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Der neue soziale Netzwerkdienst: Google+
Was bietet Google+ denn so Tolles?
Wie immer, wenn etwas Neues im Bereich Social Media auf der Bildfläche erscheint, wird dies erst einmal mit Argwohn begutachtet. Uns genügt Facebook ja schon, oder Wer Kennt Wen oder, oder, oder…
Wäre Google+ auch nur ein weiterer Social Media-Dienst, könnte man sich ausführliche Berichte hierzu schenken. Ist es aber nicht. Google+ wartet mit wirklich tollen Neuheiten auf.
Das macht Google+ so anders als alle bisherigen Social Media-Dienste!
+Circles
Bisher war in den sozialen Netzwerken jeder Kontakt gleich ein “Freund”. Wie im richtigen Leben gibt es hier jedoch feine Unterschiede. Und die können mit +Circles gemacht werden. Es gibt die Möglichkeit, Personen einem bestimmten Kreis zuzuordnen. Dieser kann individuell erstellt werden, ganz nach Gusto (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Sportsfreunde etc.). Die Bezeichnung des Kreises liegt bei Ihnen. Selbst im Freundeskreis gibt es ja bekanntlich Unterschiede – mit dem Einem ist man dicker, mit dem Anderen nicht ganz so fest befreundet. Das kann man mit +Circles alles feintunen. Und die Nachrichten gehen dann auch nur da hin, wo sie wirklich hinsollen, nicht zu Hinz und Kunz…
+Sparks
Jeder hat so seine Interessensgebiete, Hobbies oder ist einfach nur sensationslüstern. Dann ist dieser Feed genau das Richtige! In der Suchleiste von +Sparks geben Sie an, was Sie interessiert und schon bekommen Sie die heissesten Neuigkeiten. Sie können sich mit anderen Nutzern (und das müssen nicht Leute aus Ihren “Kreisen” sein…) darüber austauschen sowie diese News mit Ihren Leuten teilen.
+Hangouts
Mehr als nur chatten… Hier wird sich online getroffen und per Videochat ausgetauscht. Sie können sich mit Freunden gezielt zu einem “Treffen” verabreden oder auch zu einem Treffen stoßen. Am Status “Is hanging out” können Sie sehen, wer gerade ein Treffen hat und sich dazugesellen. +Hangouts ist superbequem, weil es egal ist, ob Sie im Jogginghösle oder Schlafanzug vor dem Bildschirm sitzen und dabei vielleicht noch ein Fußbad nehmen.
+Mobil
Hier halte ich mich gerade auf, das habe ich gerade fotografiert… Mit +Mobil haben Sie die Möglichkeit anzugeben, wo Sie sich momentan aufhalten (sofern Sie das wollen, es gibt ja auch Örtlichkeiten, die man lieber nicht publik macht…).Vielleicht ist jemand aus Ihrem Freundeskreis auch da und hat Lust auf ein spontanes Treffen. Bei diesem machen Sie natürlich ein paar Fotos, um den Spaß, den Sie haben, festzuhalten. Wenn Sie Google+ die Erlaubnis geben, werden die Fotos sofort nach der Aufnahme zu einem privaten Album hinzugefügt und für alle Geräte verfügbar gemacht. Diese können dann mit anderen geteilt werden – vorausgesetzt, Sie wollen das.
+Huddle
Verabreden leicht gemacht… Vor allem spontanes Verabredenmit mehreren Leuten. Der eine will dahin, der andere dorthin – normalerweise telefoniert oder smst man ewig hin und her, bis alle unter einem Hut sind. Das kostet Nerven und verdirbt schon mal die Ausgehlaune. Muss nicht mehr sein! +Huddle ist ein Gruppenchat, bei dem jeder in Echtzeit Ausgehpläne absprechen kann. Jeder gibt seinen Kommentar oder Wunsch ab und schon weiss man, wer zu was Lust hat. Spontaner geht es nur, wenn man sich schon in der Gruppe getroffen hat und dann schaut, was man unternehmen will.
Toll! Und wie komme ich an Google+?
Als Erstes muss man ein Google-Konto haben. Bislang lädt Google+ die Teilnehmer ein. Diese können dann weitere zu Google+ einladen.
