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Alles begann mal wieder mit einer völlig banalen Anforderung: Meine Linksys NAS (Modell NSS4000) sollte ein Firmware-Upgrade erhalten. Aktueller Stand der NAS war 1.14; verfügbar ist die Firmware 1.20.1. Tolle Sache, dachte ich und wollte die Firmware einfach bei Linksys herunterladen. (Anmerkung: die Firma Linksys war eine Tochtergesellschaft von Cisco und bekannt dafür, verlässliche Netzwerk-Produkte für Privatleute herzustellen).

Ich will doch nur was runterladen…!

Suchergebnisse auf der Cisco SiteTja, so dachte ich zumindest. Aber Cisco hat den Bereich ja vor einiger Zeit in “Cisco Small Business” umbenannt und in die grauenvolle, unübersichtliche und vor allen Dingen nutzerfeindliche Website-Struktur von cisco.com integriert.

Ich ahnte Schlimmes und wurde auch nicht enttäuscht. Alleine schon die Suche nach dem Downloadbereich entpuppte sich als Abenteuer: Zur Linken eine Navigation, die von den verwendeten Begriffen wahrscheinlich nur ein Cisco-Mitarbeiter versteht, und auf der Seite selbst unzählige klickbare Links. Wow! Hier wird Potenz gezeigt! Oder sollte es Potenzial heißen? Egal…

Da mir der ganze Kram nichts sagte und ich beim “Quer-Scannen” der Seite auch nichts fand, was in die Richtung “NSS4000” ging, nutzte ich die Website-eigene Suche. Und – hey! – die hat sogar funktioniert. Begeisterung? Na, ja – vielleicht ganz leicht aufkeimend…

Also gleich den ersten Link auf der Registerkarte “Software Results” zum Thema NSS4000 angeklickt. Und auch auf der Unterseite gleich einen passenden Link für den Firmware-Bereich gefunden. Begeisterung? Hmm, ja, definitiv ansteigend…

Im Download-Bereich für NSS4000-Firmware angekommen, wird mir auch gleich eine übersichtliche Seite mit einem Strukturbaum angeboten, über den ich mir die gewünschte Firmware auswählen kann. Begeisterung? JA, jetzt war ich bereit, meine schlechte Meinung über Cisco zu revidieren!

11. Gebot: Du sollst Dich registrieren

Cisco betreibt Zwangsregistrierung für Download einer Firmware für Privatprodukte“Coole Sache!”, dachte ich, und wählte die Version 1.20.1 aus und klickte auf die Schaltfläche Download Now. Die vorher befürchtete Frustration ließ nicht lange auf sich warten, sondern stellte sich sofort ein: Um eine Firmware für das Produkt herunterladen zu können, muss ich mich anmelden!

Kein anderer Hersteller wäre so vermessen, für einen Firmware-Download zu einem PRIVATPRODUKT eine Anmeldung zu verlangen. Stellen Sie sich mal vor, Sie müssten sich für jeden Druckertreiber-Download Ihres Tintenstrahlers bei HP erst mal anmelden…

Tja, aber Cisco war ja schon immer anders und nutzt hier die Quasimonopolstellung schamlos aus: Meine Produkte, meine Website, meine Regeln! Jawoll!

Datenschutz, Usability & Cisco – Drei Welten treffen aufeinander…!

Registrierungsformular auf der Cisco SiteDa offensichtlich kein Weg an daran vorbeiführte, startete ich die “erzwungene” Registrierung und staunte nicht schlecht, als ich sah, WAS Cisco alles von mir wissen wollte. E-Mail-Adresse, eine zu vergebende Benutzer-ID sowie ein Kennwort sind ja noch verständlich und völlig normal. Aber: Vorname, Nachname, Telefonnummer, Land, Strasse, PLZ, Ort, und Sicherheitsfrage – alles Pflichtfelder! Damit ich eine Firmware herunterladen kann. Sind die denn von allen guten Geistern verlassen?

Wie ich in meinen beiden Blog-Posts Hexenjagd 2010 oder “Wir machen Stimmung gegen Google…!” und Hexenjagd 2010 – die Zweite bereits habe durchblicken lassen, vertrete ich eine sehr liberale Meinung in Sachen Datenerhebung – speziell für den Bereich Besucherverhalten auf Websites. Allerdings sehe ich in dem vorliegenden Fall absolut keine Notwendigkeit, eine Registrierung für den Download überhaupt durchzuführen, geschweige denn Daten abzufragen, die über E-Mail, Benutzer-ID und Passwort hinausgehen und somit in keinem mittelbaren oder unmittelbaren Zusammenhang mit der eigentlichen Absicht stehen.

