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Online-Marketing

Vielen aufmerksamen AdWords-Anwendern ist die Neuerung sicherlich schon aufgefallen. Google führte nahezu klammheimlich eine kleine Gebotsoption für Gebotsstrategien auf CPM-Basis ein:

„Die sichtbare CPM“

 sichtbare CPM in AdWords

 

Welches vermeintliche Hexenwerk ist denn das schon wieder? Der Hilfetext vertreibt die dunkle Unwissenheit: Mit Auswahl der neuen Option bezahlt der Werbetreibende nur noch für die Impressions, die „eine Sekunde lang zu mindestens 50 % auf dem Bildschirm dargestellt wurden“. Toll, oder?

 

CPM-Hilfetext

Wenn Ihre Anzeige nun in den Untiefen des nicht sichtbaren Bereichs einer Webseite geschaltet wird, würden Sie mit Aktivierung dieser Option diese nicht sichtbare Impression nicht bezahlen. Was zur Konsequenz hat, dass natürlich die sichtbaren Anzeigenflächen teurer werden (Nachfrage vs. Angebot). Jede Medaille hat zwei Seiten.

 

Der Werbetreibende muss zukünftig also eine Entscheidung treffen:

  • Etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, um auf einer Webseite mit seinen Display-Anzeigen auf den sichtbaren Positionen geschaltet zu werden
  • oder darauf hoffen (besser noch: es wissen), dass die Kunden nach unten scrollen (Sei es, weil sie sich informieren oder weil Scrollen so viel Spaß macht )

Eine interessante Entwicklung, die man im Auge behalten sollte!

Google ist ein Unternehmen, welches seine Produkte einem stetigen Wandel unterstellt. Für Google scheint Stillstand gleichbedeutend mit Rückschritt zu sein. Im Zuge der neuesten Änderungen bezüglich des Zertifizierungsprogramms für Google AdWords wird dieses von Grund auf geändert. Das neue Zertifizierungsprogramm heißt jetzt Google Partner. Die wohl markanteste Änderung ist das neue Logo, welches das Alte ersetzt:

Evolution AdWords Logo

Was ist Google Partner?

Google Partner ist das neue Zertifizierungsprogramm für AdWords Werbeagenturen und Unternehmen. Folgende Liste zählt einige Neuerungen auf:

  • Ein neues Logo ein, welches auf den Partnerstatus hinweist
  • Neue Bedingungen zur Erlangung des Partnerstatus
  • Hilfe bei der Leadgenerierung
  • Kostenlose Prüfungen, um die Zertifizierungen zu erlangen

Da sich Google Partner noch in der frühen Phase nach der Einführung befindet, sind noch nicht alle Tools und Ressourcen freigegeben – also freuen Sie sich noch auf viele weitere Neuerungen!

 

Wie wird man Google Partner?

Um Google Partner zu werden, in der Partnersuche aufgelistet zu werden und das neue Logo benutzen zu dürfen, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Mindestens ein Mitarbeiter muss zwei AdWords Prüfungen erfolgreich bestanden haben
  • Qualität in den verwalteten Konten muss vorhanden sein (u.a. ausschließende Keywords, Sitelinks und Remarketing Kampagnen)
  • Aktive und gesunde Geschäftstätigkeit, gemessen an Ausgaben und Ausgabenstruktur (7.500 € Ausgaben in den letzten 90 Tagen, Ausgabenaktivität in 60 der 90 Tage, mindestens 90 Tage vorhandenes Kundencenter)

 

Was ändert sich für Werbetreibende?

Business Woman with ClipboardIm Grunde ändert sich nicht viel für diejenigen, die eine AdWords Agentur suchen. Achten Sie nur auf das neue Google Partner Logo. Wenn Sie in nächster Zeit, bis etwa zum Ende des Jahres, vereinzelt noch das alte Logo wiederfinden, ist dies im Zuge der Umstellung normal. Nach dieser Umstellungszeit sollten Sie aber achtsam sein – denn ein fehlendes Google Partner Logo weist auf eine fehlende Verifizierung des Google Partner Status hin!

 

P.S.: Selbstverständlich hat webalytics den neuen Google Partner Status schon erlangt!

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Tja, mit dem Anlegen eines AdWords-Kontos, dem Einbuchen von Keywords und Schreiben von ansprechenden Anzeigen ist es leider nicht getan. Das wäre sehr schön, denn Sie könnten sich entspannt zurücklehnen und/oder die dadurch gewonnene Zeit in andere wichtige Arbeiten investieren. Doch – um das eingesetzte Klickbudget optimal nutzen zu können – ist die regelmäßige Optimierung der AdWords-Kampagnen ein absolutes Muss. Dies ist ein fortlaufender Prozess, der so gut wie nie ein Ende findet und richtig Zeit kostet.

