Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 3)
Welche Shop-Software ist die richtige?

Im ersten und zweiten Teil der Serie habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Traffic auf die Shopseiten leiten und wie Sie das Besucherverhalten auswerten. Bei so vielen verschiedenen Shop-Lösungen und Möglichkeiten stellt sich jetzt die Frage: “Wofür soll ich mich entscheiden?” DIE Kardinalsfrage schlechthin.
Das für Ihr Produktportfolio geeignete Shop-System zu finden ist nicht einfach. Aber, da hilft kein Jammern, die Entscheidung muss getroffen werden, aus und basta.
Es gibt ein paar grundlegende Anforderungen, die eine gute Shop-Software erfüllen muss. Und weil wir von webalytics darin recht erfahren sind, helfen wir Ihnen bezüglich der Mindestanforderungen, welche Sie an Ihr Shopsystem stellen sollten, auf die Sprünge….
Checkliste
Die nachfolgend aufgeführten Punkte sollen als Checkliste dienen, anhand derer Sie entscheiden können, welche Voraussetzungen eine Shop-Lösung für Ihr Unternehmen erfüllen muss.
Anforderungen zum Warenangebot
- Kann das System die Anzahl von Produkten verwalten, die Sie verkaufen wollen? Ist es erweiterbar, falls Sie noch mehr Produkte in Ihr Angebot aufnehmen wollen?
- Lässt die Shop-Software mehr als ein Bild pro Produkt zu? Kann ein Bild in verschiedenen Darstellungsgrößen verwaltet werden?
- Kann ein Video zum Produkt eingebunden werden?
- Falls Sie digitale Produkte (Musik, Videos oder Software) verkaufen: Bietet das Shop-System eine Downloadmöglichkeit?
Anforderungen an die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem
- Können Ihre Artikeldaten und -bilder über eine Importfunktion in die Shop-Software eingespielt werden?
- Wie sieht es mit dem Import von Kunden- und Lieferantendaten aus?
- Können alle relevanten Daten zu Verkäufen in die Warenwirtschaft exportiert werden?
Anforderungen an das Shopdesign
- Stellt das Shop-System ein sofort einsetzbares Layout bereit, in welches die Einbindung des eigenen Logos und die Anpassung der AGB mit wenig Aufwand möglich ist? Mit dem Sie sofort starten können?
- Wenn Sie mehr für individuelle Optik sind: Bietet die Shop-Software Templates, CSS-Stylesheets und/oder Grafiken für Hintergründe und Buttons?
Anforderungen an die Navigation
- Ist die Navigation sinnvoll aufgebaut? Heisst: Findet der Kunde die gesuchten Produkte oder Informationen schnell? Wird er vielleicht noch auf andere Bereiche neugierig gemacht?
- Wieviele Navigationspunkte sind möglich? Wie sieht es mit der Verschachtelungstiefe aus (unter dem Navigationspunkt liegende weitere Navigationspunkte)? Wieviele Ebenen können bedient werden?
- Kann jeder Navigationspunkt mit Inhalten für die Meta-Tags Title, Description und Keywords versehen werden? Damit Ihre Produkte auch in Suchmaschinen gefunden werden…..
Anforderungen zur Verfügbarkeitsanzeige und voraussichtlichen Lieferzeit
- Kann für jedes Produkt einzeln die konkrete Lagerverfügbarkeit bzw. die voraussichtliche Lieferzeit angezeigt werden?
Anforderungen zu Zahlung und Versand
- Werden vom Shop-System verschiedene externe Zahlungsanbieter (z.B. PayPal, Sofortüberweisung.de) sowie diverse Offline-Zahlungsarten (z.B. Lastschrift, Rechnung, Vorauskasse, Nachnahme) unterstützt?
- Was bietet das Shop-System zum Thema “Zahlungssicherheit”? Gibt es die Funktion der Kreditlimitprüfung?
Alles klar?
Das sind jetzt nur die wichtigsten Anforderungen, welche Sie stellen müssen, damit Ihr Online-Shop erfolgreich werden kann. Am besten nehmen Sie bei der Auswahl des Shopsystems fachmännische Hilfe in Anspruch. Das spart Ihnen Zeit und Nerven, die Sie besser in die Planung Ihres Online-Shops investieren. Also: Nicht verzagen – Fachleute fragen!
Stets zu Ihren Diensten -
Karin Tempel-Maier
QR-Code zur Auswertung Ihrer Kampagnen in unterschiedlichen Medien
Der QR-Code (QR=Quick Response) hat sich mittlerweile in allen gängigen Printmedien etabliert. Er hat zudem den Vorteil, dass damit komplexe oder lange URLs in einem praktischen, kleinen Quadrat untergebracht werden können. Diese können dann wiederum mit jedem QR-Code-fähigen Smartphone “gelesen” werden. Wie das funktioniert, können Sie im entsprechenden Artikel auf wikipedia nachschlagen.
Aber der QR-Code kann neben einem URL noch viel mehr Informationen codiert enthalten. Zum Beispiel Kampagneninformationen, die Sie dann mit Google Analytics bzw. Urchin Software umfassend auswerten können. Im Blog-Post Erfolgsmessung von Offline-Kampagnen mit Google Analytics oder Urchin habe ich bereits ausführlich beschrieben, wie Offline-Kampagnen ausgewertet werden können. Dabei kam den URL-Shortening-Services eine tragende Rolle zu. Jetzt zeige ich Ihnen, wie Sie mittels QR-Code Ihre Offline-Kampagnen in Printmedien auswerten, ohne den URL der Landeseite mittels URL-Shortening-Service kürzen zu müssen.
