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Urchin

AdWords NetAPI v1.3 wird am 31.01.2011 abgeschaltetWichtige Meldung für alle Nutzer von Urchin Version 6: Mit Wirkung zum 31.01.2011 wird die Google AdWords NetAPI v1.3 abgeschaltet. Somit ist der Zugriff auf das AdWords-Backend mit dieser API nicht mehr möglich.

Davon betroffen sind Nutzer der Urchin-Versionen 6.5.00 bis 6.6.02, die Ihre AdWords-Kampagnen mit Urchin auswerten. Wir raten daher dringend an, Urchin kostenfrei auf die Version 6.6.03 zu aktualisieren oder aber ein Update auf die aktuelle Version 7.0.00 zu erwerben.

Für all diejenigen Nutzer, die mit Urchin keine AdWords-Kampagnen auswerten, ändert sich primär nichts.

Urchin Report Tool für Urchin 6

Mit der webalytics-eigenen Entwicklung Urchin Report Tool exportiert Urchin 6 from Google jetzt seine Berichte grafisch als PDF- oder HTML-Datei – statt wie bisher nur im schmucklosen CSV- oder XML-Format. Über die integrierte E-Mail-Funktion lassen sich die Berichte anschließend automatisiert verteilen.

Professionelles Reporting für Urchin from Google

Moderne Unternehmensstrukturen erfordern einen einfachen Zugang zu geschäftsrelevanten Informationen und die Möglichkeit einer effizienten Verteilung. Dies gilt insbesondere für die Daten der Webanalyse. Die erhobenen Daten dienen abteilungsübergreifend zur Erfolgsmessung und müssen sowohl dem Online Marketing, aber auch dem Marketing, dem Marketingcontrolling und der Geschäftsleitung zur Verfügung stehen.

Mit dem Urchin Report Tool von Webalytics nutzen Unternehmen das gesamte Leistungsspektrum von Urchin from Google, ohne dass die Aussagekraft der umfangreichen Berichte durch Umwandlung in textbasierte Datenformate eingeschränkt wird.

Direkter Export als PDF- oder HTML-Dokument und E-Mail-Versand

Das Urchin Report Tool ermöglicht den direkten Export von benutzerdefinierten grafischen Berichten in das PDF- oder HTML-Format und den anschließenden Versand über eine integrierte E-Mail-Funktion. Zwei wichtige Schritte zu mehr Arbeitseffizienz und Anwenderfreundlichkeit im Umgang mit Urchin from Google, das bisher nur einen Datenexport im CSV- oder XML-Format unterstützte.

HTML-Berichte PDF-Berichte
Beispielbericht 1 im HTML-Format (Screenshot) Beispielbericht 1 im PDF-Format
Beispielbericht 2 im HTML-Format (Screenshot) Beispielbericht 2 im PDF-Format
Beispielbericht 3 im HTML-Format (Screenshot) Beispielbericht 3 im PDF-Format


Vergessen Sie ineffiziente Workarounds!

Urchin Report Tool - nahtlose Integration in Urchin 6 und einfacher Aufruf über IconMühsam waren die Zeiten, als Berichte aus Urchin nur umständlich per CSV oder XML exportiert werden konnten. Urchin-Nutzer kennen die Situation nur zu gut: Es ist Monatsende, die Berichte für die Geschäftsleitung stehen an und man musste sich umständlich – aus Ermangelung an praktikablen Möglichkeiten – mit Screenshots aus dem Urchin-GUI behelfen. Oder schlimmer noch: Das Zahlenmaterial als CSV exportieren und dann in Microsoft Excel nachbearbeiten und aufbereiten. Andere Optionen waren bislang schlichtweg nicht verfügbar.

Ein Umstand, an den sich die Urchin-Gemeinde notgedrungen gewöhnen musste, da der Suchmaschinenriese selbst in der Vergangenheit keine Erweiterung der Exportfunktion auf der Agenda stehen hatte. Auch wenn die kostenfreie Version von Urchin (nämlich Google Analytics) bereits seit 2007 über eine vergleichbare Funktion verfügte, ist auch für die Zukunft in Urchin keine Anpassung geplant.

Doch die Zeiten zusammengewürfelter Screenshots sind dank dem Urchin Report Tool von webalytics jetzt auch für Anwender von Urchin 6 endlich passé. webalytics, der führende deutsche Google Kompetenzpartner, hat sich den ungelenken Exportmöglichkeiten von Urchin angenommen und mit dem Urchin Report Tool für komfortable Lösung in puncto Datenexport gesorgt.

Rechtssicherheit und Komfort bei der Webanalyse

Mit der in Deutschland entwickelten Software erhalten Unternehmen die lange erwartete Möglichkeit, das Urchin-Berichtwesen sinnvoll an die vorherrschenden Workflows anzupassen. Eine Funktion, die Urchin vor allem für Nutzer von Google Analytics interessant macht, die mangels professioneller Verteilungsmechanismen bisher den Einsatz von Urchin abgelehnt haben. Auch wenn sie sich, bedingt durch einige geänderte Datenschutzbestimmungen, dadurch in eine Art rechtliche Grauzone begaben.

Durch Urchin from Google erhalten Unternehmen Rechtsicherheit beim Thema Datenschutz und behalten kritische Analysedaten im Unternehmen. Gleichzeitig können sie nun mit dem Urchin Report Tool eine zeitgemäße Reporting-Funktion nutzen, die den jeweiligen Organisationsstrukturen des Unternehmens entsprechend Rechnung trägt.

Einfache Installation und Verwaltung

Die Installation der Software gestaltet sich denkbar einfach. Das Urchin Report Tool wird einfach auf dem Rechner installiert, auf dem sich die Installation von Urchin befindet. Nach der Installation integriert sich das Werkzeug nahtlos in die Nutzeroberfläche von Urchin. Anschließend kann es bequem aus jedem Bericht heraus aufgerufen und zum Versand von Berichten per E-Mail genutzt werden.

Ein wesentlicher Vorteil des Urchin Report Tools ist die bequeme Verwaltung, die durch den jeweiligen Nutzer selbst übernommen wird. Dieser entscheidet eigenständig, welche Berichte er versenden möchte. Beim Versand greift die in Urchin implementierte Anwenderverwaltung, so dass Nutzer nur die Berichte versenden können, auf die sie auch Zugriff haben. Dieses Konzept verhindert unnötigen administrativen Aufwand und optimiert gleichzeitig die internen Kommunikationsstrukturen.

Die Verwaltung beschränkt sich auf die Bereiche: Datenbankserveranbindung (SQL), Mailserveranbindung (SMTP) und generelle Einstellungen (Server):

Urchin Report Tool - übersichtliche und einfache Administration

Frei wählbare Intervalle

Dem Anwender stehen verschiedene Versandoptionen zur Wahl. Der Versand eines Berichtes kann entweder sofort oder planmäßig in verschiedenen Intervallen (täglich, wöchentlich, monatlich oder vierteljährlich) erfolgen. Empfänger, Betreff, Beschreibung sowie Diagrammtyp und Format sind ebenfalls konfigurierbar. Eine Vorschaufunktion erlaubt die Kontrolle vor der endgültigen Freigabe und dem Versand eines Berichtes.

Urchin Report Tool - Berichtsversand in Intervallen - Registerkarte "Planen"

Preise und Verfügbarkeit

Das Urchin Report Tool ist ab sofort verfügbar. Für Interessenten die sich von den Möglichkeiten des Urchin Report Tools überzeugen möchten, steht eine 30-tägige Testversion zur Verfügung. Die Demo Version kann anschließend durch Eingabe eines Lizenzkeys freigeschaltet werden, dabei bleiben die Einstellungen voll erhalten. Eine Lizenz ist zum Preis von 795 EUR (zzgl. MwSt.) erhältlich. Softwarewartungsverträge werden von webalytics zum Preis von 20 Prozent der Volllizenz angeboten und umfassen alle Updates für ein Jahr.

Urchin Report Tool wird für die Installation unter den Betriebssystemen Microsoft Windows und Linux mit Kernel 2.6 angeboten. Software sowie das zugehörige  Handbuch sind in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

Weitere Informationen zu der einzigartigen Reporting-Lösung für Urchin from Google finden sie unter: http://www.webalytics.de/urchin-report-tool/ueberblick/

Urchin Report Tool - DownloadUrchin Report Tool - Jetzt KAUFENUrchin Report Tool - Handbuch

WarteschlangeMitunter bringt das eine oder andere Profil die beteiligten Urchin-Prozesse während der Verarbeitung zum Absturz. Wenn das vorkommt, können die nachfolgenden Einträge in der Warteschlange nicht mehr verarbeitet werden, da Urchin die sequenzielle Abarbeitungsreihenfolge strikt einhält. Unglücklicherweise hilft hier auch kein Systemneustart, da sich eben genau dieser Eintrag hartnäckig in der Datenbank hält, immer wieder in der Warteschlange auftaucht und Urchin davon abhält, die Profile weiter zu verarbeiten.

Wie Sie aus dem unten abgebildeten Screenshot des Urchin Schedulers erkennen können, “hängt” der Verarbeitungsprozess für das Profil “www.webalytics.de” und alle weiteren Profile können daher nicht verarbeitet werden. Auch wird die Problematik durch die Warnung, Master- und Slave-Scheduler seien beide deaktiviert.

Es ist somit nötig, diesen Eintrag manuell aus der entsprechenden Tabelle der Urchin-Datenbank zu entfernen. Dieser Vorgang ist ausschließlich Mithilfe der Kommandozeile möglich. Um diese Störung zu beheben, werden zwei Szenarien unterschieden:

  1. Alle Einträge der Verarbeitungswarteschlange sollen entfernt werden
  2. Ausschließlich der störende Eintrag soll entfernt werden

Handelt es sich bei dem störenden Eintrag um ein regelmäßig zu verarbeitendes Profil, ist die vorherige Deaktivierung des dem Profil zugeorneten Aufgabenplaners empfohlen. Danach melden Sie sich per Kommandozeile an der Datenbank an. Kommt bei Ihnen eine MySQL-Datenbank zum Einsatz, geben Sie dazu den folgenden Befehl ein:

mysql –p –u <username> <urchin database>

Ersetzen Sie dabei bitte <username> und <urchin database> durch die passenden Angaben Ihres Systems.

