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Die AdWords-Kontoleistung über die Kampagneneinstellungen verbessern

Ein oft stiefmütterlich behandelter Punkt bei der Optimierung des AdWords-Kontos sind die Kampagneneinstellungen. Da es meist schnell gehen muss, werden die Kampagneneinstellungen bei der Einrichtung neuer Kampagnen nicht gründlich durchdacht. Wenn die Kampagnen gut laufen, wird gar nicht mehr drauf geschaut und wenn sie schlecht laufen wird erst mal an anderen Stellen wie Keywords, Anzeigentexten, Geboten etc. geschraubt. Dabei sind die richtigen Kampagneneinstellungen quasi schon die “halbe Miete”.

Kampagneneinstellungen in AdWords

Welche Fehler können bei den Kampagneneinstellungen gemacht werden?

  1. Such-Netzwerk und Display-Netzwerk werden in einer Kampagne zusammengefasst
  2. Bei der Einstellung “Geräte” werden Mobilgeräte miteinbezogen
  3. Die vorgeschlagenen Zielsprachen werden nicht überprüft
  4. Die Gebotsstrategie wird nicht überarbeitet
  5. Die Anzeigenerweiterungen werden nicht genutzt
  6. Der Werbezeitplaner wird nicht eingesetzt
  7. Die Anzeigenschaltungsmöglichkeiten werden nicht beachtet
  8. Der Punkt “Keyword-Übereinstimmungstypen” wird nicht durchdacht

Und wie ist es richtig?

Zu Fehler 1 (Such- und Display-Netzwerkkampagnen werden in einer Kampagne zusammengefasst):

Hier empfiehlt sich, die Kampagnen getrennt aufzusetzen, um das Budget wie auch die Gebote besser aussteuern zu können. Performt die Display-Kampagne schlecht, wirkt sich das nicht auf die Such-Kampagne aus und umgekehrt ebenso.

 

Zu Fehler 2 (Mobilgeräte werden automatisch einbezogen):

Für Mobilgeräte gelten bei der Landingpage andere Anforderungen wie bei Computern und Tablets. Sollte Ihre Landingpage diese Anforderungen nicht erfüllen, sollten Sie die Ausspielung der Anzeigen auf Mobilgeräten verhindern. Dies können Sie auf Kampagnenebene im Tab “Einstellungen”:

Kampagneneinstellungen Mobilgeräte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Fehler 3 (Zielsprachenausrichtung):

Zielsprachen werden per default nach der ausgewählten Zielregion vergeben. Wenn Deutschland als Zielregion eingegeben wurde, sind dies in der Regel Deutsch und Englisch. Was aber fängt ein englischsprachiger User mit einer deutschsprachigen Anzeige an? Von demher das Häkchen bei “Englisch” rausnehmen. Genauso können auch Sprachen hinzugefügt werden, sofern Ihre Anzeigentexte in diesen Sprachen verfasst wurden.

 

Zu Fehler 4 (Gebotsstrategienfestlegung):

Anfangs wird meist eingestellt, dass AdWords die Gebote festlegt, um die Anzahl der Klicks innerhalb des 30-Tage-Budgets zu maximieren. Es empfiehlt sich, diese Einstellung nach einem Zeitraum von zwei bis vier Wochen auf manuelle Eingabe (“Ich lege meine Gebote für Klicks manuell fest”) zu ändern, um pro Keyword besser aussteuern zu können.

 

Zu Fehler 5 (Nutzung der Anzeigenerweiterungen):

Mit der Nutzung der Anzeigenerweiterungen bietet sich die Möglichkeit, den Anzeigen weitere relevante Informationen hinzuzufügen.

Anzeigenerweiterungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Einrichtung von “Google Sitelinks” können Sie Verlinkungen zu anderen Produkt- oder Dienstleistungsbereichen wie auch Seiten auf Ihrer Website anlegen. Diese erscheinen dann unter Ihrer AdWords-Anzeige, vorausgesetzt, sie befindet sich unter den ersten drei Positionen links oben. Mehr zur Nutzung dieser Funktion finden Sie hier: Sitelinks hinzufügen

 

Zu Fehler 6 (Nutzung des Werbezeitplaners):

Hier besteht die Möglichkeit, Anzeigen nur an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten zu schalten wie auch Gebotsanpassungen für diese Zeiträume vorzunehmen. Dies macht Sinn, wenn Sie feststellen, dass sich Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen zu bestimmten Zeiten größerer Nachfrage erfreuen als zu anderen Zeiten. Mehr zur Anzeigenplanung finden Sie hier: Anzeigenplanung mit dem Werbezeitplaner

 

Zu Fehler 7 (Anzeigenschaltungsmöglichkeiten):

Unter diesem Einstellungspunkt können Sie unter verschiedenen Möglichkeiten auswählen, wie die Ausspielung Ihrer Anzeigen erfolgen soll. Ob Sie Anzeigen nach Klicks oder eher leistungsunabhängig schalten wollen oder wieviel mal ein Nutzer Ihre Bannerwerbung maximal angezeigt bekommen soll. Mehr zu den Anzeigenschaltungsmöglichkeiten finden Sie hier: Anzeigenschaltungsmethoden auswählen

 

Zu Fehler 8 (Keyword-Übereinstimmungstypen festlegen):

KeywordoptionenHier können Sie zwischen zwei Varianten wählen. Eine Variante ist, dass bei Keywords mit den Keyword-Optionen “Genau passend” und “Passende Wortgruppen” auch Pluralformen, falsche Schreibweisen und nahe Varianten zugelassen werden. Die andere Variante besagt, dass Anzeigenschaltungen nur erfolgen sollen, wenn der Suchbegriff vom Nutzer exakt so eingegeben wurde, wie Sie ihn als Keyword eingebucht haben. Mehr zu den verschiedenen Keyword-Optionen finden Sie hier: Keyword-Optionen richtig verwenden

 

Sie werden sehen, dass sich die Kontenleistung durch diese Optimierungsmaßnahmen verbessern lässt. Natürlich gibt es noch andere Optimierungsmöglichkeiten – auf diese gehe ich in den nächsten Blogbeiträgen ein. Verprochen!

 

Gutes Gelingen bei Ihren Optimierungsmaßnahmen!

Gerne schulen wir Sie auch zu Google AdWords – hier können Sie zwischen Inhouse-Trainings oder einzeln buchbaren Schulungsmodulen in unseren Geschäftsräumen wählen.

Mehr zu den Inhalten unserer Schulungsmodule finden Sie hier: Google AdWords-Seminar

 

 

 

 

AdWords-Optimierung – nervig?

