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Der Blog-Artikel von Justin Cutroni vom 29.07.2008 inspirierte uns, die Nutzung der Videos auf unserer Website ebenfalls mit Google Analytics und dem darin enthaltenen Event-Tracking auszuwerten. Also machte sich unsere Technik daran, die Idee für unsere Webseite umzusetzen. Der Vorsatz war, es für die Redakteure in unserem CMS möglichst einfach zu gestalten. Die Videos sollten ohne Programmier-Kenntnisse auf den Seiten integriert und die entsprechenden Variablen problemlos angepasst werden können.

Der erste Ansatz

Chromeless YouTube Player - erster Ansatz

Im ersten Ansatz gingen wir die Aufgabe recht pragmatisch an. Hauptsache das Video funktioniert und dessen Nutzung wird erfasst! Nach einigem Hin und Her stand das erste Ergebnis fest und sah wie nebenstehend aus.

Ziemlich unschön, nicht wahr? Aber – Hey! – es hat funktioniert: Alle Steuerungselemente wurden im Tracking erfasst. Allerdings wunderten wir uns primär über die hohe Rate an “Stop”-Befehlen. Nach kurzer Zeit und etwas Analyse des Zahlenmaterials, sowie des Hinweises eines guten Freundes (was wohl maßgeblich zur Erkenntnis und Lösung des Problems beitrug) wurde es klar: der Betrachter sieht ja nichts! Nur ein schwarzes Rechteck. Also: wenn überhaupt geklickt wurde, dann nur um zu sehen, welches Video sich dahinter verbirgt. Zudem wäre es viel schöner (und vom Wiedererkennungswert geschickter), wenn der Player so aussähe, wie der eigentliche Player bei YouTube. Und schon züngelte die Flamme der Motivation zur “Verbesserung”…

Der zweite “Wurf”

Chromeless YouTube Player - zweiter Ansatz

In der zweiten Version unserer Umsetzung (Codename: “Jetzt-machen-wir’s-richtig”) wollten wir neben dem schicken Design auch alle anderen Vorteile des Players umsetzen (Vollbild, HQ, etc.). Also wieder zurück an den Anfang und neu durchdenken. Das Ergebnis unserer Bemühungen kann sich wohl sehen lassen:

Damit waren wir erst einmal zufrieden. Bis zu dem Moment, als wir mehrere Player an verschiedenen Positionen der Webseite platzierten. Ein neues Problem tauchte auf: Es wurde – ganz gleich bei welchem Player wir auf “PLAY” drückten – immer nur der erste Player auf einer Seite angesteuert und das Video gestartet. Somit stand die Frage im Raum “Wie können wir auf einer Seite MEHRERE Videoplayer ansteuern und abspielen?”.

Nun, das hört sich zunächst trivial an, gestaltete sich in der Umsetzung jedoch hochgradig schwierig. Diverse Tests, Kapselungen von Code, etc. ermöglichten die Lösung dann dennoch und es war uns gelungen, mehrere Player unabhängig von einander anzusteuern.

Fazit

Mit den von Google bzw. YouTube zur Verfügung gestellten Mitteln und unserem Code-Snippet ist es möglich, YouTube Videos in die eigene Website zu integrieren. Zudem – und das ist die eigentliche Anforderung – kann deren Nutzung mit Google Analytics über das Event-Tracking ausgewertet werden; auch für mehrere Player auf einer Seite gleichzeitig.

Wer will den Code? Einfach Kommentar mit E-Mail-Adresse abgeben…


2. Auflage - Quickstat Guide für Google Analytics v4

Seit Google die Version 4 von Google Analytics veröffentlicht hat,  sind nun fast zwei Monate vergangen. Wir haben diese Zeit genutzt, um unseren Google Analyitcs Quickstart Guide komplett zu überarbeiten und and die neuen Features anzupassen.

Für wen wurde der Quickstart Guide für Google Analytics erstellt?

Unser kostenfreies 44-seitiges Booklet richtet sich an den ambitionierten Webanalyse-Neuling genauso wie an den fortgeschrittenen Webadmin, der einen logisch aufgebauten Leitfaden bzw. eine Art Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Implementierung von Google Analytics sucht.

