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How Google Works – Eric Schmidts Präsentation auf slideshare

Das Buch “How Google Works” von Eric Schmidt (Executive Chairman bei Google) ist seit Ende September in deutscher und in englischer Sprache erhältlich. Von Persönlichkeiten dieses Kalibers kann bekanntermaßen jeder immer noch etwas lernen.

Tatsächlich wollen wir aber eher auf eine Präsentation gleichen Namens hinweisen, die Schmidt bei slideshare hochgeladen hat und welche öffentlich zugänglich ist. Beeindruckend ist, wie Schmidt mittels einfachster Zeichnungen auf seinen Folien mit wenigen Worten und simpler Bildsprache auskommt.


How Google Works from Eric Schmidt


Das gesetzte Ziel wird so mit Leichtigkeit erreicht: zum Nachdenken anregen, um “Dinge” wieder direkter anzugehen. Der Minimalismus in Bezug auf die zur Botschaftsvermittlung verwendeten Wortanzahl ist schlichtweg grandios. So wird das Prinzip zur Reduktion der Aussagen auf das Wesentliche meisterlich verfolgt und umgesetzt.

Wir wünschen viel Spaß beim Durchsehen der Slides!

Consumer Barometer with Google: So ticken die Internetuser

Hollodriooo – Google hat sich mal wieder was einfallen lassen! Google ist ja immer rührig und sorgt dafür, dass es uns als Agentur nicht langweilig wird. Alleine die Panda-/Penguin- und Pirate-Updates bringen uns reichlich Abwechslung, ein paar graue Haare und auch gutes Geschäft…

Jetzt sind die User dran!

Google hat via TNS Infratest das Verhalten von über 150.000 Internetusern (weltweit) untersuchen lassen. Nun, wenn man bedenkt, dass sich die Studie auf die ganze Welt bezieht, die momentan rund 2,6 Milliarden Internetuser verzeichnet, sind 150.000 User nicht gerade viel. Dennoch kann man gewisse Trends aus dieser Umfrage herauslesen und sich mal durch den Kopf gehen lassen.

Sie können die Seite zu der Studie über diesen Link aufrufen: Consumer Barometer with Google

Auf dem Startbildschirm stehen Ihnen zwei Optionen zur Verfügung: Sie können sich eine kleine Auswahl der befragten Themen ansehen (gelbes Bild) oder tiefer in die einzelnen Daten eintauchen (blaues Bild).

 

Consumer Barometer

 

Falls Sie zuerst die Auswahl anschauen wollen, können Sie hier zwischen weltweiten oder länderspezifischen Daten wählen.

Der Graph Builder – hier geht’s ans Eingemachte

Im Graph Builder sind alle Fragen mit den entsprechenden Antworten aufgelistet. Bevor die Antwort angezeigt wird, muss man entweder ein Land auswählen oder über das Filtermenu die gewünschten Länder kennzeichnen. Dann kann man noch nach Geschlecht, Alter, Einkommensverhältnissen etc. filtern.

Mich interessiert z.B. die Frage, wo das Internet an den kürzlich getätigten Käufen beteiligt war. Hier möchte ich alle Ergebnisse aus Deutschland, Männlein und Weiblein im Vergleich, vom Alter her zwischen 25 und 34 Jahren. Entsprechend werden die Filter von mir gesetzt…

 

Auswertung Customer Barometer

 

In der Auswertung wird deutlich, dass beide Geschlechter ungefähr gleichziehen, wenn es darum geht, auf ein Produkt im Internet aufmerksam zu werden. Die Recherche zu Produkten wird von der Männerwelt weitaus öfter im Internet durchgeführt als von den Damen. Das mag daran liegen, dass wir Frauen die Produkte gerne anfassen oder daran schnuppern. An einer Dreifachsteckdose muss man nicht fummeln oder schnuppern 😉

Männer kaufen auch öfter über das Internet, die Damenwelt hingegen legt immer noch verstärkt Wert auf den emotionalen Faktor beim Kauf.

