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Nützliche Google Analytics und SEO Extensions für Chrome

Der Chrome Browser bietet Ihnen eine Menge (Google) Analytics und SEO Extensions an, von denen ich Ihnen an dieser Stelle vier verschiedene Extensions wärmstens empfehlen möchte:

  1. Page Analytics (by Google)
  2. Check My Links
  3. MozBar
  4. WASP.inspector

Logo Page Analytics by Google Page Analytics (by Google)

Mit Page Analytics können Sie seitenbasierte Metriken sehen – direkt auf Ihrer Webseite. Statt der typischen Google Analytics Oberfläche agieren Sie direkt aus Ihrer Webseite heraus: Page Analytics Beispiel 1 groß Auf einen Blick sehen Sie hier die Pageviews, Unique Pageviews, Avg. Time on Page, Bounce Rate, % Exit und sogar die Besucheranzahl in Real Time! Page Analytics Beispiel 2 Segmente Sie können sich die Daten in einem frei wählbaren Zeitintervall anzeigen lassen, Zeiträume vergleichen und auch unterschiedliche Segmente vergleichen (siehe Bild rechts), um direkt aus Ihrer Webseite heraus erste Analysen zu tätigen und erste Entscheidungen hinsichtlich Ihres Website-Layouts abzuleiten. Ebenso erkennen Sie neben jedem Link die Anzahl an Clicks und die Clickrate in einem orangen Ballon. Eine Heatmap zeigt Ihnen graphisch hintelegt, welche Bereiche Ihrer Webseite in welchem Maße geklickt wurden.

 Check my Links Logo Check my Links

Check my Links ist eine Extension, die auf Klick alle Links auf der aktuellen Webseite überprüft. Lehnen Sie Sich zurück und schauen Sie zu, wie die Extension in Chrome jeden Link einzeln überprüft. Check my Links Beispiel 1 groß Ein einfaches Ampelsystem hilft Ihnen beim Erkennen von nicht funktionierenden Links – diese sind rot hinterlegt. Der Analyst (und der Suchmaschinenoptimierer) erkennt schnell, wo Fehler sind und was verbessert werden muss.

MozBar Logo MozBar

Eine SEO Extension, die mit vielen Features gespickt ist, ist MozBar. Sie können Links vergleichen und hervorheben, Keywords überprüfen und Metadaten anzeigen lassen. MozBar Beispiel 1 Head groß MozBar Beispiel 2 maximiertWenn Sie nun die MozBar maximieren, sehen Sie viele SEO-relevante Informationen:

  • URL
  • Page Title
  • Meta Description & Keywords
  • Überschriften, Fett-Schrift
  • Alternativ-Text
  • Page Load Time
  • Inbound Link Information
  • Social-Media Aktivitäten
  • u.v.m.

 

WASP Logo WASP.inspector

WASP Beispiel 1 groß WASP, die Abkürzung für Web Analytics Solution Profiler, listet übersichtlich alle Tags und Scripts einer Website auf. Überprüfen Sie mit dieser Extension, ob die eingepflegten Tags und Scripts korrekt implementiert sind und somit die Daten für Ihre Webanalyse Programme auch fehlerfrei übermitteln. Sie müssen sich also nicht mühsam durch Ihren Seitenquellcode durcharbeiten und können mit Klick auf die jeweiligen Tags oder Scripte alle nötigen Informationen anzeigen lassen.

 

Links zu den Extensions

Wie der Titel dieses Blogbeitrags schon sagt, gelten alle vorgestellten Extensions für den Google Chrome Browser. Sie finden die Extensions unter folgenden Links:

Google Analytics Konferenz 2013 in Wien – ein voller Erfolg

GAUC 2013 Bild 2

Am Mittwoch den 09. Oktober 2013 ging die diesjährige Google Analytics Konferenz in Wien zu Ende. Zum dritten Mal in Folge luden die Veranstalter e-dialog, elements und webalytics zu der Konferenz im Schloß Schönbrunn in Wien. In diesem Artikel möchte ich meine Impressionen als erstmaliger Teilnehmer an unsere Blog Leser weitergeben.

