Artikel-Schlagworte: „Webanalyse“

Weiterbildung über DDA – Studienstart Ende September

Durch die TeilnaHolger Tempel als Dozenthme an einem der Kurse erlangen Sie nicht nur fachspezifische Deep-Insights. Die praxisnahe Umsetzung der Kurse sowie das Know-how der Dozenten wird Ihnen dabei helfen, das Erlernte sofort in der Praxis umzusetzen. Die persönlichen Vorteile können Sie also direkt in Ihrem Unternehmen einbringen und mit Ihrem Team bzw. Ihrer Abteilung einen qualitativen Sprung noch oben machen.

Durch die unterschiedlichen Studienintensitäten wird die Möglichkeiten geboten, flexibel die Weiterbildung in den privaten und beruflichen Alltag zu integrieren. Sie können wählen zwischen

  • 6 -Tages-Crashkurs
  • Fern- & Vort-Ort-Studium (5 Monate)
  • 6-Monats-Studium
  • Doppel-Diplom (8 Monate)

Als Abschluss-Dokumente bekommen Sie je nach gewählter Intensität entweder ein Zertifikat oder ein Diplom. Weitere Informationen über die vielfältigen Möglichkeiten der DDA finden Sie in der hier verlinkten Broschüre : DDA Broschüre

Für wen interessant?

Das Angebot richtet sich an alle Interessenten, die sich in den Bereichen Online Marketing, E-Commerce, Social Media und/oder Dialogmarketing weiterbilden möchten. Ob Trainee, Junior oder Senior Manager – durch die verschiedenen Studiengänge und -intensitäten ist für jeden etwas dabei.

Wissen teilen…

webalytics ist es sehr wichtig, Wissen zu teilen und zu transportieren. Wir freuen uns, wenn wir wissenshungrige Mitmenschen in den Themengebieten Online Marketing, Webanalyse oder Tag Management fit machen dürfen. Auch dieses Studiensemester ist Holger Tempel (webalytics CEO) als Dozent der DDA aktiv und freut sich, Sie in seinem Kurs begrüßen zu dürfen!

Über DDA

dda Logodie dialog akademie (DDA) wurde 1993 gegründet und ist ein europäisch zertifizierter, privater Bildungsträger und bietet Fortbildungsmaßnahmen in Online Marketing und Dialogmarketing an. Folgende Studiengänge stehen Ihnen zur Auswahl:

  • Online Marketing
  • E-Commerce
  • Social Media
  • Dialogmarketing

Sie können die Intensität der Studiengänge ganz nach Ihren eigenen Bedürfnissen variieren, vom Crashkurs bis zum Diplom. die dialog akademie greift auf einen großen Pool von über 112 Dozenten zurück. Profitieren auch Sie vom Profi-Know-how der Dozenten aus der Praxis!

Google Analytics Konferenz 2015 – Wir waren dabei!

Google Analytics Konferenz 2015Mit Stolz können wir sagen, dass die Google Analytics Konferenz 2015 in Wien auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg war. Verteilt auf drei Tage wurde den Teilnehmern geballtes E-Commerce- und Analytics-Wissen vermittelt.

Mit insgesamt 605 Besuchern aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz hat die Konferenz beachtlichen Zuspruch gefunden.

Dieses Jahr standen 19 Aussteller, 15 Sponsoren und 95 Referenten & Moderatoren (unter anderem Jesse Nichols von Google Mountain View in USA) aus Österreich, Dänemark, Deutschland, Irland, UK und den USA zur Verfügung.

Tag 1: Der Training Day

CEO Holger Tempel auf der Google Analytics Konferenz 2015Am Training Day haben 123 Personen teilgenommen. Holger Tempel von webalytics eröffnete den Training Day mit einem Vortrag zum Thema Grundlagen und erste Schritte der Analytik sowie der Seiten- und Zielanalyse. Der optimale Einstieg für alle Frischlinge, wie z.B. mich, jedoch auch eine tolle Auffrischung für erfahrene Analytiker. Siegfried Stepke von e-dialog führte uns durch die zweite Hälfte des Tages. Er ging in diesem Vortrag genauer auf die Erfassung und das Analysieren von Traffic und Kampagnen sowie auf deren Individualisierung ein. In den Pausen sowie nach den Vorträgen habe ich persönlich nur positive Resonanzen erfahren. Die Teilnehmer waren begeistert und auch trotz Pause nicht davon abzuhalten, sich weitere Informationen bei den Speakern zu holen.

Tag 2: Der Conference Day

Cem Alkan auf der Google Analytics Konferenz 2015Der zweite Tag war in zwei Konferenzen aufgeteilt. Parallel zur Google Analytics Konferenz gab es auch die Möglichkeit, an Vorträgen der etailment Wien Konferenz teilzunehmen. Dabei griff die etailment WIEN die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen des E-Commerce branchenübergreifend auf. Die Google Analytics Konferenz richtete sich an Marketer, Online-Marketing Experten, Analytics-Anwender, Analysten und Web-Developer in Unternehmen und Agenturen. Behandelt wurden Themen des E-Commerce und zur Messung des Geschäftserfolges des Analysetools „Google Analytics“. Bei insgesamt 30 Panels in fünf Vortragssälen, deren thematische Vielfalt von Convenience, Digital Experience, Everywhere Commerce, Data Driven Commerce über Payment bis Social Commerce reichte, war für jeden etwas mit dabei. Hochkarätige Referenten aus den namhaftesten Unternehmen mit exzellentem Knowhow aus der Praxis diskutierten mit den Besuchern die unterschiedlichsten Fragestellungen. Herr Cem Alkan von webalytics hielt an diesem Tag einen informativen Vortrag zum Thema Google Tag Manager Madness, während meine Kollegen und ich Besuchern an unserem Stand bei ihren Anliegen weitergeholfen haben. Den Conference Day besuchten insgesamt 526 Teilnehmer.

