“Coca-Cola” suchen und “Meine Lieblings-Cola” finden?

Änderung der Google-AdWords Markenrichtlinie in Europa

Ist eine eingetragene Marke als Keyword für Google AdWords erlaubt?

Ist das erlaubt oder ist es das nicht? Das fragen sich viele AdWords-Werbetreibende, wenn Sie nach geeigneten und vielversprechenden Keywords für ihre AdWords-Kampagne suchen. Hoch relevant sollen die Keywords für AdWords sein und das beworbene Produkt möglichst genau spezifizieren.  So ist es nahe liegend, dass beispielsweise ein Wiederverkäufer von Computer-Hardware den Markennamen des Herstellers als Keyword oder in seiner AdWords-Anzeige nutzen möchte. Aber: Stellt die Nutzung der fremden Marke eine Verletzung des Markenschutzes dar?

Diese Frage löste in den letzten Jahren in Europa  eine Debatte über die Nutzung von Markennamen als Keywords aus. Wie jetzt  im aktuellen AdWords-Blog zu lesen ist, vertrat Google dabei den Standpunkt, dass den Nutzern am meisten damit gedient sei, wenn ihnen die relevantesten und informativsten Anzeigen angeboten würden und daher die Verwendung von Markennamen legitim sei. Der Suchmaschinen-Marketing-Gigant wurde nun nach einer ganzen Reihe von Gerichtsverfahren vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) in seiner Haltung bestätigt. Der Einsatz von Markenbegriffen als Keywords für AdWords-Kampagnen ist erlaubt. Dies gilt auch, wenn ein Unternehmens den Namen oder das Produkt eines Mitbewerbers nutzt, um auf seine eigenen Anzeigen zu verweisen.

Ab dem 14. September wird daher die neue Google-AdWords Markenrichtlinie für Europa wirksam, in welcher diese Rechtslage Berücksichtigung findet. Ab diesem Zeitpunkt wird Google auch nicht mehr auf eingereichte Markenbeschwerden antworten, welche sich auf AdWords-Kampagnen in den betroffenen europäischen Ländern und Regionen  beziehen (Auflistung der betroffenen Länder und Regionen). Bisher war es für Markeninhaber möglich, über eine Google-Markenbeschwerde die Verwendung der eigenen Wortmarke als Keyword oder im Anzeigentext durch den Mitbewerber zu unterbinden.

Übrigens, die für Europa neue Google-Markenrichtlinie wird bereits in den meisten Ländern der Welt angewendet. In den USA seit 2004, seit 2008 in Großbritannien und Irland und in einigen anderen Ländern seit 2009. Hier eine Übersicht der Länder, in welchen die Richtlinie bereits gilt.

Relevante Ergebnisse für den Suchmaschinen-Nutzer

Für das Suchmaschinen-Marketing wurde damit ein entscheidender Stolperstein auf dem Weg zu relevanten Anzeigen-Ergebnissen in Google AdWords beseitigt. Wie gern hätte man den ein oder anderen Begriff doch in der Keyword-Liste berücksichtigt, jedoch die Frage nach dem Markenschutz: “Ist der Begriff nun geschützt oder nicht?”, machte oft den Einsatz der relevantesten Begriffe als Keyword schwer oder unmöglich. Der “googlende” Nutzer kann sich freuen, denn seine Suchanfragen nach Markenbegriffen bringen ihm nun hoch relevante Suchergebnisse und ermöglichen es ihm, genau die Produkte und Dienstleistungen zu finden, nach denen er sucht.

Die neue Handhabung von Marken in  Google AdWords ist jedoch kein Freifahrschein für Markenmissbrauch. So kann ein Markeninhaber auch nach wie vor bei Google eine Beschwerde einreichen, wenn er der Auffassung ist, dass die Nutzer durch die Verwendung seiner Wortmarke in einer AdWords-Anzeige durch ein anderes Unternehmen verwirrt oder in die Irre geleitet werden. Dies kann beispielsweise Anzeigen betreffen, in welchen fälschlicherweise der Eindruck erweckt wird, das Unternehmen vertreibe die Marke selbst oder sei gar ein Teil des markenführenden Unternehmens. Ist dies bei einer AdWords-Anzeige der Fall , wird die Anzeige von Google entfernt.

Respekt vor der Marke – Relevanz für den Nutzer. Dem AdWords Prinzip, den Nutzer mit seiner Suchanfrage durch die relevantesten Anzeigen-Ergebnisse in den Paid Listings abzuholen, wird durch die neue Liberalisierung der Google-Markenrichtlinie entsprochen. Aber auch Alternativen zum gesuchten Markenprodukte bekommen dann in AdWords eine Chance.  So könnten sich dem Nutzer demnächst unter den AdWords-Ergebnissen bei der Suche nach “Coca-Cola” auch echte Geschmacksalternativen bieten. – Also, ich find’s gut!

Herzlichst, Ihre Martina Schneider, die gar keine Cola trinkt ;)

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Lebensmittel im Internet – kann man (sich das) sparen?

“Erledigen Sie Ihren wöchentlichen Supermarkt-Einkauf doch einfach über Ihren PC – zeitsparend und kostengünstig!” Das hört sich doch gut an, oder? Einfach durch den virtuellen Supermarkt schlendern, egal, in welchem Outfit, zu welcher Uhrzeit, ohne unliebsame Nachbarn zu treffen, ohne sich über eine unfreundliche Bedienung zu ärgern, ohne lange Schlange an der Kasse – der Traum eines jeden Menschen, der die Thematik Zeitknappheit kennt. Oder für Menschen, welche aufgrund von Beschwerden kaum noch aus dem Haus kommen, geschweige denn auch noch schwere Einkaufstüten schleppen können.

Amazon – der Vorreiter?

Produktauswahl bei Amazon gestaltet sich aufgrund der Sortierung noch recht schwierigAm Beispiel von Amazon wird zunächst einmal deutlich, dass sich das Auffinden gesuchter Produkte mitunter schwieriger gestaltet, als im “echten Leben”. Das wird aber wohl daran liegen, dass Amazon (wie immer) alle Produkte nach Topseller sortiert anzeigt. Sonst aber grundsätzlich Entspannung pur; kein unaufmerksamer Rentner, der einem den Einkaufwagen im Halbschlaf von hinten in die Fersen rammt… Herrlich. Und bis zum Abschluss der Bestellung ist die Welt auch noch in Ordnung. Der Verbraucher genießt dieses Gefühl, schwebt auf der Wolke der Ruhe und Ausgeglichenheit – bis ihn die harte Realität gnadenlos einholt! Das Leben ist nun mal kein Streichelzoo!

Sobald er “zur Kasse geht”, erlebt er die erste unangenehme Überraschung. Wieso diese hohen Versandkosten? Ja, weil er Produkte von verschiedenen Herstellern gekauft hat! Und jetzt? Schnell nochmal zurück, gucken, wie er alles aus einer Hand bekommt (was dann aber gar nicht schnell geht und vielleicht bedeutet, dass er zudem noch auf das eine oder andere Produkt verzichten oder einen höheren Preis bezahlen muss), wieder  “zur Kasse gehen”, geschafft! Naja, nicht wirklich alles eingekauft, nicht wirklich Zeit gespart. Aber, jetzt wird bestimmt alles gut!

