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Urchin

Das eintägige Training für technisch versierte Mitarbeiter und Administratoren vermittelt die detaillierten Kenntnisse, welche für die Installation, die Einrichtung und den Betrieb von Urchin Software 6 nötig sind.

Hierbei wird die Installation des Datenbank-Servers ebenso erläutert wie auch die Lizenzierung und Aktivierung, Verzeichnisstruktur und Datensicherungsszenarien sowie Datei- und Datenoperationen. Zusätzlich werden Best Practices für den Umgang mit Protokollquellen, Suchtabellen und Master Tracking Codes eingehend beleuchtet. Co-Branding von Urchin sowie die Koexistenz mit Google Analytics runden das Inhaltsportfolio ab.

Details zum Training:

  • Typ: Technisches Training
  • Dauer: 1 Tag
  • Maximale Teilnehmeranzahl: 6-8
  • Sprache der Unterlagen: Deutsch
  • Ausstellung eines Teilnahme-Zertifikats

Erfahren Sie hier mehr über unser TrainingFragen Sie hier unverbindlich einen Termin für ein Urchin-Training anLaden Sie sich hier den Flyer für das Urchin-Training herunter

In unserem Blog-Artikel “Ladezeit einer Webseite ab sofort Kriterium für Google’s Search Rank” berichteten wir bereits darüber, dass langsame Webseiten unter Umständen einen schlechteren PageRank erhalten.

Dieser Umstand wirft natürlich die Frage auf, inwieweit sich der Einsatz von Tracking Tools (Google Analytics, Urchin Software, ClickTale, etc.) auf den PageRank auswirkt. Diese Frage wurde auch an Matt Cutts, den SEO-Spezialist der Google Search Quality Group, herangetragen. Er beantwortet die Frage in seinem Video-Blog:

Somit kann zusammenfassend festgehalten werden, dass der Einsatz von Google’s Asynchronous Tracking Code keine nennenswerten Auswirkungen auf die Ladezeiten einer Webseite hat deren PageRank nicht gefährdet.

Um diese Aussage zu verifizieren, haben wir die Ladezeiten der unterschiedlichen Tracking Codes in einer einfachen Seite gemessen. Nachfolgend finden Sie die Auswertung dazu:

Tracking Code Analyse Tool Herkunft Position Ladezeit
urchin.js Urchin lokal nach <body> 663 ms
ga.js Google Analytics extern nach <body> 215 ms
asynchronous Google Analytics extern vor </head> 202 ms

Was aber, wenn der Website-Betreiber derzeit ein anderes Analyse-Tool zur Auswertung des Besucherverhaltens einsetzt? Schließlich existieren gerade in Deutschland bzw. Europa mannigfaltige Gründe dafür: Datenschutz, Paranioa, Aversion gegen Google, etc. Was also, wenn die Analyse nicht mit Google Analytics erfolgt und es durch den Einsatz eines oder gar mehrerer anderer Tracking Codes zu Latenzen kommt?

Ladezeit des Google Analytics Asynchronous Tracking Code in einer Beispielseite

Lösung: Content Distribution Network (CDN)

Ein sehr probater wenn auch teurer Lösungsansatz stellt der Einsatz eines Content Distribution Network, kurz CDN, dar. Damit sorgen Sie für die zuverlässige und schnelle Auslieferung von Inhalten – auch Tracking Codes. Mehr über die Funktionsweise von CDNs finden Sie im deutschen Wikipedia.

Lösung: Nutzen des Asynchronous Tracking Code für Urchin

Ja, Sie haben richtig gelesen. Auch wenn Sie Urchin beispielsweise aufgrund Datenschutz einsetzen oder weil Sie die Daten inhouse halten möchten, ist der Einsatz des Google Analytics Asynchronous Tracking Code durchaus eine Überlegung wert. Dass der Tracking Code nur etwas ein Drittel der Ladezeit benötigt gegenüber der klassischen Urchin-eigenen JavaSkript-Datei benötigt, haben Sie aus der obigen Aufstellung erfahren.

Wie können Sie nun aber den Google Analytics Asynchronous Tracking Code einsetzen OHNE dabei gegen Datenschutzrichtlinien Ihrer Firma zu verstoßen? In der Tat ist das ganz einfach: Da der Tracking Code öffentlich abgerufen werden kann, benötiogen Sie nicht einmal ein Google-Konto, um diesen einzusetzen. Des Weiteren müssen Sie lediglich zwei kleine Änderungen im Quellcode durchführen.

Vorgehensweise, nachdem Sie sich den Code-Snippet des aktuellen Google Analytics Asynchronous Tracking Code besorgt haben:

1. Entfernen Sie daraus die Zeile mit der Konto-ID

  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxx-xx']);

2. und fügen Sie stattdessen die folgende Zeile hinzu:

  _gaq.push(['_setLocalServerMode']);

Der Code-Snippet sollte dann wie folgt aussehen:

<script type="text/javascript">
     var _gaq = _gaq || [];
     _gaq.push(['_setLocalRemoteServerMode']);
     _gaq.push(['_trackPageview']);
     (function() {
     var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript';
     ga.async = true;
     ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
     var s = document.getElementsByTagName('script')[0];
     s.parentNode.insertBefore(ga, s);
     })();
   </script>

Mit dieser Modifikation stellen Sie sicher, dass Ihnen beim Abruf der JavaSkript-Datei definitiv keine Daten zugeordnet werden können und – viel wichtiger – keine Nutzungsdaten Ihrer Website an Google übermittelt werden. Stattdessen werden die Daten ausschließlich in das lokale Logfile Ihres Webservers geschrieben. Zudem der Tracking Code bei Google abgerufen, wodurch die Ladezeit Ihrer Seiten positiv beeinflusst werden. Also alles in allem eine sinnvolle Vorgehensweise…

Googleplex Mountain ViewMitte September 2010 findet erneut der Google Partner-Summit in Mountain View, Kalifornien statt, bei dem auch die Mitarbeiter von webalytics vertreten sein werden. Dort ist dann für gewöhnlich der direkte “Draht” zu den Entwicklern möglich und wir haben zu diesem Anlass eigens drei Formulare für Sie online gestellt, mit denen Sie Ihre Fragen und Wünsche in Bezug auf Google Analytics, Urchin oder Website Optimizer indirekt über uns an Google stellen können.

Das Formular “Fragen zu Urchin Software” wurde für Fragen und Feature Requests rund um Urchin Software Version 6 entwickelt; das Formular “Fragen zu Google Analytics” erfüllt den analog den gleichen Zweck für Google Analytics und zum Google Website Optimizer halten wir ebenfalls ein Formular für Ihre Fragen bereit.

Sobald wir eine Antwort von den Entwicklern bei Google bekommen haben, leiten wir diese selbstverständlich an Sie weiter (etwa Ende September).

Formulieren Sie hier Ihre Frage bzw. Ihr Feature Request zu

Wer sich dazu entschließt, eine Kampagne über Google AdWords, Newsletter oder Banner zu schalten, will natürlich den Erfolg möglichst genau messen. Schließlich kostet die Werbung ja auch Geld! Doch jetzt stellt sich die Frage: Wie werden die URLs korrekt erstellt und wie kann ich die Werbemaßnahmen mit meinen mir zur Verfügung stehenden Tools messen und auswerten? Der Beantwortung dieser Frage widmet sich dieser Artikel.