Tag 3: Der Workshop Day

webalytics auf der Google Analytics Konferenz 2015Am dritten und letzten Tag hatten die Besucher die Chance, individuelle Herausforderungen mit Brancheninsidern zu diskutieren und konkrete Lösungen für praktische Probleme in Kleingruppen zu erarbeiten. Cem Alkan und Holger Tempel von webalytics gaben mit ihrem Fachwissen zu den Themen Google Tag Manager Madness, GTM Hands-on, Custom Dimensions & Metrics, Kampagnen Tracking, AdWords, Cost-Data und Analyse den Teilnehmern eine super Grundlage, um mit diesen Tools arbeiten zu können. Auch nach ihren Vorträgen waren Herr Tempel und Herr Alkan an unserem Stand sehr gefragt. Am Workshop Day konnten 222 Teilnehmer verzeichnet werden.

Mein persönliches Fazit

Unser Stand auf der Google Analytics Konferenz 2015Für mich, als Neuling in dieser Branche, hat es sich allemal gelohnt! Ich konnte einen tollen Einblick in den Bereich Webanalyse gewinnen, den ich mit Sicherheit hier weiter ausbauen werde. Das Analytikfieber hat nun auch mich gepackt.

Für alle, die wie ich Neuling in Sachen Google Analytics sind, aber auch für alle, die die sich schon längere Zeit damit befassen, kann ich die Konferenz nur wärmstens empfehlen. Da Google Analytics sich mit dem Tool ständig den neuen Bedürfnissen im Bereich der Webanalyse anpasst, können Sie von dem Besuch der Google Analytics Konferenz immer profitieren. Denn dort haben Sie die Möglichkeit, alles neue aus dem Bereich Gooogle Analytics kennenzulernen, ihr Wissen zu erweitern und dann kompetent anzuwenden.

Wir freuen uns schon auf die fünfte Google Analytics Konferenz im Wiener Hotel Savoyen vom 22.02.2016 bis 24.02.2016.

Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr dort! Bis dahin viel Erfolg bei der Anwendung von Google Analytics. Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

Herzlichst, Ihre Sonja Manhart

Kennzeichnung von Kampagnenlinks: Campaign Tagging Tool für Google Analytics

Campaign Tagging Tool für Google AnalyticsGoogle Analytics erkennt extrem viele Datenquellen und weiß somit meistens, woher der Traffic und die Nutzer kommen. Bei Kampagnenlinks, die nicht über Google AdWords ausgespielt werden, ist es jedoch erforderlich, entsprechende Informationen an Google Analytics zu übermitteln – das sogenannte URL-Tagging. Nur dadurch kann der Erfolg einer Kampagne umfänglich erfasst und ausgewertet werden.

Google selbst hat dafür schon den URL-Builder veröffentlicht, der die benötigten Informationen bei der Erstellung von Kampagnenlinks automatisch hinzufügt. Da diese Vorgehenseweise sequenziell von statten geht, gestaltet sich die Handhabung leider sehr aufwändig und erfordert zudem ein Höchstmaß an Disziplin, um Inkonsistenzen (z. B. bei der Benennung) zu vermeiden.

Diesen Umstand hat webalytics® zum Anlass genommen, ein entsprechendes Tool zu erstellen und den Marketers/Analysten kostenfrei zur Verfügung zu stellen: Das Campaign Tagging Tool für Google Analytics, kurz CTT-GA.

Hierbei handelt es sich um eine Excel-Datei, welche mit Formeln und Code ausgestattet ist, wodurch die zentrale Erstellung von korrekt getaggten Kampagnenlinks möglich wird. Zu den Features zählen unter anderem:

  • Sicherstellen der technischen Akkuratesse durch automatische Prozentcodierung von Sonderzeichen und Leerzeichen
  • Berücksichtigung bereits bestehender Seitenabfrageparameter im URL und Anhängen der Kampagnenvariablen mittels Ampersand (&)
  • Hinweis auf fehlende, obligatorische Kampagnenvariablen bzw. URLs im Ausgabefeld

 


 

Sie möchten ab sofort auch Ihre Kampagnen besser steuern und ggf. auch Links in Dokumenten (pdf, doc, xls, etc.) oder E-Mail-Signaturen erfassen und auswerten? Dann können Sie sich das kostenlose Campaign Tagging Tool für Google Analytics hier herunterladen.

Über neue, wiederkehrende und eindeutige Nutzer in Google Analytics

Mit diesem Blogbeitrag will ich Ihnen erläutern, wie Google Analytics Ihren „eindeutigen“ Nutzer berechnet. In den Standard Berichten finden Sie die Sitzungen Ihrer Nutzer und die Anzahl der neuen Nutzer. Aber wie viele „eindeutige“ Nutzer waren denn nun tatsächlich auf Ihrer Seite?