Wo, bitteschön, bleiben denn jetzt die selbsternannten Schutzpatronen der Internet-Gemeinde (im Volksmund auch Datenschützer genannt) – allen voran Schaar, de Maizière, Aigner und Konsorten? Und geben dem Weltmarktführer aktiver Netzwerkkomponenten mal so richtig eins drauf? Bzw. stellen ihn an den Pranger? Ich glaube, ich habe noch ein paar vergammelte Tomaten, die ich werfen könnte…

Fazit

Regel Nr. 1

Usability ist, wenn man keine Produkte von Cisco benutzt.

Regel Nr. 2

Datenschutz ist, wenn man Regel Nr. 1 missachtet hat und dann das Produkt NIE aktualisiert

Reg3el Nr. 3

Beide unter Regel Nr. 1 und Regel Nr. 2 genannten Begriffe fehlen im Vokabular von Cisco anscheinend gänzlich. Da Cisco wahrscheinlich auch noch nie davon gehört hat, ist es zwecklos aufzubegehren.

P.S.

Nachdem ich dann endlich die Firmware herunterladen konnte. meckerte meine NAS herum und meinte, die Datei sei korrupt. Ich habe das Unterfangen dann nach sinnlos verbrannten vier Stunden aufgegeben und mich meiner Familie gewidmet…

Mit den kürzlich integrierten Google Diensten ‘Instant Search’ und ‘Instant Preview’ hat Google bei der Suche wieder eine Schippe in Punkto Usability draufgelegt. Und schon bangen die Websitebetreiber und SEO-Experten, dass diese Aktion wieder enorme Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimalität haben könnte.

Dabei geht es doch primär darum, dem suchenden Nutzer a) schnell Ergebnisse zu liefern (= Instant Search) und b) einen “Vorgeschmack” darauf zu geben, was ihn auf der Website erwartet (= Instant Preview).

Schnelle Ergebnisse mit Instant Search

Wie war das vor dem Launch von Instant Search: Suchwort eingetippt, Enter gedrückt, SERP gescannt, nichts gefunden, Suchanfrage neu definiert, erneut Enter gedrückt, SERP wieder gescannt, einen Eintrag angeklickt, etc. All das ging einher mit vielen Mausbewegungen, Klicks und Tastenanschlägen. Kommt Ihnen das bekannt vor? Fein.

Wie angenehm einfach und doch spannend sich das Suchen nun mit Instant Search gestaltet, möchte ich am folgenden Beispiel verdeutlichen. Unlängst suchte ich nach Lagerregalen. Interessant war, wie sich die Suchergebnisliste während der Eingabe der Buchstaben veränderte:

Beispiel für 'Instant Search' - LagerBeispiel für 'Instant Search' - LagerregalBeispiel für 'Instant Search' - Lagerregale

Seitenvorschau mit Instant Preview

Lupe für 'Instant Preview'

Wie war das vor dem Launch von Instant Preview: Suchwort eingetippt, Enter gedrückt, SERP gescannt, Eintrag angeklickt, gegruselt, zurück zur SERP, nächsten Eintrag angeklickt, erneut gegruselt, Suchanfrage neu definiert, etc. Auch das kennen Sie? Schön!

Jetzt sparen Sie sich mit Instant Preview das lästinge Ansurfen der Seiten und können durch die Seitenvorschau entscheiden, ob Sie diese überhaupt aufrufen wollen. Leider bewahrt Instant Preview nicht vor dem Gruselfaktor, der auch in den Vorschauseiten ungemindert durchschlagen kann. Um die Funktion nutzen zu können, muss der Nutzer über ein Google Konto verfügen und angemeldet sein. Erst dann steht neben dem Suchergebniseintrag eine Lupe bereit, die eine Vorschau der Seite ermöglicht.

Beispiel für 'Instant Preview'

Mehr zur Nutzung von Instant Preview finden Sie auch im folgenden YouTube-Video (in englischer Sprache): Introducing Instant Previews

Fazit

Ich bin also hocherfreut über diese Dienste, ändert sich das Suchergebnis doch schon während ich tippe. Zudem kann ich jederzeit sehen, was mich auf der Zielseite erwartet.

Ungeachtet dessen, sind SEO-relevante Tätigkeiten durchzuführen, um eine Site in den SERPs (Search Engine Result Pages) nach oben zu bringen. Durch die Vorschaufunktion wird dem Design und der Übersichtlichtkeit einer Website wieder mehr Bedeutung beigemessen werden müssen. Bleibt also abzuwarten, ob und wie sich das alles auf die Absprungraten der Seiten auswirken wird…

Maxim_KazminDer Einzelhandel zittert, da der Verbraucher seine Einkaufsgewohnheiten verändert hat: Er hat die einzigartige Erlebniswelt des Online-Handels entdeckt! Hier kann er sich über die Produkte, welche er kaufen will, umfassend informieren.

