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Google allgemein

Vielen aufmerksamen AdWords-Anwendern ist die Neuerung sicherlich schon aufgefallen. Google führte nahezu klammheimlich eine kleine Gebotsoption für Gebotsstrategien auf CPM-Basis ein:

„Die sichtbare CPM“

 sichtbare CPM in AdWords

 

Welches vermeintliche Hexenwerk ist denn das schon wieder? Der Hilfetext vertreibt die dunkle Unwissenheit: Mit Auswahl der neuen Option bezahlt der Werbetreibende nur noch für die Impressions, die „eine Sekunde lang zu mindestens 50 % auf dem Bildschirm dargestellt wurden“. Toll, oder?

 

CPM-Hilfetext

Wenn Ihre Anzeige nun in den Untiefen des nicht sichtbaren Bereichs einer Webseite geschaltet wird, würden Sie mit Aktivierung dieser Option diese nicht sichtbare Impression nicht bezahlen. Was zur Konsequenz hat, dass natürlich die sichtbaren Anzeigenflächen teurer werden (Nachfrage vs. Angebot). Jede Medaille hat zwei Seiten.

 

Der Werbetreibende muss zukünftig also eine Entscheidung treffen:

  • Etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, um auf einer Webseite mit seinen Display-Anzeigen auf den sichtbaren Positionen geschaltet zu werden
  • oder darauf hoffen (besser noch: es wissen), dass die Kunden nach unten scrollen (Sei es, weil sie sich informieren oder weil Scrollen so viel Spaß macht )

Eine interessante Entwicklung, die man im Auge behalten sollte!

TechSmith veröffentlicht kostenfreie App & Extension “Snagit for Google Chrome” und bereichert somit Google Chrome um eine hilfreiche Funktion zum Erfassen, Modifizieren, Speichern & Teilen von Bildschirminhalten.

Bei webalytics setzen wir Snagit von TechSmith bereits seit vielen Jahren zur Erstellung von Screenshots bzw. Screencaptures ein, um beispielsweise Handbücher oder Anleitungen zu schreiben. Das Verhältnis von Usability zum Preis dieser Software ist nahezu unerreicht. Jetzt hat TechSmith die kostenfreie App & Extension “Sagit for Google Chrome” veröffentlicht und ermöglicht somit dem Nutzer, Screencaptures einfach zu erstellen, zu modifizieren, zu speichern und zu teilen.

Mit der kostenfreien App “Snagit” wird die Verbindung zu Ihrem Google Drive hergestellt und die Nutzung des URL-Shortening-Services “goo.gl” eingerichtet. Die ebenfalls kostenfreie Erweiterung “Snagit (Extension)” für Google Chrome ermöglicht dann das “Screencapturing”. Das nachfolgende Video zeigt, wie Sie Snagit in Chrome einbinden und nutzen.

Laden Sie sich Snagit for Chrome hier im Google Chrome Web Store herunter.

Google ist ein Unternehmen, welches seine Produkte einem stetigen Wandel unterstellt. Für Google scheint Stillstand gleichbedeutend mit Rückschritt zu sein. Im Zuge der neuesten Änderungen bezüglich des Zertifizierungsprogramms für Google AdWords wird dieses von Grund auf geändert. Das neue Zertifizierungsprogramm heißt jetzt Google Partner. Die wohl markanteste Änderung ist das neue Logo, welches das Alte ersetzt:

Evolution AdWords Logo

Was ist Google Partner?

Google Partner ist das neue Zertifizierungsprogramm für AdWords Werbeagenturen und Unternehmen. Folgende Liste zählt einige Neuerungen auf:

  • Ein neues Logo ein, welches auf den Partnerstatus hinweist
  • Neue Bedingungen zur Erlangung des Partnerstatus
  • Hilfe bei der Leadgenerierung
  • Kostenlose Prüfungen, um die Zertifizierungen zu erlangen

Da sich Google Partner noch in der frühen Phase nach der Einführung befindet, sind noch nicht alle Tools und Ressourcen freigegeben – also freuen Sie sich noch auf viele weitere Neuerungen!

 

Wie wird man Google Partner?