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Tja, mit dem Anlegen eines AdWords-Kontos, dem Einbuchen von Keywords und Schreiben von ansprechenden Anzeigen ist es leider nicht getan. Das wäre sehr schön, denn Sie könnten sich entspannt zurücklehnen und/oder die dadurch gewonnene Zeit in andere wichtige Arbeiten investieren. Doch – um das eingesetzte Klickbudget optimal nutzen zu können – ist die regelmäßige Optimierung der AdWords-Kampagnen ein absolutes Muss. Dies ist ein fortlaufender Prozess, der so gut wie nie ein Ende findet und richtig Zeit kostet.

Ohne Know-how wird es nervig…

Völlig genervt!Mit Know-how manchmal auch, aber ohne wird es definitiv nervig und eventuell teuer. Entweder wird Geld für unnötige Klicks ausgegeben oder es tut sich nicht viel, weil die falschen Keyword-Optionen verwendet werden und die gewünschte Umsatzsteigerung bleibt aus. Somit müsste/sollte man sich mit den verschiedenen Optimierungsmöglichkeiten vertraut machen, was dann jedoch wieder Zeit kostet, die man unter Umständen nicht hat oder für andere wichtige Arbeiten bräuchte.

AdWords-Agenturen wissen, was zu tun ist!

Das ist jetzt nichts Neues, oder?

Ihre Einwände:

  • Die wollen immer, dass man einen Vertrag über längere Zeiträume mit ihnen macht und das will ich nicht
  • Wenn AdWords erst mal läuft, brauche ich keine Agentur mehr, dann kann ich die Optimierung etc. selbst nebenher machen, ist ja kein Hexenwerk
  • Ich habe momentan nicht das Geld für einen Vertrag mit einer Agentur, das stecke ich lieber ins Tagesbudget
  • Agenturen sind doof

Wir machen Ihnen ein Angebot, dass Sie nicht ablehnen können!

Wir optimieren Ihre AdWords “einmalig” in 30 Tagen – ohne vertragliche Bindung. Neugierig geworden?

 

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Crowdtesting – alles Blödsinn oder was?

Crowdtesting – was ist das?

Young man contemplating over white backgroundEinfach ausgedrückt: Das Sammeln von Ideen und Rückmeldungen von ausserhalb – d.h. Internet-User geben ihr Feedback zu Apps, Webanwendungen, Design oder auch Usability.

Viel zu wenige Unternehmen, die nicht die Größe eines Konzerns haben, machen sich die Mühe, Crowdtesting für ihren Webauftritt bzw. Online-Shop durchzuführen. Beliebter Spruch von Seiten des Unternehmers: “Uns gefällt’s, wir finden es schön und wir kommen super durch die Navigation…” Prima! Und dann kommt doch noch das große Fragezeichen, warum die Besucher gleich wieder abdüsen bzw. nichts kaufen…

Wie läuft das denn mit dem Crowdtesting?

SpielfigurenDie sogenannte “Crowd” verfügt über alle Testwerkzeuge (Computer, Tablet-PCs, Smartphones usw.) und deckt sämtliche Kombinationen aus Betriebssystemen, Browsern, Providern, Displaygrößen etc. ab. Hiermit wird die Kompatibilität der Webiste oder des Onlineshops zu möglichst vielen Endgeräten ausgetestet.

Das vorher festgelegte Testprojekt wird von der Crowd im Internet bearbeitet. Über gefundene Fehler, Stolpersteine, Befindlichkeiten zum Design etc. wird von jedem Tester ausführlich berichtet. Nach Auswertung aller Berichte sollte dann der Webauftritt “aufgehübscht” werden.

Woher kriege ich die “Crowd”?

Mittlerweile gibt es Crowdtesting-Anbieter, welche die gewünschten Tests durchführen. Sie verfügen über einen Pool von Testern, welche über die erforderlichen Testwerkzeuge verfügen und meist sehr zügig mit dem Testen starten können. Der Preis für diese Leistungen hängt von Umfang, Größe und Anforderungen des Tests ab.

Für kleine Unternehmen, welche auf ihre Ausgaben achten müssen, empfiehlt es sich, alle Leute aus dem Umfeld zusammenzutrommeln und wenigstens die Usability der Website/des Online-Shops von ihnen testen zu lassen.

In diesem Sinne: Never stop testing!

 

Social Media – Ein Muss für Unternehmen?

In der heutigen Zeit herrscht die Meinung vor, dass Unternehmen, die keinen Social-Media-Kanal anbieten, grob fahrlässig handeln. Social Media sei zum einen der Kommunikationsweg der Zukunft und zum anderen böte es diverse Möglichkeiten, sich von der Konkurrenz abzuheben und die jüngere Generation (sprich: die Käufer von heute, morgen und übermorgen) anzusprechen.

Hier darf allerdings die Frage gestellt werden, ob Social Media wirklich die eierlegende Wollmilchsau ist, wie sie von allen vorherrschenden Meinungsführern angepriesen und für Unternehmen als unverzichtbar erklärt wird.

Muss man als Unternehmen mitmachen?

Social Media - Ja oder Nein?Klare Antwort: Nein! Der Einsatz von Social Media in einem Unternehmen kann nicht mit einem generellen Ja beantwortet werden. Jedes Unternehmen muss zunächst für sich selbst analysieren, inwieweit Social Media hinsichtlich der Einsetzbarkeit, Durchführbarkeit und Sinnhaftigkeit überhaupt in Frage kommt. Dabei spielen einige Faktoren eine gewichtige Rolle, wie beispielsweise:

  • Handelt es sich um ein B2C- oder B2B-Unternehmen?
  • Welchem Wirtschaftszweig ist das Unternehmen zugeordnet?
  • Welche Produkte, Dienstleistungen bietet das Unternehmen an?
  • Sind die interessanten, relevanten Stakeholder in den Social-Media-Kanälen anzutreffen?
  • Möchte das Unternehmen einen echten Kundendialog führen?

Für den Einsatz von Social Media in Unternehmen ist es zunächst von besonderer Bedeutung zu wissen, auf welchem Sektor das Unternehmen tätig ist. B2C-Unternehmen unterscheiden sich doch erheblich von B2B-Unternehmen. Neben der Aufstellung und Positionierung ihrer jeweiligen Produkte ist auch der Kundenkreis und deren Ansprache sehr unterschiedlich und muss berücksichtigt werden. Für B2C-Unternehmen ist die Nutzung von Social-Media-Kanälen wesentlich einfacher und ratsamer, da ihre Kunden vermehrt in diesen Kanälen anzutreffen sind.

