Artikel-Schlagworte: „AdWords“

AdWords Editor 11.1 – that’s new!

Schon mit der Veröffentlichung des AdWords Editor 11.0 Ende 2014 wurde uns das Bearbeiten von AdWords-Konten deutlich vereinfacht. Und es geht weiter, Google schläft nicht und wir dürfen uns schon wieder über ein paar weitere Erleichterungen freuen!

Labeln leicht gemacht

Ab dieser Version gibt es in der gemeinsam genutzten Bibliothek im AdWords Editor den Tab “Labels”. Hier können Sie Labels erstellen, editieren oder löschen. Hier bestimmen Sie auch die Zuweisung der Labels zu Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords oder Anzeigen. Nochmal kurz zur Erläuterung: Mit Labels teilen Sie Elemente in Ihrem Konto in verschiedene Gruppen ein, nach denen Sie dann schnell und einfach filtern und Berichte erstellen können.

 

Labeling im AdWords Editor

Nur-Anruf-Anzeigen

Sie können ab sofort auch Nur-Anruf-Anzeigen im AdWords-Editor erstellen.

Wörterbücher

WörterbücherBisher wurde die englischsprachige Rechtschreibprüfung automatisch eingestellt, andere Sprachen wurden nicht zur Verfügung gestellt. Aber, mit der neuen Version des AdWords Editors können Sie jetzt Wörterbücher zu anderen Sprachen herunterladen und zum AdWords Editor hinzufügen, um die Rechtschreibprüfung zu aktivieren. Im AdWords Editor werden nun Wörter unterstrichen, die nicht im Wörterbuch der gewählten Sprache enthalten sind. Mehr Informationen zum Download der Wörterbücher finden Sie hier in der AdWords Editor-Hilfe.

Unterstützung von umgestellten URLs

Umgestellte URLs wie auch die Tracking-Verwaltung werden im AdWords Editor unterstützt. Ziel-URLs können im Bearbeitungsfeld editiert werden, finale URLs finden Sie im Bearbeitungsfeld auf dem Tab “URL-Optionen”. Perfekte Sache, da Sie jetzt Anzeigen von der URL her umstellen können, ohne dass die bisherigen Statistikdaten zurückgesetzt werden!

Neue Filteroptionen

Für die Baumansicht des jeweiligen Kontos wie auch die Typliste in der linken Seitenspalte sind jetzt neue Filteroptionen verfügbar. In der Baumansicht des Kontos kann jetzt nach Kampagnentyp, dem Status von Kampagnen und von Anzeigengruppen gefiltert werden. In der Typliste kann nach allen Typen gefiltert werden, hier auch nach Keywords, Zielgruppen, Alter, Placements, Themen, Erweiterung, Anzeigentypen und etlichen mehr.

SucheMehrere Suchbegriffe im Suchfeld

Das ist doch auch was! Sie können mit der neuen Version des AdWords Editors jetzt mehrere Suchbegriffe im Suchfeld eingeben, hier einen Begriff pro Zeile. Die Suchergebnisse entsprechen dann mindestens einem der Suchbegriffe. Bei der Bildsuche können Sie, anhand eines Bildes, nach allen Anzeigen suchen, die das gleiche Bild verwenden.

Mobile Apps

Die Ausrichtung der Anzeigen kann auf Nutzer mobiler Apps erfolgen, zusätzlich kann die Zielgruppe auf bestimmte Apps sowie den verwendeten App-Store eingegrenzt werden. Bestimmte Apps lassen sich über ausschließende Begriffe ausschließen.

Interessenskategorien mobile Nutzer

Bei Anzeigen mit Ausrichtung auf mobile Nutzer können Sie die gewünschte Zielgruppe durch die Einteilung in Interessenskategorien noch besser optimieren

Mobile Betriebssystemversionen

Richten Sie jetzt Ihre mobilen Anzeigen nicht nur auf Betriebssysteme aus, sondern legen Sie bei jedem Betriebssystem auch noch bestimmte Versionen oder Versionsbereiche fest.