Um Google Partner zu werden, in der Partnersuche aufgelistet zu werden und das neue Logo benutzen zu dürfen, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Mindestens ein Mitarbeiter muss zwei AdWords Prüfungen erfolgreich bestanden haben
  • Qualität in den verwalteten Konten muss vorhanden sein (u.a. ausschließende Keywords, Sitelinks und Remarketing Kampagnen)
  • Aktive und gesunde Geschäftstätigkeit, gemessen an Ausgaben und Ausgabenstruktur (7.500 € Ausgaben in den letzten 90 Tagen, Ausgabenaktivität in 60 der 90 Tage, mindestens 90 Tage vorhandenes Kundencenter)

 

Was ändert sich für Werbetreibende?

Business Woman with ClipboardIm Grunde ändert sich nicht viel für diejenigen, die eine AdWords Agentur suchen. Achten Sie nur auf das neue Google Partner Logo. Wenn Sie in nächster Zeit, bis etwa zum Ende des Jahres, vereinzelt noch das alte Logo wiederfinden, ist dies im Zuge der Umstellung normal. Nach dieser Umstellungszeit sollten Sie aber achtsam sein – denn ein fehlendes Google Partner Logo weist auf eine fehlende Verifizierung des Google Partner Status hin!

 

P.S.: Selbstverständlich hat webalytics den neuen Google Partner Status schon erlangt!

Da die Google+ Community stetig wächst und Google immer mehr Internetnutzer zur aktiven Verwendung des Dienstes bewegen will, wurden auf dem Presse-Event “A Morning with Google+” in San Francisco viele neue Funktionen für das soziale Netzwerk angekündigt.

Nutzer dürfen sich u.a. über folgende Features im Bereich Fotos, Videos und Hangouts freuen:

  • Der automatische Upload von Bildern erfolgt in Original-Auflösung
  • Das Finden von Fotos wird durch die Eingabe von Schlagworten erleichtert
  • Fotos werden automatisch optimiert. Die Vorgaben kann der Nutzer selbst festlegen.
  • Fotos lassen sich mit dem HDR-Scape-Filter in “Snapseed” per Fingertippen bearbeiten
  • Mit der “Eraser”-Funktion lassen sich bewegte Objekte (Menschen, Autos etc.) entfernen
  • Bilder und Videos lassen sich zu einem Film incl. Geräuschen und Hintergrundmusik zusammenstellen
  • Bilder können mit stroboskopischem Effekt erstellt werden
  • Videoanrufe in Hangouts können im Vollbildmodus auf PC und Smartphone angezeigt werden
  • Die Webcam-Beleuchtung wird automatisch optimiert
  • Hangouts on Air können im Voraus geplant und auf einer hierfür vorgesehenen Wiedergabeseite beworben werden
  • Die Unterhaltung kann mit den Funktionen “Stummschalten” und “Ausschließen” moderiert werden
  • Über eine SMS-Integration lassen sich Textnachrichten versenden und empfangen, ohne die App wechseln zu müssen

Alle neuen Features sollen noch in dieser Woche zur Verfügung stehen.

Und hier, für Interessierte, die Aufzeichnung vom Presse-Event “A Morning with Google+”:

 

Remarketingmaßnahmen sind nichts Neues. Mit Google AdWords wurde hier schon ganz schön was vorgelegt. Doch jetzt gibt es noch zielgerichteteres, noch erfolgsversprechenderes Remarketing mit Google Analytics.

Warum sollten die gesammelten Daten nicht für erneute Kundenbindung genutzt werden? Um nicht den Eindruck zu erwecken, den Kunden wild im Netz zu verfolgen, sondern Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich sehr dezent und doch kompetent in Erinnerung zu bringen. 

Wie das jetzt geht, fragen Sie sich? Mittels Remarketing-Listen, in denen die für Sie wie auch Ihre Besucher/Kunden relevanten Bezugspunkte enthalten sind.

Remarketing-Listen in Google Analytics

Bei der Erstellung einer Liste können Sie entweder ein Besuchersegment aus drei vordefinierten auswählen, wie z.B.:

  • Alle Besucher Ihrer Website
  • Besucher einer spezifischen Seite oder einem bestimmten Bereich einer Seite
  • Besucher, die eine bestimmte Zielvorgabe erfüllt haben

Oder Sie erstellen selbst ein individuelles Besuchersegment, welches aus diesen zwei Filtern bestehen kann:

  • Dimensionen- und Messdatenfilter: Sie wollen z.B. die Besucher ansprechen, welche Ihre Website drei Mal oder mehr besucht, bestimmte Zielvorgaben erfüllt und in einem bestimmten Zeitraum mehr als 100 € ausgegeben haben.
  • Sequenz-Filter: Sie wollen z.B. alle Besucher ansprechen, welche auf einer Webseite mit einem speziellen Produktvideo waren, dort sofort auf “Play” klickten und im Anschluss darauf auf die Produktdetail-Seite gegangen sind.