Ich durfte als „frischer“ Mitarbeiter bei webalytics zum ersten Mal an der Konferenz teilnehmen und darf mit Recht behaupten: Es war großartig! Das Setting in dem alten Schloß Schönbrunn versehen mit dem modernen Thema der Webanalyse bietet einen wunderbaren Kontrast. Das umfangreiche Thema wurde hervorragend in der dreitägigen Konferenz aufgearbeitet, wobei ich hier meine Eindrücke aufgeteilt auf die einzelnen Tage schildern möchte.

 

Tag 1: Der Training Day

Am ersten Tag, dem Training Day, wurde in Vorträgen der Geschäftsführer von e-dialog (Siegfried Stepke) und webalytics (Holger Tempel) ein erster Überblick über Google Analytics gewährt und einige wichtige Bereiche näher betrachtet. Dieser Tag war hervorragend für alle Einsteiger und Fortgeschrittenen geeignet. Die Einsteiger bekamen einen umfangreichen Überblick über Google Analytics, die Fortgeschrittenen frischten ihre Kenntnisse auf und bekamen die neuesten Änderungen in Google Analytics aufgezeigt. Der ein oder andere Leser möge jetzt denken, dass das für die Fortgeschrittenen nicht so interessant sei. Aber in Anbetracht der Tatsache, das Google für Analytics in den letzten 12 Monaten ca. 70 Updates und Änderungen durchgeführt hat, zeigt auf, dass man sich nicht genug mit Google Analytics beschäftigen kann.

 

Für mich persönlich als relativ neuen Anwender von Analytics war es die hervorragende Möglichkeit in den vier Vorträgen Bekanntes zu verinnerlichen und Neues aufzunehmen. Angefangen mit den Grundlagen und ersten Schritten über Seiten- und Trafficanalyse bis hin zu Individualisierungen im Analytics Konto saugte ich das geballte Wissen wie ein Schwamm auf. Ein perfekter Einstieg!

 

Tag 2: Die Konferenz

GAUC 2013 Bild 1

Am zweiten Tag war die „eigentliche“ Konferenz. An diesem Tag fanden verschiedene Vorträge in insgesamt drei Sälen statt, eingeleitet und abgeschlossen durch eine Keynote Speech des Google Mountain View Abgesandten, Stefan Schnabl. Der Konferenz Tag bot die Möglichkeit, je nach Wissensstand und eigener Interessen verschiedene Vorträge zu besuchen. Ob Vorträge für Einsteiger, Fortgeschrittene oder für die technischen Anwender unter uns, für jeden war etwas dabei. Dieser Tag zeichnete sich durch hohe Variation von wichtigen Google Analytics Bereichen wie auch generellen Web-Analyse Gebieten ab, in denen tiefe Einblicke gewährt und eifrig Notizen von den Zuhörern gemacht wurden.

 

An diesem Tag gab es u.a. Vorträge zu Universal Analytics, Campaign Tracking, Attribution Modeling, Big Data Integration oder der Speed Analyse, sowie viele viele weitere Themen.

 

Zum Abschluss luden die Veranstalter zu einem Chill-Out ein, bei dem man sich bei einem kalten oder warmen Getränk gesellig unterhalten konnte. Das Catering Team bot übrigens über die kompletten drei Tage einen perfekten Service, an dieser Stelle daher ein riesen Lob und ein großes Dankeschön.

 

Tag 3: Der Workshop Day

Der Workshop Day wurde auf Grund der hohen Nachfrage der Google Analytics Konferenz 2012 eingeführt. Er diente den Teilnehmern in erster Linie dazu, das Gehörte der vorhergehenden beiden Tage aktiv umzusetzen, Fragen zu stellen, Ideen zu diskutieren und Hilfeleistung von den Workshop-Leitern zu bekommen. Eine sehr gute Möglichkeit also, das Erlernte anzuwenden. Es gab Workshops zum Kampagnen Tracking, zur Kampagnen Analyse, zur Kontoverwaltung und zu Reports & Dashboards. In jedem Workshop folgte einer kurzen Einführung eine offene Fragerunde.

 

Mein Fazit

Für mich, wie sicherlich auch für die Veranstalter, war die komplette Konferenz ein voller Erfolg. Ich verstehe nun die Zusammenhänge in Google Analytics besser, kann mir tiefgehende Insights selbst in benutzerdefinierten Reports erstellen und kann nun, dank des vermittelten Wissens, noch besser wichtige (Kenn-)Zahlen auswerten und analysieren.

