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Online-Marketing

Am 27. April 2012 war es wieder so weit: Der von Riba:BusinessTalk initiierte Online-Marketing Power-Day führte erneut Marketingverantwortliche und Führungskräfte aus der ITK-Branche im Klostergut Besselich bei Koblenz zusammen.

Seminarraum und TeilnehmerBereits zum sechsten Mal wurden Kunden und Interessenten zur praxisnahen Veranstaltung rund um die Themen Online Marketing und Social Media begrüßt. Die  Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um ihr Know-how auf den neuesten Stand zu bringen und in den Pausen Ihre Anliegen mit den Referenten zu besprechen.

Vorträge von Holger TempelDurch das Seminar führte Holger Tempel, Geschäftsführer von webalytics, dem ersten für die Region DACH zertifizierten Google Analytics Certified Partner. Er zeigte im Dialog mit den Teilnehmern auf, wie Unternehmen mit Hilfe von Online-Marketing-Aktivitäten ihre Kommunikationsziele erreichen können und welche Rolle dabei kontinuierliche Webanalysen spielen. Selbst Online-Spezialisten, insbesondere aus dem B2B-Marketing, konnten hier Ihr Wissen über wirkungsvolle Web-Strategien, Traffic-Generierung Wirkungsweisen erweitern. Auch die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Social-Media-Kommunikation wurden erörtert.

Vortrag von Karin Tempel-MaierAnhand von Praxisbeispielen brachte Karin Tempel-Maier,  Senior Manager Online-Marketing von webalytics, den Teilnehmern dann das Konzept der erfolgreichen Werbung im Internet mit Hilfe von Google AdWords näher. Im Fokus stand dabei der Kauftrichterprozess, den die meisten Nutzer im Internet durchlaufen und wie die Text- bzw. Display-Anzeigen darauf abgestimmt werden können.

Im Seminarteil Online-Recht referierte Martin M. Jackowski dann zu den rechtlichen Pflichten, die Unternehmen bei der Web-Kommunikation erfüllen sollten, um etwa kostspieligen Abmahnungen aus dem Weg zu gehen. Der selbstständige Anwalt ist freier Mitarbeiter der Kanzlei Schlömer & Sperl, einer der Kooperationspartner von eBay Deutschland.

Ist das wirklich eine Verbesserung?

Google wird ab Mitte Mai an den Keyword-Optionen “Passende Wortgruppe” und “Genau passend” Veränderungen vornehmen, genannt “Verbesserungen”.

Folgende Punkte werden dann akzeptiert:

  • Fehlerhafte Schreibweisen 
  • Singular- und Pluralformen
  • Akronyme
  • Wortstämme
  • Abkürzungen
  • Akzente

Je nachdem – Ja!

Gibt es doch Suchbegriffe, die wir zwar gut eingrenzen können, wie z.B. “Swarovski Damenring Fidelity”, diese jedoch viele falsche Schreibweisen zulassen. Mit der Änderung der Vorgaben für “Passende Wortgruppe” oder “Genau passend” sind jetzt Fehler zugelassen, man muss hier nicht mehr sogenannte “Misspellings” bzw. “Singular-/Pluralformen” einbuchen. Gerade bei dem als Beispiel genannten Suchbegriff kommt es bei “Swarovksi” und “Fidelity” zu vielen unterschiedlichen Schreibfehlern. All die Leute, die sich für diesen Ring interessieren, die Schreibweise den eingebuchten Suchbegriffes jedoch nicht treffen, bekommen Ihre Anzeige trotzdem zu sehen und werden somit auf Sie aufmerksam.

Je nachdem – Nein!

Wenn Sie genaue Produktbezeichnungen verwenden, die keinerlei Abweichungen zulassen sollen, bringt Ihnen diese Veränderung gar nichts. 

Diese Änderungen sind ab Mitte Mai Standardeinstellungen in AdWords!

Daher sollten Sie in so einem Fall mit dem Ausschluss dieser Möglichkeiten arbeiten.

Wer nun auf keinen Fall oder nur in bestimmten Fällen mit diesen Neuerungen arbeiten will, muss Folgendes tun:

Gehen Sie auf Kampagnenebene. Öffnen Sie hier den Tab “Einstellungen” Scrollen Sie nach unten, bis Sie zu “Erweiterte Einstellungen” kommen. Klicken Sie das Plus-Zeichen bei “Keyword-Übereinstimmungstypen” an. Hier klicken Sie “Nahe Varianten nicht einschließen” an und speichern diese Einstellung ab.

Hinweis: Sie müssen dies auch für Ihre bereits bestehenden Kampagnen durchführen!

 

Viel Erfolg mit diesen Änderungen und – falls Sie sich gar nicht mehr auskennen – wir tun’s!

Ihre Karin Tempel-Maier

 

Die Anzeige wurde angeklickt und der Kauf wurde getätigt. Seit langem schon nutzen Vermarkter Google Analytics und ähnliche Tools, um festzustellen, welche Marketing-Aktivitäten die meisten Umsätze und Conversions bringen. Schließlich ist die Analyse eines rentabilitätsgetriebenen Marketing essenziell. Google hat nun die Messbarkeit dessen um einiges vorangetrieben.