Wo finden Sie das neue Tool? 

Wahrscheinlich noch gar nicht. Das Tool ist noch eine Beta-Version und wird nach und nach, voraussichtlich bis Ende diesen Sommers, an bestimmte Google Analytics Nutzer ausgeliefert. Diese müssen Administratoren sein und mindestens ein verlinktes AdWords-Konto haben. 

Ob Ihnen das Tool zur Verfügung steht, können Sie unter dem Tab “Verwaltung” (in der oberen rechten Ecke von Google Analytics) sehen. Hier muss dann der Tab “Remarketing-Listen” sichtbar sein.

Remarketing mit Google Analytics

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Mehr Informationen zu den Remarketing Listen finden Sie hier.

Oder bei uns – wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Viel Erfolg und gute Geschäfte – Ihre Karin Tempel-Maier

 

Im Blogbeitrag Wie erstelle ich ein Google-Konto? haben wir ausführlich gezeigt, wie ein Google-Konto erstellt werden kann. Offensichtlich hat Google die Möglichkeit unterbunden, eine bestehende E-Mail-Adresse für die Erstellung eines Google-Kontos zu verwenden. Denn prinzipiell wird jedem, der auf die Schaltfläche “Anmelden” bzw. auf den Link “erstellen Sie ein kostenloses Konto” klickt, der Dialog zur Erstellung eines Googlemail-Kontos präsentiert. Das ist jedoch nicht immer gewünscht – gerade dann nicht, wenn es um die Erstellung von Google-Analytics-Konten geht. Wie Sie nun dennoch mit Ihrer bestehenden E-Mail-Adresse ein Google Konto erstellen, zeigen wir in dem vorliegenden Blogbeitrag.

Der Trick mit dem Konto

Hinlänglich bekannt ist, dass Google gerne Daten zu Nutzerverhalten sammelt, analysiert und dann entsprechend verwertet. Um dieses Ziel schneller bzw. effizienter zu erreichen, hat Google den Weg zur Erstellung eines Google-Kontos dahingehend modifiziert, dass der Nutzer primär dazu “gedrängt” wird, ein Googlemail-Konto zu erstellen. Denn damit wäre dann Google  Tür und Tor für die Datenanalyse des E-Mail-Verkehrs geöffnet. Leider betrifft das auch die Nutzer, die ihr bestehendes E-Mail-Konto zu einem Google Konto machen wollen und so führt die Schaltfläche “Anmelden”… 

Anmelden, um mit der eigenen E-Mail-Adresse ein neues Konto bei Google zu erstellen? Fehlanzeige!

…über eine Zwischenseite…

'...erstellen Sie ein kostenloses Konto.' - Beide Links führen auf eine ungewollte Formularseite...

…NICHT zur gewünschten Formularseite:

Neues Google-Konto erstellen - Aber offensichtlich nicht mit der eigenen E-Mail-Adresse!

Ich möchte aber mein E-Mail-Konto nutzen. Was nun?

Eine kleine Hintertür hat Google aber offensichtlich noch offen gelassen. Damit ist es dann doch noch möglich, ein Google-Konto mit der vorhandenen E-Mail-Adresse zu erstellen. Dazu müssen Sie lediglich zuerst die Startseite von Google Analytics aufrufen und dann auf den Link “Sign Up Now” klicken…

Aufruf der Startseite von www.google.de/analytics

…und ein Klick auf die Schaltfläche “Anmelden”…

Anmeldung für Neukunden zu Google Analytics

…führt zur gewohnten Formularseite zur Erstellung eines Google-Kontos unter Zuhilfenahme einer bestehenden E-Mail-Adresse…

Google-Konto unter Zuhilfenahme einer bestehenden E-Mail-Adresse erstellen

…an die dann auch weitere Google-Dienste geknüpft werden können. Na, also – es geht doch! 😉

Bis zum Ende dieses Jahres soll der Absatz von Smartphones laut Gartner auf über 461 Millionen klettern und damit die Zahl der verkauften PCs übertreffen. Dieser rasante Anstieg wird eine steigende Verbreitung mobiler Malware mit sich bringen. Bereits im vergangenen Jahr entpuppten sich mobile Schadprogramme als Bedrohung, da sie finanziellen Schaden anrichteten und wichtige Informationen ausspähten. Aber auch durch den Einsatz von Social Media Apps und Verlinkungen gelingt es immer mehr Angreifern, sich in Rechnern einzunisten.