Die Ware anfassen, daran riechen, eben das Erfassen mit allen Sinnen, kann er via Internet jedoch nicht. Er muss auf die persönliche Beratung, Individualität und letztlich auch auf die große Kunst der Verführung durch den/die Verkäufer/in verzichten. Der zwischenmenschliche und damit verbundene emotionale Anteil bleibt auf der Strecke.

Vom Point of Sale zum Point of Interest

Hier liegt die große Chance für den stationären Handel! Es geht nicht darum, sich gegen das Internet zu stellen, sondern vielmehr darum, es geschäftsfördernd zu nutzen. Die Entscheidung muss nicht zwischen Point of Sale oder Internet gefällt werden, es geht beides: Point of Sale und Internet. Mit dieser Kombination kann der Point of Sale gleichzeitig zum Point of Interest gemacht werden.

Vorteile des Online-Auftritts

Die geschickte Verzahnung des stationären Ladens mit einem Online-Auftritt führt zu vielen Vorteilen. Nicht nur für den Kunden, auch für den Händler.

Da der Trend bei den Verbrauchern immer mehr in Richtung ROPO (research online, purchase offline) geht , ist es wichtig, Produktinformationen und Preisvergleiche bereitzustellen. Der Kunde kann sich von zuhause aus die nötigen Fakten beschaffen und seinen restlichen Informationsbedarf dann im Ladengeschäft befriedigen.

Mit Informationen über Neuheiten, Rabattaktionen, Sonderangebote, eben alles, was für den Verbraucher von Interesse ist, kann der Einzelhändler den Kunden in das Ladengeschäft locken. Gleichzeitig kann er auf diesem Weg die Kundenbindung stärken und sich so Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

Schnell und gezielt werben mit Google AdWords, durch Google Places gefunden werden

Google Places

Durch den Einsatz von Google AdWords wird der Verbraucher schnell und gezielt erreicht. Mit Google AdWords können die Anzeigen präzise auf Zielgruppen oder regionale Bereiche (durch Geo-Targeting) ausgerichtet und die Kosten genau gesteuert werden. Es entstehen nur Kosten, wenn auf die Anzeige geklickt wird. Für die Anzeigenschaltung wird ein Tagesbudget festgelegt, welches jederzeit angepasst werden kann.

Zur optimalen Ausschöpfung des Budgets können die Anzeigen und Keywords optimiert werden. Dies gewährleistet, dass die Anzeige mehr ausgerichtete Zugriffe erhält.

Wenn der Verbraucher durch die Anzeige in Google-AdWords auf die Website geleitet wurde, kann er hier noch mehr Informationen über das Ladengeschäft abrufen. Er kann die gesamte Produktpalette, die Öffnungszeiten, besondere Events, die Unterneh-mensphilospie einsehen, kurz und gut, er kann sich ein umfassendes Bild machen. Was dazu führen kann, dass er, auch wenn er momentan noch keine Kaufabsicht hat, zu einem späteren Zeitpunkt den Point of Sale aufsucht.

Bei Google Places (früher: Lokales Branchencenter) kann der Händler einen kostenlosen Eintrag erstellen. Sucht der Verbraucher in Google Maps nach örtlichen Informationen, findet er das Unternehmen mit Adresse, Öffnungszeiten, Fotos und dessen Produkte.

Darum…

“Trommeln” Sie online mit Google AdWords und Google Places. Es lohnt sich auf alle Fälle! Gerne helfen wir Ihnen dabei…


Urchin 7 als Datensicherung für Google AnalyticsWie Ihnen bekannt ist, gibt es in Google Analytics keinerlei Möglichkeit, die erfassten Daten zu sichern oder im Nachhinein zu bearbeiten. Sind die Daten erst einmal in erhoben und in Google Analytics verarbeitet bzw. gefiltert, gibt es keinen Weg mehr zurück. Und genau hier kommt nun Urchin Software 7 ins Spiel. Urchin Software 7 ist das käufliche Pendant zu Google Analytics und kann die Daten nahezu identisch auswerten. Urchin Software in der aktuellen Version 7 jedoch steht Google Analytics in nicht all zu vielen Punkten nach – im Gegenteil: Urchin weist Berichte, interaktive Elemente und Features auf, die es in Google Analytics (welches bekanntermaßen aus Urchin entstanden ist) gar nicht gibt. Dazu zählen unter anderem:

  • Datenschutzkonformität
  • Wiederholtes Verarbeiten von historischen Datenbeständen
  • Anonymisierung von IP-Adressen NACH Geolokalisierung auf beliebige Werte (auch z. B. 127.0.0.1)
  • Einbinden von eigenen DNS-Einträgen
  • Auswertung von Intranets (auch ohne Internetanbindung)
  • Kampagnenauswertungen (inkl. Google AdWords)
  • uvm.