Sobald ein Besucher einen Online-Kauf tätigt oder sonst ein vorgegebenes Ziel erreicht, wird dieses von den meisten Conversion-Tracking-Lösungen dem zuletzt angeklickten Link oder Banner zugerechnet. In Wirklichkeit jedoch recherchieren und vergleichen die Besucher ein Produkt über unterschiedliche Kanäle, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Betrachten die Vermarkter also nur die letzte Etappe auf dem Weg zur Conversion, erhalten sie nur ein unvollständiges Bild des Besucherverhaltens. Auch ist die Gefahr groß, wichtige Gelegenheiten zur Kundenansprache und -bindung zu verpassen.

Darum stellte Google allen Google Analytics Nutzern mit sofortiger Wirkung die Multi-Channel-Trichter zur Verfügung. Das Berichtset umfasst fünf neue Berichte und vermittelt den Vermarktern einen tiefen Einblick in den Conversion-Pfad über einen Zeitraum von 30 Tagen – nicht nur den sogenannten “Last Click”.

Google Analytics - Top-Conversion-Pfade in v5

Bei der Betrachtung der kanalübergreifenden Aktionen – inklusive der Klicks von Paid Search, organischen Suchergebnissen, Affiliates, sozialen Netzwerken, Bannern, etc. – wird deutlich, wie die verschiedenen Kanäle bei der Generierung von Verkäufen und Conversions mitwirken.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=Cz4yHOKE5j8

Wenn Sie Google Analytics bereits  auf Ihrer Website einsetzen und Ziele festgelegt oder E-Commerce-Tracking aktiviert haben, können Sie die neuen Berichte sofort nutzen. Sie finden diese unter der Registerkarte Meine Conversions → Multi-Channel-Trichter. Es sind keine weiteren Schritte nötig, um darauf zugreifen zu können.

Sie sind ein AdWords-Kunde? Dann sollten Sie lediglich sicherstellen, dass  Ihre Konten von AdWords und Analytics miteinander verknüpft sind, damit Sie detaillierte Informationen in Bezug auf die Performanz Ihrer AdWords-Anzeigen erhalten. Mit dem heutigen Tag erhalten Sie Zugriff auf die vollständigen Daten der letzten zwei Monate; Google arbeitet zudem daran, in den nächsten Tagen die Daten rückwirkend ab Januar 2011 bereitzustellen.

Welche Shop-Software ist die richtige?

Im ersten und zweiten Teil der Serie habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Traffic auf die Shopseiten leiten und wie Sie das Besucherverhalten auswerten. Bei so vielen verschiedenen Shop-Lösungen und Möglichkeiten stellt sich jetzt die Frage: “Wofür soll ich mich entscheiden?” DIE Kardinalsfrage schlechthin.

Das für Ihr Produktportfolio geeignete Shop-System zu finden ist nicht einfach. Aber, da hilft kein Jammern, die Entscheidung muss getroffen werden, aus und basta. 

Es gibt ein paar grundlegende Anforderungen, die eine gute Shop-Software erfüllen muss. Und weil wir von webalytics darin recht erfahren sind, helfen wir Ihnen bezüglich der Mindestanforderungen, welche Sie an Ihr Shopsystem stellen sollten, auf die Sprünge….

Checkliste

Die nachfolgend aufgeführten Punkte sollen als Checkliste dienen, anhand derer Sie entscheiden können, welche Voraussetzungen eine Shop-Lösung für Ihr Unternehmen erfüllen muss.

Anforderungen zum Warenangebot

  • Kann das System die Anzahl von Produkten verwalten, die Sie verkaufen wollen? Ist es erweiterbar, falls Sie noch mehr Produkte in Ihr Angebot aufnehmen wollen?
  • Lässt die Shop-Software mehr als ein Bild pro Produkt zu? Kann ein Bild in verschiedenen Darstellungsgrößen verwaltet werden? 
  • Kann ein Video zum Produkt eingebunden werden?
  • Falls Sie digitale Produkte (Musik, Videos oder Software) verkaufen: Bietet das Shop-System eine Downloadmöglichkeit? 

Anforderungen an die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem

  • Können Ihre Artikeldaten und -bilder über eine Importfunktion in die Shop-Software eingespielt werden? 
  • Wie sieht es mit dem Import von Kunden- und Lieferantendaten aus? 
  • Können alle relevanten Daten zu Verkäufen in die Warenwirtschaft exportiert werden? 

Anforderungen an das Shopdesign

  • Stellt das Shop-System ein sofort einsetzbares Layout bereit, in welches die Einbindung des eigenen Logos und die Anpassung der AGB mit wenig Aufwand möglich ist? Mit dem Sie sofort starten können?
  • Wenn Sie mehr für individuelle Optik sind: Bietet die Shop-Software Templates, CSS-Stylesheets und/oder Grafiken für Hintergründe und Buttons?

Anforderungen an die Navigation 

  • Ist die Navigation sinnvoll aufgebaut? Heisst: Findet der Kunde die gesuchten Produkte oder Informationen schnell? Wird er vielleicht noch auf andere Bereiche neugierig gemacht?
  • Wieviele Navigationspunkte sind möglich? Wie sieht es mit der Verschachtelungstiefe aus (unter dem Navigationspunkt liegende weitere Navigationspunkte)? Wieviele Ebenen können bedient werden?
  • Kann jeder Navigationspunkt mit Inhalten für die Meta-Tags Title, Description und Keywords versehen werden? Damit Ihre Produkte auch in Suchmaschinen gefunden werden…..