Wem der Zugang zu Goolge+ unter den Nägeln brennt, kann es auch hierüber https://services.google.com/fb/forms/googleplusde/ versuchen. Einfach Vorname und Emailadresse eintragen und hoffen, dass die Einladung bald kommt. Und dann, bitteschön, andere einladen – denn auch das gehört zu Social Networking…
Seien Sie neugierig – probieren Sie Google+ aus, sobald es verfügbar ist!
Herzlichst
Karin Tempel-Maier
Soziale Netzwerke als Geldanlage?
Spätestens mit dem Film “The Social Network” ist deutlich geworden: Soziale Netzwerke sind auf dem Vormarsch. Und das jetzt auch an der Börse. Anleger könnten somit vom Boom der Online-Kommunikation profitieren und am Unternehmenserfolg teilhaben.
Goldman Sachs hat jüngst den US-Pionier Facebook mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet. Für ein nicht einmal sieben Jahre altes Internetunternehmenschien schien das vielen Analysten zunächst maßlos übertrieben. Jedoch macht ein Nettogewinn von 355 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten deutlich, dass die Gewinne von Facebook explodieren. Allein im vierten Quartal 2010 sollen lt. Technologieportal Alley Insider rund 250 Millionen US-Dollar eingesammelt worden sein.
Spannend war zu beobachten, wie die von Goldmann platzierten Anteile rasenden Absatz am Markt fanden. Dabei wurde deutlich, dass die Nachfrage deutlich größer war als das Angebot. Wie am Beispiel Ägypten nachvollziehbar, verändern Soziale Netzwerke nachhaltig die Welt. So sind auch Anlger und Investoren schon längst auf den Trend aufmerksam geworden, denn bereits vor fünf Jahren hatte die Hamburger XING AG den Börsengang vollzogen. Das amerikanische Pendant LinkedIn plant diesen noch für 2011.
Die Bewertung von Linkedln, Facebook bzw. Twitter erreichten bereits vor dem Börsengang schwindelnde Höhen. War der Short Message Service Twitter im Dezember noch knapp 4 Milliarden USD wert, stieg der Wert schon im Januar um mehr als 250% auf 10 Milliarden USD – einem Wert, der den 200fachen Jahresumsatz widerspiegelt.
Echtes Potenzial?
Dabei steht zurecht die Frage im Raum: Ist das nun “Potenzial” oder einfach nur “heiße Luft”? Uns allen gedenkt wahrscheinlich noch ewig das Desaster mit der Dot-Com-Blase, die ihr jähes Ende um die Jahrtausendwende fand – und mit ihr das Kapital vieler Kleinanleger und Investoren. Auch jetzt schon warnen Kritiker wieder mit erhobenem Finger vor einer Überbewertung der Social-Network-Firmen und vor einer neuen Blase. Und dennoch ist der Boom der Social Networks einfach nicht aufzuhalten.
Bieten sich doch für die Betreiber durch Anzeigen, Online-Trading, Online-Gaming und geeignete Paymentsysteme ständig neue Möglichkeiten Kunden zu gewinnen und Besucher zu binden. In der außergewöhnlichen Rolle des “Trittbrettfahrers” findet sich diesmal Google wieder, denn erst im Februar wurde deren neuer Short Message Service “Buzz” gelaunched. Dennoch ist das innovative, breit aufgestellte und wachsende Unternehmen aus den USA eine Kaufüberlegung wert. Schließlich sehen Analysten der Deutsche Bank oder der Credit Suisse ein Kursziel von bis zu 750 US-Dollar – mehr als 20% über dem aktuellen Kurs. So konnte auch die Aktie der XING AG seit September deutlichen Zuwachs verzeichnen.
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| Entwicklung Google 5-Jahre | Entwicklung XING 5-Jahre | Entwicklung Société Générale 6-Monate |
Ein Stück vom Kuchen?
Interessierte Anleger können auch per Zertifikat auf den Trend setzen: Die Société Générale hat die größten reinen Social-Network-Unternehmen in einem Indexzertifikat gebündelt. Neben XING finden sich auch Social-Network-Größen aus anderen Ländern: Mail.ru (Rußland), Tencent (China), United Online (USA), Meetic (Frankreich) und Dena, Gree und Mixi (Japan).