Die verschiedenen Kampagnenvariablen
Sie erinnern sich? Da war doch was von wegen Kampagnenvariablen an den URL anhängen…? Richtig! Hier noch einmal zur Auffrischung der Kenntnisse: Von den in Summe fünf existierenden Kampagnenvariablen bei Google sind drei obligatorisch (utm_source, utm_medium, utm_campaign) und zwei optional (utm_content, utm_term). In der nachstehenden Tabelle finden Sie (auch nur zur Auffrischung) noch einmal die Bedeutung der einzelnen Variablen:
| Variable | Bedeutung | obligatorisch |
| utm_source | Identifiziert den Vermittler bzw. die verweisende Quelle (google, Stadtsuche, newsletter4) -> Woher kommt der Besucher? | ja |
| utm_medium | Werbe- bzw. Marketingmedium (z. B. CPC, Banner, E-Mail) | ja |
| utm_campaign | Name der Kampagne (z. B. Schlussverkauf, Frühbucher oder aber auch Produkt, Promo-Code, Slogan) | ja |
| utm_content | Aussagekräftige Beschreibung, mit denen verschiedene Anzeigeversionen zum Vergleich (A/B-Test) identifiziert werden können (z. B. Text_rot, Text_blau) | nein |
| utm_term | Keyword, nach dem gesucht wurde – bezahlt und unbezahlt (z. B. Hemd, Wasser+Flasche) | nein |
Wenn Sie sich also Gedanken zu den einzelnen Variablen gemacht haben und diese dann mit Leben füllen wollen, fügen Sie diese einfach an das Ende des URL an. Das würde dann etwa so aussehen:
http://www.domain.com/?utm_source=zeitung&utm_medium=anzeige&utm_campaign=neues_produkt
Und damit Sie bei der Erstellung des URL keinen Fehler machen, hat Google natürlich ein entsprechendes Online-Tool zur Verfügung gestellt: den URL-Builder (zu finden unter http://myg8.de/url-tool).
So geht’s: die Beispielkampagne
Wie in allen Beispielen nehmen wir wieder einmal an, wir würden ein KFZ des fiktiven Automobilherstellers “PAX Automobile GmbH” bewerben wollen. Das Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, einen Termin für eine Probefahrt über die Website des Herstellers (www.pax-automobile.de) zu vereinbaren.
Diese Kampagne würde zum selben Zeitpunk in verschiedenen Printmedien geschaltet werden:
- Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
- Financial Times Deutschland (FTD)
- Focus
- Stern
- Spiegel
Wie Sie nun den Online-Erfolg Ihrer Offline-Werbung messen können, erläutere ich in den folgenden Abschnitten.
Die Umsetzung
Jetzt erstellen wir uns eine Tabelle nach folgendem Schema und füllen diese dann mit den gewünschten Werten:
| Kampagne | Werbeträger (Quelle) | Werbemittel (Medium) | Version (Content) | Landeseite |
| PAX-2010 jetzt probefahren | FAZ | QR-Code-Zeitung | FAZ-201/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | FTD | QR-Code-Zeitung | FTD-201/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | Focus | QR-Code-Zeitschrift | Focus-33/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | Stern | QR-Code-Zeitschrift | Stern-33/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
| PAX-2010 jetzt probefahren | Spiegel | QR-Code-Zeitschrift | Spiegel-33/2011 | http://www.pax-automobile.de/pax-2010/probefahrt/ |
Wir nutzen das Google Tool zur URL-Erstellung (http://myg8.de/url-tool), um die Werte aus der obigen Tabelle in Kampagnenvariablen umzuwandeln:
Danach wandeln Sie die URLs einfach in QR-Codes um. Das kann ganz einfach über einen Online-Service erfolgen. Ich habe für unser Beispiel den Service von http://goqr.me/ genutzt. Nach Erstellung der QR-Codes sollten Sie über folgende Daten und Images verfügen:
Sobald alle Kampagnenlinks erfasst wurden, können wir die gekürzten URLs an die Werbeträger kommunizieren bzw. integrieren.
Die Auswertung
Nachdem die URLs über die diversen Werbemedien an die potenziellen Kunden kommuniziert wurden, können wir den Erfolg der Kampagne wunderbar in Google Analytics bzw. Urchin nachverfolgen:
Durch die Sichtbarkeit der Offline-Kampagnen in Ihrer Webanalyselösung ist es nun auch möglich, die entsprechenden Conversion-Pfade zu definieren, zu messen und zu optimieren. Noch Fragen? Einfach Kommentar posten oder mit uns Kontakt aufnehmen
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Mit Google AdWords um Kunden “werben”
Was und wie ist das Werbeverhalten unter Menschen?
Es hat die Funktion der Anlockung und Zusammenführung der Partner (die sogenannte Paarbindung).
Kann man das auch auf die Beziehung zwischen Anbieter und Kunde ummünzen?
Ja!
Der Weg vom Werben bis zur Zusammenführung unterteilt sich in einzelne Phasen. Die erste Phase ist die ungerichtete Werbephase. Hier findet die Selbstdarstellung statt, es wird gezeigt, was man alles drauf hat (Anbieter gibt Einblick in das, was er zu bieten hat). In der Aufmerksamkeitsphase werden die Informationen gesammelt und mit anderen Anbietern verglichen (Kunde ist aufmerksam geworden, will aber erst noch checken, was der Markt sonst so zu bieten hat). Mit der Wahrnehmungsphase beginnt die Planung der Kontaktaufnahme (Kunde ist an Anbieter bzw. seinen Produkten/Dienstleistungen interessiert und plant, auf den Anbieter zuzugehen). In der anschließenden Interaktionsphase kommt es zur tatsächlichen Kontaktaufnahme in Form eines Auftrages (Kunde will das Produkt/die Dienstleistung haben). An diesem Punkt machen wir hier Schluss (wer wissen will, wie es im zwischenmenschlichen Bereich weitergeht, kann das im Lexikon der Biologie nachlesen). Für uns ist hier das Ziel, die Zusammenführung der Partner erwirkt zu haben, erreicht.
Sie fragen sich jetzt vielleicht:
Was hat das alles mit Google AdWords und dem Werben von Kunden zu tun?
Sehr viel!
Wenn Sie über das Internet schnell und effizient zu Kunden kommen wollen, ist Google AdWords das zielführendste Mittel. Es werden nur Nutzer angesprochen, welche vorher mit ihrer Suchanfrage Interesse an dem angebotenen Produkt bzw. der angebotenen Dienstleistung bekundet haben.