Bitte aufpassen: die Metrik „eindeutige Nutzer“ gibt es nicht – sondern nur „Nutzer“. Ich benutze diese Ausdrucksform, damit es einfach klar ist, was ich meine.

Sie benötigen einen einfachen benutzerdefinierten Bericht, der Ihnen die Anzahl Ihrer eindeutigen Nutzer anzeigt:

Neue und wiederkehrende Besucher

Wenn Sie nun denken, „Das hat sich erledigt! Da stehen die Nutzer doch…“ sind sie nur fast am Ziel (und ich hätte auch keinen Blog Beitrag geschrieben, wenn es wirklich so einfach wäre 🙂 ).

In der Spalte „Nutzer“ steht nun folgendes: 554 = 523 + 46 …. das kann nicht stimmen! Woher also diese Diskrepanz? Kann Google plötzlich nicht mehr rechnen? Dreht sich die Sonne womöglich doch um die Erde?

Lassen wir das heliozentrische Weltbild kurz mal beiseite und gehen der Sache in Ruhe auf den Grund…

Warum 523 + 46 angeblich 554 ist

Laut Google ist ein Nutzer, der erstmals auf Ihrer Website landet, ein neuer Nutzer, folglich erhöht sich der Wert „New Visitor“ um 1. Beendet dieser Nutzer seine Sitzung und ruft Ihre Website nach einem Zeitpunkt X wieder auf, zählt er als wiederkehrender Nutzer (der Wert „Returning Visitor“ erhöht sich um 1). Nun ist es egal, wie oft der Nutzer Ihre Website wieder aufruft, da die Erfassung schon erfolgte.

Ein Zeitstrahl soll das Ganze verdeutlichen, in beiden Beispielen haben wir immer 4 eindeutige Nutzer: A, B, C & D.:

Zeitstrahl AIm betrachteten Zeitraum besuchen Nutzer A, B, C & D die Website erstmalig. In diesem Beispiel verzeichnen wir 5 Sitzungen, 4 neue Nutzer und 1 Wiederkehrenden. Dieses Beispiel ist recht einfach.

 

Erweitern wir den Zeitstrahl:

Zeitstrahl B

In diesem Beispiel sind Nutzer A & B schon vor dem betrachteten Zeitraum erstmalig als neue Nutzer erfasst worden. Für den betrachteten Zeitraum werden Ihnen folgende Zahlen geliefert werden: 5 Sitzungen, 2 neue Nutzer und 2 wiederkehrende Nutzer.

 

Des Rätsels Lösung

Mit diesem Beispiel vor Augen können Sie jetzt die Anzahl Ihrer Nutzer ermitteln: Dazu rechnen Sie die neuen und wiederkehrenden Nutzer zusammen. 523 + 46 = 569. Ziehen Sie von diesem Wert die Anzahl an eindeutigen Nutzern ab: 569 – 554 = 15. Mit dieser einfachen Rechnung ermitteln Sie die Anzahl an Nutzern, die als neuer sowie wiederkehrender Nutzer in dem betrachteten Zeitraum gezählt wurden.

An dieser Stelle könnten Sie Schluss machen, die ermittelte Diskrepanz ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass ein Nutzer im betrachteten Zeitraum je einmal als neuer und wiederkehrender Besucher gezählt werden kann. Wenn Sie doch einen Schritt weitergehen, ermitteln Sie durch die Rechnung 46 – 15 = 31 die eindeutig wiederkehrenden Nutzer im gewählten Zeitraum. Diese Nutzer hatten ihren Erstbesuch auf Ihrer Website VOR dem betrachteten Zeitraum. Somit können Sie den angezeigten Wert an eindeutigen Nutzern errechnen: 523 neue Besucher  und 31 wiederkehrende Besucher mit Erstbesuch vor dem ausgewählten Zeitraum ergibt 554 eindeutige Nutzer.

 

Und um sich die Arbeit mit dem Zusammenschustern des benutzerdefinierten Berichts zu sparen: Link zum benutzerdefinierten Bericht über eindeutige Nutzer.

Nützliche Google Analytics und SEO Extensions für Chrome

Der Chrome Browser bietet Ihnen eine Menge (Google) Analytics und SEO Extensions an, von denen ich Ihnen an dieser Stelle vier verschiedene Extensions wärmstens empfehlen möchte:

  1. Page Analytics (by Google)
  2. Check My Links
  3. MozBar
  4. WASP.inspector

Logo Page Analytics by Google Page Analytics (by Google)

Mit Page Analytics können Sie seitenbasierte Metriken sehen – direkt auf Ihrer Webseite. Statt der typischen Google Analytics Oberfläche agieren Sie direkt aus Ihrer Webseite heraus: Page Analytics Beispiel 1 groß Auf einen Blick sehen Sie hier die Pageviews, Unique Pageviews, Avg. Time on Page, Bounce Rate, % Exit und sogar die Besucheranzahl in Real Time! Page Analytics Beispiel 2 Segmente Sie können sich die Daten in einem frei wählbaren Zeitintervall anzeigen lassen, Zeiträume vergleichen und auch unterschiedliche Segmente vergleichen (siehe Bild rechts), um direkt aus Ihrer Webseite heraus erste Analysen zu tätigen und erste Entscheidungen hinsichtlich Ihres Website-Layouts abzuleiten. Ebenso erkennen Sie neben jedem Link die Anzahl an Clicks und die Clickrate in einem orangen Ballon. Eine Heatmap zeigt Ihnen graphisch hintelegt, welche Bereiche Ihrer Webseite in welchem Maße geklickt wurden.