Mit großer Wahrscheinlichkeit werden über kurz oder lang auch entsprechende Investmentfonds aufgelegt, die überwiegend Aktien solcher Unternehmen enthalten. Sollten dann Facebook, LinkedIn, Foursquare & Co. ebenfalls den Börsengang vollzogen haben, finden sich deren Werte bestimmt ebenfalls gleich in den Portfolios der Fondsbroker
Und jetzt?
Die Frage aller Fragen ist nun aber: Lohnt es sich, dem Trend zu folgen und in genau diesen Markt zu investieren? Google kann zwar auf eine ansehnliche Wertentwicklung zurückblicken, doch läßt sich diese auch für andere Unternehmen wiederholen? Die Marktführer im Bereich Social Network jedenfalls scheinen diese Entwicklung nachzuvollziehen. Wir dürfen also alle gespannt sein, was sich die Herren CEOs noch einfallen lassen werden, um die Marktführerschaft zu behaupten und auszubauen.
Quelle: comdirect
Wie erstelle ich ein Google Konto?
Sobald wir die Betreuung von Kunden übernehmen und für sie Google-Dienste und -Produkte (wie z. B. Google Analytics) einrichten, möchte der Kunde natürlich auch auf die frisch eingerichteten Dienste zugreifen. Dafür ist immer ein Google Konto nötig. Und damit kommt regelmäßig die Frage auf: Was ist das und wie richte ich das ein? Ziel dieses Blog-Eintrags ist es, Ihnen die Struktur und die Einrichtung eines Google Kontos darzulegen.
Struktur eines Google Kontos
Entgegen einer weit verbreiteten landläufigen Meinung, stellt das Google Konto die oberste Ebene in der Hierarchie dar. Nachdem ein solches Konto erstellt wurde, können weitere Google-Dienste und -Produkte damit verknüpft werden. Zudem wird durch den Einsatz von Google Konten und der Verknüpfung von Diensten ein Single-Sign-On ermöglicht.
Die Palette der verfügbaren Dienste und Produkte ist mittlerweile sehr umfangreich und wächst ständig weiter an. Einen Auszug aus den derzeitig verfügbaren Google Gadgets finden Sie im nebenstehen Bild, weitere in der nachstehenden Liste:
- AdSense
- AdWords
- App Engine
- Checkout
- Code
- FeedBurner
- Google Merchant Center
- Google Places
- Google URL Shortener
- Maps
- Reader
- Sites
- Webmaster-Tools
- uvm.
Erstellen eines Google Kontos
Die Erstellung eines Google-Kontos ist relativ einfach zu bewerkstelligen und verläuft grundsätzlich in sieben Schritten, die ich nachfolgend erläutere.
Schritt 1
Öffnen Sie www.google.de und klicken Sie auf den Link “Anmelden”.
Schritt 2
Klicken Sie in diesem Fenster auf den Link “Legen Sie jetzt ein Konto an.”.
Schritt 3
Tragen Sie im Feld “Ihre derzeitige E-Mail-Adresse:” Ihre aktuelle E-Mail-Adresse ein, auf die Sie auch problemlos mit Ihrem E-Mail-Client oder Browser zugreifen können. Füllen Sie die restlichen Felder entsprechend der Anforderungen aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche “Akzeptieren. Mein Konto einrichten.”
Schritt 4
Sie erhalten eine Bestätigung über die Kontenerstellung mit dem Hinweis, dass eine E-Mail mit einem Bestätigungslink an die angegebene E-Mail-Adresse versendet wurde.
Schritt 5
Wechseln Sie in Ihr E-Mail-Programm und öffnen Sie die Nachricht mit dem Betreff “Google-E-Mail-Bestätigung”. Darin befindet sich nach dem ersten Absatz der Bestätigungslink, den Sie bitte anklicken möchten.
Schritt 6
Ihr Browser öffnet sich und wird Ihnen die Überprüfung der E-Mail-Adresse bestätigen. Ab sofort ist Ihr Google-Konto aktiviert und kann genutzt werden. Klicken Sie auf den markierten Link, um Ihr Kontoprofil zu verwalten.
Schritt 7
In dem nun dargestellten Browserinhalt, können Sie Ihr Google Konto bearbeiten, Gadgets hinzufügen oder es auch wieder löschen.
Fertig!
Sie haben in sieben einfachen Schritten Ihr Google Konto mit Ihrer eigenen E-Mail-Adresse angelegt und sind nun in der Lage auf Google Dienste und Produkte zuzugreifen bzw. von uns betreut zu werden.