Anforderungen zur Verfügbarkeitsanzeige und voraussichtlichen Lieferzeit

  • Kann für jedes Produkt einzeln die konkrete Lagerverfügbarkeit bzw. die voraussichtliche Lieferzeit angezeigt werden? 

Anforderungen zu Zahlung und Versand

  • Werden vom Shop-System verschiedene externe Zahlungsanbieter (z.B. PayPal, Sofortüberweisung.de) sowie diverse Offline-Zahlungsarten (z.B. Lastschrift, Rechnung, Vorauskasse, Nachnahme) unterstützt?
  • Was bietet das Shop-System zum Thema “Zahlungssicherheit”? Gibt es die Funktion der Kreditlimitprüfung?

Alles klar?

Das sind jetzt nur die wichtigsten Anforderungen, welche Sie stellen müssen, damit Ihr Online-Shop erfolgreich werden kann. Am besten nehmen Sie bei der Auswahl des Shopsystems fachmännische Hilfe in Anspruch. Das spart Ihnen Zeit und Nerven, die Sie besser in die Planung Ihres Online-Shops investieren. Also: Nicht verzagen – Fachleute fragen!

Stets zu Ihren Diensten –

Karin Tempel-Maier

Was und wie ist das Werbeverhalten unter Menschen?

Es hat die Funktion der Anlockung und Zusammenführung der Partner (die sogenannte Paarbindung).

Kann man das auch auf die Beziehung zwischen Anbieter und Kunde ummünzen?

Ja!

Der Weg vom Werben bis zur Zusammenführung unterteilt sich in einzelne Phasen. Die erste Phase ist die ungerichtete Werbephase. Hier findet die Selbstdarstellung statt, es wird gezeigt, was man alles drauf hat (Anbieter gibt Einblick in das, was er zu bieten hat). In der Aufmerksamkeitsphase werden die Informationen gesammelt und mit anderen Anbietern verglichen (Kunde ist aufmerksam geworden, will aber erst noch checken, was der Markt sonst so zu bieten hat). Mit der Wahrnehmungsphase beginnt die Planung der Kontaktaufnahme (Kunde ist an Anbieter bzw. seinen Produkten/Dienstleistungen interessiert und plant, auf den Anbieter zuzugehen). In der anschließenden Interaktionsphase kommt es zur tatsächlichen Kontaktaufnahme in Form eines Auftrages (Kunde will das Produkt/die Dienstleistung haben). An diesem Punkt machen wir hier Schluss (wer wissen will, wie es im zwischenmenschlichen Bereich weitergeht, kann das im Lexikon der Biologie nachlesen). Für uns ist hier das Ziel, die Zusammenführung der Partner erwirkt zu haben, erreicht.

Sie fragen sich jetzt vielleicht:

Was hat das alles mit Google AdWords und dem Werben von Kunden zu tun?

Sehr viel!

Wenn Sie über das Internet schnell und effizient zu Kunden kommen wollen, ist Google AdWords das zielführendste Mittel. Es werden nur Nutzer angesprochen, welche vorher mit ihrer Suchanfrage Interesse an dem angebotenen Produkt bzw. der angebotenen Dienstleistung bekundet haben.

Sie denken sich jetzt vielleicht: Das geht doch auch ohne – mit einer gescheiten Suchmaschinen-optimierung!

Ja, aber nicht so schnell und auch nicht so zielgerichtet. Suchmaschinenoptimierung ist immer ein wichtiger Bestandteil Ihres Internetauftritts, keine Frage. Aber, bei der Suchmaschinenoptimierung muss an vielen Stellen geschraubt werden und das braucht einfach seine Zeit. Die Ergebnisse der Optimierung kann man nicht innerhalb einer Woche sehen. Sie wollen Ihre Produkte ja flott an den Mann bringen, gerade auch, wenn saisonale Faktoren eine Rolle spielen.

Mit Google AdWords können Sie Ihre Produkte sehr individuell bewerben. Mit einer aussagekräftigen Anzeige haben Sie die Möglichkeit, den Nutzer auf sich aufmerksam zu machen und im Wettstreit mit der schnöden Konkurrenz abzuschütteln (ungerichtete Werbephase). Sie können zudem den Kreis Ihres “Werbens” bestimmen. Welche Region, welche Sprache, welche demografische Gruppe Sie ansprechen wollen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer in die Aufmerksamkeitsphase kommt: Er interessiert sich für Ihr Angebot und klickt die Werbeanzeige an. Jetzt landet er auf der hoffentlich zum Angebot passenden Webseite! Er guckt dann noch ein bisschen bei Ihren Wettbewerbern rum, vergleicht und wägt ab, was für ihn das beste Angebot ist. Sie haben praktisch schon einen Fuß in der Tür, durch den Klick Ihres Besuchers. Nach dem Check der anderen Anbieter kommt der Nutzer in die Wahrnehmungsphase und wird somit zu einem echten Interessenten. Ihm gefällt Ihr Angebot, er will das Produkt/die Dienstleistung haben. Und schon befinden Sie sich in der Interaktionsphase, aus dem Interessenten wird ein Kunde.

Durch einen Klick auf Ihre Anzeige! Und nur diesen bezahlen Sie! Ohne Klick keine Kosten.

Lohnt sich das denn wirklich?

Sehen Sie selbst!