Malware wird mobil

Android im Fokus von Online-KriminellenAndroid-basierte mobile Geräte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Neben der hohen Portabilität zeichnen sie sich auch durch einfache Bedienbarkeit aus. Apps gibt es für fast alle Bedürfnisse und die meisten von Ihnen gibt es kostenlos oder für vergleichbar geringes Geld zu erwerben. Die Beliebtheit dieser mobilen Begleiter ruft aber auch Online-Kriminelle auf den Plan. Laut einer Nielsen-Studie von 2011 beträgt der Anteil von Android-Geräten in den relevanten Segmenten in Europa 49% im Vergleich zu den übrigen mobilen Betriebssystemen. Allein die Tatsache, dass durch Android-Schädlinge rund die Hälfte der Tablets und Smartphones bedroht werden, zeigt, wie wichtig ein adäquater Schutz ist.

Fast drei Viertel der gefundenen mobilen Trojaner versuchten etwa, teure Premium-SMS zu versenden. Einfallstore sind infizierte Anwendungen, die der Benutzer selbst herunterlädt. Hinzu kommen Drive-by-Downloads, bei denen verschiedene Browser-Schwachstellen ausgenutzt werden. Immer mehr Trojaner zielen zudem darauf ab, die auf den Geräten gespeicherten Passwörter auszulesen und zu missbrauchen. Vor allem mit Blick auf die zunehmende Konsumerisierung der IT ist das ein wachsendes Problem für viele Unternehmen. Zusätzlich gewann 2011 das Risiko durch Innentäter an Relevanz, weil immer mehr private mobile Geräte beruflich genutzt wurden und die bestehenden Sicherheitskonzepte das häufig noch nicht berücksichtigen.

Angriffe über Social Media

Social Media im Fokus von Online-KriminellenAuch die immer beliebteren sozialen Netzwerke wie Facebook oder Xing geraten immer stärker in das Visier von Internetbetrügern. Spam-Kampagnen, Like-Jacking, verkürzte URLs und gefälschte Umfragen richten bei den Nutzern sozialer Netze wie Facebook und Xing großen Schaden an. Nutzer werden auf diese Weise zu Handlungen verleitet, die dazu genutzt werden, Malware herunterzuladen oder Daten zu stehlen, warnen Sicherheitsspezialisten.

Immer stärker bedroht sind auch Unternehmen, die Social Media für ihre Zwecke nutzen. Immer öfter werden sensible Informationen preisgegeben, die Cyberkriminelle etwa für Social-Engineering-Angriffe einsetzen können. Symantec rechnet für 2012 mit einigen größeren Angriffswellen über soziale Netzwerke, denn die Neugierde und das Vertrauen seitens der Benutzer dürfte den Hackern weiterhin in die Hände spielen.

Wie kann ich mich schützen?

Die namhaften Hersteller in der Security-Szene bieten mittlerweile entsprechende Programme für Google’s Android an. Darunter gehören Symantec, Kaspersky, G Data und andere. Symantec selbst bietet mit dem Produkt “Norton Mobile Security Lite” sogar einen kostenfreien Grundschutz an, der über die Website http://www.norton.de/nmslite direkt mit dem Smartphone heruntergeladen werden kann. Mehr über die Software erfahren Sie hier.

In Bezug auf die Angriffe mittels Social Media gilt eigentlich das, was schon seit Jahren für den Bereich E-Mail und Internetnutzung Gültigkeit hat.

  • Öffnen Sie keine Links, deren Herkunft Sie nicht kennen, selbst wenn diese angeblich von einem Freund, Fan oder Bekannten empfohlen wurden.
  • Erlauben Sie nicht jeder x-beliebigen App den Zugriff auf Ihr Social Media Konto.
  • Links, die einen Download initiieren, sind zunächst einmal mit Vorsicht zu genießen und sollten eher einmal mehr als einmal zu wenig abgebrochen werden.

Es gibt noch viele weitere Tipps im Umgang mit Social Media und den Bedrohungen im Internet – wenden Sie sich einfach an Ihren Administrator oder Ihren EDV-Dienstleister.