Urchin Scheduler mit blockierendem Eintrag

Szenario 1: alle Einträge entfernen

Möchten Sie alle Warteschlangen-Einträge entfernen, geben Sie folgenden Befehl ein:

DELETE FROM uprofiles_queue;

Szenario 2: einzelnen Eintrag löschen

In diesem Fall müssen Sie zunächst einmal die ID des betroffenen Profils ermitteln. Dies geschieht mit folgendem Befehl:

SELECT uspr_id,ucpr_name FROM uprofiles WHERE ucpr_name LIKE '%<Search String>%';

Dabei steht <Search String> für einen beliebigen Teil des Profilnamens, den Sie aus der Warteschlange entfernen wollen. In unserem Beispiel würde bereits der Search String “webalytics” ausreichen, um folgende Ausgabe an der Kommandozeile zu erhalten:


mysql> SELECT uspr_id,ucpr_name FROM uprofiles WHERE ucpr_name LIKE '%webalytics%';
+---------+--------------------+
| uspr_id | ucpr_name          |
+---------+--------------------+
|       3 | www.webalytics.de  |
|       4 | webalytics.de      |
+---------+--------------------+
2 rows in set (0.00 sec)


Mihilfe des folgenden Befehls wird dann der entsprechende Eintrag in der Queue gelöscht:

DELETE FROM uprofiles_queue WHERE uspr_id=<Search Result>;

Ersetzen Sie bitte <Search Result> durch die ID aus der ersten Spalte der Ergebnisliste, die dem zu löschenden Eintrag entspricht. Da in unserem Beispiel (siehe Abbildung oben) das Profil “www.webalytcs.de” stockt, müsste nun korrekterweise die ID 3 gelöscht werden.

Abschließende Tätigkeiten

Nachdem das blockierende Profil erfolgreich aus der Warteschlage entfernt wurde, verlassen Sie die Datenbank und MySQL-Kommandozeile mit dem Befehl exit.

Abschließend muss nun noch sichgestellt werden, dass alle erforderlichen Urchin-Dienste wieder ausgeführt werden. Dazu wird auf der Kommandozeile im Urchin-Verzeichnis folgender Befehl eingegeben:

./bin/urchinctl restart

(wenn Urchin per HTTP erreichbar sein soll) oder

./bin/urchinctl –e restart

(wenn Urchin per HTTPS erreichbar sein soll)

Bitte beachten Sie: Die folgende Anleitung wurde nur mit dem Betriebssystem CentOS 5.5 getestet.

In unserem Blogeintrag Urchin 6.6.02 installieren haben wir bereits beschrieben, wie man Urchin auf einem Linux-System fachgerecht installiert. Heute möchte ich das von uns erstellte Daemon-Script vorstellen.

Der Vorteil dieses Scripts ist, dass nach jedem Neustart des Servers Urchin auch automatisch gestartet wird. Bei der Installation von Urchin wird ein sogenanntes Urchin-Startscript erstellt. Das Script trägt den Namen “urchin_daemons” und befindet sich im Verzeichnis /path-to-urchin/util. Doch zunächst müssen noch einige Voraussetzungen erfüllt sein, damit die Installation dieses Daemon-Scripts erfolgreich durchgeführt werden kann.

Wie Sie schon erfahren haben, wird nach einem Serverneustart die MySQL-Datenbank und Urchin ohne weitere Eingriffe nicht neu gestartet. Um sicherzustellen, dass Urchin nach dem Neustart eines Servers auch automatisiert neu gestartet wird haben wir ein Installationsscript für das Urchin-Startscript entwickelt. Des Weiteren wird beschrieben wie sich MySQL auch automatisch starten lässt.

Vorbereitung

Es wird vorausgesetzt, dass MySQL installiert und eine Datenbank für Urchin angelegt ist. Wenn dies noch nicht geschehen ist, dann verfahren Sie bitte, wie unserem Blogeintrag Urchin 6.6.02 installieren beschrieben.

Als Erstes muss sicher gestellt werden, dass MySQL beim Start des Betriebssystems automatisch mit gestartet wird. Das Installationsscript für das Urchin-Startscript wird zwar fehlerfrei ausgeführt, es muss aber auch sichergestellt werden, dass MySQL bei einem Neustart des Betriebssystems vor Urchin gestartet und ausgeführt wird.

Mit folgendem Befehl, den Sie in die Shell des Betriebssystems z.B die Bash eingeben, wird angezeigt, ob MySQL nach einem Neustart des Betriebssystems automatisch ausgeführt wird:


/sbin/chkconfig --list | grep mysql



Sind bei Runlevel 3 und 5, wie in der Abbildung angezeigt auf, die Werte auf “off” gesetzt, so müssen diese auf “on” umgestellt werden. Sind diese bereits auf “on” gesetzt, überspringen Sie bitte den nächsten Schritt. Mit der Eingabe des folgenden Befehls startet MySQL automatisch nach jedem Neustart:


/sbin/chkconfig --level 35 mysqld on


Mit folgendem Befehl können Sie überprüfen, ob die Eingabe des vorherigen Befehls ordungsgemäß ausgeführt worden ist.


/sbin/chkconfig --list | grep mysql



Installation – jetzt geht`s los!

Haben Sie alle beschriebenen Schritte ausgeführt, können Sie das eigentliche Installationsscript ausführen, welches Sie sich hier herunterladen können: http://myg8.de/urchin-daemons (zip-Datei)

Speichern Sie das Installationsscript am besten im Ordner “/tmp” ab. Im Folgenden wird beschrieben, mit welchen Parametern Sie das Installationsscript ausführen können. Der Befehl hierfür lautet:

/install_urchin_daemons.sh --help

a: Gibt eine Liste aller installierten Dienste aus
d: Deaktiviert das Urchin Startup-Script
e: Aktiviert das Urchin Startup-Script
h: Gibt diese Hilfe-Informationen aus
l: Gibt eine Liste der installierten Dienste mit Run Level 3,5 aus


Mit diesem Befehl führen Sie das Installationsscript aus:


./install_urchin_daemons.sh


Nach der Ausführung werden Sie gefragt, ob Sie das Startscript installieren möchten. Bitte bestätigen Sie, indem Sie “2” eingeben.



Jetzt werden Sie nach dem Urchin Installations-Pfad gefragt. Je nach dem in welchem Pfad Sie Urchin installiert haben, passen Sie den Installations-Pfad an und bestätigen. Der Default für eine Urchin-Installation ist “/usr/local/urchin”



Das wars auch eigentlich schon. Ihnen wird angezeigt, dass die Ausführung des Installationsscripts erfolgreich war.



Es wird noch ein Befehl angezeigt, mit der Sie sich den Status des Services anzeigen lassen können. Geben Sie ihn einfach mal ein, um zu sehen, ob die Installation erfolgreich war.


./install_urchin_daemons.sh –l


Sollte alles ordnungsgemäß funktionieren, sollte Runlevel 3 und 5 auf “on” stehen.



Ab jetzt werden MySQL und Urchin automatisch nach jedem Neustart ausgeführt.


Viel Erfolg bei der Installation!


Ihr Daniel Benz

FotoliaIn diesem Artikel werden die nötigen Schritte definiert und erläutert, um das Auswerten von Besuchern und deren Verhalten mit Urchin Software (Version 6 und 7) zu gewährleisten. Dabei wird auch auf die die Koexistenz der beiden Analyse-Systemen (Urchin Software und Google Analytics) eingegangen, sowie die verschiedenen Tracking Codes und deren Abrufmöglichkeiten erläutert.

Abrufen des Tracking Code

Grundsätzlich wird der Tracking Code in Abhängigkeit seiner Herkunft abgerufen, d. h. wenn der Tracking Code von Google Analytics zum Einsatz kommt, wird die Datei urchin.js oder ga.js primär von den Google-Servern abgerufen werden. Findet hingegen der Urchin Tracking Code Verwendung, wird dieser normalerweise von den lokalen Webservern abgerufen.

Urchin Software Google Analytics
Tracking Code urchin.js urchin.js, ga.js, asynchron
Abruf via http lokaler Webserver Google-Server
Abruf via https lokaler Webserver Google-Server

Bitte beachten Sie die nachfolgend beschriebenen Anpassungen für die Verwendung mit den verschiedenen Einsatz-Szenarien im Abschnitt “Integration des Tracking Code für verschiedene Szenarien“.

Abrufmöglichkeiten des Tracking Code für die Verwendung mit Urchin Software

Per Design wird beim Einsatz von Urchin Software der Tracking Code primär lokal vom Webserver aufgerufen:

<script src="/urchin.js" type="text/javascript">

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei dem Webserver um einen Standard-Webserver (http) oder einen Secure-Webserver (https) handelt.

Da die hier beschriebene Abrufweise dem Standard entspricht, können verschiedene Gründe (z. B. Performanz der Website, Traffic, etc.) dafür ausschlaggebend sein, den Tracking Code ausgelagert abrufen zu wollen.  Bevor Sie sich nun um ein CDN (Content Distribution Network, z. B. Akamai)  kümmern, ist der externe Abruf des Tracking Code problemlos von Google möglich. Der nachfolgende Abschnitt zeigt auf, wie die Umsetzen erfolgt.

Abrufmöglichkeiten des Tracking Code für die Verwendung mit Google Analytics

Wie schon erwähnt, kann der Tracking Code für den Einsatz mit Google Analytics auf verschiedene Arten abgerufen werden. Allen nachfolgend beschriebenen Abrufmethoden gemein ist jedoch, dass diese auch für den Einsatz mit Urchin geeignet sind.


Abruf von urchin.js vom Google Server über http

Der Abruf des Tracking Code beschreibt das Standard-Szenario für den Einsatz von urchin.js mit Google Analytics:

<script src="http://www.google-analytics.com/urchin.js" type="text/javascript">


Abruf von urchin.js vom Google Server über https

Der Abruf des Tracking Code beschreibt das Szenario für den Einsatz von urchin.js mit Google Analytics auf einem Secure Webserver (SSL):

<script src="https://ssl.google-analytics.com/urchin.js" type="text/javascript">


Abruf von urchin.js vom lokalen Server über http

Der Abruf des Tracking Code beschreibt das Szenario für den Einsatz von urchin.js, welches auf einem beliebigen Webserver vorgehalten wird, mit Google Analytics:

<script src="http://www.meine-domain.de/urchin.js" type="text/javascript">

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie den Tracking Code in das root-Verzeichnis Ihres Webservers kopiert haben und ersetzen Sie www.meine-domain.de durch die Domain, auf welcher der Tracking Code vorgehalten wird.


Abruf von urchin.js vom lokalen Server über https

Der Abruf des Tracking Code beschreibt das Szenario für den Einsatz von urchin.js, welches auf einem beliebigen Secure-Webserver (SSL) vorgehalten wird, mit Google Analytics:

<script src="https://ssl.meine-domain.de/urchin.js" type="text/javascript">

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie den Tracking Code in das root-Verzeichnis Ihres Webservers kopiert haben und ersetzen Sie ssl.meine-domain.de durch die Domain, auf welcher der Tracking Code vorgehalten wird.


Abruf von ga.js vom Google Server (gleichgültig, ob http oder https)

<script type="text/javascript">
var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www.");
document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
</script>


Abruf von ga.js vom lokalen Server (gleichgültig, ob http oder https)

<script type="text/javascript">
var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://" : "http://");
document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "www.meine-domain.de/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
</script>

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie den Tracking Code in das root-Verzeichnis Ihres Webservers kopiert haben und ersetzen Sie www.meine-domain.de durch die Domain, auf welcher der Tracking Code vorgehalten wird.