Welche Inhalte bietet der Quickstart Guide für Google Analytics?

In dem Booklet finden Sie eine logisch aufgebaute Reihenfolge der durchzuführenden Aufgaben, wenn Sie Ihre Website mit Google Analytics auswerten wollen. Dabei fangen wir mit der Einrichtung des Analytics Kontos an und beschreiben die Erstellung von Profilen, Filtern und Zielen bis hin zur Auswertung von Kampagnen und E-Commerce. Abschließend geben wir noch Tipps zur Verwendung von Google Analytics und weisen auf Features und Hilfsmittel hin. Nachfolgend finden Sie einen Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis des Quickstart Guide:

  1. Einleitung
  2. Erstellen Sie Ihr Google Analytics Konto
  3. Prüfen Sie den Aufbau Ihrer Website
  4. Erstellen Sie ein Profil
    • Was ist ein Profil?
    • Wie erstelle ich ein Profil?
    • Erstellen Sie Filter
    • Wie werden Filter eingesetzt?
    • Definieren Sie Ziele und Trichter
  5. Fügen Sie den Tracking Code in Ihre Website ein
  6. Verlinken Sie Google Analytics mit Google AdWords (optional)
  7. Konfigurieren Sie das E-Commerce Tracking (optional)
  8. Kennzeichnen Sie Ihre Kampagnen (optional)
    • Wie funktioniert die Kennzeichnung in Google Analytics?
    • Die fünf Dimensionen des Kampagnen-Tracking
    • Tool zur URL-Erstellung
    • Kampagnentracking in den Berichten
  9. Weitere interessante Features in Google Analytics
  10. Greifen Sie auf bewährte Methoden zurück
  11. Weitere Hilfsmittel
  12. Erweitern Sie Ihr Wissen – buchen Sie unser Training
  13. Impressum

Wo ist der Quickstart Guide für Google Analytics erhältlich?

Sie können sich das Booklet kostenfrei auf unserer Website als PDF-Datei herunterladen. Klicken Sie dazu einfach auf die nachfolgende Schaltfläche.

Klicken Sie hier, um den kostenlosen Google Analytics Quickstart Guide herunterzuladen

Hexen verboten!Wir hatten unlängst schon in unserem Blog-Post “Deutsche Krankenkassen sollen auf Google Analytics verzichten” berichtet, wie plötzlich Google Analytics ins Kreuzfeuer der Kritik bei Krankenkassen-Websites geraten ist.

Unlängst wurde ein Artikel auf http://www.ibusiness.de/members/aktuell/db/238225fb.html veröffentlicht, in dem einmal mehr “jeder” etwas zu sagen hat – vor allen Dingen, wie “schlimm” doch Google und seine Datensammlerei sei… Die Einleitung:

Die Ankündigung deutscher Datenschützer, gegen die Anwendung von Google Analytics zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser vorgehen zu wollen, hat Aufregung in der Branche verursacht. Die Datenschützer von Bund und Ländern verkündeten jüngst ihre Ansicht, dass die Benutzung des Tools gegen deutsches Recht verstoße. Nach dem Telemediengesetz könnten demnach Bußgelder von bis zu 50.000 Euro drohen.

Die moderne Inquisition

Diese Schilderung kommt im Großen und Ganzen einer modernen Inquisition auf zivilisierterem Niveau gleich: Der Datenschützer (Geistliche) versteht etwas (Tracking, Marketing, Conversion-Optimierung, etc.) nicht wirklich und tut das Ganze als schwarze Magie bzw. Blasphemie (“…wer weiß, was die mit den Daten anstellen…!”) ab.

Glashaus? Steine? Was?

Bereits vor langer Zeit wurde ein Sachverhalt deutlich (und schon in vielen Hollywood-Produktionen bewiesen): Je mehr ein einzelner mit dem Finger auf andere zeigt und je lauter er einen angeblichen Missstand anprangert, desto mehr will er von seiner eigenen Unzulänglichkeit ablenken resp. desto mehr  hat er selbst “Dreck am Stecken”.