Mehr zu Urchin 7 finden Sie auf unserer Website unter http://www.webalytics.de/urchin-software/.

Unabhängig von den Features, die Google Analytics und Urchin Software aufweisen, ist Google Analytics in der Lage, die zu erfassenden Daten nicht nur an die Google Server zu übermitteln, sondern auch in das Logfile Ihres Webservers zu schreiben. Ein paar wenige Anpassungen genügen, und Sie haben ein Backup Ihrer Webnutzerdaten erstellt, das Sie jederzeit mit Urchin Software Version 7 auswerten können.

Wie muss ich meinen Webserver konfigurieren?

Zunächst stellt sich hier erst einmal die Frage, welchen Webserver Sie einsetzen. Betreiben Sie Ihre Website auf einem Apache oder einem Microsoft IIS? Oder befindet sich Ihre Site auf einem Server bei einem Hoster? Ganz gleich, welche Technik zum Einsatz kommt, Sie müssen dafür sorgen, dass die Cookie-Informationen in das Logfile des Webservers geschrieben werden können. Nachfolgend zeige ich Ihnen die Vorgehensweise für die beiden gängigsten Webserver.

Apache

Bevor Sie weiter fortfahren, stellen Sie bitte zunächst sicher, dass beim Apache die Zugriffsprotokollierung eingeschaltet ist.

Schritt 1: Kopieren Sie die UTM-Dateien in das Root-Verzeichnis der Website.

Die Dateien “urchin.js” und “__utm.gif” befinden sich im Verzeichnis <pfad-zu-urchin>/util/utm Ihrer Urchin-Installation. Kopieren Sie diese beiden Dateien in das Root-Verzeichnis Ihrer Website. WICHTIG: Die GIF-Datei beginnt mit zwei Unterstrichen.

Schritt 2: Aktivieren Sie für Apache die Protokollierung der Cookies.

Sie können das folgende httpd.conf-Beispiel verwenden, um die Cookie-Protokollierung zu aktivieren, falls dies nicht bereits eingerichtet ist:

LogFormat "%h %v %u %t \"%r\" %>s %b \"%{Referer}i\"\"%{User-Agent}i\"\"%{Cookie}i\"" special
...
<VirtualHost 63.212.171.6>
ServerName www.meine-domain.de
DocumentRoot /www/www.meine-domain.de
CustomLog /var/logs/meine-domain.log urchin
</VirtualHost>

Microsoft IIS

Der Microsoft IIS kann etwas einfacher zu konfiguriert werden, um das Protokollieren von Nutzungsdaten einzuschalten, da hier die nötigen Optionen einfach “hinzugeklickt” werden können.

Schritt 1: Kopieren Sie die UTM-Dateien in das Root-Verzeichnis der Website.

Die Dateien “urchin.js” und “__utm.gif” befinden sich im Verzeichnis <pfad-zu-urchin>\util\utm Ihrer Urchin-Installation. Kopieren Sie diese beiden Dateien in das Root-Verzeichnis Ihrer Website. WICHTIG: Die GIF-Datei beginnt mit zwei Unterstrichen.

Schritt 2: Aktivieren Sie für die IIS-Protokollierung die Cookies.

Öffnen Sie den IIS-Manager und dann das Fenster “Eigenschaften” für Ihre Website. Stellen Sie sicher, dass die Protokollierung aktiviert und das “W3C Extended Log”-Format ausgewählt ist. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Eigenschaften” neben dem Format und aktivieren Sie auf der Registerkarte “Erweiterte Eigenschaften” das Kontrollkästchen neben dem Cookie.

Anpassen des Google Analytics Tracking Code

Nachdem Sie die Vorbereitungen für Ihren Webserver gemäß der obigen Beschreibung vorgenommen haben, müssen Sie nun letztendlich noch den verwendeten Google Analytics Tracking Code anpassen. Nachfolgend führe ich die Änderungen an allen drei derzeit zum Einsatz kommenden Google Analyitics Tracking Codes auf.

Alter Tracking Code (urchin.js)

Ändern Sie Ihren Google Analytics Tracking Code wie folgt ab und fügen Sie die fett geschriebene Zeile hinzu:

<script src="http://www.google-analytics.com/urchin.js" type="text/javascript">
<script type="text/javascript">
   _userv=2;
   _uacct="UA-XXXXXX-Y";
   urchinTracker();
</script>

Ersetzen Sie “UA-XXXXXX-Y” durch Ihre Google-Kontonummer.