Hohe Versandkosten durch unterschiedliche Lieferanten des Amazon Marketplace

Vielleicht. Wenn er die Lebensmittel innerhalb der nächsten 1 bis 2 Werktage bekommt. Wird schon so sein, wenn die das schreiben, denkt der Verbraucher. Kann, muss aber nicht. Sofern er auf die hohen Versandkosten gepfiffen hat, weil er gerne alle Produkte haben wollte, bekommt er auch diverse Lieferungen. Wenn der Verbraucher zur Zustellung nicht zuhause ist, darf er seine Pakete dann bei der Post, den Nachbarn oder von der Packstation abholen. Und jetzt kommt der Frischefaktor ins Spiel! Welche Außentemperaturen haben wir? Frost oder Hitze? Der Nachbar ist vielleicht auch nicht gleich erreichbar, die Post hat erst montags wieder auf, gut, bei der Packstation gibt es die wenigsten Probleme.

Frust statt (Ess)Lust?

Wenn er dann endlich im Besitz der heiß ersehnten Lebensmittel ist, ist der Salat vielleicht tiefgefroren, das Obst vergammelt, die Milch sauer und das Frischfleisch sieht auch nicht mehr frisch aus. Er sortiert großzügig aus, behält die Nudeln, das Olivenöl, eben alles, was nicht frisch bleiben musste und schaut nochmal auf seine Rechnung. Ganz schön teuer eingekauft, oder? Die Produkte waren nicht günstiger als im normalen Supermarkt, zudem hat er eventuell hohe Versandkosten gezahlt und die Ausschussrate hat die Preise nochmal ordentlich in die Höhe getrieben.

Der Verbraucher denkt sich nach dem ersten Schock, dass er doch nicht blöd ist und sucht nach befriedigenderen Möglichkeiten, seine Nahrungszufuhr nach Möglichkeit weniger nervenaufreibend zu gewährleisten.

Doch lieber die neue, alte Alternative?

Und, auf welchen Einkaufskanal wechselt er, um an das Ziel der Zeitersparnis zu kommen und vielleicht sogar noch ein Schnäppchen zu machen? Den der Supermärkte, die ihr Warensortiment auch im Internet anbieten, mit der Möglichkeit, sich zuhause beliefern zu lassen oder doch selbst im Laden einzukaufen, um das sinnliche Kauferlebnis auszukosten.

Dieses Potenzial an Kunden sollte unbedingt genutzt werden!

Um hier nicht in der Masse der Anbieter zu verschwinden, ist es sinnvoll, Google Adwords einzusetzen. Durch das Geotargeting (Anzeigeschaltung nur für Nutzer in einer bestimmten Region) werden genau die Kunden angesprochen, welche in der Nähe des Anbieters wohnen. Auch die Auswertung bzw. Erfolgsmessung der Werbemaßahmen ist mit Google AdWords, Google Analytics und ClickTale ein Kinderspiel.

Neugierig gemacht durch Sonderangebote oder gute Slogans wird der Kunde entweder über den Online-Shop gehen oder sich selbst zum Point of Sale aufmachen. Damit die Ware auch garantiert frisch ist… :-)

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Kampagnen mit Prozentkodierung richtig kennzeichnen

Wer sich dazu entschließt, eine Kampagne über Google AdWords, Newsletter oder Banner zu schalten, will natürlich den Erfolg möglichst genau messen. Schließlich kostet die Werbung ja auch Geld! Doch jetzt stellt sich die Frage: Wie werden die URLs korrekt erstellt und wie kann ich die Werbemaßnahmen mit meinen mir zur Verfügung stehenden Tools messen und auswerten? Der Beantwortung dieser Frage widmet sich dieser Artikel.

Kampagnenstrukturierung ist die halbe Miete

Am besten beginnen Sie Ihre Kampagnen mit einer möglichst genauen Planung. Fragen wie z. B. “Was will ich bewerben?”, “Wo will ich es bewerben?”, “Womit will ich es bewerben?” oder “Mit welchem Slogan?” sollten Sie jederzeit beantworten können.

Um später dann in Ihren Analyse-Tools (z. B. Google Analytics oder ClickTale) den durch die Kampagnen verursachten Besucher- und Conversion-Traffic auch wiederfinden zu können, ist es wichtig, die Kampagnen entsprechend zu kennzeichnen.

Nehmen wir also einmal an, Sie wären in der Automobil-Branche tätig und würden nun gerne Ihr neustes Modell verstärkt absetzen.

  • Slogan: Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
  • Kampagne: Der neue PAX-2010
  • Medien: E-Mail, Google AdWords, Banner (Wallpaper, Skyscraper)
  • Werbeplätze: Google Suchnetzwerk, AutoScout24, Focus-Online, Newsletter

Ihre Landeseite für die genannten werblichen Maßnahmen könnte wie folgt aussehen:

Beispiel-Landeseite für den "PAX-2010"

Zur Messung des Erfolgs Ihrer Aktivitäten haben Google Analytics bzw. Urchin Software  fünf Kampagnenvariablen in petto und ClickTale bietet hierfür die sogenannte Ereignis-Kennzeichnung an.

Kampagnenvariablen in Google Analytics und Urchin Software

Google Analytics sowie Urchin Software messen den Erfolg einer Kampagne anhand der folgenden fünf Variablen:

VariableURLBeschreibung
Quelleutm_sourceIdentifiziert, woher der Besucher kommt (google, Stadtsuche, newsletter4)
Kampagneutm_campaignName der Kampagne (z. B. Schlussverkauf, Frühbucher oder aber auch Produkt, Promo-Code, Slogan)
Mediumutm_mediumWerbe- bzw. Marketingmedium (z. B. CPC, Banner, E-Mail)
Keyword
(Optional)
utm_termKeyword, nach dem gesucht wurde (z. B. Hemd, Wasserflasche)
Content
(Optional)
utm_contentAussagekräftige Beschreibung, mit denen verschiedene Anzeigeversionen zum Vergleich (A/B-Test) identifiziert werden können (z. B. Text_rot, Text_blau)

Für unser Beispiel wären demnach die Kampagnenvariablen Quelle, Kampagne, Medium und Content zu nutzen.

Ereignis-Kennzeichnung in ClickTale

Einen etwas anderen Ansatz der Kampagnenauswertung verfolgt ClickTale hingegen mit der Ereignis-Kennzeichnung. Hierbei werden die Besuchersitzungen anhand einer eindeutigen Kennzeichnung segmentiert und gefiltert. Somit ist es Ihnen möglich, mehrere Ein- und auch Ausschlusskriterien festzulegen, um dadurch genau die Besuchersitzungen zu finden, die durch Ihre Kampagne verursacht wurden.

Die hierfür notwendige Variable lautet ct=t(WERT), wobei WERT für eine beliebige Zeichenfolge steht und die Übergabe von t(WERT) mittels Komma verkettet auch mehrfach erfolgen kann.