Nicht jeder Wirtschaftszweig ist für Social Media geeignet!

Der Wirtschaftszweig des Unternehmens spielt bei der Entscheidung für oder gegen Social Media ebenfalls mit ein, ungeachtet davon, ob es sich um ein B2C- oder B2B-Unternehmen handelt. Nicht jeder Wirtschaftszweig ist für Social Media geeignet, da entweder die Geschäftsfelder der Unternehmen zu weit gefächert oder die Kunden in den Social-Media-Kanälen nicht anzutreffen sind.

Social Media - nicht für jeden WirtschafszweigÄhnlich wie bei den Wirtschaftszweigen verhält es sich mit den von den Unternehmen angebotenen Produkten und Dienstleistungen. Nicht jedes Produkt bzw. Dienstleistung kann über einen Social-Media-Kanal beworben, angeboten oder vertrieben werden. Eine zu hohe Komplexität oder Erklärungsbedürftigkeit der Produkte sind nur zwei Beispiele, die den Einsatz von Social Media erschweren und in Frage stellen lassen.

Eine der wichtigsten Fragen, die sich bei der Analyse eines Social-Media-Engagements für ein Unternehmen stellt, ist die, ob die für das Unternehmen interessanten und relevanten Stakeholder in den Social-Media-Kanälen überhaupt anzutreffen sind. Bei den Stakeholdern handelt es sich nicht nur um die Kunden des Unternehmens, vielmehr muss auch Ausschau nach Meinungsführern, Konkurrenzunternehmen, Angestellten, Lieferanten, Partnerunternehmen, Shareholdern und Interessenten in den Social-Media-Kanälen gehalten werden. Sind diese unterschiedlichen Teilöffentlichkeiten in Social Media vertreten? Wenn ja, nehmen sie eine aktive oder passive Rolle ein?

Hierbei stellt sich für das Unternehmen die nächste Frage die es zu klären gilt. Möchte das Unternehmen überhaupt einen echten Kundendialog führen oder möchte es lediglich eine rein informative Rolle übernehmen? Denn Social Media ist nichts anders als ein Dialog in Reinform mit den Stakeholdern, der letztendlich ein wichtiger Baustein für den Erfolg eines Unternehmens sein kann. Ein rein informatives Angebot in Social Media, wie beispielsweise das Anpreisen von Produkten oder Dienstleistungen, ist wenig zielführend und kann sogar nach hinten losgehen.

Lohnt sich Social Media für Unternehmen?

Social Media - lohnt sich das?Ganz so einfach ist diese Frage nicht zu beantworten. Die vorherrschenden Meinungsführer sind mehr denn je davon überzeugt, dass allein ein Engagement in Social Media einen Nutzen in Form eines höheren Return on Investment (ROI) für das jeweilige Unternehmen mit sich bringt. So kann eine gut geführte Öffentlichkeitsarbeit nicht nur einen Imagegewinn bewirken, sondern auch zu einer Umsatzsteigerung und damit auch zu einem höheren ROI führen. Jedoch verschweigen die Meinungsführer gerne, dass es alles andere als einfach ist, den ROI von Social-Media-Aktivitäten zu messen. Dafür fehlen nicht zuletzt eindeutig zuordbare Kennzahlen, mit denen sich der ROI berechnen lassen kann. Eine mögliche Kennzahl, die immer wieder angeführt wird, ist die Anzahl der Kaufentscheidungen von Kunden. Allerdings hat die neueste Studie von Forrester Ernüchterung auf diesem Gebiet gebracht. Der Studie zufolge beeinflusst Social Media auf dem B2C-Sektor weniger als 1% der Kaufentscheidungen im Internet. Auf dem B2B-Sektor wird es sogar noch weniger sein, aus den bereits genannten Gründen.

Ob sich Social Media für Unternehmen auszahlt oder nicht, hängt deshalb in erster Linie von der Wirtschaftlichkeit des Social-Media-Engagements ab. Noch so gut geführte Social-Media-Kanäle bringen einem Unternehmen wenig ein, wenn kein monetärer Nutzen daraus gezogen werden kann.

Abwägung ist alles!

Social Media? Abwägung ist alles!Hinterfragen Sie sich als Unternehmen, ob Social Media für Sie überhaupt Sinn macht. Bringt es Sie als Unternehmen nach vorne und wollen Sie den Dialog mit ihren Kunden führen? Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten können, dann ist Social Media definitiv ein Muss für ihr Unternehmen und Sie sollten mit der Konzepterstellung ihrer Social-Media-Aktivitäten beginnen.

Wenn sich allerdings diese Fragen mit Nein beantworten lassen, wäre es für ihr Unternehmen ratsamer, weniger Zeit und Geld in Social-Media-Aktivitäten zu investieren, dafür mehr in andere Marketingaktivitäten, die einen nachweislichen Mehrwert mit sich bringen.

 

In diesem Sinne – “social media, or not social media: that’s the question“…

Herzliche Grüße, Ihr Andreas Sammet

Remarketing – jetzt noch einfacher mit Google Analytics!

Remarketingmaßnahmen sind nichts Neues. Mit Google AdWords wurde hier schon ganz schön was vorgelegt. Doch jetzt gibt es noch zielgerichteteres, noch erfolgsversprechenderes Remarketing mit Google Analytics.

Warum sollten die gesammelten Daten nicht für erneute Kundenbindung genutzt werden? Um nicht den Eindruck zu erwecken, den Kunden wild im Netz zu verfolgen, sondern Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich sehr dezent und doch kompetent in Erinnerung zu bringen. 

Wie das jetzt geht, fragen Sie sich? Mittels Remarketing-Listen, in denen die für Sie wie auch Ihre Besucher/Kunden relevanten Bezugspunkte enthalten sind.

Remarketing-Listen in Google Analytics

Bei der Erstellung einer Liste können Sie entweder ein Besuchersegment aus drei vordefinierten auswählen, wie z.B.:

  • Alle Besucher Ihrer Website
  • Besucher einer spezifischen Seite oder einem bestimmten Bereich einer Seite
  • Besucher, die eine bestimmte Zielvorgabe erfüllt haben

Oder Sie erstellen selbst ein individuelles Besuchersegment, welches aus diesen zwei Filtern bestehen kann:

  • Dimensionen- und Messdatenfilter: Sie wollen z.B. die Besucher ansprechen, welche Ihre Website drei Mal oder mehr besucht, bestimmte Zielvorgaben erfüllt und in einem bestimmten Zeitraum mehr als 100 € ausgegeben haben.
  • Sequenz-Filter: Sie wollen z.B. alle Besucher ansprechen, welche auf einer Webseite mit einem speziellen Produktvideo waren, dort sofort auf “Play” klickten und im Anschluss darauf auf die Produktdetail-Seite gegangen sind.