Sie können jetzt auch noch andere Länder zum Vergleich hinzuziehen, können sich die Ergebniss der anderen Fragen anschauen, Ihre Auswahlkriterien ändern und und und…

Schön bunt

Die Website vom Consumer Barometer ist sehr bunt aufgemacht. So schön bunt auch ist, mit der Zeit stellen sich leichte Sehstörungen ein. Deshalb empfiehlt es sich, die Helligkeit des Bildschirmes zu reduzieren, um ganz ohne Sehstörungen die vielen interessanten Ergebnisse durchzuforsten.

 

Viele interessante Einblicke und Schlussfolgerungen wünsche ich Ihnen!

Herzlichst – Karin Tempel-Maier

 

 

Google Maps verfolgt Sie auf Schritt und Tritt

Hätten Sie das gewusst? Google Maps trackt Sie. Nicht gerade verwunderlich, schließlich nutzen viele Leute die Karten-App als Routenplaner und Navigationsapp. Die Aufzeichnungen werden genutzt, um einerseits die App zu verbessern und andererseits, um aus Ihrem Bewegungsverhalten und den oft besuchten Orten ein Muster abzuleiten. Somit kann beispielsweise Google Now auf Ihren Vorlieben basierende Vorschläge zu möglicherweise interessanten Orten machen oder zeigt Ihnen den Verkehr auf Ihrem täglichen Weg zur Arbeit an. Aber nicht jeder wünscht sich solche Transparenz und möchte seine Daten an Google senden. Daher zeige ich Ihnen heute, wie Sie die Tracking Option ausschalten können, die App allerdings weiterhin nutzbar bleibt.

Tracking ausschalten für Android

  1. Öffnen Sie die Google Maps App und rufen Sie die Einstellungen auf.
  2. Gehen Sie auf die “Google-Standorteinstellungen”
  3. Berühren Sie “Standortverlauf”
  4. Setzen Sie hier die Option mit einem Wisch über den Schalter oben rechts auf “aus”

Diese kleine Bilderserie veranschaulicht die vier Schritte:

Android-Standortverlauf-Bild1Android-Standortverlauf-Bild2Android-Standortverlauf-Bild3Android-Standortverlauf-Bild4

 

 

 

 

 

Tracking ausschalten für iOS

  1. Öffnen Sie die Google Maps App und rufen Sie die Einstellungen auf.
  2. Gehen Sie auf die “Google-Standorteinstellungen”
  3. Berühren Sie “Standortverlauf”
  4. Tippen Sie hier auf “Nicht speichern”

Auch für iOS gibt es eine kleine Bilderserie zur Veranschaulichung:

Screenshot_2014-08-20-15-20-34IMG_0006IMG_0007IMG_0008

Die AdWords-Kontoleistung über die Kampagneneinstellungen verbessern

Ein oft stiefmütterlich behandelter Punkt bei der Optimierung des AdWords-Kontos sind die Kampagneneinstellungen. Da es meist schnell gehen muss, werden die Kampagneneinstellungen bei der Einrichtung neuer Kampagnen nicht gründlich durchdacht. Wenn die Kampagnen gut laufen, wird gar nicht mehr drauf geschaut und wenn sie schlecht laufen wird erst mal an anderen Stellen wie Keywords, Anzeigentexten, Geboten etc. geschraubt. Dabei sind die richtigen Kampagneneinstellungen quasi schon die “halbe Miete”.

Kampagneneinstellungen in AdWords

Welche Fehler können bei den Kampagneneinstellungen gemacht werden?

  1. Such-Netzwerk und Display-Netzwerk werden in einer Kampagne zusammengefasst
  2. Bei der Einstellung “Geräte” werden Mobilgeräte miteinbezogen
  3. Die vorgeschlagenen Zielsprachen werden nicht überprüft
  4. Die Gebotsstrategie wird nicht überarbeitet
  5. Die Anzeigenerweiterungen werden nicht genutzt
  6. Der Werbezeitplaner wird nicht eingesetzt
  7. Die Anzeigenschaltungsmöglichkeiten werden nicht beachtet
  8. Der Punkt “Keyword-Übereinstimmungstypen” wird nicht durchdacht

Und wie ist es richtig?

Zu Fehler 1 (Such- und Display-Netzwerkkampagnen werden in einer Kampagne zusammengefasst):

Hier empfiehlt sich, die Kampagnen getrennt aufzusetzen, um das Budget wie auch die Gebote besser aussteuern zu können. Performt die Display-Kampagne schlecht, wirkt sich das nicht auf die Such-Kampagne aus und umgekehrt ebenso.