Sie denken sich jetzt vielleicht: Das geht doch auch ohne – mit einer gescheiten Suchmaschinen-optimierung!
Ja, aber nicht so schnell und auch nicht so zielgerichtet. Suchmaschinenoptimierung ist immer ein wichtiger Bestandteil Ihres Internetauftritts, keine Frage. Aber, bei der Suchmaschinenoptimierung muss an vielen Stellen geschraubt werden und das braucht einfach seine Zeit. Die Ergebnisse der Optimierung kann man nicht innerhalb einer Woche sehen. Sie wollen Ihre Produkte ja flott an den Mann bringen, gerade auch, wenn saisonale Faktoren eine Rolle spielen.

Mit Google AdWords können Sie Ihre Produkte sehr individuell bewerben. Mit einer aussagekräftigen Anzeige haben Sie die Möglichkeit, den Nutzer auf sich aufmerksam zu machen und im Wettstreit mit der schnöden Konkurrenz abzuschütteln (ungerichtete Werbephase). Sie können zudem den Kreis Ihres “Werbens” bestimmen. Welche Region, welche Sprache, welche demografische Gruppe Sie ansprechen wollen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer in die Aufmerksamkeitsphase kommt: Er interessiert sich für Ihr Angebot und klickt die Werbeanzeige an. Jetzt landet er auf der hoffentlich zum Angebot passenden Webseite! Er guckt dann noch ein bisschen bei Ihren Wettbewerbern rum, vergleicht und wägt ab, was für ihn das beste Angebot ist. Sie haben praktisch schon einen Fuß in der Tür, durch den Klick Ihres Besuchers. Nach dem Check der anderen Anbieter kommt der Nutzer in die Wahrnehmungsphase und wird somit zu einem echten Interessenten. Ihm gefällt Ihr Angebot, er will das Produkt/die Dienstleistung haben. Und schon befinden Sie sich in der Interaktionsphase, aus dem Interessenten wird ein Kunde.
Durch einen Klick auf Ihre Anzeige! Und nur diesen bezahlen Sie! Ohne Klick keine Kosten.
Lohnt sich das denn wirklich?
Einer unserer Kunden (Inhaber eines Ladengeschäftes mit ein paar Filialen) war über die organische Suchanfrage nicht unter den Top Ten gelistet, sondern eher sehr weit hinten. Seine bisherigen Werbemaßnahmen beschränkten sich auf Flyer, Anzeigen in den Lokalblättchen und Wochenanzeigern. Das Geschäft tröpfelte so vor sich hin, außer den Stammkunden und der Laufkundschaft gab es kaum neue Kunden. Durch den Einsatz von Google AdWords konnte er viel mehr Nutzer für sein Produktangebot interessieren und an den Point of Sale holen. Wie zu sehen, macht der Anteil der Zugriffe über Google AdWords-Anzeigen auf seine Webseiten mittlerweile 83,18% aus – nicht schlecht, oder?
Auch wenn nicht jeder Klick dazu führt, einen Auftrag zu erhalten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit doch sehr. Mit dem Conversion-Tracking von Google AdWords können Sie nachverfolgen, ob aus einem Klick eine echte Handlung (Bestellung, Abo Newsletter, Bitte um Rückruf, Anforderung von Infomaterial etc.) geworden ist. Einfacher geht’s nicht!
Darum: Werben um zu gewinnen – mit Google AdWords punktgenau und zielgerichtet!
Wir unterstützen Sie gerne dabei!
Ihre Karin Tempel-Maier
Unternehmen wie Facebook, Twitter & Co. nur eine Luftnummer?
Im April 2011 berichtete ich bereits über die Möglichkeit, sich am Wachstum der Social-Media-Unternehmen zu beteiligen (Blog-Beitrag Soziale Netzwerke als Geldanlage?). Die Süddeutsche Zeitung, Ausgabe Nr. 154 vom 07.07.2011 betrachtet die (Wert-)Entwicklung der Internetfirmen aus einem anderen Blickwinkel:
Luftnummer
Sieben Milliarden Dollar für ein wenig Gezwitscher? Anleger umschwärmen den Kurznachrichtendienst Twitter und schüren so die Sorge vor einer neuen Internetblase
München – Das Dumme an der Zukunft ist, dass niemand so genau weiß, was sie bringen wird. Dumm vor allem für diejenigen, die auf die Zukunft wetten – etwa, wenn sie Aktien kaufen. Womöglich noch Aktien von Internetfirmen.
Nun soll der Kurznachrichtendienst Twitter, so berichten US-Medien, Hunderte Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt haben – und inzwischen sieben Milliarden Dollar wert sein. Das ist viel Geld für eine Internetseite, über die sich Botschaften auf 140 Zeichen verfassen und verschicken lassen. 200 Millionen solcher Tweets surren täglich durchs Netz. So schnell, dass sich beispielsweise Regierungssprecher Stefan Seibert kaum noch über den Unterschied zwischen Osama und Obama klar werden kann, ehe er die Welt wissen lässt, was die Bundeskanzlerin von der Ermordung des meistgesuchten Terroristen hält. Und es ist vor allem viel Geld für ein Unternehmen, das zwar mit der stetig steigenden Zahl seiner Nutzer prahlt, sich aber darüber ausschweigt, ob sich mit diesen denn auch irgendwann einmal Geld verdienen lässt.
Bislang leitet Twitter die Kurzbotschaften, in denen viele Nutzer auf andere Internetseiten verweisen, unmittelbar an Suchmaschinen wie Google oder Bing weiter. Im Gegenzug erhält das Unternehmen zumindest genügend Geld, um die Kosten für seine Großrechner und seine Programmierer zu decken, die den Dienst am Laufen halten. Auch Werbung auf seinen Seiten bringt Twitter etwas ein. Genug, um die Investoren, die Millionen Dollar in das fünf Jahre alte Startup gesteckt haben, bei Laune zu halten? Bleibt abzuwarten.