Positionieren des Tracking Code in der Webseite

Grundsätzlich kann der Urchin Tracking Code an nahezu jeder beliebigen Stelle im HTML-Code einer Webseite integriert werden. Wir raten jedoch dazu, den Tracking Code entweder unmittelbar vor den Tag </head> oder direkt nach dem Tag <body> einzupflegen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Tracking Code ausgeführt wird, bevor Seiteninhalte im Browser sichtbar werden.


Tracking Code vor </head>

Wird der Urchin Tracking Code vor dem Tag </head> integriert, sollte das in etwa wie folgt aussehen:

<head>
...
<script src="/urchin.js"> </script>
<script type="text/javascript">
_userv=0;
urchinTracker();
</script>
</head>
<body>
...
</body>


Tracking Code nach <body>

Wird der Urchin Tracking Code nach dem Tag </body> integriert, sollte das in etwa wie folgt aussehen:

<head>
...
</head>
<body>
<script src="/urchin.js"> </script>
<script type="text/javascript">
_userv=0;
urchinTracker();
</script>
...
</body>


Integration des Tracking Code für verschiedene Szenarien

In dem nachfolgenden Abschnitt wird erläutert, wie Sie den Tracking Code in Ihrer Website integrieren und ggf. anpassen sollen. Hierbei wird auf den Einsatz von Urchin als Stand-Alone-Analyse-System gleichermaßen eingegangen wie auch auf Google Analytics, wenn die Analyse beispielsweise über beide Systeme erfolgen soll.

Szenario 1 – Urchin (Stand-Alone)

Im nachfolgend beschriebenen Szenario wird ausschließlich Urchin verwendet, um die Analyse durchzuführen. Hierzu sind die unten stehenden Schritte durchzuführen:


Schritt 1 – Kopieren des Tracking Code und der Grafikdatei

Im Verzeichnis /urchin/util/utm Ihrer Urchin Installation finden Sie die folgenden beiden Dateien:

  • __utm.gif
  • urchin.js

Kopieren Sie bitte beide Dateien in das Root-Verzeichnis des jeweiligen Webservers.


Schritt 2 – Integration des Tracking Code

Integrieren Sie das folgende Code-Snippet in den HTML-Code jeder zu analysierenden Webseite:

<script src="/urchin.js" type="text/javascript"> </script>
<script>
_userv=0;
urchinTracker();
</script>

Sofern Sie ein CMS (Content Management System) einsetzen, sollten Sie den Tracking Code über eine entsprechende Vorlage (Template, Container, etc.) in den einzelnen Seiten verfügbar machen.

Szenario 2 – Urchin & Google Analytics mit Tracking Code “urchin.js”

Das hier beschriebenen Szenario verwendet Google Analytics und Urchin Software gleichzeitig, um Analysen durchzuführen. Dies geschieht unter der Verwendung des auf den Servern von Google befindlichen “alten” Tracking Code (urchin.js).

Es sind dabei die unten stehenden Schritte durchzuführen:


Schritt 1 – Kopieren der Grafikdatei

Kopieren Sie die Datei __utm.gif aus dem Verzeichnis /urchin/util/utm Ihrer Urchin Installation in das Root-Verzeichnis des Webservers.


Schritt 2 – Anpassen des Tracking Code

Damit der Aufruf des Tracking Code und den darin enthaltenen Funktionen die Informationen sowohl zu Google als auch in Ihre lokalen Webserver Logfiles überträgt, ist das Hinzufügen einer zusätzlichen Zeile im Code-Aufruf nötig:

_userv=2;

Stellen Sie bitte sicher, dass diese Zeile vor dem Aufruf der eigentlichen Tracking-Funktion urchinTracker() platziert wird (siehe auch nachfolgenden Schritt 2).


Schritt 3 – Integration des Tracking Code

Integrieren Sie das folgende, angepasste Code-Snippet in den HTML-Code jeder zu analysierenden Webseite:

< script src="http://www.google-analytics.com/urchin.js" type="text/javascript">
</script>
<script>
_uacct = "UA-XXXXXX-XX";
_userv=2;
urchinTracker();
</script>

Ersetzen Sie bitte UA-XXXXXX-XX durch Ihre Google Analytics Kontonummer.

Sofern Sie ein CMS (Content Management System) einsetzen, sollten Sie den Tracking Code über eine entsprechende Vorlage (Template, Container, etc.) in den einzelnen Seiten verfügbar machen.

Szenario 3 – Urchin & Google Analytics mit Tracking Code “ga.js”

In diesem Szenario wird Google Analytics und Urchin Software ebenfalls gleichzeitig zur Durchführung der Analyse verwendet. Diesmal kommt jedoch der auf den Google-Servern befindliche Tracking Code “ga.js” zum Einsatz.

Es sind die nachstehenden Schritte durchzuführen:


Schritt 1 – Kopieren der Grafikdatei

Kopieren Sie die Datei __utm.gif aus dem Verzeichnis /urchin/util/utm Ihrer Urchin Installation in das Root-Verzeichnis des Webservers.


Schritt 2 – Anpassen des Tracking Code

Damit der Aufruf des Tracking Code und den darin enthaltenen Funktionen die Informationen sowohl zu Google als auch in Ihre lokalen Webserver Logfiles überträgt, ist das Hinzufügen einer zusätzlichen Zeile im Code-Aufruf nötig:

pageTracker._setLocalRemoteServerMode();

Stellen Sie hierbei bitte sicher, dass diese Zeile vor dem Aufruf der eigentlichen Tracking-Funktion pageTracker._trackPageview() platziert wird (siehe auch nachfolgenden Schritt 2).


Schritt 3 – Integration des Tracking Code

Integrieren Sie das folgende, angepasste Code-Snippet in den HTML-Code jeder zu analysierenden Webseite:

< script>
var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www.");
document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
</script>
<script>
var pageTracker = _gat._getTracker("UA-XXXXXX-XX");
pageTracker._setLocalRemoteServerMode();
pageTracker._trackPageview();
</script>

Ersetzen Sie bitte UA-XXXXXX-XX durch Ihre Google Analytics Kontonummer.

Sofern Sie ein CMS (Content Management System) einsetzen, sollten Sie den Tracking Code über eine entsprechende Vorlage (Template, Container, etc.) in den einzelnen Seiten verfügbar machen.

Szenario 4 – Urchin & Google Analytics mit asynchronem Tracking Code

Im (derzeit) letzten  möglichen Szenario wird Google Analytics und Urchin Software ebenfalls gleichzeitig zur Durchführung der Analyse verwendet. Allerdings findet diesmal der asynchrone Tracking Code von Google Verwendung.

Es sind die unten stehenden Schritte durchzuführen:

Schritt 1 – Kopieren der Grafikdatei

Kopieren Sie die Datei __utm.gif aus dem Verzeichnis /urchin/util/utm Ihrer Urchin Installation in das Root-Verzeichnis des Webservers.


Schritt 2 – Anpassen des Tracking Code

Damit der Aufruf des Tracking Code und den darin enthaltenen Funktionen die Informationen sowohl zu Google als auch in Ihre lokalen Webserver Logfiles überträgt, ist das Hinzufügen einer zusätzlichen Zeile im Code-Aufruf nötig:

_gaq.push([‘_setLocalRemoteServerMode’]);

Stellen Sie hierbei bitte sicher, dass diese Zeile vor dem Aufruf der eigentlichen Tracking-Funktion _gaq.push([‘_trackPageview’]); platziert wird (siehe auch nachfolgenden Schritt 2).


Schritt 3 – Integration des Tracking Code

Integrieren Sie das folgende, angepasste Code-Snippet in den HTML-Code jeder zu analysierenden Webseite:

<script type="text/javascript">
var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXXX-XX']);
_gaq.push(['_setLocalRemoteServerMode']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
(function() {
var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript';
ga.async = true; ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s); })();
</script>

Ersetzen Sie bitte UA-XXXXXX-XX durch Ihre Google Analytics Kontonummer.

Sofern Sie ein CMS (Content Management System) einsetzen, sollten Sie den Tracking Code über eine entsprechende Vorlage (Template, Container, etc.) in den einzelnen Seiten verfügbar machen.

Wichtiger Hinweis: Der asynchrone Tracking Code darf nur vor dem Tag </head> integriert werden.

Erfolgskontrolle

Nachdem Sie die Umsetzung eines der drei vorigen Szenarien durchgeführt haben, ist es wichtig, den Erfolg Ihrer Maßnahmen zu überprüfen. Hierzu sollten Sie zunächst Ihre Website im Browser öffnen und dort diverse Seiten aufrufen.

Im Logfile Ihres Webservers sollten sich sodann Einträge befinden, die dem nachfolgenden ähnlich sehen:


82.100.192.194 www.webalytics.de – [13/Aug/2008:07:30:21 +0200] “GET /__utm.gif?utmwv=1.3&utmn=1519430064
&utmcs=ISO-8859-1&utmsr=1024x 768&utmsc=32-bit&utmul=de&utmje=1&utmfl=9.0%20%20r28&utmcn=1&utmd t=Profess
ionelle%20Webseitenanalyse%20%7C%20webalytics&utmhn=www.webalytics.de&utmhid=819818407&utmr=http://www.go
ogle.com/analytics/de-DE/sup port_partner_provided.html&utmp=/ HTTP/1.1″ 200 35 “http: //www.webal ytics.
de/” “Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.8.1.16) Gecko/20080702 Firefox/2.0.0.16″ “__utma=
11519430064.1218605418.1218605418.1218605418.1; __utmb=1; __utmc =1; __utmz=1.1218605418.1.1.utmccn=(refe
rral)|utmcsr=google.com|utmcct=/analytics/de-DE/support_partner_provided.html|utmcmd=referral″


Beachten Sie dabei die zusätzlichen UTM-Cookie-Informationen am Ende der Zeile.

Bei der Verwendung von Google Analytics bzw. Urchin Software herrscht zuweilen ein großes Missverständnis, was denn nun der Unterschied zwischen neuen, wiederkehrenden und eindeutigen Besuchern wäre. Gibt es diesen überhaupt? Und warum weichen die Zahlen bei der Betrachtung unterschiedlicher und kumulierter Zeiträume ab? Licht in das Dunkel zu bringen ist die primäre Intention dieses Artikels.

Wenn der Besucher das erste Mal die Website besucht…

Bevor wir uns dem Hauptthema dieses Dokuments widmen, müssen wir zunächst einmal betrachten, was passiert, wenn ein Nutzer erstmals Ihre Website besucht.

Cookies in Google Analytics und Urchin Software

Wie Sie sicherlich schon erfahren haben, arbeiten Google Analytics und Urchin Software mit sogenannten First Party Cookies – kleinen Textdateien, die auf der Festplatte des Rechners im Kontext des Browsers sowie Ihrer Websitegespeichert werden. Diese Cookies enthalten (anonyme) Informationen über den Besucher, die bei jedem Besuch auf Ihrer Website erstmals erstellt oder ausgelesen und aktualisiert werden.