Kampagnen-URLs generieren

Erstellen wir aus den genannten Vorgaben die entsprechenden Kombinationen, erhalten wir folgende Maßnahmen-Matrix, wobei alle davon bei Klick auf die oben genannte Landeseite verweisen sollen:

Nr.KampageQuelleMediumContent
1Der neue PAX-2010googlecpcDas Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
2Der neue PAX-2010NewsletterE-MailDas Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
3Der neue PAX-2010AutoScout24BannerWallpaper
4Der neue PAX-2010Focus-OnlineBannerWallpaper
5Der neue PAX-2010AutoScout24BannerSkyscraper (160×600 Pixel)
6Der neue PAX-2010Focus-OnlineBannerSkyscraper (160×600 Pixel)

Kampagnen-URL – der erste Versuch

Um nun jede der sechs Werbemaßnahmen auswerten zu können, kombinieren wir nun die Kampagnenvariablen und den URL der Landeseite miteinander und erhalten folgende Ziel-URLs:

Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr.Google Analytics / Urchin
1http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=google
&utm_medium=cpc
&utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
2http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Newsletter
&utm_medium=E-Mail
&utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
3http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
4http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
5http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel)
6http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel)

Kampagnen-URL für ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr.ClickTale
1http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(google),
t(cpc),
t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!)
2http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Newsletter),
t(E-Mail),
t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!)
3http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Wallpaper)
4http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Wallpaper)
5http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Skyscraper (160×600 Pixel))
6http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Skyscraper (160×600 Pixel))

Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin & ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr.Google Analytics / Urchin & ClickTale
1http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=google
&utm_medium=cpc
&utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
&ct=t(Der neue PX2010),
t(google),
t(cpc),
t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!)
2http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Newsletter
&utm_medium=E-Mail
&utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Newsletter),
t(E-Mail),
t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!)
3http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
&ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Wallpaper)
4http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Wallpaper)
5http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel)
&ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Skyscraper (160×600 Pixel))
6http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel)
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Skyscraper (160×600 Pixel))

Das Kreuz mit der Prozentkodierung…

Unglücklicherweise sehen wir uns nun mit einem sehr unschönen Problem konfrontiert: Der URL wird von den Paid-Placement-Providern nicht akzeptiert, da er nicht prozentkodiert ist.

Prozentkodierung (URL-Kodierung, auch URL-Encoding genannt) dient dem Zweck, bestimmte Zeichen und Informationen in einem URL kodieren. Nachfolgend eine kleine Tabelle mit den wichtigsten Zeichen und deren Entsprechung bei der Prozentkodierung:

!*'();:@&=+$,/?#[]SPACE
%21%2A%27%28%29%3B%3A%40%26%3D%2B%24%2C%2F%3F%23%5B%5D%20

Im Klartext bedeutet das,  dass alle oben genannten Zeichen mit dem entsprechenden Prozentwert ersetzt werden müssen, sofern sie in einem URL Verwendung finden. Und natürlich ist genau das bei unserer fiktiven Kampagne der Fall…

Kampagnen-URL – jetzt aber richtig!

Um nun jede der sechs Werbemaßnahmen auswerten zu können, kombinieren wir nun die Kampagnenvariablen und den URL der Landeseite miteinander und erhalten folgende Ziel-URLs:

Prozentkodierte Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr.Google Analytics / Urchin
1http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=google
&utm_medium=cpc
&utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21
2http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Newsletter
&utm_medium=E-Mail
&utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21
3http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
4http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
5http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29
6http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29

Prozentkodierte Kampagnen-URL für ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr.ClickTale
1http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(google),
t(cpc),
t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21)
2http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Newsletter),
t(E-Mail),
t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21)
3http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Wallpaper)
4http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Wallpaper)
5http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29)
6http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29)

Prozentkodierte Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin & ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr.Google Analytics / Urchin & ClickTale
1http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=google
&utm_medium=cpc
&utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21
&ct=t(Der neue PX2010),
t(google),
t(cpc),
t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21)
2http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Newsletter
&utm_medium=E-Mail
&utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Newsletter),
t(E-Mail),
t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21)
3http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
&ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Wallpaper)
4http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Wallpaper)
5http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29
&ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29)
6http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29)

Die Auswertung im Analyse Tool

Nachdem nun Ihre Werbemaßnahmen mittels Prozentkodierung korrekt gekennzeichnet sind, lassen sich diese im jeweiligen Analyse Tool entsprechend auswerten. So stehen Ihnen in Google Analytics, Urchin Software und auch ClickTale die entsprechenden Berichte zur Verfügung, mit denen Sie dann den Erfolg Ihrer Kampagne messen können.

Bericht in Google Analytics

Kampagnen-Auswertung mit Google Analytics

Bericht in Urchin Software

Kampagnen-Auswertung mit Urchin Software

Bericht in ClickTale

Kampagnen-Auswertung mit ClickTale

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Tracking von YouTube Videos mit Google Analytics – Teil 2

Wie bereits im Teil 1 geschildert, können YouTube Videos hervorragend mit Google Analytics getracked werden und dient zur Auswertung des Nutzerinteresses an den dargebotenen Videos Ihrer Webseiten. Wozu dann noch dieser zweite Post? Nun, unlängst ist mir eine unschöne “Nebenwirkung” aufgefallen, die im Zusammenhang mit Apple’s Safari Browser auf iPhone, iPod Touch und dem iPad entsteht.

Denn solange auf Ihrem System (Windows, Linux, Mac OS, etc.) ein installierter Flashplayer seinen Dienst verrichtet, stellt die Wiedergabe eines Videos kein Problem dar. Aber gerade die Nutzer mit mobilen Endgeräten (iPhone & Co.), die auf Ihre Website zugreifen, erleben beim Aufruf der entsprechenden Seite eine böse Überraschung: Das YouTube Video kann nicht abgespielt werden; es wird noch nicht einmal angezeigt! Leider kein angenehmer Zustand, sondern viel eher  eine „bad user experience“.

Tracking von YouTube Videos schlägt bei Nutzung von iPhone, iPod Touch und iPad fehl.

Und es funktioniert doch…

Nachdem ich mich mit dem Problem etwas näher beschäftigt habe, ist mir die nachstehende Lösung eingefallen: Hier wird in einer (zugegebenermaßen etwas aufwändigen) Routine geprüft, ob ein Flashplayer installiert ist. Wenn nicht, wird ein entsprechendes Bild eingefügt und bei Klick darauf eine Umleitung zu YouTube eingerichtet.

