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Google Analytics

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Wir alle lieben die Weihnachtszeit – und hier kommen ein paar gute Gründe, diese Zeit des Jahres noch mehr zu mögen.

Vor ein paar Wochen haben wir bereits ein Set leistungsstarker, flexibler und intelligenter Features vorgestellt. Jetzt sind weitere neue Features verfügbar, die darauf aufbauen und Ihnen das Leben als Analyst leichter machen. Heute macht Phil Mui auf der SES in Chicago das Nachfolgende bekannt (wir wissen, dass es Ihnen gefallen wird!):

Anmerkungen (Annotations)

Google Analytics AnnotationsHaben Sie sich auch schon einmal über einen unerklärlichen Anstieg oder Abfall Ihrer Websitebesucher gewundert? Oder vergessen, wann genau Sie ein Produkt herausgebracht haben bzw. wer dafür verantwortlich war? Nachdem Sie sich nachdenklich am Kopf gekratzt haben, mussten Sie in verschiedenen Abteilungen Ihrer Firma nachfragen oder in alten E-Mails graben, um die Antwort zu erhalten?

Beispiel:

  • Wurde Traffic-Abfall durch einen heruntergefahrenen Server verursacht?
  • Wann wurde die neue Anzeigenkampagne gestartet?
  • Wer hat die Warenkorb-Seite neu gestaltet und wann wurde sie online gestellt?

Kopflos umherlaufen und jeden von der Marketing-, Produkt-  oder IT-Abteilung zu fragen, hilft dabei wenig. Da immer mehr große  Firmen Google Analytics nutzen, sorgt Google mit diesem Feature für eine signifikante Zeitersparnis, da die Laufzeit, um die Änderungen und Ursachen zu dokumentieren, erheblich reduziert werden. Jetzt sind diese fruchtlosen Bemühungen ein für allemal vorbei – endlich können Sie unerklärliche Abfälle oder Spitzen analysieren und dabei herausfinden, worin die Ursache begründet liegt.

Anmerkungen (Annotations) erlauben jedem Benutzer mit Zugriff auf ein Google Analytics Profil, gemeinsame oder private Notizen im Zeitstrahl zu hinterlassen und grafisch darzustellen. Aufbauend auf dem Konzept, Daten “intelligenter” zu machen, vervollständigen Anmerkungen (Annotations) das Feststellen von Anomalien durch Erfassen firmenbezogener Hintergründe. Die einfache Notiz eines Kollegen kann Sie somit vor Stunden unnötiger Arbeit (und Frustration) bewahren.

Um den Nutzen noch zusätzlich zu erweitern: Anmerkungen (Annotations) könnten zu Ihrem zentralen Ablage- bzw. Speicherort avancieren oder aber auch zum Logbuch für sämtliche Online-Marketing- resp. Website-Design-Aktionen für Ihre Firma werden. Ganz gleich, ob Sie mehrere Marketingteams, Agenturen oder Webmaster beschäftigen, ob Sie eine hohe Mitarbeiterfluktuation haben oder ob andere Störungen vorliegen, Sie können immer feststellen, welches Ereignis einen möglichen Anstieg oder Abfall der Conversions verursacht hat.

Kein Wunder, dass dies seit langer Zeit eines der am meisten gewünschten Features von Google Analytics ist!

Benutzerdefinierte Variablen jetzt in benutzerdefinierten Segmenten und Berichten verfügbar

Benutzerdefinierte Variablen  bieten Ihnen die Möglichkeit und Flexibilität, Google Analytics anzupassen und erfassen einzigartige Nutzungsdaten der Site, die für Ihre Firma von Bedeutung sind.

Im Oktober stellte Google die Mehrfach Benutzerdefinierten Variablen (Multiple Custom Variables) vor. Der einzige Weg, Metriken zu diesen benutzerdefinierten Variablen anzuzeigen, bestand darin, den Standardbericht “Benutzerdefiniert” in der Sektion “Besucher” zu öffnen. Ab dieser Woche kann der Nutzer ein erweitertes Segment erstellen, welches jedweden Schlüssel, Wert oder eine beliebige Schlüssel-Wert-Kombination von Benutzerdefinierten Variablen enthalten kann. Mit anderen Worten: Haben Sie eine benutzerdefinierte Variable erstellt (z. B. “Angemeldetes Mitglied”), können Sie ebenfalls ein erweitertes Segment auf Basis dieser Variablen erstellen und dieses dann auf alle Berichte anwenden.

Die Fähigkeit, Besuchersegmente auf Basis von benutzerdefinierten Variablen erstellen zu können, trägt entscheidend dazu bei, das gesamte Potenzial von benutzerdefinierten Variablen zu maximieren. Die Nutzer sind nun in der Lage, Ihre Metriken mit den gewünschten Schlüssel-Werte-Paarungen beliebig neu anzuordnen.