 

Zu Fehler 2 (Mobilgeräte werden automatisch einbezogen):

Für Mobilgeräte gelten bei der Landingpage andere Anforderungen wie bei Computern und Tablets. Sollte Ihre Landingpage diese Anforderungen nicht erfüllen, sollten Sie die Ausspielung der Anzeigen auf Mobilgeräten verhindern. Dies können Sie auf Kampagnenebene im Tab “Einstellungen”:

Kampagneneinstellungen Mobilgeräte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Fehler 3 (Zielsprachenausrichtung):

Zielsprachen werden per default nach der ausgewählten Zielregion vergeben. Wenn Deutschland als Zielregion eingegeben wurde, sind dies in der Regel Deutsch und Englisch. Was aber fängt ein englischsprachiger User mit einer deutschsprachigen Anzeige an? Von demher das Häkchen bei “Englisch” rausnehmen. Genauso können auch Sprachen hinzugefügt werden, sofern Ihre Anzeigentexte in diesen Sprachen verfasst wurden.

 

Zu Fehler 4 (Gebotsstrategienfestlegung):

Anfangs wird meist eingestellt, dass AdWords die Gebote festlegt, um die Anzahl der Klicks innerhalb des 30-Tage-Budgets zu maximieren. Es empfiehlt sich, diese Einstellung nach einem Zeitraum von zwei bis vier Wochen auf manuelle Eingabe (“Ich lege meine Gebote für Klicks manuell fest”) zu ändern, um pro Keyword besser aussteuern zu können.

 

Zu Fehler 5 (Nutzung der Anzeigenerweiterungen):

Mit der Nutzung der Anzeigenerweiterungen bietet sich die Möglichkeit, den Anzeigen weitere relevante Informationen hinzuzufügen.

Anzeigenerweiterungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Einrichtung von “Google Sitelinks” können Sie Verlinkungen zu anderen Produkt- oder Dienstleistungsbereichen wie auch Seiten auf Ihrer Website anlegen. Diese erscheinen dann unter Ihrer AdWords-Anzeige, vorausgesetzt, sie befindet sich unter den ersten drei Positionen links oben. Mehr zur Nutzung dieser Funktion finden Sie hier: Sitelinks hinzufügen

 

Zu Fehler 6 (Nutzung des Werbezeitplaners):

Hier besteht die Möglichkeit, Anzeigen nur an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten zu schalten wie auch Gebotsanpassungen für diese Zeiträume vorzunehmen. Dies macht Sinn, wenn Sie feststellen, dass sich Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen zu bestimmten Zeiten größerer Nachfrage erfreuen als zu anderen Zeiten. Mehr zur Anzeigenplanung finden Sie hier: Anzeigenplanung mit dem Werbezeitplaner

 

Zu Fehler 7 (Anzeigenschaltungsmöglichkeiten):

Unter diesem Einstellungspunkt können Sie unter verschiedenen Möglichkeiten auswählen, wie die Ausspielung Ihrer Anzeigen erfolgen soll. Ob Sie Anzeigen nach Klicks oder eher leistungsunabhängig schalten wollen oder wieviel mal ein Nutzer Ihre Bannerwerbung maximal angezeigt bekommen soll. Mehr zu den Anzeigenschaltungsmöglichkeiten finden Sie hier: Anzeigenschaltungsmethoden auswählen

 

Zu Fehler 8 (Keyword-Übereinstimmungstypen festlegen):

KeywordoptionenHier können Sie zwischen zwei Varianten wählen. Eine Variante ist, dass bei Keywords mit den Keyword-Optionen “Genau passend” und “Passende Wortgruppen” auch Pluralformen, falsche Schreibweisen und nahe Varianten zugelassen werden. Die andere Variante besagt, dass Anzeigenschaltungen nur erfolgen sollen, wenn der Suchbegriff vom Nutzer exakt so eingegeben wurde, wie Sie ihn als Keyword eingebucht haben. Mehr zu den verschiedenen Keyword-Optionen finden Sie hier: Keyword-Optionen richtig verwenden

 

Sie werden sehen, dass sich die Kontenleistung durch diese Optimierungsmaßnahmen verbessern lässt. Natürlich gibt es noch andere Optimierungsmöglichkeiten – auf diese gehe ich in den nächsten Blogbeiträgen ein. Verprochen!