Um das zu bewerkstelligen, muss lediglich der unten aufgeführte Quellcodes in unseren YouTube Tracker integriert werden: kopieren Sie einfach den Quellcode zwischen den beiden <!– snip no flash –> Tags in den Abschnitt „Player“ Ihres vorhandenen YouTube Trackers. Sie haben doch schon unseren YouTube Tracker? Nicht? Dann einfach Kommentar mit E-Mail-Adresse hinterlassen, dann schicke ich Ihnen den kostenfreien Code zu…

Allerdigns sind im Quellcode dieser BETA-Version sind noch ein paar Anpassungen nötig:

1. Die YouTube Video ID muss eingefügt werden.

Diese muss mit der des im YouTube Tracker eingegebenen identisch sein.

document.write(‘<A HREF=”http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU&hl/“><img src=”pic1.JPG” title=”Sie haben kein Flash installiert. Sie werden zu YouTube weitergeleitet.” ></A>’);

2. Ein Bild muss angegeben werden.

Ein Bild, das anstelle des YouTube Videos angezeigt werden soll, muss angegeben werden und natürlich auch vorhanden sein. Idealerweise ist dieses mit Ausschnitt des anzuzeigenden Videos identisch.

document.write(‘<A HREF=”http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU&hl/”><img src=”pic1.JPG” title=”Sie haben kein Flash installiert. Sie werden zu YouTube weitergeleitet.” ></A>’);

Ein mit dem Initialbild des Videos übereinstimmendes Bitmap sollte unbedingt vorhanden sein

3. Sie haben die Möglichkeit, einen Tool Tip Text einzufügen.

Erläutern Sie, was warum passiert. Nutzen Sie die Tool Tip Text Funktion, um den Betrachter zu informieren.

document.write(‘<A HREF=”http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU&hl/”><img src=”pic1.JPG” title=”Sie haben kein Flash installiert. Sie werden zu YouTube weitergeleitet.” ></A>’);

Das Ergebnis kann sich sehen lassen…

Hier das Ergebnis. Die Weiterleitungen werden in Google Analytics in den Berichten des Ereignistracking angezeigt. Hier im zweiten Unterpunkt.

Nach der Modifikation des YouTube Trackers werden auch Events von iPhone & Co. erfasst

Die Modifikation des Quellcodes…

Hier nun die Modifikation im Überblick:

<!---------------------------------------------------------------------- snip Player1 ----------------------------------------------------------->
<table align="center">

<tr>

<td><div id="videoDiv">

<!---------------------------------------------------------------------- snip no flash ---------------------------------------------------------->

<script language="javascript">

var flashinstalled = 0;

var flashversion = 0;

MSDetect = "false";

if (navigator.plugins && navigator.plugins.length) {

x = navigator.plugins["Shockwave Flash"];

if (x) {

flashinstalled = 2;

if (x.description) {

y = x.description;

flashversion = y.charAt(y.indexOf('.')-1);

}

}

else

flashinstalled = 1;

if (navigator.plugins["Shockwave Flash 2.0"]){

flashinstalled = 2;

flashversion = 2;

}

}

else if (navigator.mimeTypes && navigator.mimeTypes.length)       {

x = navigator.mimeTypes['application/x-shockwave-flash'];

if (x && x.enabledPlugin)

flashinstalled = 2;

else

flashinstalled = 1;

}

else

MSDetect = "true";

</script>

<script language="vbscript">

on error resume next

If MSDetect = "true" Then

For i = 2 to 6

If Not(IsObject(CreateObject("ShockwaveFlash.ShockwaveFlash." & i))) Then

Else

flashinstalled = 2

flashversion = i

End If

Next

If flashinstalled = 0 Then

flashinstalled = 1

End If

End If

</script>

<script language="javascript">

if (flashinstalled == 2) {

if (flashversion)

//document.write("You have Flash version " + flashversion + " installed.");

else

document.write("You have Flash installed, but I can't detect the version.");

}

else if (flashinstalled == 1) {

ytpEventTracker._trackEvent("No Flash, load source from YouTube - " + kategory + " - " + videoName,videoName);

document.write('<A HREF="http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU&hl/"><img src="pic1.JPG" title="Sie haben kein Flash installiert. Sie werden zu YouTube weitergeleitet." ></A>');

}

else document.write("I can't find out if you have Flash installed.");

</script> -->

<!---------------------------------------------------------------------- snip no flash ---------------------------------------------------------->

</div></td>

</tr>

</table>

<!---------------------------------------------------------------------- snip Player1 ----------------------------------------------------------->
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Segmentierung im ClickTale Dashboard – Teil 1: Grundlagen

ClickTale hat die Palette der Dashboard-Module um ein weiteres mächtiges Instrument names Search Recordings ergänzt. Dieses einfach zu bedienende Modul ermöglicht Ihnen, umfassende Suchen innerhalb der  aufgezeichneten Sitzungen durchzuführen und somit mit nur wenigen Mausklicks nach bestimmten Aufzeichnungen zu suchen. ClickTale stellt Ihnen dazu neben Zeitraum- und Besuchertyp-Filter vier weitere Segmentierungsoptionen zur Verfügung.

Das Modul bietet die folgenden oft genutzten Filter und Segmentierungsoptionen:

  • Selektionsfeld Zeitraum
  • Selektionsfeld Besuchertyp
  • Segmentierung nach besuchten Seiten (Visited specific pages)
  • Segmentierung nach besucherbezogenen Ereignissen (Event segmentation)
  • Segmentierung nach verweisender Webseite (Original referrer)
  • Segmentierung nach Anzahl Seitenaufrufen (Page count)

Haben Sie in ClickTale bereits Suchmuster erstellt und gespeichert, sind diese über die Registerkarte “Saved Searches” verfügbar.

Selektionsfeld Zeitraum

Über das Selektionsfeld Zeitraum definieren Sie den Zeitraum, für den die Daten angezeigt werden sollen.

Mögliche Optionen sind:

OptionBedeutung
TodayBeschränkt die angezeigten Daten auf das heutige Datum
YesterdayBeschränkt die angezeigten Daten auf das gestrige Datum
Last 7 daysSchränkt den Datumsbereich auf die letzten sieben Tage ein
Last 30 daysSchränkt den Datumsbereich auf die letzten sieben Tage ein
This monthSchränkt den Datumsbereich auf den aktuellen Monat (vom ersten des Monats bis heute) ein
Last monthSchränkt den Datumsbereich auf den letzten Monat (vom ersten bis zum letzten des Monats) ein
All timeZeigt Daten für den gesamten verfügbaren Zeitraum an
Exact…Ermöglicht Ihnen, einen Zetiraum selbst zu definieren

Selektionsfeld Besuchertyp

Das Selektionsfeld Besuchertyp ermöglicht die Auswahl des Besuchertyps.

Mögliche Optionen sind:

OptionBedeutung
All VisitorsZeigt Daten von allen Besuchertypen an (neu und wiederkehrend)
New VisitorsZeigt nur Daten von neuen Besuchern an
Returning VisitorsZeigt nur Daten von wiederkehrenden Besuchern an

Segmentierung nach besuchten Seiten

Ein Klick auf die Segmentierung “Visited specific pages” öffnet ein neues Fenster, in dem Sie den URL der Seite auswählen können, für den dann die Daten angezeigt werden sollen.