 Check my Links Logo Check my Links

Check my Links ist eine Extension, die auf Klick alle Links auf der aktuellen Webseite überprüft. Lehnen Sie Sich zurück und schauen Sie zu, wie die Extension in Chrome jeden Link einzeln überprüft. Check my Links Beispiel 1 groß Ein einfaches Ampelsystem hilft Ihnen beim Erkennen von nicht funktionierenden Links – diese sind rot hinterlegt. Der Analyst (und der Suchmaschinenoptimierer) erkennt schnell, wo Fehler sind und was verbessert werden muss.

MozBar Logo MozBar

Eine SEO Extension, die mit vielen Features gespickt ist, ist MozBar. Sie können Links vergleichen und hervorheben, Keywords überprüfen und Metadaten anzeigen lassen. MozBar Beispiel 1 Head groß MozBar Beispiel 2 maximiertWenn Sie nun die MozBar maximieren, sehen Sie viele SEO-relevante Informationen:

  • URL
  • Page Title
  • Meta Description & Keywords
  • Überschriften, Fett-Schrift
  • Alternativ-Text
  • Page Load Time
  • Inbound Link Information
  • Social-Media Aktivitäten
  • u.v.m.

 

WASP Logo WASP.inspector

WASP Beispiel 1 groß WASP, die Abkürzung für Web Analytics Solution Profiler, listet übersichtlich alle Tags und Scripts einer Website auf. Überprüfen Sie mit dieser Extension, ob die eingepflegten Tags und Scripts korrekt implementiert sind und somit die Daten für Ihre Webanalyse Programme auch fehlerfrei übermitteln. Sie müssen sich also nicht mühsam durch Ihren Seitenquellcode durcharbeiten und können mit Klick auf die jeweiligen Tags oder Scripte alle nötigen Informationen anzeigen lassen.

 

Links zu den Extensions

Wie der Titel dieses Blogbeitrags schon sagt, gelten alle vorgestellten Extensions für den Google Chrome Browser. Sie finden die Extensions unter folgenden Links:

Google Analytics Konferenz 2013 in Wien – ein voller Erfolg

GAUC 2013 Bild 2

Am Mittwoch den 09. Oktober 2013 ging die diesjährige Google Analytics Konferenz in Wien zu Ende. Zum dritten Mal in Folge luden die Veranstalter e-dialog, elements und webalytics zu der Konferenz im Schloß Schönbrunn in Wien. In diesem Artikel möchte ich meine Impressionen als erstmaliger Teilnehmer an unsere Blog Leser weitergeben.

Ich durfte als „frischer“ Mitarbeiter bei webalytics zum ersten Mal an der Konferenz teilnehmen und darf mit Recht behaupten: Es war großartig! Das Setting in dem alten Schloß Schönbrunn versehen mit dem modernen Thema der Webanalyse bietet einen wunderbaren Kontrast. Das umfangreiche Thema wurde hervorragend in der dreitägigen Konferenz aufgearbeitet, wobei ich hier meine Eindrücke aufgeteilt auf die einzelnen Tage schildern möchte.

 

Tag 1: Der Training Day

Am ersten Tag, dem Training Day, wurde in Vorträgen der Geschäftsführer von e-dialog (Siegfried Stepke) und webalytics (Holger Tempel) ein erster Überblick über Google Analytics gewährt und einige wichtige Bereiche näher betrachtet. Dieser Tag war hervorragend für alle Einsteiger und Fortgeschrittenen geeignet. Die Einsteiger bekamen einen umfangreichen Überblick über Google Analytics, die Fortgeschrittenen frischten ihre Kenntnisse auf und bekamen die neuesten Änderungen in Google Analytics aufgezeigt. Der ein oder andere Leser möge jetzt denken, dass das für die Fortgeschrittenen nicht so interessant sei. Aber in Anbetracht der Tatsache, das Google für Analytics in den letzten 12 Monaten ca. 70 Updates und Änderungen durchgeführt hat, zeigt auf, dass man sich nicht genug mit Google Analytics beschäftigen kann.

 

Für mich persönlich als relativ neuen Anwender von Analytics war es die hervorragende Möglichkeit in den vier Vorträgen Bekanntes zu verinnerlichen und Neues aufzunehmen. Angefangen mit den Grundlagen und ersten Schritten über Seiten- und Trafficanalyse bis hin zu Individualisierungen im Analytics Konto saugte ich das geballte Wissen wie ein Schwamm auf. Ein perfekter Einstieg!

 

Tag 2: Die Konferenz

GAUC 2013 Bild 1

Am zweiten Tag war die „eigentliche“ Konferenz. An diesem Tag fanden verschiedene Vorträge in insgesamt drei Sälen statt, eingeleitet und abgeschlossen durch eine Keynote Speech des Google Mountain View Abgesandten, Stefan Schnabl. Der Konferenz Tag bot die Möglichkeit, je nach Wissensstand und eigener Interessen verschiedene Vorträge zu besuchen. Ob Vorträge für Einsteiger, Fortgeschrittene oder für die technischen Anwender unter uns, für jeden war etwas dabei. Dieser Tag zeichnete sich durch hohe Variation von wichtigen Google Analytics Bereichen wie auch generellen Web-Analyse Gebieten ab, in denen tiefe Einblicke gewährt und eifrig Notizen von den Zuhörern gemacht wurden.