Neue Funktion bei Google: Instant Search & Instant Preview
Mit den kürzlich integrierten Google Diensten ‘Instant Search’ und ‘Instant Preview’ hat Google bei der Suche wieder eine Schippe in Punkto Usability draufgelegt. Und schon bangen die Websitebetreiber und SEO-Experten, dass diese Aktion wieder enorme Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimalität haben könnte.
Dabei geht es doch primär darum, dem suchenden Nutzer a) schnell Ergebnisse zu liefern (= Instant Search) und b) einen “Vorgeschmack” darauf zu geben, was ihn auf der Website erwartet (= Instant Preview).
Schnelle Ergebnisse mit Instant Search
Wie war das vor dem Launch von Instant Search: Suchwort eingetippt, Enter gedrückt, SERP gescannt, nichts gefunden, Suchanfrage neu definiert, erneut Enter gedrückt, SERP wieder gescannt, einen Eintrag angeklickt, etc. All das ging einher mit vielen Mausbewegungen, Klicks und Tastenanschlägen. Kommt Ihnen das bekannt vor? Fein.
Wie angenehm einfach und doch spannend sich das Suchen nun mit Instant Search gestaltet, möchte ich am folgenden Beispiel verdeutlichen. Unlängst suchte ich nach Lagerregalen. Interessant war, wie sich die Suchergebnisliste während der Eingabe der Buchstaben veränderte:
Seitenvorschau mit Instant Preview
Wie war das vor dem Launch von Instant Preview: Suchwort eingetippt, Enter gedrückt, SERP gescannt, Eintrag angeklickt, gegruselt, zurück zur SERP, nächsten Eintrag angeklickt, erneut gegruselt, Suchanfrage neu definiert, etc. Auch das kennen Sie? Schön!
Jetzt sparen Sie sich mit Instant Preview das lästinge Ansurfen der Seiten und können durch die Seitenvorschau entscheiden, ob Sie diese überhaupt aufrufen wollen. Leider bewahrt Instant Preview nicht vor dem Gruselfaktor, der auch in den Vorschauseiten ungemindert durchschlagen kann. Um die Funktion nutzen zu können, muss der Nutzer über ein Google Konto verfügen und angemeldet sein. Erst dann steht neben dem Suchergebniseintrag eine Lupe bereit, die eine Vorschau der Seite ermöglicht.
Mehr zur Nutzung von Instant Preview finden Sie auch im folgenden YouTube-Video (in englischer Sprache): Introducing Instant Previews
Fazit
Ich bin also hocherfreut über diese Dienste, ändert sich das Suchergebnis doch schon während ich tippe. Zudem kann ich jederzeit sehen, was mich auf der Zielseite erwartet.
Ungeachtet dessen, sind SEO-relevante Tätigkeiten durchzuführen, um eine Site in den SERPs (Search Engine Result Pages) nach oben zu bringen. Durch die Vorschaufunktion wird dem Design und der Übersichtlichtkeit einer Website wieder mehr Bedeutung beigemessen werden müssen. Bleibt also abzuwarten, ob und wie sich das alles auf die Absprungraten der Seiten auswirken wird…
“Coca-Cola” suchen und “Meine Lieblings-Cola” finden?
Änderung der Google-AdWords Markenrichtlinie in Europa
Ist das erlaubt oder ist es das nicht? Das fragen sich viele AdWords-Werbetreibende, wenn Sie nach geeigneten und vielversprechenden Keywords für ihre AdWords-Kampagne suchen. Hoch relevant sollen die Keywords für AdWords sein und das beworbene Produkt möglichst genau spezifizieren. So ist es nahe liegend, dass beispielsweise ein Wiederverkäufer von Computer-Hardware den Markennamen des Herstellers als Keyword oder in seiner AdWords-Anzeige nutzen möchte. Aber: Stellt die Nutzung der fremden Marke eine Verletzung des Markenschutzes dar?