Selbstverständlich können Sie nun auch benutzerdefinierte Berichte  mit einer beliebigen Schlüssel- oder Werte-Dimension einer benutzerdefinierten Variablen erstellen. Damit erfahren Sie, wie sich ein mittels benutzerdefinerter Variablen erstelltes Segment mit den anderen Metriken in Google Analytics verhält.

Neuer Analytics Tracking Code Setup-Assistent

Eine Aufgabe der etwas respekteinflößenderen Art bei der Implementierung von Google Analyics in einer Website ist die manuelle Konfiguration des Tracking Code für spezielle Anwendungsbereiche. Darunter zählen z. B. mehrere Subdomains, Cross-Domain Tracking, Mobil-Web Tracking, PHP-sites, Kampagnen-Tracking, etc.
Das alles ist nun nicht länger Grund zur Besorgnis. Erstellen Sie jetzt ein neues Profil, entdecken Sie den neuen Tracking Code Setup-Assistenten, der Ihnen automatisch den zugehörigen Tracking Code zu Ihrer Auswahl generiert.

Eine Aufgabe der etwas respekteinflößenderen Art bei der Implementierung von Google Analyics in einer Website ist die manuelle Konfiguration des Tracking Code für spezielle Anwendungsbereiche. Darunter zählen z. B. mehrere Subdomains, Cross-Domain Tracking, Mobil-Web Tracking, PHP-sites, Kampagnen-Tracking, etc.

Das alles ist nun nicht länger Grund zur Besorgnis. Erstellen Sie jetzt ein neues Profil, entdecken Sie den neuen Tracking Code Setup-Assistenten, der Ihnen automatisch den zugehörigen Tracking Code zu Ihrer Auswahl generiert.

Google Analytics Tracking Code Setup-Assistent

Neue Version der Google Analytics API

Später in dieser Woche wird Google eine weitere Ankündigung bezüglich neuer Features der Google Analyitcs API veröffentlichen. Ein kleiner Vorgeschmack: die Unterstützung der “Erweiterte Segmente” wird über die API möglich sein. Zusätzlich werden neue Dimensionen und Metriken verfügbar gemacht – inkl. derer, die in den unlängst angekündigten Features  enthalten sind.

Fazit

Mit diesem “Nachschlag” liefert Google weitere professionelle und hilfreiche Features zu Google Analyitcs und bereichert das kostenfreie Tool erneut. Das Feature Anmerkungen (Annotations) ist meines Erachtens die nützlichste Ergänzung, da nun endlich detaillierte Informationen zu den jeweiligen Aktionen hinterlegt werden können.

Kommentare und Diskussionen sind herzlich willkommen!

Ihr

Holger Tempel

Hexen verboten!Wir hatten unlängst schon in unserem Blog-Post “Deutsche Krankenkassen sollen auf Google Analytics verzichten” berichtet, wie plötzlich Google Analytics ins Kreuzfeuer der Kritik bei Krankenkassen-Websites geraten ist.

Unlängst wurde ein Artikel auf http://www.ibusiness.de/members/aktuell/db/238225fb.html veröffentlicht, in dem einmal mehr “jeder” etwas zu sagen hat – vor allen Dingen, wie “schlimm” doch Google und seine Datensammlerei sei… Die Einleitung:

Die Ankündigung deutscher Datenschützer, gegen die Anwendung von Google Analytics zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser vorgehen zu wollen, hat Aufregung in der Branche verursacht. Die Datenschützer von Bund und Ländern verkündeten jüngst ihre Ansicht, dass die Benutzung des Tools gegen deutsches Recht verstoße. Nach dem Telemediengesetz könnten demnach Bußgelder von bis zu 50.000 Euro drohen.

Die moderne Inquisition

Diese Schilderung kommt im Großen und Ganzen einer modernen Inquisition auf zivilisierterem Niveau gleich: Der Datenschützer (Geistliche) versteht etwas (Tracking, Marketing, Conversion-Optimierung, etc.) nicht wirklich und tut das Ganze als schwarze Magie bzw. Blasphemie (“…wer weiß, was die mit den Daten anstellen…!”) ab.

Glashaus? Steine? Was?

Bereits vor langer Zeit wurde ein Sachverhalt deutlich (und schon in vielen Hollywood-Produktionen bewiesen): Je mehr ein einzelner mit dem Finger auf andere zeigt und je lauter er einen angeblichen Missstand anprangert, desto mehr will er von seiner eigenen Unzulänglichkeit ablenken resp. desto mehr  hat er selbst “Dreck am Stecken”.