 

An diesem Tag gab es u.a. Vorträge zu Universal Analytics, Campaign Tracking, Attribution Modeling, Big Data Integration oder der Speed Analyse, sowie viele viele weitere Themen.

 

Zum Abschluss luden die Veranstalter zu einem Chill-Out ein, bei dem man sich bei einem kalten oder warmen Getränk gesellig unterhalten konnte. Das Catering Team bot übrigens über die kompletten drei Tage einen perfekten Service, an dieser Stelle daher ein riesen Lob und ein großes Dankeschön.

 

Tag 3: Der Workshop Day

Der Workshop Day wurde auf Grund der hohen Nachfrage der Google Analytics Konferenz 2012 eingeführt. Er diente den Teilnehmern in erster Linie dazu, das Gehörte der vorhergehenden beiden Tage aktiv umzusetzen, Fragen zu stellen, Ideen zu diskutieren und Hilfeleistung von den Workshop-Leitern zu bekommen. Eine sehr gute Möglichkeit also, das Erlernte anzuwenden. Es gab Workshops zum Kampagnen Tracking, zur Kampagnen Analyse, zur Kontoverwaltung und zu Reports & Dashboards. In jedem Workshop folgte einer kurzen Einführung eine offene Fragerunde.

 

Mein Fazit

Für mich, wie sicherlich auch für die Veranstalter, war die komplette Konferenz ein voller Erfolg. Ich verstehe nun die Zusammenhänge in Google Analytics besser, kann mir tiefgehende Insights selbst in benutzerdefinierten Reports erstellen und kann nun, dank des vermittelten Wissens, noch besser wichtige (Kenn-)Zahlen auswerten und analysieren.

 

Ich kann jedem Anwender von Google Analytics und auch denen, die es bald anwenden wollen, die Google Analytics Konferenz in Wien wärmstens empfehlen. Sie werden mit neuem Wissen nach Hause gehen und lernen, wie Sie Ihre Website noch besser analysieren können! Versprochen.

 

In diesem Sinne, wünsche ich unseren Lesern ein schönes Wochenende. Bis spätestens zum nächsten Mal wenn es dann heißt: Google Analytics Konferenz Wien 2014.

Verschlüsselte Google-Suche hat Auswirkungen auf Webanalyse

Google mit SSL-verschlüsselter SuchseiteAm 18.10.2011 gab Google in seinem Blog bekannt, dass in den nächsten Wochen die verschlüsselte Suche automatisch für angemeldete Nutzer angewendet werden soll. Das bedeutet, jeder Nutzer, der sich mit seinem Google-Konto anmeldet, wird beim Aufruf der Suchseite http://www.google.com automatisch auf die gesicherte Suchseite https://www.google.com weitergeleitet. Und genau dieser Umstand führt dann zu Problemen bei der Webanalyse. Doch dazu später mehr.

Warum machen die das?

Die berechtigte Frage lautet nun: Warum geht Google diesen Schritt? Wie aus dem Blogbeitrag zu entnehmen ist, wird der Suchvorgang an und für sich zu einer zunehmend individuellen Erfahrung, die mit einem gesteigerten Bedürfnis nach Datenschutz für die personalisierten Suchergebnisse einhergeht. Daher, so Google, würde der Suchvorgang für angemeldete Nutzer durch die automatische Weiterleitung auf die mittels SSL verschlüsselte Suchseite verbessert werden. Durch die Nutzung der SSL-Technik werden sämtliche Suchanfragen verschlüsselt übermittelt und auch die Ergebnisseiten werden auf einer gesicherten Seite dargestellt.

Was bedeutet das nun für meine Webanalyse?

Sobald nun ein Nutzer auf der gesicherten Suchseite einen Suchvorgang startet, dann auf eines der Suchergebnisse klickt und dann auf Ihrer Website landet, werden Sie immer noch wissen, dass der Nutzer von Google (organic) kommt. Was Sie nun allerdings in dieser Konstellation nicht mehr erfahren werden, ist, welches Keyword der Nutzer eingegeben hat.

Jedoch sollte, laut Google, die Auswertung der Top 1.000 Suchanfragen mittels der Google Webmaster Tools möglich sein, die seit dem 4. Oktober in Google Analytics integriert wurden . Ob das allerdings für Webanalysten, welche nicht Google Analytics einsetzen, ein gangbarer Weg ist, wird erst die Zukunft zeigen.

Zusätzlich werden künftig in Google Analytics sämtliche Suchanfragen, die über die gesicherte Suchseite zu Ihrer Website führen mit “(not provided)” gekennzeichnet. Die Auswertung von AdWords und manuell gekennzeichneten Links, so Google, sind davon nicht betroffen und sollen unverändert in die Webanalyse einfließen.

Sind meine Auswertungen jetzt noch „genau“?

Einmal davon abgesehen, dass KEINE Webanalyselösung zu 100% akkurat ist, können Sie davon ausgehen, dass es erst einmal ein Weilchen dauern wird, bis jeder Nutzer von der gesicherten Suchseite Gebrauch machen wird. Und bis dahin wird Google sicher einen Weg finden, wie die Daten zwecks Auswertung dann nur noch (exklusiv?) für die Nutzer von Google Analytics verfügbar sind. 