Neuer Tracking Code (ga.js)

Ändern Sie Ihren Google Analytics Tracking Code wie folgt ab und fügen Sie die fett geschriebene Zeile hinzu:

<script type="text/javascript">
  var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? "https://ssl." : "http://www.");
  document.write(unescape("%3Cscript src='" + gaJsHost + "google-analytics.com/ga.js' type='text/javascript'%3E%3C/script%3E"));
</script>
<script type="text/javascript">
  try {  var pageTracker = _gat._getTracker("UA-XXXXXX-Y");
  pageTracker._setLocalRemoteServerMode();
  pageTracker._trackPageview();
} catch(err) {}</script>

Ersetzen Sie “UA-XXXXXX-Y” durch Ihre Google-Kontonummer.

Asynchroner Tracking Code

Ändern Sie Ihren Google Analytics Tracking Code wie folgt ab und fügen Sie die fett geschriebene Zeile hinzu:

<script type="text/javascript">
  var _gaq = _gaq || [];
  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-XXXXXX-Y']);
  _gaq.push(['_setLocalRemoteServerMode']);
  _gaq.push(['_trackPageview']);
  (function() {
    var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
    ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
    var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
  })();
</script>

Ersetzen Sie “UA-XXXXXX-Y” durch Ihre Google-Kontonummer.

Funktioniert alles?

Prüfen Sie, ob der Ihre Änderungen korrekt Einträge in Ihrer Protokolldatei vornimmt, indem Sie das Protokoll anzeigen, nachdem Sie die Änderungen durchgeführt und auf einige Seiten der Website geklickt haben. Am Ende der Protokolldatei muss ein Eintrag vorhanden sein, der folgender Zeile ähnelt:

 ... "GET /__utm.gif?..." 200 ..."__utma=..."

Falls die Einträge vom Typ “utma” nicht angezeigt werden, sollten Sie prüfen, ob die Cookies für die Protokollierung korrekt eingerichtet wurden. Lautet der Statuscode nicht 200, sollten Sie sich vergewissern, ob die Dateien richtig in das Dokumentstammverzeichnis kopiert wurden.

Das war schon alles! Ihre Website protokolliert jetzt alle Daten, die zu Google Analytics übertragen werden auch in Ihre Protokolldatei.

Log-Rotation

Zu guter Letzt sollte noch die Logrotation auf täglich 0:00 Uhr eingestellt werden. Dadurch erhalten Sie tägliche Logfiles, die Sie dann auf Ihrem System zu Datensicherungszwecken speichern und natürlich auch auswerten können.

Hosting-Anbieter und ISPs

Bitte klären Sie mit Ihrem Hosting-Anbieter, welche Server-Technik dort zum Einsatz kommt und ob das Logging gem. der obigen Beschreibung möglich ist.

Probleme bei der Umsetzung?

Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Unterfangen – füllen Sie dazu einfach unser Supportformular auf unserer Website aus.

“Von Profis für Profis”

Unter diesem Motto hatte die Hermes Logistik Gruppe Deutschland am Freitag, dem 03. September 2010, Online-Händler dazu eingeladen, sich mit Experten renommierter E-Commerce und Online-Marketing-Unternehmen über Trends im Online-Handel und Optimierungsmöglichkeiten auszutauschen. Neben Fachvorträgen zu aktuellen Themen bestand in den anschließenden Workshops die Möglichkeit, Optimierungs-Tipps für die eigene Shop-Plattform einzuholen und mit den E-Commerce-Experten individuelle Lösungen zu erarbeiten.

Einen mitreißenden Einstieg in die Vortragsreihe gab Andreas Haderlein, Leiter des Zukunftsakademie am Zukunftsinstitut, mit dem Thema “Social Commerce: Verkaufen im Community Zeitalter”. “Eine lebendige Konsumkultur brauche spielerische Elemente” lautete das Fazit des Kulturanthropologen. Es folgten Benjamin Loos und Philipp Hoberg von sologics mit Vorträgen zum Thema “Hilfe, Kunden kommunizieren” und “Conversionrate-Optimierung”. Michael Hülsiggensen von der EOS Payment Solutions GmbH informierte umfassend und interessant über die möglichen Payment-Services und stellte ganzheitliche Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr vor. Nach einer Mittagspause mit leckerer Verpflegung ging es mit einer Case-Study über mirapodo, einem der größten Online-Schuhshops in Deutschland weiter. mirapodo konnte mit dem Versanddienstleister Hermes als Partner und unter der Verwendung von Social Media einen kometenhaften Aufstieg verzeichnen.