Wenn Sie nach einer bestimmten Seite suchen, können Sie Ihre Suchkriterien im Feld “Filter” definieren. Sobald Sie die gewünschte Seite im Anzeigebereich gefunden haben, können Sie diese mittels eines Klicks darauf in das Vergleichsfeld übernehmen. Im Selektionsfeld Operand legen Sie fest, auf welche Art der ausgewählten Seite entsprochen werden soll. Mögliche Optionen sind:

OptionBedeutung
EqualsEntspricht genau der vorgegebenen Zeichenfolge
Starts WithBeginnt mit der vorgegebenen Zeichenfolge
Ends WithEndet mit der vorgegebenen Zeichenfolge
ContainingEnthält die vorgegebene Zeichenfolge
Not EqualsEntspricht nicht der vorgegebenen Zeichenfolge
Not Starts WithBeginnt nicht mit der vorgegebenen Zeichenfolge
Not Ends WithEnde nicht mit der vorgegebenen Zeichenfolge
Not ContainingEnthält nicht die vorgegebene Zeichenfolge

Sie können beliebig viele Kriterien auf diese Art festlegen. Haben Sie die gewünschte/n Seite/n definiert, übernehmen Sie die Segmentierung mittels Klick auf die Schaltfläche Apply. Möchten Sie den Vorgang abbrechen, klicken Sie stattdessen auf die Schaltfläche Cancel.

Segmentierung nach besucherbezogenen Ereignissen

Ein Klick auf die Segmentierung “Event segmentation” öffnet ein neues Fenster, in dem Sie nach besucherbezogenen Eregnissen segmentieren können.

Wenn Sie nach einem bestimmten Ereignis suchen, können Sie Ihre Suchkriterien im Feld “Filter” definieren. Sobald Sie das gewünschte Ereigniss im Anzeigebereich gefunden haben, können Sie dieses mit einem Klick in das Kontrollkästchen selektieren. Sie können so beliebig viele besucherbezogene Ereignisse auswählen.

Haben Sie das/die gewünschte/n Ereignis/se selektiert, übernehmen Sie die Segmentierung mittels Klick auf die Schaltfläche Apply. Möchten Sie den Vorgang abbrechen, klicken Sie stattdessen auf die Schaltfläche Cancel.

Segmentierung nach verweisender Webseite

Ein Klick auf die Segmentierung “Original referrer” öffnet ein neues Fenster, in dem Sie nach verweisenden Webseiten segmentieren können.

Wenn Sie nach einer bestimmten Seite suchen, können Sie Ihre Suchkriterien im Feld “Filter” definieren. Sobald Sie die gewünschte Seite im Anzeigebereich gefunden haben, können Sie diese mittels eines Klicks darauf in das Vergleichsfeld übernehmen. Im Selektionsfeld Operand legen Sie fest, auf welche Art der ausgewählten Seite entsprochen werden soll. Mögliche Optionen sind:

OptionBedeutung
EqualsEntspricht genau der vorgegebenen Zeichenfolge
Starts WithBeginnt mit der vorgegebenen Zeichenfolge
Ends WithEndet mit der vorgegebenen Zeichenfolge
ContainingEnthält die vorgegebene Zeichenfolge
Not EqualsEntspricht nicht der vorgegebenen Zeichenfolge
Not Starts WithBeginnt nicht mit der vorgegebenen Zeichenfolge
Not Ends WithEnde nicht mit der vorgegebenen Zeichenfolge
Not ContainingEnthält nicht die vorgegebene Zeichenfolge

Sie können beliebig viele Kriterien auf diese Art festlegen. Haben Sie die gewünschte/n Seite/n definiert, übernehmen Sie die Segmentierung mittels Klick auf die Schaltfläche Apply. Möchten Sie den Vorgang abbrechen, klicken Sie stattdessen auf die Schaltfläche Cancel.

Segmentierung nach Anzahl Seitenaufrufen

Ein Klick auf die Segmentierung “Page count” öffnet ein neues Fenster, in dem Sie nach der Anzahl der Seitenaufrufe segmentieren können.

Durch den gezielten Klick auf einen der Balkem im Diagramm definieren Sie den untersten und gleichzeitig den obersten Wert der Anzahl der Seitenaufrufe. Einen Bereich können Sie bequem über die Schieberegler oder aber auch durch Direkteingabe in den Feldern “From:” und “to (including):” festlegen. Haben Sie die gewünschte Anzahl an Seitenaufrufen definiert, übernehmen Sie die Segmentierung mittels Klick auf die Schaltfläche Apply. Möchten Sie den Vorgang abbrechen, klicken Sie stattdessen auf die Schaltfläche Cancel.

Anwenden der Segmentierungskriterien und Filter

Sobald Sie Ihre Filter- und Segmentierungsoptionen festgelegt haben, klicken Sie auf die Schaltfläche Search und erhalten dann die Liste der Aufzeichnungen, die Ihren Kriterien entsprechen.

Modul 'Search Recordings' - Search Button

Neugierig? Im zweiten Teil folgt die praktische Anwendung…

Im zweiten Teil des Artikels werde ich anhand von konkreten Beispielen die Möglichkeiten erläutern und Ihnen aufzeigen, wie Sie aus den Ergebnissen entsprechende Handlungen ableiten können. Bis dahin empfehle ich Ihnen, Ihr eigenes ClickTale-Konto auf unserer Website zu eröffnen.

Beginnen Sie das Verhalten Ihrer Besucher zu verstehen – JETZT!

Erfahren Sie mehr über den Einsatz von ClickTale und die damit verbnundenen Möglichkeiten Eröffnen Sie jetzt bei uns Ihr kostenfreies ClickTale Konto Erfahren Sie hier mehr über die Preise und Abonnements von ClickTale

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Falsche Kampagnendaten in Google Analytics

Google Analytics LogoWie von Google am 02.07.2010 verlautet, wurden in der vergangenen Woche Änderungen durchgeführt, die zu einer inkorrekten Verarbeitung der Kampagnendaten in Google Analytics führten.

Die Daten selbst, so Google, seien aber korrekt erfasst worden. Einzig und allein die Berichte könnten derzeit ein paar Lücken für den Zeitraum vom 24. bis 29. Juni 2010 aufweisen.

Die Auswirkungen der inkorrekten Datenverarbeitung variiert von Site zu Site, aber Websites mit einer großen Anzahl neuer Besucher und neuer Kampagnen wären wohl am meisten betroffen.

Google wird die Daten erneut verarbeiten und geht davon aus, dass die Arbeiten bis 12. Juli 2010 abgeschlossen sein sollten. Sobald dies der Fall ist, wird Google (und auch webalytics) den Status über den jeweiligen Blog kommunizieren.

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Wie ein einzelnes Wort die Conversion Rate verdoppeln kann…

In einem früheren Blog-Post (Vom Klick zum Kunden) haben wir bereits über die Wichtigkeit von Usability berichtet. Eine Möglichkeit, Studien in Bezug auf die Gebrauchstauglichkeit einer Website durchzuführen, stellt den Einsatz von ClickTale dar (siehe Blog-Post ClickTale – die ideale Ergänzung zu Google Analytics, Urchin Software und Google Website Optimizer). Welche enormen Auswirkungen eine kleine Änderung am Text scheinbar auf die Usability und definitiv auf die Conversion Rate haben kann, zeigt der jüngste Eigenversuch auf der Kontoeröffnungsseite bei ClickTale selbst.