Kampagnenstrukturierung ist die halbe Miete

Am besten beginnen Sie Ihre Kampagnen mit einer möglichst genauen Planung. Fragen wie z. B. “Was will ich bewerben?”, “Wo will ich es bewerben?”, “Womit will ich es bewerben?” oder “Mit welchem Slogan?” sollten Sie jederzeit beantworten können.

Um später dann in Ihren Analyse-Tools (z. B. Google Analytics oder ClickTale) den durch die Kampagnen verursachten Besucher- und Conversion-Traffic auch wiederfinden zu können, ist es wichtig, die Kampagnen entsprechend zu kennzeichnen.

Nehmen wir also einmal an, Sie wären in der Automobil-Branche tätig und würden nun gerne Ihr neustes Modell verstärkt absetzen.

  • Slogan: Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
  • Kampagne: Der neue PAX-2010
  • Medien: E-Mail, Google AdWords, Banner (Wallpaper, Skyscraper)
  • Werbeplätze: Google Suchnetzwerk, AutoScout24, Focus-Online, Newsletter

Ihre Landeseite für die genannten werblichen Maßnahmen könnte wie folgt aussehen:

Beispiel-Landeseite für den "PAX-2010"

Zur Messung des Erfolgs Ihrer Aktivitäten haben Google Analytics bzw. Urchin Software  fünf Kampagnenvariablen in petto und ClickTale bietet hierfür die sogenannte Ereignis-Kennzeichnung an.

Kampagnenvariablen in Google Analytics und Urchin Software

Google Analytics sowie Urchin Software messen den Erfolg einer Kampagne anhand der folgenden fünf Variablen:

Variable URL Beschreibung
Quelle utm_source Identifiziert, woher der Besucher kommt (google, Stadtsuche, newsletter4)
Kampagne utm_campaign Name der Kampagne (z. B. Schlussverkauf, Frühbucher oder aber auch Produkt, Promo-Code, Slogan)
Medium utm_medium Werbe- bzw. Marketingmedium (z. B. CPC, Banner, E-Mail)
Keyword
(Optional)
utm_term Keyword, nach dem gesucht wurde (z. B. Hemd, Wasserflasche)
Content
(Optional)
utm_content Aussagekräftige Beschreibung, mit denen verschiedene Anzeigeversionen zum Vergleich (A/B-Test) identifiziert werden können (z. B. Text_rot, Text_blau)

Für unser Beispiel wären demnach die Kampagnenvariablen Quelle, Kampagne, Medium und Content zu nutzen.

Ereignis-Kennzeichnung in ClickTale

Einen etwas anderen Ansatz der Kampagnenauswertung verfolgt ClickTale hingegen mit der Ereignis-Kennzeichnung. Hierbei werden die Besuchersitzungen anhand einer eindeutigen Kennzeichnung segmentiert und gefiltert. Somit ist es Ihnen möglich, mehrere Ein- und auch Ausschlusskriterien festzulegen, um dadurch genau die Besuchersitzungen zu finden, die durch Ihre Kampagne verursacht wurden.

Die hierfür notwendige Variable lautet ct=t(WERT), wobei WERT für eine beliebige Zeichenfolge steht und die Übergabe von t(WERT) mittels Komma verkettet auch mehrfach erfolgen kann.

Kampagnen-URLs generieren

Erstellen wir aus den genannten Vorgaben die entsprechenden Kombinationen, erhalten wir folgende Maßnahmen-Matrix, wobei alle davon bei Klick auf die oben genannte Landeseite verweisen sollen:

Nr. Kampage Quelle Medium Content
1 Der neue PAX-2010 google cpc Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
2 Der neue PAX-2010 Newsletter E-Mail Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
3 Der neue PAX-2010 AutoScout24 Banner Wallpaper
4 Der neue PAX-2010 Focus-Online Banner Wallpaper
5 Der neue PAX-2010 AutoScout24 Banner Skyscraper (160×600 Pixel)
6 Der neue PAX-2010 Focus-Online Banner Skyscraper (160×600 Pixel)

Kampagnen-URL – der erste Versuch

Um nun jede der sechs Werbemaßnahmen auswerten zu können, kombinieren wir nun die Kampagnenvariablen und den URL der Landeseite miteinander und erhalten folgende Ziel-URLs:

Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr. Google Analytics / Urchin
1 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=google
&utm_medium=cpc
&utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
2 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Newsletter
&utm_medium=E-Mail
&utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
3 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
4 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
5 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel)
6 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel)

Kampagnen-URL für ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr. ClickTale
1 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(google),
t(cpc),
t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!)
2 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Newsletter),
t(E-Mail),
t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!)
3 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Wallpaper)
4 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Wallpaper)
5 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Skyscraper (160×600 Pixel))
6 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Skyscraper (160×600 Pixel))

Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin & ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr. Google Analytics / Urchin & ClickTale
1 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=google
&utm_medium=cpc
&utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
&ct=t(Der neue PX2010),
t(google),
t(cpc),
t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!)
2 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Newsletter
&utm_medium=E-Mail
&utm_content=Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Newsletter),
t(E-Mail),
t(Das Auto mit Freude am Vorsprung durch frisches Denken!)
3 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
&ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Wallpaper)
4 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Wallpaper)
5 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel)
&ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Skyscraper (160×600 Pixel))
6 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper (160×600 Pixel)
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Skyscraper (160×600 Pixel))

Das Kreuz mit der Prozentkodierung…

Unglücklicherweise sehen wir uns nun mit einem sehr unschönen Problem konfrontiert: Der URL wird von den Paid-Placement-Providern nicht akzeptiert, da er nicht prozentkodiert ist.

Prozentkodierung (URL-Kodierung, auch URL-Encoding genannt) dient dem Zweck, bestimmte Zeichen und Informationen in einem URL kodieren. Nachfolgend eine kleine Tabelle mit den wichtigsten Zeichen und deren Entsprechung bei der Prozentkodierung:

! * ' ( ) ; : @ & = + $ , / ? # [ ] SPACE
%21 %2A %27 %28 %29 %3B %3A %40 %26 %3D %2B %24 %2C %2F %3F %23 %5B %5D %20

Im Klartext bedeutet das,  dass alle oben genannten Zeichen mit dem entsprechenden Prozentwert ersetzt werden müssen, sofern sie in einem URL Verwendung finden. Und natürlich ist genau das bei unserer fiktiven Kampagne der Fall…

Kampagnen-URL – jetzt aber richtig!