Ohne Know-how wird es nervig…

Völlig genervt!Mit Know-how manchmal auch, aber ohne wird es definitiv nervig und eventuell teuer. Entweder wird Geld für unnötige Klicks ausgegeben oder es tut sich nicht viel, weil die falschen Keyword-Optionen verwendet werden und die gewünschte Umsatzsteigerung bleibt aus. Somit müsste/sollte man sich mit den verschiedenen Optimierungsmöglichkeiten vertraut machen, was dann jedoch wieder Zeit kostet, die man unter Umständen nicht hat oder für andere wichtige Arbeiten bräuchte.

AdWords-Agenturen wissen, was zu tun ist!

Das ist jetzt nichts Neues, oder?

Ihre Einwände:

  • Die wollen immer, dass man einen Vertrag über längere Zeiträume mit ihnen macht und das will ich nicht
  • Wenn AdWords erst mal läuft, brauche ich keine Agentur mehr, dann kann ich die Optimierung etc. selbst nebenher machen, ist ja kein Hexenwerk
  • Ich habe momentan nicht das Geld für einen Vertrag mit einer Agentur, das stecke ich lieber ins Tagesbudget
  • Agenturen sind doof

Wir machen Ihnen ein Angebot, dass Sie nicht ablehnen können!

Wir optimieren Ihre AdWords “einmalig” in 30 Tagen – ohne vertragliche Bindung. Neugierig geworden?

 

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Crowdtesting – was ist das?

Young man contemplating over white backgroundEinfach ausgedrückt: Das Sammeln von Ideen und Rückmeldungen von ausserhalb – d.h. Internet-User geben ihr Feedback zu Apps, Webanwendungen, Design oder auch Usability.

Viel zu wenige Unternehmen, die nicht die Größe eines Konzerns haben, machen sich die Mühe, Crowdtesting für ihren Webauftritt bzw. Online-Shop durchzuführen. Beliebter Spruch von Seiten des Unternehmers: “Uns gefällt’s, wir finden es schön und wir kommen super durch die Navigation…” Prima! Und dann kommt doch noch das große Fragezeichen, warum die Besucher gleich wieder abdüsen bzw. nichts kaufen…

Wie läuft das denn mit dem Crowdtesting?

SpielfigurenDie sogenannte “Crowd” verfügt über alle Testwerkzeuge (Computer, Tablet-PCs, Smartphones usw.) und deckt sämtliche Kombinationen aus Betriebssystemen, Browsern, Providern, Displaygrößen etc. ab. Hiermit wird die Kompatibilität der Webiste oder des Onlineshops zu möglichst vielen Endgeräten ausgetestet.

Das vorher festgelegte Testprojekt wird von der Crowd im Internet bearbeitet. Über gefundene Fehler, Stolpersteine, Befindlichkeiten zum Design etc. wird von jedem Tester ausführlich berichtet. Nach Auswertung aller Berichte sollte dann der Webauftritt “aufgehübscht” werden.

Woher kriege ich die “Crowd”?

Mittlerweile gibt es Crowdtesting-Anbieter, welche die gewünschten Tests durchführen. Sie verfügen über einen Pool von Testern, welche über die erforderlichen Testwerkzeuge verfügen und meist sehr zügig mit dem Testen starten können. Der Preis für diese Leistungen hängt von Umfang, Größe und Anforderungen des Tests ab.

Für kleine Unternehmen, welche auf ihre Ausgaben achten müssen, empfiehlt es sich, alle Leute aus dem Umfeld zusammenzutrommeln und wenigstens die Usability der Website/des Online-Shops von ihnen testen zu lassen.

In diesem Sinne: Never stop testing!

 

Eine anschauliche Erklärung, was in einem Webshop schief gehen kann (und schief geht).

Jeder Betreiber einer Webseite – besonders Online-Händler –  sollte wissen, was auf seiner Seite so los ist, sprich wie sich die Besucher verhalten, mit welchen technischen Voraussetzungen zu kämpfen sind etc. Ein gutes Produkt für die Analyse des Website-Traffics ist Google Analytics.

Aber was genau wird da eigentlich dargestellt? Im Grunde sind es nur verschiedene Zahlen, mal aufbereitet als Diagramme/Grafiken, mal in Prozent und mal in absoluten Werten. Sie zeigen an, wie viele Besucher eine Webseite besuchten, was sie sich anschauten und wo sie abgesprungen sind. Alles wichtige Daten, um die Webseite bestmöglich zu optimieren.