Die Ausgangssituation

Das bisher eingesetzte Anmeldeformular auf der ClickTale-Website zur Eröffnung eines Kontos war offensichtlich kurz und einfach zu bedienen. In den ersten vier Feldern wurden die erforderlichen Daten zur Kontoeröffnung abgefragt; Name des Nutzers, E-Mail-Adresse, Passwort und Passwortbestätigung. Diese Felder als Pflichtfelder gekennzeichnet (violetter Asterisk). Das fünfte Feld, in das der Nutzer seine Telefonnummer eingeben konnte, war ein optionales Feld und wurde somit nicht als Pflichtfeld gekennzeichnet.

ClickTale: Anmeldeformular zur Eröffnung eine ClickTale-Kontos vor Optimierung

Eigentlich ein ganz einfaches und smartes Formular, oder? Das dachten sich die Verantwortlichen bei ClickTale auch und betrachteten sich dazu einfach einmal den entsprechenden Conversion Report:

ClickTale: Conversion Report vor Optimierung

Jetzt ist eine Conversion Rate von über 42% schon recht gut und sollte die Verantwortlichen glücklich stimmen. Jedoch sollte jedes anständige Webanalyse-System (z. B. Urchin Software oder Google Analytics) solche Zahlen und Werte liefern können und somit war das Conversion-Verhältnis alleine nicht ausreichend. Was ClickTale-Kunden bereits wissen: der einzigartige Vorteil von ClickTale liegt darin, zu sehen, was “innerhalb de Formulars” passiert. Wenn wir uns das obige Formular nochmals genauer anschauen, fällt der folgende Abschnitt ins Auge:

ClickTale: Teil des Conversion Reports mit verlorenen Besuchern

Hierbei wird deutlich, dass nahezu 39% der Besucher mit dem Ausfüllen des Anmeldeformulars begonnen, aber dieses nie vervollständigt und abgesendet haben. Das bedeutet in Klartext, dass diese Besucher auf halbem Wege zur Conversion im Formular selbst verloren gingen (auch “Drop” genannt). Um nun zu sehen, an welcher Stelle ClickTale die Besucher verloren hat, war der Drop Report hilfreich:

ClickTale: Drop Report vor Optimierung

Dieser Report zeigt deutlich, dass die Besucher im fünften Feld verloren gingen, also dem Feld, in dem nach der Telefonnumer gefragt wurde. Und obwohl das Feld nicht als Pflichtfeld gekennzeichnet wurde (kein Asterisk daneben) sondern ein optionales Feld darstellte, schienen sich die Besucher damit nicht wohl zu fühlen und verließen die Seite anstelle sich anzumelden .

Kann das Problem gelöst werden? Aber klar doch!

Die Website-Entwickler bei ClickTale ergänzten die Feldüberschrift einfach um das Wort “optional” am Zeilenende:

ClickTale: Onlineformular zur Eröffnung eine ClickTale-Kontos nach Optimierung

Und siehe da: die Conversion Rate verdoppelte sich quasi über Nacht!

ClickTale: Conversion Report nach Optimierung

Aber damit nicht genug. Ein Blick in den Blank Field Report zeigt, dass mehr als die Hälfte der Besucher bei der Anmeldung das fünfte Feld nun einfach unausgefüllt lassen:

ClickTale: Blank Field Report nach Optimierung

Das ganze soll als einfaches Beispiel dienen und veranschaulichen, welche massiven Auswirkungen auf die Conversion Rate bereits kleine Veränderungen haben können. Um aber solche  Probleme zu lösen, müssen Sie diese erst einmal finden.

Probieren Sie es selbst!

Die Form Analytics Suite enthält die Berichte Conversion Report, Drop Report, Time Report, Blank Field Report und Refill Report stehen all unseren Kunden zur Verfügung. Melden Sie sich am besten noch heute an und erfahren Sie, wie Sie Ihre Website aufgrund des tatsächlichen Nutzerverhaltens optimieren können. Erhöhen Sie Ihre Conversion Rates, minimieren Sie die Abbruchrate in Online-Fomularen und maximieren Sie Ihre Umsätze – JETZT!

Erfahren Sie mehr über den Einsatz von ClickTale und die damit verbnundenen Möglichkeiten Eröffnen Sie jetzt bei uns Ihr kostenfreies ClickTale Konto Erfahren Sie hier mehr über die Preise und Abonnements von ClickTale

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Anonymisieren von IP-Adressen mit Google Analytics

Obwohl Google Analytics die IP-Adresse eines Besuchers ausschließlich zu Geo-Lokations-Zwecken nutzt und anschließend verwirft, wurde der Ruf laut, Google solle IP-Adressen gänzlich “unbrauchbar” machen.

Parallel zur Veröffentlichung des Deaktivierungs-Add-On für Browser (siehe auch Blog-Post vom 04. Juni 2010)  wurde ebenfalls eine neue Funktion für den Google Analytics Tracking Code (GATC) verfügbar. Diese jüngste und meines Erachtens nach effektivste Entwicklung zur Wahrung der Privatsphäre eines Website-Besuchers erweitert den GATC um die Funktion _anonymizeIp().

Wie binde ich _anonymizeIp() in den Tracking Code ein?

Für den Einsatz von Google Analytics existieren derzeit drei (3) verschiedene Tracking Code, die alle mehr oder minder den gleichen Funktionsumfang aufweisen:

  • Tracking Code urchin.js (urchinTracker)
  • Tracking Code mit ga.js (pageTracker)
  • asynchroner Tracking Code (_gaq.push)

Die Funktion _anonymizeIp() kann aber nur bei zwei der drei verwendet werden.

Tracking Code mit urchin.js

Bei der Verwendung des “alten” Tracking Code auf Basis von urchin.js kann die Funktion _anonymizeIp() leider nicht verwendet werden.

Tracking Code mit ga.js

Im Tracking Code, der noch ga.js verwendet (auch synchroner Tracking Code), kann die Zeile “_gat._anonymizeIp();” direkt vor dem Aufruf der Zeile “pageTracker._trackPageview();” eingesetzt werden. So wird aus dem originalen GATC

<script type="text/javascript">
  var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www.");
document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
</script>
<script type="text/javascript">
  try {
  var pageTracker = _gat._getTracker("UA-xxxxxx-y");
  pageTracker._trackPageview();
  } catch(err) {}
</script>

ein Tracking Code, der IP-Adressen anonymisiert:

<script type="text/javascript">
  var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www.");
document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
</script>
<script type="text/javascript">
  try {
  var pageTracker = _gat._getTracker("UA-xxxxxx-y");
  _gat._anonymizeIp();
  pageTracker._trackPageview();
  } catch(err) {}
</script>

Hinweis: Sollten Sie die Code-Beispiele hier kopieren und auf Ihren Seiten anwenden wollen, vergessen Sie bitte nicht, Ihre eigene Google Analytics Kontonummer anstelle von UA-xxxxxx-y zu verwenden!

asynchroner Tracking Code

Setzen Sie den asynchronen Tracking Code auf Ihrer Website ein, ist die Anpassung dessen ebenfalls ein Leichtes. Hierbei muss die Funktion _anonymizeIp() einfach nur “gekapselt” werden, sodass aus dem originalen GATC

<script type="text/javascript">
  var _gaq = _gaq || [];
  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxx-y']);
  _gaq.push(['_trackPageview']);
  (function() {
  var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
  ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
  var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
  })();
</script>

ein Tracking Code entsteht, der IP-Adressen anonymisiert:

<script type="text/javascript">
  var _gaq = _gaq || [];
  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxx-y']);
  _gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);
  _gaq.push(['_trackPageview']);
  (function() {
  var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
  ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
  var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
  })();
</script>

Hinweis: Sollten Sie die Code-Beispiele hier kopieren und auf Ihren Seiten anwenden wollen, vergessen Sie bitte nicht, Ihre eigene Google Analytics Kontonummer anstelle von UA-xxxxxx-y zu verwenden!