Um nun jede der sechs Werbemaßnahmen auswerten zu können, kombinieren wir nun die Kampagnenvariablen und den URL der Landeseite miteinander und erhalten folgende Ziel-URLs:

Prozentkodierte Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr. Google Analytics / Urchin
1 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=google
&utm_medium=cpc
&utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21
2 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Newsletter
&utm_medium=E-Mail
&utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21
3 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
4 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
5 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29
6 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29

Prozentkodierte Kampagnen-URL für ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr. ClickTale
1 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(google),
t(cpc),
t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21)
2 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Newsletter),
t(E-Mail),
t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21)
3 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Wallpaper)
4 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Wallpaper)
5 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29)
6 http://pax.webalytics.de/
?ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29)

Prozentkodierte Kampagnen-URL für Google Analytics / Urchin & ClickTale (die URLs wurden der Lesbarkeit wegen umgebrochen)

Nr. Google Analytics / Urchin & ClickTale
1 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=google
&utm_medium=cpc
&utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21
&ct=t(Der neue PX2010),
t(google),
t(cpc),
t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21)
2 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Newsletter
&utm_medium=E-Mail
&utm_content=Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Newsletter),
t(E-Mail),
t(Das%20Auto%20mit%20Freude%20am%20Vorsprung%20durch%20frisches%20Denken%21)
3 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
&ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Wallpaper)
4 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Wallpaper
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Wallpaper)
5 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=AutoScout24
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29
&ct=t(Der neue PX2010),
t(AutoScout24),
t(Banner),
t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29)
6 http://pax.webalytics.de/
?utm_campaign=Der neue PX2010
&utm_source=Focus-Online
&utm_medium=Banner
&utm_content=Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29
&ct=t(Der neue PX2010),
t(Focus-Online),
t(Banner),
t(Skyscraper%20%28160×600%20Pixel%29)

Die Auswertung im Analyse Tool

Nachdem nun Ihre Werbemaßnahmen mittels Prozentkodierung korrekt gekennzeichnet sind, lassen sich diese im jeweiligen Analyse Tool entsprechend auswerten. So stehen Ihnen in Google Analytics, Urchin Software und auch ClickTale die entsprechenden Berichte zur Verfügung, mit denen Sie dann den Erfolg Ihrer Kampagne messen können.

Bericht in Google Analytics

Kampagnen-Auswertung mit Google Analytics

Bericht in Urchin Software

Kampagnen-Auswertung mit Urchin Software

Bericht in ClickTale

Kampagnen-Auswertung mit ClickTale

Verschiedene Lizenzierungsszenarien sind bei der Installation von Urchin Software in der Version 6 und 7 denkbar. Dabei spielt es zunächst einmal keine Rolle, ob Sie eine Demo-Lizenz aktivieren, eine erworbene Lizenz einspielen oder eine bestehende Lizenz reaktivieren wollen. Betrachten wir uns einmal gemeinsam die Situationen, die beim Betrieb von Urchin vorkommen können. So könnte sich der Verlauf wie folgt darstellen:

  • Sie laden sich die Urchin Software von unserer Website herunter und installieren eine Demo-Lizenz.
  • Nach 30 Tagen ist die Demo-Lizenz abgelaufen und Sie erwerben die Voll-Lizenz und müssen diese über die vorhandene Demo-Lizenz einspielen.
  • Weitere 60 Tage später stellen Sie fest, dass die Urchin-Installation samt Datenbestand auf einen anderen Server migriert und die bestehende Lizenz reaktiviert werden muss.

In den nachfolgenden Abschnitten widme ich mich den beschriebenen Situationen und stelle Ihnen die entsprechende Lösung vor. Sie können die Vorgehensweisen somit Schritt für Schritt nachvollziehen.

Installieren der Demo-Lizenz

Im ersten Abschnitt zeige ich Ihnen, wie Sie für Ihre frisch installierte Urchin Software eine Demo-Lizenz einspielen. Melden Sie sich zunächst an Ihrer Urchin-Installation an. Sie werden danach gleich aufgefordert, Urchin zu lizenzieren. Wählen Sie hier den Link “Obtain a Demo License” aus.

Demo-Lizenz für Urchin auswählen

Klicken Sie im zweiten Fenster auf die Schaltfläche “Accept and Install”, um die Demo-Lizenz einzuspielen.

Urchin Demo-Lizenz einspielen

Um die Lizenz nun final zu aktivieren, klicken Sie im letzten Fenster auf die Schaltfläche “Install license”. Beachten Sie auch die Limitierungen der Demo-Lizenz. Eine vollständige Aufstellung der Features finden Sie auf unserer Webseite Urchin Features“.

Urchin Demo-Lizenz installieren

Nachdem die Lizenz eingespielt ist, können Sie Ihre Urchin-Installation nach Ihren Vorstellungen/Anforderungen konfigurieren.

Installieren der Voll-Lizenz (Regular License)

Früher oder später stellt sich Ihnen die Aufgabe, in Ihre Urchin-Installation mit einer Voll-Lizenz (auch Regular License genannt) auszustatten. Das kann entweder direkt nach der Installation oder aber auch nach Ablauf des Testzeitraums von 30 Tagen geschehen. In diesem Abschnitt schildere ich Ihnen, wie Sie in Urchin Software eine Voll-Lizenz einspielen. Melden Sie sich zunächst an Ihrer Urchin-Installation an.

Sie werden gleich danach aufgefordert, Urchin zu lizenzieren; entweder, weil Sie Urchin gerade eben installiert haben, oder der Testzeitraum abgelaufen ist. Ebenfalls denkbar wäre die Aktualisierung einer Demo-Lizenz auf die Vollversion während des Testzeitraums (zu erreichen über Konfiguration –> Einstellungen –> Lizenz). Wählen Sie in jedem Fall den Link “Activate License”.

Voll-Lizenz für Urchin auswählen

Geben Sie im zweiten Fenster Ihren bei uns erworbenen Serial Code (Lizenzcode für Urchin) in das entsprechende Feld ein und klicken Sie auf die Schaltfläche “Accept and Install”, um die Voll-Lizenz einzuspielen.

Urchin Voll-Lizenz einspielen

Achten Sie bitte darauf, dass der Lizenzumfang der nachfolgenden Abbildung entspricht.  Um die Lizenz nun final zu aktivieren, klicken Sie im letzten Fenster auf die Schaltfläche “Install license”. Achtung: Dieser Schritt kann nicht mehr rückgängig gemacht werden! Ist Die Lizenz dem System einmal zugewiesen bedarf es einer Reaktivierung des Serial Code, um Urchin beispielsweise auf ein anderes System “umzuziehen”.

Urchin Voll-Lizenz installieren

Nachdem die Lizenz eingespielt ist, können Sie entweder Ihre Urchin-Installation nach Ihren Vorstellungen/Anforderungen konfigurieren oder aber mit der zeitlich unlimitierten Nutzung in vollem Umfang fortfahren.

Reaktivieren einer bestehenden Lizenz

Oftmals liegt bei diesem Szenario die Tatsache zugrunde, dass Sie vorhandene Hardware austauschen oder von einem Betriebssystem auf ein anderes wechseln wollen, bzw. müssen. Da sich der Lizenzschlüssel (License Key, nicht zu verwechseln mit dem Serial Code!) von Urchin anhand verschiedener Faktoren zur Laufzeit errechnet, führt das Austauschen von Hardware bzw. das Kopieren von Dateien auf ein anderes System zur Deaktivierung von Urchin. Daraus folgt, dass Ihre Lizenz im Anschluss erneut aktiviert werden muss. In diesem Fall gehen Sie wie folgt vor:

  1. Besuchen Sie auf unserer Website den Bereich zur Reaktivierung der Urchin Lizenz.
  2. Wählen Sie eine passende Priorisierung aus (Hinweis: es können Kosten entstehen!)
  3. Durchlaufen Sie die Schritte in unserem Shop-System zum Absenden Ihrer Anfrage
  4. Nachdem Sie von unserem Support-Team die Meldung über die Reaktivierung Ihres Serial Codes erhalten haben, verfahren Sie zum Einspielen der Lizenz wie oben beschrieben.