Bei Google Analytics und Urchin Software kommen in Summe fünf Cookies zum Einsatz, von denen aber für unser Thema hier nur drei von Belang sind. Die für die Ermittlung von Besucherzahlen relevanten Cookies sind:

  • __utma
  • __utmb
  • __utmc

Diese werden nachfolgend erläutert.

Domain- und Besucher-Identifizierung: __utma-Cookie

Die nachfolgende Grafik zeigt den schematischen Aufbau des __utma-Cookies:

Aufbau des __utma-Cookies

Aus dieser Grafik lassen sich folgende Erkenntnisse ableiten:

  1. Die Besucher-ID und der Zeitpunkt des ersten Besuchs kennzeichnen den Besucher als eindeutigen Besucher.
  2. Durch die Werte Zeitpunkt des ersten Besuchs, Beginn der vorigen Sitzung sowie Beginn der aktuellen Sitzung lässt sich ausrechnen,
    • ob es sich bei dem Besuch um einen neuen oder einen wiederkehrenden Besuch handelt und
    • wann der letzte Besuch stattgefunden hat bzw. wie viele Tage dazwischen liegen.
  3. Weisen alle drei Bereiche (Zeitpunkt des ersten Besuchs, Beginn der vorigen Sitzung und Beginn der aktuellen Sitzung) die gleichen Werte aus, handelt es sich um den ersten Besuch des Nutzers auf der Website.

Ein Tool zum Umrechnen der UNIX-Zeit in Datum und Uhrzeit finden Sie unter http://myg8.de/unix-time

Beispiel

Zerlegen wir zur Verdeutlichung einmal folgende Beispielwerte in ihre Bestandteile:

__utma=226596891.310448942.1223700280.1245836053.1245861411.7
Bereich Zeitpunkt des ersten Besuchs Beginn der
vorigen Sitzung
Beginn der aktuellen Sitzung
Wert (UNIX-Zeit) 1223700280 1245664200 1245856800
Datum, Zeit Sat, 11 Oct 2008 04:44:40 GMT Mon, 22 Jun 2009 09:50:00 GMT Wed, 24 Jun 2009 15:20:00 GMT

Daraus wird deutlich, dass dieser Besucher die maßgebliche Website am 11.10.2008 erstmals besucht hat. Des Weiteren wurde die aktuelle Sitzung am 24.06.2009 um 15:20 Uhr und die vorige Sitzung am 22.06.2009 um 9:50 Uhr begonnen. Es liegen also 29,5 Stunden zwischen dem aktuellen und dem vorigen Besuch.

Sitzungs-Identifizierung: __utmb- und __utmc-Cookie

Diese beiden Cookies bestehen grundsätzlich aus dem Domain Hash (Prüfsumme) und kennzeichnen eine Sitzung.

Das __utmb-Cookie hat eine Gültigkeit von 30 Minuten und verfällt dementsprechend nach einer halben Stunde Inaktivität. Beim __utmc-Cookie hingegen handelt es sich um ein sogenanntes Temporär-Cookie, welches beim Schließen des Browsers verfällt.

Beispiele

  1. Angenommen, ein Besucher agiert gerade auf Ihrer Website, hält auf der Startseite inne, um sich etwas zu Trinken zu holen. Nach fünf Minuten ist er wieder am Platz und fährt mit der Erkundung Ihrer Website fort.

    Da weder __utmb noch __utmc verfallen sind, agiert der Besucher noch im Kontext der gleichen Sitzung.


  2. Einige Minuten später erhält der Besucher einen Anruf und muss erneut das Surfen auf Ihrer Website unterbrechen. Das Gespräch dauert leider länger und so kann sich der Besucher erst nach 40 Minuten wieder Ihrer Website widmen.

    Aufgrund der Dauer der Unterbrechung ist in dem vorgenannten Beispiel das __utmb-Cookie verfallen (30 Minuten Inaktivität) und leitet bei erneuter Interaktion mit der Website eine neue Sitzung ein.

  3. Eine Viertelstunde später ist Mittagspause und der Besucher schließt seinen Browser, sperrt seinen Rechner und geht mit Kollegen in das Restaurant gegenüber. Nach einer Stunde kehrt er an seinen PC zurück und öffnet den Browser um sich erneut mit Ihrer Website zu verbinden.

    Da der Browser geschlossen wurde, ist auch das __utmc-Cookie verfallen. Somit wird bei erneutem Verbinden mit der Website ebenfalls eine neue Sitzung begonnen. Dabei spielt es keine Rolle, wie viel Zeit zwischen Schließen und Öffnen des Browsers vergeht.

Anzeigen der Cookie-Informationen…

Sie können sich jederzeit die hier genannten Cookie-Informationen anzeigen lassen. Nachfolgend wird erläutert, wie Sie die an die Informationen beim Einsatz mit einem der gängigen Browsern gelangen.

…mit dem Internet Explorer (ab Version 6.0)

Um die Cookie-Informationen mit dem Microsoft Internet Explorer (IE) anzeigen zu können, benötigen Sie eine Zusatzsoftware (Add-On), da der IE per Design keine Cookies anzeigen kann. Wir empfehlen hierfür das Add-On Cooxie Toolbar von Dioda Software, welches Sie hier herunterladen können: http://myg8.de/cooxie.

Cookies im Microsoft Internet Explorer mit der Cooxie Toolbar anzeigen

…mit dem Mozilla Firefox (ab Version 3.6)

Sie können die Cookie-Informationen beim Mozilla Firefox einfach abrufen, indem Sie im Menü Extras (engl.: Tools) auf den Eintrag Einstellungen (engl.: Options) klicken. Klicken Sie dann auf das Icon Datenschutz (engl.: Privacy) und danch auf den Link einzelne Cookies (engl.: remove individual cookies).

Cookies im Firefox anzeigen

…mit dem Google Chrome (ab Version 7.x)

Sie können sich die Cookies in Google Chrome anzeigen lassen, indem Sie auf das Icon Google Chrome anpassen und dann auf den Menüeintrag Optionen klicken. Wechseln Sie auf die Registerkarte Details (engl.: Under the hood) und klicken Sie auf die Schaltfläche Content Einstellungen… (engl.: Content settings…) und danach auf die Schaltfläche Cookies und andere Websitedaten anzeigen… (engl.: Show cookies and other site data).

Cookies im Chrome anzeigen

Besuchertypen

Nachdem nun die Grundlagen zum Verständnis der Cookie-Funktionalität und -Werte geschaffen ist, können wir uns dem eigentlichen Thema dieses Whitepapers widmen. In diesem Abschnitt wird erläutert, wie neue und wiederkehrende Besucher gezählt und unterschieden werden.

Wann ist ein Besucher “neu”?

Ein Besucher wird – wie bereits im vorigen Abschnitt erklärt – anhand seines __utma-Cookies eindeutig identifiziert. In diesem Cookie sind die drei Zeitangaben Zeitpunkt des ersten Besuchs, Beginn der vorigen Sitzung und Beginn der aktuellen Sitzung enthalten. Besucht der Nutzer Ihre Website zum ersten Mal, sind alle der vorgenannten Zeitangaben identisch.

Beispiel

__utma=226596891.310448942.1246032000.1246032000.1246032000.1
Bereich Zeitpunkt des
ersten Besuchs
Beginn der
vorigen Sitzung
Beginn der
aktuellen Sitzung
Wert (UNIX-Zeit) 1246032000 1246032000 1246032000
Datum, Zeit Fri, 26 Jun 2009 16:00:00 GMT Fri, 26 Jun 2009 16:00:00 GMT Fri, 26 Jun 2009 16:00:00 GMT

Da alle drei Zeitangaben identisch sind, kann aus den oben dargestellten Werten geschlossen werden, dass der Nutzer die Website zum ersten Mal besucht.

Wann ist ein Besucher “wiederkehrend”?

Anknüpfend an das vorige Thema Wann ist ein Besucher “neu”? nehmen wir auch hier wieder das __utma-Cookie als Grundlage dafür, um zu ermitteln, wann ein Besucher als “wiederkehrend” eingestuft werden kann. Dazu ist es erneut nötig, einen Blick auf die Zeitangaben im __utma-Cookie zu werfen.

Unterscheidet sich die Zeitangabe “Zeitpunkt des ersten Besuchs” von dem Wert in “Beginn der aktuellen Sitzung”, hat der Nutzer die Website bereits vor der aktuellen Sitzung besucht.

Beispiel

__utma=226596891.310448942.1246032000.1246032000.1246113000.2
Bereich Zeitpunkt des
ersten Besuchs
Beginn der
vorigen Sitzung
Beginn der
aktuellen Sitzung
Wert (UNIX-Zeit) 1246032000 1246032000 1246113000
Datum, Zeit Fri, 26 Jun 2009 16:00:00 GMT Fri, 26 Jun 2009 16:00:00 GMT Sat, 27 Jun 2009 14:30:00 GMT

Da die Werte der Zeitangaben “Zeitpunkt des ersten Besuchs” und “Beginn der aktuellen Sitzung” differieren, die Werte der Zeitangaben “Zeitpunkt des ersten Besuchs” und “Beginn der vorigen Sitzung” jedoch identisch sind, kann aus den oben dargestellten Werten geschlossen werden, dass der Nutzer die Website zum zweiten Mal besucht.

Wären nun alle drei Werte der Zeitangaben unterschiedlich, hätte der Nutzer die Website mehr als zwei Mal besucht. Um nun festzustellen, zum wievielten Mal der Nutzer die Website besucht hat, existiert im __utma-Cookie der Sitzungszähler (letzter Wert des Cookies). Dieser wird bei jedem erneuten Besuch um den Wert 1 erhöht (Integer).

Wann ist ein Besucher “absolut eindeutig”?

Auch für die Erläuterung in diesem Zusammenhang wird das __utma-Cookie herangezogen. Wie bereits im Abschnitt Domain- und Besucher-Identifizierung: __utma erklärt, wird die eindeutige ID zur Kennzeichnung eines Besuchers anhand von zwei Werten des __utma-Cookies erstellt:

  • Besucher-ID und
  • Zeitpunkt des ersten Besuchs

Somit wird ein Besucher immer wieder “erkannt”, wenn er/sie Ihre Website besucht – ganz gleich, ob er die Website zum ersten Mal von einer Stunde, einem Tag oder einem Jahr besucht hat.

Beispiel

__utma=226596891.310448942.1246032000.1246032000.1246113000.2
Bereich Besucher ID Zeitpunkt des ersten Besuchs
Wert 310448942 1246032000
Eindeutige ID 310448942.1246032000

Auswertung neuer, wiederkehrender und eindeutiger Besucher

Nachdem nun die Nomenklatur bekannt ist und definiert wurde, was neue, wiederkehrende und absolut eindeutige Besucher sind, wenden wir uns jetzt der Betrachtungsweise innerhalb der Auswertung zu.