 

Gutes Gelingen bei Ihren Optimierungsmaßnahmen!

Gerne schulen wir Sie auch zu Google AdWords – hier können Sie zwischen Inhouse-Trainings oder einzeln buchbaren Schulungsmodulen in unseren Geschäftsräumen wählen.

Mehr zu den Inhalten unserer Schulungsmodule finden Sie hier: Google AdWords-Seminar

 

 

 

 

Was wäre, wenn Google ein echter Mensch wäre?

Haben Sie sich einmal gefragt, wie es wäre, wenn die Google-Suche eine echte Person wäre? Irgendwer hat sich das gefragt – und es glücklicherweise auf Video für uns festgehalten.

 

Kurzer Überblick

In dem sehr amüsanten Video sehen Sie eine Vielzahl verschiedener Personen auf der Suche nach allen
(Un-)Möglichen Sachen. Dabei ist „Google“ ein älterer Herr hinter dem Schreibtisch, welcher in seinen Akten, Ordnern und Schubladen die verschiedenen Antworten parat hält.

 

Die verschiedenen Such-Typen

In dem Video kommen die diversen Typen bei der Suche hervorragend zur Geltung: Sei es der Senior, welcher nach seinem Enkel googelt oder ein unbeaufsichtigter kleiner Junge, der Business-Mann auf Informationsjagd über Bitcoins oder zwielichtige Typen mit diversen Anfragen. Ähnlich wie bei den Videos zu Google Analytics ist hier für Kurzweil gesorgt!

 

 

gesehen auf Giga.de / collgehumor.com

Neue Funktionen in Google+ – ein echtes Plus für Nutzer!

Da die Google+ Community stetig wächst und Google immer mehr Internetnutzer zur aktiven Verwendung des Dienstes bewegen will, wurden auf dem Presse-Event “A Morning with Google+” in San Francisco viele neue Funktionen für das soziale Netzwerk angekündigt.

Nutzer dürfen sich u.a. über folgende Features im Bereich Fotos, Videos und Hangouts freuen:

  • Der automatische Upload von Bildern erfolgt in Original-Auflösung
  • Das Finden von Fotos wird durch die Eingabe von Schlagworten erleichtert
  • Fotos werden automatisch optimiert. Die Vorgaben kann der Nutzer selbst festlegen.
  • Fotos lassen sich mit dem HDR-Scape-Filter in “Snapseed” per Fingertippen bearbeiten
  • Mit der “Eraser”-Funktion lassen sich bewegte Objekte (Menschen, Autos etc.) entfernen
  • Bilder und Videos lassen sich zu einem Film incl. Geräuschen und Hintergrundmusik zusammenstellen
  • Bilder können mit stroboskopischem Effekt erstellt werden
  • Videoanrufe in Hangouts können im Vollbildmodus auf PC und Smartphone angezeigt werden
  • Die Webcam-Beleuchtung wird automatisch optimiert
  • Hangouts on Air können im Voraus geplant und auf einer hierfür vorgesehenen Wiedergabeseite beworben werden
  • Die Unterhaltung kann mit den Funktionen “Stummschalten” und “Ausschließen” moderiert werden
  • Über eine SMS-Integration lassen sich Textnachrichten versenden und empfangen, ohne die App wechseln zu müssen

Alle neuen Features sollen noch in dieser Woche zur Verfügung stehen.

Und hier, für Interessierte, die Aufzeichnung vom Presse-Event “A Morning with Google+”:

 

Google-Analytics-Konto mit der eigenen E-Mail-Adresse?

Im Blogbeitrag Wie erstelle ich ein Google-Konto? haben wir ausführlich gezeigt, wie ein Google-Konto erstellt werden kann. Offensichtlich hat Google die Möglichkeit unterbunden, eine bestehende E-Mail-Adresse für die Erstellung eines Google-Kontos zu verwenden. Denn prinzipiell wird jedem, der auf die Schaltfläche “Anmelden” bzw. auf den Link “erstellen Sie ein kostenloses Konto” klickt, der Dialog zur Erstellung eines Googlemail-Kontos präsentiert. Das ist jedoch nicht immer gewünscht – gerade dann nicht, wenn es um die Erstellung von Google-Analytics-Konten geht. Wie Sie nun dennoch mit Ihrer bestehenden E-Mail-Adresse ein Google Konto erstellen, zeigen wir in dem vorliegenden Blogbeitrag.