Nun, ich habe definitv gar nichts dagegen, dass Daten über mich und meine Nutzungsgewohnheiten im Internet erhoben und analysiert werden: Ich habe nichts zu verbergen! Die Vehemenz, mit der allerdings “Datenschützer” diese Datenerhebungsmaßnahmen verdammen, ließe doch tatsächlich anmuten, dass hier eine Angst vor “Entdeckung” (Besuch von subversiven, inkriminierenden Webinhalten, Schmuddelseiten, etc.) durchklingt…

Geschürt durch die Zwangsparanoia der Datenschutz-Fanatiker wird nun eine wahre Hexenjagd gegen die nach Erfolg strebenden Website-Betreiber angestachelt, und damit jedwede Anstrengung, der Krise zu trotzen, sofort im Keim erstickt.

So wurde auch folgender Inhalt im vorgenannten Artikel veröffentlicht:

Christian Bennefeld Christian Bennefeld auf Xing nachschlagen, Geschäftsführer bei Etracker GmbH Relation Browser , teilt die Kritik am Suchmaschinen-Giganten ebenso entschieden wie grundsätzlich: “Google ist dabei, jeden einzelnen Internetnutzer genauestens zu profilieren. Jeder wird durchleuchtet: Woher er kommt, was er sucht, welche Interessen er hat, wie sein Einkaufsverhalten ist, welche religiöse und politische Einstellung er mitbringt, mit wem und über was er korrespondiert, welche Bilder er im Urlaub gemacht hat und und und. Sicherlich will Google uns mit diesem Wissen nur Gutes tun und seine Werbung gezielter ausliefern. Toll, dass ich dann keine Werbung für Damenmode mehr bekomme. Nur: um welchen Preis?”

Ja, Herr Bennefeld, könnten Sie Ihre rethorische Frage “Nur: um welchen Preis?” einmal ernsthaft selbst beantworten? Vielleicht komplett ohne Polemik? Und vielleicht auch ohne Ihre hauseigene Lösung in den Vordergrund zu stellen? 🙂

IP-Adresse ist anscheinend “sensibler” als die Bankverbindung

Komischerweise prangert derzeit keiner die real existierenden Gefahren an: Bonus-Systeme wie z. B. payback oder die Datenerhebungen der Mobilfunkbetreiber, etc. Bitte nicht falsch versethen: Ich habe grundsätzlich auch nichts gegen diese Art der Datenerhebung. Nur werden hierbei doch noch viel sensiblere Daten als meine (oftmals dynamische) IP-Adresse oder ein Cookie auf meinem Rechner gespeichert: hier erlangt der Anbieter definitv Kenntnis über meine Adresse, meine Bankverbindung, mein Geburtsdatum, meine Adresse,  und vor allen Dingen: MEIN Kaufverhalten en Détail.

Ja, hier habe ich dann wohl auch einen Vertrag unterzeichnet, bei dem irgendwo (mehr oder minder) glaubhaft versichert wird, die Datenschutzbestimmungen einzuhalten und meine Daten nicht an Dritte weiterzugeben und bla bla bla… Mal Hand auf’s Herz: 1. Wer liest das? 2. Wer hat nicht durch einen solchen Vertrag schon einmal unerwünschte Werbung per Post erhalten? Nun werden viele aufbegehren: “…Sie haben doch unterschrieben, dass ‘Partner’ des Vertragspartners Ihnen geeignete Produkte…” Klar habe ich das. Aber deshalb wird die gefühlte Belästigung nicht weniger und die angeblich geeigneten Produkte nicht “geeigneter”…

Tracking = Warenhausanalyse

Für mich stellt das Tracking (neben der Tatsache, dass wir damit Geld verdienen – Ja, ich “oute” mich!) ein sinnvolles Instrument für die Messung der MASSEN-Akzeptanz der Webseiten dar und hilft dabei, diese ständig zu verbessern. Dabei tritt kein Individuum in den Vordergrund. Auch interessiert mich nicht, in welcher Strasse der einzelne Besucher der Site wohnt. Vielmehr ist für mich das Gesamtbild von Bedeutung.