Auswertung eindeutiger Besucher

Die Auswertung eindeutiger Besucher gestaltet sich denkbar einfach und ist immer pro Zeitraum Ihrer Auswertung zu betrachten.

Somit wichtig zu verstehen, dass ein Besucher, der anhand des Werts “Eindeutige ID” identifiziert wurde, beliebig oft Ihre Website besuchen und Seiteninhalte abrufen kann – er wird dennoch immer ein und der selbe Besucher bleiben.

Beispiel: ein eindeutiger Besucher

In der nachfolgenden Zeitlinie wird deutlich, dass der Nutzer “Besucher A” die maßgebliche Website innerhalb des Betrachtungszeitraums (01.06.2009 – 07.06.2009) insgesamt fünf mal besucht hat.

Ein Besucher im Auswertungskontext als eindeutiger Besucher

Wir wissen natürlich nicht, ob dieser Nutzer die Website bereits vor diesem Zeitraum besucht hat, dennoch gilt dieser Besucher als ein eindeutiger Besucher.

Beispiel: zwei eindeutige Besucher

In der nachfolgende Zeitlinie kommt ein weiterer Besucher innerhalb des Betrachtungszeitraums (01.06.2009 – 07.06.2009) hinzu. Es wird deutlich, dass die maßgebliche Website in Summe sieben Mal besucht wurde.

Zwei Besucher im Auswertungskontext als eindeutige Besucher

Trotzdem gelten die Nutzer “Besucher A” und “Besucher B” als jeweils ein eindeutiger Besucher, was in Summe zwei eindeutige Besucher im Betrachtungszeitraum ergibt.

Beispiel: Mehrere eindeutige Besucher

Aus der nachfolgenden Tabelle wird ersichtlich, dass die Gesamtzahl der eindeutigen Besucher ausschließlich vom Betrachtungszeitraum abhängt und somit die Aggregation von mehreren Betrachtungszeiträumen nicht zur Aufsummierung der Werte, sondern zu deren Konsolidierung führt.

eindeutige Besucher

Auswertung neuer und wiederkehrender Besucher

Die Auswertung neuer und wiederkehrender Besucher gestaltet sich etwas schwieriger, da hierbei zunächst einmal bekannt sein muss, wann der Nutzer eine Website zum ersten Mal besucht hat. Glücklicherweise nimmt uns das __utma-Cookie diese Arbeit ab.

Beispiel: ein Besucher

In der nachfolgenden Zeitlinie wird deutlich, dass der Nutzer “Besucher A” die maßgebliche Website innerhalb des Betrachtungszeitraums (01.06.2009 – 07.06.2009) insgesamt fünf mal besucht hat.

Ein Besucher im Auswertungskontext als neuer und wiederkehrender Besucher

Einmal angenommen, der Nutzer “Besucher A” hat die maßgebliche Website am 01.06.2009 zum ersten Mal besucht, dann würde er bei der Analyse als ein neuer Besucher und vier Mal als wiederkehrender Besucher gewertet werden.

Hat der Nutzer “Besucher A” die maßgebliche Website hingegen vor dem Betrachtungszeitraum bereits besucht, würde er bei der Analyse fünf Mal als wiederkehrender Besucher gewertet werden.

Beispiel: zwei Besucher

In der nachfolgende Zeitlinie kommt ein weiterer Besucher innerhalb des Betrachtungszeitraums (01.06.2009 – 07.06.2009) hinzu. Es wird deutlich, dass die maßgebliche Website in Summe sieben Mal besucht wurde.

Zwei Besucher im Auswertungskontext als neue und wiederkehrende Besucher

Auch hier gilt: Haben die Nutzer “Besucher A” und “Besucher B” die maßgebliche Website im Betrachtungszeitraum zum ersten Mal besucht, würden beide bei der Analyse als jeweils ein neuer Besucher gewertet werden. Der Nutzer “Besucher A” würde zudem vier Mal und der Nutzer “Besucher B” ein Mal als wiederkehrender Besucher gezählt werden.

Waren beide Nutzer bereits zuvor Besucher der maßgeblichen Website gelten die Besucher als jeweils wiederkehrender Besucher bei der Analyse (“Besucher A” 5; “Besucher B” 2).

Beispiel: Mehrere Besucher

Aus der nachfolgenden Tabelle wird ersichtlich, dass die Besucherzahlen einzelner Betrachtungszeiträume addiert werden können, wenn es darum geht, diese zu einem größeren Betrachtungszeitraum zusammenzufassen.

neue und wiederkehrende Besucher

Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend listen wir die häufigsten Fragen und deren Antworten auf, die uns in diesem Zusammenhang immer wieder gestellt werden.

Was passiert, wenn jemand standardmäßig seine Cookies beim Beenden des Browsers löscht?

Sobald die Cookies gelöscht werden, ist auch das __utma-Cookie und somit die Werte für “Besicher ID” und “Zeitpunkt des ersten Besuchs” nicht mehr existent. Das bedeutet, dass für einen solchen Nutzer das __utma-Cookie bei jedem Besuch der Website neu erstellt wird und er somit immer als ein absolut eindeutiger und neuer, nie aber als wiederkehrender Besucher gewertet wird.

Was passiert, wenn der Besuch der Website über eine Firewall, NAT-Device oder Caching Proxy erfolgt?

Die vorgenannten Szenarien haben keinerlei Auswirkung auf die Erstellung der Cookies und somit wird ein solcher Nutzer auch korrekt ausgewertet.

Was passiert, wenn jemand die Ausführung von JavaScript in seinem Browser deaktiviert hat?

In diesem Fall wird der Nutzer gar nicht als Besucher gewertet, da der Tracking Code auf JavaScript basiert und die Cookies erst bei Ausführung dessen erstellt werden.

Was passiert, wenn die Besuche auf der Website über verschiedene Browser von einem Rechner erfolgen?

Da für die Berechnung der Cookies auch die Rechnerumgebung des Nutzers einbezogen wird, werden für jeden genutzten Browser eigene Cookies erstellt.

Hat ein Nutzer beispielsweise drei unterschiedliche Browser auf seinem Rechner installiert (z. B. Microsoft IE, Mozilla Firefox und Google Chrome) und besucht er mit jedem der Browser ein und dieselbe Website, werden dennoch drei unterschiedliche __utma-Cookies in den Browsern auf Seiten den Nutzers erstellt und er gilt somit auch als drei absolut eindeutige Besucher.

Warum sollte ich das wissen?

Ganz einfach: Wir wollen Ihnen den Erklärungsnotstand ersparen, wenn das “Upper Management” wissen will, warum es bei den Werten zu Unterschieden kommt… 🙂

Wenn Sie die aktuelle Urchin-Version 7.0 testen wollen, stellt sich sicherlich die Frage, auf welcher Plattform und unter welchem Betriebssystem das passieren soll. Als Plattform eignen sich ausrangierte Server, virtuelle Maschinen, oder zur Not sogar Ihre Workstation. Letzteres kann sinnvoll sein, wenn Sie lediglich das Look & Feel ausprobieren möchten. Meistens will man aber mehr ausprobieren und sollte dann von vornherein eine der anderen Möglichkeiten einsetzen.

Wer eine geeignete Windows-Lizenz übrig hat, darf sie gerne ver(sch)wenden. Wir empfehlen für Testinstallationen von Urchin, sich eine aktuelle kostenfreie Linux-Server-Distribution herunterzuladen, z.B. Ubuntu oder CentOS (zu RedHat binärkompatibel) und zu installieren.

CentOS bietet zwar keine Serverversion zum Download an, aber während der Installation kann diese auf Server und/oder Server-GUI reduziert werden. Ubuntu-Server bringt dagegen keine GUI mit. Wer auf (Linux-) Kommandozeilenebene nicht so fit ist, sollte sich eine GUI (Gnome oder KDE) installieren.

Systemvoraussetzungen für eine Installation

Entscheidungsworkflow für eine Installation von Urchin 7.000Geeignete Windows-Systeme sind Windows 2003 Server, Windows XP, Windows 2000, Windows Vista, Windows 2008 Server, ab Urchin 7.0 auch in den 64-bit Versionen unterstützt. Von den Unix-basierten-Systemen werden Linux-Kernel 2.6 (32-bit und 64-bit), sowie FreeBSD 6.2+ (nur 32-bit) unterstützt. Für Urchin geeignete Datenbanken sind MySQL 5.03+ oder PostgreSQL 8.2.5+. Um die im Installationspaket von Urchin 7.0.00 mitgelieferte PostgreSQL 8.4.1.1 unter Linux(Kernel 2.6) zu installieren, wird die glibc 2.3.3+ benötigt.

Für die Analyse einzelner kleiner bis mittelgroßer Websites sollte das System wie folgt ausgestattet sein:

  • 2 GHz-Prozessor oder schneller
  • 2 GB RAM
  • 250 GB Festplattenlaufwerk (IDE oder SATA)
  • 00 MBit/s-Ethernet-Schnittstelle

Bei Installationen für Provider oder größerer Unternehmen sollte das System folgendermaßen ausgestattet sein:

  • 2,5-GHz Pentium Dual-Core / 2-GHz UltraSPARC / PPC, MIPS oder anderem mit ähnlichem CPU Geschwindigkeitsbereich
  • 3 GB RAM
  • Ultra2/Wide SCSI-Festplattenlaufwerk (z. B. Seagate Cheetah), Kapazität nach Protokollaufkommen
  • 100 MBit/s-Ethernet-Schnittstelle
  • Backupsystem.

Als Plattenplatzbedarf muss mit ca. 10% der der Originalprotokollgröße gerechnet werden. Für die Anzeige der Urchin-Benutzeroberfläche sind die Browser Internet Explorer 6.x+, Firefox 2.x+ oder Chrome 1.x+ geeignet. Weitere Informationen finden Sie im Urchin-Helpcenter.

Warum beschreiben wir die Installation unter Linux mit Kernel 2.6?

Die Installation von Urchin unter Windows gestaltet sich eher trivial. Die benötigten Informationen sind sowohl für Windows, als auch für Linux identisch. Da unter beiden Systemen die gleichen Fragen gestellt werden, es unter Linux – je nach System – aber die eine oder andere kleine Hürde zu nehmen gilt, beschreiben wir hier die Installation unter Linux. Dadurch wird die Installation unter Linux hoffentlich so einfach, wie die unter Windows. Für den Kernel 2.6 haben wir uns entschieden, da dieser Kernel der aktuellste und wohl der verbreitetste ist.

Vorbereitungen

Sollten Sie die Installation in einer virtuellen Maschine auf Ihrer Workstation vornehmen wollen, so achten Sie bitte darauf, dass Sie die Netzwerkschnittstelle im Bridging-Modus betreiben. Erst dann ist gewährleistet, dass Sie selbst und andere darauf zugreifen können.