Das Internet sei inzwischen eine feste Größe im Wirtschaftsleben, sagen all jene, die schlechte Erinnerungen an das Platzen der Dot-Com-Blase vom Tisch wischen wollen. Und einige der heute um garnten Internetunternehmer machen immerhin Gewinn, ehe sie den Sprung aufs Börsenparkett wagen – anders als die Hochstapler um die Jahrtausendwende. Am zuversichtlichsten zeigen sich zurzeit allerdings ausgerechnet diejenigen, die selbst Anteile an Internetfirmen halten – und abkassieren. Fest steht jedenfalls, dass es seit 1999 nicht mehr so viele neue Börsengänge in der Technologiebranche gab wie in diesem Jahr: Mehr als 30 stehen noch an, fast 30 waren es bereits. Der Verlauf dieser Aktienkurse gleicht einem Alpenpanorama, mit tiefen Schluchten und einigen hohen Wipfeln. Die Aktie des Internetradios Pandora beispielsweise brach gleich am zweiten Handelstag um 24 Prozent ein, dümpelte einige Wochen vor sich hin – und liegt inzwischen doch wieder über dem Ausgabepreis. Noch zumindest also glauben die Anleger, dass die Internetunternehmer ihre Versprechen einlösen.
Twitter könnte von der guten Laune an der Wall Street profitieren – und auch bei Anlegern noch etwas Geld einsammeln. Dazu müssten die Manager allerdings einen Einblick in ihre Bilanzen gewähren – und dazu sind sie bislang nicht bereit. Noch im März haben sie einen Börsengang von Twitter ausgeschlossen. Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt.
Bis die Blase platzt
Große Versprechen, mickrige Bilanz: Vor zehn Jahren spekulierten Anleger aufs Internet- und wurden enttäuscht. Nun scheint sich dies zu wiederholen. Mehr als 50 Internetfirmen haben in diesem Jahr bereits einen Börsengang in den USA angemeldet. Die spektakulärsten Bewertungen:
Quelle: Süddeutsche Zeitung, Redakteur Varinia Bernau, Ausgabe 154 von 07.07.2011
Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin – Teil 3
Im zweiten Teil der Reihe, “Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin“, haben Sie erfahren, wie Sie Quantifizierung, Gruppierung und Alternative einsetzen. Dabei wurde auch die Verwendung der Metazeichen Fragezeichen, Pluszeichen, Asterisk sowie runde und geschweifte Klammern erläutert.
In diesem letzten Teil zeige ich Ihnen, wie Sie gezielt nach Zeichenketten am Anfang oder am Ende einer Zeile bzw. eines Feldes suchen können und wie Sie Abkürzungen richtig einsetzen. Außerdem gehe ich noch auf das Metazeichen für Whitespaces ein.
Zeilen- bzw. Feldanfang
Soll sich die gesuchte Zeichenkette am Anfang einer Zeile oder eines Feldes befinden, wird dies durch das Voranstellen eines Carets (^) definiert.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
^4 Jahreszeiten – .*
entspricht somit den Zeichenketten
4 Jahreszeiten – Pizza für 4,99
4 Jahreszeiten – bestes Hotel
aber nicht den Zeichenketten
Pizza für 4,99 – 4 Jahreszeiten
Bestes Hotel – 4 Jahreszeiten
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass die gesuchte Zeichenkette am Anfang der Zeile stehen muss.
Zeilen- bzw. Feldende
Soll sich die gesuchte Zeichenkette am Ende einer Zeile oder eines Feldes befinden, wird dies durch das Anhängen eines Dollarzeichens ($) definiert
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
.* – 4 Jahreszeiten$
entspricht somit den Zeichenketten
Pizza für 4,99 – 4 Jahreszeiten
Bestes Hotel – 4 Jahreszeiten
aber nicht den Zeichenketten
4 Jahreszeiten – Pizza für 4,99
4 Jahreszeiten – bestes Hotel
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass die gesuchte Zeichenkette am Ende der Zeile stehen muss.
Abkürzungen
Abkürzungen haben den Sinn und Zweck, Ihnen die Arbeit mit regulären Ausdrücken möglichst einfach zu machen.
Ziffern
Die Ziffern 0 bis 9 können mittels des Metazeichens \d gesucht und gefunden werden. Dabei wird beim Einsatz von \d immer nur einer einzelnen, beliebigen Ziffer entsprochen. \d entspricht der Verwendung des regulären Ausdrucks [0-9].
Durch die Verwendung von \D werden hingegen alle Zeichen gesucht und gefunden, die keine Ziffern sind. \D entspricht der Verwendung des regulären Ausdrucks [^0-9].
Beispiel 1:
Der folgende reguläre Ausdruck
\d% Zinsen
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
3% Zinsen
7% Zinsen
8% Zinsen
aber nicht den Zeichenketten
% Zinsen
12% Zinsen
v% Zinsen
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette eine einzelne Ziffer unmittelbar vor dem Prozentzeichen vorkommen muss.
Beispiel 2:
Der folgende reguläre Ausdruck
\D% Zinsen
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
v% Zinsen
,% Zinsen
_% Zinsen
aber nicht den Zeichenketten
% Zinsen
1% Zinsen
3% Zinsen
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette ein beliebiges, nicht numerisches Zeichen unmittelbar vor dem Prozentzeichen stehen muss.
Alphanumerische Zeichen
Sämtliche Buchstaben und Ziffern sowie der Unterstrich können mittels des Metazeichens \w gesucht und gefunden werden. Dabei wird beim Einsatz von \w immer nur einem einzelnen, beliebigen Zeichen entsprochen. \w entspricht somit der Verwendung des regulären Ausdrucks [A-Za-z0-9_].
Durch die Verwendung von \W werden hingegen alle Zeichen gesucht und gefunden, die nicht den alphanumerischen Zeichen oder dem Unterstrich entsprechen. \W entspricht somit der Verwendung des regulären Ausdrucks [^A-Za-z0-9_].