Der Trick mit dem Konto

Hinlänglich bekannt ist, dass Google gerne Daten zu Nutzerverhalten sammelt, analysiert und dann entsprechend verwertet. Um dieses Ziel schneller bzw. effizienter zu erreichen, hat Google den Weg zur Erstellung eines Google-Kontos dahingehend modifiziert, dass der Nutzer primär dazu “gedrängt” wird, ein Googlemail-Konto zu erstellen. Denn damit wäre dann Google  Tür und Tor für die Datenanalyse des E-Mail-Verkehrs geöffnet. Leider betrifft das auch die Nutzer, die ihr bestehendes E-Mail-Konto zu einem Google Konto machen wollen und so führt die Schaltfläche “Anmelden”… 

Anmelden, um mit der eigenen E-Mail-Adresse ein neues Konto bei Google zu erstellen? Fehlanzeige!

…über eine Zwischenseite…

'...erstellen Sie ein kostenloses Konto.' - Beide Links führen auf eine ungewollte Formularseite...

…NICHT zur gewünschten Formularseite:

Neues Google-Konto erstellen - Aber offensichtlich nicht mit der eigenen E-Mail-Adresse!

Ich möchte aber mein E-Mail-Konto nutzen. Was nun?

Eine kleine Hintertür hat Google aber offensichtlich noch offen gelassen. Damit ist es dann doch noch möglich, ein Google-Konto mit der vorhandenen E-Mail-Adresse zu erstellen. Dazu müssen Sie lediglich zuerst die Startseite von Google Analytics aufrufen und dann auf den Link “Sign Up Now” klicken…

Aufruf der Startseite von www.google.de/analytics

…und ein Klick auf die Schaltfläche “Anmelden”…

Anmeldung für Neukunden zu Google Analytics

…führt zur gewohnten Formularseite zur Erstellung eines Google-Kontos unter Zuhilfenahme einer bestehenden E-Mail-Adresse…

Google-Konto unter Zuhilfenahme einer bestehenden E-Mail-Adresse erstellen

…an die dann auch weitere Google-Dienste geknüpft werden können. Na, also – es geht doch! 😉

Online-Kriminelle fokussieren Mobilgeräte und Social Media

Bis zum Ende dieses Jahres soll der Absatz von Smartphones laut Gartner auf über 461 Millionen klettern und damit die Zahl der verkauften PCs übertreffen. Dieser rasante Anstieg wird eine steigende Verbreitung mobiler Malware mit sich bringen. Bereits im vergangenen Jahr entpuppten sich mobile Schadprogramme als Bedrohung, da sie finanziellen Schaden anrichteten und wichtige Informationen ausspähten. Aber auch durch den Einsatz von Social Media Apps und Verlinkungen gelingt es immer mehr Angreifern, sich in Rechnern einzunisten.

Malware wird mobil

Android im Fokus von Online-KriminellenAndroid-basierte mobile Geräte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Neben der hohen Portabilität zeichnen sie sich auch durch einfache Bedienbarkeit aus. Apps gibt es für fast alle Bedürfnisse und die meisten von Ihnen gibt es kostenlos oder für vergleichbar geringes Geld zu erwerben. Die Beliebtheit dieser mobilen Begleiter ruft aber auch Online-Kriminelle auf den Plan. Laut einer Nielsen-Studie von 2011 beträgt der Anteil von Android-Geräten in den relevanten Segmenten in Europa 49% im Vergleich zu den übrigen mobilen Betriebssystemen. Allein die Tatsache, dass durch Android-Schädlinge rund die Hälfte der Tablets und Smartphones bedroht werden, zeigt, wie wichtig ein adäquater Schutz ist.