Diese Frage löste in den letzten Jahren in Europa eine Debatte über die Nutzung von Markennamen als Keywords aus. Wie jetzt im aktuellen AdWords-Blog zu lesen ist, vertrat Google dabei den Standpunkt, dass den Nutzern am meisten damit gedient sei, wenn ihnen die relevantesten und informativsten Anzeigen angeboten würden und daher die Verwendung von Markennamen legitim sei. Der Suchmaschinen-Marketing-Gigant wurde nun nach einer ganzen Reihe von Gerichtsverfahren vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) in seiner Haltung bestätigt. Der Einsatz von Markenbegriffen als Keywords für AdWords-Kampagnen ist erlaubt. Dies gilt auch, wenn ein Unternehmens den Namen oder das Produkt eines Mitbewerbers nutzt, um auf seine eigenen Anzeigen zu verweisen.
Ab dem 14. September wird daher die neue Google-AdWords Markenrichtlinie für Europa wirksam, in welcher diese Rechtslage Berücksichtigung findet. Ab diesem Zeitpunkt wird Google auch nicht mehr auf eingereichte Markenbeschwerden antworten, welche sich auf AdWords-Kampagnen in den betroffenen europäischen Ländern und Regionen beziehen (Auflistung der betroffenen Länder und Regionen). Bisher war es für Markeninhaber möglich, über eine Google-Markenbeschwerde die Verwendung der eigenen Wortmarke als Keyword oder im Anzeigentext durch den Mitbewerber zu unterbinden.
Übrigens, die für Europa neue Google-Markenrichtlinie wird bereits in den meisten Ländern der Welt angewendet. In den USA seit 2004, seit 2008 in Großbritannien und Irland und in einigen anderen Ländern seit 2009. Hier eine Übersicht der Länder, in welchen die Richtlinie bereits gilt.
Relevante Ergebnisse für den Suchmaschinen-Nutzer
Für das Suchmaschinen-Marketing wurde damit ein entscheidender Stolperstein auf dem Weg zu relevanten Anzeigen-Ergebnissen in Google AdWords beseitigt. Wie gern hätte man den ein oder anderen Begriff doch in der Keyword-Liste berücksichtigt, jedoch die Frage nach dem Markenschutz: “Ist der Begriff nun geschützt oder nicht?”, machte oft den Einsatz der relevantesten Begriffe als Keyword schwer oder unmöglich. Der “googlende” Nutzer kann sich freuen, denn seine Suchanfragen nach Markenbegriffen bringen ihm nun hoch relevante Suchergebnisse und ermöglichen es ihm, genau die Produkte und Dienstleistungen zu finden, nach denen er sucht.
Die neue Handhabung von Marken in Google AdWords ist jedoch kein Freifahrschein für Markenmissbrauch. So kann ein Markeninhaber auch nach wie vor bei Google eine Beschwerde einreichen, wenn er der Auffassung ist, dass die Nutzer durch die Verwendung seiner Wortmarke in einer AdWords-Anzeige durch ein anderes Unternehmen verwirrt oder in die Irre geleitet werden. Dies kann beispielsweise Anzeigen betreffen, in welchen fälschlicherweise der Eindruck erweckt wird, das Unternehmen vertreibe die Marke selbst oder sei gar ein Teil des markenführenden Unternehmens. Ist dies bei einer AdWords-Anzeige der Fall , wird die Anzeige von Google entfernt.
Respekt vor der Marke – Relevanz für den Nutzer. Dem AdWords Prinzip, den Nutzer mit seiner Suchanfrage durch die relevantesten Anzeigen-Ergebnisse in den Paid Listings abzuholen, wird durch die neue Liberalisierung der Google-Markenrichtlinie entsprochen. Aber auch Alternativen zum gesuchten Markenprodukte bekommen dann in AdWords eine Chance. So könnten sich dem Nutzer demnächst unter den AdWords-Ergebnissen bei der Suche nach “Coca-Cola” auch echte Geschmacksalternativen bieten. – Also, ich find’s gut!