Vergleichen wir das Tracking doch einfach einmal mit einem Warenhaus: Sie sind der Geschäftsführer und beobachten die Laufkundschaft, wie sie sich Artikel aus dem Angebot heraussucht, begutachtet, zur Kasse geht, bezahlt, in eine andere Abteilung schlendert, etc. Wenn ich Sie nun am Ende des Tages frage, WER die EINZELNEN Kunden waren, wohin sie gegangen sind, welche Artikel sie betrachtet und letztendlich gekauft haben, werden Sie wahrscheinlich mit den Achseln zucken und zugeben, es nicht zu wissen.

Welche Information Sie aber gewiss am Ende eines Tages haben wollen, ist wieviel Umsatz und ggf. wie viele Verkäufe das Warenhaus mit seinen vielen Abteilungen gemacht hat. Vielleicht haben Sie auch noch ein paar Aushilfskräfte engagiert, die die Anzahl der Personen ermittelt haben, die das Warenhaus betreten haben. Dann könnten Sie sogar eine Conversion-Rate berechnen!

Worauf ich hinaus will ist, dass auch beim Tracking – wie im Warenhausbeispiel geschildert – eine massenbedingte Anonymität vorherrscht.  Der Warenhaus-/Sitebetreiber interessiert sich nicht für das (Kauf-)Verhalten des Einzelnen, sondern nur für das der Masse; Gesichter und Individuen sind völlig gleich. Erst durch eigenes Zutun (z. B. Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer) des Besuchers, tritt dieser aus der Anonymität der Masse und bekommt folglich eine Identität (Name, Gesicht, etc.) .

“Verlangsamung” von Prozessen durch sinnlose Opt-Ins

Im Zuge dessen wird plötzlich wieder der Schrei nach Opt-Ins laut. Opt-In… Was für ein Wort in diesem Zusammenhang! Wir alle können uns noch lebhaft an die Zeiten erinnern, als es “schick” war eine Flash-animierte Startseite mit einem ewig langen Intro zu präsentieren? Und in den Anfängen konnte man diese auch nicht überspringen, da es keinen “Skip”-Button gab… Wie oft hat man sich dann die von mal zu mal nerviger werdende Animation eines Balls, Autos oder schlichtweg Wortes anschauen müssen, bis man endlich auf den eigentlichen Inhalt zugreifen konnte? Nun, damals war das eben so! Und man hatte auch mehr Zeit zum Surfen – es gab auch noch nicht sooooo viele geeignete Websites. (Anmerkung des Autors: Erfolge wurden aber schon damals mit häßlichen “Zählern” auf der Website oder mit rudimentären Loganalysen gemessen)

Heute ist alles anders – wir nutzen eine Suchmaschine (ich sage explizit nicht, welche) um geeignete Informationslieferanten für einen gegebenen Suchbegriff zu finden. Und dann klicken wir uns durch die Angebote: erster Link, zurück, zweiter Link, zurück, erste Paid Placementanzeige, zurück, dritter Link, zurück, etc.  Jedenfalls geht es mir so. Jetzt stelle ich die Frage in den Raum: Wie hoch wird die Frustration des Nutzers sein, wenn bei jedem Link, den er anklickt, ein Splash-Screen erscheint, der ihn fragt, ob er damit einverstanden ist, wenn sein Besucherverhalten mittels Tracking analysiert wird? Und wie groß wird die Akzeptanz des Nutzers sein, wenn er die gleiche Frage jedesmal beim Betreten der SELBEN Website gestellt bekommt? Schließlich ist das Speichern der Antwort mittels Cookie auf dem Rechner des Nutzers oder auf dem Server des Anbieters ebenfalls verwerflich…

Fazit

Es ist schon spannend zu sehen, wie sich doch der Deutsche ereifert, wenn es um die Privatsphäre und seine Daten geht… Liebe Leute, die Nutzung des Internets setzt – wie auch das Fahren mit dem Bus – die Mündigkeit des Benutzers voraus! Wenn also ein Nutzer nicht wünscht, dass seine Daten gespeichert oder sein Verhalten analysiert wird, muss er lediglich seinen Browser entsprechend einstellen.

Herr Schaar, vielleicht sollten Sie sich zunächst einmal mit der Technik und den Anforderungen der heutigen Zeit vertraut machen, anstelle Ihre Profilneurose zu kultivieren; Sie wissen doch: Wer zu allem seinen Senf gibt, wird schnell für ein Würstchen gehalten! Gerne laden wir Sie aber ein, unser nächstes Training zu Google Analytics KOSTENFREI zu besuchen…

Kommentare und Diskussionen sind herzlich willkommen!