 

Ich kann jedem Anwender von Google Analytics und auch denen, die es bald anwenden wollen, die Google Analytics Konferenz in Wien wärmstens empfehlen. Sie werden mit neuem Wissen nach Hause gehen und lernen, wie Sie Ihre Website noch besser analysieren können! Versprochen.

 

In diesem Sinne, wünsche ich unseren Lesern ein schönes Wochenende. Bis spätestens zum nächsten Mal wenn es dann heißt: Google Analytics Konferenz Wien 2014.

Neue Funktion bei Google: Instant Search & Instant Preview

Mit den kürzlich integrierten Google Diensten ‘Instant Search’ und ‘Instant Preview’ hat Google bei der Suche wieder eine Schippe in Punkto Usability draufgelegt. Und schon bangen die Websitebetreiber und SEO-Experten, dass diese Aktion wieder enorme Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimalität haben könnte.

Dabei geht es doch primär darum, dem suchenden Nutzer a) schnell Ergebnisse zu liefern (= Instant Search) und b) einen “Vorgeschmack” darauf zu geben, was ihn auf der Website erwartet (= Instant Preview).

Schnelle Ergebnisse mit Instant Search

Wie war das vor dem Launch von Instant Search: Suchwort eingetippt, Enter gedrückt, SERP gescannt, nichts gefunden, Suchanfrage neu definiert, erneut Enter gedrückt, SERP wieder gescannt, einen Eintrag angeklickt, etc. All das ging einher mit vielen Mausbewegungen, Klicks und Tastenanschlägen. Kommt Ihnen das bekannt vor? Fein.

Wie angenehm einfach und doch spannend sich das Suchen nun mit Instant Search gestaltet, möchte ich am folgenden Beispiel verdeutlichen. Unlängst suchte ich nach Lagerregalen. Interessant war, wie sich die Suchergebnisliste während der Eingabe der Buchstaben veränderte:

Beispiel für 'Instant Search' - LagerBeispiel für 'Instant Search' - LagerregalBeispiel für 'Instant Search' - Lagerregale

Seitenvorschau mit Instant Preview

Lupe für 'Instant Preview'

Wie war das vor dem Launch von Instant Preview: Suchwort eingetippt, Enter gedrückt, SERP gescannt, Eintrag angeklickt, gegruselt, zurück zur SERP, nächsten Eintrag angeklickt, erneut gegruselt, Suchanfrage neu definiert, etc. Auch das kennen Sie? Schön!

Jetzt sparen Sie sich mit Instant Preview das lästinge Ansurfen der Seiten und können durch die Seitenvorschau entscheiden, ob Sie diese überhaupt aufrufen wollen. Leider bewahrt Instant Preview nicht vor dem Gruselfaktor, der auch in den Vorschauseiten ungemindert durchschlagen kann. Um die Funktion nutzen zu können, muss der Nutzer über ein Google Konto verfügen und angemeldet sein. Erst dann steht neben dem Suchergebniseintrag eine Lupe bereit, die eine Vorschau der Seite ermöglicht.

Beispiel für 'Instant Preview'

Mehr zur Nutzung von Instant Preview finden Sie auch im folgenden YouTube-Video (in englischer Sprache): Introducing Instant Previews

Fazit

Ich bin also hocherfreut über diese Dienste, ändert sich das Suchergebnis doch schon während ich tippe. Zudem kann ich jederzeit sehen, was mich auf der Zielseite erwartet.

Ungeachtet dessen, sind SEO-relevante Tätigkeiten durchzuführen, um eine Site in den SERPs (Search Engine Result Pages) nach oben zu bringen. Durch die Vorschaufunktion wird dem Design und der Übersichtlichtkeit einer Website wieder mehr Bedeutung beigemessen werden müssen. Bleibt also abzuwarten, ob und wie sich das alles auf die Absprungraten der Seiten auswirken wird…

Wirkt sich der Einsatz von Google Analytics & Co. negativ auf den PageRank meiner Seiten aus?

In unserem Blog-Artikel “Ladezeit einer Webseite ab sofort Kriterium für Google’s Search Rank” berichteten wir bereits darüber, dass langsame Webseiten unter Umständen einen schlechteren PageRank erhalten.