Herzlichst, Ihre Martina Schneider, die gar keine Cola trinkt
Neue Features in Google Analytics
Vielleicht haben Sie es schon bemerkt, seit letzter Woche gibt es viele Veränderungen in der Google Analytics Oberfläche. Unter dem Motto “Leistungsstark – Flexibel – Intelligent” wartet Google Analytics gleich mit einer ganzen Reihe neuer Features auf. Verbesserte Berichterstellung, mehr Möglichkeiten zur benutzerdefinierten Anpassung und die Implementierung einer neuen innovativen “Intelligence Engine” für eine praktische und aussagekräftige Datenübersicht, helfen dabei, das Benutzerverhalten auf der Website besser zu verstehen und analysieren zu können. Hier ein Überblick über die Änderungen:
Ziele
Zwei neue Arten von Zielen ermöglichen es nun, die Besuchertreue des Websitebesuchers zu erfassen und damit eine Aussage über den Markenbindungs-Erfolg Ihrer Seite zu treffen, dazu kann ein Schwellenwert für die Besuchszeit auf den angegebenen Seiten pro Besuch bestimmt werden. Darüber hinaus können nun nicht mehr nur wie bisher vier sondern bis zu 20 Ziele pro Profil definiert werden. Sehen Sie mehr auf diesem Video (in englischer Sprache):
Erweiterte Berichte für Mobile Endgeräte
Mobile Anwendungen (sog. Apps) für iPhone und Android können mit Hilfe von Google Analytics genau verfolgt und analysiert werden. So können Entwickler von Mobile Apps genaue Informationen über Beliebtheit und Benutzerverhalten Ihrer Mobile Apps erhalten, welche Features z.B. besonders gern genutzt werden. Für Android-basierte Anwendungen kann die Benutzerattrahierung bis zu den Anzeigen von Online-Kampagnen, wie z.B. Google AdWords zurückverfolgt werden, so dass die Entwickler sehen können, welche Anzeigen zu Download, Nutzung oder Kauf der Applikation geführt haben. Erfahren Sie hier mehr über Analytics Tracking for Mobile Apps (in englischer Sprache), um mit dem Tracking Ihrer Mobile Apps starten zu können.
Gute Nachrichten auch für Kunden, die Nutzerdaten für mobile Websites erheben möchten: Google Analytics kann nun auch Nutzungsdaten für diese Webseiten auf allen webfähigen Geräten erfassen, unabhängig davon, ob das Gerät Java Script ausführt oder nicht. Dies wird durch ein vorgefertigtes Code-Fragment ermöglicht, welches serverseitig in den Quellcode der Website eingefügt wird. Dieses Code-Fragment wird in Kürze verfügbar sein Infos zur Implementierung des Codefragments finden Sie hier als Download (in englischer Sprache). In der aktuellen Version werden PHP, Perl, JSP and ASPX unterstützt. Selbstverständlich können Sie weiterhin Besuche von javascript-fähigen mobilen Endgeräten Ihrer Standardwebsite wie gewohnt in Google Analytics auswerten.
Erweiterte Analyse-Funktionalitäten
Google Analytics stellt eine ganze Reihe an leistungsstarken Tools zur Verfügung, mit der eine gründliche und schnelle Analyse möglich ist, ohne dass Sie Ihre Analyse-Daten in andere Anwendungen exportieren müssen. Mithilfe der neuen zusätzlichen Dimensionen haben Sie die Möglichkeit, verschiedenste Ebenen und Kombinationen Ihrer Daten übersichtlich nebeneinander darzustellen. Mit der Ansichtsoption Pivot-Tabelle können Sie ausgewählte Datengruppen einander gegenüberzustellen und so Daten verschiedener Dimensionen miteinander vergleichen. Erfahren Sie hier mehr im folgenden kurzen Video (in englischer Sprache):
Erweiterten Tabellenfilterung. Mit der neuen Erweiterten Tabellenfilterung können Sie nun die Zeilen einer Tabelle basierend auf verschiedenen Datenzuständen filtern. Sehen Sie im folgenden Video wie Sie zum Beispiel tausende Keywords nach den zwei Kriterien „Bounce-Rate unter 30%“ und „mindestens 25 Besuche“ filtern können (in englischer Sprache):
Eindeutige Besucher als neue Größe in den benutzerdefinierten Berichten
Mit dieser neuen Funktionalität können Sie nun den Wert “eindeutige Besucher” jeder anderen Dimension Ihrer Daten in Google Analytics gegenüberstellen. Diese ermöglicht Ihrem Marketing-Team genau zu erkennen, wie viele Besucher (identifizierbar mithilfe mit eindeutiger Cookies) jeweils ein bestimmtes benutzerdefiniertes Segment ausmachen. Bitte beachten: die Metrik “Eindeutige Besucher” ist ausschließlich in den benutzerdefinierten Berichten verfügbar!