In dem Fall, dass Sie eine Neuinstallation des Betriebssystems vornehmen, sollten Sie alle nicht benötigten Server und Dienste abwählen. Sie brauchen in der Regel lediglich den OpenSSH-Server und evtl. eine Datenbank, sowie Samba. Einen Webserver bringt Urchin mit.

Die mit den aktuellen Linux-Systemen ausgelieferten MySQL-Datenbanken sollten von der Version passen. Bei PostgreSQL ist hier noch die Version 8.1.6 üblich, daher sollte dann lieber die mit Urchin gelieferte Version verwendet werden. Urchin empfiehlt grundsätzlich die Verwendung von MySQL, liefert aber aus lizenzrechtlichen Gründen PostgreSQL im Installationspaket mit aus. Für welche Datenbank Sie sich entscheiden, ist letztendlich egal – Urchin funktioniert mit beiden.

Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass die Firewall SSH, HTTP, HTTPS und ggf. noch FTP und Samba erlaubt.
Unter FreeBSD sollten Sie vor der Installation von Urchin sicherstellen, dass in der Datei “/boot/loader.conf” die folgenden Zeilen stehen:

# Increase max process data segment size to 1GB
kern.maxdsiz="1073741824"
# Wait for full HTTP request accept filter
accf_http_load="YES"

Sollten Sie sich für die MySQL-Datenbank entschlossen haben, müssen Sie noch mit den folgenden Befehlen eine leere Datenbank für Urchin anlegen:

[root@yourserver ~]# mysql -u root -p

mysql> create database urchin character set utf8;

mysql> GRANT ALL ON urchin.* TO 'urchin'@'localhost' IDENTIFIED BY 'urchinpassword';

Selbstverständlich dürfen Sie statt urchinpassword ein eigenes Passwort verwenden. Sollten Sie eine vorhandene PostgreSQL verwenden wollen, finden Sie die entsprechenden Befehle in der im gezippten Installationspaket enthaltenen Anleitung. Um die mit Urchin mitgelieferte PostgreSQL zu nutzen, sind diese Schritte nicht nötig.

Bevor Sie aber mit der Installation von Urchin beginnen, müssen Sie sich zunächst die aktuelle Urchin-Version 7.0.00 herunterladen. Sie finden den Download für alle unterstützten Betriebssysteme hier auf unserer Website. Es empfiehlt sich die Datei auf die eigene Workstation herunterzuladen und dort zu entpacken, da in der .ZIP-Datei einige .PDF-Dokumente und der für die Installation benötigte Tarball (.tar.gz) enthalten sind. Diesen Tarball kopieren Sie dann z.B. mit WinSCP auf das System, auf dem Sie Urchin installieren wollen. Das dafür benötigte temporäre Verzeichnis erstellen Sie entweder in WinSCP oder mit den folgenden Befehlen in einem Terminalfenster oder auf der Konsole:

mkdir /var/tmp/urchintemp
cd /var/tmp/urchintemp

Sollten Sie ausversehen das .ZIP-File hierher kopiert haben, können Sie es in einem Terminalfenster oder auf der Konsole so entpacken:

unzip urchin7000_linux2.6_kernel_x32.zip

oder

unzip urchin7000_linux2.6_kernel_x64.zip

Installation – jetzt geht’s los!

Die Installation nehmen wir am besten als Benutzer mit Root-Rechten auf einer Konsole oder in einem Terminal-Fenster vor. Unter CentOS wäre das „root“ und unter Ubuntu der bei der Installation angelegte Benutzer. Als erstes entpacken wir den Tarball in dem temporären Verzeichnis:

tar xzvf urchin7000_linux26_x32_kernel.tar.gz

oder

tar xzvf urchin7000_linux26_x64_kernel.tar.gz

Und starten danach das Installationsskript. Der Befehl lautet unter CentOS „./install.sh“ und unter Ubuntu „sudo ./install.sh“.
Die meisten Fragen brauchen Sie lediglich mit der Enter-Taste bestätigen, da die Vorschläge für eine Testinstallation optimal sind. Bitte führen Sie die Installation in englischer Sprache durch, da sonst sämtliche nicht ASCII-Zeichen, wie z. B. Umlaute wahrscheinlich falsch dargestellt werden, Nachstehend sehen Sie den Ablauf des Installationsskripts bis zur Frage nach der Datenbank:

[root@yourserver urchintemp]# ./install.sh
Choose Language: [Default: 1]
1. English
2. Chinese (Simplified) / 中æï¼ç®ä½ï¼
3. Chinese (Traditional) / 中æ (ç¹é«)
4. Dutch / Nederlands
5. French / Français
6. German / Deutsch
7. Italian / Italiano
8. Japanese / æ¥æ¬èª
9. Korean / íêµ­ì´
10. Portuguese (Brazil) / Português (Brasil)
11. Spanish / Español
-> <ENTER>

------------------------------------------------------------------------
-- Welcome to the Urchin Installation and Upgrade Utility
-- Version 7.0.00
------------------------------------------------------------------------

Please read the install.txt file before continuing. Urchin installs and
uses a lightweight Apache webserver for web-based administration and
report delivery. The installer may ask for the following information
during installation:
1. A port number for the Urchin webserver. Port numbers below 1024
require superuser privileges.
2. A valid user and group for ownership and operation.
3. SQL information: SQL server type, server hostname and port/socket,
database name for Urchin, and SQL username/password used to access
the database.

SECURITY NOTE: The web-based Urchin administration and reporting
interfaces use unencrypted HTTP by default. Use of HTTPS requires
installation of your site-specific SSL certificate and key files into
the Urchin distribution and configuring Urchin to enable SSL when the
web service starts. Please see the online product documentation for
specific details.

Please select the installation type [Default: 1]
1. New
2. Upgrade
-> <ENTER>

Specify the installation directory  [Default: /usr/local/urchin]:
-> <ENTER>

The specified directory does not exist: /usr/local/urchin

Do you want the script to create it? [Default: 1]
1. Yes
2. No
-> <ENTER>

Choose a port number for the webserver [Default: 9999]
-> <ENTER>

Choose a user for the webserver and file ownership [Default: nobody]
-> <ENTER>

Choose a group for the webserver and file ownership [Default: nobody]
-> <ENTER>

SQL Server Type [Default: 1]
1. Use existing MySQL db
2. Use existing PostgreSQL db
3. Install & Use PostgreSQL db (requires root privileges)
->

Nun kommt ein Block, der sich abhängig von Ihrer Datenbankauswahl etwas unterschiedlich verhält. Wir zeigen hier alle drei Varianten, bzw. den entsprechenden Installationsablauf für eine Datenbank, die auf demselben Rechner wie die Urchin-Installation liegt (was aus Performancegründen auch anzuraten ist).

MySQL

Standardmäßig schlägt die Urchin-Installationsroutine als SQL-Servertyp die Option 1, also ein bereits installiertes MySQL vor. Sie müssen bei den Fragen nach dem SQL-Socketpfad, nach dem SQL-User und dem SQL-Passwort eine Antwort eingeben. Der Socketpfad steht für MySQL bei den meisten Distributionen in der Datei /etc/my.cnf und lautet in der Regel: /var/lib/mysql/mysql.sock. Der Pfad und der Dateiname der Konfigurationsdatei können von Distribution zu Distribution und von Paketquelle zu Paketquelle variieren. Unter Ubuntu steht die Information in /etc/mysql/my.cnf und lautet in der Regel /var/run/mysqld/mysqld.sock. Wurde die Datenbank mit den von Urchin empfohlenen Befehlen (siehe weiter oben) angelegt, so ist der Standardvorschlag bei der Frage nach dem SQL-User falsch und muss mit „urchin“ beantwortet werden. Im Anschluss geben Sie das Passwort für den Zugriff auf die Urchin-Datenbank ein. Das Passwort wird dabei nicht angezeigt, auch keine Ersatzzeichen.

-> <ENTER>

SQL Server [Default: localhost]
-> <ENTER>

SQL Socket path
-> /var/lib/mysql/mysql.sock

SQL Database [Default: urchin]
-> <ENTER>

SQL User [Default: nobody]
-> urchin <ENTER>

SQL Password
-> urchinpassword <ENTER>

PostgreSQL

Die zweite Option steht für eine bereits installierte PostgreSQL-Datenbank. Sie müssen bei den Fragen nach dem SQL-Socketpfad, nach dem SQL-User und dem SQL-Passwort eine Antwort eingeben. Der Socketpfad steht bei der Verwendung von PostgreSQL – sofern diese vorhanden ist – in der Datei data/postgresql.conf hinter unix_socket_directory und ist standardmäßig nicht gesetzt. Daher ist die Frage danach mit „null“ zu beantworten. Wurde die Datenbank mit den von Urchin empfohlenen Befehlen angelegt, so ist der Standardvorschlag bei der Frage nach dem SQL-User falsch und muss mit „urchin“ beantwortet werden. Im Anschluss geben Sie das Passwort für den Zugriff auf die Urchin-Datenbank ein. Das Passwort wird dabei nicht angezeigt, auch keine Ersatzzeichen.

-> 2<ENTER>

SQL Server [Default: localhost]
-> <ENTER>

SQL Socket path
-> null <ENTER>

SQL Port [Default: 5432]
-> <ENTER>

SQL Database [Default: urchin]
-> <ENTER>

SQL User [Default: nobody]
-> urchin <ENTER>

SQL Password
-> urchinpassword <ENTER>

Mitgeliefertes PostgreSQL installieren

Bei der dritten Option ist der Installationsteil kürzer; hier müssen Sie lediglich den Port bestätigen und das SQL-Passwort eingeben. Das Passwort wird dabei nicht angezeigt, auch keine Ersatzzeichen. Danach startet die PostgreSQL-Installation. Der Vorgang kann mehrere Minuten dauern. In einer X11-Session (GUI) informiert ein PopUp-Fenster über die gerade kopierten Dateien. In einer Konsolensitzung erhalten Sie keinerlei Informationen über den Installationsfortschritt, bis die nächste Frage auftaucht.

-> 3<ENTER>

SQL Port [Default: 5432]
-> <ENTER>

SQL Password

-> urchinpassword <ENTER>

Installing PostgreSQL server

Die Installation abschließen

Ab hier ist der Ablauf wieder für alle Installationsvarianten gleich. Für den Download der Geodatenbank von den Google-Servern müssen Sie mit einem Volumen von ca. 200 MB (möglicherweise auch mehr) rechnen. In dem nachstehenden Abschnitt zeigen wir diesmal den Mitschnitt für den Fall einer Neuinstallation unter Verwendung einer MySQL-Datenbank.