Aber natürlich sind und bleiben diese Daten eins: Zahlen. Wer sich darunter nicht unbedingt viel vorstellen kann, sollte sich dennoch nicht beirren lassen! Um zu veranschaulichen wie wichtig es ist, die neuralgischen Punkte auf der eigenen Webseite zu kennen, hat das Google Analytics Team auf Ihrem YouTube-Kanal drei Videos bereitgestellt.

In diesen werden auf sehr humorvolle Art und Weise die Fehler von Webshops aufgezeigt – und zwar in real life! Alle Videos spielen im Supermarkt und behandeln die Fragen

  • Wie verläuft der Check-Out an der Kasse?
  • Wie ist die Kundenerfahrung auf einer Landing Page?
  • Welche Probleme tauchen bei der Suche nach einem Produkt auf?

Echte Probleme auf Webseiten übertragen ins echte Leben – in den Supermarkt um die Ecke. Dazu sage ich nur eins: Unbedingt anschauen!

Teil 1: Online Checkout

Teil 2: Landing Page Optimization

Teil 3: Site Search

glueckwuensche_adacGrundsätzlich bin ich ein Verfechter von jedweder Form des Marketings. Jedoch hat auch Marketing seine Grenzen – nämlich die des guten Geschmacks. Schon in den 80er Jahren (ja, ich bin schon so alt!) empfand ich die Werbekampagne eines italienischen Bekleidungsherstellers, in denen Magersüchtige, HIV-Infizierte und Kriegsopfer zu Marketingzwecken abgelichtet wurden, als völlig geschmacklos. Ähnlich unpassend empfinde ich die „Absatz-Masche“, die einige Firmen heutzutage verfolgen.

Wenn ich – früher, genauso wie auch heute – einem Menschen meine Glückwünsche übermittle, geschieht das bei mir völlig selbstlos und ohne Hintergedanken. Wenn ich jemandem etwas schenke, dann kann der Beschenkte das Geschenk sofort und bedingungslos nutzen. Soweit einmal die bzw. meine Theorie…

glueckwuensche_bahnHeute ist das anders. Sobald eine Firma in den Besitz meines Geburtsdatums gelangt, greift das sogenannte Birthday-Marketing. Der Jubilar erhält eine E-Mail, in dem ihm zunächst einmal – mehr oder minder aufrichtig/persönlich – zum Geburtstag gratuliert. In jedem Fall schließt sich aber an die „Glückwünsche“ gleich der offensichtliche Wunsch des Absenders an, dem Geburtstagskind ein ganz besonderes Geschenk zu machen: nämlich seinem Portemonnaie etwas mehr Leere zu bescheren. Und dieser hehre Wunsch wird zudem noch auf eine doch sehr plumpe Art kommuniziert. Klasse, oder?

Ebenso wenig, wie ich mir zum Muttertag eine Betonmischmaschine wünsche, will ich zum Geburtstag mit Mitgliedervorteilen „beschenkt“ oder auf die Möglichkeit, mit dem Zug für 29 Euro durch ganz Deutschland fahren zu können, nachdrücklich hingewiesen werden. Ja, ich bin da gerne der Spießer!

Also, liebe Firmen: wenn Ihr Glückwünsche übermittelt, dann tut das künftig bitte aufrichtig und ohne Absatz(-Hinter-)gedanken oder lasst es einfach bleiben!

Das Schloss Schönbrunn in Wien ist vom 7. bis 9. Oktober 2013 erneut Schauplatz ersten deutschen Google Analytics Konferenz, die dort bereits zum dritten Mal Rookies, Marketern und Analysten in ihren Bann ziehen wird. Auf die Teilnehmer wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Use Cases,  und Best Practices. Abgerundet wird die Konferenz durch Technik-Tracks, gratis Analytics Helpdesk, Networking Chill-Out und vieles mehr. Der im letzten Jahr eingeführte und mit höchst positiver Resonanz aufgenommene Training Day für Webanalyse-Einsteiger erhält nun Gesellschaft. IN diesem Jahr findet zusätzlich ein Workshop Day für erfahrene User statt. 

Umfangreiches Konferenzprogramm am 08.10.2013

Melden Sie sich jetzt zur Google Analytics Konferenz 2013 in Wien an.

Die größte und erste Google Analytics Konferenz im deutschsprachigen Raum dient dem Erfahrungsaustausch von Webanalyse-Interessierten und gibt Einblick in aktuelle Themen:

  • Universal Analytics
  • Kampagnen Tracking
  • Segment Madness
  • Attribution Modeling
  • Telefon- und TV-Tracking
  • Big Data
  • SEO Challenges in Google Analytics
  • Site-Speed Analyse & Optimierung
  • Executive Dashboards
  • und vieles mehr.