Beispiel 1:
Der folgende reguläre Ausdruck
\w% Zinsen
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
3% Zinsen
x% Zinsen
_% Zinsen
aber nicht den Zeichenketten
% Zinsen
!% Zinsen
-% Zinsen
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette ein einzelnes alphanumerisches Zeichen oder ein Unterstrich unmittelbar vor dem Prozentzeichen stehen muss.
Beispiel 2:
Der folgende reguläre Ausdruck
\W% Zinsen
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
!% Zinsen
,% Zinsen
-% Zinsen
aber nicht den Zeichenketten
% Zinsen
x% Zinsen
3% Zinsen
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette ein beliebiges, nicht einem alphanumerischen Zeichen oder Unterstrich entsprechendes Zeichen unmittelbar vor dem Prozentzeichen stehen muss.
Whitespaces
Unter Whitespaces werden sämtliche, nicht sichtbaren Zwischenräume in einer Zeichenkette verstanden. Dazu zählen Leerschritte (Leertaste), Tabulatoren, Zeilenumbrüche, etc. Diese nicht sichtbaren Zeichen können mittels des Metazeichens \s gesucht und gefunden werden. Dabei wird beim Einsatz von \s immer nur einem einzelnen, beliebigen Whitespace entsprochen.
Durch die Verwendung von \S werden hingegen alle Zeichen gesucht und gefunden, die nicht einem Whitespace entsprechen.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
§1\sVertragsgegenstand
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
§1 Vertragsgegenstand (Leerschritt)
§1 Vertragsgegenstand (Tabulator)
Fazit
Sie haben in den drei Teilen erfahren, wie Sie mit regulären Ausdrücken umgehen. Dieses Wissen können Sie nun anwenden, um Daten in Google Analytics bzw. Urchin Software zu finden, herauszufiltern oder anzuzeigen. Abschließend ein paar Beispiele aus der Praxis:
Google Analytics
Urchin Software
Der neue soziale Netzwerkdienst: Google+
Was bietet Google+ denn so Tolles?
Wie immer, wenn etwas Neues im Bereich Social Media auf der Bildfläche erscheint, wird dies erst einmal mit Argwohn begutachtet. Uns genügt Facebook ja schon, oder Wer Kennt Wen oder, oder, oder…
Wäre Google+ auch nur ein weiterer Social Media-Dienst, könnte man sich ausführliche Berichte hierzu schenken. Ist es aber nicht. Google+ wartet mit wirklich tollen Neuheiten auf.
Das macht Google+ so anders als alle bisherigen Social Media-Dienste!
+Circles
Bisher war in den sozialen Netzwerken jeder Kontakt gleich ein “Freund”. Wie im richtigen Leben gibt es hier jedoch feine Unterschiede. Und die können mit +Circles gemacht werden. Es gibt die Möglichkeit, Personen einem bestimmten Kreis zuzuordnen. Dieser kann individuell erstellt werden, ganz nach Gusto (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Sportsfreunde etc.). Die Bezeichnung des Kreises liegt bei Ihnen. Selbst im Freundeskreis gibt es ja bekanntlich Unterschiede – mit dem Einem ist man dicker, mit dem Anderen nicht ganz so fest befreundet. Das kann man mit +Circles alles feintunen. Und die Nachrichten gehen dann auch nur da hin, wo sie wirklich hinsollen, nicht zu Hinz und Kunz…
+Sparks
Jeder hat so seine Interessensgebiete, Hobbies oder ist einfach nur sensationslüstern. Dann ist dieser Feed genau das Richtige! In der Suchleiste von +Sparks geben Sie an, was Sie interessiert und schon bekommen Sie die heissesten Neuigkeiten. Sie können sich mit anderen Nutzern (und das müssen nicht Leute aus Ihren “Kreisen” sein…) darüber austauschen sowie diese News mit Ihren Leuten teilen.
+Hangouts
Mehr als nur chatten… Hier wird sich online getroffen und per Videochat ausgetauscht. Sie können sich mit Freunden gezielt zu einem “Treffen” verabreden oder auch zu einem Treffen stoßen. Am Status “Is hanging out” können Sie sehen, wer gerade ein Treffen hat und sich dazugesellen. +Hangouts ist superbequem, weil es egal ist, ob Sie im Jogginghösle oder Schlafanzug vor dem Bildschirm sitzen und dabei vielleicht noch ein Fußbad nehmen.
+Mobil
Hier halte ich mich gerade auf, das habe ich gerade fotografiert… Mit +Mobil haben Sie die Möglichkeit anzugeben, wo Sie sich momentan aufhalten (sofern Sie das wollen, es gibt ja auch Örtlichkeiten, die man lieber nicht publik macht…).Vielleicht ist jemand aus Ihrem Freundeskreis auch da und hat Lust auf ein spontanes Treffen. Bei diesem machen Sie natürlich ein paar Fotos, um den Spaß, den Sie haben, festzuhalten. Wenn Sie Google+ die Erlaubnis geben, werden die Fotos sofort nach der Aufnahme zu einem privaten Album hinzugefügt und für alle Geräte verfügbar gemacht. Diese können dann mit anderen geteilt werden – vorausgesetzt, Sie wollen das.
+Huddle
Verabreden leicht gemacht… Vor allem spontanes Verabredenmit mehreren Leuten. Der eine will dahin, der andere dorthin – normalerweise telefoniert oder smst man ewig hin und her, bis alle unter einem Hut sind. Das kostet Nerven und verdirbt schon mal die Ausgehlaune. Muss nicht mehr sein! +Huddle ist ein Gruppenchat, bei dem jeder in Echtzeit Ausgehpläne absprechen kann. Jeder gibt seinen Kommentar oder Wunsch ab und schon weiss man, wer zu was Lust hat. Spontaner geht es nur, wenn man sich schon in der Gruppe getroffen hat und dann schaut, was man unternehmen will.
Toll! Und wie komme ich an Google+?