Nun, ich habe definitv gar nichts dagegen, dass Daten über mich und meine Nutzungsgewohnheiten im Internet erhoben und analysiert werden: Ich habe nichts zu verbergen! Die Vehemenz, mit der allerdings “Datenschützer” diese Datenerhebungsmaßnahmen verdammen, ließe doch tatsächlich anmuten, dass hier eine Angst vor “Entdeckung” (Besuch von subversiven, inkriminierenden Webinhalten, Schmuddelseiten, etc.) durchklingt…

Geschürt durch die Zwangsparanoia der Datenschutz-Fanatiker wird nun eine wahre Hexenjagd gegen die nach Erfolg strebenden Website-Betreiber angestachelt, und damit jedwede Anstrengung, der Krise zu trotzen, sofort im Keim erstickt.

So wurde auch folgender Inhalt im vorgenannten Artikel veröffentlicht:

Christian Bennefeld Christian Bennefeld auf Xing nachschlagen, Geschäftsführer bei Etracker GmbH Relation Browser , teilt die Kritik am Suchmaschinen-Giganten ebenso entschieden wie grundsätzlich: “Google ist dabei, jeden einzelnen Internetnutzer genauestens zu profilieren. Jeder wird durchleuchtet: Woher er kommt, was er sucht, welche Interessen er hat, wie sein Einkaufsverhalten ist, welche religiöse und politische Einstellung er mitbringt, mit wem und über was er korrespondiert, welche Bilder er im Urlaub gemacht hat und und und. Sicherlich will Google uns mit diesem Wissen nur Gutes tun und seine Werbung gezielter ausliefern. Toll, dass ich dann keine Werbung für Damenmode mehr bekomme. Nur: um welchen Preis?”

Ja, Herr Bennefeld, könnten Sie Ihre rethorische Frage “Nur: um welchen Preis?” einmal ernsthaft selbst beantworten? Vielleicht komplett ohne Polemik? Und vielleicht auch ohne Ihre hauseigene Lösung in den Vordergrund zu stellen? 🙂

IP-Adresse ist anscheinend “sensibler” als die Bankverbindung

Komischerweise prangert derzeit keiner die real existierenden Gefahren an: Bonus-Systeme wie z. B. payback oder die Datenerhebungen der Mobilfunkbetreiber, etc. Bitte nicht falsch versethen: Ich habe grundsätzlich auch nichts gegen diese Art der Datenerhebung. Nur werden hierbei doch noch viel sensiblere Daten als meine (oftmals dynamische) IP-Adresse oder ein Cookie auf meinem Rechner gespeichert: hier erlangt der Anbieter definitv Kenntnis über meine Adresse, meine Bankverbindung, mein Geburtsdatum, meine Adresse,  und vor allen Dingen: MEIN Kaufverhalten en Détail.

Ja, hier habe ich dann wohl auch einen Vertrag unterzeichnet, bei dem irgendwo (mehr oder minder) glaubhaft versichert wird, die Datenschutzbestimmungen einzuhalten und meine Daten nicht an Dritte weiterzugeben und bla bla bla… Mal Hand auf’s Herz: 1. Wer liest das? 2. Wer hat nicht durch einen solchen Vertrag schon einmal unerwünschte Werbung per Post erhalten? Nun werden viele aufbegehren: “…Sie haben doch unterschrieben, dass ‘Partner’ des Vertragspartners Ihnen geeignete Produkte…” Klar habe ich das. Aber deshalb wird die gefühlte Belästigung nicht weniger und die angeblich geeigneten Produkte nicht “geeigneter”…

Tracking = Warenhausanalyse

Für mich stellt das Tracking (neben der Tatsache, dass wir damit Geld verdienen – Ja, ich “oute” mich!) ein sinnvolles Instrument für die Messung der MASSEN-Akzeptanz der Webseiten dar und hilft dabei, diese ständig zu verbessern. Dabei tritt kein Individuum in den Vordergrund. Auch interessiert mich nicht, in welcher Strasse der einzelne Besucher der Site wohnt. Vielmehr ist für mich das Gesamtbild von Bedeutung.

Vergleichen wir das Tracking doch einfach einmal mit einem Warenhaus: Sie sind der Geschäftsführer und beobachten die Laufkundschaft, wie sie sich Artikel aus dem Angebot heraussucht, begutachtet, zur Kasse geht, bezahlt, in eine andere Abteilung schlendert, etc. Wenn ich Sie nun am Ende des Tages frage, WER die EINZELNEN Kunden waren, wohin sie gegangen sind, welche Artikel sie betrachtet und letztendlich gekauft haben, werden Sie wahrscheinlich mit den Achseln zucken und zugeben, es nicht zu wissen.