 

Google mit SSL-verschlüsselter SuchseiteAm 18.10.2011 gab Google in seinem Blog bekannt, dass in den nächsten Wochen die verschlüsselte Suche automatisch für angemeldete Nutzer angewendet werden soll. Das bedeutet, jeder Nutzer, der sich mit seinem Google-Konto anmeldet, wird beim Aufruf der Suchseite http://www.google.com automatisch auf die gesicherte Suchseite https://www.google.com weitergeleitet. Und genau dieser Umstand führt dann zu Problemen bei der Webanalyse. Doch dazu später mehr.

Warum machen die das?

Die berechtigte Frage lautet nun: Warum geht Google diesen Schritt? Wie aus dem Blogbeitrag zu entnehmen ist, wird der Suchvorgang an und für sich zu einer zunehmend individuellen Erfahrung, die mit einem gesteigerten Bedürfnis nach Datenschutz für die personalisierten Suchergebnisse einhergeht. Daher, so Google, würde der Suchvorgang für angemeldete Nutzer durch die automatische Weiterleitung auf die mittels SSL verschlüsselte Suchseite verbessert werden. Durch die Nutzung der SSL-Technik werden sämtliche Suchanfragen verschlüsselt übermittelt und auch die Ergebnisseiten werden auf einer gesicherten Seite dargestellt.

Was bedeutet das nun für meine Webanalyse?

Sobald nun ein Nutzer auf der gesicherten Suchseite einen Suchvorgang startet, dann auf eines der Suchergebnisse klickt und dann auf Ihrer Website landet, werden Sie immer noch wissen, dass der Nutzer von Google (organic) kommt. Was Sie nun allerdings in dieser Konstellation nicht mehr erfahren werden, ist, welches Keyword der Nutzer eingegeben hat.

Jedoch sollte, laut Google, die Auswertung der Top 1.000 Suchanfragen mittels der Google Webmaster Tools möglich sein, die seit dem 4. Oktober in Google Analytics integriert wurden . Ob das allerdings für Webanalysten, welche nicht Google Analytics einsetzen, ein gangbarer Weg ist, wird erst die Zukunft zeigen.

Zusätzlich werden künftig in Google Analytics sämtliche Suchanfragen, die über die gesicherte Suchseite zu Ihrer Website führen mit “(not provided)” gekennzeichnet. Die Auswertung von AdWords und manuell gekennzeichneten Links, so Google, sind davon nicht betroffen und sollen unverändert in die Webanalyse einfließen.

Sind meine Auswertungen jetzt noch „genau“?

Einmal davon abgesehen, dass KEINE Webanalyselösung zu 100% akkurat ist, können Sie davon ausgehen, dass es erst einmal ein Weilchen dauern wird, bis jeder Nutzer von der gesicherten Suchseite Gebrauch machen wird. Und bis dahin wird Google sicher einen Weg finden, wie die Daten zwecks Auswertung dann nur noch (exklusiv?) für die Nutzer von Google Analytics verfügbar sind. 

Was und wie ist das Werbeverhalten unter Menschen?

Es hat die Funktion der Anlockung und Zusammenführung der Partner (die sogenannte Paarbindung).

Kann man das auch auf die Beziehung zwischen Anbieter und Kunde ummünzen?

Ja!

Der Weg vom Werben bis zur Zusammenführung unterteilt sich in einzelne Phasen. Die erste Phase ist die ungerichtete Werbephase. Hier findet die Selbstdarstellung statt, es wird gezeigt, was man alles drauf hat (Anbieter gibt Einblick in das, was er zu bieten hat). In der Aufmerksamkeitsphase werden die Informationen gesammelt und mit anderen Anbietern verglichen (Kunde ist aufmerksam geworden, will aber erst noch checken, was der Markt sonst so zu bieten hat). Mit der Wahrnehmungsphase beginnt die Planung der Kontaktaufnahme (Kunde ist an Anbieter bzw. seinen Produkten/Dienstleistungen interessiert und plant, auf den Anbieter zuzugehen). In der anschließenden Interaktionsphase kommt es zur tatsächlichen Kontaktaufnahme in Form eines Auftrages (Kunde will das Produkt/die Dienstleistung haben). An diesem Punkt machen wir hier Schluss (wer wissen will, wie es im zwischenmenschlichen Bereich weitergeht, kann das im Lexikon der Biologie nachlesen). Für uns ist hier das Ziel, die Zusammenführung der Partner erwirkt zu haben, erreicht.