Probieren Sie die neuen Features aus – wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei.

Ihr webalytics-Team

 

Google AdWords: Änderungen bei den Keyword-Optionen “Passende Wortgruppe” und “Genau passend”

Ist das wirklich eine Verbesserung?

Google wird ab Mitte Mai an den Keyword-Optionen “Passende Wortgruppe” und “Genau passend” Veränderungen vornehmen, genannt “Verbesserungen”.

Folgende Punkte werden dann akzeptiert:

  • Fehlerhafte Schreibweisen 
  • Singular- und Pluralformen
  • Akronyme
  • Wortstämme
  • Abkürzungen
  • Akzente

Je nachdem – Ja!

Gibt es doch Suchbegriffe, die wir zwar gut eingrenzen können, wie z.B. “Swarovski Damenring Fidelity”, diese jedoch viele falsche Schreibweisen zulassen. Mit der Änderung der Vorgaben für “Passende Wortgruppe” oder “Genau passend” sind jetzt Fehler zugelassen, man muss hier nicht mehr sogenannte “Misspellings” bzw. “Singular-/Pluralformen” einbuchen. Gerade bei dem als Beispiel genannten Suchbegriff kommt es bei “Swarovksi” und “Fidelity” zu vielen unterschiedlichen Schreibfehlern. All die Leute, die sich für diesen Ring interessieren, die Schreibweise den eingebuchten Suchbegriffes jedoch nicht treffen, bekommen Ihre Anzeige trotzdem zu sehen und werden somit auf Sie aufmerksam.

Je nachdem – Nein!

Wenn Sie genaue Produktbezeichnungen verwenden, die keinerlei Abweichungen zulassen sollen, bringt Ihnen diese Veränderung gar nichts. 

Diese Änderungen sind ab Mitte Mai Standardeinstellungen in AdWords!

Daher sollten Sie in so einem Fall mit dem Ausschluss dieser Möglichkeiten arbeiten.

Wer nun auf keinen Fall oder nur in bestimmten Fällen mit diesen Neuerungen arbeiten will, muss Folgendes tun:

Gehen Sie auf Kampagnenebene. Öffnen Sie hier den Tab “Einstellungen” Scrollen Sie nach unten, bis Sie zu “Erweiterte Einstellungen” kommen. Klicken Sie das Plus-Zeichen bei “Keyword-Übereinstimmungstypen” an. Hier klicken Sie “Nahe Varianten nicht einschließen” an und speichern diese Einstellung ab.

Hinweis: Sie müssen dies auch für Ihre bereits bestehenden Kampagnen durchführen!

 

Viel Erfolg mit diesen Änderungen und – falls Sie sich gar nicht mehr auskennen – wir tun’s!

Ihre Karin Tempel-Maier

 

“Coca-Cola” suchen und “Meine Lieblings-Cola” finden?

Änderung der Google-AdWords Markenrichtlinie in Europa

Ist eine eingetragene Marke als Keyword für Google AdWords erlaubt?

Ist das erlaubt oder ist es das nicht? Das fragen sich viele AdWords-Werbetreibende, wenn Sie nach geeigneten und vielversprechenden Keywords für ihre AdWords-Kampagne suchen. Hoch relevant sollen die Keywords für AdWords sein und das beworbene Produkt möglichst genau spezifizieren.  So ist es nahe liegend, dass beispielsweise ein Wiederverkäufer von Computer-Hardware den Markennamen des Herstellers als Keyword oder in seiner AdWords-Anzeige nutzen möchte. Aber: Stellt die Nutzung der fremden Marke eine Verletzung des Markenschutzes dar?