Welche Information Sie aber gewiss am Ende eines Tages haben wollen, ist wieviel Umsatz und ggf. wie viele Verkäufe das Warenhaus mit seinen vielen Abteilungen gemacht hat. Vielleicht haben Sie auch noch ein paar Aushilfskräfte engagiert, die die Anzahl der Personen ermittelt haben, die das Warenhaus betreten haben. Dann könnten Sie sogar eine Conversion-Rate berechnen!

Worauf ich hinaus will ist, dass auch beim Tracking – wie im Warenhausbeispiel geschildert – eine massenbedingte Anonymität vorherrscht.  Der Warenhaus-/Sitebetreiber interessiert sich nicht für das (Kauf-)Verhalten des Einzelnen, sondern nur für das der Masse; Gesichter und Individuen sind völlig gleich. Erst durch eigenes Zutun (z. B. Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer) des Besuchers, tritt dieser aus der Anonymität der Masse und bekommt folglich eine Identität (Name, Gesicht, etc.) .

“Verlangsamung” von Prozessen durch sinnlose Opt-Ins

Im Zuge dessen wird plötzlich wieder der Schrei nach Opt-Ins laut. Opt-In… Was für ein Wort in diesem Zusammenhang! Wir alle können uns noch lebhaft an die Zeiten erinnern, als es “schick” war eine Flash-animierte Startseite mit einem ewig langen Intro zu präsentieren? Und in den Anfängen konnte man diese auch nicht überspringen, da es keinen “Skip”-Button gab… Wie oft hat man sich dann die von mal zu mal nerviger werdende Animation eines Balls, Autos oder schlichtweg Wortes anschauen müssen, bis man endlich auf den eigentlichen Inhalt zugreifen konnte? Nun, damals war das eben so! Und man hatte auch mehr Zeit zum Surfen – es gab auch noch nicht sooooo viele geeignete Websites. (Anmerkung des Autors: Erfolge wurden aber schon damals mit häßlichen “Zählern” auf der Website oder mit rudimentären Loganalysen gemessen)

Heute ist alles anders – wir nutzen eine Suchmaschine (ich sage explizit nicht, welche) um geeignete Informationslieferanten für einen gegebenen Suchbegriff zu finden. Und dann klicken wir uns durch die Angebote: erster Link, zurück, zweiter Link, zurück, erste Paid Placementanzeige, zurück, dritter Link, zurück, etc.  Jedenfalls geht es mir so. Jetzt stelle ich die Frage in den Raum: Wie hoch wird die Frustration des Nutzers sein, wenn bei jedem Link, den er anklickt, ein Splash-Screen erscheint, der ihn fragt, ob er damit einverstanden ist, wenn sein Besucherverhalten mittels Tracking analysiert wird? Und wie groß wird die Akzeptanz des Nutzers sein, wenn er die gleiche Frage jedesmal beim Betreten der SELBEN Website gestellt bekommt? Schließlich ist das Speichern der Antwort mittels Cookie auf dem Rechner des Nutzers oder auf dem Server des Anbieters ebenfalls verwerflich…

Fazit

Es ist schon spannend zu sehen, wie sich doch der Deutsche ereifert, wenn es um die Privatsphäre und seine Daten geht… Liebe Leute, die Nutzung des Internets setzt – wie auch das Fahren mit dem Bus – die Mündigkeit des Benutzers voraus! Wenn also ein Nutzer nicht wünscht, dass seine Daten gespeichert oder sein Verhalten analysiert wird, muss er lediglich seinen Browser entsprechend einstellen.

Herr Schaar, vielleicht sollten Sie sich zunächst einmal mit der Technik und den Anforderungen der heutigen Zeit vertraut machen, anstelle Ihre Profilneurose zu kultivieren; Sie wissen doch: Wer zu allem seinen Senf gibt, wird schnell für ein Würstchen gehalten! Gerne laden wir Sie aber ein, unser nächstes Training zu Google Analytics KOSTENFREI zu besuchen…

Kommentare und Diskussionen sind herzlich willkommen!

Ihr
Holger Tempel

ClickTale - Aufzeichnen. Anschauen. Verstehen.Natürlich ist für unsere Webpräsenz die Erhebung belastbarer Kennzahlen mithilfe von Google Analytics und Urchin im Rahmen der klassischen Webanalyse unverzichtbar. Ebenso wichtig sind die Erkenntnisse, die wir durch das Testing mit dem Google Website Optimizer gewinnen.