Datenschutzkonforme Webanalyse mit Urchin 7

Urchin 7, die aktuellste Version der beliebten Webanalyse-Software, präsentiert sich leistungsstark und ganz im „Google Look & Feel“. Die professionelle Webanalyse-Software punktet äußerlich mit übersichtlicherer Benutzeroberfläche, klaren Grafiken und einfacher Navigation. Aber hinter dem smarten Erscheinungsbild steckt auch mehr Leistung: Zusätzliche Berichte sowie die 64bit Version machen die Datenanalyse mit Urchin noch flexibler, noch schneller und noch effizienter. Doch wie schaut es mit der Datenschutzkonformität aus? Erfüllt Urchin die Anforderungen der Datenschützer?

Der Düsseldorfer Kreis…

Die datenschutzrechtlichen Anforderungen des Düsseldorfer Kreises umfassen folgende Punkte aus dem TMG (gem. Beschluss vom 26./27. November 2009 in Stralsund, PDF hier herunterladen) :

    Datenschutzkonforme Webanalyse durch Anonymisierung

     

  • Widerspruchsrecht: Den Betroffenen ist eine Möglichkeit zum Widerspruch gegen die Erstellung von Nutzungsprofilen einzuräumen. Derartige Widersprüche sind wirksam umzusetzen.
  • Datentrennung: Die pseudonymisierten Nutzungsdaten dürfen nicht mit Daten über den Träger des Pseudonyms zusammengeführt werden. Sie müssen gelöscht werden, wenn ihre Speicherung für die Erstellung der Nutzungsanalyse nicht mehr erforderlich ist, oder der Nutzer dies verlangt.
  • Hinweis bzgl. Erstellung pseudonymer Nutzungprofile: Auf die Erstellung von pseudonymen Nutzungsprofilen und die Möglichkeit zum Widerspruch müssen die Anbieter in deutlicher Form im Rahmen der Datenschutzerklärung auf ihrer Internetseite hinweisen.
  • Datenerhebung: Personenbezogene Daten eines Nutzers dürfen ohne Einwilligung nur erhoben und verwendet werden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu ermöglichen und abzurechnen. Jede darüber hinausgehende Nutzung bedarf der Einwilligung der Betroffenen.
  • IP-Adressen: Die Analyse des Nutzungsverhaltens unter Verwendung vollständiger IP-Adressen (einschließlich einer Geolokalisierung) ist aufgrund der Personenbeziehbarkeit dieser Daten daher nur mit bewusster, eindeutiger Einwilligung zulässig. Liegt eine solche Einwilligung nicht vor, ist die IP-Adresse vor jeglicher Auswertung so zu kürzen, dass eine Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen ist.

Wie Urchin Daten erfasst…

Bevor ich jedoch auf die Frage nach dem Datenschutz eingehe, möchte ich Ihnen zunächst einmal verdeutlichen, wie die Daten in Urchin überhaupt erhoben werden. Die nachfolgende Grafik macht deutlich, wie Urchin Software die Daten erfasst, verarbeitet, aufbereitet und darstellt.

Workflow - Urchin

Der Prozess der Datenerfassung beginnt, sobald ein Besucher eine Webseite von einem Webserver abruft. Der Server antwortet, indem er die angeforderte Seite an den Browser des Besuchers sendet. Während der Browser die Seite aufbereitet und darstellt, wird ebenfalls das Script urchin.js abgerufen und der Tracking Code ausgeführt (1).

Bei der Ausführung des Codes werden verschiedene Eigenschaften in Bezug auf den Besucher und seine Browser-Umgebung ermittelt (z. B. wie of er die Website besucht hat, woher er kam, etc.).

Sobald alle erforderlichen Daten erfasst wurden, setzt oder aktualisiert (in Abhängigkeit der Situation) der Tracking Code einer bestimmte Anzahl von Cookies (2‚), in denen Informationen zum Besucher gespeichert werden.

Nachdem die Cookies erstellt bzw. aktualisiert wurden, sendet der Tracking Code die Daten zurück an den Webserver. Dies geschieht durch den Aufruf einer unsichtbaren GIF-Datei namens __utm.gif (3ƒ).

Sobald der Webserver den Aufruf der Datei erhält, werden die übermittelten Daten in einer großen Textdatei gespeichert („4). Diese Textdatei wird Logfile (oder Protokolldatei) genannt, und es befindet sich darin jeweils eine Zeile für jeden Aufruf einer Seite bzw. deren Elemente. Jede dieser Zeilen enthält verschiedene Attribute bezüglich des Seitenaufrufs, inklusive der Folgenden:

  • Wann wurde die Seite aufgerufen (Datum und Uhrzeit)
  • Woher kam der Besucher (Verweis, Suchmaschine, etc.)
  • Wie oft hat der Besucher die Website besucht (Anzahl Besuche)
  • Über welches Netzwerk kam der Besucher (IP-Adresse)

Nachdem der Seitenaufruf im Logfile vermerkt wurde, ist der Prozess der Datenerfassung abgeschlossen.