Sie fragen sich jetzt vielleicht:

Was hat das alles mit Google AdWords und dem Werben von Kunden zu tun?

Sehr viel!

Wenn Sie über das Internet schnell und effizient zu Kunden kommen wollen, ist Google AdWords das zielführendste Mittel. Es werden nur Nutzer angesprochen, welche vorher mit ihrer Suchanfrage Interesse an dem angebotenen Produkt bzw. der angebotenen Dienstleistung bekundet haben.

Sie denken sich jetzt vielleicht: Das geht doch auch ohne – mit einer gescheiten Suchmaschinen-optimierung!

Ja, aber nicht so schnell und auch nicht so zielgerichtet. Suchmaschinenoptimierung ist immer ein wichtiger Bestandteil Ihres Internetauftritts, keine Frage. Aber, bei der Suchmaschinenoptimierung muss an vielen Stellen geschraubt werden und das braucht einfach seine Zeit. Die Ergebnisse der Optimierung kann man nicht innerhalb einer Woche sehen. Sie wollen Ihre Produkte ja flott an den Mann bringen, gerade auch, wenn saisonale Faktoren eine Rolle spielen.

Mit Google AdWords können Sie Ihre Produkte sehr individuell bewerben. Mit einer aussagekräftigen Anzeige haben Sie die Möglichkeit, den Nutzer auf sich aufmerksam zu machen und im Wettstreit mit der schnöden Konkurrenz abzuschütteln (ungerichtete Werbephase). Sie können zudem den Kreis Ihres “Werbens” bestimmen. Welche Region, welche Sprache, welche demografische Gruppe Sie ansprechen wollen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer in die Aufmerksamkeitsphase kommt: Er interessiert sich für Ihr Angebot und klickt die Werbeanzeige an. Jetzt landet er auf der hoffentlich zum Angebot passenden Webseite! Er guckt dann noch ein bisschen bei Ihren Wettbewerbern rum, vergleicht und wägt ab, was für ihn das beste Angebot ist. Sie haben praktisch schon einen Fuß in der Tür, durch den Klick Ihres Besuchers. Nach dem Check der anderen Anbieter kommt der Nutzer in die Wahrnehmungsphase und wird somit zu einem echten Interessenten. Ihm gefällt Ihr Angebot, er will das Produkt/die Dienstleistung haben. Und schon befinden Sie sich in der Interaktionsphase, aus dem Interessenten wird ein Kunde.

Durch einen Klick auf Ihre Anzeige! Und nur diesen bezahlen Sie! Ohne Klick keine Kosten.

Lohnt sich das denn wirklich?

Sehen Sie selbst!

Einer unserer Kunden (Inhaber eines Ladengeschäftes mit ein paar Filialen) war über die organische Suchanfrage nicht unter den Top Ten gelistet, sondern eher sehr weit hinten. Seine bisherigen Werbemaßnahmen beschränkten sich auf Flyer, Anzeigen in den Lokalblättchen und Wochenanzeigern. Das Geschäft tröpfelte so vor sich hin, außer den Stammkunden und der Laufkundschaft gab es kaum neue Kunden. Durch den Einsatz von Google AdWords konnte er viel mehr Nutzer für sein Produktangebot interessieren und an den Point of Sale holen. Wie zu sehen, macht der Anteil der Zugriffe über Google AdWords-Anzeigen auf seine Webseiten mittlerweile 83,18% aus – nicht schlecht, oder?

Auch wenn nicht jeder Klick dazu führt, einen Auftrag zu erhalten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit doch sehr. Mit dem Conversion-Tracking von Google AdWords können Sie nachverfolgen, ob aus einem Klick eine echte Handlung (Bestellung, Abo Newsletter, Bitte um Rückruf, Anforderung von Infomaterial etc.) geworden ist. Einfacher geht’s nicht!

Darum: Werben um zu gewinnen – mit Google AdWords punktgenau und zielgerichtet!

Wir unterstützen Sie gerne dabei!

Ihre Karin Tempel-Maier

Was bietet Google+ denn so Tolles?