In eigenen Techie-Tracks kommen Web-Developer voll auf ihre Kosten. Zudem soll die Podiumsdiskussion zum Thema „Webanalyse und Datenschutz“ Licht in den Datenschutzdschungel bringen. Die vortragenden Referenten sind allesamt national und international renommierte Spezialisten auf dem Gebiet der Webanalyse. Die Highlights stellen auf der diesjährigen Konferenz einmal mehr die Keynotes von Experten aus dem Google Headquarter in Mountain View, Kalifornien dar.

Training Day am 07.10.2013 vermittelt Google Analytics Basics

Der Google Analytics Training Day am 7. Oktober 2013 eignet sich für Webanalyse Einsteiger. Alle wesentlichen Grundlagen, wie das Interface, automatisierte Reports und Dashboards, die Analyse von Besucher- und Quellen, Webseiten- & Zielen, Traffic-  & Kampagnen und Events werden anhand von Screenshots, Live-Vorführungen und Handouts erklärt. Das Ziel ist, dass alle Teilnehmer am Ende des Tages die wichtigsten Analyse-Bereiche und –Möglichkeiten sowie die wichtigsten Kennzahlen für ein professionelles Online-Marketing kennen. Dies bildet eine wichtige Grundlage für die Experten-Vorträge am nächsten Tag.

Workshop Day am 09.10.2013 für erfahrene Google Analytics Anwender

Neu in diesem Jahr ist der Google Analytics Workshop Day. Dieser Tag beinhaltet interaktive Sessions zu Analytics Spezial-Themen und ist für fortgeschrittene Google Analytics User gedacht. Der Workshop Day bietet Anwendern die Möglichkeit, nach kurzen Impulsreferaten (vertiefend zu den Vorträgen der Konferenz) in kleinen Gruppen mit den Profis und anderen Usern ihre Fragen und individuellen Herausforderungen zu diskutieren.

Die Sessions finden über den Tag verteilt mehrmals statt – so verpassen die Besucher keine Inhalte. Die Themen sind genauso spannend wie unterschiedlich und reichen vom korrekten Kampagnen Tracking über den Google Tag Manager bis hin zu Universal Analytics in der Praxis.

Die limitierte Teilnehmeranzahl verspricht einen hohen Nutzen: Maximal 80 Tickets werden aufgelegt,  d.h. je Session ist mit Gruppen von max. 30 Personen zu rechnen – viel Zeit für Fragen und Interaktion!

Konferenzteilnehmer

Die länderübergreifende Konferenz für Webanalyse, Controlling und Erfolgsoptimierung im Internet richtet sich an Marketer, Online-Marketing Experten, Analytics-Anwender, Analysten und Web-Developer in Unternehmen und Agenturen sowie an alle Webanalyse-Interessierten in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Veranstaltung bietet Anwendern eine Plattform zum Wissensaufbau und Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung mit anderen Experten.

Tickets: Early Bird bis 31.7.2013

Mit dem Early Bird sparen Sie knapp 30 Prozent auf die regulären Ticketpreise. Das eintägige Ticket kostet somit 390 EUR, zwei Tage 690 EUR. Der 3-Tagespass kommt auf 1.050 EUR netto. Jetzt unter http://www.analytics-konferenz.at/anmelden registrieren.

Melden Sie sich gleich zur Google Analytics Konferenz 2013 an und sichern Sie sich bis den vergünstigten Frühbucherpreis!

Infos & Facts

Umfangreiche Informationen über die Veranstaltung finden Sie hier:

Konferenzprogramm http://www.analytics-konferenz.at/konferenz
Konferenzprogramm (PDF) http://www.analytics-konferenz.at/wp-content/uploads/2011/05/Google-Analytics-Konferenz_Programm-Konferenz-8-10-2013.pdf
Training Day http://www.analytics-konferenz.at/training-day
Workshop Day http://www.analytics-konferenz.at/workshop-day
Pressematerial http://www.analytics-konferenz.at/presse
Interessante News über Webanalyse, Facts und Infos zur Konferenz finden Sie außerdem noch hier • Konferenz-Newsletter
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Veranstalter & Partner

Die Google Analytics Konferenz 2013 wird von den „Google Analytics Certified Partnern“ e-dialog, elements.at und webalytics in Kooperation mit Google veranstaltet:

e-dialoge-dialog ist spezialisiert auf Webanalyse, Conversion-Optimierung und Suchmaschinen-Marketing. Im Rahmen von „Outsourced Online-Marketing“ werden Suchmaschinen-Marketing sowie alle Formen von Performance Kampagnen durchgeführt, evaluiert und optimiert.