Der nächste Schritt ist die Datenverarbeitung und -aufbereitung. In einem regelmäßigen Intervall greift Urchin nun auf Logfiles zu (per Download, i. d. R. einmal täglich) und arbeitet diese dann ab (5…). Während des Verarbeitungsprozesses wird jede Datenzeile in ihre Bestandteile zerlegt. Nachfolgend sehen Sie einen Auszug aus einem Logfile. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um ein tatsächliches Logfile für Urchin handelt, sondern vielmehr Demonstrationszwecken dienen soll:

82.100.192.194 www.webalytics.de - [11/Feb/2008:08:52:54 +0100] "GET /__utm.gif ?utmwv=1&utmn=426395627&utmcs=iso-8859-1&utmsr=1280x1024&utmsc=32-bit&utmul=de& utmje=1&utmfl=9.0&utmcn=1&utmdt= Urchin%20Software%20-%20Base%20Module%20-%20UT M&utmhn=www.webalytics.de&utmr=http://www.google.de/search?q=%22SuSe+Linux+8%22 +download&hl=de&cr=countryDE&start=20&sa=N&utmp=/us/sw_mod_bm_systemanforderung .php HTTP/1.0" 200 35 "-" "Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 7.0; Windows NT 5.1; . NET CLR 1.1.4322; .NET CLR 2.0.50727; .NET CLR3.0.04506.30)" "__utma=226596891. 426395627.1202716238.1202716238.1202716238.1; __utmb=226596891; __utmc=22659689 1; __utmz=226596891.1202716238.1.1.utmccn=(organic)|utmcsr=google|utmctr=%22SuS e+Linux+8%22+download|utmcmd=organic"

Während der größte Teil der Datenzeile eher schwer zu verstehen ist, lassen sich das Datum und die Uhrzeit des Besuchs (11.02.2008 um 08:52:54 Uhr), sowie die IP-Adresse des Besuchers (82.100.192.194) jedoch auf einen Blick erkennen.

Urchin teilt nun jede Datenzeile eines Logfiles in entsprechende Datenelemente, genannt „Felder“, auf (6†). Zum Beispiel wird aus der IP-Adresse das Feld „Besucher IP“. Es ist somit von größter Wichtigkeit zu verstehen, dass jeder Seitenaufruf eine Unmenge an Daten liefert, die wiederum in unterschiedlichen Feldern abgespeichert werden.

Nachdem jede Datenzeile in Felder aufgeteilt wurde, werden nun die Daten gefiltert (7‡). Filter stellen die Regeln dar, die Sie in Urchin hinzufügen und die somit beeinflussen, welche Daten in den Berichten erscheinen und wie diese dann aussehen.

Zuletzt werden die Berichte erstellt (8ˆ) und in der Datenbank von Urchin gespeichert (9‰). Jeder Bericht in Urchin wird durch den Vergleich von Feldern (z. B. Stadt) mit Ganzzahlen (Integer) errechnet (z. B. Besuche, Seitenansichten, Absprungrate, Konvertierungsrate, etc.).

Sobald die Daten in die Datenbank geschrieben wurden, ist der gesamte Prozess abgeschlossen. Wenn Sie oder ein anderer Benutzer nun einen Bericht in Urchin abrufen, werden die entsprechenden Daten aus der Datenbank gelesen und in einer übersichtlichen Berichtsform an den Browser gesendet (10Š).

Welche Daten genau in das Webserver-Logfile geschreiben werden, habe ich bereits ausführlich im Blog-Post _utm.gif oder Wie werden Daten für Urchin in das Logfile geschrieben? erläutert.

Datenschutzkonformität durch Urchin 7

Von den fünf vorgenannten Anforderungen des Düsseldorfer Kreises fallen wohl die erste und die dritte (Widerspruchsrecht und Hinweis bzgl. Erstellung pseudonymer Nutzungprofile) unter die Obliegenheit des Website-Betreibers und dessen technische Gegebenheiten. Für das Widerspruchsrecht bedeutet dies, dass der Betreiber einer Website dem Besucher eine Möglichkeit zum Widerspruch gegen die Erstellung von Nutzungsprofilen einräumen (sogenanntes Opt-Out) kann, indem er einfach eine Schaltfäche bzw. Checkbox auf der Website integriert. Diese würde dann nach Betätigung die Ausführung eines Tracking Codes einfach unterbinden. Eleganter kann dies mit der kostenfreien Lösung „Opt-Me-Out“ realisiert werden, die unter http://www.opt-me-out.de heruntergeladen werden kann.  In Bezug auf den Hinweis bzgl. Erstellung pseudonymer Nutzungprofile obliegt es dem Websitebetreiber, einen entsprechenden Passus in die Datenschutzerklärung zu integrieren. Hierbei sollte er sich an einen kundigen Rechtsanwalt wenden, der ihm wiederum eine geeignete Formulierung an die Hand gibt.

Datentrennung bei Urchin obligatorisch

Die geforderte Datentrennung ist primär schon dadurch gegeben, dass ein Nutzer sich auf einer Website nicht zwangsläufig zu erkennen geben muss. Dies ist immer nur dann der Fall, wenn sich beispielsweise der Nutzer zum Betreten eines geschlossenen Bereichs oder beim Checkout-Prozess eines Online-Shop-Kaufs  anmelden müsste. Aber selbst wenn das der Fall ist, werden die Anmeldedaten per Design nicht im Webserver-Logfile vermerkt.

Und bei E-Commerce?

Auch bei der Auswertung von E-Commerce-Daten werden mittels Urchin nur Daten erfasst, die mit dem Produkt selbst in Verbindung stehen:

  • Vorgangsnummer der Transaktion
  • Gesamtbetrag
  • Steuerbetrag
  • Versandkosten
  • Lieferstadt
  • Lieferregion (Bundesland, Kanton, o.ä.)
  • Lieferland
  • Artikel- bzw. Herstellernummer
  • Artikelbezeichnung
  • Produkt-Kategorie bzw. Warengruppe
  • Einzelpreis
  • Menge

Somit ist eine Korrelation der erfassten E-Commerce-Daten mit denen des Käufers  gar nicht möglich.