Fast drei Viertel der gefundenen mobilen Trojaner versuchten etwa, teure Premium-SMS zu versenden. Einfallstore sind infizierte Anwendungen, die der Benutzer selbst herunterlädt. Hinzu kommen Drive-by-Downloads, bei denen verschiedene Browser-Schwachstellen ausgenutzt werden. Immer mehr Trojaner zielen zudem darauf ab, die auf den Geräten gespeicherten Passwörter auszulesen und zu missbrauchen. Vor allem mit Blick auf die zunehmende Konsumerisierung der IT ist das ein wachsendes Problem für viele Unternehmen. Zusätzlich gewann 2011 das Risiko durch Innentäter an Relevanz, weil immer mehr private mobile Geräte beruflich genutzt wurden und die bestehenden Sicherheitskonzepte das häufig noch nicht berücksichtigen.

Angriffe über Social Media

Social Media im Fokus von Online-KriminellenAuch die immer beliebteren sozialen Netzwerke wie Facebook oder Xing geraten immer stärker in das Visier von Internetbetrügern. Spam-Kampagnen, Like-Jacking, verkürzte URLs und gefälschte Umfragen richten bei den Nutzern sozialer Netze wie Facebook und Xing großen Schaden an. Nutzer werden auf diese Weise zu Handlungen verleitet, die dazu genutzt werden, Malware herunterzuladen oder Daten zu stehlen, warnen Sicherheitsspezialisten.

Immer stärker bedroht sind auch Unternehmen, die Social Media für ihre Zwecke nutzen. Immer öfter werden sensible Informationen preisgegeben, die Cyberkriminelle etwa für Social-Engineering-Angriffe einsetzen können. Symantec rechnet für 2012 mit einigen größeren Angriffswellen über soziale Netzwerke, denn die Neugierde und das Vertrauen seitens der Benutzer dürfte den Hackern weiterhin in die Hände spielen.

Wie kann ich mich schützen?

Die namhaften Hersteller in der Security-Szene bieten mittlerweile entsprechende Programme für Google’s Android an. Darunter gehören Symantec, Kaspersky, G Data und andere. Symantec selbst bietet mit dem Produkt “Norton Mobile Security Lite” sogar einen kostenfreien Grundschutz an, der über die Website http://www.norton.de/nmslite direkt mit dem Smartphone heruntergeladen werden kann. Mehr über die Software erfahren Sie hier.

In Bezug auf die Angriffe mittels Social Media gilt eigentlich das, was schon seit Jahren für den Bereich E-Mail und Internetnutzung Gültigkeit hat.

  • Öffnen Sie keine Links, deren Herkunft Sie nicht kennen, selbst wenn diese angeblich von einem Freund, Fan oder Bekannten empfohlen wurden.
  • Erlauben Sie nicht jeder x-beliebigen App den Zugriff auf Ihr Social Media Konto.
  • Links, die einen Download initiieren, sind zunächst einmal mit Vorsicht zu genießen und sollten eher einmal mehr als einmal zu wenig abgebrochen werden.

Es gibt noch viele weitere Tipps im Umgang mit Social Media und den Bedrohungen im Internet – wenden Sie sich einfach an Ihren Administrator oder Ihren EDV-Dienstleister.

 

Der neue soziale Netzwerkdienst: Google+

Was bietet Google+ denn so Tolles?

Wie immer, wenn etwas Neues im Bereich Social Media auf der Bildfläche erscheint, wird dies erst einmal mit Argwohn begutachtet. Uns genügt Facebook ja schon, oder Wer Kennt Wen oder, oder, oder…

Wäre Google+ auch nur ein weiterer Social Media-Dienst, könnte man sich ausführliche Berichte hierzu schenken. Ist es aber nicht. Google+ wartet mit wirklich tollen Neuheiten auf.

Das macht Google+ so anders als alle bisherigen Social Media-Dienste!