Prüfen der Funktionalität

Um nun die Funktionalität zu prüfen, benötigen Sie ein Tool wie beispielsweise Firebug für den Mozilla Firefox. Nachdem Sie Firebug installiert und aktiviert haben, öffnen Sie im Firefox die maßgebliche Seite. Im Bereich Net -> All suchen Sie dann nach einem Eintrag “Get __utm.gif?utmwv=…” und klicken dann auf das Pluszeichen davor. Wählen Sie dann die Registerkarte Params. Darunter sollten Sie dann bei korrekter Implementierung der Funktion den Eintrag “aip 1″ vorfinden:

Output bei Firebug zum Testen der Funktion _anonymizeIp()

Funktion und Auswirkung

Natürlich wirft eine solche Funktionserweiterung Fragen nach der Funktionsweise und der Genauigkeit der Daten bei deren Einsatz auf. Beides soll nachfolgend kurz erläutert werden.

Wie funktioniert _anonymizeIp() ?

Sobald _anonymizeIp() in den GATC eingebunden ist, wird bei allen IP-Adressen das letzte Oktett (die Ziffernfolge nach dem letzten Punkt) entfernt und gegen eine “0″ ersetzt. So werden beispielsweise aus den IP-Adressen 82.100.197.197 und 80.10.192.168 die “neuen” IP-Adressen 82.100.197.0 und 80.10.192.0 – ganz einfach, nicht wahr?

Welche Auswirkung hat der Einsatz von _anonymizeIp() auf die Akkuratesse meiner Analysedaten?

Die Analysedaten sind natürlich nach wie vor korrekt, da die IP-Adresse nicht zur Berechnungen der Cookie-Informationen genutzt wird. Die einzige Einschränkung, die Sie erfahren könnten, ist eine geringfügige Abweichung bei den geo-lokalisierten Daten auf Stadtebene. Da durch die Entfernung des letzten Oktetts der IP-Adresse eine eindeutige Zuordnung zu Städten nicht mehr möglich ist, kommt es zu Überschneidungen in den Besucherzahlen.

Warum ist das so?

Angenommen ein Carrier hat zwei IP-Subnetze definiert: Subnetz A: 192.168.1.0 / 25 und Subnetz B: 192.168.1.128 / 25. Wie Sie wissen, erstreckt sich in diesem Beispiel der Bereich in Subnetz A von 192.168.1.0 bis 192.168.1.127 (wobei die erste IP-Adresse das Netz kennzeichnet und die letzte IP-Adresse als Broadcast-Adresse fungiert). In Subnetz B ist das ähnlich; das Netz reicht von 192.168.1.128 bis 192.168.1.255 (auch hier ist die erste IP-Adresse die Netzkennzeichnung und die letzte dient dem Broadcast). Vergibt nun dieser Carrier die IP-Adressen aus Subnetz A ausschließlich in Aachen und die aus Subnetz B ausschließlich in Berlin kann die Zuordnung der IP-Adressen zu den Städten einfach und eindeutig von Statten gehen:

192.168.1.19  = Aachen
192.168.1.200 = Berlin
192.168.1.158 = Berlin
192.168.1.121 = Aachen
192.168.1.97  = Aachen

Die Verteilung wäre nun wie folgt: 40% der Besucher kamen aus Berlin und 60% kamen aus Aachen.

Wenn nun aufgrund der Verwendung der Funktion _anonymizeIp() das letzte Oktett (also die  Ziffernkombination nach dem letzten Punkt) der IP-Adresse entfernt wird, wird dieses mit einer Null (0) ersetzt, sodass sich die vorher genannten IP-Adressen plötzlich alle im Subnetz A befinden:

192.168.1.19  --> 192.168.1.0 = Aachen
192.168.1.200 --> 192.168.1.0 = Aachen
192.168.1.158 --> 192.168.1.0 = Aachen
192.168.1.121 --> 192.168.1.0 = Aachen
192.168.1.97  --> 192.168.1.0 = Aachen

Die Verteilung ändert sich nun wie folgt: 0% der Besucher kamen aus Berlin und 100% kamen aus Aachen.

Bevor jetzt aber ein Aufschrei durch die Menge geht, sei Ihnen gesagt, dass die Geo-Lokations-Daten auch schon vorher – also vor der Einführung der Funktion _anonymizeIp() – nur “Näherungswerte” waren bzw. sind. Der Umstand liegt darin begründet, dass für die Auswertung der Standorte in Google Analytics primär die Einwahlknoten der Nutzer geo-lokalisiert werden. Aber das wussten Sie bestimmt schon…

Fazit

Die Funktionserweiterung des Tracking Code um _anonymizeIp() ist ein probates Mittel, IP-Adressen mit minimalem Aufwand zu anonymisieren. Hoffentlich ist das auch für die Herren Datenschützer ausreichend. Die Zukunft wird es zeigen…

 

 

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Neue AdWords Berichte in Google Analytics

Per 07.06.2010 stehen dem Nutzer neue AdWords-Berichte in Google Analytics zur Verfügung. Enthalten ist unter anderem:  drei völlig neue Berichte, zehn neue Dimensionen und weitere wichtige AdWords-Metriken. Diese Berichte und Dimensionen sind in der jeweiligen Sprache verfügbar, werden sukzessiv in den einzelnen Analytics-Konten verfügbar gemacht.

Drei brandneue Berichte

Die neuen Berichte ermöglichen Ihnen, sich alle Aspekte einer AdWords Kampagne im Detail zu betrachten. Zu den Berichten zählen:

Tagesabschnitte

Wäre es nicht gut zu wissen, welcher Tag oder welche Tageszeit der beste Zeitpunkt zum Schalten Ihrer Anzeigen ist? Mit dem neuen Bericht Tagesabschnitte erfahren Sie genau das. Er zeigt auf, welche Tageszeit bzw. welcher Wochentag für Ihre Anzeigenschaltung am geeignetsten ist und Sie können Ihre Gebote entsprechend anpassen.