Dieser Umstand wirft natürlich die Frage auf, inwieweit sich der Einsatz von Tracking Tools (Google Analytics, Urchin Software, ClickTale, etc.) auf den PageRank auswirkt. Diese Frage wurde auch an Matt Cutts, den SEO-Spezialist der Google Search Quality Group, herangetragen. Er beantwortet die Frage in seinem Video-Blog:

Somit kann zusammenfassend festgehalten werden, dass der Einsatz von Google’s Asynchronous Tracking Code keine nennenswerten Auswirkungen auf die Ladezeiten einer Webseite hat deren PageRank nicht gefährdet.

Um diese Aussage zu verifizieren, haben wir die Ladezeiten der unterschiedlichen Tracking Codes in einer einfachen Seite gemessen. Nachfolgend finden Sie die Auswertung dazu:

Tracking Code Analyse Tool Herkunft Position Ladezeit
urchin.js Urchin lokal nach <body> 663 ms
ga.js Google Analytics extern nach <body> 215 ms
asynchronous Google Analytics extern vor </head> 202 ms

Was aber, wenn der Website-Betreiber derzeit ein anderes Analyse-Tool zur Auswertung des Besucherverhaltens einsetzt? Schließlich existieren gerade in Deutschland bzw. Europa mannigfaltige Gründe dafür: Datenschutz, Paranioa, Aversion gegen Google, etc. Was also, wenn die Analyse nicht mit Google Analytics erfolgt und es durch den Einsatz eines oder gar mehrerer anderer Tracking Codes zu Latenzen kommt?

Ladezeit des Google Analytics Asynchronous Tracking Code in einer Beispielseite

Lösung: Content Distribution Network (CDN)

Ein sehr probater wenn auch teurer Lösungsansatz stellt der Einsatz eines Content Distribution Network, kurz CDN, dar. Damit sorgen Sie für die zuverlässige und schnelle Auslieferung von Inhalten – auch Tracking Codes. Mehr über die Funktionsweise von CDNs finden Sie im deutschen Wikipedia.

Lösung: Nutzen des Asynchronous Tracking Code für Urchin

Ja, Sie haben richtig gelesen. Auch wenn Sie Urchin beispielsweise aufgrund Datenschutz einsetzen oder weil Sie die Daten inhouse halten möchten, ist der Einsatz des Google Analytics Asynchronous Tracking Code durchaus eine Überlegung wert. Dass der Tracking Code nur etwas ein Drittel der Ladezeit benötigt gegenüber der klassischen Urchin-eigenen JavaSkript-Datei benötigt, haben Sie aus der obigen Aufstellung erfahren.

Wie können Sie nun aber den Google Analytics Asynchronous Tracking Code einsetzen OHNE dabei gegen Datenschutzrichtlinien Ihrer Firma zu verstoßen? In der Tat ist das ganz einfach: Da der Tracking Code öffentlich abgerufen werden kann, benötiogen Sie nicht einmal ein Google-Konto, um diesen einzusetzen. Des Weiteren müssen Sie lediglich zwei kleine Änderungen im Quellcode durchführen.

Vorgehensweise, nachdem Sie sich den Code-Snippet des aktuellen Google Analytics Asynchronous Tracking Code besorgt haben:

1. Entfernen Sie daraus die Zeile mit der Konto-ID

  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxx-xx']);

2. und fügen Sie stattdessen die folgende Zeile hinzu:

  _gaq.push(['_setLocalServerMode']);

Der Code-Snippet sollte dann wie folgt aussehen:

<script type="text/javascript">
     var _gaq = _gaq || [];
     _gaq.push(['_setLocalRemoteServerMode']);
     _gaq.push(['_trackPageview']);
     (function() {
     var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript';
     ga.async = true;
     ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
     var s = document.getElementsByTagName('script')[0];
     s.parentNode.insertBefore(ga, s);
     })();
   </script>

Mit dieser Modifikation stellen Sie sicher, dass Ihnen beim Abruf der JavaSkript-Datei definitiv keine Daten zugeordnet werden können und – viel wichtiger – keine Nutzungsdaten Ihrer Website an Google übermittelt werden. Stattdessen werden die Daten ausschließlich in das lokale Logfile Ihres Webservers geschrieben. Zudem der Tracking Code bei Google abgerufen, wodurch die Ladezeit Ihrer Seiten positiv beeinflusst werden. Also alles in allem eine sinnvolle Vorgehensweise…

Ladezeit einer Webseite ab sofort Kriterium für Google’s Search Rank

Google gab am am Freitag, den 9. April 2010 bekannt, dass die Ladezeit sowie die gesamte Geschwindigkeit einer Website ab sofort in den Algorithmus des Search Ranks miteinfließt.