Wo finden Sie das neue Tool? 

Wahrscheinlich noch gar nicht. Das Tool ist noch eine Beta-Version und wird nach und nach, voraussichtlich bis Ende diesen Sommers, an bestimmte Google Analytics Nutzer ausgeliefert. Diese müssen Administratoren sein und mindestens ein verlinktes AdWords-Konto haben. 

Ob Ihnen das Tool zur Verfügung steht, können Sie unter dem Tab “Verwaltung” (in der oberen rechten Ecke von Google Analytics) sehen. Hier muss dann der Tab “Remarketing-Listen” sichtbar sein.

Remarketing mit Google Analytics

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Mehr Informationen zu den Remarketing Listen finden Sie hier.

Oder bei uns – wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Viel Erfolg und gute Geschäfte – Ihre Karin Tempel-Maier

 

Online-Shopping: Geben Sie Ihren Kunden, was sie wollen!

Was geben meine Kunden aus, wann und wo?

Wissen Sie, wie viel Ihre Kunden durchschnittlich im Onlineshop ausgeben, wann und wo sie im Onlineshop anzutreffen sind und welche Medien sie dafür nutzen? Wenn Ihre Antwort Nein ist, dann ist dieser Beitrag genau richtig für Sie.

Das Unternehmen WorldPay Ltd. (UK) hat mit seiner Studie „Are you giving your customers what they really, really want?” das Verhalten von Onlineshoppern untersucht. Im Vordergrund stand dabei die Beantwortung der eben gestellten Fragen und die Ableitung möglicher Erkenntnisse für Sie als Onlineshopbetreiber. Nachfolgend sind die wichtigsten Aussagen der Studie zusammengefasst.

Was geben die Onlineshopper aus?

„Onlineshopper“ geben im Schnitt 22% ihres (Netto-)Einkommens (im Internet) für Online-Shopping aus. Deutschland macht hier mit 21% keine Ausnahme. Allerdings sind Länder wie Indien, China oder Brasilien mit durchschnittlich 30% Vorreiter im Bereich Online-Shopping. 

Wann geben die Onlineshopper ihr Geld am liebsten aus?

Was die Shopping-Zeit angeht, so gibt es doch weltweit deutliche Unterschiede zu verzeichnen. Während in den USA und  in Indien der Peak um 10 Uhr vormittags erreicht wird, liegt er weltweit bei 20:40 Uhr. Die meisten Käufe (77%) werden weltweit allerdings in dem Zeitraum von 12 Uhr mittags bis 24 Uhr nachts getätigt.

Wo befindet sich der Onlineshopper, während er einkauft?

95% der Onlineshopper tätigen ihre Einkäufe von zuhause aus und 64% benutzen sogar dafür nach wie vor noch ihren PC. Smartphones oder Tablets spielen hier noch eine untergeordnete Rolle.

 Die Online-Einkäufe finden allerdings zunehmend neben anderen Tätigkeiten statt, wie z.B.:

  • TV schauen (46%),
  • Musik hören (42%) oder
  • auf Social Media-Seiten surfen (31%)

Für Sie als Onlineshop-Betreiber liegt die Herausforderung darin, Ihre Inhalte so attraktiv wie möglich zu gestalten, um die Käufer im Onlineshop zu halten (und sie nicht während des Kaufprozesses noch zu verlieren).

Welche Zahlweise bevorzugt der Onlineshopper?

Welche Zahlweise bevorzugt der Kunde?Wenn es um die Art des Bezahlens geht, ist es für die „Onlineshopper“ besonders wichtig, dass sie eine Auswahl an verschiedenen Bezahlmöglichkeiten im Onlineshop vorfinden (61%). Die favorisierten Bezahlmöglichkeiten sind:

  • Kreditkarte (61%),
  • PayPal (40%),
  • Lastschriften (37%) und
  • Überweisungen (19%)

Bieten Sie diese verschiedenen Bezahlmöglichkeiten in Ihrem Onlineshop an? Wenn nicht, dann wird es Zeit, sonst können Sie ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen und verlieren so potenzielle Kunden.

Kriterien für einen „guten“ Onlineshop

Bestehende Kunden zu halten ist aus Kostensicht wesentlich günstiger, als neue Kunden zu gewinnen. Daher ist ein „guter“ Onlineshop unverzichtbar, um die Kunden zur Wiederkehr zu bewegen. 

Für die Onlineshopper spielen Punkte, wie

  • die Sicherheit der persönlichen und finanziellen Informationen (75%),
  • die Sicherheitskontrollen beim Bezahlvorgang (66%),
  • die Garantien und Gewährleistungen für Produkte und Services (57%)

eine große Rolle.

Weniger wichtig sind der billigste Preis (51%) oder gar die Bekanntheit des Onlineshopanbieters (39%).

Ebenso sind die Kunden davon zu überzeugen, dass es sich um einen zuverlässigen, legitimierten Betreiber handelt, bei dem die Sicherheit der persönlichen und finanziellen Informationen eingehalten wird.

Was ist dem Onlineshopper besonders wichtig?

  • Hohe Sicherheit beim Bezahlen (53%),
  • Schutz der persönlichen Daten (49%),
  • Präzise/genaue Lieferangaben (43%),
  • Ein großes Angebot an Bezahlmethoden (42%) 
  • maßgeschneiderte Angebote (36%)

Wann bricht der Onlineshopper ab?

Wann bricht der Kunde ab?Eines der größten Probleme für Onlineshopbetreiber ist die nach wie vor hohe Abbruchrate beim Bestellvorgang. Um dieses Problem anzugehen und gleichzeitig den Umsatz zu steigern, müssen die Gründe für den Abbruch von Bestellungen bekannt sein. Die wichtigsten Gründe sind demnach:

  • Konfrontation mit unerwarteten zusätzlichen Kosten (56%),
  • Konkurrenz ist günstiger (36%),
  • zu hoher Gesamtpreis (32%),
  • zu komplizierte Webseitennavigation (25%),
  • Absturz der Webseite (24%),
  • zu langer Bestellprozess (21%),
  • ausschweifende Sicherheitschecks beim Bezahlvorgang (18%),
  • Bedenken über die Sicherheit beim Bezahlvorgang (17%),
  • unangemessene Lieferbedingungen (16%);
  • Webseitenunterbrechung (15%),
  • Preisangaben in Fremdwährung (13%).