Would you like to initialize the configuration database during
install? [Default: 2]
   1. Yes
   2. No
-> 1<ENTER>

Would you like to enable automatic monthly updates of the geodata used
by Urchin? [Default: 1]
   1. Yes
   2. No
-> <ENTER>

Would you like the installer to start the Urchin webserver and scheduler
at the end of the installation? [Default: 1]
   1. Yes
   2. No
-> <ENTER>

------------------------------------------------------------------------
-- Summary Information
-- Installing Urchin 7.000
------------------------------------------------------------------------

Installation Directory: /usr/local/urchin
Webserver Port: 9999
Webserver User: nobody
Webserver Group: nobody
SQL Server Type: mysql
SQL Server: localhost
SQL Socket path: /var/lib/mysql/mysql.sock
SQL Database: urchin
SQL User: urchin
SQL Password: (set but not displayed)
Initialize configuration database during install: Yes
Automatic monthly geodata updates: Yes
Start Webserver and Scheduler: Yes

Please select continue or exit [Default: 1]
1. Continue
2. Exit
-> <ENTER>

Installing Urchin

Configuring Urchin to use existing SQL server
-- Initializing SQL database for Urchin
-- Configuring SQL parameters in urchin.conf

Creating webserver configuration

Setting file ownership and permission

Starting the Urchin webserver and scheduler daemon
Urchin webserver started on port 9999
Urchin SLAVE scheduler started
Urchin MASTER scheduler started
Urchin CPC scheduler started

------------------------------------------------------------------------
-- Installation Complete
------------------------------------------------------------------------

The Urchin administrative interface should be ready to use at

http://yourserver:9999/

To start or stop the Urchin webserver or scheduler, run 'urchinctl start'
or 'urchinctl stop' from the installation bin directory.

The administrative interface default username is admin and the password
is urchin. A wizard will direct you through the process of licensing
the product and changing the default password. We strongly recommend
that you change the default value to something more secure.

[root@yourserver urchintemp]#

Urchin aktivieren

Die erfolgreiche Installation verifizieren Sie durch die Eingabe von „http://yourserver:9999/“ (wobei „yourserver“ für die IP-Adresse oder den Namen Ihres Servers steht) in Ihrem Webbrowser. Sie sollten dann folgendes Bild sehen:

Anmelde-Seite der Urchin-Version 7.000Melden Sie sich mit Username „admin“ und Password „urchin“ an und klicken auf der folgenden Seite auf den Link „Obtain Demo License“.
Schritt 1 der Lizensierung von Urchin 7.000
Lesen Sie sich die Lizenzbedingungen durch und klicken Sie dann unten auf den Button „Accept and Install“.
Schritt 2 der Lizensierung von Urchin 7.000
Und schon haben Sie eine Demo-Lizenz, die Sie unten über den Link „Install licence“ aktivieren.
Schritt 3 der Lizensierung von Urchin 7.000
Nun wird ein Setup-Wizard gestartet, der Sie durch die Basis-Konfiguration führt. Dabei handelt sich um insgesamt 4 Screens, mit denen in zwei Schritten einige Grundkonfigurationen vorgenommen werden. Die Angaben im ersten Schritt sollten Sie genau so stehen lassen, während Sie im zweiten Schritt durchaus ein neues Passwort für den User „admin“ vergeben sollten, insbesondere, wenn Sie anderen Leuten Zugriff auf das System gewähren wollen. Nach Abschluss dieser Basis-Konfiguration erscheint dann das normale Bild, welches nach dem Anmelden für den Superuser „admin“ angezeigt wird.

Viel Erfolg bei der Installation!
Ihr webalytics-Technikteam

Urchin 7 als Datensicherung für Google AnalyticsWie Ihnen bekannt ist, gibt es in Google Analytics keinerlei Möglichkeit, die erfassten Daten zu sichern oder im Nachhinein zu bearbeiten. Sind die Daten erst einmal in erhoben und in Google Analytics verarbeitet bzw. gefiltert, gibt es keinen Weg mehr zurück. Und genau hier kommt nun Urchin Software 7 ins Spiel. Urchin Software 7 ist das käufliche Pendant zu Google Analytics und kann die Daten nahezu identisch auswerten. Urchin Software in der aktuellen Version 7 jedoch steht Google Analytics in nicht all zu vielen Punkten nach – im Gegenteil: Urchin weist Berichte, interaktive Elemente und Features auf, die es in Google Analytics (welches bekanntermaßen aus Urchin entstanden ist) gar nicht gibt. Dazu zählen unter anderem:

  • Datenschutzkonformität
  • Wiederholtes Verarbeiten von historischen Datenbeständen
  • Anonymisierung von IP-Adressen NACH Geolokalisierung auf beliebige Werte (auch z. B. 127.0.0.1)
  • Einbinden von eigenen DNS-Einträgen
  • Auswertung von Intranets (auch ohne Internetanbindung)
  • Kampagnenauswertungen (inkl. Google AdWords)
  • uvm.

Mehr zu Urchin 7 finden Sie auf unserer Website unter http://www.webalytics.de/urchin-software/.

Unabhängig von den Features, die Google Analytics und Urchin Software aufweisen, ist Google Analytics in der Lage, die zu erfassenden Daten nicht nur an die Google Server zu übermitteln, sondern auch in das Logfile Ihres Webservers zu schreiben. Ein paar wenige Anpassungen genügen, und Sie haben ein Backup Ihrer Webnutzerdaten erstellt, das Sie jederzeit mit Urchin Software Version 7 auswerten können.

Wie muss ich meinen Webserver konfigurieren?

Zunächst stellt sich hier erst einmal die Frage, welchen Webserver Sie einsetzen. Betreiben Sie Ihre Website auf einem Apache oder einem Microsoft IIS? Oder befindet sich Ihre Site auf einem Server bei einem Hoster? Ganz gleich, welche Technik zum Einsatz kommt, Sie müssen dafür sorgen, dass die Cookie-Informationen in das Logfile des Webservers geschrieben werden können. Nachfolgend zeige ich Ihnen die Vorgehensweise für die beiden gängigsten Webserver.

Apache

Bevor Sie weiter fortfahren, stellen Sie bitte zunächst sicher, dass beim Apache die Zugriffsprotokollierung eingeschaltet ist.

Schritt 1: Kopieren Sie die UTM-Dateien in das Root-Verzeichnis der Website.

Die Dateien “urchin.js” und “__utm.gif” befinden sich im Verzeichnis <pfad-zu-urchin>/util/utm Ihrer Urchin-Installation. Kopieren Sie diese beiden Dateien in das Root-Verzeichnis Ihrer Website. WICHTIG: Die GIF-Datei beginnt mit zwei Unterstrichen.

Schritt 2: Aktivieren Sie für Apache die Protokollierung der Cookies.

Sie können das folgende httpd.conf-Beispiel verwenden, um die Cookie-Protokollierung zu aktivieren, falls dies nicht bereits eingerichtet ist:

LogFormat "%h %v %u %t \"%r\" %>s %b \"%{Referer}i\"\"%{User-Agent}i\"\"%{Cookie}i\"" special
...
<VirtualHost 63.212.171.6>
ServerName www.meine-domain.de
DocumentRoot /www/www.meine-domain.de
CustomLog /var/logs/meine-domain.log urchin
</VirtualHost>

Microsoft IIS

Der Microsoft IIS kann etwas einfacher zu konfiguriert werden, um das Protokollieren von Nutzungsdaten einzuschalten, da hier die nötigen Optionen einfach “hinzugeklickt” werden können.

Schritt 1: Kopieren Sie die UTM-Dateien in das Root-Verzeichnis der Website.

Die Dateien “urchin.js” und “__utm.gif” befinden sich im Verzeichnis <pfad-zu-urchin>\util\utm Ihrer Urchin-Installation. Kopieren Sie diese beiden Dateien in das Root-Verzeichnis Ihrer Website. WICHTIG: Die GIF-Datei beginnt mit zwei Unterstrichen.

Schritt 2: Aktivieren Sie für die IIS-Protokollierung die Cookies.

Öffnen Sie den IIS-Manager und dann das Fenster “Eigenschaften” für Ihre Website. Stellen Sie sicher, dass die Protokollierung aktiviert und das “W3C Extended Log”-Format ausgewählt ist. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Eigenschaften” neben dem Format und aktivieren Sie auf der Registerkarte “Erweiterte Eigenschaften” das Kontrollkästchen neben dem Cookie.

Anpassen des Google Analytics Tracking Code

Nachdem Sie die Vorbereitungen für Ihren Webserver gemäß der obigen Beschreibung vorgenommen haben, müssen Sie nun letztendlich noch den verwendeten Google Analytics Tracking Code anpassen. Nachfolgend führe ich die Änderungen an allen drei derzeit zum Einsatz kommenden Google Analyitics Tracking Codes auf.

Alter Tracking Code (urchin.js)

Ändern Sie Ihren Google Analytics Tracking Code wie folgt ab und fügen Sie die fett geschriebene Zeile hinzu:

<script src="http://www.google-analytics.com/urchin.js" type="text/javascript">
<script type="text/javascript">
   _userv=2;
   _uacct="UA-XXXXXX-Y";
   urchinTracker();
</script>

Ersetzen Sie “UA-XXXXXX-Y” durch Ihre Google-Kontonummer.

Neuer Tracking Code (ga.js)

Ändern Sie Ihren Google Analytics Tracking Code wie folgt ab und fügen Sie die fett geschriebene Zeile hinzu:

<script type="text/javascript">
  var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www.");
  document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
</script>
<script type="text/javascript">
  try {  var pageTracker = _gat._getTracker("UA-XXXXXX-Y");
  pageTracker._setLocalRemoteServerMode();
  pageTracker._trackPageview();
} catch(err) {}</script>

Ersetzen Sie “UA-XXXXXX-Y” durch Ihre Google-Kontonummer.

Asynchroner Tracking Code

Ändern Sie Ihren Google Analytics Tracking Code wie folgt ab und fügen Sie die fett geschriebene Zeile hinzu:

<script type="text/javascript">
  var _gaq = _gaq || [];
  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXXX-Y']);
  _gaq.push(['_setLocalRemoteServerMode']);
  _gaq.push(['_trackPageview']);
  (function() {
    var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
    ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
    var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
  })();
</script>

Ersetzen Sie “UA-XXXXXX-Y” durch Ihre Google-Kontonummer.

Funktioniert alles?

Prüfen Sie, ob der Ihre Änderungen korrekt Einträge in Ihrer Protokolldatei vornimmt, indem Sie das Protokoll anzeigen, nachdem Sie die Änderungen durchgeführt und auf einige Seiten der Website geklickt haben. Am Ende der Protokolldatei muss ein Eintrag vorhanden sein, der folgender Zeile ähnelt:

 ... "GET /__utm.gif?..." 200 ..."__utma=..."

Falls die Einträge vom Typ “utma” nicht angezeigt werden, sollten Sie prüfen, ob die Cookies für die Protokollierung korrekt eingerichtet wurden. Lautet der Statuscode nicht 200, sollten Sie sich vergewissern, ob die Dateien richtig in das Dokumentstammverzeichnis kopiert wurden.

Das war schon alles! Ihre Website protokolliert jetzt alle Daten, die zu Google Analytics übertragen werden auch in Ihre Protokolldatei.