Einer unserer Kunden (Inhaber eines Ladengeschäftes mit ein paar Filialen) war über die organische Suchanfrage nicht unter den Top Ten gelistet, sondern eher sehr weit hinten. Seine bisherigen Werbemaßnahmen beschränkten sich auf Flyer, Anzeigen in den Lokalblättchen und Wochenanzeigern. Das Geschäft tröpfelte so vor sich hin, außer den Stammkunden und der Laufkundschaft gab es kaum neue Kunden. Durch den Einsatz von Google AdWords konnte er viel mehr Nutzer für sein Produktangebot interessieren und an den Point of Sale holen. Wie zu sehen, macht der Anteil der Zugriffe über Google AdWords-Anzeigen auf seine Webseiten mittlerweile 83,18% aus – nicht schlecht, oder?

Auch wenn nicht jeder Klick dazu führt, einen Auftrag zu erhalten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit doch sehr. Mit dem Conversion-Tracking von Google AdWords können Sie nachverfolgen, ob aus einem Klick eine echte Handlung (Bestellung, Abo Newsletter, Bitte um Rückruf, Anforderung von Infomaterial etc.) geworden ist. Einfacher geht’s nicht!

Darum: Werben um zu gewinnen – mit Google AdWords punktgenau und zielgerichtet!

Wir unterstützen Sie gerne dabei!

Ihre Karin Tempel-Maier

Was machen sie denn, meine Besucher?

Im ersten Teil der Serie haben Sie erfahren, wie Sie Besucher und somit potenzielle Kunden auf Ihre Website bzw. Ihre Shopseiten leiten.

Sie wollen erfolgreich Online-Handel betreiben und das wahrscheinlich nicht, weil Ihnen langweilig ist, sondern weil Sie Geld damit verdienen wollen. Geld verdienen Sie durch viele, viele Kunden, welche viele, viele Produkte bei Ihnen kaufen (vorausgesetzt, Sie haben die Verkaufspreise entsprechend kalkuliert…).

Wodurch können Sie beurteilen, ob Sie so viel Umsatz machen wie möglich? Oder, ob Ihnen potentielle Kunden durch die Lappen gehen?

Was machen Sie? Blindflug oder Webanalyse?

Natürlich WEBANALYSE! Warum? Darum:

Erstes Thema: Design

Empfinden Ihre Besucher den Shop vom Design her als angenehm?

Wenn ein hoher Anteil Ihrer Besucher Ihren Online-Shop betritt und sofort wieder verlässt, können Sie davon ausgehen, dass das Design nicht gut ankommt…. Warum sollte er sonst sofort wieder abspringen? Sofort heisst hier: Innerhalb von ein bis zwei Sekunden! Bei der Webanalyse wird dies mit der “Besuchszeit” sehr gut wiedergespiegelt. Manchmal fischt man trotzdem noch im Trüben. Gilt ja immer wieder der Grundsatz: “Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!”. Mit A/B-Tests können Sie ausprobieren, welches Design dem Besucher besser schmeckt, damit er dann an Ihrer Angel hängt…

Zweites Thema: USABILITY – “Don’t make me think”

Immer wieder wird auf der Usability rumgeritten und das ganz zu recht! Was heisst denn Usability in deutsch? Gebrauchtstauglichkeit. Und genau das will Ihr Besucher haben. Er will nicht groß nachdenken müssen. Bei der Webanalyse wird dies mit der “Navigationsanalyse” aufgedeckt. Mit Heatmap-Tools (z.B. von ClickTale) erfahren Sie, was der Besucher wahrnimmt und wie er sich über Ihre Webeseite bewegt. Sie glauben gar nicht, was da los ist! Sie selbst finden alles eindeutig, aber mit einer Aufzeichnung der Mausbewegung werden Sie sehen, was für ein Hin und Her der Besucher da veranstaltet. Wenn es dazu in Ihrem Shop noch Punkte gibt, die nicht eindeutig oder einfach nur umständlich sind, haben Sie verloren. Der Besucher bricht ab.

Drittes Thema: “Technik”

Welche Browser benutzen die Besucher, welche Betriebssysteme, welche Bandbreite, welche Bildschirmauflösung und so weiter und so fort. Wenn Sie diese Kriterien berücksichtigen, klappt es mit dem Besucher, denn er bekommt eine weitestgehend fehlerfreie Darstellung. Kann der Besucher wichtige Elemente aufgrund seiner Bildschirmauflösung nicht sehen, ist es nicht gesagt, dass er sich die Mühe macht und nach unten scrollt. Mit den Scroll-Reach-Heatmaps von ClickTale sind Sie auf der sicheren Seite. Ihre Besucher sehen das, was sie sollen! Vergessen Sie auch nicht Wichtigkeit der Ladezeitenmessung. Bei zu langsamem Seitenaufbau haut Ihr Besucher wieder ab, er hat schließlich noch was anderes zu tun als zu warten.

Viertes Thema: “Checkout und Formulare”

Immer wieder werden für den Checkout-Prozess unnötig viele Daten vom Besucher abgefragt. Argwöhnisch wie der Nutzer ist (und das manchmal nicht ganz unberechtigt..) bricht er hier oft ab. Er muss manche Daten nicht preisgeben, machen Sie also keine Pflichtfelder daraus! In einem Checkout-Prozess ist die Frage nach einer abweichenden Lieferanschrift legitim, wohingegen die erzwungene Angabe von Geschäfts- und Privatadresse in keinster Weise sinnvoll ist. Auch ist die Telefonnummer keine notwendige Angabe, um einen Kaufabschluss durchzuführen. Mit Form Analytics von ClickTale können Sie die Nutzung Ihrer Formulare genau analysieren und, mit diesem Wissen ausgestattet, nicht genutzte bzw. unnötige Felder rausnehmen. Der Besucher wird’s Ihnen mit Conversions danken!