Mit ClickTale kommt nun aber eine neue Dimension hinzu. Bisher war es  ausschließlich wissenschaftlichen Instituten oder großen Marktforschungsunternehmen vorbehalten, mithilfe aufwändiger  Eye-Tracking Studien Aufschluss über das Besucher-Verhalten auf Webseiten zu gewinnen. Für den einzelnen Betreiber einer mittleren oder kleineren Internetpräsenz war die Beauftragung einer solchen Untersuchung schon aus Kostengründen meistens unmöglich.

DashboardDas hat sich jetzt geändert. Denn ClickTale ermöglicht nun jedem Websitebetreiber, das Besucher-Verhalten auf den Seiten seiner Website zu beobachten, um daraus Rückschlüsse auf  Optimierungsmöglichkeiten einzelner Bereiche oder ganzer Seiten zu ziehen.

Wohin klicken meine Besucher?

Click HeatmapDiese Frage wird mit der Click-Heatmaps detailliert beantwortet. Diese zeigt nämlich auf, an welchen Stellen die Besucher klicken, selbst wenn es dort gar keine interaktiven Elemente (z. B. Links, Buttons, etc.) gibt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können dann entsprechend zum Vorteil genutzt werden, indem an diesen prominenten Stellen auch Action-Items platziert werden.

Betrachten meine Besucher auch wirklich die ganze Seite?

Scroll HeatmapEs ist immer schwierig, den Besucher dazu zu bewegen, eine Seite bis ganz zum Schluss zu betrachten. Das gelingt meist nur dann, wenn der Inhalt für den Betrachter entsprechend interessant und/oder spannend ist. Unglücklicherweise war das bisher nicht wirklich messbar. Mit den Scroll-Heatmaps in ClickTale bleiben diese Erkenntnisse nicht länger verborgen. Es wird mehr als deutlich, welche Bereiche einer Seite von Interesse sind, und welche eher übersprungen bzw. überlesen werden.

Welche Inhalte nehmen meine Besucher wahr?

Mouse Move HeatmapViele Menschen nutzen den Mauszeiger als Hilfsmittel zum Lesen bzw. Erfassen von Inhalten am Bildschirm. Dieses Verhalten kann nun dazu genutzt werden, um herauszufinden, welche Inhalte auf einer Seite für die Besucher von hohem Interesse sind und welche völlig ignoriert werden. ClickTale stellt in einer übersichtlichen Mouse Move Heatmap dar, was normalerweise nur mittels einer kostenintensiven Eye-Tracking-Studie erkennbar wäre.

Welche Erkenntnisse kann ich noch gewinnen?

Conversion ReportClickTale liefert zudem noch ausgefeilte und detaillierte Analysen für Online-Formulare. Dadurch wird ermöglicht, Problem-Felder zu identifizieren,

  • die den Besucher “abschrecken”
  • die ignoriert und leer gelassen werden
  • die kompliziert sind
  • die lange Zeit zum Ausfüllen in Anspruch nehmen

Auch ist es möglich, mit ClickTale aufgezeichnete Besuchersitzungen wiederzugeben und somit zu erkennen, welche Inhalte für den Besucher interessant waren, wohin dieser geklickt hat, welche Unterseiten er aufgerufen hat, etc.

Wo sollte ich ClickTale implementieren?

Nun, die Frage ist relativ einfach zu beantworten: Überall da, wo Erkenntnisse über Click-, Scroll- und Mouse-Move-Verhalten oder aber auch Formularanalysen nötig sind. Grundsätzlich empfehlen wir aber, ClickTale nur auf den Seiten zu implementieren, die wirklich von Belang und bei denen detaillierte Analysen notwendig sind:

  • Landeseiten von Kampagnen inkl. der Anschluss-Seiten
  • Warenkörbe in Shop-Systemen
  • Online-Formulare, die aktions- oder personenbezogene Daten erfassen

Fazit

ClickTale ist aus unserer Sicht ein wertvolles Instrument, welches die üblichen Standard-Tools sinnvoll ergänzt und dem Betreiber einer Website tief gehende Einblicke in das Besucherverhalten ermöglicht.

ClickTale ist in einer kostenfreien (limitierten) Version verfügbar und kann so zunächst einmal ausprobiert werden. Sobald Sie sich von der Leistungsfähigkeit überzeugt haben, können Sie Ihr kostenfreies Konto in einen der drei angebotenen Tarife umwandeln – alle bis dato erfassten Daten bleiben erhalten! Mehr Informationen zu den ClickTale Preisen und Tarifen erhalten Sie auf unserer Website.

Ich wünsche Ihnen viele hilfreiche Erkenntnisse bei der Auswertung und viel Erfolg mit Ihrer Website!

Ihr
Holger Tempel

Das „Aus“ für effizientes Webcontrolling in Deutschland?