elements.atelements.at ist eine Full Service Internet Agentur in Salzburg. Zum Kerngeschäft zählen Webdesign, Beratung, System Entwicklung sowie Performance Marketing. Das Team von elements.at unterstützt Kunden professionell in Sachen Online-Business & E-Commerce, von der Konzeption über die Gestaltung bis hin zu Umsetzung, Vermarktung und Analyse.

webalyticswebalytics zählt zu den ersten Google Partner in D/A/CH und ist präferierte Agentur für alle Google- und Urchin-Produkte dieser Region. webalytics ist ausgewiesener Experte in der Analyse und Optimierung von Websites und hochkompetenter Serviceanbieter für alle Facetten eines erfolgreichen Online-Marketings.

Zum Auftakt der Konferenz konnten die Veranstalter Jobportal Monster, Bid-Management Spezialist IntelliAd und MaTelSo, führenden Anbieter cloudbasierter Telekommunikationsdienste als Partner gewinnen. Außerdem sind der IAB, DMVÖ, Digital Analytics Association und die Marketing Community Austria als Verbandspartner mit an Bord. Medial wird die Konferenz unterstützt vom WirtschaftsBlatt, Horizont, Werbeplanung.at, a3Boom, Fokus, iBusiness, WebsiteBoosting, e-strategy, ConversionBoosting und Suchradar. 


Bei Rückfragen

Mag. Michaela Fries
Leitung Marketing & Kommunikation
e-dialog KG
Schlossgasse 10-12, 1050 Wien
Tel.: +43-(0)1-309 09 09
fries@e-dialog.at
analytics-konferenz@e-dialog.at
www.analytics-konferenz.at
www.facebook.com/analyticskonferenz

In Kürze wird den Nutzern eine neue Funktion in das Google-Analytics-Backend integriert, die vor allem Besitzer der  Software Urchin from Google schon seit Jahren zu schätzen wissen: die zentrale Verwaltung von Kampagnen unterschiedlicher Kanäle, die dann mittels einer eindeutigen ID den Landeseiten-URL kennzeichnen – kurz Kampagnenverwaltung. Mit diesem neuen Feature wird es möglich, Nicht-AdWords-Kampagnen (z. B.  Social Media, E-Mail-Marketing, etc.) einfach zu erstellen und zu verwalten.

Die Gegenwart

Nachfolgend werden die aktuell verfügbaren Maßnahmen zur Kennzeichnung von Kampagnen erläutert. 

Kampagnensteuerung mit Kampagnenvariablen

Hier noch einmal zur Auffrischung Ihrer Kenntnisse: Von den in Summe fünf existierenden Google-Kampagnenvariablen sind drei obligatorisch (utm_source, utm_medium, utm_campaign) und zwei optional (utm_content, utm_term). In der nachstehenden Tabelle finden Sie (dient nur der “Wiederholung”) noch einmal die Erläuterung der einzelnen Variablen:

Variable Bedeutung Pflicht
utm_source Identifiziert den Vermittler bzw. die verweisende Quelle
(z. B. google, stadtsuche, newsletter_2012.07)

-> Woher kommt der Besucher?

ja
utm_medium Identifiziert den Kanal oder das Werbe- bzw. Marketingmedium
(z. B. cpc, banner, e-mail)

-> Über welchen (Werbe-)Kanal kommt der Besucher?

ja
utm_campaign Identifiziert den Namen der Kampagne
(z. B. Aktion, Produkt, Promo-Code, Slogan)

-> Durch welche Kampagne wurde der Besuch initiiert? 

ja
utm_content Beschreibung zum Vergleich verschiedener Versionen
(z. B. Text_rot, Text_blau, skyscraper, leaderboard)

-> Welche Variante erfährt mehr Akzeptanz, Klicks, Besuche, etc.? 

nein
utm_term Identifiziert das bezahlte bzw. unbezahlte Keyword
(z. B. Hemd, Wasser+Flasche)

-> Welcher Suchbegriff leitet den Besucher auf die Landeseite? 

nein

Wenn Sie sich also Gedanken zu den einzelnen Variablen gemacht haben und diese dann mit Leben füllen wollen, fügen Sie sie einfach an das Ende des URL an. Das würde dann etwa so aussehen:

http://www.domain.com/?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=neues_produkt&utm_term=interesse&utm_content=bild1_text1

Und damit Sie bei der Erstellung des URL keinen Fehler machen, hat Google natürlich ein entsprechendes Online-Tool zur Verfügung gestellt: den URL-Builder (zu finden unter http://myg8.de/url-tool).