Danach ist Ihre Urchin-Installation wieder in vollem Umfang nutzbar.


Im Kontext zu Google Analytics und Urchin Software werden wir immer wieder gefragt, was der Unterscheid zwischen Einstiegen, Ausstiegen und Absprüngen sei. Auf den ersten Blick scheint es hierzu keine vernünftige Erklärung zu geben. Betrachten wir uns das Geschehen auf einer Website aber einmal genauer, wird deutlich, wie Google Analytics und Urchin Software hier unterscheiden.

Einstiege

Der Begriff “Einstieg” (englisch: “Entrance”) ist wohl am schnellsten erläutert: Es handelt sich hierbei um die Seite einer Internetpräsenz, die der Besucher direkt aufgerufen hat (z. B. www.webalytics.de/urchin-software/) oder auf der er durch eine Kampagne (z. B. Google AdWords, Bannerwerbung, etc.) gelandet ist. Dieser initiale Einstieg wird somit zurecht als “Einstieg“ bezeichnet.

In der nachfolgenden Grafik wird ein Standard-Clickstream dargestellt, bei dem der Besucher die Website auf Seite 1 betritt und sich dann weiter auf Seite 2 und Seite 3 bewegt:

Standard Clickstream - Einstieg

Ausstiege

Unter “Ausstieg” (englisch: “Exit”) wird das Verlassen der Website verstanden. Dies kann durch das Schließen des Browsers geschehen, das Ansurfen einer anderen Website oder aber auch durch das Ablaufen der Sitzung geschehen. In jedem Fall aber setzt der “Ausstieg” das VORHERIGE Besuchen von anderen Seiten innerhalb der Internetpräsenz voraus.
Aus der nachfolgenden Grafik geht hervor, wie der Besucher die Website auf Seite 1 betritt, sich dann weiter auf Seite 2 und Seite 3 bewegt. Auf Seite 3 schließt der Besucher dann den Browser und verursacht damit  einen “Ausstieg”:

Standard Clickstream - Ausstieg

Absprung

Zuletzt betrachten wir uns noch den “Absprung” (englisch: “Bounce”). Hierbei wird ebenso wie bein Ausstieg der Fokus von der Seite wegbewegt. Allerdings geschieht das bereits auf der Einstiegsseite, ohne dass weitere Seiten zuvor besucht wurden.

In der nachfolgenden Grafik wird deutlich, wie ein Besucher auf die Seite 1 gelangt und durch das Schließen des Browsers einen Abspruch verursacht:
Standard Clickstream - Absprung

Eine Kombination aus allen dreien

Kann nun ein einzelner Besucher während seines Besuchs auf der Website alle drei Status verursachen? Ja, kann er! Wie Ihnen sicherlich schon bekannt ist, hat eine Besuchersitzung bei Inaktivität (also, wenn der Besucher keine weitere Seite abruft oder sonst mit der Seite interagiert) eine maximale Gültigkeitsdauer von 30 Minuten. Nach ablauf dieser Zeit gilt der Besuch als beendet.

Was wäre denn nun aber ein Grund dafür, dass der Besucher auf einer Seite keine Aktionen mehr ausführt? Nun, derlei gibt es viele, hier einmal die wichtigsten:

  • der Besucher liest gespannt einen Artikel (Zeitung, Blog, etc.), der über mehrere Seiten reicht
  • der Freund / die Freundin des Besuchers ruft an und verwickelt diesen in eine endlos lange Diskussion bezüglich des nächsten Kinobesuchs
  • Mittagspause, Kundenbesuch, Dienstreise, oder sonstige Ablenkung…
  • der Besucher ist vor Erschöpfung / Langeweilse am PC eingeschlafen

Nein, ernsthaft, in der Tat gibt es viele Möglichkeiten, warum ein Besucher eine Website für mehr als 30 Minuten “links liegen lässt”. Viel interessanter ist aber die Frage danach, was in diesem Zusammenhang passiert.

Clickstream - Einstieg, Ausstieg, Absprung

Die obenstehende Grafik zeigt auf, dass der Besucher den “Einstieg” auf Seite 1 durchführt. Durch seine Inaktivität über 30 Minuten auf Seite 2 verursacht er dann einen “Ausstieg”, da die Sitzung abgelaufen ist. Da sich der Besucher aber dazu entschließt von Seite 2 die  Seite 3 aufzurufen, wird durch diese Aktion ein weiterer “Einstieg” vermerkt. Schließt der Besucher dann seinen Browser auf Seite 3 wird zudem noch ein “Absprung” gezählt, da Einstieg und Absprung auf der selben Seite stattfinden.

Stellenwert der Absprungrate (Bounce Rate)

Nachdem wir nun die Terminologie behandelt haben und Sie genau wissen, was der Unterschied zwischen Einstieg, Ausstieg und Absprung ist, müssen wir uns nun einmal näher mit der Absprungrate beschäftigen. Die Absprungrate bezeichnet völlig wertschöpfungsfrei das nüchterne Verhältnis zwischen Einstiegen und Absprüngen. Nicht mehr und nicht weniger. Die Nuancen und somit das Un- bzw. Missverständnis entsteht dann bei der Interpretation der Absprungrate, wenn diese total oder auf einzelne Seiten bezogen betrachtet wird.

Eine Absprungrate von 99,9% ist schlecht, richtig?

Nun ja, das lässt sich zwar vermuten, muss aber im Kontext der jeweiligen Seite genauer analysiert werden. Nehmen wir zum Beispiel eine Aktions-Seite aus dem myspace-Kontext (hier aktuell http://www.myspace.com/coca-cola, ohne dafür Werbung machen zu wollen). Das Prinzip von myspace gestaltet sich derart, dass eine einzige Seite zum Spielplatz der Besucher wird und somit alle Aktionen (Einstieg, Kommentare, Absprung, etc.) auf eben dieser Seite stattfinden. Alleine dadurch kann der Besucher gar keine Unterseiten aufrufen – er ist auf der einen Seite “gefangen”. Lediglich der Absprung auf eine andere Website, das Schließen des Browsers oder das einfache Auslaufen der Sitzungsdauer (30 Minuten) sind innerhalb dieses Kontext möglich. Ergo kann die Absprungrate hier nur gegen 100% laufen.

5% Absprungrate ist genial, oder?

Wie Sie sich anhand der vorigen Schilderung denken können, ist auch die einleitende Aussage so pauschal nicht ganz richtig. Betreiben Sie beispielsweise eine Landeseite, auf der die Besucher nichts weiter tun müssen, als eine Abstimmung für etwas durchzuführen, dann sollte Ihr Ziel natürlich sein, eine möglichst hohe Absprungrate zu erzielen, denn die Besucher sollen Option A oder Option B wählen und dann die Seite wieder verlassen. Kommt es nun dazu, dass die Besucher durch zusätzliche Elemente “abgelenkt” werden (z. B. aufmerksamkeitserregende Buttons), wird das eigentliche Ziel verfehlt und der Besucher verliert sich ggf. in Unterseiten. Haben Sie hierbei evtl. noch AdWords zur Attrahierung von Besuchern eingesetzt, ist das aufgrund entstehender Kosten natürlich umso schlimmer.