Log-Rotation

Zu guter Letzt sollte noch die Logrotation auf täglich 0:00 Uhr eingestellt werden. Dadurch erhalten Sie tägliche Logfiles, die Sie dann auf Ihrem System zu Datensicherungszwecken speichern und natürlich auch auswerten können.

Hosting-Anbieter und ISPs

Bitte klären Sie mit Ihrem Hosting-Anbieter, welche Server-Technik dort zum Einsatz kommt und ob das Logging gem. der obigen Beschreibung möglich ist.

Probleme bei der Umsetzung?

Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Unterfangen – füllen Sie dazu einfach unser Supportformular auf unserer Website aus.

Urchin 7: Das neue DashboardNach langem hin und her wurde gestern endlich die lang erwartete Version 7 der Software Urchin von Google veröffentlicht. Wie wir bereits in unserem Newsletter im August ankündigten, hat sich in der finalen Version einiges getan. Urchin 7 hat einen riesen Schritt vorwärts in Bezug auf selbstgehostete Webanalyse-Software gemacht und liefert einen bisher nicht dagewesenen Mix aus Verarbeitungsgeschwindigkeit und und Berichtstiefe der Analysedaten. Das offizielle Announcement von Google ließ leider bis zum 13.09.2010 auf sich warten und kann hier im Original gelesen werden.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und schauen Sie sich die neuen Features etwas genauer an. Im Anschluss können Sie sich einfach eine Demo-Version bei uns herunterladen und diese ausgiebig für 30 Tage testen. Sofern Ihnen Urchin gefällt, kaufen Sie einfach eine Lizenz und wandeln Sie Ihre Demo-Version in eine Vollversion um, ohne die Software neu installieren zu müssen oder die bereits konfigurierten Details zu verlieren.

Die neuen Features in Urchin 7

    Urchin 7: Der Google AdWords Tag Manager

  • Echte 64-bit Power: Nutzen Sie die Vorteile, die aktuelle Servertechnologie bietet – mit Urchin 7 in der 64bit Version sind große Protokolldateien (Logfiles) kein Problem mehr und die Verarbeitungsgeschwindigkeit wird entsprechend angepasst.
  • Komplett überarbeitete Oberfläche: Urchin 7 wurde stark an das Nutzerinterface von Google Analytics angepasst – so ist der Umstieg kein Problem mehr und der Nutzer findet sich schnell zurecht.
  • Neuer Google AdWords Tag Manager: Beobachten und aktualisieren Sie Ihre Google AdWords Links und analysieren Sie Ihre Kampagnen schnell & einfach.
  • 1.000 Profile ohne Protokollquellen-Limit: Erstellen Sie mit Ihrer Urchin 7 Lizenz bis zu 1.000 Profile und beliebig viele Protokollquellen – genug für einen kleinen Hosting-Provider, wobei auch CDNs nun Berücksichtigung finden können.
  • Urchin 7: Erweiterte Segmentierung

  • Ereignis-Tracking: Erfassen Sie Daten zur Nutzung multimedialer Inhalte wie z. B. Audio- und Videoplayer und erkennen Sie so, welche Inhalte Ihre Besucher attraktiv finden.
  • Parallele Profilverarbeitung: Machen Sie sich die Rechenleistung aktueller Multiprozessor-/High-Performance-Server zunutze und verarbeiten Sie in Urchin 7 mehrere Profile parallel – in Umgebungen mit einer hohen Anzahl an Profilen kann das zu enormer Zeitersparnis führen.
  • Erweiterte Segmentierung: Identifizieren und analysieren Sie Gruppen von Besuchern, die für Ihren Geschäftserfolg wirklich wichtig sind – wenden Sie die erweiterte Segmentierung einfach auf Ihr Profil an und sehen Sie in jedem Bericht ausschließlich das gewünschte Subset an Daten.
  • Urchin 7: Automatische Software Updates

  • Benutzerdefinierte DNS-Einträge: Ab Urchin 7 ist es wieder möglich, benutzerdefinierte DNS-Einträge in die Auswertung miteinfließen zu lassen – Nutzen Sie z. B. die Einträge Ihres DNS-Servers für die Auswertung Ihres Intranets.
  • Anpassbare Geo-Datenbank: mit der neuen Geo-Datenbank bietet Urchin 7 die Möglichkeit, die Geolokalisierung der Besucher auf verschieden filigranen Stufen durchzuführen – somit ermitteln Sie genau die richtige Balance zwischen Geodatentiefe und Verarbeitungsgeschwindigkeit bzw. Speicherauslastung.
  • Permalinks: Ab sofort können Sie in Urchin 7 beliebige Links zu Berichten per E-Mail an andere Nutzer versenden, sodass diese sich den gleichen Bericht samt aller darin getroffenen Einstellungen ebenfalls ansehen können.
  • Urchin 7: Bericht 'Site Summary'

  • Neugruppierung der Berichte: In Urchin 7 wurden die Berichte neu gruppiert und folgen somit einer Google-Analytics-ähnlichen Logik.
  • Neue Daten-API 2.0: Urchin 7 verwendet nun die neue API 2.0, mit der Daten aus Urchin extrahiert und extern weiterverarbeitet werden können (z. B. CRM oder ERP)
  • Benutzerdefinierte Filterreihenfolge: Ab Urchin 7 können die einem Profil oder einer Protokollquelle zugewiesenen Filter nun in der Reihenfolge geändert werden – endlich können damit auch komplexere Filter-Methoden Anwendung finden.
  • Automatische Software-Updates: Mit Urchin 7 wird nun auch das Aktualisieren der Software zum Kinderspiel – Lokale Hilfe, Geo-Datenbank und Softwareversion werden automatisch aktualisiert.
  • Erweiterte Suchtabellen: In Urchin 7 kann nun definiert werden, wo sich eine Suchtabelle befindet – dadurch ist für die Pflege und Verwaltung einer Suchtabelle endlich der Zugriff auf das Dateisystem einer Urchin-Installation nicht mehr zwingend nötig.
  • Neuer Bericht “Site-Summary”: Der neue Site-Summary-Bericht liefert auf einen Blick alle relevanten Zahlen in einer tabellarischen Übersicht – ideal für leitende Angestellte und CEOs.

Wie wird lizenziert und was kostet Urchin 7?

Das Lizenzierungsmodell von Urchin 7 ist denkbar einfach – Sie erwerben eine Lizenz (Vollversion oder Update) zum Einmalpreis und können loslegen. Nachfolgend die Preise für die Lizenzen:

Version Zahlweise Preis zzgl. MwSt.
Vollversion einmalig 7.995 EUR
Update (von Urchin 6, egal wann gekauft) einmalig 5.700 EUR
Standort-Lizenz (nur für Rechenzentren und Hoster) monatlich 5.000 USD

Additional muss einer der nachstehenden Support-Contracts mit erworben werden. Dieser obligatorische Jahresvertrag umfasst folgende Leistungen und Preise:

Kontingent p.a. Abwicklung Reaktionszeit¹ gültig für Preis²
10 Tickets Ticket-System keine 1 Jahr 500 EUR
10 Stunden E-Mail-/Telefon-Support nächster Arbeitstag 1 Jahr 2.000 EUR
10 Stunden E-Mail-/Telefon-Support 8 Stunden 1 Jahr 2.500 EUR
10 Stunden E-Mail-/Telefon-Support 4 Stunden 1 Jahr 3.000 EUR
20 Stunden E-Mail-/Telefon-Support nächster Arbeitstag 1 Jahr 3.500 EUR
20 Stunden E-Mail-/Telefon-Support 8 Stunden 1 Jahr 4.500 EUR
20 Stunden E-Mail-/Telefon-Support 4 Stunden 1 Jahr 5.500 EUR

Alle Verträgen enthalten zudem folgende Leistungen:

  • Vertragsinhaber erhalten 10% Nachlass auf alle gebuchten Trainings und Workshops zu Urchin
  • unbegrenzte Anzahl an Lizenz-Reaktivierungen im Fehler- oder Umzugsfall
  • OptMeOut für Urchin Software
  • trackEDM zum Tracken von externen Links, Downloads, Mail-To-Links und Domain-übergreifenden Kampagnen

¹  Die Reaktionszeit richtet sich ausschließlich nach unserer Kernarbeitszeit (Montags bis Donnerstags von 8:00 Uhr bis 12:00  Uhr und von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr, sowie  Freitags von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr). Ausgenommen davon sind alle Feiertage sowie der 24.12. und 31.12. eines jeden Jahres. Des Weiteren sind alle Tage der eingeschränkten Erreichbarkeit oder kompletten Nichterreichbarkeit von der Reaktionszeitenregelung ausgeschlossen, sofern diese mindestens 10 Tage vorher schriftlich per E-Mail oder Fax angekündigt wurden.

²  Alle genannten Preise verstehen sich zzgl. MwSt.

Laden Sie sich Urchin 7 hier herunter! Erwerben Sie Ihre Lizenz für Urchin 7 hier!

Am 16.08.2010 wurde das wohl letzte Release der Version 6 mit dem Built 6.6.03 veröffentlicht. Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Launchs von Urchin Version 7 hält sich folglich auch die Anzahl der Änderungen in Grenzen.

Nicht viel neues…

So wurde lediglich die Anzahl der maximalen Protokollquellen aufgehoben und im Rahmen der Google AdWords Integration die Umstellung auf die API v200909 vollzogen. Des Weiteren wurden Korrekturen (Bug Fixes) in Bezug auf CPC-Quellen durchgeführt.

CPC-Quelle für YSM entfällt

Ein wichtiger Punkt für alle Nutzer von Yahoo! Search Marketing (YSM): ab Urchin 6.6.03 entfällt die Protokollquelle für YSM ersatzlos. Somit ist es nicht mehr möglich, CPC-Daten von YSM mit Urchin auszuwerten. Sollten Sie YSM-basierte CPC-Quellen in Urchin eingerichtet haben, können Sie diese nach dem Upgrade von 6.6.xx auf 6.6.03 mit dem Dienstprogramms uconf-manager entfernen:

uconf-manager table=ucosts action=delete ucco_type=yahoo key1=ucco_type print=all

Versionshistorie & Changelog aktualisiert

Eine vollständige Liste der der Änderungen, Bugfixes und Verwendungshinweise finden Sie auf unserer Website unter Urchin Versionshistorie & Changelog. Auch haben wir die Timeline an das (vermutlich) letzte Release angepasst:

Timeline Urchin v6 Releases - aktualisiert (Stand 16.08.2010)

Download der aktuellen Version

Nutzer, die Urchin 6 bereits in einer Version 6.6.02 oder früher einsetzen, können einfach auf die Version 6.6.03 aktualisieren. Interessenten, die Urchin 6.6.03 einmal testen möchten, steht eine 30-Tage-Demo-Version zur Verfügung.

Urchin 6.6.03 kann hier heruntergeladen werden.