Ihr
Holger Tempel

ClickTale - Aufzeichnen. Anschauen. Verstehen.Natürlich ist für unsere Webpräsenz die Erhebung belastbarer Kennzahlen mithilfe von Google Analytics und Urchin im Rahmen der klassischen Webanalyse unverzichtbar. Ebenso wichtig sind die Erkenntnisse, die wir durch das Testing mit dem Google Website Optimizer gewinnen.

Mit ClickTale kommt nun aber eine neue Dimension hinzu. Bisher war es  ausschließlich wissenschaftlichen Instituten oder großen Marktforschungsunternehmen vorbehalten, mithilfe aufwändiger  Eye-Tracking Studien Aufschluss über das Besucher-Verhalten auf Webseiten zu gewinnen. Für den einzelnen Betreiber einer mittleren oder kleineren Internetpräsenz war die Beauftragung einer solchen Untersuchung schon aus Kostengründen meistens unmöglich.

DashboardDas hat sich jetzt geändert. Denn ClickTale ermöglicht nun jedem Websitebetreiber, das Besucher-Verhalten auf den Seiten seiner Website zu beobachten, um daraus Rückschlüsse auf  Optimierungsmöglichkeiten einzelner Bereiche oder ganzer Seiten zu ziehen.

Wohin klicken meine Besucher?

Click HeatmapDiese Frage wird mit der Click-Heatmaps detailliert beantwortet. Diese zeigt nämlich auf, an welchen Stellen die Besucher klicken, selbst wenn es dort gar keine interaktiven Elemente (z. B. Links, Buttons, etc.) gibt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können dann entsprechend zum Vorteil genutzt werden, indem an diesen prominenten Stellen auch Action-Items platziert werden.

Betrachten meine Besucher auch wirklich die ganze Seite?

Scroll HeatmapEs ist immer schwierig, den Besucher dazu zu bewegen, eine Seite bis ganz zum Schluss zu betrachten. Das gelingt meist nur dann, wenn der Inhalt für den Betrachter entsprechend interessant und/oder spannend ist. Unglücklicherweise war das bisher nicht wirklich messbar. Mit den Scroll-Heatmaps in ClickTale bleiben diese Erkenntnisse nicht länger verborgen. Es wird mehr als deutlich, welche Bereiche einer Seite von Interesse sind, und welche eher übersprungen bzw. überlesen werden.

Welche Inhalte nehmen meine Besucher wahr?

Mouse Move HeatmapViele Menschen nutzen den Mauszeiger als Hilfsmittel zum Lesen bzw. Erfassen von Inhalten am Bildschirm. Dieses Verhalten kann nun dazu genutzt werden, um herauszufinden, welche Inhalte auf einer Seite für die Besucher von hohem Interesse sind und welche völlig ignoriert werden. ClickTale stellt in einer übersichtlichen Mouse Move Heatmap dar, was normalerweise nur mittels einer kostenintensiven Eye-Tracking-Studie erkennbar wäre.

Welche Erkenntnisse kann ich noch gewinnen?

Conversion ReportClickTale liefert zudem noch ausgefeilte und detaillierte Analysen für Online-Formulare. Dadurch wird ermöglicht, Problem-Felder zu identifizieren,

  • die den Besucher “abschrecken”
  • die ignoriert und leer gelassen werden
  • die kompliziert sind
  • die lange Zeit zum Ausfüllen in Anspruch nehmen

Auch ist es möglich, mit ClickTale aufgezeichnete Besuchersitzungen wiederzugeben und somit zu erkennen, welche Inhalte für den Besucher interessant waren, wohin dieser geklickt hat, welche Unterseiten er aufgerufen hat, etc.

Wo sollte ich ClickTale implementieren?