Als Erstes muss man ein Google-Konto haben. Bislang lädt Google+ die Teilnehmer ein. Diese können dann weitere zu Google+ einladen.
Wem der Zugang zu Goolge+ unter den Nägeln brennt, kann es auch hierüber https://services.google.com/fb/forms/googleplusde/ versuchen. Einfach Vorname und Emailadresse eintragen und hoffen, dass die Einladung bald kommt. Und dann, bitteschön, andere einladen – denn auch das gehört zu Social Networking…
Seien Sie neugierig – probieren Sie Google+ aus, sobald es verfügbar ist!
Herzlichst
Karin Tempel-Maier
Google Analytics ermöglicht auch die Auswertung der Social Media
Nachdem Google mit dem Google +1 Button und Google+ für Aufsehen sorgte, wird nun endlich auch die Auswertung der Nutzung dieser sowie der anderen Social Media möglich. Hierfür wurde in Google Analytics eine eigene Berichtsgruppe mit dem Namen “Sozial” integriert. Dabei wird die Nutzung der Google +1 Buttons automatisch in Google Analytics erfasst und ausgewertet. Zusätzlich wurden neue Tags eingeführt, die das Erfassen von Klicks anderer Social Buttons ebenfalls ermöglichen.
Berichte
Sie finden die Berichtsgruppe “Sozial” in der Sektion “Besucher”. Darunter befinden sich die Berichte Engagement (Interesse), Action (Aktion) und Pages (Seiten), deren Inhalte ich nachfolgend kurz erläutere:
- Der Bericht Engagement (Interesse) zeigt auf, wie viele Besuche durch den Klick auf Social Media Buttons erfolgt sind. Dadurch wird z. B. ersichtlich, wie viele Besucher, die Ihre Seite mittels Social Actions empfehlen, mehr Zeit auf Ihrer Site verbringen als andere.
- Einen Überblick über die Social Actions (+1 Klicks, Tweets, Likes, etc.), die über Ihre Website initiiert wurden, finden Sie übersichtlich im Bericht Action (Aktion).
- Um zu sehen, welche Seite die meisten Social Actions erzeugte, wechseln Sie in den Bericht Pages (Seiten).
Tags
Damit Sie alle Social Media korrekt erfassen können, wurden für Google Analytics neue Tags eingeführt. Die Syntax für die Verwendung mit dem asynchronen Tracking Code lautet:
_gaq.push(['_trackSocial', network, socialAction, opt_target, opt_pagePath]);
wobei die Vairablen innerhalb der eckigen Klammersetzung immer in einfachen Anführungszeichen stehen und entsprechend ersetzt werden müssen:
| Variable | Bedeutung |
| network | Name des Social Network (z. B. google, facebook, twitter, digg, etc.). |
| socialAction | Art der gewählten Aktion (like, tweet, send, stumble, etc.). |
| opt_target | Betreff der gewählten Aktion. Enthält standardmäßig den mitgeteilten URL (document.location.href), kann optional aber auch auf einen beliebigen anderen URL geändert werden. |
| opt_pagePath | Die Seite, auf der die Aktion ausgeführt wurde. Enthält standardmäßig den URI der Seite des Social Action Items (document.location.pathname), kann optional aber auch beliebig geändert werden. |
Beachten Sie bitte: Ausschließlich die Verwendung des Google +1 Buttons wird automatisch in Google Analytics erfasst und ausgewertet. Alle anderen Social Media Buttons müssen entsprechend der vorgenannten Syntax gekennzeichnet (tagged) werden.
Beispiel Facebook Actions
In Übereinstimmung mit dem Facebook JavaScript SDK wird ein Like-Button am einfachsten mit folgendem Code erstellt:
<script src=“http://connect.facebook.net/en_US/all.js#xfbml=1″></script>
<fb:like></fb:like>
Wenn Sie nun Facebook-Actions mit Google Analytics erfassen wollen, schaffen Sie bitte zunächst die nötigen Voraussetzungen in Ihrem Facebook-Konto und gehen dann wie nachfolgend beschrieben vor (mehr Info zur Syntax und Programmierung finden Sie auf der Google Code Seite zu Social Interaction Tracking).
Like (Gefällt mir)
FB.Event.subscribe(‘edge.create’, function(targetUrl) {
_gaq.push(['_trackSocial', 'facebook', 'like', opt_target]);
});
Unlike (Gefällt mir nicht mehr)
FB.Event.subscribe(‘edge.remove’, function(targetUrl) {
_gaq.push(['_trackSocial', 'facebook', 'unlike', opt_target]);
});
Share (Teilen)
FB.Event.subscribe(‘message.send’, function(targetUrl) {
_gaq.push(['_trackSocial', 'facebook', 'send', opt_target]);
});
Zusatzinfo
Die Integration des Google +1 Buttons sollte laut Google sofort bei den meisten Nutzern funktionieren. Nur bei einigen wenigen Nutzern werden die Daten erst in ca. einer Woche sichtbar sein.- Berichte zu Social Media erhalten nun auch Einzug in den Google Webmaster Tools.
- Die neue Dimension (Social) wird erst später dieses Jahr in den Erweiteren Segmenten verfügbar sein.
Das Social Reporting hat gerade begonnen und die Nutzer finden immer neue Wege der Interaktion auf Webseiten. Die in Google Analytics integrierten übersichtlichen Berichte werden den Website-Betreibern dabei helfen zu erkennen, welchen Wert die Social Actions wirklich für ihre Webseiten haben. Durch Google +1 , Facebook Like, etc. erfahren Sie mehr über die Absichten Ihrer Besucher. Platzieren Sie Ihre Social Actions daher am besten gleich auf Ihrer Website bzw. Ihrem Blog!
Erste Google Analytics Konferenz am 29.09.2011 in Wien
Die erste deutschsprachige Google Analytics Konferenz für die Region D/A/CH findet am 29. September 2011 im Tagungszentrum des Schloß Schönbrunn in Wien statt (http://www.analytics-konferenz.at). Absolutes Highlight sind die Keynote Speeches von Google-Mitarbeitern aus dem Headquarter in Mountain View (Kalifornien). Renommierte Experten bieten in spannenden Vorträgen praktisches Know-how, effiziente Strategien und viele Best Practice Beispiele.