Urchin erhebt Daten immer ohne Personenbezug

Der Einsatz von Urchin in Kombination mit dem Urchin Tracking Code erhebt ausschließlich Daten bezüglich der abgerufenen Seiten einer Website inklusive Dimensionsdaten wie z.B. Bildschirmauflösungen, eingesetzte Flashversion, Betriebssystem, Browser, Verweisseite, kampagnenrelevante Daten (Quelle, Medium, Keyword, Inhalt, Kampagnenname),  etc. Personenbezogene Daten werden erst gar nicht erhoben, da sich die Besucheridentifikation lediglich auf die Unterscheidung zwischen neuen bzw. wiederkehrenden Besuchern beschränkt und sich aus folgenden Werten zusammensetzt:

  • Domainprüfsumme
  • BesucherID (errechnet aus Umgebungsvariablen des benutzten Rechners)
  • Zeitpunkt des ersten Besuchs
  • Beginn der letzten Sitzung
  • Beginn der aktuellen Sitzung
  • Sitzungszähler

Hier wird deutlich, dass keinerlei personenbezogene oder -identifizierbare Daten gespeichert werden. Die erhobenen Daten werden im sogenannten _utma-Cookie gespeichertund bei jedem Webseitenabruf aktualisiert.

Aufbau des _utma-Cookies

Der Teil des Cookies, welcher dem Besucher eine eindeutige Identifizierbarkeit zuweist, besteht aus dem Teil „Besucher ID“ und dem Teil „Zeitpunkt des ersten Besuchs“. Nur die beiden Abschnitte in Kombination ermöglichen es Urchin festzustellen, ob der Besucher bereits bekannt ist oder nicht.

Der Wert für „Besucher ID“ wird anhand folgender Kriterien errechnet: Browser (Typ und Version), Betriebssystem (Typ und Version) Rechner sowie einer Zufallszahl. Somit unterscheidet sich dieser Wert, in Abhängigkeit des Rechners, der eingesetzten Software und logischerweise der Zufallszahl, für jeden Besucher. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass ein Nutzer, der mit drei unterschiedlichen Browsern (IE, FF, Chrome) agiert, auch drei verschiedene Besucher darstellt.

Der Inhalt für „Zeitpunkt des ersten Besuchs“ wird seit 1970 in Sekunden ausgedrückt. Somit gilt: Wenn der Benutzer seine Cookies löscht, wird für jeden Besuch auf der selben Website eine neue, völlig andere „Eindeutige ID“ generiert.

Dadurch wird deutlich, dass in Urchin keinerlei Personenbezug vorhanden ist.

Urchin anonymisiert IP-Adressen teilweise oder in Gänze

Der Wunsch, IP-Adressen aus dem Internet zu verbannen, ist genauso irrelevant wie der Versuch, die Schwerkraft aufzuheben. Der Datenverkehr im Internet fußt nun einmal auf der Verwendung von IP-Adressen. Genau so essenziell wie es die Zuweisung einer festen IP-Adresse für einen Server im Internet ist, benötigt auch jeder Client-Rechner eine IP-Adresse, damit er überhaupt das WWW „durchforsten“ kann. Und eben diese IP-Adressen der Client-Rechner werden beim Besuch einer Webseite vom Server selbst protokolliert.

Urchin bietet nun mit wenigen Klicks die Möglichkeit, über eine einfache Filtersetzung  IP-Adressen zu anonymisieren. Dabei kann der Administrator entscheiden, ob entweder nur das letzte Oktett der IP-Adresse unkenntlich gemacht oder die ganze IP-Adresse z.B. mit 127.0.0.1 überschrieben werden soll.

Weitere datenschutzrechtliche Bedenken ausgeräumt

Der Einsatz von Urchin räumt auch weitere Bedenken in Bezug auf den Datenschutz aus:

  • Durch den Betrieb von Urchin und dem Vorhalten, Verarbeiten und Auswerten auf ausschließlich eigenem Equipment  des Website-Betreibers bleiben die Daten grundsätzlich in Deutschland bzw. Europa.
  • Der Website-Betreiber kann sicherstellen, dass kein Unbefugter Zugriff auf die Daten nehmen kann, da Urchin ein ausgefeiltes Konten-, Nutzer- und Gruppenmanagement bietet.
  • Durch passende Filtersetzung können jederzeit IP-Adressen (bereits vor der Anonymisierung) von der Datenverarbeitung ausgeschlossen werden.
  • Datenbestände innerhalb von Urchin können mit wenigen Mausklicks gelöscht werden.

Fazit

Urchin bietet als käufliches Pendant zu Google Analytics alle Möglichkeiten der professionellen Webanalyse. Neben einem umfänglichen Feature-Set, das kaum Wünsche offen lässt, bietet Urchin auch im Gegensatz zu Google Analytics die Möglichkeit, historische Datenbestände zu analysieren. Durch die Auswertung lokaler Protokolldateien (Logfiles) ist mit Urchin endlich datenschutzkonformes Tracking realisierbar; die Diskussion bezüglich Datenschutz kann somit erst gar nicht aufkommen.

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