webalytics – Webanalyse aus der Praxis

Mit dem Thema “Webcontrolling  – Ja wir tracken und was jetzt.” zeigte Martina Schneider, Online Marketing Manager bei webalytics, die Möglichkeiten der Webanalyse heute auf und beschäftigte sich mit der Positionierung von Webcontrolling im modernen E-Commerce-Unternehmen. So ist beispielsweise der Einsatz von Tracking Tools wir Google Analytics für die meisten Website- und E-Shopbetreiber heute eine Selbstverständlichkeit.  Klickrate, Absprungrate und durchschnittlicher Besuchszeit  und weitere Webanalyse-Daten sind nach wie vor wichtige Indikatoren für den Online-Erfolg. Nahezu für jede Kennzahl  lassen sich zahlreiche Auswertungen und Reports generieren.  Doch was passiert nach dem Messen? Wie man Webanalyse nutzen kann, um das Online-Business erfolgsorientiert zu steuern, war Gegenstand des Vortrags. Im anschließenden Workshop “E-Commerce-Tracking” konnten die Teilnehmer mehr über die Implementierung  dieser Tracking-Möglichkeit in Google Analytics erfahren und Lösungsansätze für das Tracking Ihrer Shops finden.

Informativ und aktuell – ein echter Mehrwert für Online-Händler

… so präsentierten sich die Hermes eTrainingDays 2010 in Leipzig. Neben den aktuellen Vorträgen und Workshops war auch der Austausch zwischendurch interessant und aufschlussreich. Die ausgezeichnete Organisation und der ansprechende Rahmen im Hotel Radisson Blu rundeten das Bild der gelungenen Veranstaltung ab.

Urchin 7: Das neue DashboardNach langem hin und her wurde gestern endlich die lang erwartete Version 7 der Software Urchin von Google veröffentlicht. Wie wir bereits in unserem Newsletter im August ankündigten, hat sich in der finalen Version einiges getan. Urchin 7 hat einen riesen Schritt vorwärts in Bezug auf selbstgehostete Webanalyse-Software gemacht und liefert einen bisher nicht dagewesenen Mix aus Verarbeitungsgeschwindigkeit und und Berichtstiefe der Analysedaten. Das offizielle Announcement von Google ließ leider bis zum 13.09.2010 auf sich warten und kann hier im Original gelesen werden.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und schauen Sie sich die neuen Features etwas genauer an. Im Anschluss können Sie sich einfach eine Demo-Version bei uns herunterladen und diese ausgiebig für 30 Tage testen. Sofern Ihnen Urchin gefällt, kaufen Sie einfach eine Lizenz und wandeln Sie Ihre Demo-Version in eine Vollversion um, ohne die Software neu installieren zu müssen oder die bereits konfigurierten Details zu verlieren.

Die neuen Features in Urchin 7

    Urchin 7: Der Google AdWords Tag Manager

  • Echte 64-bit Power: Nutzen Sie die Vorteile, die aktuelle Servertechnologie bietet – mit Urchin 7 in der 64bit Version sind große Protokolldateien (Logfiles) kein Problem mehr und die Verarbeitungsgeschwindigkeit wird entsprechend angepasst.
  • Komplett überarbeitete Oberfläche: Urchin 7 wurde stark an das Nutzerinterface von Google Analytics angepasst – so ist der Umstieg kein Problem mehr und der Nutzer findet sich schnell zurecht.
  • Neuer Google AdWords Tag Manager: Beobachten und aktualisieren Sie Ihre Google AdWords Links und analysieren Sie Ihre Kampagnen schnell & einfach.
  • 1.000 Profile ohne Protokollquellen-Limit: Erstellen Sie mit Ihrer Urchin 7 Lizenz bis zu 1.000 Profile und beliebig viele Protokollquellen – genug für einen kleinen Hosting-Provider, wobei auch CDNs nun Berücksichtigung finden können.
  • Urchin 7: Erweiterte Segmentierung

  • Ereignis-Tracking: Erfassen Sie Daten zur Nutzung multimedialer Inhalte wie z. B. Audio- und Videoplayer und erkennen Sie so, welche Inhalte Ihre Besucher attraktiv finden.
  • Parallele Profilverarbeitung: Machen Sie sich die Rechenleistung aktueller Multiprozessor-/High-Performance-Server zunutze und verarbeiten Sie in Urchin 7 mehrere Profile parallel – in Umgebungen mit einer hohen Anzahl an Profilen kann das zu enormer Zeitersparnis führen.
  • Erweiterte Segmentierung: Identifizieren und analysieren Sie Gruppen von Besuchern, die für Ihren Geschäftserfolg wirklich wichtig sind – wenden Sie die erweiterte Segmentierung einfach auf Ihr Profil an und sehen Sie in jedem Bericht ausschließlich das gewünschte Subset an Daten.
  • Urchin 7: Automatische Software Updates