Vielfältiges Konferenzprogramm
Die länderübergreifende Konferenz bietet gebündeltes Fach-Know-how und ist praxisnah konzipiert. Alle Vortragenden sind national und international anerkannte Spezialisten auf dem Gebiet der Webanalyse und bieten in spannenden Vorträgen aktuelles Wissen, effiziente Strategien und viele Best Practice Beispiele. Folgende Themen werden in verschiedenen Sessions behandelt: Marketing, Optimierungen, Traffic-Steigerung, Analytics Implementierung, aktuelle Webanalytics Entwicklungen, innovative Trends und vieles mehr.
Die Highlights:
- Keynote Speech von Google, Mountain View California
- Infos zu den neuesten Analytics-Features aus erster Hand
- Experten-Vorträge mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten
- Best Practices: Praxisvorträge zu spezifischen Herausforderungen und Lösungen
- Erfahrungsaustausch und Networkingmöglichkeiten – tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen über Herausforderungen und erprobte Lösungen aus
- Treffen Sie die renommiertesten Insider der Branche und erfahrende Anwender der ersten Stunde, uvm.
Konferenzteilnehmer
Mit einem klaren Fokus auf Webanalyse, richtet sich die Konferenz an alle Anwender, Analysten, Entscheider, Online-Marketer, Web-Developer und Webanalyse Interessierten in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Das Event bietet allen Webanalyse Anwendern eine Plattform zum Wissensaufbau und Erfahrungsaustausch.
Tickets
Bis 30.6. gilt noch der ermäßigte Frühbucherpreis von 290 EUR zzgl. MwSt., danach beträgt der Preis des Konferenztickets 390 EUR zzgl. MwSt.
Melden Sie sich am besten gleich jetzt an!
http://www.analytics-konferenz.at/anmelden
Veranstalter
Die erste Google Analytics Konferenz wird von den „Google Analytics Certified Partnern“ e-dialog, elements.at und webalytics in Kooperation mit Google veranstaltet:
e-dialog ist spezialisiert auf Webanalyse, Conversion-Optimierung und Suchmaschinen-Marketing. Im Rahmen von „Outsourced Online-Marketing“ werden Suchmaschinen-Marketing sowie alle Formen von Performance Kampagnen durchgeführt, evaluiert und optimiert.
elements.at ist eine Full Service Internet Agentur in Salzburg. Zum Kerngeschäft zählen Webdesign, Beratung, System Entwicklung sowie Performance Marketing. Das Team von elements.at unterstützt Kunden professionell in Sachen Online-Business & E-Commerce, von der Konzeption über die Gestaltung bis hin zu Umsetzung, Vermarktung und Analyse.
webalytics zählt zu den ersten Google Partner in D/A/CH und ist präferierte Agentur für alle Google- und Urchin-Produkte dieser Region. webalytics ist ausgewiesener Experte in der Analyse und Optimierung von Websites und hochkompetenter Serviceanbieter für alle Facetten eines erfolgreichen Online-Marketings.
Partner
Zum Auftakt der Konferenz konnten die Veranstalter das Karriereportal Monster und den Search-Analytics Softwareanbieter Searchmetrics als Sponsoren gewinnen. Außerdem sind der IAB-Austria und die Web Analytics Association als Verbandspartner mit an Bord. Medial wird die Konferenz von Wirtschaftsblatt, iBusiness und Adzine unterstützt.
Mehr zur Veranstaltung
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website zur Konferenz. Hintergrundinformationen zum Veranstaltungsort finden Sie auf der Website des Tagungszentrum Schönbrunn .
Bei Rückfragen:
Mag. Michaela Fries
PR, Marketing, Events
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Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin – Teil 2
Im ersten Teil der Reihe, “Reguläre Ausdrücke in Google Analytics und Urchin“, habe ich Ihnen einen kurzen Überblick über die in Google Analytics und Urchin verwendbaren regulären Ausdrücke gegeben. Dabei wurde auch die Verwendung der Metazeichen Punkt, Backslash, Bindestrich und eckige Klammern erläutert.
In diesem Teil zeige ich Ihnen, wie Sie die Quantifizierung, Gruppierung und Alternative einsetzen.
Quantifizierung
Um nun nicht immer wieder das Metazeichen für eine Suche wiederholt eingeben zu müssen, finden Sie bei den regulären Ausdrücken Funktionen zur Quantifizierung.
Fragezeichen
Das Fragezeichen entspricht der Anzahl 0 oder 1 des unmittelbar davor stehenden Zeichens.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
17und4?
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
17und
17und4
aber nicht den Zeichenketten
17und5
17undA
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Ziffer 4, die unmittelbar vor dem Fragezeichen steht, einmal oder gar nicht vorkommen darf.
Pluszeichen
Das Pluszeichen entspricht der Anzahl 1 oder mehr des davor stehenden Zeichens.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
17und4+
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
17und4
17und44
17und444
aber nicht den Zeichenketten
17und
17unda4
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Ziffer 4, die unmittelbar vor dem Pluszeichen steht, einmal oder mehrmals vorkommen muss.
Asterisk
Der Asterisk entspricht der Anzahl 0, 1 oder mehr des davor stehenden Zeichens.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
17und4*
entspricht somit unter anderem den Zeichenketten
17und
17und4
17und44
17und444
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Ziffer 4, die unmittelbar vor dem Asterisk steht, gar nicht, einmal oder mehrmals vorkommen darf.
Wiederholung
Um nun nicht immer wieder das Metazeichen für eine Suche wiederholt eingeben zu müssen, finden Sie bei den regulären Ausdrücken Funktionen zur Wiederholung. Diese werden mit der Syntax {minimum,maximum(opt.)} deklariert.