Fazit:

Getreu dem Motto “Es ist nicht alles Gold, was glänzt” sollte gerade in Bezug auf die Absprungrate das richtige Augemaß angewendet werden. Nicht jede hohe Absprungrate ist somit zwangsläufig schlecht und nicht jede niedrige ein Grund zum Jubeln. Vielmehr sollte hier der Kontext  und das Geschäftsziel der jeweiligen Seite genau untersucht werden.

Ihr

Holger Tempel

Vielleicht fragen auch Sie sich, wie letztendlich die Daten über das Logfile Ihres Webservers in Urchin gelangen? Nun, relativ einfach. Ist der Tracking Code und die Java-Script-Datei urchin.js erst einmal in jeder Webseite integriert, sendet dieser einen sogenannten HTTP-GET Befehl an Ihren Webserver und ruft damit eine transparente, 1×1 Pixel große, GIF-Datei ab.

Das alleine würde aber nicht ausreichen, da der bloße Abruf einer Datei zwar im Logfile vermerkt wird, aber daraus noch keine Erkenntnisse über den Besucher gewonnen werden könnten. Daher hängt das Script an diesen Aufruf verschiedene Abfrage-Parameter an. Ähnlich wie in einem Shop-System werden die Parameter mit einem Fragezeichen (?) eingeleitet und mit dem Ampersand (&) verkettet (z. B. …/index.html?artikel=schuhe&groesse=43&farbe=braun).

Zunächst einmal klingt das aber recht abstrus: Zum Übertragen von Nutzerdaten werden Abfrage-Parameter angehängt? “Ich will doch gar nichts von dem Server”, werden Sie sagen. Stimmt! Aber das ist der Weg, wie die Informationen ungekürzt in das Logfile gelangen können.

Was steht in einem Logfile?

Der Abruf eines jeden Elements, aus dem Ihre Webseite besteht, wird als separate Datenzeile im Logfile eingetragen. Dazu gehören CSS-Dateien genau so wie Java-Script-Dateien und auch Grafiken. Somit wird auch der Abruf des __utm.gif erfasst und erscheint im Logfile etwa so:

82.100.192.197 blog.webalytics.de - [21/Dec/2009:09:44:12 +0100] "GET /__utm.gif?utmwv=1&utmn=434929548&utmcs=UTF-8&utmsr=1280x1024&utmsc=32-bit&utmul=en-us&utmje=1&utmfl=10.0%20r32&utmcn=1&utmdt=webalytics%20blog&utmhn=blog.webalytics.de
&utmr=http://www.webalytics.de/&utmp=/"

Obwohl der URL in erster Linie hochgradig komplex erscheint, kann er dennoch einfach in seine Einzelteile zerlegt werden. Zunächst einmal ist da der Aufruf für __utm.gif, was sozusagen die Grundlage für alle Berichte in Urchin darstellt. Danach folgt ein sehr langer String mit Abfrageparametern. Jeder der Parameter enthält eine bestimmte Information, die dann zur Auswertung in den Berichten genutzt wird. Manche davon werden nur in bestimmten Fällen benutzt, andere kommen wiederum immer zum Einsatz.

Welche Informationen werden in Urchin gespeichert?

Schauen wir uns in den folgenden beiden Abschnitten (Parameter für Seitenzugriffe & E-Commerce) einmal an, welche Variablen zum Einsatz kommen und welche Bedeutung sie letztendlich haben.

Parameter für Seitenzugriffe

Die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Parameter werden für jeden Seitenzugriff erfassten, sobald das __utm.gif abgerufen wird.

Variable kurz für Beschreibung Beispiel
utmcn campaign new Startet eine neue Kampagnensitzung. Verändert Kampagnen-Erhebungsdaten; initiiert aber keine neue Sitzung. Entweder utmcn oder utmcr ist bei einem beliebigen Abruf vorhanden. utmcn=1
utmcr campaign repeat Weist einen wiederholten Kampagnenbesuch aus. Dieser Wert wird gesetzt, sobald ein wiederholter Klick auf den gleichen Link erfolgt. Entweder utmcn oder utmcr ist bei einem beliebigen Abruf vorhanden. utmcr=1
utmcs character set Zeigt verwendeten Zeichensatz der Seite an. Manchmal gibt die Webseite keine Auskunft dazu, worauf der Wert dann auf “-” gesetzt wird. utmcs=UTF-8
utmdt document title Seitentitel in URL-codiertem Format. utmdt=webalytics%20blog
utmfl flash Gibt Auskunft über die auf dem Rechner eingesetzte Flash Version. utmfl=10.0%20r32
utmhn host name Hostname in URL-codiertem Format utmhn=blog.webalytics.de
utmje java enabled Zeigt an, ob der Browser für Java aktiviert ist. “1” bedeutet “ja”. utmje=1
utmn   Eindeutige ID, die für jeden GIF-Abruf generiert wird. Dient dazu, das Caching der GIF-Datei zu verhindern. utmn=434929548
utmp page Seitenabruf der aktuellen Seite (“/” steht für die Startseite) utmp=/
utmr referral Verweisseite als kompletter URL. utmr=http://www.webalytics.de/
utmsc screen color Bildschirmfarbtiefe utmsc=32-bit
utmsr screen resolution Bildschirmauflösung utmsr=1280×1024
utmul user language Browser-Sprache utmul=en-us
utmwv which version Version des Tracking Codes utmwv=1

 

Parameter für E-commerce

Handelt es sich bei der Website um einen Online-Shop oder ein sonstiges E-Commerce-System, werden zu jeder Transaktion mindestens zwei weitere Zeilen in das Logfile geschrieben: Eine Zeile für die Transaktion (oder den Vorgang) selbst und jeweils eine separate Zeile für jede verkaufte Position (Artikelzeile). Diese Parameter sind nur dann im __utm.gif enthalten, wenn eine Transaktion erfasst wird; für jede Position Ihrer Transaktion wird __utm.gif erneut abgerufen.

Eine Transaktionszeile könnte wie folgt aussehen:

82.100.192.197 shop.webalytics.de - [21/Dec/2009:09:45:12 +0100] "GET /__utm.gif?utmwv=1&utmt=tran&utmn=1831392004&utmtid=091222-081230&utmtst=Onlineshop
&utmtto=2295.00&utmtsp=0.00&utmttx=436.05&utmtci=Lampertheim&utmtrg=Hessen
&utmtco=Germany

Die Erläuterung zu den einzelnen Parametern finden Sie in der nachstehenden Tabelle:

Variable kurz für Beschreibung Beispiel
utmt temporary Spezielle Variable, der verschiedene Werte zugewiesen werden können (z. B. Ereignisse, Transaktionen, Elemente und benutzerdefinierte Variablen) utmt=tran
utmtci transaction city Stadt des Rechnungsempfängers utmtci=Lampertheim
utmtco transaction country Land des Rechnungsempfängers utmtco=Germany
utmtid transaction ID Transaktion- oder Vorgangsnummer utmtid=091222-081230
utmtrg transaction region Bundesland oder Region des Rechnungsempfängers utmtrg=Hessen
utmtsp transaction shipping Versandkosten utmtsp=0.00
utmtst transaction store Herkunft der Transaktion . Dient der Unterscheidung zwischen verschiedenen Affiliations. utmtst=Onlineshop
utmtto transaction total Gesamtsumme (netto) utmtto=2295.00
utmttx transaction tax Umsatzsteuer (Gesamtwert) utmttx=436.05