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, ermahnt dutzende Krankenkassen schriftlich, auf den Einsatz von Google Analytics zu verzichten.

Der Einsatz des kostenfreien Google Analytics diente bisher den Krankenkassen dazu, den Erfolg und die Benutzerakzeptanz ihrer Webpräsenz und ihrer Online-Services mittels Tracking zu analysieren. Dabei verfolge Google Analytics, so Schaar, eine nach deutschen Datenschutz-richtinien unzulässige Praxis, „da die derzeitige Konfiguration des Dienstes eine wirksame Wahrnehmung des Rechts auf Widerspruch, Information und Auskunft sowie Löschung der Daten durch den Betroffenen nicht ermöglicht“. Google lasse, so die Argumentation des Bundesdatenschutzbeauftragten, die Nutzer “im Unklaren darüber, welche Daten konkret über sie zu welchem Zweck erhoben werden“. Unklar sei auch, wie lange die Nutzungsdaten bei Google in den USA gespeichert würden. Schaar forderte nun die Krankenkassen auf “die Nutzung des Google Analytics Services unverzüglich einzustellen, bei Ihnen vorhandene Daten zu löschen und mir dies schriftlich zu bestätigen.” Auf eine Fristsetzung hat er dabei jedoch verzichtet. Eine ganz ähnliche Maßnahme hat bereits im vergangenen Jahr Thilo Weichert, der Landesdatenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein durchgeführt, als er 25 deutsche Website-Betreiber aufgrund der gleichen Thematik schriftlich abgemahnt hatte. Ist dies nun das Ende von Webanalyse und effizientem Website-Controlling in Deutschland? Ein Verzicht auf die Analyse von Webseiten käme für das gesamte Online-Marketing in der Bundesrepublik einer Rückkehr in die Steinzeit gleich, wäre doch so eine gezielte Steuerung und Optimierung im Bereich SEM gar nicht mehr möglich.

Alternative zu Google Analytics

Urchin Software bietet hier eine datenschutzkonforme Alternative zu Google Analytics. Im Gegensatz zu Google Analytics bleiben bei Urchin 6 die Daten komplett „inhouse“ und können dort gemäß Bundesdatenschutzgesetz, BDSG § 6(1) „Unabdingbare Rechte des Betroffenen“, auf Wunsch des Nutzers jederzeit eingesehen oder gelöscht werden. Darüber hinaus verfügt Urchin Software über einige sehr interessante zusätzliche Features, was es zu einem sehr viel flexibleren und leistungsstärkeren Analyse-Werkzeug gegenüber Google Analytics macht. Vergleichen Sie hier die Unterschiede zwischen Urchin Software und Google Analytics. Auf die genaue und effiziente Analyse unserer Webpräsenzen brauchen wir also in Deutschland auch in Zukunft nicht verzichten, denn wir können auch datenschutzkonform, Herr Schaar!

Ihre

Martina Schneider

Vielleicht haben Sie es schon bemerkt, seit letzter Woche gibt es viele Veränderungen in der Google Analytics Oberfläche. Unter dem Motto “Leistungsstark – Flexibel – Intelligent”  wartet Google Analytics gleich mit einer ganzen Reihe neuer Features auf. Verbesserte Berichterstellung, mehr Möglichkeiten zur benutzerdefinierten Anpassung und die Implementierung einer neuen innovativen “Intelligence Engine” für eine praktische und aussagekräftige Datenübersicht, helfen dabei, das Benutzerverhalten auf der Website besser zu verstehen und analysieren zu können. Hier ein Überblick über die Änderungen:

Ziele

Zwei neue Arten von Zielen ermöglichen es nun, die Besuchertreue des Websitebesuchers zu erfassen und damit eine Aussage über den  Markenbindungs-Erfolg Ihrer Seite zu treffen, dazu kann ein Schwellenwert für die Besuchszeit auf den angegebenen Seiten pro Besuch bestimmt werden. Darüber hinaus können nun nicht mehr nur wie bisher vier sondern bis zu 20 Ziele pro Profil definiert werden. Sehen Sie mehr auf diesem Video (in englischer Sprache):

Erweiterte Berichte für Mobile Endgeräte

Mobile Anwendungen (sog. Apps) für iPhone und Android können mit Hilfe von Google Analytics genau verfolgt und analysiert werden. So können Entwickler von Mobile Apps genaue Informationen über Beliebtheit und Benutzerverhalten Ihrer Mobile Apps erhalten, welche Features z.B. besonders gern genutzt werden. Für Android-basierte Anwendungen kann die Benutzerattrahierung bis zu den Anzeigen von Online-Kampagnen, wie z.B. Google AdWords zurückverfolgt werden, so dass die Entwickler sehen können, welche Anzeigen zu Download, Nutzung oder Kauf der Applikation geführt haben. Erfahren Sie hier mehr über Analytics Tracking for Mobile Apps (in englischer Sprache), um mit dem Tracking Ihrer Mobile Apps starten zu können.