+Circles

Bisher war in den sozialen Netzwerken jeder Kontakt gleich ein “Freund”. Wie im richtigen Leben gibt es hier jedoch feine Unterschiede. Und die können mit +Circles gemacht werden. Es gibt die Möglichkeit, Personen einem bestimmten Kreis zuzuordnen. Dieser kann individuell erstellt werden, ganz nach Gusto (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Sportsfreunde etc.). Die Bezeichnung des Kreises liegt bei Ihnen. Selbst im Freundeskreis gibt es ja bekanntlich Unterschiede – mit dem Einem ist man dicker, mit dem Anderen nicht ganz so fest befreundet. Das kann man mit +Circles alles feintunen. Und die Nachrichten gehen dann auch nur da hin, wo sie wirklich hinsollen, nicht zu Hinz und Kunz…

 

+Sparks

Jeder hat so seine Interessensgebiete, Hobbies oder ist einfach nur sensationslüstern. Dann ist dieser Feed genau das Richtige! In der Suchleiste von +Sparks geben Sie an, was Sie interessiert und schon bekommen Sie die heissesten Neuigkeiten. Sie können sich mit anderen Nutzern (und das müssen nicht Leute aus Ihren “Kreisen” sein…) darüber austauschen sowie diese News mit Ihren Leuten teilen.

 

+Hangouts

Mehr als nur chatten… Hier wird sich online getroffen und per Videochat ausgetauscht. Sie können sich mit Freunden gezielt zu einem “Treffen” verabreden oder auch zu einem Treffen stoßen. Am Status “Is hanging out” können Sie sehen, wer gerade ein Treffen hat und sich dazugesellen. +Hangouts ist superbequem, weil es egal ist, ob Sie im Jogginghösle oder Schlafanzug vor dem Bildschirm sitzen und dabei vielleicht noch ein Fußbad nehmen.

 

+Mobil

Hier halte ich mich gerade auf, das habe ich gerade fotografiert… Mit +Mobil haben Sie die Möglichkeit anzugeben, wo Sie sich momentan aufhalten (sofern Sie das wollen, es gibt ja auch Örtlichkeiten, die man lieber nicht publik macht…).Vielleicht ist jemand aus Ihrem Freundeskreis auch da und hat Lust auf ein spontanes Treffen. Bei diesem machen Sie natürlich ein paar Fotos, um den Spaß, den Sie haben, festzuhalten. Wenn Sie Google+ die Erlaubnis geben, werden die Fotos sofort nach der Aufnahme zu einem privaten Album hinzugefügt und für alle Geräte verfügbar gemacht. Diese können dann mit anderen geteilt werden – vorausgesetzt, Sie wollen das.

 

+Huddle

Verabreden leicht gemacht… Vor allem spontanes Verabredenmit mehreren Leuten. Der eine will dahin, der andere dorthin – normalerweise telefoniert oder smst man ewig hin und her, bis alle unter einem Hut sind. Das kostet Nerven und verdirbt schon mal die Ausgehlaune. Muss nicht mehr sein! +Huddle ist ein Gruppenchat, bei dem jeder in Echtzeit Ausgehpläne absprechen kann. Jeder gibt seinen Kommentar oder Wunsch ab und schon weiss man, wer zu was Lust hat. Spontaner geht es nur, wenn man sich schon in der Gruppe getroffen hat und dann schaut, was man unternehmen will.

 

Toll! Und wie komme ich an Google+?

Als Erstes muss man ein Google-Konto haben. Bislang lädt Google+ die Teilnehmer ein. Diese können dann weitere zu Google+ einladen.

Wem der Zugang zu Goolge+ unter den Nägeln brennt, kann es auch hierüber https://services.google.com/fb/forms/googleplusde/ versuchen. Einfach Vorname und Emailadresse eintragen und hoffen, dass die Einladung bald kommt. Und dann, bitteschön, andere einladen – denn auch das gehört zu Social Networking…

Seien Sie neugierig – probieren Sie Google+ aus, sobald es verfügbar ist!

Herzlichst

Karin Tempel-Maier

Soziale Netzwerke als Geldanlage?

Spätestens mit dem Film “The Social Network” ist deutlich geworden: Soziale Netzwerke sind auf dem Vormarsch. Und das jetzt auch an der Börse. Anleger könnten somit vom Boom der Online-Kommunikation profitieren und am Unternehmenserfolg teilhaben.

Monetarisieren des Social Networks

Goldman Sachs hat jüngst den US-Pionier Facebook mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet. Für ein nicht einmal sieben Jahre altes Internetunternehmenschien schien das vielen Analysten zunächst maßlos übertrieben. Jedoch macht ein Nettogewinn von 355 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten deutlich, dass die Gewinne von Facebook explodieren. Allein im vierten Quartal 2010 sollen lt. Technologieportal Alley Insider rund 250 Millionen US-Dollar eingesammelt worden sein.