 

Eine Positionszeile könnte wie folgt aussehen:

82.100.192.197 shop.webalytics.de - [21/Dec/2009:09:45:12 +0100]"GET /__utm.gif?utmwv=1&utmt=item&utmn=575987983&utmtid=091222-081230&utmipc=URCHIN6SL&utmipn=Urchin
%20v6&utmiva=Software&utmipr=2295.00&utmiqt=1

Die Erläuterung zu den einzelnen Parametern finden Sie in der nachstehenden Tabelle:

Variable kurz für Beschreibung Beispiel
utmt temporary Spezielle Variable, der verschiedene Werte zugewiesen werden können (z. B. Ereignisse, Transaktionen, Elemente und benutzerdefinierte Variablen) utmt=item
utmipc item product code Artikel- oder Herstellernummer (auch SKU genannt) utmipc=URCHIN6SL
utmipn item product name Artikelbezeichnung utmipn=Urchin%20v6
utmipr item price Einzelpreis des Artikels utmipr=2295.00
utmiqt item quantity Artikelmenge utmiqt=1
utmiva item variation Artikelvariationen oder Kategorien (z. B. groß, mittel, klein, rot, grün, blau, etc.) utmiva=Software

 

Kann ich das auch ohne Logfile sehen?

__utm.gif-Abrufe in Live HTTP headers sichtbar machen

Sofern Sie den Mozilla Firefox einsetzen und dazu das Add-On “Live HTTP headers” installieren, können Sie sich die einzelnen Zeilen auch im Live-Betrieb anschauen. Öffnen Sie dazu den Browser Firefox, klicken Sie dann auf das Menü “Extras” (Tools), und danach auf den Menüpunkt “Live HTTP headers”. Ein weiteres Fenster öffnen sich und Sie wechseln dann auf die Registerkarte “Generator”. Stellen Sie sicher, dass die Checkbox “request” markiert ist und rufen Sie dann die gewünschte Webseite im Firefox auf.

Sobald die Seite anfängt zu laden, werden im Fenster “Live HTTP headers”Einträge ersichtlich. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, suchen Sie einfach nach Einträgen, die mit “#request# GET http://…/__utm.gif?…” beginnen. Diese können Sie dann einfach markieren, kopieren und in einem beliebigen Editor (z. B. Notepad) betrachten.

Was nützt mir das Wissen?

Durch die vorgenannten Erläuterungen haben Sie nun die Möglichkeit, und herauszufinden, warum in Urchin beispielsweise keine Daten angezeigt werden. Mit diesen Kenntnissen können Sie leicht ermitteln, wo in Ihrem System oder E-Commerce die Ursache für fehlende Transaktionsauswertungen liegt und können diese Probleme einfacher beseitigen.

Ich wünsche viel Spaß bei dieser Art von Forensik 🙂 – Diskussionen und Kommentare jederzeit willkommen.

Ihr Holger Tempel

Hexen verboten!Wir hatten unlängst schon in unserem Blog-Post “Deutsche Krankenkassen sollen auf Google Analytics verzichten” berichtet, wie plötzlich Google Analytics ins Kreuzfeuer der Kritik bei Krankenkassen-Websites geraten ist.

Unlängst wurde ein Artikel auf http://www.ibusiness.de/members/aktuell/db/238225fb.html veröffentlicht, in dem einmal mehr “jeder” etwas zu sagen hat – vor allen Dingen, wie “schlimm” doch Google und seine Datensammlerei sei… Die Einleitung:

Die Ankündigung deutscher Datenschützer, gegen die Anwendung von Google Analytics zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser vorgehen zu wollen, hat Aufregung in der Branche verursacht. Die Datenschützer von Bund und Ländern verkündeten jüngst ihre Ansicht, dass die Benutzung des Tools gegen deutsches Recht verstoße. Nach dem Telemediengesetz könnten demnach Bußgelder von bis zu 50.000 Euro drohen.

Die moderne Inquisition

Diese Schilderung kommt im Großen und Ganzen einer modernen Inquisition auf zivilisierterem Niveau gleich: Der Datenschützer (Geistliche) versteht etwas (Tracking, Marketing, Conversion-Optimierung, etc.) nicht wirklich und tut das Ganze als schwarze Magie bzw. Blasphemie (“…wer weiß, was die mit den Daten anstellen…!”) ab.

Glashaus? Steine? Was?

Bereits vor langer Zeit wurde ein Sachverhalt deutlich (und schon in vielen Hollywood-Produktionen bewiesen): Je mehr ein einzelner mit dem Finger auf andere zeigt und je lauter er einen angeblichen Missstand anprangert, desto mehr will er von seiner eigenen Unzulänglichkeit ablenken resp. desto mehr  hat er selbst “Dreck am Stecken”.

Nun, ich habe definitv gar nichts dagegen, dass Daten über mich und meine Nutzungsgewohnheiten im Internet erhoben und analysiert werden: Ich habe nichts zu verbergen! Die Vehemenz, mit der allerdings “Datenschützer” diese Datenerhebungsmaßnahmen verdammen, ließe doch tatsächlich anmuten, dass hier eine Angst vor “Entdeckung” (Besuch von subversiven, inkriminierenden Webinhalten, Schmuddelseiten, etc.) durchklingt…

Geschürt durch die Zwangsparanoia der Datenschutz-Fanatiker wird nun eine wahre Hexenjagd gegen die nach Erfolg strebenden Website-Betreiber angestachelt, und damit jedwede Anstrengung, der Krise zu trotzen, sofort im Keim erstickt.

So wurde auch folgender Inhalt im vorgenannten Artikel veröffentlicht:

Christian Bennefeld Christian Bennefeld auf Xing nachschlagen, Geschäftsführer bei Etracker GmbH Relation Browser , teilt die Kritik am Suchmaschinen-Giganten ebenso entschieden wie grundsätzlich: “Google ist dabei, jeden einzelnen Internetnutzer genauestens zu profilieren. Jeder wird durchleuchtet: Woher er kommt, was er sucht, welche Interessen er hat, wie sein Einkaufsverhalten ist, welche religiöse und politische Einstellung er mitbringt, mit wem und über was er korrespondiert, welche Bilder er im Urlaub gemacht hat und und und. Sicherlich will Google uns mit diesem Wissen nur Gutes tun und seine Werbung gezielter ausliefern. Toll, dass ich dann keine Werbung für Damenmode mehr bekomme. Nur: um welchen Preis?”