Gute Nachrichten auch für Kunden, die Nutzerdaten für mobile Websites erheben möchten: Google Analytics kann nun auch Nutzungsdaten für diese Webseiten auf allen webfähigen Geräten erfassen, unabhängig davon, ob das Gerät Java Script ausführt oder nicht. Dies wird durch ein vorgefertigtes Code-Fragment ermöglicht, welches serverseitig in den Quellcode der Website eingefügt wird. Dieses Code-Fragment wird in Kürze verfügbar sein Infos zur Implementierung des Codefragments finden Sie hier als Download (in englischer Sprache). In der aktuellen Version werden PHP, Perl, JSP and ASPX unterstützt. Selbstverständlich können Sie weiterhin Besuche von javascript-fähigen mobilen Endgeräten Ihrer Standardwebsite wie gewohnt in Google Analytics auswerten.

Erweiterte Analyse-Funktionalitäten

Google Analytics stellt eine ganze Reihe an leistungsstarken Tools zur Verfügung, mit der eine gründliche und schnelle Analyse möglich ist, ohne dass Sie Ihre Analyse-Daten in andere Anwendungen exportieren müssen. Mithilfe der neuen zusätzlichen Dimensionen haben Sie die Möglichkeit, verschiedenste Ebenen und Kombinationen Ihrer Daten übersichtlich nebeneinander darzustellen. Mit der Ansichtsoption Pivot-Tabelle können Sie ausgewählte Datengruppen einander gegenüberzustellen und so Daten verschiedener Dimensionen miteinander vergleichen. Erfahren Sie hier mehr im folgenden kurzen Video (in englischer Sprache):

Erweiterten Tabellenfilterung. Mit der neuen Erweiterten Tabellenfilterung können Sie nun die Zeilen einer Tabelle basierend auf verschiedenen Datenzuständen filtern. Sehen Sie im folgenden Video wie Sie zum Beispiel tausende Keywords nach den zwei Kriterien „Bounce-Rate unter 30%“ und „mindestens 25 Besuche“ filtern können (in englischer Sprache):

Eindeutige Besucher als neue Größe in den benutzerdefinierten Berichten

Mit dieser neuen Funktionalität können Sie nun den Wert “eindeutige Besucher” jeder anderen Dimension Ihrer Daten in Google Analytics gegenüberstellen. Diese ermöglicht Ihrem Marketing-Team genau zu erkennen, wie viele Besucher (identifizierbar mithilfe mit eindeutiger Cookies) jeweils ein bestimmtes benutzerdefiniertes Segment ausmachen. Bitte beachten: die Metrik “Eindeutige Besucher” ist ausschließlich in den benutzerdefinierten Berichten verfügbar!

Kein Unternehmen gleicht dem anderen, daher sind flexible und anpassungsfähige Werkzeuge bei der Websiteanalyse von ganz besonderer Bedeutung. Mit den folgenden Neuerungen wurde Google Analytics um einige Möglichkeiten der benutzerdefinierten Anpassung erweitert, um den immer stärker werdenden Anforderungen an Flexibilität und Individualität gerecht zu werden.

Mit Multiple Custom Variables können Sie nun Google Analytics ganz auf Ihre Bedürfnisse anpassen und die für Ihr Business wichtigsten Daten im Überblick zusammenstellen. Die vertraute Funktion  “_setVar()” ist bereits hinreichend bekannt, aber nun geht Google Analytics einen Schritt weiter und ermöglicht die Definition und das Tracking von Besucherattributen (z.B. ist der Besucher Mitglied oder Nicht-Mitglied), Sessionattributen (z.B. an- oder abgemeldet) und Page-Level-Attributen (z.B. hat sich die Sport-Seiten angesehen). Mit Custom Variables können Sie sämtliches Benutzerverhalten und beliebige Interaktionen auf Ihrer Site klassifizieren. So können Sie Google Analytics flexibler einsetzen und ganz auf die individuellen Erfordernisse in Ihrem Unternehmen anpassen. Multiple Custom Variables werden in den kommenden Wochen für alle Konten verfügbar sein, bis dahin können Sie hier (in englischer Sprache) mehr erfahren.