Spannend war zu beobachten, wie die von Goldmann platzierten Anteile rasenden Absatz am Markt fanden. Dabei wurde deutlich, dass die Nachfrage deutlich größer war als das Angebot. Wie am Beispiel Ägypten nachvollziehbar, verändern Soziale Netzwerke nachhaltig die Welt. So sind auch Anlger und Investoren schon längst auf den Trend aufmerksam geworden, denn bereits vor fünf Jahren hatte die Hamburger XING AG den Börsengang vollzogen. Das amerikanische Pendant LinkedIn plant diesen noch für 2011.

Die Bewertung von Linkedln, Facebook bzw. Twitter erreichten bereits vor dem Börsengang schwindelnde Höhen. War der Short Message Service Twitter im Dezember noch knapp 4 Milliarden USD wert, stieg der Wert schon im Januar um mehr als 250% auf 10 Milliarden USD – einem Wert, der den 200fachen Jahresumsatz widerspiegelt.

Echtes Potenzial?

Dabei steht zurecht die Frage im Raum: Ist das nun “Potenzial” oder einfach nur “heiße Luft”? Uns allen gedenkt wahrscheinlich noch ewig das Desaster mit der Dot-Com-Blase, die ihr jähes Ende um die Jahrtausendwende fand – und mit ihr das Kapital vieler Kleinanleger und Investoren. Auch jetzt schon warnen Kritiker wieder mit erhobenem Finger vor einer Überbewertung der Social-Network-Firmen  und vor einer neuen Blase. Und dennoch ist der Boom der Social Networks einfach nicht aufzuhalten.

Bieten sich doch für die Betreiber durch Anzeigen, Online-Trading, Online-Gaming und geeignete Paymentsysteme ständig neue Möglichkeiten Kunden zu gewinnen und Besucher zu binden. In der außergewöhnlichen Rolle des “Trittbrettfahrers” findet sich diesmal Google wieder, denn erst im Februar wurde deren neuer Short Message Service “Buzz” gelaunched. Dennoch ist das innovative, breit aufgestellte und wachsende Unternehmen aus den USA eine Kaufüberlegung wert. Schließlich sehen Analysten der Deutsche Bank oder der Credit Suisse ein Kursziel von bis zu 750 US-Dollar – mehr als 20% über dem aktuellen Kurs. So konnte auch die Aktie der XING AG seit September deutlichen Zuwachs verzeichnen.

Google - Entwicklung der letzten 5 Jahre XING AG - Entwicklung der letzten 5 Jahre Société Générale - Entwicklung der letzten 6 Monate
Entwicklung
Google 5-Jahre
Entwicklung
XING 5-Jahre
Entwicklung
Société Générale 6-Monate

Ein Stück vom Kuchen?

Interessierte Anleger können auch per Zertifikat auf den Trend setzen: Die Société Générale hat die größten reinen Social-Network-Unternehmen in einem Indexzertifikat gebündelt. Neben XING finden sich auch Social-Network-Größen aus anderen Ländern: Mail.ru (Rußland), Tencent (China), United Online (USA), Meetic (Frankreich) und Dena, Gree und Mixi (Japan).

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden über kurz oder lang auch entsprechende Investmentfonds aufgelegt, die überwiegend Aktien solcher Unternehmen enthalten. Sollten dann Facebook, LinkedIn, Foursquare & Co. ebenfalls den Börsengang vollzogen haben, finden sich deren Werte bestimmt ebenfalls gleich in den Portfolios der Fondsbroker

Und jetzt?

Die Frage aller Fragen ist nun aber: Lohnt es sich, dem Trend zu folgen und in genau diesen Markt zu investieren? Google kann zwar auf eine ansehnliche Wertentwicklung zurückblicken, doch läßt sich diese auch für andere Unternehmen wiederholen? Die Marktführer im Bereich Social Network jedenfalls scheinen diese Entwicklung nachzuvollziehen. Wir dürfen also alle gespannt sein, was sich die Herren CEOs noch einfallen lassen werden, um die Marktführerschaft zu behaupten und auszubauen.

Quelle: comdirect

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