Google Analytics Bericht 'Tagesabschnitte'

Ziel-URLs

Welche sind die besten Landeseiten Ihrer Site? Der Bericht Ziel-URLs ermöglicht die tiefgehende Analyse jeder einzelnen Ziel-URL einer AdWords Kampagne. Betrachten Sie die Leistung auf Kampagnen-, Anzeigengruppen oder Keyword-Ebene. Verfeinern Sie Ihre Analyse durch Hinzufügen einer Secondary Dimension wie beispielsweise “Keyword” um die beste Kombination von URL und Keyword zu ermitteln.

Google Analytics Bericht 'Ziel-URLs'

Placements

Der Bericht Placement gewährt Ihnen tiefe Einblicke in die Leistung Ihrer Anzeigen im Google Content Network. Sie erfahren, welche Anzeige auf welcher Site die meisten Klicks erhält und können so Ihre Anzeigen besser ausrichten sowie die passenden Partner wählen.  Oder aber Sie ermitteln, welche Sites keinen geeigneten Traffic generieren und schließen diese entsprechend von der Anzeigenschaltung aus. Oder Sie identifizieren die Top-Sites und schalten dort dann zielgerichtete Display-Ads.

Google Analytics Bericht 'Placements'

10 neue AdWords Dimensionen

Tauchen Sie tief ein in die Analyse Ihrer AdWords Leistung und nutzen Sie dazu die zehn neuen AdWords Dimentionen, die Ihnen in Google Analytics ab sofort zur Verfügung stehen: Kampagne, Anzeigengruppe, Werbenetzwerk, Übereinstimmungstyp, Domain des Placements, Placement-URL, Anzeigenformat, Ausrichtungstyp, Angezeigte URL und Ziel-URL.

Google Analytics - 10 neue AdWords Dimensionen

Registerkarte “Klicks”

Über die Registerkarte Klicks eines Berichts sind Sie nun in der Lage, die vorgenannten neuen Dimensionen einzusetzen und die Leistung auf Kampagnen-, Anzeigengruppen. oder Keyword-Ebene zu messen. In Kombination mit Ihren in Google Analytics definierten Zielen  und der eCommerce-Analyse erhalten Sie eine umfassende Auswertung Ihrer AdWords Leistung.

Google Analytics - Registerkarte 'Klicks'

Wie werden die neuen AdWords Berichte eingerichtet?

Um die neuen Berichte zu nutzen müssen Sie zunächst über einen Google AdWords Konto verfügen (gerne helfen wir Ihnen bei der Eröffung eines solchen). Dieses müssen Sie dann mit Ihrem Analytics-Konto verknüpfen. Auch müssen Sie sicherstellen, dass die automatische Tag-Kennzeichnung aktiviert ist.

Sobald AdWords-relevante Daten in Ihrem Google Analytics Profil eingehen, sind die Berichte über das Menü   Zugriffsquellen –> AdWords erreichbar.

Google Analytics - Menü 'AdWords'

Einen Überblick über die neuen Berichte liefert das nachfolgende Video
(in englischer Sprache):

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Deaktivierungs-Add-on für Browser von Google unzureichend…

Vier Tage nachdem wir unser Tool OptMeOut veröffentlicht haben, kam Google ebenfalls mit einem Lösungsansatz bezüglich der leidigen Datenschutz-Thematik auf den Markt. Nachfolgend will ich dieses einmal näher beleuchten.

Hintergrund

Auf dem Google Summit  im Jahr 2008 machte webalytics die Verantwortlichen bei Google  in Mountain View auf das – seinerzeit noch “auf  kleiner Flamme gekochte” – Thema Datenschutz in Deutschland aufmerksam. Damals stießen wir noch auf völliges Unverständnis.

Im Jahr 2009 wurde in einer Breakout-Session des Google Summits das Thema (wenn auch völlig unbefriedigend) zumindest aufgegriffen. webalytics erhielt bei der Argumentation tatkräftige Unterstützung  von anderen Google Analytics Certified Partnern aus der europäischen Region.

Der immer massiver werdende Druck auf Google schien dann die Verantwortlichen dazu bewogen zu haben, nach einer Lösung zu suchen und diese umzusetzen. Das Ergebnis liegt nun nach ca. einem halben Jahr Entwicklung vor.

Deaktivierungs-Add-on für Browser

Ein Lösungsansatz von Google, die Privatsphäre des Nutzers zu schützen und einigermaßen datenschutzkonform zu agieren, ist der des Deaktivierungs-Add-ons für Browser. Dieses Tool ist derzeit in verschiedenen Sprachen für die Browser

  • Internet Explorer (7 und 8),
  • Google Chrome (4.x und höher),
  • Mozilla Firefox (3.5 und höher)

verfügbar und kann auf der Webseite http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de kostenfrei heruntergeladen und im entsprechenden Browser installiert werden.

Download-Screen für Deaktivierungs-Add-on für Browser

Was passiert nach der Installation?

Nachdem Sie die Installation durchgeführt haben, können Sie das Add-On für den  jeweiligen Browserein- und ausschalten.  Dies geschieht in der Verwaltung der Erweiterungen des Browser (z. B. im Internet-Explorer über die Add-On-Verwaltung, im Chrome in Extensions und im Firefox mittels der Registerkarte Extensions der Add-Ons).

Probleme, die das Tool mit sich bringt

Meines Erachtens birgt dieser Ansatz mindestens drei Probleme:

Wie soll ein Nutzer vorgehen, der z. B. keine administrativen Rechte auf seinem Rechner besitzt und somit die Installation nicht durchführen kann? Eine “erzwungene” Installation auf allen Rechner eines Unternehmens kann wohl nicht im Sinne des Erfinders liegen. Jedem Nutzer eines Rechners in einem Netzwerk / einer Domäne administrative Rechte zu vergeben kann jedoch auch nicht die Antwort sein…

Wie soll die Handhabung benutzerfreundlich von statten gehen, wenn hier nur absolut entschieden werden kann (Tool ein- oder Tool ausgeschaltet)? So ist es einem Nutzer beispielsweise wichtig, dass sein Verhalten auf bestimmten Websites nicht erfasst wird, auf anderen ist es ihm jedoch völlig egal. Es ist völlig unpraktikabel, ständig in der Verwaltung des Browsers das Tool ein- oder auszuschalten.

Was ist mit allen anderen Browsern? Auch wenn ich ein Verfechter von Chrome und Firefox bin, möchte ich dennoch nicht die große Gemeinde der Opera-, Safari- und anderer Gecko-Browser-Nutzer unter den Tisch kehren. Auch gibt es immer mehr iPhone- und jüngst auch iPad-Besitzer. Nicht zu vergessen, dass immer noch eine große Anzahl “alter” Browser im Einsatz ist (IE 6 und früher, Firefox 3.0 und früher, Chrome vor Version 4). Für all diese Nutzer gibt es derzeit eine Lösung…

Fazit

Auch wenn der Ansatz und auch die Absicht von Google lobend zu erwähnen ist, bleiben dennoch zu viele Fragen offen. Nach wie vor liegt die Verantwortung, einen Besucher das An- und Abschalten des Trackings zu ermöglichen, beim Betreiber einer Website und sollte einen zentralen Ansatz verfolgen.

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