Der Kunde ist König

Der Kunde ist König!Die Studie hat deutlich aufgezeigt, was Onlineshopper von einem Onlineshop erwarten und was Sie als Onlineshopbetreiber vermeiden sollten. Wenn Sie diese Erkenntnisse in die Tat umsetzen, können Sie ihre Kundennähe verbessern, ihr Kundenverständnis erhöhen und es eröffnet Ihnen als Onlineshopbetreiber zugleich die Möglichkeit sich noch intensiver zu engagieren, mit dem Ziel mehr Umsatz zu generieren.

In diesem Sinne viel Erfolg mit Ihrem Onlineshop!

Ihr webalytics-Team

 

 

 

 

Online-Marketing Power-Day im April 2012

Am 27. April 2012 war es wieder so weit: Der von Riba:BusinessTalk initiierte Online-Marketing Power-Day führte erneut Marketingverantwortliche und Führungskräfte aus der ITK-Branche im Klostergut Besselich bei Koblenz zusammen.

Seminarraum und TeilnehmerBereits zum sechsten Mal wurden Kunden und Interessenten zur praxisnahen Veranstaltung rund um die Themen Online Marketing und Social Media begrüßt. Die  Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um ihr Know-how auf den neuesten Stand zu bringen und in den Pausen Ihre Anliegen mit den Referenten zu besprechen.

Vorträge von Holger TempelDurch das Seminar führte Holger Tempel, Geschäftsführer von webalytics, dem ersten für die Region DACH zertifizierten Google Analytics Certified Partner. Er zeigte im Dialog mit den Teilnehmern auf, wie Unternehmen mit Hilfe von Online-Marketing-Aktivitäten ihre Kommunikationsziele erreichen können und welche Rolle dabei kontinuierliche Webanalysen spielen. Selbst Online-Spezialisten, insbesondere aus dem B2B-Marketing, konnten hier Ihr Wissen über wirkungsvolle Web-Strategien, Traffic-Generierung Wirkungsweisen erweitern. Auch die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Social-Media-Kommunikation wurden erörtert.

Vortrag von Karin Tempel-MaierAnhand von Praxisbeispielen brachte Karin Tempel-Maier,  Senior Manager Online-Marketing von webalytics, den Teilnehmern dann das Konzept der erfolgreichen Werbung im Internet mit Hilfe von Google AdWords näher. Im Fokus stand dabei der Kauftrichterprozess, den die meisten Nutzer im Internet durchlaufen und wie die Text- bzw. Display-Anzeigen darauf abgestimmt werden können.

Im Seminarteil Online-Recht referierte Martin M. Jackowski dann zu den rechtlichen Pflichten, die Unternehmen bei der Web-Kommunikation erfüllen sollten, um etwa kostspieligen Abmahnungen aus dem Weg zu gehen. Der selbstständige Anwalt ist freier Mitarbeiter der Kanzlei Schlömer & Sperl, einer der Kooperationspartner von eBay Deutschland.

Rezension: Online-Marketing und Recht

'Online-Marketing und Recht' aus dem mitp-Verlag - jetzt kaufen!

Für all diejenigen, die ihre ersten „Gehversuche“ im Internet wagen und erkannt haben, dass über dieses Medium Kunden gewonnen werden können, ist das Buch ‘Online-Marketing und Recht’ aus dem mitp-Verlag ein Muss.

Eine Website alleine ist heute schon lange nicht mehr absatz- bzw. umsatzfördernd. Online-Shop, Inhalte der eigenen Seiten, E-Mail- & Affiliate-Marketing, Paid Search, etc. sind probate und unverzichtbare Mittel, um neue Kunden zu gewinnen und zu binden. Jedoch gilt es bei jeder einzelnen Maßnahme urheber- bzw. wettbewerbsrechtliche und gesetzliche Punkte zu berücksichtigen, die bei Nichtbeachtung erhebliche Kosten nach sich ziehen können.

Genau davor will der Autor den Leser schützen, was ihm mit dem Buch meines Erachtens nach auch gut gelingt. So kommt er ohne Umschweife im ersten Kapitel auf die Kardinalsfehler der einzelnen Bereiche zu sprechen, die er dann in den folgenden Kapiteln ausführlich erläutert. Natürlich ist der Inhalt des Buchs, wie bei solch einer komplexen und schwierigen Materie nicht anders zu erwarten, keine leichte Kost. Ein gewisses Grundverständnis für das deutsche Recht sowie einige kaufmännische Grundlagen sind für das Verarbeiten des Lesestoffs hilfreich.

Bei der deutschen Rechtsprechung ist es nicht weiter verwunderlich, dass die einzelnen Bereiche vielleicht nicht immer die gewünschte oder eindeutige Antwort auf die eine oder andere Frage geben. Dennoch hilft das Werk dem Einsteiger, sich in dem Paragraphen-Dschungel, der nun auch schon seit langem im World Wide Web wuchert, besser zurecht zu finden und die Do’s & Dont’s im Online-Marketing zu beachten.

Der Autor ist selbst der Auffassung, dass dieses Buch nur als Hilfsmittel bzw. Wegweiser angesehen werden sollte. Im Einzelfall oder Zweifelsfall jedoch sollte immer ein fachkundiger Anwalt konsultiert werden. Positiv fällt dabei auf, dass sich der Leser des Buchs im Nachgang auch jederzeit auf der Website des Autors aktuell halten kann.

Leseproben

Aus dem Inhalt:

Hauptfehler bei Domains (Kapitel 2)

Gattungsbegriff und Stadtname in Domain

Das OLG Hamm hat dem Inhaber der Domain tauchschule-dortmund.de die Verwendung der Domain untersagt, weil dadurch der Eindruck entstehe, es gebe nur diese eine Tauchschule in Dortmund bzw. diese sei »das erste Haus am Platze« (Abschnitt 2.2.6).

Marken als Domain-Bestandteil

Wer geschützte Marken als Domain-Bestandteil verwenden will, sollte sicher sein, dass die Verwendung ausnahmsweise statthaft ist oder vom Markeninhaber geduldet werden wird (Abschnitt 2.2.2).

Verwendung der TLD .ag durch ein Unternehmen, das keine Aktiengesellschaft ist

Die Verwendung der Domain unternehmensname.ag kann von den Gerichten als irreführend angesehen werden, wenn es sich bei dem anbietenden Unternehmen nicht um eine Aktiengesellschaft handelt (Abschnitt 2.2.7).