Nun, die Frage ist relativ einfach zu beantworten: Überall da, wo Erkenntnisse über Click-, Scroll- und Mouse-Move-Verhalten oder aber auch Formularanalysen nötig sind. Grundsätzlich empfehlen wir aber, ClickTale nur auf den Seiten zu implementieren, die wirklich von Belang und bei denen detaillierte Analysen notwendig sind:

  • Landeseiten von Kampagnen inkl. der Anschluss-Seiten
  • Warenkörbe in Shop-Systemen
  • Online-Formulare, die aktions- oder personenbezogene Daten erfassen

Fazit

ClickTale ist aus unserer Sicht ein wertvolles Instrument, welches die üblichen Standard-Tools sinnvoll ergänzt und dem Betreiber einer Website tief gehende Einblicke in das Besucherverhalten ermöglicht.

ClickTale ist in einer kostenfreien (limitierten) Version verfügbar und kann so zunächst einmal ausprobiert werden. Sobald Sie sich von der Leistungsfähigkeit überzeugt haben, können Sie Ihr kostenfreies Konto in einen der drei angebotenen Tarife umwandeln – alle bis dato erfassten Daten bleiben erhalten! Mehr Informationen zu den ClickTale Preisen und Tarifen erhalten Sie auf unserer Website.

Ich wünsche Ihnen viele hilfreiche Erkenntnisse bei der Auswertung und viel Erfolg mit Ihrer Website!

Ihr
Holger Tempel

Veranstaltungen zum 5. World Usability Day am 12. November 2009 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unter dem Motto Designing for a Sustainable World wird am 12. November 2009 der 5. World Usability Day veranstaltet.

Im deutschsprachigen Raum wird der World Usability Day von der German UPA, einer unabhängigen nationalen Vertretung der Usability Professionals’ Association (UPA) veranstaltet.

Der World Usability Day 2009 widmet sich der ganzheitlichen und nachhaltigen Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen im Kontext von Human-Centered-Design (auch: User-centered Design).

Weitere Informationen finden Sie auf der internationalen Webseite (englisch) www.worldusabilityday.org und auf der deutschen Seite www.worldusabilityday.de.

Jeder kennt das Sprichwort…  und für eben diesen ersten Eindruck benötigt der Mensch nur ganze 50 Millisekunden, d.h. den zwanzigsten Teil einer Sekunde! Was aber passiert alles in dieser Zeit? Wie kann das, was passiert, gemessen und bewertet werden? Und welche Erkenntnisse können dann daraus gewonnen werden?

webalytics-blog - Vergleich der Bildschirmauflösungen

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All das sind Fragen, die für Webdesign und Online-Marketing zunehmend an Bedeutung gewinnen, denn auch beim Besuch einer Website ist der erste Eindruck entscheidend. Ob eine Webseite die Erwartungen der  Besucher und somit die Zielsetzung des Site-Betreibers erfüllen kann, hängt (meistens) maßgeblich von Layout und Design ab. Denn oftmals wird bei der Konzeption des Website-Layouts vergessen, dass die Besucher eine Webseite mit unterschiedlichen Bildschirmauflösungen betrachten.

Mit unseren heutigen Erkenntnissen über die menschliche Informations-verarbeitung und Wahrnehmung ist es nun möglich, Rückschlüsse auf die Augenbewegung eines Besuchers zu ziehen, um damit dann eine Art “Wahrnehmungsmuster” in Form eines „Attention-Heatmap“ abzubilden.

Tim Ash (SiteTuners, AttentionWizard) hat zu diesem Zweck ein Software-Tool entwickelt, mit dem es möglich ist, das Design einer Webseite bereits vor der Veröffentlichung zu testen und eventuell zu verbessern.

Wie effektiv ist Ihr Website(design)?

Tools für das Testen von Websites werden heute immer benutzerfreundlicher. Google stellt mit der Einführung des Google Website Optimizer ein hoch professionelles  Tool sogar kostenfrei zu Verfügung. Mit diesem Werkzeug können Sie z.B. zwei oder mehrere Designvarianten einer Seite in sogenannten A/B-Tests einander gegenüber stellen. Im Rahmen eines Multivariantentests (MVT) ist es sogar möglich, unterschiedliche Kreislauf des Testens Variationen von verschiedenen Elementen (z.- B. Überschriften, Bilder, Textelemente, Buttons, etc.) in wiederum unterschiedlichen Kombination gegeneinander zu testen. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich folglich immer, jede Webseite, die eine Zielerreichung (Conversion) einleiten soll, auf deren Optimierungs-möglichkeiten hin zu testen – das Korrigieren von (Design-)Fehlern wird damit immer einfacher.