Google’s Begründung ist durchaus nachvollziehbar und liegt auf der Hand: schnelle Websites sorgen für “glückliche” Nutzer. Wie aus Google’s eigenen internen Studien hervorgeht, verbringen Nutzer auf langsamer reagierenden Websites weniger Zeit. Schnellere Sites jedoch erhöhen nicht nur die Benutzerfreundlichkeit, sondern senken auch die Betriebskosten, wie aus dem gemeinsamen Vortrag “Performance Related Changes and their User Impact” von Eric Schurmann (Microsoft) und Jake Brutlag (Google) hervorging:

Wie auch Google, legen viele Nutzer großen Wert auf Geschwindigkeit. Daher hat Google entschieden, die Geschwindigkeit einer Website in das Search Ranking miteinfließen zu lassen. Google nutzt dabei eine große Anzahl an Möglichkeiten, um die Geschwindigkeit einer Site im Vergleich mit anderen zu ermitteln.

Website-Performance messen…

Als Betreiber einer Website stehen Ihnen viele kostenfreie Werkzeuge zur Verfügung, mit deren Hilfe Sie die Geschwindigkeit Ihrer Website besser abschätzen können:

    Site Performance

  • Page Speed ist ein Open-Source Add-On für Firefox/Firebug, das die Leistung von Webseiten  ermittelt und Verbesserungsvorschläge macht.
  • YSlow ist ein kostenfreies Tool von Yahoo!, das Vorschläge zur Verbesserung der Website-Leistung bringt.
  • WebPagetest erstellt ein Wasserfall-Diagramm über die Ladezeit Ihrer Webseiten sowie eine Optimierungs-Checkliste.
  • In den Google Webmaster Tools unter Labs -> Site Performance finden Sie ein Diagramm bezüglich der Geschwindigkeit Ihrer Website, so wie sie von Nutzern aus aller Welt wahrgenommen wird.
  • zOompf liefert ebenfalls in einer kostenfreien Version bereits viele Verbesserungsvorschläge.
  • Eine gemeinsame Auswertung von YSlow und Seitengeschwindigkeit bietet GTmetrix (beta).
  • Viele weitere Tools finden Sie unter code.google.com/speed.

Allen Tools gemein ist, dass sie ausschließlich in englischer Sprache verfügbar sind  und Ihre Website-Geschwindigkeit meistens aus dem Ausland überprüfen. Des Weiteren wird die Bewertung der Performance-Werte überwiegend nach dem amerikanischen Schulnotensystem (A = sehr gut, F  = ungenügend) durchgeführt. Dennoch stellen alle Programme ein probates Mittels zur Messung und Steigerung der Website-Geschwindigkeit dar.

…und steigern?

Speed Up Your Website in a few minutesBasiert Ihre Websites auf einem Content Management System, könnte ggf. die Software von WEBO Site SpeedUp die Website-Performance bereits nachhaltig steigern.

In unserem Test (WordPress Blog auf einer 1&1-Internet-Präsenz) konnten wir bereits mit der kostenfreien Version die Ladezeit von 2,962 Sekunden auf 1,832 optimieren – das entspricht einer Reduzierung der Seitenladezeit von 38,15%.

Mehr Info zum Tool finden Sie hier.

Aber: Achtung…!

Obwohl die Geschwindigkeit einer Website neue Signale setzt, wird ihr dennoch nicht so viel Gewicht beigemessen wie der Relevanz einer Seite. Laut Google sind aktuell weniger als 1% der Suchabfragen von der Website-Geschwindigkeit betroffen und auch nur, wenn der Nutzer derzeit seine Suchanfrage auf google.com in englischer Sprache formuliert. Allerdings wird es wohl nicht lange dauern, bis diese Kriterien auch bei uns in Deutschland, Österreich und der Schweiz Gültigkeit haben.

Die Zeit, sich mit der Leistungsfähigkeit der eigenen Website auseinander zu setzen, ist somit gekommen!

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