Hauptfehler auf der eigenen Website (Kapitel 3)

Stadtplanausschnitte werden als Wegbeschreibung verwendet

Stadtpläne genießen Urheberschutz. Werden Ausschnitte einfach heruntergeladen und auf der eigenen Website zum Beispiel als Wegbeschreibung verwendet, muss mit kostspieligen Abmahnungen gerechnet werden (Abschnitt 3.1.3).

Urheberrechtswidrige Verwendung von Fotos auf der Website

Professionell erstellte Bilder werden für Offline-Zwecke erstellt, aber auch online verwendet. Wird mit dem Fotografen nichts anderes vereinbart, berechtigt die Zurverfügungstellung von Fotos für eine Unternehmensbroschüre nicht auch zum Upload auf die Firmenwebsite (Abschnitt 3.1.3).

Fotos von Kundenevents werden ungefragt online gestellt

Werden Kundenevents fotografisch begleitet, dürfen die Bilder nicht ohne Weiteres im Anschluss auf die Unternehmenswebsite eingestellt werden. Ist der Abgebildete nicht nur bloßes Beiwerk, muss vorab gefragt werden, ob ein Einverständnis mit der Veröffentlichung besteht (Abschnitt 3.1.3).

Hauptfehler im Online-Shop (Kapitel 4)

Falsche oder fehlende Widerrufsbelehrung im B2C-Bereich

Im Online-Handel muss jedem Verbraucher das Recht zugestanden werden, den Kauf ohne Angabe von Gründen rückgängig machen zu können. Über dieses Widerrufsrecht ist der Verbraucher zu informieren. An Inhalt und Form der Belehrung werden strenge Anforderungen gestellt, die vielfach ignoriert werden. Es ist empfehlenswert, die vom Gesetzgeber zur Verfügung gestellte Musterbelehrung zu verwenden. Ohne anwaltliche Hilfe sollte davon nicht abgewichen werden (Abschnitt 4.1.3).

Fehlende Anpassungen an geänderte Rechtslage

Kaum ein Rechtsgebiet ist so häufigen Änderungen unterworfen wie das Fernabsatzrecht. Als Unternehmer müssen Sie sich ständig über diese Änderungen auf dem Laufenden halten. Dies gilt umso mehr, als Übergangsfristen oft nicht eingeräumt werden. Vom Tag des Inkrafttretens eines neuen Gesetzes muss dieses von den Unternehmern daher in der Regel beachtet werden (Abschnitt 4.1).

Nichterstattung von Versandkosten im Falle des Widerrufs

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass dem Verbraucher die Kosten für den Versand der Ware vom Händler zum Kunden zu erstatten sind, wenn der Kunde den Kaufvertrag widerruft. Etwaige Versandkostenpauschalen sind also mit dem Kaufpreis der Ware zu erstatten. Wer das nicht tut, handelt wettbewerbswidrig und kann abgemahnt werden (Abschnitt 4.1.5).

Der erfolgreiche Online-Shop (Teil 4)

So geht’s nicht! Die Top-Ten im Conversion-Killing

Frustfaktoren verhindern die ConversionIm ersten, zweiten und dritten Teil der Serie habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Traffic auf die Shopseiten leiten, das Besucherverhalten auswerten und auf was Sie bei der Auswahl des geeigneten Shopsystems achten sollten.

“Naja, dann kann ja nichts mehr schiefgehen”, denken Sie sich und bestellen schon mal ein dickes Auto, buchen eine schöne Reise und schauen sich nach einem Ihrem Lebensstandard angemessenen Domizil um.

Aber, die liebe Kundschaft spurt nicht so, wie Sie wollen? Dann haben Sie vielleicht ein paar Killer übersehen, die Ihre Besucher kaltmachen, bevor diese kaufen.

Killer Nr. 1: Der Frust mit der Lust

Ihr Besucher ist in Kauflaune. Er hat Lust, sich zu belohnen oder sich einfach etwas Gutes zu tun. Er ist auf der komplett emotionalen Schiene. Hier treten Preis und sonstige Benefits in den Hintergrund. Pure Kauflust will hier ihre Befriedigung finden. Beispiel: Der Besucher will sich einen neuen Fernseher kaufen. Geht in den Online-Shop eines großen Anbieters. Und muss sich durch eine komplizierte Navigation fummeln! Klick – klick – klick. LCD, Plasma, Flachbildfernseher. Äh, welche Größe? Wo waren nochmal die Plasmafernseher in der Größe XY? Welche Hersteller gibt es hier? Wo finde ich nochmal die Produktdetails?

“Auf Nimmerwiedersehen, lieber Besucher – kaufen Sie bitte woanders ein, wir haben den Online-Shop nur zum Spaß….”

Deshalb: Logisch aufgebaute Navigation nach Topthemen und hier mit dynamischen Subnavigationen arbeiten. 

Killer Nr. 2: Der Frust mit dem Durchblick 

Sie haben einen Besucher in Ihren Online-Shop gelockt, entweder über die organische Suchanfrage oder über Suchmaschinenmarketing. Egal, er ist “drin”. Und jetzt erschlagen Sie ihn mit ganz vielen verschiedenen Rubriken. Ein sehr schönes Beispiel bietet hier Ryanair. Man weiss gar nicht, wohin man zuerst gucken soll. Zudem dreht sich momentan noch ein Roulette-Rad im unteren Bereich rechts. Da soll man buchen, da soll mein einchecken, dort spart man…

Also, mir ist das zuviel an Reizen und ich sage ganz schnell “Tschüss – ich bin dann wieder weg!”.

Deshalb: Weniger ist mehr. Klare Seitenstruktur, eindeutige Handlungsaufforderungen und vorsichtiger Einsatz von Knallfarben.

Killer Nr. 3: Der Frust mit den langen Ladezeiten

Ihr Besucher klickt auf ein Produkt und wartet. Aber nicht auf’s Christkind sondern auf eine Information zum Produkt (eine Grafik, weitere Bilder, ein Video etc.). Er schaut auf dem Browser-Tab, ob sich das Rädchen dreht. Das tut es. Es dreht und dreht, aber auf dem Bildschirm passiert gar nichts. Und, weil der werte Besucher an Weihnachten schon was vorhat, betätigt er eiskalt die “Back”-Taste, kehrt zu den Suchergebnissen zurück und versucht es anderswo.