Beispiel 1:
Der folgende reguläre Ausdruck
17und4{2}
entspricht somit ausschließlich der Zeichenkette
17und44
aber nicht den Zeichenketten
17und
17und4
17und444
17unda4
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Ziffer 4, die unmittelbar vor der öffnenden geschweiften Klammer steht, exakt zweimal vorkommen muss.
Beispiel 2:
Der folgende reguläre Ausdruck
17und4{1,3}
entspricht somit ausschließlich den Zeichenketten
17und4
17und44
17und444
aber nicht den Zeichenketten
17und
17und4444
17unda4
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Ziffer 4, die unmittelbar vor der öffnenden geschweiften Klammer steht, mindestens einmal und höchstens dreimal vorkommen darf.
Gruppierung
Um eine gefundene Zeichenkette für die spätere Verwendung zwischenspeichern zu können, finden Sie bei den regulären Ausdrücken die Funktion zur Gruppierung. Diese findet durch die Verwendung von runden Klammern statt.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
([gG]oogle, inc\.)
entspricht somit den Zeichenketten
google, inc.
Google, inc.
und würde das Suchergebnis zwischen den runden Klammern für die spätere Verwendung zwischenspeichern.
Alternative
Eine sehr hilfreiche Funktion innerhalb der regulären Ausdrücke ist die sogenannte Alternative. Die Syntax besteht aus dem Trennen mehrerer Alternativwerte durch ein Pipe-Symbol (|) und ist ganz einfach: wert1|wert2|wert3. Das würde dann bedeuten: Finde wert1 oder wert2 oder wert3.
Beispiel:
Der folgende reguläre Ausdruck
[gG]oogle, inc\.|[yY]ahoo, inc\.
entspricht somit den Zeichenketten
google, inc.
Google, inc.
yahoo, inc.
Yahoo, inc.
aber nicht den Zeichenketten
bing, inc.
Bing, inc.
Warum? Der reguläre Ausdruck setzt voraus, dass in der Zeichenkette die Zeichenfolge “Google, inc.” oder “Yahoo, inc.” enthalten sein muss. “Bing, inc.” Ist keine Option. Dabei spielt es keine Rolle, ob der erst Buchstabe groß oder klein geschrieben wird.
Fortsetzung folgt…
Sie haben nun erfahren, wie Sie Quantifizierung, Gruppierung und Alternative einsetzen. Im dritten Teil dieser Reihe zeige ich Ihnen, wie Sie gezielt nach Zeichenketten am Anfang oder am Ende einer Zeile bzw. eines Feldes suchen können und welchen Vorteil Sie durch den Einsatz von Abkürzungen erfahren.
Urchin 7.1.00 steht in den Startlöchern…
Da Urchin in der Version 7.0.00 nun seit einem halben Jahr auf dem Markt ist, wird es Zeit, ein paar Bugs zu beseitigen und zusätzliche Features zu integrieren. Das dachten sich wohl auch die Entwickler und haben mit der Version 7.1.00 nachgelegt. Nachfolgend erfahren Sie, welche Veränderungen in Urchin Version 7.1.00, die voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen veröffentlich wird, zu erwarten sind.
Generelle Änderungen
Zunächst einmal wäre hier die Berichtsoberfläche zu erwähnen, in die nun verbesserte Übersetzungen für die deutsche und japanische Sprache eingeflossen sind. Gerade im deutschsprachigen Raum wird man sich darüber freuen, dass Begriffe wie „Dauerlink“ oder „Los geht’s“ endlich durch die richtigen Begriffe ersetzt wurden.
Die Erweiterung der rs2-Datei um ein separates Flag zur Steuerung der verfügbaren erweiterten Segmente sorgt zudem dafür, dass dieses Element nicht mehr genutzt werden kann, wenn die Verwendung an der entsprechenden Stelle nicht vorgesehen ist. Da die Metrik „Besuche“ in der Urchin Data API nicht vorhanden ist, wurde diese auch gleich im Editor für erweiterte Segmente entfernt.
Zusätzlich wurden die in Urchin integrierte Hilfe sowie verschiedene Artikel in der Online-Hilfe (Urchin Help Center) aktualisiert und können mit der Version 7.1.00 genutzt werden.l
Sicherheitslücke im Tracking Code geschlossen
Durch eine Sicherheitslücke in urchin.js war es Angreifern möglich, beliebige Cookies im Kontext einer Website zu schreiben, die Google Analytics oder Urchin Software einsetzt. Dieses Problem wurde mit der aktuellen Version der Datei urchin.js gelöst. Es muss lediglich die ursprüngliche Datei urchin.js durch die im Installationspaket von Urchin 7.1.00 enhaltenen Datei ersetzt werden. Alternativ kann auch der Tracking Code modifiziert werden, um die aktualisierte Datei von den Google Servern abzurufen (http://www.google-analytics.com/urchin.js).
Verbesserungen bei der Protokollverarbeitung
Der Trackign Code von Google Analytics schreibt UTM Cookies als URL-codierte Zeichenkette in eine Variable mit dem Namen “utmcc”. Voherige Urchin-Versionen konnten mit diesen Werten nicht umgehen. Die korrekte Verwertung von Inhalten der Variable “utmcc” wurde nun integriert.
Nachdem die Verarbeitung eines großen „eingefrorenen“ Profils abgebrochen wurde, war Urchin nicht in der Lage, die Arbeit wieder aufzunehmen. Das war selbst nach einer Zeitspanne von 30 Minuten für Aufräumprozesse nicht möglich. Vielmehr musste die Urchin komplett neu gestartet werden. Ein weiteres Problem der Vorversion war, dass der Verarbeitungsstatus nicht aktualisiert wurde, sobald die Verbindung zur Urchin Konfigurationsdatenbank unter PostgreSQL während der Protokollverarbeitung unterbrochen wurde. Beide Probleme sind in Urchin 7.1.00 behoben.
Changelog und Versionshistorie
Ausführliche Informationen zum Changelog finden Sie auf unserer Website unter:
http://www.webalytics.de/urchin-7/versionshistorie-changelog/version-7100/
