  • Benutzerdefinierte DNS-Einträge: Ab Urchin 7 ist es wieder möglich, benutzerdefinierte DNS-Einträge in die Auswertung miteinfließen zu lassen – Nutzen Sie z. B. die Einträge Ihres DNS-Servers für die Auswertung Ihres Intranets.
  • Anpassbare Geo-Datenbank: mit der neuen Geo-Datenbank bietet Urchin 7 die Möglichkeit, die Geolokalisierung der Besucher auf verschieden filigranen Stufen durchzuführen – somit ermitteln Sie genau die richtige Balance zwischen Geodatentiefe und Verarbeitungsgeschwindigkeit bzw. Speicherauslastung.
  • Permalinks: Ab sofort können Sie in Urchin 7 beliebige Links zu Berichten per E-Mail an andere Nutzer versenden, sodass diese sich den gleichen Bericht samt aller darin getroffenen Einstellungen ebenfalls ansehen können.
  • Urchin 7: Bericht 'Site Summary'

  • Neugruppierung der Berichte: In Urchin 7 wurden die Berichte neu gruppiert und folgen somit einer Google-Analytics-ähnlichen Logik.
  • Neue Daten-API 2.0: Urchin 7 verwendet nun die neue API 2.0, mit der Daten aus Urchin extrahiert und extern weiterverarbeitet werden können (z. B. CRM oder ERP)
  • Benutzerdefinierte Filterreihenfolge: Ab Urchin 7 können die einem Profil oder einer Protokollquelle zugewiesenen Filter nun in der Reihenfolge geändert werden – endlich können damit auch komplexere Filter-Methoden Anwendung finden.
  • Automatische Software-Updates: Mit Urchin 7 wird nun auch das Aktualisieren der Software zum Kinderspiel – Lokale Hilfe, Geo-Datenbank und Softwareversion werden automatisch aktualisiert.
  • Erweiterte Suchtabellen: In Urchin 7 kann nun definiert werden, wo sich eine Suchtabelle befindet – dadurch ist für die Pflege und Verwaltung einer Suchtabelle endlich der Zugriff auf das Dateisystem einer Urchin-Installation nicht mehr zwingend nötig.
  • Neuer Bericht “Site-Summary”: Der neue Site-Summary-Bericht liefert auf einen Blick alle relevanten Zahlen in einer tabellarischen Übersicht – ideal für leitende Angestellte und CEOs.

Wie wird lizenziert und was kostet Urchin 7?

Das Lizenzierungsmodell von Urchin 7 ist denkbar einfach – Sie erwerben eine Lizenz (Vollversion oder Update) zum Einmalpreis und können loslegen. Nachfolgend die Preise für die Lizenzen:

Version Zahlweise Preis zzgl. MwSt.
Vollversion einmalig 7.995 EUR
Update (von Urchin 6, egal wann gekauft) einmalig 5.700 EUR
Standort-Lizenz (nur für Rechenzentren und Hoster) monatlich 5.000 USD

Additional muss einer der nachstehenden Support-Contracts mit erworben werden. Dieser obligatorische Jahresvertrag umfasst folgende Leistungen und Preise:

Kontingent p.a. Abwicklung Reaktionszeit¹ gültig für Preis²
10 Tickets Ticket-System keine 1 Jahr 500 EUR
10 Stunden E-Mail-/Telefon-Support nächster Arbeitstag 1 Jahr 2.000 EUR
10 Stunden E-Mail-/Telefon-Support 8 Stunden 1 Jahr 2.500 EUR
10 Stunden E-Mail-/Telefon-Support 4 Stunden 1 Jahr 3.000 EUR
20 Stunden E-Mail-/Telefon-Support nächster Arbeitstag 1 Jahr 3.500 EUR
20 Stunden E-Mail-/Telefon-Support 8 Stunden 1 Jahr 4.500 EUR
20 Stunden E-Mail-/Telefon-Support 4 Stunden 1 Jahr 5.500 EUR

Alle Verträgen enthalten zudem folgende Leistungen:

  • Vertragsinhaber erhalten 10% Nachlass auf alle gebuchten Trainings und Workshops zu Urchin
  • unbegrenzte Anzahl an Lizenz-Reaktivierungen im Fehler- oder Umzugsfall
  • OptMeOut für Urchin Software
  • trackEDM zum Tracken von externen Links, Downloads, Mail-To-Links und Domain-übergreifenden Kampagnen

¹  Die Reaktionszeit richtet sich ausschließlich nach unserer Kernarbeitszeit (Montags bis Donnerstags von 8:00 Uhr bis 12:00  Uhr und von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr, sowie  Freitags von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr). Ausgenommen davon sind alle Feiertage sowie der 24.12. und 31.12. eines jeden Jahres. Des Weiteren sind alle Tage der eingeschränkten Erreichbarkeit oder kompletten Nichterreichbarkeit von der Reaktionszeitenregelung ausgeschlossen, sofern diese mindestens 10 Tage vorher schriftlich per E-Mail oder Fax angekündigt wurden.