Deshalb: Vermeiden Sie Flash- und GIF-Animationen, falsche oder unzureichende Komprimierung der Bilder, viele große Grafiken und natürlich: Ein schlechtes Webhosting.

Killer Nr. 4: Der Frust mit der Produktansicht / den Produktdetails

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Online-Weinhandel. Ihr Besucher geht auf die Rubrik “Weissweine”. Und jetzt kommt die große Überraschung: Die Weissweinflaschen sind vor rotem Hintergrund fotografiert. In den Flaschen kann man besonders gut den Blitz vom Fotografieren erkennen, jedoch nicht den Weisswein. Sieht durch den roten Hintergrund nämlich aus wie Rotwein. Die Produktdetails verraten, außer dem Herkunftsland, nichts über die Region, den Alkoholgehalt, zu was der Wein gut passt und nach was er schmeckt (hier gibt es ja die tollsten Beschreibungen). Die Angaben beschränken sich auf “ein sehr ausdrucksstarker Weisswein, etwas wirklich Besonderes, wenig Säure”. Und das Ganze für schlappe € 8,90. Zuzüglich Versandkosten – versteht sich von selbst.

Ich als Weinliebhaberin sage da “Behaltet Euren Kram, meinen Wein kaufe ich lieber beim Fachhändler…”

Deshalb: Verschiedene Produktansichten mit Zoom-Funktion, ausführliche Produkttexte mit Zusatzinformationen. Evtl. die Möglichkeit, Produkte miteinander vergleichen zu können. Zusätzlich noch Verkaufsberatung und schon haben Sie Fehlbestellungen minimiert.

Killer Nr. 5: Der Frust mit der Verfügbarkeit / den Lieferzeiten

“Haben will und zwar pronto!” Wunderbar, steht ja auch “sofort verfügbar” beim Produkt. Was heisst “sofort”? Wie lange dauert “sofort”? Oder, wie darf der Besucher die Angabe “nur noch wenige Stück auf Lager” verstehen? Kriegt er den Artikel oder nicht? Wenn Sie jetzt denken “dann gebe ich keine Lieferzeiten an und mache auch keine Aussagen zur Verfügbarkeit”, schießen Sie sich mit Sicherheit ins AUS!

Deshalb: Machen Sie Aussagen zu Lieferzeiten in Tagen oder Wochen. Jedoch aufgepasst: Nur solche, die Sie wirklich einhalten können, sonst bekommen Sie Probleme, wenn Sie die Ware nicht in dem angegebenen Zeitraum liefern können. Und, bei der Verfügbarkeit empfiehlt sich die Angabe “noch XY Stück auf Lager”.

Killer Nr. 6: Der Frust mit den Versandkosten

Versandkostenhöhe als Überraschung?Jetzt haben Sie den Besucher schon so weit gebracht, dass er etwas bei Ihnen kaufen will. Sehr fein! Und dann knallen Sie Versandkosten obendrauf, die ihn zum Hyperventilieren bringen und zur Betätigung der Back-Taste. Wenn Sie bei den Versandkosten auch noch Kreativwerte ansetzen, die der Besucher nicht mal im Ansatz nachvollziehen kann, haben Sie ganz verloren.

Deshalb: Berechnen Sie realistische Versandkosten. Bieten Sie Erstbestellern das Zuckerl, versandkostenfrei zu liefern, egal wie hoch der Bestellwert ist. Setzen Sie für wiederkehrende Kunden den Mindestbestellwert, ab dem Sie versandkostenfrei liefern, nicht zu hoch an. 

Killer Nr. 7: Der Frust mit dem Bestellprozess

Der Besucher hat das Objekt seiner Begierde gefunden, in den Warenkorb gelegt und macht sich auf den Weg zur “Kasse”. Wenn der Shop gut ist, kann er sich jetzt nochmal seine ausgewählten Artikel aufgelistet ansehen und Änderungen vornehmen. Als nächstes soll er personenbezogene Daten eingeben. Und hier ist die Gefahr, dass der Bestellprozess abgebrochen wird, sehr sehr groß! Zum Einen, wenn Sie den Kunden dazu zwingen, sich zu registrieren. Zum Anderen wenn Sie unnötige Daten abfragen, wie z.B. die Telefonnummer oder das Geburtsdatum (dies ist nur in gewissen Online-Shops wirklich von Nöten…).

Deshalb: Geben Sie dem Besucher die Möglichkeit, zwischen der Bestellung ohne und mit Registrierung zu wählen. Sollte er sich bereits registriert haben, muss der Einlogprozess so einfach wie möglich gestaltet sein (Kundennummer und Passwort oder Email-Adresse und Passwort). Falls der Kunde sein Passwort vergessen hat, muss zack-zack eine Email mit vorläufigem Passwort zugestellt werden. 

Killer Nr. 8: Der Frust mit dem Zahlungsprozess

So, aus Ihrem Besucher ist fast schon ein Kunde geworden – jetzt geht es ans Online-Kassieren. Hier können Sie immer noch einiges verschusseln, also aufpassen! Bieten Sie hier als Zahlungsmöglichkeiten nur “gegen Vorkasse” oder “per Nachnahme” an, springt Ihnen hier gut die Hälfte der Besucher ab. Falls Sie die Zahlung mit Kreditkarte anbieten, jedoch nicht zu erkennen ist, ob Sie die Daten verschlüsselt übertragen, verlieren Sie nochmal. 

Deshalb: Bieten Sie, zusätzlich zu Lastschrifteinzug wie auch per Nachnahme, die Möglichkeit, mit Kreditkarte oder PayPal zu zahlen. Weisen Sie auf die Übermittlung der Kontodaten mit professioneller Verschlüsselung hin.

Und, was den Kunden zu Wachs in Ihren Händen werden lässt: Ein herzliches Dankeschön für die Bestellung, nicht mit einem Blabla von der Stange, sondern durch einen individuellen Text.

Killer Nr. 9: Der Frust mit der Lieferung und der Warenretournierung

Frustration durch 'unnötigen Papierkram'Die bestellten Artikel werden nicht in einer Lieferung abgefrühstückt, sondern trudeln schön gesplittet ein. Allerdings geben Sie in den Teillieferungen nicht bekannt, wann der Kunde mit den restlichen Artikeln rechnen kann. Nur, dass er ein 14-tägiges Rückgaberecht hat und jetzt unter Zeitdruck ist, wenn ihm die Ware doch nicht zusagt. Ist das so, muss er die Ware obendrauf noch auf eigene Kosten zurückschicken. Prima! Der bestellt nie wieder bei Ihnen…

Deshalb: Wenn die Lieferung nicht “am Stück” erfolgen kann, im Lieferschein die bestellten und nicht lieferbaren Artikel mit Lieferdatum angeben. Oder, im Bestellprozess nachfragen, ob der Kunde die Artikel in einer Lieferung erhalten und länger auf die Ware warten möchte. Darauf hinweisen, dass die Rücksendungen für den Kunden versandkostenfrei sind. Abholservice anbieten um es dem Kunden so einfach wie möglich zu machen, die Ware zurückzugeben.