Aus meiner Sicht stellt der Vorgang des Testens einen kontinuierlichen Kreislauf dar, der aus TestenLernen und Überdenken besteht (siehe nebenstehende Grafik). Ganz gleich, wie viele Personen Sie auch zu Ihrer Website befragen, Sie werden auch ebenso viele unterschiedliche Meinungen in Bezug auf Design und Usability erhalten . Inwieweit das Look & Feel Ihrer Website “gelungen” ist, entscheiden letztendlich Ihre Besucher und die Zielerreichungs-Quote Ihrer Site.

Einen ersten Überblick verschaffen…

Mithilfe des AttentionWizards habe ich hier das Design des webalytics-Blogs getestet. Eine wichtige Anforderung an unseren Blog haben wir vorher definiert: dem Leser die Orientierung auf der Seite leicht zu machen und sich auf die Inhalte der Posts konzentrieren zu können.

Dafür haben wir drei Layouts getestet:  zunächst die Vollbildansicht (1280 x 1024 Pixel) und dann die erste Teilbildansicht mit einer Fenstergröße von 1024 x 768 Pixel und zuletzt die Teilbildansicht mit 800 x 600 Pixel. Sehen Sie selbst, welche unterschiedlichen Ergebnisse in den Heatmaps deutlich werden:

webalytics Blog mit Auflösung 800x600 Pixelwebalytics Blog mit Auflösung 1024x768 Pixelwebalytics Blog mit Auflösung 1280x1024 Pixel

800 x 600 Pixel          1024 x 768 Pixel          1280 x 1024 Pixel
(Klicken zum Vergrößern)

Schlußbemerkung

Wie Sie sehen, lohnt es sich immer, das eigene Layout auf unterschiedliche Arten zu betrachten und zu hinterfragen. Nutzen Sie die Tools, die es dafür gibt, um einen tieferen Einblick in die Möglichkeiten der Optimierung Ihrer Website zu bekommen.

Lust auf Testen bekommen? Probieren Sie es doch einfach selbst einmal!

Vom 14. bis 17. Oktober fand in Mountain View, California der Google Partner-Summit 2009 statt, an dem auch unser webalytics-Analysten-Team (siehe Foto links) mit fünf Teilnehmern vertreten war. Inhalte der viertägigen Veranstaltung waren unter anderem Google Website Optimizer, Google Analytics und  Urchin Software.
Neben diversen Fallstudien (Case Studies) zu unterschiedlichen Szenarien und Lösungen der Partner, stellten vor allen Dingen die Keynotes der jeweiligen Tage das Highlight schlechthin dar. So berichtete beispielsweise Dan Siroker, wie er und sein Team durch umfangreiche Tests mit Internet-Daten dabei half, die Präsidentenwahl für Barack Obama zu gewinnen. Den Vortrag (ebenfalls an der Stanford University gehalten) finden Sie auch hier auf YouTube.

Avinash Kaushik, Analytics-Guru bei Google, erläuterte auf die für ihn typisch humoristische Art, welche Faktoren bei der Betrachtung von Nutzerverhaltensdaten im Internet wirklich eine Rolle spielen. Empfohlene Literatur von Avinash Kaushik:

• Web Analytics: An Hour a Day
• Web Analytics 2.0: The Art of Online Accountability and Science of Customer Centricity

Unter dem Motto “Predicting the Present” erstaunte Hal Varian, Chief Economist bei Google, mit seinem Vortrag die Teilnehmer, in dem er die Beziehung von Suchanfragen, deren Ursprung und Häufigkeit mit ökononischen Formeln und Werten in Relation setzte.

In zahlreichen Breakout-Sessions hatte das webalytics-Team die Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmern der Veranstaltung auszutauschen. Auch war genügend Zeit, um sich mit den Entwicklern von Google Analytics und Urchin Software zusammen zu setzen und mit diesen verschiedene Fragen zu erörtern. Zu guter Letzt wurde uns ein tiefer gehender Einblick in die weitere Entwicklung von Urchin Software gegeben – dazu jedoch später mehr.

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