Also: Analysieren Sie und bleiben Sie dran – am Kunden!

Ihre Karin Tempel-Maier

 

P.S. 

Im dritten  Teil stelle ich Ihnen eine Checkliste zusammen, anhand derer Sie das passende Shop-System auswählen können…

Wo bleiben sie denn, die Kunden?

Tja, da haben Sie nun einen wunderbaren Online-Shop, schöne Produkte, eine gute SEO-Agentur und wundern sich, warum das Geschäft nicht so brummt, wie Sie es gerne hätten? Ihre Lager sind voll, Ihre Lageristen drehen aber Däumchen? Sie befürchten schon, dass sich Staub auf Ihre Waren legt und Ihre Lageristen eher mit dem Staubwedel denn mit Kommisisonierlisten durch die Lagerhallen turnen? Dabei haben Sie so schöne Artikel, sogar tolle Sonderangebote, obendrauf auch noch ein Ladengeschäft und trotzdem tut sich nicht so viel, wie Sie gedacht haben?

Die Welt ist groß, die Zahl Ihrer Konkurrenten auch…

Einen Dornröschenschlaf können Sie sich hier nicht leisten. Sie müssen schnell sein, bevor Ihre Wettbewerber den Fisch an der Angel haben. Dazu müssen Sie jedoch erst einmal die Angel auswerfen. Vor Ihrem Ladengeschäft können Sie ja mal ausprobieren, wie sich ein Marktschreier so macht (die vom Hamburger Fischmarkt sind da echte Profis….). Im Internet haben Sie diese Möglichkeit nicht. Hier müssen Sie sich auf andere Art Präsenz verschaffen, um auf Ihren Online-Shop aufmerksam zu machen.

Die Zauberformel heisst Paid Search!

Bezahlte Suchmaschinenwerbung? Ach Gott, das kostet doch nur wieder Geld! Richtig. Wenn Sie in den Käseblättern Ihrer Region inserieren, kostet das auch Geld. Werben Sie überregional, müssen Sie ganz viel Geld ausgeben. Werbung gibt es im seltensten Fall kostenlos – sie kann aber umsonst (also vergeblich) sein. Mit Google AdWords oder Yahoo! Search Marketing können Sie so effizient und messbar werben wie mit keinem anderen Werbeinstrument.

Und, weil es ja immer ums Geld geht: Sie zahlen nur, wenn der Besucher auf Ihre Anzeige klickt. Klickt er, landet er in Ihrem Online-Shop. Das ist, wie wenn es der Marktschreier geschafft hat, jemanden in Ihr Ladengeschäft zu locken. Ob er dort was kauft, ist nicht gesagt. Wir wissen ja nicht, ob er überhaupt Interesse an Ihren Produkten im Ladengeschäft hat. Hat er jedoch auf Ihre Werbeanzeige geklickt, ist er definitv an Ihrem Angebot interessiert. Hat Ihr Online-Shop nicht nur tolle Produkte, sondern auch eine übersichtliche Struktur, sind Sie schon wieder einen Schritt weiter. Wie ein professioneller Online-Shop aufgebaut ist, erfahren Sie in einem anderen Blogbeitrag…..

Was sind denn die Vorteile?

Kritisch wie Sie sind (und das sollten Sie auch sein), reicht es Ihnen als Argument für Paid Search nicht aus, dass Besucher auf Ihre Anzeige für den Online-Shop klicken. Damit ist es auch nicht getan. Nicht jeder Besucher ist gleich. Der eine will dies, der andere will das. Das geht von der Qualität über den Preis, die Menge, die Aktualität Ihrer Ware, die Verfügbarkeit und noch viele andere Aspekte. Sie selbst haben das Interesse, Ihre Lagerbestände abzubauen, immer neue Ware vorhalten zu können und vor allem: Umsatz machen!

Und das sind die Vorteile:

  • Sie haben keine Streuverluste wie bei anderen Werbeformen, da Sie mit Ihrer Anzeige Besucher ganz zielgerichtet ansprechen.
  • Sie können auch mit kleinem Budget werben. Dieses jederzeit erhöhen und auch wieder verringern.
  • Sie können auf saisonale Aspekte und schnell auf Trendentwicklungen eingehen.
  • Haben Sie zum Online-Shop noch ein Ladengeschäft, können Sie dieses separat bewerben, durch geografische Eingrenzung der Anzeigenschaltung.
  • Der Abverkauf von Lagerüberhängen kann gefördert werden – nach dem Motto: Alles muss raus!
  • Sie können Ihre Ladenhüter der Brut der Schnäppchenjäger zu Sonderpreisen verticken und vielleicht obendrauf noch einen regulären Artikel.

Wie mache ich das mit der Paid Search?

Selbst. Dafür brauchen Sie ein entsprechendes Konto, entweder bei Google oder Yahoo!. Und Zeit, Kreativität, betriebswirtschaftliches Denken, einen Riecher und noch so manches mehr…

Oder:

Sie beauftragen eine Agentur, die auf dieses Gebiet spezialisiert ist. Dann holen Sie wirklich alles aus Ihrem Werbebudget raus.

