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Digital Analytics Day der Digital Analytics Group | DAA Germany ins Leben gerufen

Erster Digital Analytics Day der Digital Analytics Group (#dag) in Hamburg ein voller Erfolg – Erwartungen der Teilnehmer wurden mehr als erfüllt.

Digital Analytics Day 2014Am 04.04.2014 wurde der erste Digital Analytics Day in Hamburg (#dad14) abgehalten und international renommierte Speaker hielten dabei Vorträge rund um das Thema Digitale Analyse. Es fanden sich dabei 140 Teilnehmer im Hotel Hafen Hamburg zusammen, um mehr über die verschiedenen Handlungsfelder der digitalen Analyse zu erfahren.

Das Event begann pünktlich um 9:30 Uhr mit einer passenden Einleitung von Timm Peters (Initiator und Chairman DAG) und der Hintergrundstory darüber, wann und wo die Idee für die Digital Analytics Group geboren wurde. Peters stellte alle Sprecher kurz vor und rief dann Matthias Bettag (DAA Country Manager Germany, Member of the Board DAG) auf die Bühne. Bettag erzählte kurz ein paar Sätze zur DAA und übergab dann das Wort an Jim Sterne (Founder Digital Analytics Association). Dieser war eigens für diesen Event aus Santa Barbara, Kalifornien nach Deutschland gekommen, um die Keynote Speech zu halten.

The Digital Analytics Evolution: Announcing DAA Germany - Jim SterneNach einer kurzen Einführung in die Entstehungsgeschichte der DAA ließ Sterne dann die bahnbrechende Neuigkeit verlauten und verkündete die Gründung der DAA Germany als eigenständige Organisation: „I am coming to Digital Analytics Day to announce the formation of Digital Analytics Association Germany. Germany has developed superior analytics skills and has more advanced capabilities and interests in the profession than any other country outside the U.S. And certainly more per capita! I am delighted to come to Germany more often in 2014 than in previous years.“

Das ist insofern ein Novum, als dass die DAA bisher noch nie eine eigenständige Organisation gegründet hat – nicht einmal in den USA. Für die Gründungsmitglieder Timm Peters, Matthias Bettag und Holger Tempel ging somit ein Traum in Erfüllung, der von langer Hand geplant und vorbereitet wurde.

Digital Analytics: Hype vs. Reality - Frank PörschmannDanach betrat mit Frank Pörschmann (Member of the Board) das erste thematische Schwergewicht auf die Bühne; er gab mit seinem Vortrag „Digital Analytics – Hype versus Reality: 5 Myths of the Future of Digital Analytics“ den idealen Überblick darüber, wie hoch der Bedarf an digitalen Analysten aktuell ist und wie stark sich andere Länder bereits entwickelt haben. Pörschmann ist als ehemaliger IBM Manager und CeBIT-Vorstand „alter Hase“ in der IT-Welt und adressierte daher auch die zukünftigen Herausforderungen an das Management, wollen Unternehmen die Kräfte des Digital Analytics erfolgreich nutzen.

Harald Kratel traf mit seinem Vortrag „Improve your Capabilities: Digital Transformation and Business Analytics“ genau den Nerv der Analystenszene. Als “Mann der Praxis” zeigte Kratel (mlv Werbeagentur GmbH), welche Herausforderungen der Marketeer heute zu bewältigen hat, um seine Botschaften in das Bewusstsein der Zielgruppe zu bringen.

From Spreadsheat to Report - Jan WuschnikIm Anschluss zeigte Jan Wunschick (treorbis GmbH) mit seinem Vortrag „From Spreadsheet to Report: Flexible Analysis at Jungheinrich“ am Beispiel der Firma Jungheinrich auf, wie die Analyse der Daten mittels geeigneter Reports ansehnlich und aufschlussreich aufgearbeitet werden können.

Sascha Adam (Axel Springer SE) und Yasan Budak (VICO Research & Consulting), veranschaulichten in ihrem Usecase „Big Data as a Service: Data Supply Chains“ wie Big Data im Hause Axel Springer genutzt und analysiert wird und welche Möglichkeiten sich in der Analyse der Datenmengen ergeben.

Digital Analytics beyond the Web: Offline Touchpoints in the Customer Journey - Siegfried StepkeNach der Mittagspause referierte dann Siegfried Steppke (DAA Country Manager Austria / Member oft he Board DAG) in seinem Vortrag „Digital Analytics beyond the Web: Offline Touchpoints in the Customer Journey“ über die Möglichkeiten, das Nutzerverhalten auch ohne Website mittels Google Analytics zu erfassen und auszuwerten. Dabei veranschaulichte er, wie Nutzer anhand ihrer Smartphones unter Zuhilfenahme von iBeacons oder WLAN-Triangulierung in Ladengeschäften lokalisiert ud getrackt werden können.

Anna Denejnaja (Hermes NexTec / Member of the Board DAG) und Geddy van Elburg (DAA Country Manager Netherlands) zeigten in Ihren Vorträgen auf, wie die Ausbildung von digitalen Analysten über die nationalen Bildungseinrichtungen/Universitäten aktuell durchgeführt wird.

Customer Journey - ContentmetricsRoland Markowski und Nicolas Diefenbach (beide Contentmetrics) schilderten in ihrem Vortrag „Customer-Journey-Analyses: Requirements and Opportunities of Implementation“ die aus ihrer Sicht nötigen Voraussetzungen, um eine Customer Journey möglichst lückenlos darstellen zu können.

Im Rahmen einer Diskussion zum Thema „That’s Not The End of Analytics! – Chances and Challenges of Data Privacy“ erörterten Dr. Anna Zeiter (Stanford University, USA / Member of the Board DAG) und Aurélie Pols (Mind Your Privacy, Spain) die Probleme, welche mit dem europäischen Datenschutz einhergehen.

Ein Highlight zum Schluss der Veranstaltung war die Live-Zuschaltung von Justin Cutroni (Google Analytics Evangelist) aus Mountain View, Kalifornien, mittels Google Hangout, der dann in einem Interview von seinem alten Freund Holger Tempel zu diversen Themen unter dem Motto „Google Analytics: session based vs. user centric Measurement and how to stay up-to-date“ befragt wurde.

Im Interview: Justin Cutroni und Holger Tempel

In der 30-minütigen Session gratulierte Cutroni den Members of the Board DAG zur Gründung der DAA Germany und Tempel rekapitulierte in ein paar Sätzen die Entstehungsgeschichte von Google Analytics. Danach plauderten beide zwanglos über die Möglichkeiten, die sich mit Universal Analytics ergeben und warum es sinnvoll für jeden Nutzer wäre, auf Universal Analytics umzustellen, nachdem es gerade mal zwei Tage zuvor aus dem Beta-Stadium gehoben wurde.

Fazit

Die einhellige Meinung der Besucher zum Schluss: Eine Veranstaltung, die nicht mit großen Versprechen für eine vorhersehbarere Zukunft, sondern Vorträge mit Zahlen und Fakten ganz nah an der Realität. Kurzum, eine Veranstaltung, die es so noch nicht gab, aber dringend benötigt wird!

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