Probleme durch freie Kampagnensteuerung

In der Vergangenheit (und leider auch der Gegenwart) führte diese Art der Kampagnensteuerung oftmals zu Problemen. Entgegen unserer Empfehlung, die Texte der Kampagnenvariablen ausschließlich in Kleinbuchstaben zu erfassen, hatte eben jeder Marketer so seine eigene Auffassung von Groß- und Kleinschreibung. Zu diesem Umstand gesellten sich dann auch noch unterschiedliche Schreibweisen (z. B. E-Mail, E-mail, Email, email, eMail, EMail, EMAIL, E-MAIL, etc.) und “Flüchtigkeitsfehler” (z. B. Spielwiese,  Speilwiese, Spielweise, etc.).

All das führte dann dazu, dass in Google Analytics die Kampagnen zwar ausgewertet wurden, jedoch wurden eben auch unterschiedliche Schreibweisen dann verschiedenen Kampagnendimensionen zugeordnet und nicht – wie gewünscht – aggregiert dargestellt.

Und selbst wenn bei der Definition der Kampagnenvariablen alles richtig gemacht wurde, bot sich dem klickenden Besucher durch die komplette Darstellung aller Variablen in der Adresszeile des Browsers noch die Möglichkeit der ungewollten oder auch beabsichtigten Manipulation. So ist es in unserer Klientel auch schon vorgekommen, dass unzufriedene Besucher bzw. Kunden die Kampagnenvariablen im URL modifizierten und somit die Statistik verwässerten.

Die Zukunft

Künftig haben es die Administratoren eines Google-Analytics-Kontos einfacher, denn es wird ihnen ermöglicht, die komplette Pflege der Kampagnen im Google-Analytics-Backend durchzuführen.

Wie lege ich eine Kampagne in Google Analytics an?

Sobald das Feature in Ihrem Google-Analytics-Konto verfügbar ist, gehen Sie zur Erstellung einer Kampagne über das Google-Analytics-Backend wie in den nachstehenden Schritten erläutert vor.

1. Schritt

Wechseln Sie in die Verwaltung Ihres Google-Analytics-Kontos und klicken Sie auf der Property-Ebene auf die (neue) Registerkarte Kampagnenverwaltung. Dann klicken Sie auf die Schaltfläche “Kampagne erstellen”.

Kampagnenverwaltung in Google Analytics 

 2. Schritt

Geben Sie in den Feldern alle relevanten Daten für die Kampagne ein und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche “Speichern”.

Neue Kampagne erstellen - Feldübersicht

 

1 Geben Sie hier den Kampagnennamen ein (z. B. “neues_produkt”).
2 Wählen Sie aus dem Kombinationsfeld den passenden Kanal. Sobald Sie den passenden Kanal anklicken, werden die Felder “Quelle” und “Medium” automatisch befüllt. Zur Auswahl stehen derzeit diverse Vorgaben aus den Bereichen Sozial, Bezahlte Suche, Display, E-Mail und Andere.
3 Geben Sie hier die Quelle des Traffics an (z. B. facebook).
4 Geben Sie hier das genutzte Medium an (z. B. social)
5 Geben Sie hier den Content der Anzeige ein (z. B. bild1_text1).
6 Geben Sie hier den Kampagnencode ein, der im Anschluss an den URL angehängt werden soll. Lassen Sie das Feld leer, wird der Code automatisch von Google Analytics generiert. Der Kampagnencode kann nachträglich nicht mehr verändert werden.
7 Geben Sie hier den Begriff ein, der die Anzeigenschaltung ausgelöst hat (z. B. interesse).
8 Fügen Sie den URL Ihrer Landeseite hier ein.

Und so sollten die ausgefüllten Felder dann aussehen:

Neue Kampagne erstellen - ausgefüllte Felder

 

Schritt 3

Nachdem Sie die Kampagne gespeichert haben, wird Ihnen der Link mit der neuen Kampagnen-ID (…/?utm_id=…) angehängt dargestellt. Diesen müssen Sie nun nur noch kopieren und der Anzeige, dem Banner, etc. hinzufügen.

Neu erstellte Kampagne mit ID

Schutz vor Manipulation

Diese Möglichkeit bietet auch einen guten Schutz vor Manipulation der Kampagneninformation, da hier nur noch eine einzige ID an den Landeseiten-URL angehängt wird. Sollte tatsächlich jemand auf die Idee kommen, diese ID zu modifizieren, müsste er entweder die ID einer anderen Kampagne des gleichen Google-Analytics-Kontos kennen oder er würde eine Fantasie-ID einpflegen. Im ersten Fall würde dann der Traffic und die Conversion lediglich einer anderen Kampagne attribuiert werden. Im letzten Fall – und das ist das Beruhigende – bliebe die Fantasie-ID einfach unberücksichtigt und würde verworfen werden.

