bereiche Ihrer Webseite in welchem Maße geklickt wurden.

 Check my Links Logo Check my Links

Check my Links ist eine Extension, die auf Klick alle Links auf der aktuellen Webseite überprüft. Lehnen Sie Sich zurück und schauen Sie zu, wie die Extension in Chrome jeden Link einzeln überprüft. Check my Links Beispiel 1 groß Ein einfaches Ampelsystem hilft Ihnen beim Erkennen von nicht funktionierenden Links – diese sind rot hinterlegt. Der Analyst (und der Suchmaschinenoptimierer) erkennt schnell, wo Fehler sind und was verbessert werden muss.

MozBar Logo MozBar

Eine SEO Extension, die mit vielen Features gespickt ist, ist MozBar. Sie können Links vergleichen und hervorheben, Keywords überprüfen und Metadaten anzeigen lassen. MozBar Beispiel 1 Head groß MozBar Beispiel 2 maximiertWenn Sie nun die MozBar maximieren, sehen Sie viele SEO-relevante Informationen:

  • URL
  • Page Title
  • Meta Description & Keywords
  • Überschriften, Fett-Schrift
  • Alternativ-Text
  • Page Load Time
  • Inbound Link Information
  • Social-Media Aktivitäten
  • u.v.m.

 

WASP Logo WASP.inspector

WASP Beispiel 1 groß WASP, die Abkürzung für Web Analytics Solution Profiler, listet übersichtlich alle Tags und Scripts einer Website auf. Überprüfen Sie mit dieser Extension, ob die eingepflegten Tags und Scripts korrekt implementiert sind und somit die Daten für Ihre Webanalyse Programme auch fehlerfrei übermitteln. Sie müssen sich also nicht mühsam durch Ihren Seitenquellcode durcharbeiten und können mit Klick auf die jeweiligen Tags oder Scripte alle nötigen Informationen anzeigen lassen.

 

Links zu den Extensions

Wie der Titel dieses Blogbeitrags schon sagt, gelten alle vorgestellten Extensions für den Google Chrome Browser. Sie finden die Extensions unter folgenden Links:

Google Analytics Premium: Berichte für Exekutivebene

Google Analytics hilft Ihnen bereits jetzt, tiefe Erkenntnisse zu einer Website oder App zu gewinnen. Was jedoch, wenn Sie die Gesamtperformanz und -interaktionen aller digitalen Unternehmensbereiche  begreifen wollen? In der heutigen Welt der Multi-Touchpoints hat das eine viel höhere Priorität. Google hat das Rollup-Reporting in Google Analytics Premium integriert und adressiert damit das Bedürfnis zur Konsolidierung von Daten. Rollup-Reporting ist eine Oberfläche, die Geschäftsdaten für die obersten Unternehmensentscheidungen aggregiert.

“Bevor wir Rollup-Reports zur Verfügung hatten, konnten wir unsere Site in Google Analytics nicht konsolidiert analysieren. Jetzt können wir unsere neun Websites einfach miteinander vergleichen und in Echtzeit auf Trends reagieren. Hat also ein Produktmanager eine Vermutung bzgl. neuer Traffic-Muster, kann er diese Theorie schnell und einfach validieren. Und das ohne dabei Stunden damit zu verbringen, Daten und Zahlen für jede Site heraus zu ziehen.“  – Jesse Knight, VICE Media Group

Executive Dashboard

Eine Stelle mit aggregierten Daten über all Ihre Websites und Apps? OK. Wichtige Zusammenfassungen ohne Kompromisse in Bezug auf Datenakkuratesse und Segmentierung? OK. Alles verfügbar in Echtzeit? OK. Mit Rollup-Reporting ist es nicht mehr nötig, Daten von dutzenden Properties zu exportieren und offline zusammenzutragen. Alles ist bereits enthalten.

Erkennen Sie die herausragenden Business Units

Angenommen, Sie möchten die Leistung von Websites und Apps der verschiedenen Marken, Konzessionen oder Niederlassungen Ihres Unternehmens miteinander vergleichen. Der Bericht „Source Properties“ deckt diese Anforderung mit einem Überblick über die herausragenden und auch enttäuschenden Business Units ab. Um nun spezielle Segmente miteinander zu vergleichen, steht die Dimension „Source Property Display Name“ in den erweiterten Segmenten, benutzerdefinierten Berichten oder als sekundäre Dimension zur Verfügung.

Source Properties Report

Gesamtüberblick über die Customer Journey

In den meisten Fällen dedupliziert das Rollup-Reporting eindeutige Besucher über Ihre Websites und Apps, wodurch die Reichweite Ihrer digitalen Unternehmensbereiche deutlich wird. Auch hilft der Einsatz von Segmenten bei der Betrachtung von überlappenden Besucherpfaden bei der Durchquerung verschiedener Site und Apps.

Wenn Ihr Unternehmen verschiedene Marken oder Konzessionen besitzt, welche auf ähnliche Konsumenten abzielen, oder wenn davon ausgehen, dass Konsumenten mit vielen Marketing- bzw. Landeseiten interagieren, müssen Sie das unbedingt ausprobieren.

Rollup-Reporting ist ebenfalls eine großartige Möglichkeit, die Touchpoints von Plattformen und Geräten miteinander zu verknüpfen. Google Analytics bietet bereits mächtige Features an wie z. B. geräteübergreifende Berichte und Überblick zu App-/Webdaten, um Ihnen bei der Berichterstellung zu helfen. Durch das Rollup-Reporting sind Sie nicht länger auf eine Property beschränkt, sondern können agilere Datenerfassung und umfangreichere Analysen durchführen.

Rollup-Property

Einfache Einrichtung

Rollup-Reporting ist in sogenannten Rollup-Properties verfügbar, eine spezielle Property in Google Analytics, deren Daten ausschließlich aus anderen Google Analytics Properties stammen. Das Einrichten einer Rollup-Property ist unkompliziert: es sind keine Änderungen am Tagging oder Tracking Code nötig. Es müssen einfach nur die Google Analytics Properties ausgewählt werden, die zusammen ausgewertet werden sollen. Google Analytics konfiguriert dann jede ausgewählte Property (Source Property) so, dass eine modifizierte Kopie aller künftigen Hits an die Rollup-Property übergeben wird.

Werden durch Rollup-Reporting die Hit-Limits schneller erreicht?

Bekanntlich ist jeder Seitenaufruf, jedes Ereignis und jede Transaktion in den Augen von Google Analytics ein Hit. Wenn nun alle für das Rollup-Reporting eingehenden Hits ebenfalls voll zählen würden, wären die Limits bei Google Analytics Premium auch schneller erreicht. Doch Google gewährt auf jeden Hit für das Rollup-Reporting einen Nachlass in Höhe von 50%, sodass eine Konsolidierung nicht zwangsläufig zum Ausschöpfen der Limits führt.

Follow us:
Abonnieren Sie unseren Blog!
Folgen Sie uns auf Twitter!
Folgen Sie uns auf Facebook!
Folgen Sie uns auf LinkedIn!
Feedburner-Abo
RSS Feed für Reader abonnieren

oder geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an:

Kategorien
Archive