Benutzerdefinierte Berichte und Erweiterte Segemente

Vielleicht haben Sie die neue Funktionalität in Ihrem Google Analytics Konto schon bemerkt. Damit können Sie nun neben der Möglichkeit, benutzerdefinierte Berichte und erweiterte Segmente zu erstellen auch die Verwaltung und Bereitstellung Ihrer angepassten Berichte besser steuern. Im Bereich “Meine Anpassungen” / “Benutzerdefinierte Berichte” können Sie über den Link “Freigeben” eine URL generieren lassen und diese per E-Mail an jeden versenden, der über ein Google Analytics Konto verfügt. So wird der vordefinierte Bericht automatisch in diesem Google Analytics Kono angezeigt, sobald sich der Empfänger an seinem Google Analytics Konto angemeldet hat und den Link aufruft. Außerdem können Sie auswählen, welche Benutzerdefinierten Berichte und Erweiterten Segmente Sie dem Profil hinzufügen oder lieber ausblenden möchten.

Analytics Intelligence, ein Analysewerkzeug, das mitdenkt

Mit dem neuen Feature Analytics Intelligence sagt Ihnen Google Analytics automatisch, auf welche Daten Sie aktuell achten müssen. Die neue Intelligence-Berichtsoberfläche setzt sich bei signifikanten Abweichungen Ihrer täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Website-Analysedaten automatisch sofort mit Ihnen in Verbindung. So würde “Intelligence” beispielsweise einen sprunghaften Anstieg oder Abfall von Besuchern an einem bestimmten Tag sofort melden und Sie könnten als Websitebetreiber gleich die entsprechenden Maßnahmen treffen. Langwieriges Durchsehen aller Berichte ist damit nicht mehr notwendig und Sie können sich ganz auf die unternehmerische Auswertung Ihrer Analysedaten konzentrieren.

Benutzerdefinierte Benachrichtigungen

Neben den automatischen Benachrichtigungen können Sie auch als Benutzer sogenannte Benutzerdefinierte Benachrichtigungen selbst definieren und damit festlegen, auf welche verschiedenen Daten und Dimensionen der Augenmerk täglich, wöchentlich oder monatlich gerichtet sein soll. Bei einer signifikanten Veränderung, werden Sie per E-Mail oder in der Google Analytics Benutzeroberflächte benachrichtigt.Hier das Video zum Thema Analytics Intelligence (in englischer Sprache):

Alles in allem bekommen wir mit diesen neuen Features in Google Analytics ein sehr mächtiges Analyse-Tool, welches nun noch mehr Möglichkeiten der Web-Analyse bietet. Die meisten Funktionalitäten werden innerhalb der nächsten Wochen weltweit bereitgestellt. Sollten Sie also zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keinen Zugriff auf das ein oder andere Feature haben, so werden die Änderungen demnächst für Sie verfügbar sein.

Vom 14. bis 17. Oktober fand in Mountain View, California der Google Partner-Summit 2009 statt, an dem auch unser webalytics-Analysten-Team (siehe Foto links) mit fünf Teilnehmern vertreten war. Inhalte der viertägigen Veranstaltung waren unter anderem Google Website Optimizer, Google Analytics und  Urchin Software.
Neben diversen Fallstudien (Case Studies) zu unterschiedlichen Szenarien und Lösungen der Partner, stellten vor allen Dingen die Keynotes der jeweiligen Tage das Highlight schlechthin dar. So berichtete beispielsweise Dan Siroker, wie er und sein Team durch umfangreiche Tests mit Internet-Daten dabei half, die Präsidentenwahl für Barack Obama zu gewinnen. Den Vortrag (ebenfalls an der Stanford University gehalten) finden Sie auch hier auf YouTube.

Avinash Kaushik, Analytics-Guru bei Google, erläuterte auf die für ihn typisch humoristische Art, welche Faktoren bei der Betrachtung von Nutzerverhaltensdaten im Internet wirklich eine Rolle spielen. Empfohlene Literatur von Avinash Kaushik:

• Web Analytics: An Hour a Day
• Web Analytics 2.0: The Art of Online Accountability and Science of Customer Centricity

Unter dem Motto “Predicting the Present” erstaunte Hal Varian, Chief Economist bei Google, mit seinem Vortrag die Teilnehmer, in dem er die Beziehung von Suchanfragen, deren Ursprung und Häufigkeit mit ökononischen Formeln und Werten in Relation setzte.

In zahlreichen Breakout-Sessions hatte das webalytics-Team die Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmern der Veranstaltung auszutauschen. Auch war genügend Zeit, um sich mit den Entwicklern von Google Analytics und Urchin Software zusammen zu setzen und mit diesen verschiedene Fragen zu erörtern. Zu guter Letzt wurde uns ein tiefer gehender Einblick in die weitere Entwicklung von Urchin Software gegeben – dazu jedoch später mehr.

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