Wann ist das neue Feature verfügbar?

Derzeit befindet sich die Kampagnenverwaltung noch im Beta-Stadium und ist pro Analytics-Konto auf 200 Kampagnen begrenzt. Es soll jedoch in der offiziellen Version bis Ende des Jahres in allen Google-Analytics-Konten verfügbar sein. Im Gespräch ist auch, dass die Limitierung von 200 Kampagnen dann gelockert bzw. aufgehoben werden soll.

Remarketingmaßnahmen sind nichts Neues. Mit Google AdWords wurde hier schon ganz schön was vorgelegt. Doch jetzt gibt es noch zielgerichteteres, noch erfolgsversprechenderes Remarketing mit Google Analytics.

Warum sollten die gesammelten Daten nicht für erneute Kundenbindung genutzt werden? Um nicht den Eindruck zu erwecken, den Kunden wild im Netz zu verfolgen, sondern Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich sehr dezent und doch kompetent in Erinnerung zu bringen. 

Wie das jetzt geht, fragen Sie sich? Mittels Remarketing-Listen, in denen die für Sie wie auch Ihre Besucher/Kunden relevanten Bezugspunkte enthalten sind.

Remarketing-Listen in Google Analytics

Bei der Erstellung einer Liste können Sie entweder ein Besuchersegment aus drei vordefinierten auswählen, wie z.B.:

  • Alle Besucher Ihrer Website
  • Besucher einer spezifischen Seite oder einem bestimmten Bereich einer Seite
  • Besucher, die eine bestimmte Zielvorgabe erfüllt haben

Oder Sie erstellen selbst ein individuelles Besuchersegment, welches aus diesen zwei Filtern bestehen kann:

  • Dimensionen- und Messdatenfilter: Sie wollen z.B. die Besucher ansprechen, welche Ihre Website drei Mal oder mehr besucht, bestimmte Zielvorgaben erfüllt und in einem bestimmten Zeitraum mehr als 100 € ausgegeben haben.
  • Sequenz-Filter: Sie wollen z.B. alle Besucher ansprechen, welche auf einer Webseite mit einem speziellen Produktvideo waren, dort sofort auf “Play” klickten und im Anschluss darauf auf die Produktdetail-Seite gegangen sind.

Wo finden Sie das neue Tool? 

Wahrscheinlich noch gar nicht. Das Tool ist noch eine Beta-Version und wird nach und nach, voraussichtlich bis Ende diesen Sommers, an bestimmte Google Analytics Nutzer ausgeliefert. Diese müssen Administratoren sein und mindestens ein verlinktes AdWords-Konto haben. 

Ob Ihnen das Tool zur Verfügung steht, können Sie unter dem Tab “Verwaltung” (in der oberen rechten Ecke von Google Analytics) sehen. Hier muss dann der Tab “Remarketing-Listen” sichtbar sein.

Remarketing mit Google Analytics

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Mehr Informationen zu den Remarketing Listen finden Sie hier.

Oder bei uns – wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Viel Erfolg und gute Geschäfte – Ihre Karin Tempel-Maier

 

Was geben meine Kunden aus, wann und wo?

Wissen Sie, wie viel Ihre Kunden durchschnittlich im Onlineshop ausgeben, wann und wo sie im Onlineshop anzutreffen sind und welche Medien sie dafür nutzen? Wenn Ihre Antwort Nein ist, dann ist dieser Beitrag genau richtig für Sie.

Das Unternehmen WorldPay Ltd. (UK) hat mit seiner Studie „Are you giving your customers what they really, really want?” das Verhalten von Onlineshoppern untersucht. Im Vordergrund stand dabei die Beantwortung der eben gestellten Fragen und die Ableitung möglicher Erkenntnisse für Sie als Onlineshopbetreiber. Nachfolgend sind die wichtigsten Aussagen der Studie zusammengefasst.

Was geben die Onlineshopper aus?

„Onlineshopper“ geben im Schnitt 22% ihres (Netto-)Einkommens (im Internet) für Online-Shopping aus. Deutschland macht hier mit 21% keine Ausnahme. Allerdings sind Länder wie Indien, China oder Brasilien mit durchschnittlich 30% Vorreiter im Bereich Online-Shopping. 

Wann geben die Onlineshopper ihr Geld am liebsten aus?

Was die Shopping-Zeit angeht, so gibt es doch weltweit deutliche Unterschiede zu verzeichnen. Während in den USA und  in Indien der Peak um 10 Uhr vormittags erreicht wird, liegt er weltweit bei 20:40 Uhr. Die meisten Käufe (77%) werden weltweit allerdings in dem Zeitraum von 12 Uhr mittags bis 24 Uhr nachts getätigt.