Diese Frage löste in den letzten Jahren in Europa  eine Debatte über die Nutzung von Markennamen als Keywords aus. Wie jetzt  im aktuellen AdWords-Blog zu lesen ist, vertrat Google dabei den Standpunkt, dass den Nutzern am meisten damit gedient sei, wenn ihnen die relevantesten und informativsten Anzeigen angeboten würden und daher die Verwendung von Markennamen legitim sei. Der Suchmaschinen-Marketing-Gigant wurde nun nach einer ganzen Reihe von Gerichtsverfahren vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) in seiner Haltung bestätigt. Der Einsatz von Markenbegriffen als Keywords für AdWords-Kampagnen ist erlaubt. Dies gilt auch, wenn ein Unternehmens den Namen oder das Produkt eines Mitbewerbers nutzt, um auf seine eigenen Anzeigen zu verweisen.

Ab dem 14. September wird daher die neue Google-AdWords Markenrichtlinie für Europa wirksam, in welcher diese Rechtslage Berücksichtigung findet. Ab diesem Zeitpunkt wird Google auch nicht mehr auf eingereichte Markenbeschwerden antworten, welche sich auf AdWords-Kampagnen in den betroffenen europäischen Ländern und Regionen  beziehen (Auflistung der betroffenen Länder und Regionen). Bisher war es für Markeninhaber möglich, über eine Google-Markenbeschwerde die Verwendung der eigenen Wortmarke als Keyword oder im Anzeigentext durch den Mitbewerber zu unterbinden.

Übrigens, die für Europa neue Google-Markenrichtlinie wird bereits in den meisten Ländern der Welt angewendet. In den USA seit 2004, seit 2008 in Großbritannien und Irland und in einigen anderen Ländern seit 2009. Hier eine Übersicht der Länder, in welchen die Richtlinie bereits gilt.

Relevante Ergebnisse für den Suchmaschinen-Nutzer

Für das Suchmaschinen-Marketing wurde damit ein entscheidender Stolperstein auf dem Weg zu relevanten Anzeigen-Ergebnissen in Google AdWords beseitigt. Wie gern hätte man den ein oder anderen Begriff doch in der Keyword-Liste berücksichtigt, jedoch die Frage nach dem Markenschutz: “Ist der Begriff nun geschützt oder nicht?”, machte oft den Einsatz der relevantesten Begriffe als Keyword schwer oder unmöglich. Der “googlende” Nutzer kann sich freuen, denn seine Suchanfragen nach Markenbegriffen bringen ihm nun hoch relevante Suchergebnisse und ermöglichen es ihm, genau die Produkte und Dienstleistungen zu finden, nach denen er sucht.

Die neue Handhabung von Marken in  Google AdWords ist jedoch kein Freifahrschein für Markenmissbrauch. So kann ein Markeninhaber auch nach wie vor bei Google eine Beschwerde einreichen, wenn er der Auffassung ist, dass die Nutzer durch die Verwendung seiner Wortmarke in einer AdWords-Anzeige durch ein anderes Unternehmen verwirrt oder in die Irre geleitet werden. Dies kann beispielsweise Anzeigen betreffen, in welchen fälschlicherweise der Eindruck erweckt wird, das Unternehmen vertreibe die Marke selbst oder sei gar ein Teil des markenführenden Unternehmens. Ist dies bei einer AdWords-Anzeige der Fall , wird die Anzeige von Google entfernt.

Respekt vor der Marke – Relevanz für den Nutzer. Dem AdWords Prinzip, den Nutzer mit seiner Suchanfrage durch die relevantesten Anzeigen-Ergebnisse in den Paid Listings abzuholen, wird durch die neue Liberalisierung der Google-Markenrichtlinie entsprochen. Aber auch Alternativen zum gesuchten Markenprodukte bekommen dann in AdWords eine Chance.  So könnten sich dem Nutzer demnächst unter den AdWords-Ergebnissen bei der Suche nach “Coca-Cola” auch echte Geschmacksalternativen bieten. – Also, ich find’s gut!

Herzlichst, Ihre Martina Schneider, die gar keine Cola trinkt 😉

Follow us:
Abonnieren Sie unseren Blog!
Folgen Sie uns auf Twitter!
Folgen Sie uns auf Facebook!
Folgen Sie uns auf LinkedIn!
Feedburner-Abo
RSS Feed für Reader abonnieren

oder geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an:

Kategorien
Archive