Ist das alles messbar?

Ja. Mit Webanalyse. Aber, das ist eine andere Geschichte… Bleiben Sie dran!


Herzliche Grüße und stets zu Ihren Diensten –

Ihre Karin Tempel-Maier




Wer heute Social Media nutzt, um seine Produkte, Dienstleistungen, Alleinstellungserkmale bzw. Ansichten zu bewerben, hat bestimmt schon festgestellt, dass Twitter & Co. mitunter nur eine begrenzte Anzahl Zeichen für den Text zulassen. Wollen Sie beispielsweise für einen Blog-Eintrag auf XING oder Twitter werben, ist bei ca. 140-160 Zeichen Schluss. Schade, wenn davon alleine die Hälfte für die Angabe des Links verbraucht wird. Und so war die Idee des URL-Shorteners geboren: ersetze einen langen URL durch einen kurzen. Klingt trivial, ist es aber nicht.

Wie funktioniert das?

Ein URL-Shortening-Service funktionert folgendermaßen: Sie geben den zu kürzenden URL im Webinterface des Anbieters ein und klicken dann auf die entsprechende Schaltfläche zum Kürzen der URL. Der Service sucht nun nach einer freien, beliebigen Zeichenkombination bestehend aus drei alphanumerischen Zeichen (z. B. “nnf”) und fügt diese dann hinter der Domain ein (z. B. “http://myg8.de/nnf”). Danach trägt der Service beide URLs in eine Art indexierter Suchtabelle ein und matched somit den ursprünglichen, langen URL mit dem neuen, gekürzten Link.

Sobald nun ein Nutzer im Browser eben diesen Link aufruft, gelangt er zunächst zur Website des Service-Anbieters, dessen Funktion es nun ist, den zum gekürzen URL passenden Original-URL zu ermitteln. Ist das geschehen, wird der Nutzer automatisch zum gewünschten Ziel geleitet. Sie können eine solche Kommunikation und auch die Weiterleitung jederzeit mit Hilfe des Add-Ons “Live http headers” für den Mozilla Firefox nachvollziehen:

http://myg8.de/nnf
GET /nnf HTTP/1.1
Host: myg8.de
User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.1; en-US; rv:1.9.2.13) Gecko/20101203 Firefox/3.6.13 GTB7.1 (.NET CLR 3.5.30729)
Accept: text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,*/*;q=0.8
Accept-Language: en-us,en;q=0.5
Accept-Encoding: gzip,deflate
Accept-Charset: ISO-8859-1,utf-8;q=0.7,*;q=0.7
Keep-Alive: 115
Connection: keep-alive
Cookie: PHPSESSID=bl2tmje5f94h317k6nb2te0qv2; __utma=2213292.1873505925.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=2213292; __utmz=2213292.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); __utma=1.1184165585.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=1; __utmz=1.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); WRUID=552463537.1205135962; fpc10001915077545=2iP42trP|5cW6o5XKaa|fses10001915077545=|5cW6o5XKaa|2iP42trP|fvis10001915077545=Zj1odHRwJTNBJTJGJTJGbXlnOC5kZSUyRm5uZiZiPTQwNCUzQSUyRm5uZg==|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8|8s708MHHHo|8s708MHHHo
If-Modified-Since: Thu, 27 Jan 2011 14:16:14 GMT
HTTP/1.1 307 Temporary Redirect
Date: Thu, 27 Jan 2011 16:02:33 GMT
Server: Apache
X-Powered-By: PHP/5.2.14
Expires: Thu, 19 Nov 1981 08:52:00 GMT
Cache-Control: no-store, no-cache, must-revalidate, post-check=0, pre-check=0
Pragma: no-cache
Set-Cookie: prli_click_403=nnf; expires=Sat, 26-Feb-2011 16:02:33 GMT; path=/
Location: https://blog.webalytics.de/2011/01/url-shortening-services-fur-social-media-marketing/
Content-Encoding: gzip
Vary: Accept-Encoding
Content-Length: 26
Keep-Alive: timeout=15, max=100
Connection: Keep-Alive
Content-Type: text/html
http://myg8.de/nnf
GET /nnf HTTP/1.1Host: myg8.deUser-Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.1; en-US; rv:1.9.2.13) Gecko/20101203 Firefox/3.6.13 GTB7.1 (.NET CLR 3.5.30729)Accept: text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,*/*;q=0.8Accept-Language: en-us,en;q=0.5Accept-Encoding: gzip,deflateAccept-Charset: ISO-8859-1,utf-8;q=0.7,*;q=0.7Keep-Alive: 115Connection: keep-aliveCookie: PHPSESSID=bl2tmje5f94h317k6nb2te0qv2; __utma=2213292.1873505925.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=2213292; __utmz=2213292.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); __utma=1.1184165585.1296137777.1296137777.1296137777.1; __utmc=1; __utmz=1.1296137777.1.1.utmcsr=(direct)|utmccn=(direct)|utmcmd=(none); WRUID=552463537.1205135962; fpc10001915077545=2iP42trP|5cW6o5XKaa|fses10001915077545=|5cW6o5XKaa|2iP42trP|fvis10001915077545=Zj1odHRwJTNBJTJGJTJGbXlnOC5kZSUyRm5uZiZiPTQwNCUzQSUyRm5uZg==|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8s708MHHHo|8|8s708MHHHo|8s708MHHHoIf-Modified-Since: Thu, 27 Jan 2011 14:16:14 GMT HTTP/1.1 307 Temporary RedirectDate: Thu, 27 Jan 2011 16:02:33 GMTServer: ApacheX-Powered-By: PHP/5.2.14Expires: Thu, 19 Nov 1981 08:52:00 GMTCache-Control: no-store, no-cache, must-revalidate, post-check=0, pre-check=0Pragma: no-cacheSet-Cookie: prli_click_403=nnf; expires=Sat, 26-Feb-2011 16:02:33 GMT; path=/Location: https://blog.webalytics.de/2011/01/url-shortening-services-fur-social-media-marketing/Content-Encoding: gzipVary: Accept-EncodingContent-Length: 26Keep-Alive: timeout=15, max=100Connection: Keep-AliveContent-Type: text/html