Wo befindet sich der Onlineshopper, während er einkauft?

95% der Onlineshopper tätigen ihre Einkäufe von zuhause aus und 64% benutzen sogar dafür nach wie vor noch ihren PC. Smartphones oder Tablets spielen hier noch eine untergeordnete Rolle.

 Die Online-Einkäufe finden allerdings zunehmend neben anderen Tätigkeiten statt, wie z.B.:

  • TV schauen (46%),
  • Musik hören (42%) oder
  • auf Social Media-Seiten surfen (31%)

Für Sie als Onlineshop-Betreiber liegt die Herausforderung darin, Ihre Inhalte so attraktiv wie möglich zu gestalten, um die Käufer im Onlineshop zu halten (und sie nicht während des Kaufprozesses noch zu verlieren).

Welche Zahlweise bevorzugt der Onlineshopper?

Welche Zahlweise bevorzugt der Kunde?Wenn es um die Art des Bezahlens geht, ist es für die „Onlineshopper“ besonders wichtig, dass sie eine Auswahl an verschiedenen Bezahlmöglichkeiten im Onlineshop vorfinden (61%). Die favorisierten Bezahlmöglichkeiten sind:

  • Kreditkarte (61%),
  • PayPal (40%),
  • Lastschriften (37%) und
  • Überweisungen (19%)

Bieten Sie diese verschiedenen Bezahlmöglichkeiten in Ihrem Onlineshop an? Wenn nicht, dann wird es Zeit, sonst können Sie ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen und verlieren so potenzielle Kunden.

Kriterien für einen „guten“ Onlineshop

Bestehende Kunden zu halten ist aus Kostensicht wesentlich günstiger, als neue Kunden zu gewinnen. Daher ist ein „guter“ Onlineshop unverzichtbar, um die Kunden zur Wiederkehr zu bewegen. 

Für die Onlineshopper spielen Punkte, wie

  • die Sicherheit der persönlichen und finanziellen Informationen (75%),
  • die Sicherheitskontrollen beim Bezahlvorgang (66%),
  • die Garantien und Gewährleistungen für Produkte und Services (57%)

eine große Rolle.

Weniger wichtig sind der billigste Preis (51%) oder gar die Bekanntheit des Onlineshopanbieters (39%).

Ebenso sind die Kunden davon zu überzeugen, dass es sich um einen zuverlässigen, legitimierten Betreiber handelt, bei dem die Sicherheit der persönlichen und finanziellen Informationen eingehalten wird.

Was ist dem Onlineshopper besonders wichtig?

  • Hohe Sicherheit beim Bezahlen (53%),
  • Schutz der persönlichen Daten (49%),
  • Präzise/genaue Lieferangaben (43%),
  • Ein großes Angebot an Bezahlmethoden (42%) 
  • maßgeschneiderte Angebote (36%)

Wann bricht der Onlineshopper ab?

Wann bricht der Kunde ab?Eines der größten Probleme für Onlineshopbetreiber ist die nach wie vor hohe Abbruchrate beim Bestellvorgang. Um dieses Problem anzugehen und gleichzeitig den Umsatz zu steigern, müssen die Gründe für den Abbruch von Bestellungen bekannt sein. Die wichtigsten Gründe sind demnach:

  • Konfrontation mit unerwarteten zusätzlichen Kosten (56%),
  • Konkurrenz ist günstiger (36%),
  • zu hoher Gesamtpreis (32%),
  • zu komplizierte Webseitennavigation (25%),
  • Absturz der Webseite (24%),
  • zu langer Bestellprozess (21%),
  • ausschweifende Sicherheitschecks beim Bezahlvorgang (18%),
  • Bedenken über die Sicherheit beim Bezahlvorgang (17%),
  • unangemessene Lieferbedingungen (16%);
  • Webseitenunterbrechung (15%),
  • Preisangaben in Fremdwährung (13%).

Der Kunde ist König

Der Kunde ist König!Die Studie hat deutlich aufgezeigt, was Onlineshopper von einem Onlineshop erwarten und was Sie als Onlineshopbetreiber vermeiden sollten. Wenn Sie diese Erkenntnisse in die Tat umsetzen, können Sie ihre Kundennähe verbessern, ihr Kundenverständnis erhöhen und es eröffnet Ihnen als Onlineshopbetreiber zugleich die Möglichkeit sich noch intensiver zu engagieren, mit dem Ziel mehr Umsatz zu generieren.

In diesem Sinne viel Erfolg mit Ihrem Onlineshop!

Ihr webalytics-Team