²  Alle genannten Preise verstehen sich zzgl. MwSt.

Laden Sie sich Urchin 7 hier herunter! Erwerben Sie Ihre Lizenz für Urchin 7 hier!

Lizenzaktivierung und Initial-Konfiguration von Urchin Software

Im ersten Teil (Installation und Konfiguration von MySQL Server unter Windows XP) der dreiteiligen Serie haben Sie erfahren, wie Sie MySQL Server für die Verwendung mit Urchin Software Version 6 installieren und konfigurieren. im zweiten Teil (Installation von Urchin Software unter Windows XP) wurde gezeigt, wie Sie Urchin installieren.

Dieses dritte Video veranschaulicht nun, wie Sie die Lizenz in Urchin Software aktivieren, um somit Urchin als Demo- oder Vollversion zu nutzen. Im zweiten Abschnit wird erläutert, wie Sie die Initialkonfiguration von Urchin Software Version 6 vornehmen.

Installation von Urchin Software unter Windows XP

Im ersten Teil (Installation und Konfiguration von MySQL Server unter Windows XP) der dreiteiligen Serie zeigte ich Ihnen, wie Sie MySQL Server für die Verwendung mit Urchin Software Version 6 installieren und konfigurieren. Dieses Video zeigt Ihnen, wie Sie Urchin Software Version 6 auf einem Microsoft Windows Betriebssystem installieren und mit der in Teil 1 der Serie angelegten MySQL-Datenbank verbinden.

Keiner macht sich eine Arbeit gerne zweimal. In der Natur der Dinge liegt es aber manchmal begründet, dass sich das eben nicht vermeiden lässt. Wenn Sie Google Analytics einsetzen wollen, müssen Sie den JavaSkript-basierten Google Analytics Tracking Code all Ihren Webseiten hinzufügen. Wollen Sie dann in anderen Google Anwendungen bestätigen, dass Sie der Betreiber Ihrer Website sind (z. B. Webmaster Tools), müssen Sie Ihrer Site zusätzlich noch einen Meta Tag, eine HTML-Datei oder einen DNS-Eintrag hinzufügen. Sie sehen, es handelt sich um ähnliche Vorgänge, die aber völlig losgelöst voneinander durchgeführt werden müssen. Bis jetzt…

Google Analytics übernimmt das ab sofort…

Seit dem 19.08.2010 können Sie den Google Analytics Tracking Code als Nachweis dafür nutzen, dass Sie der Betreiber und Eigentümer Ihrer Website sind. Haben Sie Google Analytics bereits im Einsatz, ist der Nachweis so einfach wie das Klicken einer Schaltfläche.

Verifizieren einer Website in Webmaster Central mit Google Analytics

Allerdings funktioniert das Ganze nur mit dem neuen asynchronen Tracking Code. Sollten Sie also Ihren Tracking Code bis dato noch nicht migriert haben, ist jetzt die Zeit gekommen. Haben Sie Google Analytics noch nicht eingerichtet bzw. den Nachweis über die Eigentümerschaft Ihrer Website erbracht, dann sollten Sie zunächst Google Analytics einrichten und im Anschluss mit der Verifizierung der Site weitermachen. Das wird zwar nur ein bisschen Zeit sparen, aber wer hat nicht gern ein bisschen mehr Zeit für’s Wesentliche?

Wie bei allen anderen Verifizierungsmethoden von Google, muss der Google Analytics Tracking Code in Ihrer Site ständig präsent sein, da sonst die Gültigkeit der Verifizierung abläuft. Des Weiteren müssen Sie den Administratorstatus im Google Analytics Konto unbedingt beibehalten, welches mit dem Tracking Code assoziiert ist.

Sobald Sie bestätigt haben, dass Sie der Eigentümer der Website sind, können Sie weitere Eigentümer über die Startseite hinzufügen.

Hinzufügen eines weiteren Eigentümers mittels Link auf der Startseite

Dabei ist es nicht mehr notwendig, jeden weiteren Eigentümer zu verifizieren – weitere Arbeits- und Zeitersparnis.

Inhaber auf der Seite 'Überprüfungsdetails' hinzufügen

Die Zeit, die Sie mit dieser neuen Methode sparen, wird Ihnen vielleicht nicht ausreichen um ein neues Hobby beginnen zu können, gestaltet aber hoffentlich den Verifizierungsprozess etwas angenehmer.