Ja, Herr Bennefeld, könnten Sie Ihre rethorische Frage “Nur: um welchen Preis?” einmal ernsthaft selbst beantworten? Vielleicht komplett ohne Polemik? Und vielleicht auch ohne Ihre hauseigene Lösung in den Vordergrund zu stellen? 🙂

IP-Adresse ist anscheinend “sensibler” als die Bankverbindung

Komischerweise prangert derzeit keiner die real existierenden Gefahren an: Bonus-Systeme wie z. B. payback oder die Datenerhebungen der Mobilfunkbetreiber, etc. Bitte nicht falsch versethen: Ich habe grundsätzlich auch nichts gegen diese Art der Datenerhebung. Nur werden hierbei doch noch viel sensiblere Daten als meine (oftmals dynamische) IP-Adresse oder ein Cookie auf meinem Rechner gespeichert: hier erlangt der Anbieter definitv Kenntnis über meine Adresse, meine Bankverbindung, mein Geburtsdatum, meine Adresse,  und vor allen Dingen: MEIN Kaufverhalten en Détail.

Ja, hier habe ich dann wohl auch einen Vertrag unterzeichnet, bei dem irgendwo (mehr oder minder) glaubhaft versichert wird, die Datenschutzbestimmungen einzuhalten und meine Daten nicht an Dritte weiterzugeben und bla bla bla… Mal Hand auf’s Herz: 1. Wer liest das? 2. Wer hat nicht durch einen solchen Vertrag schon einmal unerwünschte Werbung per Post erhalten? Nun werden viele aufbegehren: “…Sie haben doch unterschrieben, dass ‘Partner’ des Vertragspartners Ihnen geeignete Produkte…” Klar habe ich das. Aber deshalb wird die gefühlte Belästigung nicht weniger und die angeblich geeigneten Produkte nicht “geeigneter”…

Tracking = Warenhausanalyse

Für mich stellt das Tracking (neben der Tatsache, dass wir damit Geld verdienen – Ja, ich “oute” mich!) ein sinnvolles Instrument für die Messung der MASSEN-Akzeptanz der Webseiten dar und hilft dabei, diese ständig zu verbessern. Dabei tritt kein Individuum in den Vordergrund. Auch interessiert mich nicht, in welcher Strasse der einzelne Besucher der Site wohnt. Vielmehr ist für mich das Gesamtbild von Bedeutung.

Vergleichen wir das Tracking doch einfach einmal mit einem Warenhaus: Sie sind der Geschäftsführer und beobachten die Laufkundschaft, wie sie sich Artikel aus dem Angebot heraussucht, begutachtet, zur Kasse geht, bezahlt, in eine andere Abteilung schlendert, etc. Wenn ich Sie nun am Ende des Tages frage, WER die EINZELNEN Kunden waren, wohin sie gegangen sind, welche Artikel sie betrachtet und letztendlich gekauft haben, werden Sie wahrscheinlich mit den Achseln zucken und zugeben, es nicht zu wissen.

Welche Information Sie aber gewiss am Ende eines Tages haben wollen, ist wieviel Umsatz und ggf. wie viele Verkäufe das Warenhaus mit seinen vielen Abteilungen gemacht hat. Vielleicht haben Sie auch noch ein paar Aushilfskräfte engagiert, die die Anzahl der Personen ermittelt haben, die das Warenhaus betreten haben. Dann könnten Sie sogar eine Conversion-Rate berechnen!

Worauf ich hinaus will ist, dass auch beim Tracking – wie im Warenhausbeispiel geschildert – eine massenbedingte Anonymität vorherrscht.  Der Warenhaus-/Sitebetreiber interessiert sich nicht für das (Kauf-)Verhalten des Einzelnen, sondern nur für das der Masse; Gesichter und Individuen sind völlig gleich. Erst durch eigenes Zutun (z. B. Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer) des Besuchers, tritt dieser aus der Anonymität der Masse und bekommt folglich eine Identität (Name, Gesicht, etc.) .

“Verlangsamung” von Prozessen durch sinnlose Opt-Ins

Im Zuge dessen wird plötzlich wieder der Schrei nach Opt-Ins laut. Opt-In… Was für ein Wort in diesem Zusammenhang! Wir alle können uns noch lebhaft an die Zeiten erinnern, als es “schick” war eine Flash-animierte Startseite mit einem ewig langen Intro zu präsentieren? Und in den Anfängen konnte man diese auch nicht überspringen, da es keinen “Skip”-Button gab… Wie oft hat man sich dann die von mal zu mal nerviger werdende Animation eines Balls, Autos oder schlichtweg Wortes anschauen müssen, bis man endlich auf den eigentlichen Inhalt zugreifen konnte? Nun, damals war das eben so! Und man hatte auch mehr Zeit zum Surfen – es gab auch noch nicht sooooo viele geeignete Websites. (Anmerkung des Autors: Erfolge wurden aber schon damals mit häßlichen “Zählern” auf der Website oder mit rudimentären Loganalysen gemessen)

Heute ist alles anders – wir nutzen eine Suchmaschine (ich sage explizit nicht, welche) um geeignete Informationslieferanten für einen gegebenen Suchbegriff zu finden. Und dann klicken wir uns durch die Angebote: erster Link, zurück, zweiter Link, zurück, erste Paid Placementanzeige, zurück, dritter Link, zurück, etc.  Jedenfalls geht es mir so. Jetzt stelle ich die Frage in den Raum: Wie hoch wird die Frustration des Nutzers sein, wenn bei jedem Link, den er anklickt, ein Splash-Screen erscheint, der ihn fragt, ob er damit einverstanden ist, wenn sein Besucherverhalten mittels Tracking analysiert wird? Und wie groß wird die Akzeptanz des Nutzers sein, wenn er die gleiche Frage jedesmal beim Betreten der SELBEN Website gestellt bekommt? Schließlich ist das Speichern der Antwort mittels Cookie auf dem Rechner des Nutzers oder auf dem Server des Anbieters ebenfalls verwerflich…

Fazit

Es ist schon spannend zu sehen, wie sich doch der Deutsche ereifert, wenn es um die Privatsphäre und seine Daten geht… Liebe Leute, die Nutzung des Internets setzt – wie auch das Fahren mit dem Bus – die Mündigkeit des Benutzers voraus! Wenn also ein Nutzer nicht wünscht, dass seine Daten gespeichert oder sein Verhalten analysiert wird, muss er lediglich seinen Browser entsprechend einstellen.

Herr Schaar, vielleicht sollten Sie sich zunächst einmal mit der Technik und den Anforderungen der heutigen Zeit vertraut machen, anstelle Ihre Profilneurose zu kultivieren; Sie wissen doch: Wer zu allem seinen Senf gibt, wird schnell für ein Würstchen gehalten! Gerne laden wir Sie aber ein, unser nächstes Training zu Google Analytics KOSTENFREI zu besuchen…

Kommentare und Diskussionen sind herzlich willkommen!

Ihr
Holger Tempel

ClickTale - Aufzeichnen. Anschauen. Verstehen.Natürlich ist für unsere Webpräsenz die Erhebung belastbarer Kennzahlen mithilfe von Google Analytics und Urchin im Rahmen der klassischen Webanalyse unverzichtbar. Ebenso wichtig sind die Erkenntnisse, die wir durch das Testing mit dem Google Website Optimizer gewinnen.

Mit ClickTale kommt nun aber eine neue Dimension hinzu. Bisher war es  ausschließlich wissenschaftlichen Instituten oder großen Marktforschungsunternehmen vorbehalten, mithilfe aufwändiger  Eye-Tracking Studien Aufschluss über das Besucher-Verhalten auf Webseiten zu gewinnen. Für den einzelnen Betreiber einer mittleren oder kleineren Internetpräsenz war die Beauftragung einer solchen Untersuchung schon aus Kostengründen meistens unmöglich.