Killer Nr. 10: Der Frust nach dem “ersten Mal”

Was machen Sie mit dem neugewonnenen Kunden, um ihn zum wiederkehrenden oder gar Stammkunden zu machen? 

Kundenbindung? Ja. Aber das ist ein anderes Thema, das zu einem anderen Zeitpunkt erörtert wird. 

Deshalb: Bleiben Sie dran! 

 

Bis hierhin alles gecheckt? Wenn nicht: Wir helfen gerne!

Stets zu Ihren Diensten –

Ihre Karin Tempel-Maier

Mit Google AdWords um Kunden “werben”

Was und wie ist das Werbeverhalten unter Menschen?

Es hat die Funktion der Anlockung und Zusammenführung der Partner (die sogenannte Paarbindung).

Kann man das auch auf die Beziehung zwischen Anbieter und Kunde ummünzen?

Ja!

Der Weg vom Werben bis zur Zusammenführung unterteilt sich in einzelne Phasen. Die erste Phase ist die ungerichtete Werbephase. Hier findet die Selbstdarstellung statt, es wird gezeigt, was man alles drauf hat (Anbieter gibt Einblick in das, was er zu bieten hat). In der Aufmerksamkeitsphase werden die Informationen gesammelt und mit anderen Anbietern verglichen (Kunde ist aufmerksam geworden, will aber erst noch checken, was der Markt sonst so zu bieten hat). Mit der Wahrnehmungsphase beginnt die Planung der Kontaktaufnahme (Kunde ist an Anbieter bzw. seinen Produkten/Dienstleistungen interessiert und plant, auf den Anbieter zuzugehen). In der anschließenden Interaktionsphase kommt es zur tatsächlichen Kontaktaufnahme in Form eines Auftrages (Kunde will das Produkt/die Dienstleistung haben). An diesem Punkt machen wir hier Schluss (wer wissen will, wie es im zwischenmenschlichen Bereich weitergeht, kann das im Lexikon der Biologie nachlesen). Für uns ist hier das Ziel, die Zusammenführung der Partner erwirkt zu haben, erreicht.

Sie fragen sich jetzt vielleicht:

Was hat das alles mit Google AdWords und dem Werben von Kunden zu tun?

Sehr viel!

Wenn Sie über das Internet schnell und effizient zu Kunden kommen wollen, ist Google AdWords das zielführendste Mittel. Es werden nur Nutzer angesprochen, welche vorher mit ihrer Suchanfrage Interesse an dem angebotenen Produkt bzw. der angebotenen Dienstleistung bekundet haben.

Sie denken sich jetzt vielleicht: Das geht doch auch ohne – mit einer gescheiten Suchmaschinen-optimierung!

Ja, aber nicht so schnell und auch nicht so zielgerichtet. Suchmaschinenoptimierung ist immer ein wichtiger Bestandteil Ihres Internetauftritts, keine Frage. Aber, bei der Suchmaschinenoptimierung muss an vielen Stellen geschraubt werden und das braucht einfach seine Zeit. Die Ergebnisse der Optimierung kann man nicht innerhalb einer Woche sehen. Sie wollen Ihre Produkte ja flott an den Mann bringen, gerade auch, wenn saisonale Faktoren eine Rolle spielen.

Mit Google AdWords können Sie Ihre Produkte sehr individuell bewerben. Mit einer aussagekräftigen Anzeige haben Sie die Möglichkeit, den Nutzer auf sich aufmerksam zu machen und im Wettstreit mit der schnöden Konkurrenz abzuschütteln (ungerichtete Werbephase). Sie können zudem den Kreis Ihres “Werbens” bestimmen. Welche Region, welche Sprache, welche demografische Gruppe Sie ansprechen wollen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer in die Aufmerksamkeitsphase kommt: Er interessiert sich für Ihr Angebot und klickt die Werbeanzeige an. Jetzt landet er auf der hoffentlich zum Angebot passenden Webseite! Er guckt dann noch ein bisschen bei Ihren Wettbewerbern rum, vergleicht und wägt ab, was für ihn das beste Angebot ist. Sie haben praktisch schon einen Fuß in der Tür, durch den Klick Ihres Besuchers. Nach dem Check der anderen Anbieter kommt der Nutzer in die Wahrnehmungsphase und wird somit zu einem echten Interessenten. Ihm gefällt Ihr Angebot, er will das Produkt/die Dienstleistung haben. Und schon befinden Sie sich in der Interaktionsphase, aus dem Interessenten wird ein Kunde.

Durch einen Klick auf Ihre Anzeige! Und nur diesen bezahlen Sie! Ohne Klick keine Kosten.

Lohnt sich das denn wirklich?

Sehen Sie selbst!

Einer unserer Kunden (Inhaber eines Ladengeschäftes mit ein paar Filialen) war über die organische Suchanfrage nicht unter den Top Ten gelistet, sondern eher sehr weit hinten. Seine bisherigen Werbemaßnahmen beschränkten sich auf Flyer, Anzeigen in den Lokalblättchen und Wochenanzeigern. Das Geschäft tröpfelte so vor sich hin, außer den Stammkunden und der Laufkundschaft gab es kaum neue Kunden. Durch den Einsatz von Google AdWords konnte er viel mehr Nutzer für sein Produktangebot interessieren und an den Point of Sale holen. Wie zu sehen, macht der Anteil der Zugriffe über Google AdWords-Anzeigen auf seine Webseiten mittlerweile 83,18% aus – nicht schlecht, oder?

Auch wenn nicht jeder Klick dazu führt, einen Auftrag zu erhalten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit doch sehr. Mit dem Conversion-Tracking von Google AdWords können Sie nachverfolgen, ob aus einem Klick eine echte Handlung (Bestellung, Abo Newsletter, Bitte um Rückruf, Anforderung von Infomaterial etc.) geworden ist. Einfacher geht’s nicht!

Darum: Werben um zu gewinnen – mit Google AdWords punktgenau und zielgerichtet!

Wir unterstützen Sie gerne dabei!

Ihre Karin Tempel-Maier

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