Wie immer, wenn etwas Neues im Bereich Social Media auf der Bildfläche erscheint, wird dies erst einmal mit Argwohn begutachtet. Uns genügt Facebook ja schon, oder Wer Kennt Wen oder, oder, oder…

Wäre Google+ auch nur ein weiterer Social Media-Dienst, könnte man sich ausführliche Berichte hierzu schenken. Ist es aber nicht. Google+ wartet mit wirklich tollen Neuheiten auf.

Das macht Google+ so anders als alle bisherigen Social Media-Dienste!

+Circles

Bisher war in den sozialen Netzwerken jeder Kontakt gleich ein “Freund”. Wie im richtigen Leben gibt es hier jedoch feine Unterschiede. Und die können mit +Circles gemacht werden. Es gibt die Möglichkeit, Personen einem bestimmten Kreis zuzuordnen. Dieser kann individuell erstellt werden, ganz nach Gusto (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Sportsfreunde etc.). Die Bezeichnung des Kreises liegt bei Ihnen. Selbst im Freundeskreis gibt es ja bekanntlich Unterschiede – mit dem Einem ist man dicker, mit dem Anderen nicht ganz so fest befreundet. Das kann man mit +Circles alles feintunen. Und die Nachrichten gehen dann auch nur da hin, wo sie wirklich hinsollen, nicht zu Hinz und Kunz…

 

+Sparks

Jeder hat so seine Interessensgebiete, Hobbies oder ist einfach nur sensationslüstern. Dann ist dieser Feed genau das Richtige! In der Suchleiste von +Sparks geben Sie an, was Sie interessiert und schon bekommen Sie die heissesten Neuigkeiten. Sie können sich mit anderen Nutzern (und das müssen nicht Leute aus Ihren “Kreisen” sein…) darüber austauschen sowie diese News mit Ihren Leuten teilen.

 

+Hangouts

Mehr als nur chatten… Hier wird sich online getroffen und per Videochat ausgetauscht. Sie können sich mit Freunden gezielt zu einem “Treffen” verabreden oder auch zu einem Treffen stoßen. Am Status “Is hanging out” können Sie sehen, wer gerade ein Treffen hat und sich dazugesellen. +Hangouts ist superbequem, weil es egal ist, ob Sie im Jogginghösle oder Schlafanzug vor dem Bildschirm sitzen und dabei vielleicht noch ein Fußbad nehmen.

 

+Mobil

Hier halte ich mich gerade auf, das habe ich gerade fotografiert… Mit +Mobil haben Sie die Möglichkeit anzugeben, wo Sie sich momentan aufhalten (sofern Sie das wollen, es gibt ja auch Örtlichkeiten, die man lieber nicht publik macht…).Vielleicht ist jemand aus Ihrem Freundeskreis auch da und hat Lust auf ein spontanes Treffen. Bei diesem machen Sie natürlich ein paar Fotos, um den Spaß, den Sie haben, festzuhalten. Wenn Sie Google+ die Erlaubnis geben, werden die Fotos sofort nach der Aufnahme zu einem privaten Album hinzugefügt und für alle Geräte verfügbar gemacht. Diese können dann mit anderen geteilt werden – vorausgesetzt, Sie wollen das.

 

+Huddle

Verabreden leicht gemacht… Vor allem spontanes Verabredenmit mehreren Leuten. Der eine will dahin, der andere dorthin – normalerweise telefoniert oder smst man ewig hin und her, bis alle unter einem Hut sind. Das kostet Nerven und verdirbt schon mal die Ausgehlaune. Muss nicht mehr sein! +Huddle ist ein Gruppenchat, bei dem jeder in Echtzeit Ausgehpläne absprechen kann. Jeder gibt seinen Kommentar oder Wunsch ab und schon weiss man, wer zu was Lust hat. Spontaner geht es nur, wenn man sich schon in der Gruppe getroffen hat und dann schaut, was man unternehmen will.

 

Toll! Und wie komme ich an Google+?

Als Erstes muss man ein Google-Konto haben. Bislang lädt Google+ die Teilnehmer ein. Diese können dann weitere zu Google+ einladen.

Wem der Zugang zu Goolge+ unter den Nägeln brennt, kann es auch hierüber https://services.google.com/fb/forms/googleplusde/ versuchen. Einfach Vorname und Emailadresse eintragen und hoffen, dass die Einladung bald kommt. Und dann, bitteschön, andere einladen – denn auch das gehört zu Social Networking…

Seien Sie neugierig – probieren Sie Google+ aus, sobald es verfügbar ist!

Herzlichst

Karin Tempel-Maier