Kein Unternehmen gleicht dem anderen, daher sind flexible und anpassungsfähige Werkzeuge bei der Websiteanalyse von ganz besonderer Bedeutung. Mit den folgenden Neuerungen wurde Google Analytics um einige Möglichkeiten der benutzerdefinierten Anpassung erweitert, um den immer stärker werdenden Anforderungen an Flexibilität und Individualität gerecht zu werden.
Mit Multiple Custom Variables können Sie nun Google Analytics ganz auf Ihre Bedürfnisse anpassen und die für Ihr Business wichtigsten Daten im Überblick zusammenstellen. Die vertraute Funktion ”_setVar()” ist bereits hinreichend bekannt, aber nun geht Google Analytics einen Schritt weiter und ermöglicht die Definition und das Tracking von Besucherattributen (z.B. ist der Besucher Mitglied oder Nicht-Mitglied), Sessionattributen (z.B. an- oder abgemeldet) und Page-Level-Attributen (z.B. hat sich die Sport-Seiten angesehen). Mit Custom Variables können Sie sämtliches Benutzerverhalten und beliebige Interaktionen auf Ihrer Site klassifizieren. So können Sie Google Analytics flexibler einsetzen und ganz auf die individuellen Erfordernisse in Ihrem Unternehmen anpassen. Multiple Custom Variables werden in den kommenden Wochen für alle Konten verfügbar sein, bis dahin können Sie hier (in englischer Sprache) mehr erfahren.
Benutzerdefinierte Berichte und Erweiterte Segemente
Vielleicht haben Sie die neue Funktionalität in Ihrem Google Analytics Konto schon bemerkt. Damit können Sie nun neben der Möglichkeit, benutzerdefinierte Berichte und erweiterte Segmente zu erstellen auch die Verwaltung und Bereitstellung Ihrer angepassten Berichte besser steuern. Im Bereich “Meine Anpassungen” / “Benutzerdefinierte Berichte” können Sie über den Link “Freigeben” eine URL generieren lassen und diese per E-Mail an jeden versenden, der über ein Google Analytics Konto verfügt. So wird der vordefinierte Bericht automatisch in diesem Google Analytics Kono angezeigt, sobald sich der Empfänger an seinem Google Analytics Konto angemeldet hat und den Link aufruft. Außerdem können Sie auswählen, welche Benutzerdefinierten Berichte und Erweiterten Segmente Sie dem Profil hinzufügen oder lieber ausblenden möchten.
Analytics Intelligence, ein Analysewerkzeug, das mitdenkt
Mit dem neuen Feature Analytics Intelligence sagt Ihnen Google Analytics automatisch, auf welche Daten Sie aktuell achten müssen. Die neue Intelligence-Berichtsoberfläche setzt sich bei signifikanten Abweichungen Ihrer täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Website-Analysedaten automatisch sofort mit Ihnen in Verbindung. So würde “Intelligence” beispielsweise einen sprunghaften Anstieg oder Abfall von Besuchern an einem bestimmten Tag sofort melden und Sie könnten als Websitebetreiber gleich die entsprechenden Maßnahmen treffen. Langwieriges Durchsehen aller Berichte ist damit nicht mehr notwendig und Sie können sich ganz auf die unternehmerische Auswertung Ihrer Analysedaten konzentrieren.
Benutzerdefinierte Benachrichtigungen
Neben den automatischen Benachrichtigungen können Sie auch als Benutzer sogenannte Benutzerdefinierte Benachrichtigungen selbst definieren und damit festlegen, auf welche verschiedenen Daten und Dimensionen der Augenmerk täglich, wöchentlich oder monatlich gerichtet sein soll. Bei einer signifikanten Veränderung, werden Sie per E-Mail oder in der Google Analytics Benutzeroberflächte benachrichtigt.Hier das Video zum Thema Analytics Intelligence (in englischer Sprache):
Alles in allem bekommen wir mit diesen neuen Features in Google Analytics ein sehr mächtiges Analyse-Tool, welches nun noch mehr Möglichkeiten der Web-Analyse bietet. Die meisten Funktionalitäten werden innerhalb der nächsten Wochen weltweit bereitgestellt. Sollten Sie also zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keinen Zugriff auf das ein oder andere Feature haben, so werden die Änderungen demnächst für Sie verfügbar sein.
