DashboardDas hat sich jetzt geändert. Denn ClickTale ermöglicht nun jedem Websitebetreiber, das Besucher-Verhalten auf den Seiten seiner Website zu beobachten, um daraus Rückschlüsse auf  Optimierungsmöglichkeiten einzelner Bereiche oder ganzer Seiten zu ziehen.

Wohin klicken meine Besucher?

Click HeatmapDiese Frage wird mit der Click-Heatmaps detailliert beantwortet. Diese zeigt nämlich auf, an welchen Stellen die Besucher klicken, selbst wenn es dort gar keine interaktiven Elemente (z. B. Links, Buttons, etc.) gibt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können dann entsprechend zum Vorteil genutzt werden, indem an diesen prominenten Stellen auch Action-Items platziert werden.

Betrachten meine Besucher auch wirklich die ganze Seite?

Scroll HeatmapEs ist immer schwierig, den Besucher dazu zu bewegen, eine Seite bis ganz zum Schluss zu betrachten. Das gelingt meist nur dann, wenn der Inhalt für den Betrachter entsprechend interessant und/oder spannend ist. Unglücklicherweise war das bisher nicht wirklich messbar. Mit den Scroll-Heatmaps in ClickTale bleiben diese Erkenntnisse nicht länger verborgen. Es wird mehr als deutlich, welche Bereiche einer Seite von Interesse sind, und welche eher übersprungen bzw. überlesen werden.

Welche Inhalte nehmen meine Besucher wahr?

Mouse Move HeatmapViele Menschen nutzen den Mauszeiger als Hilfsmittel zum Lesen bzw. Erfassen von Inhalten am Bildschirm. Dieses Verhalten kann nun dazu genutzt werden, um herauszufinden, welche Inhalte auf einer Seite für die Besucher von hohem Interesse sind und welche völlig ignoriert werden. ClickTale stellt in einer übersichtlichen Mouse Move Heatmap dar, was normalerweise nur mittels einer kostenintensiven Eye-Tracking-Studie erkennbar wäre.

Welche Erkenntnisse kann ich noch gewinnen?

Conversion ReportClickTale liefert zudem noch ausgefeilte und detaillierte Analysen für Online-Formulare. Dadurch wird ermöglicht, Problem-Felder zu identifizieren,

  • die den Besucher “abschrecken”
  • die ignoriert und leer gelassen werden
  • die kompliziert sind
  • die lange Zeit zum Ausfüllen in Anspruch nehmen

Auch ist es möglich, mit ClickTale aufgezeichnete Besuchersitzungen wiederzugeben und somit zu erkennen, welche Inhalte für den Besucher interessant waren, wohin dieser geklickt hat, welche Unterseiten er aufgerufen hat, etc.

Wo sollte ich ClickTale implementieren?

Nun, die Frage ist relativ einfach zu beantworten: Überall da, wo Erkenntnisse über Click-, Scroll- und Mouse-Move-Verhalten oder aber auch Formularanalysen nötig sind. Grundsätzlich empfehlen wir aber, ClickTale nur auf den Seiten zu implementieren, die wirklich von Belang und bei denen detaillierte Analysen notwendig sind:

  • Landeseiten von Kampagnen inkl. der Anschluss-Seiten
  • Warenkörbe in Shop-Systemen
  • Online-Formulare, die aktions- oder personenbezogene Daten erfassen

Fazit

ClickTale ist aus unserer Sicht ein wertvolles Instrument, welches die üblichen Standard-Tools sinnvoll ergänzt und dem Betreiber einer Website tief gehende Einblicke in das Besucherverhalten ermöglicht.

ClickTale ist in einer kostenfreien (limitierten) Version verfügbar und kann so zunächst einmal ausprobiert werden. Sobald Sie sich von der Leistungsfähigkeit überzeugt haben, können Sie Ihr kostenfreies Konto in einen der drei angebotenen Tarife umwandeln – alle bis dato erfassten Daten bleiben erhalten! Mehr Informationen zu den ClickTale Preisen und Tarifen erhalten Sie auf unserer Website.

Ich wünsche Ihnen viele hilfreiche Erkenntnisse bei der Auswertung und viel Erfolg mit Ihrer Website!

Ihr
Holger Tempel

Das „Aus“ für effizientes Webcontrolling in Deutschland?

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, ermahnt dutzende Krankenkassen schriftlich, auf den Einsatz von Google Analytics zu verzichten.

Der Einsatz des kostenfreien Google Analytics diente bisher den Krankenkassen dazu, den Erfolg und die Benutzerakzeptanz ihrer Webpräsenz und ihrer Online-Services mittels Tracking zu analysieren. Dabei verfolge Google Analytics, so Schaar, eine nach deutschen Datenschutz-richtinien unzulässige Praxis, „da die derzeitige Konfiguration des Dienstes eine wirksame Wahrnehmung des Rechts auf Widerspruch, Information und Auskunft sowie Löschung der Daten durch den Betroffenen nicht ermöglicht“. Google lasse, so die Argumentation des Bundesdatenschutzbeauftragten, die Nutzer “im Unklaren darüber, welche Daten konkret über sie zu welchem Zweck erhoben werden“. Unklar sei auch, wie lange die Nutzungsdaten bei Google in den USA gespeichert würden. Schaar forderte nun die Krankenkassen auf “die Nutzung des Google Analytics Services unverzüglich einzustellen, bei Ihnen vorhandene Daten zu löschen und mir dies schriftlich zu bestätigen.” Auf eine Fristsetzung hat er dabei jedoch verzichtet. Eine ganz ähnliche Maßnahme hat bereits im vergangenen Jahr Thilo Weichert, der Landesdatenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein durchgeführt, als er 25 deutsche Website-Betreiber aufgrund der gleichen Thematik schriftlich abgemahnt hatte. Ist dies nun das Ende von Webanalyse und effizientem Website-Controlling in Deutschland? Ein Verzicht auf die Analyse von Webseiten käme für das gesamte Online-Marketing in der Bundesrepublik einer Rückkehr in die Steinzeit gleich, wäre doch so eine gezielte Steuerung und Optimierung im Bereich SEM gar nicht mehr möglich.

Alternative zu Google Analytics

Urchin Software bietet hier eine datenschutzkonforme Alternative zu Google Analytics. Im Gegensatz zu Google Analytics bleiben bei Urchin 6 die Daten komplett „inhouse“ und können dort gemäß Bundesdatenschutzgesetz, BDSG § 6(1) „Unabdingbare Rechte des Betroffenen“, auf Wunsch des Nutzers jederzeit eingesehen oder gelöscht werden. Darüber hinaus verfügt Urchin Software über einige sehr interessante zusätzliche Features, was es zu einem sehr viel flexibleren und leistungsstärkeren Analyse-Werkzeug gegenüber Google Analytics macht. Vergleichen Sie hier die Unterschiede zwischen Urchin Software und Google Analytics. Auf die genaue und effiziente Analyse unserer Webpräsenzen brauchen wir also in Deutschland auch in Zukunft nicht verzichten, denn wir können auch datenschutzkonform, Herr Schaar!

Ihre

Martina Schneider