URL-Shortener auf xing.de

Die meisten Social Media Dienste haben auf das Problem mit der Integration eines eigenen URL-Kürzungsdienstes (URL Shortening Service) reagiert. Jedoch steht hier letzten Endes die Frage nach der Auswertbarkeit und des Handlings solcher Links im Raum. Konkret: Wie oft wurde der Link angeklickt? Wie wird vom Link auf die eigentliche Zielseite weitergeleitet (Stichwort: Redirect)? Kann ich den gekürzten URL anpassen?

Kostenfreie URL-Shortening-Services

Der vorgenannten Problemstellung tragen mittlerweile diverse eigenständige URL-Shortening-Services Rechnung, die mit unterschiedlichen Feature Sets aufwarten. Die nachfolgende Tabelle soll Ihnen einen Überblick über die kostenfrei verfügbaren Serviceanbieter geben, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Service URL anpassbar Tracking 301 Redirect
bit.ly bit.ly Ja Ja Ja
cli.gs cli.gs Ja Ja Ja
goo.gl goo.gl Nein Ja Ja
tinyurl.com tinyurl.com Ja Nein Ja
twurl.nl (alias tweetburner.com) twurl.nl Nein Ja Nein


Ganz gleich, für welchen Service Sie sich entscheiden, testen Sie diesen bitte im Vorfeld, damit Sie wissen, ob Sie mit dessen Handhabung und auch Ergebnissen zufrieden sind.

In der Tat, ein bisschen kompliziert ist es schon, die Vorgänge zu verstehen. Machen Sie sich keine Sorgen – dafür haben Sie ja Ihr SEM-Team (hoffentlich…). Sofern Sie jedoch selbst ein Auge darauf haben müssen, lohnt es sich, ein bisschen Zeit zu investieren, um die Zahlungsmodalitäten zu verstehen.

Das sind die Fakten:

Beim Erstellen und Aktivieren eines Google AdWords-Kontos liegt Ihr Kreditlimit (Abrechnungsgrenzbetrag) zunächst bei 50 €. Verbrauchen Sie diesen Betrag vor Ablauf von 30 Tagen, erhöht AdWords das Kreditlimit auf 200 €. Die nächste Stufe sind 350 € und der höchste Kreditlimitbetrag liegt bei 500 €.

 

1. Stufe Kreditlimit 50 € Klickkosten bis 50 €
2. Stufe Kreditlimit 200 € Klickkosten >50 € bis 200 €
3. Stufe Kreditlimit 350 € Klickkosten >200 € bis 350 €
4. Stufe Kreditlimit 500 € Klickkosten >350 € bis 500 €

 

So sieht die Praxis aus:

Sie haben ein Tagesbudget von 5 €. Sie haben jeden Tag so viele Klicks, dass diese 5 € voll verbraten werden. Somit ist das Kreditlimit von 50 € innerhalb von 10 Tagen erreicht. Unter der Voraussetzung, dass Google den Betrag erfolgreich einziehen konnte, erhöht sich Ihr Kreditlimit dann auf 200 €. Selbst wenn Ihre Besucher weiterhin zahlreich klicken, haben Sie diese 200 € theoretisch erst nach 40 Tagen verbraucht. Google will aber spätestens nach 30 Tagen wieder Geld sehen und rechnet die bis zu diesem Datum aufgelaufenen Klickkosten ab. Und das können maximal 150 € sein, bei 5 € Tagesbudget. Ihr Kreditlimit bleibt bei 200 €, mehr benötigen Sie nicht.

Erhöhen Sie Ihr Tagesbudget jetzt auf 10 €, haben Sie nach 20 Tagen das Kreditlimit erreicht. Google zieht das Geld wieder ein und erhöht das Kreditlimit auf 350 €. Auch wenn Ihre Werbeanzeigen gut ankommen – mit 10 € Tagesbudget überschreiten Sie dieses Limit nicht. Außer? Sie erhöhen das Tagesbudget auf 30 €. Nach gut 12 Tagen freut sich Google, wieder Geld zu bekommen. Und, zur Belohnung, wird Ihr Kreditlimit auf 500 € erhöht. Dann ist aber Schluss – mehr gibt’s nicht. Immer, wenn der Betrag von 500 € erreicht wurde, wird abgebucht. Ist Ihr Tagesbudget so hoch, dass die 500 € mehrmals innerhalb der 30 Tage erreicht werden, wird immer bei Erreichen des Kreditlimits abgebucht. Spätestens aber nach 30 Tagen – bei der Planung der Finanzen bloß nicht vergessen! Denn:

So läuft’s nicht:

Worst Case: Google kann das Geld nicht einziehen. Gründe können falsche Kontodaten oder mangelnde Kontodeckung sein. Ganz, ganz schlecht. Google kennt da kein Pardon, die Anzeigenschaltung sofort eingestellt. Ihnen wird per Email mitgeteilt, dass der Einzug fehlgeschlagen ist und Ihre Anzeigen nicht mehr geschaltet werden. Falls es falsche Kontodaten sind, gleich korrigieren! Falls nicht genug Geld auf dem Konto ist, gleich auffüllen! Die Anzeigenschaltung wird automatisch fortgesetzt, sobald Ihre Zahlung eingezogen werden konnte. In der Regel erfolgt dies innerhalb von 24 Stunden. Ihre Anzeigen werden wieder geschaltet, wenn auf der Seite “Abrechnungszusammenfassung” die Nachricht “Zahlung in Bearbeitung” angezeigt wird. Dauert es länger, bis Ihre Anzeigen geschaltet werden können, sieht Ihre Klickkurve eventuell wie abgebildet aus.

Wenn Sie jedoch zusätzlich noch eine Kreditkarte angeben, haben Sie sich hier Netz und doppelten Boden geschaffen. Dann greift Google auf diese Zahlungsmethode zurück und es passiert nichts.

Warum immer so ungerade Beträge?

Google macht den Schnitt, sobald das Kreditlimit erreicht ist. Nicht vorher. Und auch nicht auf den Cent genau. Schließlich sitzt da kein Männlein, das nur darauf wartet, dass der Zähler auf z.B. 200,00 € umspringt, um dann genau in dem Moment den Knopf “Abrechnen” zu drücken. Daher kann es auch nach Erreichen des Kreditlimits zu Klicks kommen, die in diese Abrechnung einbezogen werden.

Ich hoffe, Ihnen bei der Lösung des Rätsels geholfen zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren AdWords-Kampagnen!

Herzliche Grüße,
Karin Tempel-Maier

 

“Von Profis für Profis”

Unter diesem Motto hatte die Hermes Logistik Gruppe Deutschland am Freitag, dem 03. September 2010, Online-Händler dazu eingeladen, sich mit Experten renommierter E-Commerce und Online-Marketing-Unternehmen über Trends im Online-Handel und Optimierungsmöglichkeiten auszutauschen. Neben Fachvorträgen zu aktuellen Themen bestand in den anschließenden Workshops die Möglichkeit, Optimierungs-Tipps für die eigene Shop-Plattform einzuholen und mit den E-Commerce-Experten individuelle Lösungen zu erarbeiten.

Einen mitreißenden Einstieg in die Vortragsreihe gab Andreas Haderlein, Leiter des Zukunftsakademie am Zukunftsinstitut, mit dem Thema “Social Commerce: Verkaufen im Community Zeitalter”. “Eine lebendige Konsumkultur brauche spielerische Elemente” lautete das Fazit des Kulturanthropologen. Es folgten Benjamin Loos und Philipp Hoberg von sologics mit Vorträgen zum Thema “Hilfe, Kunden kommunizieren” und “Conversionrate-Optimierung”. Michael Hülsiggensen von der EOS Payment Solutions GmbH informierte umfassend und interessant über die möglichen Payment-Services und stellte ganzheitliche Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr vor. Nach einer Mittagspause mit leckerer Verpflegung ging es mit einer Case-Study über mirapodo, einem der größten Online-Schuhshops in Deutschland weiter. mirapodo konnte mit dem Versanddienstleister Hermes als Partner und unter der Verwendung von Social Media einen kometenhaften Aufstieg verzeichnen.

webalytics – Webanalyse aus der Praxis

Mit dem Thema “Webcontrolling  – Ja wir tracken und was jetzt.” zeigte Martina Schneider, Online Marketing Manager bei webalytics, die Möglichkeiten der Webanalyse heute auf und beschäftigte sich mit der Positionierung von Webcontrolling im modernen E-Commerce-Unternehmen. So ist beispielsweise der Einsatz von Tracking Tools wir Google Analytics für die meisten Website- und E-Shopbetreiber heute eine Selbstverständlichkeit.  Klickrate, Absprungrate und durchschnittlicher Besuchszeit  und weitere Webanalyse-Daten sind nach wie vor wichtige Indikatoren für den Online-Erfolg. Nahezu für jede Kennzahl  lassen sich zahlreiche Auswertungen und Reports generieren.  Doch was passiert nach dem Messen? Wie man Webanalyse nutzen kann, um das Online-Business erfolgsorientiert zu steuern, war Gegenstand des Vortrags. Im anschließenden Workshop “E-Commerce-Tracking” konnten die Teilnehmer mehr über die Implementierung  dieser Tracking-Möglichkeit in Google Analytics erfahren und Lösungsansätze für das Tracking Ihrer Shops finden.

Informativ und aktuell – ein echter Mehrwert für Online-Händler

… so präsentierten sich die Hermes eTrainingDays 2010 in Leipzig. Neben den aktuellen Vorträgen und Workshops war auch der Austausch zwischendurch interessant und aufschlussreich. Die ausgezeichnete Organisation und der ansprechende Rahmen im Hotel Radisson Blu rundeten das Bild der gelungenen Veranstaltung ab.